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Lautsprecher einpielen?

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Autor
Beitrag
rick009
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 05. Mai 2011, 20:08
Hallo

habe mir heute ein stereo System:
-mordaunt-short aviano 2 x2
-marantz pm5003
gekauft.

jetzt steht in der Beschreibung ich solle sie 36 stunden gegenüber stellen und ununterbrochen spielen lassen...
lol?
Naja wollte euch jetzt mal fragen für wie sinnvoll/notwendig ihr dieses "einspielen" haltet zumal ich nachts auch gerne schlafen würde. *_*

Und ganz nebenbei kennt wer die Lautsprecher/verstärker und wenn ja ist der empfehlenswert?
Hatte sie beide um 25% reduziert bekommen.


[Beitrag von rick009 am 05. Mai 2011, 20:09 bearbeitet]
Don-Pedro
Inventar
#2 erstellt: 05. Mai 2011, 21:56
Ganz wichtig vorweg ist, dass Du die Boxen nicht nur gegenüberstellst sondern eine davon auch verpolt anschließt und dann beide mit demselben Monosignal fütterst. Auf die Art und Weise löscht sich viel vom Schall gegenseitig aus und es wird erträglicher.

Zum Einspielen: Oftmals ist es so, dass z.B. die Sicke der Tieftöner zu Anfangs elastischer wird, wenn sie bewegt wird.

Das heißt solange die Sicke noch nicht so elastisch ist, ist sie weniger nachgiebig. Das heißt im Bassbereich ist der Wirkungsgrad geringer, also sinkt der Schalldruck. Die Folge ist klanglich ein heller klingender Lautsprecher mit weniger Tiefbass.

Du kannst auch einfach normal Musik hören. Nach ein paar Wochen sind die Teile auch eingespielt - wenn es denn überhaupt wirklich notwendig ist.
beehaa
Inventar
#3 erstellt: 06. Mai 2011, 01:02
Superduper Voodoo

Tieftöner spielen sich in 15 bis 20 Stunden ein. In der Zeit auch nur in der allgemein-gewöhnlicher Zimmerlautstärker hören. Am besten "Querbett" was so im Musikregal rumliegt.

Nach den 20h wars das auch schon. Für immer.
rick009
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 06. Mai 2011, 05:04
Okke danke für die posts =)
ich denke das wird kein problem für mich sein, dar ich sowieso täglich etwa 5h höre dann wären sie in einer Woche ja bedient Das mit dem Bass hat sich Hifigeschäft wirklich etwas anders angehört. Das liegt aber glaub ich mit an meinem Zimmer da Die Wand dahinter ja den Bass reflektiert und die Wand dahinter eher in Richtung Bett zeigt (wo man den Bass auch besser hört).

Achja habe mich vor kurzen gefragt ob diese kleinen schwarzen mit Stoff bezogenen "Gitter" vor dem Ls, die man auch ab machen kann, auch einen anderen Sinn haben als nur besser bzw. anders aus zu sehen?

Und noch ne Frage wofür steht nochmal lf/hf am ls?


[Beitrag von rick009 am 06. Mai 2011, 05:13 bearbeitet]
YesWeCan81
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 06. Mai 2011, 05:19
Falls du keine Katzen und/oder kleine Kinder hast und die Boxen günstig stehen (sodass niemand schnell dagegen kommt),
solltest du die "Lautsprechergitter" aus klanglichen Gründen abnehmen (da sie den Hochton bedämpfen und bei höheren Lautstärken gerne "mitscheppern").
Es sei denn, du bevorzugst die Optik der "Gitter".
dharkkum
Inventar
#6 erstellt: 06. Mai 2011, 10:54

YesWeCan81 schrieb:
Falls du keine Katzen und/oder kleine Kinder hast und die Boxen günstig stehen (sodass niemand schnell dagegen kommt), solltest du die "Lautsprechergitter" aus klanglichen Gründen abnehmen (da sie den Hochton bedämpfen und bei höheren Lautstärken gerne "mitscheppern").


Das dürfte aber eher bei sehr billigen Boxen der Fall sein.

Bei den Boxen die ich bis jetzt besessen habe konnte ich weder einen Höhenabfall noch irgendwelche Störgeräusche mit installierten Gittern oder Bespannungen wahrnehmen.
Don-Pedro
Inventar
#7 erstellt: 06. Mai 2011, 10:58
Den Messungen in der Stereoplay zufolge (Boxen der 8000,- Euro-Klasse) verändern auch hier die Frontbespannungen mal mehr oder weniger den Klang. Meßkurven waren dabei abgebildet und zeigten nachvollziehbare Abweichungen.
beehaa
Inventar
#8 erstellt: 06. Mai 2011, 16:32

dharkkum schrieb:
Das dürfte aber eher bei sehr billigen Boxen der Fall sein.

Das ist bei ALLEN Boxen so.


Bei den Boxen die ich bis jetzt besessen habe konnte ich weder einen Höhenabfall noch irgendwelche Störgeräusche mit installierten Gittern oder Bespannungen wahrnehmen.

