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Studiomonitor Genelec 1031A

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klipschhorn
Neuling
#1 erstellt: 04. Feb 2003, 22:37
liebe musikfreunde, wer von euch hat erfahrungen mit einem genelec 1031, und zwar im eigenen heim, sprich "wohnzimmer"
und nicht im tonstudio.wer könnte mir von erfahrungen kurz
eine mitteilung geben?
Sonus
Stammgast
#2 erstellt: 05. Feb 2003, 10:02
Hallo,

selber kenne ich die Leistungen des Genelec nicht.
Augenscheinlich handelt es sich um ein2 Weg BassreflexSystem
für den Nahfeldbereich. Also kurze Hörabstände so
um 2 m herum.Geeignet für ÜWagen.

Grundsätzlich wird über ARD Pflichtenheft ein ausgeglichener
wenig abweichender Frequenzgang vorallem im Bereich
ca.40Hz-16Khz verlangt. Messschrieb anschauen!
Dann natürlich eine möglichst unverfälschte Übertragung, sagen wir
zB. eines Musikgeschehens aus einem Saalbau in den ÜWagen hinein.
Weiterhin sind Bündelungsmaß/direkte-indirekte Schallabstrahlung
bei einem Abhör/Studioregielautsprecher wichtig um
den Standortaufenthaltsraum auszuschalten

Studioregielautprecher von K+H, sowie damalig Spendor
beim WDR erfüllen die Anforderungen nach Pflichtenheft.
Die Betriebssicherheit ist auch wichtig.

Ob der jeweilige Lautsprecher Deine "Geschmacksknospen"
erfüllen kann, kannst Du nur selber herausfinden.
Ein Studiogerät hat neutral zu sein nicht die jeweiligen
Geschmackserwartungen zu befriedigen.

SONUS

Zusatz:
Aber eins ist sicher, bei 1 bis 2 Watt Leistung flog
bei Klipsch das Blech weg.

Ich glaube nie hörte ich "schöneres" als über
eine SC22 Radfordvor-enstufenkombi mit LS 3/5a.
Das war kaum zu glauben.
Tantris
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 05. Feb 2003, 11:14
Hallo Klipsch,

ich hatte die 1031 mal in meinem Wohnzimmer zum Vergleichstest. Ich kann über diesen Lautsprecher nur gutes berichten, er ist sehr neutral, klingt sehr sauber und unverzerrt, die Abbildung ist bei richtiger Aufstellung hervorragend. Der Baß geht angesichts der Größe ziemlich tief und auch ordentlich laut, nur bei ganz hohen Pegeln im Tiefbaß macht sich leichte Kompression durch den Reflex und auch irgendwann der Limiter bemerkbar.

Auch, was die von Sonus angesprochene Directivity angeht, ist die Genelec sehr gut, dank des recht großen Waveguides (kurzer Hornvorsatz) erreicht sie ab ca. 1 kHz ein fast konstantes Bündelungsmaß ohne Sprungstellen, deshalb auch für nicht bedämpfte Räume sehr gut geeignet.

Das einzige, was dieser LS nicht verträgt, sind kleine Hörabstände, wg. des recht großen Abstandes der akustischen Zentren und der Trennfrequenz im Formantbereich, 1,5m ist das absolute Minimum, 2m würde ich schon fast empfehlen. Wer im Nahfeld hören will, sollte lieber zur 1030 greifen.
Eines noch: Ich habe mich damals trotzdem gegen die Genelec entschieden - näheres gerne per Mail.

Und der Fairness halber sollte man noch dazusagen: Es gibt von Behringer einen Quasi-Nachbu der 1031, nennt sich Truth B2031, die zwar in Detailfragen nicht so gut wie das Original ist, aber nur 1/4 davon kostet - das sollte man sich gründlich überlegen, ob das nicht eine Alternative wäre.

Aber, wie Sonus schon sagte: Ein Studiomonitor muß neutral sein und die Aufnahmen so wiedergeben, wie sie auf Tonträger gespeichert sind. Gerade, wenn Du an neutrale Wiedergabe nicht gewöhnt bist, muß Dir das beim ersten Probehören nicht zwangsläufig gefallen...

