Yamaha NS 10, Genelec 1031a, Adam 33A

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cyxdb
Neuling
#1 erstellt: 01. Okt 2009, 09:16
Guten Morgen,

bezüglich der in der Überschrift genannten Stuido-Monitore.
Und zwar halte ich kommende Woche im Rahmen meiner Ausbildung einen Vortrag über die drei besagten Modelle und soll diese miteinander vergleichen.
Allerdings liefert mir das WorldWideWeb lediglich Preisangebote auf diversen versteigerungsseiten.

Bei meiner Suche bin ich über dieses Forum gestolpert und wollte daher die Frage stellen, ob mich jemand darüber aufklären kann was genau an jedem dieser Monitore so besonders ist. Ich habe mir zum Beispiel sagenlassen das der Yamaha NS 10 gerade in Jazzproduktionen sehr gefragt ist, doch da gibt es sicher noch mehr zu wissen und bei den anderen Monitoren folglich auch..

würde mich sehr über eure Hilfe freuen,

vielen Dank
Hüb'
Inventar
#2 erstellt: 01. Okt 2009, 09:18
Hi,

ich würde erstmal die technischen Parameter auf Hersteller- und Testseiten einsammeln und darauf dann einen Vergleich aufbauen.
Sollen auch Hörerfahrungen einfließen?

EDIT: Die Yamaha wird übrigens nicht mehr hergestellt und auch bei den anderen Modellen bin ich skeptisch. Zu welchem Zweck / in welchem curricularen Kontext soll denn die Arbeit erstellt werden?

Grüße
Frank


[Beitrag von Hüb' am 01. Okt 2009, 09:35 bearbeitet]
cyxdb
Neuling
#3 erstellt: 01. Okt 2009, 09:34
die technischen daten habe ich bereits alles schon zusammengesucht und in relation gestellt, allerdings war es auch teil meiner aufgabe herauszufinden warum genau die jeweiligen monitore "referenz"-monitore sind oder waren. und das ist auch mein problem wo ich nicht weiterkomme, da ich darüber bis auf 2 internetseiten nichts finden kann.
im endeffekt soll ich eine antwort formulieren wie "der yamaha ns 10 war sehr beliebt bei ...produktionen da er ganz besonders ..... und ..... vorweisen konnte"
oder so in der art.
Hüb'
Inventar
#4 erstellt: 01. Okt 2009, 09:37
Bitte mein EDIT beachten.

Zur Yamaha: warum dieser LS so beliebt war, kann ich gar nicht genau sagen. Die Qualitäten dieser Box sollen jedenfalls sehr begrenzt gewesen sein, so dass sich die Verbreitung wohl auf die relative Qualität bezogen auf den günstigen Preis gründet. Das Ding ist zwar eine Tröte, die aber jeder einschätzen konnte, weil sie so extrem verbreitet war (ist).

Grüße
Frank


[Beitrag von Hüb' am 01. Okt 2009, 09:38 bearbeitet]
cyxdb
Neuling
#5 erstellt: 01. Okt 2009, 09:44
vielen dank hüb,
das die monitore nichtmehr hergestellt werden weiss ich allerdings und ich glaube auch das ist das problem warum man keine gescheite auskunft im netz bekommt, da google zu 90% nur angebote von internetbörsen wo die monitore angeboten werden rausfiltert.


zu deinem edit:

die arbeit steht in keinem kontext, es ist lediglich eine art "pflichtvortrag" den jeder mal halten muss, da verteilt der dozent zufällige themen, scheinbar ist es bei dem bekanntheitsgrad der monitore nicht verkehrt etwas darüber zuwissen, aber man muss auch erstmal was finden ;-)
Hüb'
Inventar
#6 erstellt: 01. Okt 2009, 09:46
Hi,

welche Ausbildung machst Du denn?
Es ist hilfreich für das zu erwartete Anspruchsniveau.

