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Lautsprecher für softe aber auch harte Musik gesucht.

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Sniper3
Stammgast
#1 erstellt: 14. Jan 2012, 22:35
Momentan stehen bei mir 2 Elac 608 4PI welche von einem Primare SPA-21 angetrieben werden. Für "leichtere" Musik wie Norah Jones, The Cure, Katie Melua und ähnliches, sind diese Lautsprecher absolute Sahne.
Wenn ich aber mal Lust auf etwas Härteres habe, bin ich von dem Klang doch enttäuscht. Gruppen wie Slipknot, Linkin Park, Metallica kann ich mit den Boxen nicht richtig genießen. Alles irgendwie zu grell, zu aufdringlich.

Hatte bis vor kurzem noch vor mit weiteren Elac´s (247 und 241) wieder auf 5.1 aufzurüsten, doch jetzt bin ich davon nicht mehr so überzeugt. Welcher Hersteller bzw welche Lautsprecher können meinen Musikgeschmack komplett abdecken?
Was würdet ihr empfehlen? Der Gang ins Studio kommt natürlich auch, doch vielleicht gibt es ja den einen oder anderen Tipp welchen ich im Studio mal ansprechen kann
barbarous
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 15. Jan 2012, 12:16
Hallo Sniper 3,

ich habe folgende Boxen schon gehört und war von ihren
feinen und groben Fähigkeiten sehr angetan:

Cabasse Majorca
Sind sehr spielfreudig wenns laut wird aber auch bei ruhigeren Stücken sehr angenehm (aber sind optisch "nur Kisten")

Ein Freund von mir hat die Audium Comp 5.
Geniale Bühne, sehr schnell, im Bass etwas zu dick
(Propfen ins Bassreflexrohr dann ists OK) aber leider um die Trennfrequenz rum (~100Hz) fehlt mir da was.
Die Größeren (Comp 7 / 9) dürften hier besser sein.
Aber ein Anspieltipp ist die in jedem Falle wert!!!

ASW Genius 400 (die "alte" Serie)
Über jeden Zweifel erhaben!!!!!
Tests gibts genug...
Manchmal als Auslaufmodell für rund 1500,-€ zu bekommen

Canton Karat 795dc
Habe ich in meinem Wohnzimmer (48m²) und für den Preis ein Tipp
(habe 1200,-€ gezahlt; mittlerweile aber schon für 1000,- gesehen).
Betreibe Sie aktuell an einem Rotel RSX-1058 der im Hochtonbereich etwas sanfter rangeht, aber ein SPA-21
konnte ich noch zu einem viertel des Listenpreises
ergattern und er wird in etwa einer Woche nagelneu mit
voller Garantie geliefert. Mal sehen, wie sich die Cantons daran machen. Am Rotel machen die beiden auf jeden Fall einen sehr guten Job.

KEF XQ40
nur bei Klassik gehört (Pastorale) und da war alles so wie
ich mir das vorstellen würde (nichts hat mehr Dynamik als Klassik)

Vielleicht hilft die ein oder andere Empfehlung weiter...


MFG
barbarous
Mwf
Inventar
#3 erstellt: 15. Jan 2012, 13:35

Sniper3 schrieb:
...Wenn ich aber mal Lust auf etwas Härteres habe, bin ich von dem Klang doch enttäuscht. Gruppen wie Slipknot, Linkin Park, Metallica kann ich mit den Boxen nicht richtig genießen. Alles irgendwie zu grell, zu aufdringlich...

Das sind ja alles so hoch-komprimierte Sachen http://www.hifi-foru...orum_id=42&thread=85
die über HighEnd-Ketten eben auch so klingen.
Bin mal gespannt ob du speziell dafür noch LS-Empfehlungen bekommst und ein Kompromiß möglich ist.

Ein intaktes Paar Elac 608-4pi sollte IMHO nicht grell oder aufdringlich klingen, im Gegenteil
-- gib mal deine Serien-Nr. durch, ich kann über Insider nachforschen lassen, evtl. über pers.-mail.

Ob so ein HighEnd-Linear-Amp wie Primare, der aus Prinzip keinerlei Klangbeeinflussung zulässt, für dich das richtige ist ?

Und über deine Hör-Raum-Gegebenheiten wissen wir garnichts.