Das bedeutet was genau?
Master_J
Inventar
#9 erstellt: 06. Mai 2011, 17:11

beehaa schrieb:

dharkkum schrieb:
Das dürfte aber eher bei sehr billigen Boxen der Fall sein.

Das ist bei ALLEN Boxen so.

Bei meinen bis jetzt 13 Gittern hat noch nie was geklappert.
Und da waren auch Subwoofer dabei.

Zum Hochton lassen wir mal den Entwickler meiner Teile zu Wort kommen:
http://www.nubert-forum.de/nuforum/viewtopic.php?p=616#p616

Ich bin der Meinung, dass man erstmal die grösseren Probleme lösen sollte, bevor man sich darüber Gedanken macht.
Nämlich die Raumakustik.
Wobei "Gitter weg" natürlich nur etwas Arbeitszeit und Stauraum kostet.

Gruss
Jochen, mit Gittern aus optischen Gründen und wegen "dappigen" Gästen


[Beitrag von Master_J am 06. Mai 2011, 17:12 bearbeitet]
Giustolisi
Inventar
#10 erstellt: 06. Mai 2011, 20:14
Mal was zum Anfangsthema,
einspielen ist wichtig, die TSP der Chassis verändern sich in den ersten Stunden erheblich. Besonders mehrkt man das bei Chassis mit Papiersicken, die erstmal weichgeklopft werden wollen.
Stimmen die TSP nicht, kann die Abstimmung nicht passen und der lautsprecher klingt schlecht. Bei Mitteltönern und Breitbändern habe ich schon öfters einen schreienden Mitteltonbereich feststellen können, was sich nach ein paar Stunden gibt.
ton-feile
Inventar
#11 erstellt: 07. Mai 2011, 08:34
Hi,

Die Membanaufhängung der Tieftöner muss sich natürlich weich-arbeiten. Da gibt es in der ersten Zeit noch Veränderungen.

Hier hatte ich mal ein paar Messungen zum Thema gemacht:

ton-feile schrieb:

habe mal in meinem Regal gekramt und dieses Tieftönerchen gefunden.
http://img75.imageshack.us/images/thpix.gif
Ein Monarch SP168HT mit Glasfasermembrane.

So sieht die erste Impedanzmessung aus:
http://img369.imageshack.us/images/thpix.gif
Die Impedanzspitze bei ca.47Hz steht für die Resonanzfrequenz.
In dem Kästchen sind die davon abgeleitbaren Parameter zu sehen.

Jetzt lasse ich den Tieftöner mal ein paar Stunden von einem Sinus durchkneten und wiederhole dann die Messung.


ton-feile schrieb:


jetzt hängt der Tieftöner seit ca. 5 Stunden am Sinus und das ist der aktuelle Stand:

Vergleich, Impedanzgänge nach einer Stunde und nach vier Stunden Sinus:
http://img78.imageshack.us/images/thpix.gif
Die Resonanzfrequenz ist jetzt schon auf 34Hz gefallen. Das liegt knapp 30% unter dem Anfangswert.
Nachdem die Impedanzspitze niedriger ist, wird auch die Güte gefallen sein.

Die kompletten Parameter nach vier Stunden:
http://img267.imageshack.us/images/thpix.gif
Die Gesamtgüte liegt jetzt bei 0,31.

Hier ist übrigens noch das Video mit dem Burmester Einschwobbelraum. http://www.spiegel.de/video/video-25327.html


ton-feile schrieb:

Das Chassis hat jetzt 15 Stunden Sinus hinter sich.

Blau= Impedanz nach vier Stunden, Schwarz= Impedanz nach 15 Stunden:
http://img49.imageshack.us/images/thpix.gif
Die Kurven sind praktisch deckungsgleich.
Es hat sich also seit der Messung nach vier Stunden nichts mehr verändert und das Chassis somit seine Langzeitstabilität erreicht.


Hier sind die Parameter nach 15 Stunden am Sinusgenerator:
http://img520.imageshack.us/images/thpix.gif


Es kann also durchaus sinnvoll sein, neue Lautsprecher ein paar Stunden mit einem tieffrequenten Sinuston zu beaufschlagen, um das "Weichkneten" von Sicke und Zentrierspinne zu beschleunigen, besonders, wenn idR nur leise mit wenig Membranauslenkung gehört wird.

------------------------------------------------------------





Zu den Abdeckungen:

Es kommt einfach darauf an, ob die Weichenabstimmung mit, oder ohne erfolgt ist.

Messtechnisch gibt es da im Vergleich immer deutliche Unterschiede.
Der Rahmen sorgt je nach Schallwandmaß im Mittel- bis Präsenzbereich für Veränderungen, der Stoff für eine gewisse Welligkeit im Hochton und je nach Beschaffenheit für eine leichte Dämpfung der Höhen.