Grüße
Frank


[Beitrag von Hüb' am 01. Okt 2009, 09:46 bearbeitet]
Hüb'
Inventar
#7 erstellt: 01. Okt 2009, 09:48
Zur Yamaha sollte Dir das hier schon mal weiterhelfen:
http://www.soundonsound.com/sos/sep08/articles/yamahans10.htm

EDIT: Bei der ADAM ist die Rede von der P-33A?
Hier sind Eindrücke aus einem Recording-Forum:
http://recforums.prosoundweb.com/index.php/m/296154/0/#msg_296154


[Beitrag von Hüb' am 01. Okt 2009, 09:51 bearbeitet]
cyxdb
Neuling
#8 erstellt: 01. Okt 2009, 09:51
wow super danke dir!
Hüb'
Inventar
#9 erstellt: 01. Okt 2009, 09:57
Hier nocht ein Test, in dem die Genelec 1031 enthalten ist:
http://download.keyboards.de/2003/08/308010/104_008.pdf

ADAM: Falls Du des franz. mächtig bist (ich bin es leider nicht ;)):
http://fr.audiofanzine.com/enceinte-active/adam/P-33A/tests/

Noch zwei Tests zur ADAM:
http://mixonline.com/mag/audio_adam_pa_studio/
http://www.adam-audio.de/downloads/SOS_P33A_test.pdf


[Beitrag von Hüb' am 01. Okt 2009, 09:59 bearbeitet]
cyxdb
Neuling
#10 erstellt: 01. Okt 2009, 10:47
super ich danke dir recht herzlich, so eine schnelle und vor allem gute hilfe hättet ich mir kaum vorstellenkönnen.

Hüb'
Inventar
#11 erstellt: 01. Okt 2009, 10:48
Wäre schön, wenn Du meine Frage noch beantworten würdest.
http://www.hifi-foru...ead=23748&postID=6#6
cyxdb
Neuling
#12 erstellt: 01. Okt 2009, 11:08
oh das hab ich übersehen

ich mache zur zeit an der deutschen pop den audioengineer.

ich meinte übrigens den adam 33a


[Beitrag von cyxdb am 01. Okt 2009, 11:55 bearbeitet]
JoePanic
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 01. Okt 2009, 15:11
Ich glaube er meint die Adam S3A...nur warum die Referenz sein soll weis ich auch nicht. Gut, das ist bei NS10 und 1031A auch nicht so eindeutig.

Bezüglich der NS10 würde ich diesen Thread lesen: http://www.gearslutz.com/board/high-end/233021-why-ns10.html. Und dann die Kommentare von User "MixShmix" nochmal lesen ;-)

1031A ist auch so ne Sache. Das waren halt eine der ersten gut transportablen Aktivmonitore die sich aus irgendwelchen Gründen ,oder eben nur dem Einen, bei vielen durchgesetzt haben. Einige bekommen aber allein bei der Nennung des Namens schon Ohrenkrebs ;-)

S3A sind da genauso. "NS10 on Steroids". Die Einen können super damit, die Anderen, naja...man sieht wie das läuft.

We'll fix it in the marketing ;-)

Im allgemeinen ist Gearslutz eine interessante Adresse um einen "Überblick" der unterschiedlichen Meinungen zu bekommen. Aber immer mit einem Gramm zuviel als zu wenig Salz genießen.
cyxdb
Neuling
#14 erstellt: 01. Okt 2009, 19:07
ja genau ich meinte den s33a.

habe mir jetzt von einem bekannten erklärenlassen das der ns 10 deshalb so beliebt gewesen sei, weil er ein großes mittenspektrum hat und so die produktion schon im vorhinaus auf die "herkömmlichen" hifi endnutzer technik angeepasst werden konnte. sprich das der mix direkt für ein radioedit abgestimmt ist. daher würde er heute wohl in der regel als "kontrollmonitor" verwendet..

den genelec hingegen benutze man bei einer aufnahme da dieser das klangbild sehr plastisch darstellt, was in sofern nützlich wär das man während der aufnahme wirklich jedes detail gut darstellt. aber zum mixen für den endverbraucher sei dieser daher nicht die erste wahl.


kann man das so sagen? abgesehen davon das das empfinden sowieso subjektiv ist. bin ja leider nochnicht so erfahren :/
Hüb'
Inventar
#15 erstellt: 01. Okt 2009, 19:09
Hi,

ich kenne leider keinen der 3 Monitore aus eigener Anhörung. Daher muss ich leider passen.

