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wie funktionieren elektrostatische Lautsprecher?

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Autor
Beitrag
marvin.
Neuling
#1 erstellt: 24. Mai 2010, 13:54
hey.

ich bin auf der suche nach ner erklärung, wie elektrostatische lautsprecher funktionieren.

muss in der schule ein referat machen und finde im inet leider nich allzuviel darüber

vielleicht hat ja jemand n paar gute adressen oder kann mir das erklären und vor und nachteile aufzählen usw...

lg
SeventhSeal
Stammgast
#2 erstellt: 24. Mai 2010, 13:58
Stimmt, im Internet findet man dazu nichts.

Bzw. Link.

marvin.
Neuling
#3 erstellt: 24. Mai 2010, 14:01
so weit komme ich auch^^

aber ich verstehe das nicht?

da sind normale lautsprecher doch viiel besser und alleine schon vom preis her?:-O

was is an dene besonders´....
SeventhSeal
Stammgast
#4 erstellt: 24. Mai 2010, 14:03

Wikipedia schrieb:
Vorteile
Elektrostatische Lautsprecher erlauben viele Design Freiheiten, da sie u.a. keine Boxen als Resonanzkörper benötigen und sehr dünn gefertigt werden können.

Die Membran hat nur eine sehr geringe Masse, was zu gutem Impulsverhalten und Einschwingverhalten führt.


Nochwas:

Link

Steht doch viel drinnen...


[Beitrag von SeventhSeal am 24. Mai 2010, 14:06 bearbeitet]
marvin.
Neuling
#5 erstellt: 24. Mai 2010, 14:07
Impulsverhalten und Einschwingverhalten ?

gut für den klang?

sind die so viel besser als normale boxen ?
georgy
Inventar
#6 erstellt: 24. Mai 2010, 14:21
Soll man dir jetzt dein Referat schreiben oder wie?
SeventhSeal
Stammgast
#7 erstellt: 24. Mai 2010, 14:22
Keine Ahnung - hab sebst noch nie einen gehört.

Prinzipiell "besser" bestimmt nicht, aber Elektrostaten werden schon ihre Vor- und Nachteile haben, wie jedes andere Konzept auch.

Und für Leute, die genau diese Vorteile schätzen und die mit den Nachteilen leben können, sind Elektrostaten eben das Nonplusultra.

Ist einfach Geschmackssache, wie so vieles im Leben (sind Blondienen soviel besser wie andere Frauen? ;)).

Aber geht es dir nicht um das technische Prinzip?

Da ist es doch egal, ob besser oder schlechter.
marvin.
Neuling
#8 erstellt: 24. Mai 2010, 14:51
ja schon aber ich wollte erstmal verstehen warum sich jemand sowas kaufen würde...

ja das prinzip schein ganz einleuchtend:

"Tatsache bleibt aber, dass elektrostatische Lautsprecher oft einen subjektiv "schnelleren" Klangeindruck hinterlassen. Der Grund dafür liegt in der Tatsache, das der elektrostatische Lautsprecher ohne Gehäuse auskommt. Unerwünschte Resonanzen, die den Klang künstlich aufdicken und "langsam" machen, entfallen somit weitgehend. Außerdem arbeitet der elektrostatische Lautsprecher über die gesamte Fläche der Schallwand. Der Hörraum wird dadurch wesentlich gleichmäßiger angeregt, als bei einem punktförmig, abstrahlenden Konus- Lautsprecher."


ps. ein ferties referat wäre auch nicht schlecht


[Beitrag von marvin. am 24. Mai 2010, 14:52 bearbeitet]
SonicSL
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 24. Mai 2010, 15:01

marvin. schrieb:
ps. ein ferties referat wäre auch nicht schlecht :D

Wollte zuerst was zum Thema beitragen, aber nach DEM Kommentar... mach mal schön selber...

Gruß

Sascha aka. SonicSL
dicker_brummbär
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 25. Mai 2010, 17:41
wie viele smileys soll er denn noch machen damit du siehst, dass er das nicht ernst meint?
dllwurst
Stammgast
#11 erstellt: 25. Mai 2010, 18:55
Ich hatte schon mal die Gelegenheit große Elektrostaten zu hören.

Ich kann nur sagen: Einfach genial! Der Klang wird einfach so in den Raum geworfen, er ist einfach da.

Ist zwar nur subjektiv, aber egal

Und dass eine hohe Spannung benötigt wird, weißt du wahrscheinlich schon.

