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Elektronische Korrektur von Basslautsprechern

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Beitrag
detegg
Administrator
#1 erstellt: 17. Jan 2004, 02:02
Hallo Forum,

wir kennen das Zusammenspiel von Basslautsprecher, Lautsprechergehäuse und Hörraum.

Manchmal wird vom Entwickler "elektronisch" nachgeholfen.

Mir sind folgende Verfahren bekannt:

1. opto-elektronische Abtastung der Membranbewegung mit anschliessender Korrektur des Ausgangssignals des Verstärkers
2. Einbeziehung des Basslautsprechers in die Rückkopplung des Verstärkers
3. Vorentzerrung

Gibt es weitere Verfahren?
Wie funktionieren sie?
Wird elektronische Korrektur abgelehnt?
Wie sind Eure Erfahrungen?

Gruß aus dem Münsterland

Detlef
Zweck0r
Moderator
#2 erstellt: 17. Jan 2004, 06:49
Hi,

bei den alten Philips MFB-Boxen hatten die Bässe Piezo-Beschleunigungsaufnehmer. Bei dem kleinsten Modell 541 klingt das ziemlich eindrucksvoll, unglaublich tiefe Bässe für diese Größe. Leider nur bei geringen Pegeln, kein Wunder bei 13-cm-Chassis

Die Grundig Aktivboxen haben ganz normale Endstufen, also keine Membran-Gegenkopplung und auch keine negative Ausgangsimpedanz. Die Bassentzerrung ist eine einfache Loudness-Schaltung, ein Tiefpass 1. Ordnung mit begrenzter Dämpfung per zusätzlichem Widerstand in Reihe zum Kondensator.

In irgendeiner damaligen Zeitschrift hat ein Techniker von Grundig erklärt, warum sie keine Gegenkopplungen benutzt haben. Die Gegenargumente waren Schwingneigung bei höheren Kopplungsfaktoren und Nichtlinearitäten der Sensorelemente. Als Bestätigung hat er erwähnt, dass die Grundig Aktivboxen einen niedrigeren Bass-Klirrfaktor hätten als alle geregelten Konkurrenzprodukte.

Mich würde interessieren, wie Tiefbassentzerrung und Bassreflexprinzip sinnvoll kombiniert werden. Den hier: http://www.hifi-forum.de/viewthread-72-17-last.html von AH genannten Eigenschaften von Bassreflexgehäusen nach zu urteilen ist es unsinnig, eine bereits auf Linearität abgestimmte Bassreflex-Passivbox nachträglich mit einer Entzerrung nach unten zu erweitern. Eine eigentlich zu tiefe Reflexabstimmung wird wohl besser mit einer Entzerrung zu kombinieren sein, weil man dann nicht gegen 24 dB/Oktave Abfall ankämpfen muss

Grüße,

Zweck
Chris_DA-DJ-MC
Stammgast
#3 erstellt: 17. Jan 2004, 11:55
Hi,

Dann gibts auch noch URPS:
Unterresonanz-Subwoofer mit aktiver Entzerrung.

kurz:
Die Basschassis werden in einem, eigentlich zu kleinem Gehäuse, mit zu kleiner Resonanz betrieben, was widerum via Linkwitz-Pole-shifter behoben wird.. somit lassen sich schmucke kleine Woofer bauen, die einem Grossen in nichts nachstehen.. (die allerdings im untersten Frequenzbereich massig Leistung verbraten, aber egal man kann nicht alles haben..) Details gibt massig im www

Raus kommt dann z.B. sowas:



Greetz

Chris
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