Gruß,

M.
Sonus
Stammgast
#4 erstellt: 05. Feb 2003, 11:53
Hallo,

ja mein Vorredner hat es eindrucksvoll
zum Ausdruck gebracht. Höre auf ihn.

Das Alles kann nur ein Blick wie durch ein Fenster
in das Liveerlebnis sein.
Gehe mehrmals in die Kirche und lausche
der Orgel. Was die Imstande ist zu leisten
erfährt der Hörer wenn ein ausreichend langes Kirchenschiff
vorhanden um die tiefen Frequenzen voll zur Geltung zu bringen.
Man möge hier doch mal beisteuern, wie lang die Welle
eines 20 hz Tones ist und wie lang der Hörraum sein müßte
das sie sich voll entfalten kann.!


Sonus
cr
Moderator
#5 erstellt: 05. Feb 2003, 12:40
17 Meter in etwa ist der 20 Hz Sinus (Schallgeschwindigkeit in Luft/Frequenz)
Died
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 05. Feb 2003, 12:41
Also zu den Behringer´n kann ich bestimmt in nächster Zeit etwas berichten. Habe mir die mal zum probehören bestellt. Aber wie schon gesagt, Hörgeschmack ist auch entscheidend. Bei mir müssen die Stimmen absolut neutral kommen, und da sind die B&W DM 603.S3 gnadenlos durchgefallen (Tantris sei Dank!!!!). Ich kann mir nicht erklären, warum die bei den Test´s von Audio und Stereoplay so gut abgeschnitten haben. Aber für Techno-Hörer gehen die bestimmt ganz gut.
cr
Moderator
#7 erstellt: 05. Feb 2003, 12:51
Weil sie viel inserieren.
TT
Stammgast
#8 erstellt: 05. Feb 2003, 18:16
Hallo,

das paßt jetzt zwar nicht ganz genau zu den Genelec, aber trotzdem:
Kann man einen alten Wohnzimmer-HiFi-Vorverstärker an Studiomonitore anschließen, ohne was umzubauen? Die haben ja symmetrische Eingänge, oder bin ich da völlig daneben? Speziell vielleicht auf die Behringer gemünzt. Der alte VV wegen der Phono-Stufen.

Danke und Gruß
TT
Tantris
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 05. Feb 2003, 18:34
Hallo TT,

wie die meisten Aktivmonitore, so haben auch die Behringer und Genelec einen asymmetrischen Eingang, mit einem einfachen Adapter Cinch/Klinke (ca. 2 EUR) kannst Du die an jeden Hifi-Vorverstärker (oder Vollverstärker mit Pre-Out, Player mit regelbarem Ausgang) anschließen. Bei anderen Modellen wiederum ist der symmetrische Eingang auch zwangsasymmetrisch zu beschalten bzw. mit zusätzlichem Trennübertrager zu versehen.

Gruß,

M.
Icarus
Stammgast
#10 erstellt: 05. Feb 2003, 18:47
Hallo TT,

die Behringer Truth hat wie ich das sehe auch einen unsymmetrischen Eingang (6,5mm Klinkenstecker). Davon abgesehen gibt es in der Regel die Möglichkeit, auch unsymmetrische Quellen per Adapter an symmetrische Eingänge anzuschließen.

Lediglich der Eingangswiderstand ist mit 10kOhm relativ niedrig. Man sollte vorsichtshalber kurze Kabel mit geringer Kapazität wählen, um eine (im ungünstigsten Fall mögliche) Höhendämpfung auszuschließen.

Ciao,
Icarus
TT
Stammgast
#11 erstellt: 05. Feb 2003, 18:51
Vielen Dank ihr beiden für die Antworten! Dann kann ich´s ja mal angehen.

@Icarus: Na ja, da der VV an der Seite steht, werden es wohl 3 Meter werden.