Hier sind noch Vergleichsmessungen zu dem Thema:
Das ist meine gepimpte Behringer Truth ohne Alles, mit Stoff- und mit der Lochgitterabdeckung einer K&H O96 (Lochdurchmesser= 2,3mm, Stegbreite= 0,8mm ).
Einfluss von Lautsprecherabdeckungen.
Das Lochgitter verbiegt den Frequenzgang am Meisten.

Gruß
Rainer


[Beitrag von ton-feile am 07. Mai 2011, 08:47 bearbeitet]
beehaa
Inventar
#12 erstellt: 07. Mai 2011, 10:26
@ton-feile
Danke für die Diagramme. Wenn man immmer nur Ohren als Meßgerät hat gibt es immer jemanden der die "Messung" als falsch darstellen möchte. Oder, daß man +-2dB nicht hören kann...


[Beitrag von beehaa am 07. Mai 2011, 10:26 bearbeitet]
Giustolisi
Inventar
#13 erstellt: 07. Mai 2011, 11:46
Bei dem letzten Diagramm ist es mir schleierhaft warum immernoch so viele Hersteller Lochgitter einsetzen. Im PA Bereich kann ichs verstehen, aber daheim ginge ja auch Stoff.
m4xz
Inventar
#14 erstellt: 07. Mai 2011, 17:58
Einspielen?
Nein!

Der Klang wird sich nicht verändern, wenn dann höchstens der Bassbereich, und das meist auch nur geringfügig.

Einfach normal Musik hören und die Sache erledigt sich von selber

Bei Nubert gab es írgendo mal das Thema Lochgitter und Beeinflussung des Hochtonbereichs, leider weiss ich nicht mehr was die "offizielle" Aussage war
derboxenmann
Inventar
#15 erstellt: 07. Mai 2011, 18:01
auch der Klang KANN sich verändern. Eine allgemeingültige Aussage ist das nicht

Bestes Beispiel ist zB der Beyma 8AG/N der im Viech eingesetzt wird. Nach ca 20h Einspielzeit kommt da noch ne komplette Oktave Hochton dazu.



Fakt ist, Einspielzeit ist für viele Chassis notwendig, einige klingen erst eingespielt wie Lautsprecher für die man Geld bezahlen würde
Warf384#
Inventar
#16 erstellt: 07. Mai 2011, 18:04
Bei Papiersicken kann das wie von Giustolisi beschrieben bestimmt schon auftreten. Aber ich hatte bisher nur Lautsprecher mit Gummi- oder Gewebesicke. Wie stark sind da eigentlich die Abweichungen vor dem einspielen? WO sind die stärker?

PS: Beim einspielen eines Tieftöners mit zb einem 30 Hz-Sinus sollte man den Lautsprecher vorher ausbauen und nicht so dämlich wie ich sein, ihn in der Box belassen und sich dann über das Dröhnen beschweren und fragen, wo denn nun schon wieder gebaut wird und dann auchnoch Anzeige wegen Ruhestörung während der Mittagszeit erstatten wollen.


[Beitrag von Warf384# am 07. Mai 2011, 18:07 bearbeitet]
m4xz
Inventar
#17 erstellt: 07. Mai 2011, 18:12
@ derboxenmann:

Ging es nicht um LautsprecherBOXEN?

@ Warf:

Wer seine Lautsprecher einspielt ist selber schuld

Ich hatte schon mehrere Lautsprecher verschiedener Marken hier, und ich pfeiffe auf einen "Einspielvorgang". Wie gesagt falls gewisse Tieftöner eine Einspielzeit benötigen erledigt sich das sowieso von selber.

Dieser ganze Einspielkram hat doch ihren Ursprung in der "Gemeinde" die auch an Klangschalen und Kabelklang glaubt

Natürlich kann dies jeder handhaben wie er will, aber man sollte keinen Unsinn verbreiten...
derboxenmann
Inventar
#18 erstellt: 07. Mai 2011, 18:13
Gewebesicken sind "ähnlich" den Papiersicken
Natürlich nicht ganz so hart, aber prinzipiell aus demselben Material wie die Zentrierung, da macht einspielen grade bei den TSPs einiges aus.
Warf384#
Inventar
#19 erstellt: 07. Mai 2011, 18:19


Dieser ganze Einspielkram hat doch ihren Ursprung in der "Gemeinde" die auch an Klangschalen und Kabelklang glaubt

Wieso? Hier liegen doch messbare Ergebnisse in Form der veränderten TSP vor. Und ich lass nen Subwoofer (vorausgesetzt er ist ausgebaut) lieber ein paar Minuten an seine Hubgrenze ausfahren als ihn vielleicht Tagelang mit Zimmerlautstärke einzuspielen.
Das mit dem kreischendem Mittelton ist mir mal an meinen FRS7W von Visaton aufgefallen, der Klang gefiel mir erst überhaupt nicht und als ich sie dann mal ne Stunde lang richtig laut hatte (Dabei war ich draußen und habe von dort aus die drinnen spielende Musik gehört), gings schon viel besser. Ob Einbildung weiß ich nicht, aber Gewissheit ist mir lieber.
derboxenmann
Inventar
#20 erstellt: 07. Mai 2011, 18:27
@m4xz

es geht hier nicht drum, ob es NOTWENDIG ist, sondern obs was verändert - und das tut es nachweislich und hat mit Kabelklang so viel zu tun wie Hummelsummen mit dem AKW in Fukushima...

