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Lausprecher höher stellen - Wie?

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sound67
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 27. Jan 2004, 20:56
Hi:

Nachdem ich nun meine neuen KEFs durch den Wohnraum hin- und her geschoben habe, muss ich feststellen, dass der Schlüssel zum besseren Klang nicht der Neigungswinkel der LS zueinander oder das vor- oder zurückrücken um ein paar Zentimeter ist (stehen frei im Raum), sondern die Veränderung der Höhe Ohr<-->Hochtöner. Sprich: Entweder niedriger sitzen, oder die KEFs höher stellen.

Da ich ich nicht immer im Liegen Musikhören möchte, erscheint es mir sinnvoller, die LS höher zu stellen. Aber wie am besten? (ca. 10cm sollten reichen)

Holzplatte?
Steinplatte?
Acryl?
Glass?

Und woher billig bekommen: Baumarkt?

Gruß, Thomas
JBL-Fan
Inventar
#2 erstellt: 27. Jan 2004, 21:04
Hallo,
einfach 4 Tennisbälle unter jede Box. Höhe haut in etwa hin. Entkoppelt auch gleichzeitig. Die gelben Dinger kannst ja schwarz spritzen. Gegen wegrollen in dicke Gummiringe legen. Gibt es im Autozubehör.

Nur ein Vorschlag......

jbl-fan
Ravemaster24
Stammgast
#3 erstellt: 27. Jan 2004, 22:51
Kannmich dem anschliessen. Tenissbälle wären eine möglickeit ohne viel geld ausgeben die lautspcher zu entkoppeln. Eine andere möglich ist auch wenn man handwerklich begabt ist sich selber aus MDF eien Base zu bauen das den lautspcher höher stellt. selbstverständlich mit spikes später von unten schön vom boden aus entkoppeln dann. :-)


[Beitrag von Ravemaster24 am 27. Jan 2004, 22:52 bearbeitet]
anon123
Administrator
#4 erstellt: 27. Jan 2004, 23:27
Hallo sound67,

die optimale Sitzhöhe wäre die, wenn sich das Ohr bei "üblich" konstruierten Lautsprechern in Höhe der Mitte zwischen Mittel- und Hochtöner befindet -- wenn man "popelig genau" wäre. Bei der KEF wäre das die Mitte des UniQ-Treibers. Die 203 ist 1,07m hoch, die Mitte des UniQ wäre bei etwa 95cm. Bei einem normierten Menschen (175cm) auf einem normierten Sessel (40cm Sitzhöhe) liegt die Ohrhöhe bei ca. 90cm (+/- 5cm). Kommt also in etwa hin, es sei denn, Du sitzt auf einem Hochsitz oder bist recht groß. Übrigens habe ich auch bei einer Hörposition von rund 20cm höher keine schwerwiegenden Nachteile bemerkt, indes habe ich "Hallsoßenwerfer", also B&Ws.

Die "Unterlage" für einen Standlautsprecher sollte IMHO mit der gleichen Sorgfalt bedacht werden wie ein Ständer für Kompakte, also in erster Linie stabil und frei von Eigenresonanz. Tennisbälle haben zwar keine Resonanz, sind dafür aber höchst instabil (als LS-Unterlage). Die (bei der Schwere der 203 eher geringfügigen) Neigebewegungen, die durch die elastischen Tennisbälle zwangsläufig auftreten, reichen aus, um das Klangbild in Richtung Unstetigkeit, Schwammigkeit und geringerer Definition zu beeinflussen, hinzu kommen sehr wahrscheinlich sehr deutliche Abstriche in der Präzision vom Grundton abwärts. Genau so habe ich es empfunden, als ich vor Jahren meine damaligen Stand-LS auf halbe Tennisbälle stellte. Ich würde daher davon dringend abraten.

Wenn die 203 tatsächlich zu niedrig ist, scheint mir eine massive und vollkommen plane Marmorplatte die sinnvollste Lösung zu sein. Andere "Steinmaterialien" (z.B. Gehwegplatten) haben sich bei mir (CDM 1NT auf soliden Selbstbauständern) als nachteilig in der Präzision herausgestellt (am Rande: letztlich habe ich 5cm längere Standrohre (sandgefüllt) genommen). Du solltest natürlich darauf achten, daß diese Platte völlig plan liegt und die 203 auf diesen Platten solide auf den Spikes steht.

Beste Grüße.

P.S. Bei Boxen, die pro Paar EUR 5000 kosten und von Audio (jaja, ich weiß) locker in die Referenzklasse (jaja, ich weiß) gehievt wurden, wundert mich "Und woher billg bekommen: Baumarkt?" ein wenig.


[Beitrag von anon123 am 27. Jan 2004, 23:32 bearbeitet]
Ravemaster24
Stammgast
#5 erstellt: 27. Jan 2004, 23:47
ups da stand KEF...
Und habs auch unten net so ganz gelesen das mit dem baumarkt...
Dann revidiere ich meinen beitrag. Habe zu weit hinten gelegen und net genau gelesen... sorry.

Wie schon Anon 123 gesagt hat, kann mich dem anschliessen und bei so einem Hochwertigen Lautsprecher vom baumarkt zu sprechen damit man günstig dabei wegkommt finde ich auch nicht optimimal.
Da der stand der lautsprecher sehr entscheidend ist für den klang. Das Thema Basen wird oftmal unterschätzt und erst mit der richtigen base, fals notwenig natürlich, läuft der lautsprecher zur höchstform auf und klingt auch sauber.
Ansonsten hat schon Anon alles gesagt.
Die Idee mit den Tenissbällen ist ne standartantowrt fals jemand normale Boxen entkoppeln will aber bei einer KEF würde ich davon auch abraten.
MH
Inventar
#6 erstellt: 28. Jan 2004, 01:37
hi,

schwere steinplatten auf Absorberfüsse dürften etwa 8-10 cm bringen.

Gruß
MH
sound67
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 28. Jan 2004, 11:13
Hi:

Danke für die Tips. Die "Baumarkt-Lösung" erscheint mir allerdings keinesfalls unangemessen, denn neben den Boxen und einem neuen Amp (und einem neuen CD-Player) muss man irgendwo sparen.

Außerdem kommen schließlich auch schöne Marmorplatten aus dem Baumarkt.

Was meine Sitzposition angeht, so ist sie in der Tat höher als die Ideallinie. Ich bin knapp 1,90 groß (allerdings mit verhältnismäßig "kürzerem" Oberkörper) und sitze auf einer Couch mit 42cm Sitzhöhe. Wenn ich aufrecht sitze, sind meine Ohren fast auf Höhe des "Hypertweeters". Verschiedene "Sitzgrade" habe ich schon probiert, und eigentlich gefällt mir eine Position am besten, in der mein Ohr zwischen dem Höchtöner des Uni-Q Speakers und dem ersten Basstöner liegt.

Das mit den Tennisbällen erscheint mir denn auch zu wackelig, da fühle ich mich bei so schwere Boxen (26,8kg) nicht so wohl. Geht auch Holz mit Teppichbezug z.B.

Seltsamerweise haben die KEFs ja gar keine Spikes, sondern stehen auf kleinen Füßen (wie z.B. auch die Elac 107, die ich kürzlich hier hatte). Ob man die gegen Spikes tauschen kann weiß ich nicht, ich habe ja zur Zeit Leih-KEFs hier, bis meine kommen sollen (Ende Feb). Da will ich nicht daran herummontieren.

Aber natürlich möchte ich gern die neuen LS dann unter "optimalen" Bedingungen einspielen, deshalb klaube ich Elektronik usw. auch jetzt schon zusammen.

Gruß, Thomas
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