Gruss,
Michael
Panzerballerino
Inventar
#4 erstellt: 15. Jan 2012, 14:50
Ich würde dir die im Mittel-Hochton-Bereich "weichere" B&W CDM 7 NT (bzw. die bassstärkere 9 NT) ans Herz legen. Dürfte man so ab 800 € bekommen. Oder mal die Nachfolger-Serie 700 testen, die ich aber nicht kenne.

Es ist wirklich ärgelich, dass die Abmischung der harten Sachen regelmäßg beschissen ist. Das hat mich - neben der Altersreife - zum Jazz getrieben, der zu 99 % spitzenmäßig klingt. Was ist eigentlich so schwer daran, Metal und Hard Rock audiophil abzumischen?


[Beitrag von Panzerballerino am 15. Jan 2012, 14:57 bearbeitet]
Gochec
Stammgast
#5 erstellt: 15. Jan 2012, 15:34
Mich nervt das Gekreische bei vielen Heavy-Sachen ebenfalls. Da ich meine Boxen selber baue, "konstruiere" ich mir beim Weichenentwickeln meistens eine leichte Senke zwischen 2 und 5 kHz ein. Darüber dann ein im Pegel eher vorsichtig eingepegelter Hochtöner. So funktionierts auch mit Heavy - zumindest meistens.
Die richtigen Treiber sind natürlich ebenfalls wichtig. Metallhochtöner taugen meistens nicht für das E-Gitarren-Gezerre. Ebenfalls haben Bändchen-HT´s oder Magnetostaten damit oft Probleme. Selbst sehr gute Gewebekalotten klingen bei dem Musikmaterial angestrengt, wenn sie nur ein bisschen zu nahe an der Eigenresonanz betrieben werden.
Normalerweise gehen die recht gutmütigen Polypropylen-Mitteltöner ganz gut und darüber eine gute Gewebekalotte angekoppelt. Ist vielleicht ein bisschen altmodisch, aber für diese Musikrichtung eine gute Lösung.
G.
Panzerballerino
Inventar
#6 erstellt: 15. Jan 2012, 15:36

Gochec schrieb:

Normalerweise gehen die recht gutmütigen Polypropylen-Mitteltöner ganz gut und darüber eine gute Gewebekalotte angekoppelt. Ist vielleicht ein bisschen altmodisch, aber für diese Musikrichtung eine gute Lösung.
G.



Also die gute alte Infinity RS an Land ziehen? Falls es noch eine gibt.


[Beitrag von Panzerballerino am 15. Jan 2012, 15:37 bearbeitet]
Gochec
Stammgast
#7 erstellt: 15. Jan 2012, 17:12
Die Infinity RS hatten doch auch Bändchenhochtöner. Ich fand zumindest diese Kappa-Teile nicht sonderlich gelungen. Für Heavy taugen die nicht, da der Bass meistens eher sehr tief und weich abgestimmt war, statt knackig und dynamisch. Im Hochtonbereich waren diese Bändchen immer irgendwie "lispelig" und teilweise recht "zischig", damit wirds bei Heavymetal auch schnell nervig. Ja ich weis, die Soundbeschreibungen sind immer ein wenig schwierig...
Aber es gab doch auch mal eine Serie mit Gewebekalotten von Infinity - die gefielen mir deutlich besser.

Es ist aber schon paradox: Ausgerechnet für Heavy Metal taugen Metallmembranen eigentlich nicht - und wenns doch funktioniert, dann nur mit sehr aufwändigen Frequenzweichen, welche die typischen Metallresonanzen sauber entzerren.

Blöd irgendwie, dass die meisten Hersteller immer gerade auf das momentan populäre Membranmaterial setzen, anstatt einfach nur gute Lautsprecher zu bauen
Der Hype mit den Alumembranen nervt langsam gewaltig.

Im Selbstbau-Bereich gibts da bestimmt was, das für Heavymetal gut taugt - ich schau mich mal um - falls das eine Alternative wäre...

G.
yahoohu
Inventar
#8 erstellt: 18. Jan 2012, 18:48
Moin,

das hier ist nicht schlecht:

www.audiomarkt.de/_markt/item.php?id=1148435056&

Ich habe die Teile mehrfach in unterschiedlichen Räumen gehört. Da geht auch Metal.

Wenn der Bass extrem in den Keller soll, wären aber noch Subwoofer angesagt.

Die Dinger sind groß, aber unkompliziert zu stellen.

Dieser Komprimierungs - Sch.... ist natürlich wieder ein anderes Thema.

Gruß Yahoohu


[Beitrag von yahoohu am 18. Jan 2012, 18:49 bearbeitet]
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