Ich kenne durchaus Hochtöner die erstmal echt übel klingen, bis sie ne weile gelaufen sind - das liegt in der Regel an den Beschichtungsmaterialien, die auch auf der Sicke zu finden sind.
m4xz
Inventar
#21 erstellt: 07. Mai 2011, 18:40
Ich hab doch geschrieben, dass sich im Bassbereich etwas verändern kann, je nach Konstruktion...

Dass sich der Klang an sich aber maßgeblich verändert, bezweifle ich, oder ich hatte noch nie einen Lautsprecher wo dies der Fall war

Dieses Thema ist sowieso umstritten, und alle paar Monate gibt es hier dieselbe Diskussion, das langweilt mit der Zeit...:)


[Beitrag von m4xz am 07. Mai 2011, 18:42 bearbeitet]
Warf384#
Inventar
#22 erstellt: 07. Mai 2011, 18:47


Dass sich der Klang an sich aber maßgeblich verändert, bezweifle ich,

Wieso denn? Der Klang ist ja schließlich auch bes******n, wenn man die Membran mit der Hand festhält, wieso denn nicht auch, wenn die Sicke wegen Beschichtungen verhärtet ist, die sich erst nach einiger Zeit lösen?
Das ist für mich logisch nachvollziehbar und aber unlogisch, dies zu verneinen, wenn man keinen Gegenbeweis hat.
m4xz
Inventar
#23 erstellt: 07. Mai 2011, 19:03
Hier gehts immer um Bewegung, sprich Hub, und das betrifft den Bassbereich.
Damit man im Mittelton sich bewegende Chassis beobachten kann, muss man schon sehr laute Pegel fahren

Dabei fällt mir ein "sickenloses" Konstruktionsprinzip des Mitteltöners seitens B&W ein, das sagt eigentlich alles.

Die Bewegungen sind im Mitteltonbereich sehr gering, und im Hochtonbereich nicht mit bloßem Auge zu erkennen.

Wenn du die Membran festhälst wirste in erster Linie einen deutlichen Einbruch im Bass- und Grundtonbereich feststellen.
Das entspricht aber nicht einem "uneingespielten" Zustand eines Chassis
derboxenmann
Inventar
#24 erstellt: 07. Mai 2011, 19:32
und nur weil du etwas nicht sehen kannst, ist es nicht da?
Giustolisi
Inventar
#25 erstellt: 07. Mai 2011, 19:47

Dabei fällt mir ein "sickenloses" Konstruktionsprinzip des Mitteltöners seitens B&W ein, das sagt eigentlich alles.

Der B&W Mitteltöner hat genauso wenig eine Sicke wie alle Breitbänder mit Papiersicke.
Bei B&W wurde der äußere Rand einfach nachgiebig beschichtet. Dadurch kann dieser als Sicke fungieren. Der Mitteltöner hat also eine Sicke. Viel mehr träfe die aussage zu, dass Sicke und Membran aus einem Stück gefertigt sind.
und Zum Einspielen kann man nur sagen, dass ein Lautsprecher Schall durch die Bewegung der Membran erzeugt. Nur weil man den Hub nicht sehen kann, kann er trotzdem da sein.
Das einspielen selbst kann man mit verschiedenen Signalen machen, ich lausche aber immer gerne wie sich der klang verändert. Auch Gewebesicken brauchen diese Einspielzeit. Der Visaton FR10 zum Beispiel macht neu fast keinen Bass, nach ein paar Stunden aber doch schon sehr deutlich. Die Sicken eines älteren Exemplars sind beim Anfassen auch deutlich weicher als die eines neuen Chassis.
ton-feile
Inventar
#26 erstellt: 07. Mai 2011, 19:55
Hi,

Das Einspielen bringt nur etwas bei Chassis, die im Bereich ihrer Resonanzfrequenz betrieben werden, also in der Regel im Bassbereich.

Da gibt es signifikante Parameteränderungen, die sich auch hörbar auswirken können.

Im Mittel und Hochtonbereich sind mess/hörbare Veränderungen unwahrscheinlich.
Da sorgt der "Einspielvorgang" eher dafür, mit dem Klang des neuen Lautsprechers vertraut zu werden.

Das Einspielen mit einem tieffrequenten Sinuston würde ich ausgesprochenen Leisehörern mit bösartigen Nachbarn durchaus empfehlen.

@m4xz:

Dieser ganze Einspielkram hat doch ihren Ursprung in der "Gemeinde" die auch an Klangschalen und Kabelklang glaubt
Natürlich kann dies jeder handhaben wie er will, aber man sollte keinen Unsinn verbreiten...

Manchmal schadet es nicht, manche Dinge etwas differenzierter zu betrachten.
Hier geht es nicht um Klangschalen-Voodoo, sondern um messbare Veränderungen.