Gruß
TT
Tantris
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 05. Feb 2003, 18:52
Hallo Icarus,

ich denke, die Kapazität ist da ein völlig zu vernachlässigender Faktor. Eher interessant wäre es, auf eine möglichst niedrige Ausgangsimpedanz bei der treibenden Vorverstärkerstufe zu achten. Pathologische Konstruktionen mit 2 kOhm Ausgangswiderstand sollte man also lieber links liegen lassen. Im Zweifelsfall hilft ein Blick in die Anleitung, wo hoffentlich etwas über die minimale Senkenimpedanz steht, Geräte, die eine 10-kOhm-Last nicht treiben können, dürften wohl die absolute Ausnahme sein...

Gruß,

M.
Icarus
Stammgast
#13 erstellt: 05. Feb 2003, 18:58
Hallo Tantris,

klar - eine hohe Kabelkapazität kann nur zusammen mit hoher Ausgangsimpedanz einen Tiefpass bilden. Was bei heutigen Geräten nicht mehr vorkommen sollte. Daher auch meine Einschränkung: >im ungünstigsten Fall< (d.h. hohe Ausgangsimpedanz + langes Kabel + hohe Kabelkapazität).
Ich habe das auch nur erwähnt, da die Rede von einem >alten VV< war. Man kann ja nie wissen...

Ciao,
Icarus
TT
Stammgast
#14 erstellt: 05. Feb 2003, 19:01
Hallo,

ist eine alte NAD-Vorstufe (Monitor 1300). Habe mal nachgesehen. Da steht:
Ausgangsimpedanz: Normal 50 Ohm, High Level 100 Ohm. Minimale Senkenimpedanz kann ich nirgends finden, wüßte auch nicht, was das auf englisch hieße.
Wird wohl damit gehen, hoffe ich.

Gruß
TT
Icarus
Stammgast
#15 erstellt: 05. Feb 2003, 19:05
Hallo TT,

bei 50-100 Ohm wirst Du keine Probleme bekommen. Entwarnung

Ciao,
Icarus
Tantris
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 05. Feb 2003, 19:05
Hallo TT,

damit geht es ganz sicher - 50 Ohm Ausgangswiderstand sind für ein Hifi-Gerät sehr gut (erst ab etwa 1000 könnte es kritisch werden), mit dem High-Level-Output bestehen noch nichtmal bei Studiomonitoren Bedenken, die nur mit Studiopegel gefahren werden können (+6dBU), die Behringer akzeptiert auch Hifi-Pegel (-10 dBU).

Auf englisch hieße es "Minimum load impedance"...

Gruß, M.
TT
Stammgast
#17 erstellt: 05. Feb 2003, 19:13
Klasse, vielen dank!

Ist auch ein gutes Teil und ich würde sie ungern hergeben. Na ja, im Vergleich zu mir ist sie eh nicht so alt (42:13).

Ich als "kennt sich schon aus" werde von einem Stammgast und einem "Neuling" beraten. Witzig das.

Gruß
TT
Sonus
Stammgast
#18 erstellt: 05. Feb 2003, 19:48
Hallo TT,

Der Ausgang des VV ist geschickt niederohmig.
Wenn der Abhörlautsprecher nach Studionorm symmetrisch/Eingangsübertrager
ausgelegt, dann ist die Eingangsbuchse männlich
nach neuzeitlicher Form ausgelegt.
die Belegung ist 3Polig, eins, zwei, drei.
der Gegenstecker/buchse ist weiblich ausgeführt.
Nun gehst Du mit einadrigem, abgeschirmten Kabel
in den Gegenstecker, legst die signalführende Ader
auf eins, die Abschirmung auf zwei.
Dann noch eine Brücke von drei auf zwei.
Fertig.

Sonus
Werner_B.
Inventar
#19 erstellt: 06. Feb 2003, 08:52
@Tantris:

"Pathologische Konstruktionen mit 2 kOhm Ausgangswiderstand sollte man also lieber links liegen lassen. Im Zweifelsfall hilft ein Blick in die Anleitung, wo hoffentlich etwas über die minimale Senkenimpedanz steht, Geräte, die eine 10-kOhm-Last nicht treiben können, dürften wohl die absolute Ausnahme sein..."

