Aus Versehen voll aufgedreht....

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buuti
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 21. Dez 2003, 03:00
Hallo alle

Heute ist bei mir was echt dummes passiert.

Mein Vater hat aus versehen die falsche Fernbedienung erwischt,und meinen Nad c370 (ohne Ton wegen Quellenwahl) auf volle Lautstärke gedreht.

Da der Verstärker reichlich Dampf hat,und meine Boxen (Phonar P40S) einen hohen Wirkungsgrad 91DB Watt/Meter haben,und das ganze so an die 5-8sekunden mit voller Lautstärke EINGESCHALTET wurde,war ich sehr verwundert das absolut nichts an meinen Phonar P40S beschädigt wurde.

Nun zu meiner Frage...

Ist es normal das die Speaker völlig in ordnung sind (klingen),oder habe ich nur sehr viel Glück gehabt.?

PS: Das soft clipping vom NAD war ausgeschaltet.

cu buuti


[Beitrag von buuti am 21. Dez 2003, 04:53 bearbeitet]
derJonas
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 21. Dez 2003, 09:59
hallo buuti,

offensichtlich hast du tatsächlich etwas glück gehabt.
einen schaden an den ls würdest du nach meiner meinung schon bemerken...da es sehr wahrscheinlich ist, dass zuerst die hochtöner kaputt gegangen wären...und das hättest du ja sicherlich bemerkt.

gruß Jonas
buuti
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 21. Dez 2003, 13:14
Hi Jonas

Das ist ja echt irre was Lautsprecher so aushalten können.

Ich hab sie die halbe nacht hoch und runter getestet,die hams echt klagloß überlebt.

Vielleicht bin ich einfach viel zu ängstlich weil sie für mich sehr teuer waren.


cu buuti
Amerigo
Inventar
#4 erstellt: 22. Dez 2003, 21:53
ist einem freund von mir passiert - die frequenzweiche ist nun hinüber. immer schön aufpassen, wenn die kinder an den knöpfen spielen, das hat er jedenfalls gelernt :-)
itchypoopzkid
Stammgast
#5 erstellt: 08. Jun 2020, 13:21
Mir ist das gestern an meinen relativ neuen Quadral Aurum passiert. Ich habe über den Denon X3500 Spotify gehört, was ich vorher per Smartphone gestartet habe - ergo lief auch die Einstellung der Lautstärke über das Handy. Ich wollte dann irgendwann eigentlich nur meinen Klingelton lauter stellen und habs nicht gecheckt, dass ich eigentlich noch in der Spotify App war und somit habe ich den Verstärker auf volle Pulle gedreht - ich dachte mir fliegt gleich das Wohnzimmer um die Ohren. Ich muss noch dazu sagen, dass ich die beiden Aurum von einer externen Endstufe versorgen lasse, die beim Denon an den Pre-Outs hängt. Das ist aif jeden Fall richtig gefährlich, nachdem mir das passiert ist, habe ich beim Denon erstmal die Maximale Lautstärke eingestellt sodass es in Zukunft nicht über 0dB lauter geht. Muss ich mir jetzt Gedanken über meine Lautsprecher machen? Der Peak war vielleicht eine Sekunde lang, dann hab ich sofort wieder runter gedreht.
L22
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 08. Jun 2020, 18:11
Bei einer kurzen Vollaussteuerung würde ich mir nur tendenziell Gedanken machen, wenn ich zu leistungschwache Verstärker ohne Clipping Schutz nutzen würde, die bei so eine Angelegenheit schnell ins Clippen kommen und durch Gleichstrom die Lautsprecher zerstören.
itchypoopzkid
Stammgast
#7 erstellt: 08. Jun 2020, 20:16
Hat der Denon X3500 oder die XTZ A2 300 diesen Clippingschutz?

Ich finde dazu leider keine passenden Infos.


[Beitrag von itchypoopzkid am 08. Jun 2020, 20:18 bearbeitet]
sakly
Inventar
#8 erstellt: 09. Jun 2020, 16:26
Verstärker geben bei Clipping keinen Gleichstrom aus. Wenn die Versorgungsspannung erreicht ist, erzeugt das leider relativ viele hochfrequente Signale, die über die Weiche auf den HT geschoben werden.

Bei so kurzen Zeiträumen ist das alles eher unkritisch.

Meine Tochter hat das im Wohnzimmer auch mal geschafft. Lautstärke voll aufgedreht, weil sie dachte, dass man da die Quelle wählt. Danach dann an der Quellenwahl gedreht und danach gelernt, dass sie das nicht mehr macht 😊
Das war schon ziemlich sehr laut 😂
Die Chassis haben es auch alle überlebt, sind allerdings Aktivlautsprecher, insofern ist die Clipping-Thematik da nicht so relevant.
Dadof3
Moderator
#9 erstellt: 09. Jun 2020, 18:43
Die Aurum Montan 9 haben laut Hersteller eine Nennbelastbarkeit von 250 W. Dabei werden die über 100 bis 300 Stunden (je nach Norm) hinweg getestet (allerdings immer mit kleinen Pausen)!

Der Denon erreicht diese Leistung bei weitem nicht, daher dürfte da nach so kurzer Zeit auch noch nichts kaputt gehen.

Die Behauptung mit dem Zerstören durch Clipping ist - zu Recht - umstritten: http://www.hth-lautsprecher.de/theorie/clipping.htm


[Beitrag von Dadof3 am 09. Jun 2020, 18:44 bearbeitet]
itchypoopzkid
Stammgast
#10 erstellt: 10. Jun 2020, 09:07

Dadof3 (Beitrag #9) schrieb:
Die Aurum Montan 9 haben laut Hersteller eine Nennbelastbarkeit von 250 W. Dabei werden die über 100 bis 300 Stunden (je nach Norm) hinweg getestet (allerdings immer mit kleinen Pausen)!

Der Denon erreicht diese Leistung bei weitem nicht, daher dürfte da nach so kurzer Zeit auch noch nichts kaputt gehen.

Die Behauptung mit dem Zerstören durch Clipping ist - zu Recht - umstritten: http://www.hth-lautsprecher.de/theorie/clipping.htm


Ich betreibe allerdings die Montan an der Endstufe XTZ A2 300 und die hat 300W an 4 Ohm (2 x 300 W (1% THD, 4 Ω)). Die Montan 9 sind mit 250W Nennbelastbarkeit und 400W Peak angegeben. Ist das jetzt eher problematisch oder eher unproblematisch für solche Versehen?
sakly
Inventar
#11 erstellt: 10. Jun 2020, 09:11
Eher unproblematisch.
Die Zeiten, die das System in diesem Zustand verbringt, sind einfach zu kurz, dass man damit was zerstört.
itchypoopzkid
Stammgast
#12 erstellt: 10. Jun 2020, 09:15

sakly (Beitrag #11) schrieb:
Eher unproblematisch.
Die Zeiten, die das System in diesem Zustand verbringt, sind einfach zu kurz, dass man damit was zerstört.


Fraglich ist ja auch, ob die 300W bei dem Musik-Titel der lief überhaupt auch abgefordert wurden. Ich meine es wird sicherlich ein Unterschied hinsichtlich der Leistungsaufnahme machen, ob ich absolute Tiefbassorgien zuspiele und voll aufdrehe oder wie in meinem Fall rein akustischen Gitarrengeklimper oder irre ich mich?
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