Gruß
Rainer
derboxenmann
Inventar
#27 erstellt: 07. Mai 2011, 20:02
Dass Einspielen nur etwas im bassbereich verändert ist schlichtweg nicht wahr
Wieder verweise ich auf den recht bekannten ViechThread und die dazugewonnene Oktave im HOCHTON, nicht im bassbereich

Wie Giustolisi schon sagte, auch Gewebesicken brauchen ihre einspielzeit (oder meiner Ansicht nach nicht Zeit, sondern entsprechende Mene n an Membranhub in beide Richtungen)

Das ist durchaus Hörbar und messbar. Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht auf VooDoo abgehe

Und wenn ich jeden Lautsprecher, der hier gebaut oder getestet würde beim Einspielen Zuhören müsste, dann hätt ich gar keine Zeit mehr fürs Essen oder schlafen *g*

Wie man allerdings Einspielt ist volkommen Schnuppe - aber für den Endverbraucher ist schlichtweg MUSIKHÖREN die wohl angenehmste Art und Weise
ton-feile
Inventar
#28 erstellt: 07. Mai 2011, 20:08
Hi,


derboxenmann schrieb:
Dass Einspielen nur etwas im bassbereich verändert ist schlichtweg nicht wahr
Wieder verweise ich auf den recht bekannten ViechThread und die dazugewonnene Oktave im HOCHTON, nicht im bassbereich

Dann würde ich mich über messtechnische Belege freuen, dass durch das Einspielen eine Oktave nach oben hin gewonnen wurde.
Link?

Gruß
Rainer
m4xz
Inventar
#29 erstellt: 07. Mai 2011, 20:19
@ Rainer:

Wir haben doch dieselbe Meinung, du solltest genauer lesen

Wie es bei Breitbändern aussieht weiss ich allerdings nicht.

Die meisten Berichte, was das Einspielen von Lautsprechern anbelangt, sind schlicht an den Haaren herbei gezogen.
Giustolisi
Inventar
#30 erstellt: 07. Mai 2011, 20:39
[quoteUnd wenn ich jeden Lautsprecher, der hier gebaut oder getestet würde beim Einspielen Zuhören müsste, dann hätt ich gar keine Zeit mehr fürs Essen oder schlafen *g*][/quote]
Das ist dann der Unterschied zwischen Beruf und Hobby
derboxenmann
Inventar
#31 erstellt: 07. Mai 2011, 22:14

ton-feile schrieb:
Hi,


derboxenmann schrieb:
Dass Einspielen nur etwas im bassbereich verändert ist schlichtweg nicht wahr
Wieder verweise ich auf den recht bekannten ViechThread und die dazugewonnene Oktave im HOCHTON, nicht im bassbereich

Dann würde ich mich über messtechnische Belege freuen, dass durch das Einspielen eine Oktave nach oben hin gewonnen wurde.
Link?

Gruß
Rainer


Sehr gerne Rainer.. musste selber suchen, früher stand das im Ersten Post
Der Erbauer war nämlich selber erst ein wenig enttäuscht von der Hochtonschwäche des Treibers

Vorher / Nachher (ich glaube ca 50h dazwischen)



Warf384#
Inventar
#32 erstellt: 08. Mai 2011, 07:07
Das ist doch mal ein guter Beleg. Ich würde das aber lieber nicht nachbauen oder ist das nur eine Raummessung im Wohnzimmer?


[Beitrag von Warf384# am 08. Mai 2011, 07:07 bearbeitet]
ton-feile
Inventar
#33 erstellt: 08. Mai 2011, 14:12
Hi,


derboxenmann schrieb:

Sehr gerne Rainer.. musste selber suchen, früher stand das im Ersten Post

Sorry, aber diese Messungen können Deine Behauptung nicht belegen.
Sie unterscheiden sich ja nicht nur im Hochton, sondern über den gesamten Übertragungsbereich, was auf einen anderen Messaufbau hindeutet.

Da wurde imO schlicht und einfach nicht mehr genau die gleiche Messposition gefunden. Der Treiber bündelt sehr stark, Schwirrkonen führen ausserdem oft zu destruktiven Interferenzen, so dass auch kleine Abweichungen bei der Messanordnung zu deutlichen Veränderungen führen.

Es hätte mich auch gewundert, wenn da durch einen Einspieleffekt die wundersame Hochtonvermehrung eingetreten wäre.

