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B&W 683 - Denon Kompaktanlage - Clipping-Gefahr?

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klangkatharsis
Neuling
#1 erstellt: 04. Jul 2011, 12:24
Ich betreibe die B&W 683 übergangsweise an einer Denon D M-37 Kompaktanlage, deren Verstärker laut Hersteller an 6 Ohm 30 Watt pro Kanal zu liefern im Stande ist.
Ich hatte erwartet, dass bei niedrigen Lautstärken das Klangbild "dünn" und langweilig klingen würde, wurde aber eines besseren gelehrt und bin überraschenderweise begeistert.


Wie hoch ist denn nun die Wahrscheinlichkeit, dass ich ein Verzerren oder Clipping bei vorsichtigem Herantasten an gehobenere Lautstärke nicht rechtzeitig höre und damit Hoch- und Mitteltöner zerstöre?


Das Clipping scheint ja hitzige Diskussionen zu entfachen, wobei es auch Meinungsvertreter zu geben scheint, welche die Wahrscheinlichkeit, dass ein Lautsprecher durch zu groß dimensionierte Endstufen zerstört werden können, als größer erachten. Das heißt, es existiert ebenfalls die Theorie, dass es wahrscheinlicher sei, die Schwingspule eines Hoch- oder Mitteltöners dadurch zu zerstören, dass bereits im unverzerrten Betrieb das Ausgangssignal nicht mehr effizient (dadurch vermehrt in Wärme umgewandelt) genutzt werden könne. Diese Meinungsvertreter sprechen davon, dass die beim Clipping im Ausganssignal des Verstärkers auftretenden aber nicht vorgesehenen Oberwellen gar nicht über die für LS gefährlichen Leistungsspektren verfügen würden.

Soll ich nun besser, bevor ich hier ein für mich unnötiges und teures Clipping-Experiment in Gang setze vielleicht doch besser einen größer dimensionierten Verstärker verwenden? Oder ist die Gefahr auch oder gerade bei groß dimensionerten Verstärkern gegeben?

Die Diskussion über dieses leidige Thema des Clippings und die Schlacht zwischen Ingenieuren, Physikern, Elektrotechnikern und Hifi-Begeisterten ist somit eröffnet.


[Beitrag von klangkatharsis am 04. Jul 2011, 12:30 bearbeitet]
klangkatharsis
Neuling
#2 erstellt: 06. Jul 2011, 07:59
Hat dazu niemand etwas zu sagen?
Kann mir keiner helfen?!
Mwf
Inventar
#3 erstellt: 06. Jul 2011, 18:17
Hallo,

wie so oft, sehen Einsteiger /Laien Probleme, wo keine sind

Wenn du keine Party-Beschallung mit Pegeln ständig an und über der Clippinggrenze fährst, ist alles gut.
Dann kannst du Watts und Ohms vollkommen ignorieren, insbesondere bei sensiblem Vorgehen:
...Wie hoch ist denn nun die Wahrscheinlichkeit, dass ich ein Verzerren oder Clipping bei vorsichtigem Herantasten an gehobenere Lautstärke nicht rechtzeitig höre und damit Hoch- und Mitteltöner zerstöre?
Äußerst gering.
(Es sind immer die falschen Leute die sich Sorgen machen ... ;))

Für deine B&W 683 werden 25 - 200 Watt empfohlen.
Ihre Impedanz liegt eher bei 4 Ohm (3 Ohm Minimum), da wird der Denon-Amp ca. 40 Watt abgeben können.
Der Unterschied 40 zu 200 macht ~ 7 dB an Maximalpegel, die du im Extremfall nicht ausnutzen kannst, theoretisch 103 statt 110 dB SPL (*).
Wenn du im "noch zivilen" Bereich 90 - 100 dB hörst (= laut bis sehr laut), spielt das keine Rolle.

Ich hatte erwartet, dass bei niedrigen Lautstärken das Klangbild "dünn" und langweilig klingen würde, wurde aber eines besseren gelehrt...
Solche Mängel sind eher bei HighEnd-Verstärkern zu erwarten,
denen es an jeglichen Klangstellern und /oder dynamischer (automatischer) Loudness-Korrektur fehlt.

Gruss,
Michael


--------
(*) =
Daten B&W 683: 90 dB /2.83V/m (= 1 Watt an 8 Ohm)
= 87 dB /2V /1m (= 1 Watt an 4 Ohm).
Erfahrungswert: Zwei Lautsprecher im Wohnraum (z.B. in 3 m) ungefähr gleich 1 LS in 1 m anechoic
40 Watt = + 16 dB rel. 1 W
87 + 16 = 103 dB SPL im Wohnraum
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