MfG
dicker_brummbär
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 25. Mai 2010, 19:27
ich wollte zu deinem satz:

"Tatsache bleibt aber, dass elektrostatische Lautsprecher oft einen subjektiv "schnelleren" Klangeindruck hinterlassen. Der Grund dafür liegt in der Tatsache, das der elektrostatische Lautsprecher ohne Gehäuse auskommt. Unerwünschte Resonanzen, die den Klang künstlich aufdicken und "langsam" machen, entfallen somit weitgehend. Außerdem arbeitet der elektrostatische Lautsprecher über die gesamte Fläche der Schallwand. Der Hörraum wird dadurch wesentlich gleichmäßiger angeregt, als bei einem punktförmig, abstrahlenden Konus- Lautsprecher."

sagen, er spricht dem elektrostaaten eine dynamischere klangwiedergabe, sowie ein besseres abstrahlverhalten zu!
(abstrahlverhalten meint, dass der lautsprecher im raum überall gleich "gut" klingt, was bei normalen lautsprechern unter normalen bedingungen nur bedingt der fall ist)

was ich sagen wollte du hast nur vorteile zu den elektrostaten gefunden, ich glaube aber sie haben auch große nachteile. sie sind ja nicht sehr verbreitet in der hifi-branche. was sind also diese nachteile?
marvin.
Neuling
#13 erstellt: 25. Mai 2010, 19:59

dicker_brummbär schrieb:
ich wollte zu deinem satz:


was ich sagen wollte du hast nur vorteile zu den elektrostaten gefunden, ich glaube aber sie haben auch große nachteile. sie sind ja nicht sehr verbreitet in der hifi-branche. was sind also diese nachteile?



meinst du das sschwer teile dafür zu bekommen sind?
Nick11
Inventar
#14 erstellt: 26. Mai 2010, 06:25
Selbstbau ist schwierig, weil die ganze Konstruktion aufwendig und nicht leicht in den Griff zu bekommen ist. Eine zeitlang wurden Module zum Selbstbau angeboten, zB bei Capaciti.eu (jetzt eher nicht mehr).

Klanglich habe ich Elektrostaten oft als überlegen empfunden: sie zeigen mühelos viele Details in der Musik, die bei herkömmlichen "Kistenboxen" oft verborgen bleiben. Der Schlüssel sind m.E. weniger die rückwärtigen Reflexionen, sondern die sehr geringe bewegte Masse. Das stelle ich so auch immer wieder bei "Folien"-Hochtönern (Bändchen, Magnetostaten, Air Motion Transformer) fest.
dicker_brummbär
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 26. Mai 2010, 16:26
ne ich meine, ich weiß nicht warum sie schlecht sind, aber sie scheinen ja schlecht zu sein, weil niemand sie mehr verbaut, verkauft. jetzt übertrieben ausgedrücktt

lg


[Beitrag von dicker_brummbär am 26. Mai 2010, 16:27 bearbeitet]
Passat
Moderator
#16 erstellt: 26. Mai 2010, 16:39
Elektrostaten haben wegen des geringen Hubs, den die Membran machen kann, nur eine begrenzte Maximallautstärke und Baßtiefe.
Deswegen bauen die meisten Hersteller ihre Elektrostaten als Hybridmodelle. Unter ca. 200 Hz kommt ein herkömmliches Konuschassis für den Baß zum Einsatz, das Elektrostaten-Panel spielt erst ab ca. 200 Hz.

Außerdem sind es Dipolstrahler, die sowohl nach vorne als auch nach hinten abstrahlen.
Deswegen brauchen sie deutlich mehr Platz nach hinten und zur Seite als ein normaler Lautsprechern.

Grüsse
Roman
marvin.
Neuling
#17 erstellt: 27. Mai 2010, 16:15
hab da nochmal eine frage

was bedeutet denn gegentakt bzw. wie läuft das ab bei ESL
marvin.
Neuling
#18 erstellt: 27. Mai 2010, 17:05
is wichtig....

wie ein eintaktlautsprecher aufgebaut ist und funktioniert weiß ich schon..
Passat
Moderator
#19 erstellt: 27. Mai 2010, 17:12
Bei Elektrostaten stößt sich die Membran vom hinteren Gitter ab und wird vom vorderen Gitter angezogen bzw. umgekehrt und das im Takt der Musik.

Bei normalen dynamischen Lautsprechern sind nur Abstoßungskräfte oder Anziehungskräfte abwechelnd im Takt der Musik aktiv, aber niemals beide gleichzeitig.

Grüsse
Roman
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