Ich hatte mir ja letztes Jahr die Hummeln gekauft, und wegen Neukauf Vorstufe auch heftig recherchiert. Die "pathologischen" 2kOhm kommen gar nicht sooo selten vor! Da gibt's einige Surroundreceiver von Onkyo, Yamaha. Onkyo hat das auf der homepage dokumentiert, Minimalimpedanzen bei denen sind 500 Ohm, häufig um 1 kOhm, manchmal deutlich drüber. Ähnlich Yamaha: das hatte mir mal jemand im alten netedition-Forum geschrieben, nachdem ich die Frage dort gestellt hatte - bei Yamaha scheint das nur irgendwo ganz versteckt auf deren japanischen homepage zu finden sein. Es gibt generell nur wenige Anbieter (meistens kleinere, nicht die ganz grossen), die dazu Angaben machen, letztlich bin ich u.a. deshalb auch bei NAD gelandet (Rotel, T+A, AVM, sicher weitere sind auch auf der guten Seite).

Viele Hersteller können nicht mal auf Nachfrage konkrete Angaben machen, wozu bei meinen Recherchen gehörten: Technics (Technics hat mich im Kreis geschickt: Call-Center - email - Call Center bis ich's aufgegeben habe), Marantz (Techniker konnte am Telefon keine Angaben machen, da keine Dokumentation verfügbar!!!), Teac (wie bei Marantz, zudem wurde meine briefliche Eskalation an die Geschäftsleitung nie beantwortet!!!), Yamaha (von Yamaha wurde meine Support-Anfrage über die homepage nie beantwortet).

Gruss, Werner B.
Edede
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 06. Feb 2003, 08:53
Finger weg von den kleinen Genelec oder Behringer. Als HiFi-Lautsprecher sind die nicht zu gebrauchen. Als Abhörmonitore im Bereich 1-2 m ja. Wenn man bereit ist mit fehlendem bzw. schlechtem Bass zu leben. Speziell die kleine Genelec klingt im Bass sehr Kistig.
humbucker
Neuling
#21 erstellt: 13. Feb 2003, 13:54
Moin,

hab grad mal reingelesen.
ich hab 1031 zuhause und hatte mal 1030er daneben.

Damals bin ich (nicht zuletzt durch Malte) auf Aktiv-
Lautsprecher aufmerksam geworden. Bin bei uns ins
Musik-Geschaeft gegangen und habe die Kinnlade nicht
mehr hochbekommen, als ich mir die Teile anhoerte!

Nach ein wenig Verhandlung standen zwei gebrauchte
1031er bei mir im Wohnzimmer. Uebrigends bei der Technik
ueberhaupt kein Problem, denn kaputt bekommt man die
nicht (nur wenn man mit einem Messer die Membran raus'
schneidet).

Ansonsten hat Malte alles gesagt, was es zu sagen gibt.

Vielleicht noch eins, die Behringer haben das beste
P/L-Verhaeltnis, die Mackies haben mehr Bass UND sind
preiswerter als neue Genelecs. Neutralitaetsmaessig sind
wohl die O300 das Non+Ultra, aber auch hier kann Malte
die Eigenheiten bzgl. der Aufstellung usw. viel besser
beschreiben;-)

Noch ein Wort zu den 1031/1030: Neben den ganzen Abstrahl-
geschichten usw. die man zuhause zwar nicht ueberpruefen
kann, wohl aber durch die perfekte Ortbarkeit der PSQs,
Tiefenstaffelung und Neutralitaet nachvollziehen kann,
sind beide Modelle tonal identisch nur haben die Modelle
je nach Groesse eine unterschiedliche untere Grenzfrequenz
und hoeheren Maximalpegel.

Ich hatte sie wie gesagt im Direktumschaltbetrieb.
Die Teile sind gleich laut. Daher ist ein direkter
A/B-Umschaltvergleich moeglich.