Gruß
Rainer
burkm
Inventar
#34 erstellt: 23. Mai 2011, 14:55
Das Einrauschen oder Einspielen von Chassis dürfte je nach mechanischem Aufbau der LS unterschiedliche Konsequenzen und Auswirkungen haben. Herstellungstoleranzen bei Klebestellen und mechanische Befestigungspunkten / Lagerungen / Aufhängungen dürften in der Anfangszeit durchaus auch zu Änderungen nicht nur im Tieftonbereich führen. Dabei dürfte es sehr stark von der Chassis-Konstruktion abhängen, in wie weit sich dies auswirkt. Ob Sicke, Zentrierspinne oder Folieneinspannung usw., alle diese Komponenten dürften in der Anfangsphase reagieren. Am Universellsten dürfte sich für das Einspielen "rosa" Rauschen eignen, da es den gesamten Frequenzbereich mit pro Oktave gleichbleibender Energiedichte abdeckt.
Die Dauer des Vorgangs kann reduziert werden, wenn mit erhöhtem Schalldruck (innerhalb der zuträglichen Spezifikationen des LS) gearbeitet wird. Je nach Produkt werden ca. 15-20 Std. bei ca. 90 - 95 dbA veranschlagt, bei niedrigeren Pegel verlängert sich dies teilweise bis über 200 Std.
Um dabei das Ganze noch einigermaßen erträglich zu halten, sollten die LS mit den Schallwänden einander direkt dicht gegenüberstehen und einer der beiden LS gegenphasig angesteuert werden. Dadurch wird ein Teil der abgestrahlten Schallleistung durch Auslöschung im Umfeld nur noch mit reduziertem Pegel hörbar sein. Sinnvoll scheint hierbei ein Kellerraum zu sein.


[Beitrag von burkm am 23. Mai 2011, 15:01 bearbeitet]
m4xz
Inventar
#35 erstellt: 23. Mai 2011, 16:43
@ burkm:

Oder diesen, zum Großteil, Humbug einfach ignorieren und Musik hören
burkm
Inventar
#36 erstellt: 23. Mai 2011, 20:07
Klar, einfach alles, was man nicht versteht, ignorieren.
Das sind ganz simple technische Sachverhalte, die sich mit ein bisschen natur- und ingenieurwissenschaftlichem Denken - und ohne jedes Voodoo - erklären lassen.
Aber daran "glaubt" nicht jeder... und reduziert es auf das, was jener vielleicht gerade noch versteht...


[Beitrag von burkm am 23. Mai 2011, 20:09 bearbeitet]
Weidenkaetzchen
Gesperrt
#37 erstellt: 23. Mai 2011, 20:14

burkm schrieb:
Am Universellsten dürfte sich für das Einspielen "rosa" Rauschen eignen, da es den gesamten Frequenzbereich mit pro Oktave gleichbleibender Energiedichte abdeckt.


Das verwechselst du jetzt mit Weißem Rauschen.
Rosa Rauschen hat keine gleichbleibende Energiedichte/Oktave, sondern Weißes Rauschen.

Bei Rosa Rauschen fällt die Energiedichte um 3 dB Pro Oktave





burkm schrieb:

Das sind ganz simple technische Sachverhalte, die sich mit ein bisschen natur- und ingenieurwissenschaftlichem Denken - und ohne jedes Voodoo - erklären lassen.
Aber daran "glaubt" nicht jeder... und reduziert es auf das, was jener vielleicht gerade noch versteht... :L


sorry, aber das musste jetzt sein
burkm
Inventar
#38 erstellt: 23. Mai 2011, 20:20
Stimmt, habe ich in meiner Erinnerung mit weißem Rauschen verwechselt.
Zum Glück ist der dahinterliegende Sachverhalt nicht von meiner Erinnerung abhängig...


[Beitrag von burkm am 23. Mai 2011, 20:21 bearbeitet]
Weidenkaetzchen
Gesperrt
#39 erstellt: 23. Mai 2011, 20:24
Dennoch hast du insoweit mit Rosa Rauschen recht, dass es zum Einspielen geeignet ist, aber eben aus dem Grunde weil es 3 dB/Okt abfällt. Und somit einem "durchschnittlichen normalen Musiksignal" nahe kommt.
Natürlich kann man dann auch gleich Musik hören mit den Lautsprechern
m4xz
Inventar
#40 erstellt: 23. Mai 2011, 20:37
@ burkm:

Na wäre interessant wenn du Beweise also Messungen liefern könntest...

Aber bitte keine Aufbauten die an verschiedenen Stellen eines Raumes gemacht wurden

Ich hatte bislang noch nie einen Lautsprecher der seine "Klangfarbe" verändert hat, weil es diesen Effekt entweder nicht gibt und es psychologischer Natur ist, oder ich immer die "falschen" Lautsprecher benutzt hab
Man sollte nie vergessen dass sich meist nicht der Lautsprecher "anpasst" sondern nur das Gehör, sozusagen eine Neuorientierung, man kann es natürlich auch auf den Einspieleffekt schieben

An die Sache kann sowieso nicht oder kaum objektiv rangegangen werden...
burkm
Inventar
#41 erstellt: 23. Mai 2011, 20:43
@Weidenkaetzchen:
Ja und nein.
Das rosa Rauschen soll ja eine breitbandige Ansteuerung der Treiber gemäß der Bandbreite und Energierverteilung des normalen Audio Spektrums gewährleisten und damit den Einspielvorgang beschleunigen. Auch "normale" Musik würde gehen, aber diesen Vorgang auf Grund lückenhafter Abdeckung deutlich verlängern. Letztendlich soll ja das vom Konstrukteur angestrebte (und designte) gleichmäßige Langzeit-Arbeitsverhalten erreicht werden, auf das sich ja auch die vom Hersteller angegebenen technischen Daten beziehen.
Ähnliches möchte man ja auch mit dem gezielten Einbrennen von Vakuumröhren erreichen, damit sich deren technische Eigenschaften stabilisieren.
Auch das Einfahren eines Motors oder Lagers / Getriebes dient ja dem gezieltes Einschleifen der bewegten Teile unter kontrollierten Bedingungen.