Grüße
Frank
JoePanic
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 02. Okt 2009, 13:54
Also so einfach wie das dein Bekannter erklärt, würde ich das nicht sagen. NS10 waren einfach zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle und über Bob Clearmountain (siehe Gearlutz-link) sind sie bekannt geworden und viele andere haben eben auch auf NS10 gesetzt. NS10 konnten dank des schlanken Bassbereichs auf der Meterbridge positioniert werden und haben durch die Pultreflexionen einen halbwegs ausgewogenen Frequenzgang erreicht. Und viele von den Leuten haben sich so an die Dinger eingehört, dass sie auch heute noch spitzen Ergebnisse abliefern auch wenn es heutzutage weitaus bessere Alternativen gibt. Es gibt einfach zu viele Legenden um diese Lautsprecher.

Bei den 1031a ist es so, dass sie für die Zeit ihrer Einführung ein sehr neutrales Bild von der Musik darstellten und wie schon gesagt durch die aktive und transportable Bauweise gut mit auf Reisen genommen werden konnten, d.h. man hatte immer "seine" Abhöre im Studio (ähnlich wie bei den NS10).

Wie die S3A(!) in diese Reieh passen sollen verstehe ich immer noch nicht. Das ist ein gehypter Lautsprecher von vielen. Man könnte locker die Focal Twin 6BE oder aktuell die Barefoot Minimain27 oder eben auch Klein&Hummel O300 nehmen. Hypes kommen und gehen so auch die S3A (wird ja schon nicht mehr gebaut). Ebenfalls sehr beliebt sind ProAC Studio100 oder PMC oder Quested oder oder oder. Es gibt einfach viel zu viele Monitore als dass sich noch solche (wenn auch fragwürdigen) Standards wie NS10 oder 1031 einstellen würden.
Und die Beatles-Referenz alleine zählt finde ich nicht all zu viel (wer weis wieviel Marketing dahiner steht).

Ich würde die Sache geschichtlich anpacken, es ja auch schon in den 50er/60er Jahren Abhören gab. Und als weiterführung dann hinterfragen, warum die NS10 und die 1031A so bekannt werden konnten bzw. immernoch als Standard wahrgenommen werden.

Und genau da ist Gearslutz und die dortige Suchfunktion deine Bibel. Nirgends bekommst du so kontroverse Statements, nirgends ist soviel professionelle "Kompetenz" mit ihren jeweiligen ureigenen Meinungen am Start wie da.
Und wie es schon mit der Bibel ist, ist es auch bei Monitoren immer eine Frage der persönlichen Interpretation. Die einzige Wahrheit gab es nie, gibts es nicht, und wird es nie geben. Und das ist auch gut so.
cyxdb
Neuling
#17 erstellt: 04. Okt 2009, 12:42
ich danke euch allen für eure hilfe habe jetzt soweit genug informationen gesammelt =) kann das werk ja mal hochladen wenn es fertig ist, und falls interesse besteht =)
Hüb'
Inventar
#18 erstellt: 04. Okt 2009, 14:47
Mach mal!

Hast Du es schon abgegeben oder sollen wir es noch mal durchsehen?
ton-feile
Inventar
#19 erstellt: 06. Okt 2009, 00:14
Hi,

meines Erachtens sind die NS10 mit guten Chassis nachgebildete Küchenradiotröten.

Da ist eine unsymmetrische Überhöhung von guten 7dB bei ca.1,7kHz, die sich allerdings bei Stromgitarrenspielern großer Beliebtheit erfreut, weil die Jungs eben "Bretter" mögen.

Von der tonalen Abstimmung her stehen die NS10 für den "Worst Case" einer Abhöre. Was darauf noch erträglich klingt, ist überall erträglich.

Ich betreibe sie nur mit Entzerrung und dann gefallen sie mir abgesehen vom nicht vorhandenen Bass ganz gut.

Gruß
Rainer
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