Bei hohen Pegeln (im Bereich der Limiter-Aktivitaet)
hoert man bei der 1030 deutliche Blas-Geraeusche aus den
Reflex-Schlitzen. Das ist es aber auch schon.

Vielleicht noch ein paar andere, nicht eben auffaellige
Vorteile von solchen Monitoren:

1) Sie sind wertbestaendig! d.h. man kann sie auch nach
langer Zeit noch zu einem sehr guten Kurs wieder verkaufen,
was mit passiven Hifi-Kisten nicht mehr geht.
(Schau mal in die Kleinanzeigen bei K+H und schau mal was
fuer alte Monitore noch heute fuer Preise aufgerufen werden,
oder sucht mal nach Genelec im ebay)
2) Sie sind klein!!!! D.h. man muss sich keine
Twin-Towers ins Wohnzimmer stellen, sondern kann, wenn
es erforderlich ist, die Lsps unauffaellig verschwinden lassen.
3) Durch ihre Groesse kann man sie im Gegensatz zu Standboxen
optimal in der Hoehe! positionieren (DAS IST ENTSCHEIDEND!)
4) Sie lassen sich ueberall und ohne Probleme anschliessen
(PC, Mixer, ...)
5) Egal welche Teile man sich kauft, da alle aktiven sehr
sehr aehnlich tonal abgestimmt sind (zumindest die von
Malte genannten Marken), laesst es sich spaeter auch problemlos
zu 5.1 o.aeh. erweitern. Ausserdem sind die Modelle langzeitkonstant, d.h.
es wird nicht alle paar Monate ein neues Modell das optisch
und akustisch inkompatibel zum Vorgaenger ist (mit der Begruendung:
"Jetzt ist alles vieeeeeeel besser"), auf den Markt gebracht.

Der einzige evtl. Nachteil: Nicht ganz billich, aber preiswert.

Ach ja, anschliessen lassen sie sich ueberall, symmetrisch oder
asymmetrisch, gar kein Problem, die Jungs/Maedels in der
Studio-Abteilung sind beim evtl. Steckerloeten absolut behilflich
(waren sie bei mir zumindest). Ich hatte die Monitore schon
an einem portablen MD-Player und am Mischer und am sonstwo....
gerauscht hat's bei mir noch nie.

Fazit: Ich bin bekennender Aktivist und ich haber wahrlich
einen Haufen Kohle fuer passive Lautsprecher rausgetan,
haette ich das mit den aktiven nur mal frueher gewusst...

Gruesse Hans-Joachim
humbucker
Neuling
#22 erstellt: 13. Feb 2003, 14:10
Kleine Korrektur:
ganz unten habe ich geschrieben, gerauscht hat's noch
nie, damit meine ich Brummschleifen, rauschen
tut der Analogteil meines Uralt-CD-Portables.
So long
Edede
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 13. Feb 2003, 14:16
Die 1029 stehen bei mir genau vor der Nase. Als Computermonitor im Nahfeld O.K. Einen Wohnraum ´mit Musik zu füllen schaffen die nicht. Die klingen mehr wie ein im Bass verfärbender Kopfhörer. Von HiFi-Boxen verlange ich mehr. Ich bin auch dem Rat von Malte gefolgt und fühle mich ganz schön verarscht. Besonders der kistige Bass stört mich sehr. Nicht im Traum nocheinmal. Nur für Leute toll die nichts besseres kennen. Kleine, passive Nubert gefallen mir besser. Die 30er hab nur im Laden gehört sie klingt nat. besser, die Klang-Tendenz ist aber ähnlich. Aktiv unbedingt. Aber keinen Monitor a la Genelec und Konsorten. (meine persöhnliche Meinung, kein Angriff auf irgendwen)


[Beitrag von Edede am 13. Feb 2003, 14:20 bearbeitet]
humbucker
Neuling
#24 erstellt: 13. Feb 2003, 14:35
Da gebe ich Dir sogar recht, die 1029 sind auch schon
bei 80Hz begrenzt, da fehlt was. Drum gibts ja den
1091 Woofer von Genelec.