[Beitrag von burkm am 24. Mai 2011, 00:49 bearbeitet]
Weidenkaetzchen
Gesperrt
#42 erstellt: 23. Mai 2011, 20:48
Das ist richtig, und mit Sicherheit wird sich ein nagelneuer Lautsprecher, frisch ab Werk durch den Gebrauch noch leicht verändern.
Aber dazu reicht durchaus eine normal gefächerte Musikauswahl.
Mit Rauschsignalen kann man das natürlich auch machen, aber einen wirklichen Vorteil seh ich da nicht, ausser einen event. Zeitgewinn.
Dr.Death
Stammgast
#43 erstellt: 23. Mai 2011, 20:55

aber einen wirklichen Vorteil seh ich da nicht, ausser einen event. Zeitgewinn.


Exakt das- wenn es denn nötig wäre, das das gesamte Spektrum sich "einspielen" muss.
Chohy
Inventar
#44 erstellt: 23. Mai 2011, 21:04
Ansonsten kann man jedes Chassis von Hand einspielen, erlaubt vollste Kontrolle über Hubverhalten

IdR sollte die Änderung der (TS)Parameter keine gravierenden Unterschiede zutage fördern, deshalb imho vernachlässigbar, wenn man nicht grade mit starken Veränderungen zu tun hat und DIY damit betreibt...
Dr.Death
Stammgast
#45 erstellt: 23. Mai 2011, 21:09

IdR sollte die Änderung der (TS)Parameter keine gravierenden Unterschiede zutage fördern,


Eben- und was die Höhen/Mitten betrifft, dort sind es eher die Ohren, sie sich imho einspielen..
Giustolisi
Inventar
#46 erstellt: 24. Mai 2011, 04:45
Ich denke dass sich beim Einspielen auch in den Mitten und Höhen etwas tut. Denken wir mal an die Sickenresonanz, die es bei jedem Lautsprecher mit Sicke mehr oder weniger gut unterdrückt gibt. Deren Ausprägung ist von den Eigenschaften der Sicke abhängig. Verändert sich die Sicke während des Einspielens muss das auch Auswirkungen auf diese Resonanz haben und auch auffallen, besonders wenn sie stärker ausgeprägt ist und in der Frequenzweiche korregierende Maßnahmen ergriffen wurden.
m4xz
Inventar
#47 erstellt: 24. Mai 2011, 16:57
@ burkm:

Schöner Äpfel/Birnen-Vergleich, den du da angeführt hast

Das andere was ich mir dachte, wurde ja schon genannt...
burkm
Inventar
#48 erstellt: 25. Mai 2011, 11:04
Da das Thema ja immer wieder durchgeblubbert wird, machen die vielen Wiederholungen sicherlich keinen Sinn mehr.
Und der Glaube - wie auch immer - steht ja bekanntlich wie der berühmte "Fels in der Brandung". Was solls...
Merkwürdigerweise gibt der Hersteller meiner Lautsprecher "Anthony Gallo Reference 3.5" sogar eine durchschnittliche Einspielzeit von ca. 200 Std. an, weniger bei forcierten Lautstärken. Komischerweise macht das auch der Hersteller der "Mordaunt Short Performance 6", der hier aber nur 100 - 120 Std. vorgibt.
Irgendwie wissen die alle nicht, wovon Sie sprechen (und was ie bauen).
Bose macht dazu gar keine Angaben! (komisch ).

User Bericht.

Auszug aus dem User Manual meiner Lautsprecher "Anthony Gallo Reference 3.5":

Speaker Break In
Your new Nucleus Reference 3.5 loudspeakers will benefit from some operating time to
develop their full sound potential. They should sound good right out of the box, but after
a few hours of use the sound can become less cohesive, dull and/or lack dynamics. Don't
worry, the speakers will gradually regain their extended frequency response. To hasten the
break in process, if possible, leave a radio or CD playing overnight and/or when you are
not home. You will hear a marked increase in bass and treble detail after approximately
100 hours of use. For optimal performance, you may want to complete the break in
process before critically placing the speakers.

Anm.: In diversen Tests und Foren wird eher von 200 Std'en gesprochen.

Auszug aus dem User Manual "Mordaunt Short Perfomance 6":

5. Running In
It is important to allow your loudspeakers a running-in period of at least 100 hours. This allows the various materials to reach their correct properties. Place your speakers facing each other, reverse the polarity on one speaker and play music, or preferably, a special running-in signal through them. The audible output of the speakers is significantly reduced in this configuration thus enabling
use of a higher level signal.