Aber kistig klingen die allesamt bei weitem nicht.
BTW: Ich hatte vorher grosse Nubox 660, die hatten
wahrlich einen Moerderbass, 2x8 Zoll Tieftoener plus
8Zoll TMT. Aber an die Impulstreue und Abbildungsqualitaet
der 1030 kommen die Nubert-Teile einfach nicht ran.
Im Gegenteil, erst als ich die Genelecs daneben hatte,
wusste ich was droehnende Boxen sind.

(Ich brauche wohl nicht zu erwaehnen, dass ich auch
diese Teile miteinander verglichen habe und zwar direkt
nebeneinander). Wie das mit den neueren Modellen von
Nubert ausschaut, weiss ich nicht. Ich war mal bei
Nubert und hab dort einen Sub mitgenommen. Der subjektive
Eindruck von den Nuwaves war sehr gut, nun ja, es ist schlichtweg nicht
moeglich, zwei Lsps miteinander zu vergleichen, wenn
bestimmte Grundbedingungen nicht erfuellt sind).

Den Sub hab' ich mittlerweile auch wieder vertickt,
weil er einfach ueberfluessig ist und ich mag es
nicht, wenn zuviel Geld in der Ecke verstaubt. Die
Basswiedergabe der Genelecs ist absolut ausreichend,
selbst fuer DVD-Wiedergabe.

Gruesse, Hans-Joachim
Died
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 13. Feb 2003, 14:36
Hallo Edele,

ich habe meine Mutter, die im Chor singt, Klavier spielen kann und regelmäßig ins Konzert geht, mal einen Blindtest unterzogen mit den B&W´s und den Monitoren. Nach kurzer Zeit hat sie bei klassischen Stücken die Monitore als absolut neutrale Klangquelle identifiziert, auch im Bassbereich. Es würde so klingen wie im Konzert. Bei den B&W´s und meinen alten JBL´s hatte Sie Probleme beim Unterscheiden der einzelnen Instrumente, speziell bei den Streichinstrumenten. Auch im Stimmbereich waren die Monitore die absolut neutrale Klangquelle.

Ich denke, das diese Aussage von einer nicht Hifi-vorbelasteten Person mit am aussagekräftigsten ist.

Gruss Died
Edede
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 13. Feb 2003, 20:05
In diesen Punkten sind die alten Lautsprecher fast immer unterlegen. Es gibt trotzdem genügend andere Lautsprecher die das richtig können. Ich lass da immer meine Frau mitreden, als ausgebildete Pianistin hört die wirklich besser wie ich.
Ich liebte mal JBL. Allerdings machten die Dinger von denen kräftig Sound. Genauer Rocksound. Deswegen mochte ich sie so. Ich hab zu der Zeit auch garnicht verlangt das die natürlich spielen. In dem Punkt ist wahrscheinlich jeder Monitor besser. (dafür fehlt ihnen was anderes) Mit der letzten JBL bei mir, der Ti10k hab ich mich allerdings voll in die Nesseln gesetzt. Die hatte mehr Fehler wie gute Seiten. Alles was nach der 250 kam ist kalter Kaffee.
Die A3D kommt übrigens der JBL 250 ti, wenn man sie in die Ecke stellt vom Klangbild her sehr nahe (besser). Trotz der kleinen Speakerchen auch im Bass. Als ich die das erste mal einschaltete war ich total verblüfft. Aber die laufen bei mir nur im Sourroundbetrieb als "Hecklautsprecher.


[Beitrag von Edede am 13. Feb 2003, 20:08 bearbeitet]
Edede
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 13. Feb 2003, 20:11
@Humbucker, wenn es nur der fehlende Bass wäre, wär ja alles in Ordnug. Mich stört das hörbare Tröten bei den unteren Tönen. Was ich von Sub`s halte hab ich Dir woanders geschrieben.
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