Empfehlung des Herstellers KEF:

Oft gestellte Fragen:

Übersicht / Technik / Lautsprecher einspielen
Lautsprecher einspielen

Um die volle Klangqualität der Lautsprecher schnell zu erreichen sollten die Lautsprecher eingespielt werden. Nach unserer Erfahrung ist Rauschen das beste Signal. Dieses Rauschen ist zwischen den Sendern beim Rundfunk-Empfang leicht zu erzeugen. Um den Geräuschpegel erträglich zu halten kann man die Lautsprecher Gesicht zu Gesicht voreinander stellen (ca. 10 cm) und die Kabel ausnahmsweise verpolen. Durch das Verpolen heben sich die abgegebene Geräusche weitestgehend auf. Nach 12 bis 48 Stunden (je nach Lautsprecher) bei mittlerer Lautstärke (wenn sie voreinander stehen, sonst ruhig lauter) sollten die Lautsprecher eingespielt sein.


Aus dem Test der "stereoplay" für den LS "B&W CM 9":

...
Im Hörraum dann erinnerte mich die CM 9 erst einmal nachdrücklich an die Grundtugen­den des Boxentestens: einspielen, einspielen, einspielen sowie – ebenso wichtig – den Lautsprecher exakt waagerecht stellen und die Spikes (hier im Sockel) anschließend fest anziehen. Natürlich konnte ich meine Neugierde nicht zügeln und hatte die B&W gleich nach dem Auspacken „mal eben schnell" angeschlossen und gehört.

Aber damit kann man einer CM 9 nicht kommen. Sie klang gleichzeitig matt und unwirsch. Doch schon mit der exakten Justage der Spikes verlor sie einen Teil der Unschärfe. Und nach einem Tag des Einspielen wachte sie förmlich auf. Traumwandlerisch sicher löste sie die komplexen Strukturen großer Orchsterwerke wie etwa Beet­hovens „Missa Solemnis" (Gardiner/Archiv) auf und blieb auch in den kritischen Chor­lagen fein, sauber und klar.
...

PS.: Übrigens... ich meine mich zu erinnern, dass z.B. die Fa. Burmester Ihre Chassis vor Einbau in das Gehäuse komplett einspielt / einbrennt. Warum sollte ein Hersteller das freiwillig machen, wenn es Ihm doch nur Kosten verursacht und ansonsten keine Vorteile ?


[Beitrag von burkm am 25. Mai 2011, 14:14 bearbeitet]
Giustolisi
Inventar
#49 erstellt: 25. Mai 2011, 11:16
Da ich nun schon zum dritten mal den kleinen Bretterhaufen gebaut habe kann ich zumindest teilweise ausschließen, dass es sich um ein psychologisches Phänomän handelt. Zwei identische Paar Lautsprecher, das Eine neu, das Andere schon eine Weile in Gebrauch hören sich tatsächlich sehr unterschiedlich an. Beim Umschalten fällt immer wieder auf, dass der neue Lautsprecher dünner und schärfer klingt. Nach ein paar Stunden Betrieb wird der Unterschied kleiner, nach einer Woche höre ich es nicht mehr raus. Beim verbauten FR10 von Visaton handelt es sich um einen Breitbänder mit Papiermembran, Gewebesicke und Schwirrkonus. Vielleicht liegt es an der Gewebesicke, die Veränderung bezieht sich aber nicht nur auf den Bassbereich. Mit Glaube hat das nichts mehr zu tun, zumal ich nach ein paar mal Umschalten eh vergessen habe welches paar läuft und etwas genauer hinhören muss
200 Stunden Einspielzeit ist doch etwas viel, zumindest tut sich in den ersten Stunden am Meisten. Mit Signalen oder sowas lässt sich die Zeit verkürzen, aber das brauche ich nicht. Ein Vergleich mit Lautsprechern, deren Sicken aus Gummi sind wäre Interessant, um festzustellen ob tatsächlich das Sickenmaterial für den Effekt verantwortlich ist.
Weidenkaetzchen
Gesperrt
#50 erstellt: 25. Mai 2011, 11:21
Natürlich ist das Sickenmaterial verantwortlich dafür, ist es doch das einzige was spannungstechnisch wirklich belastet wird.
Im Idealfall bewegt sich ja der Konus mit linearem Hub (wen man von Partialschwingungen absieht), dabei wird nur die Sicke "gebogen". Altes Material, das schon sehr viele Biegungen hinter sich hat wird entweder weicher (so solls wohl sein beim Chassis) oder verhärtet und bricht irgendwann (was bei Sicken schlecht wäre).
burkm
Inventar
#51 erstellt: 25. Mai 2011, 11:45
Da es ja auch noch ander LS-Chassis Bauformen gibt als Konus oder Kalotte, sollte man Bändchen, Flächen- und Biegeschwinger nicht vergessen, die konstruktiv vollkommen anders aufgebaut sind und deshalb dahingehend auch andere Voraussetzungen mitbringen.
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