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Verantwortlich für Klang?

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sschall
Stammgast
#1 erstellt: 06. Okt 2013, 17:46
Hallo,
ich habe mal eine Frage: Wenn ein englischer Lautsprecher eher dunkel und wenig präsent und ein japanischer anspringend und teilweise überpräsent daherkommt, was ist hauptsächlich dafür verantwortlich:
Die verwendeten Chassis im Mittel-und Hochtonbereich oder doch eher Weichenbauteile ? Die Gehäusemaße sind sehr ähnlich, beides sind 3-Wege-Lautsprecher, und natürlich liegt kein Defekt vor, der den krassen Klangunterschied ausmachen könnte.
Gruß
Siegfried
RocknRollCowboy
Inventar
#2 erstellt: 06. Okt 2013, 19:58
Da ist vermutlich die Abstimmung des LS daran schuld.

Also nicht die Weichenbauteile, sondern die Abstimmung der Weiche auf die verwendeten Chassis und auf das Gehäuse indem sie spielen.

Bin kein Experte, aber das wäre meine erste Vermutung.
Warum das so ist, dass die Engländer oft wärmer abstimmen?
Keine Ahnung.
Eventuell liegt es an den Wohnungen im Gegensatz zu den Japanern.
Alles nur gefährliches Halbwissen.

Schönen Gruß
Georg
ALUFOLIE
Inventar
#3 erstellt: 07. Okt 2013, 17:13
Mit der Frage kann man eigentlich ein riesen Faß aufmachen.
Klang besteht aus so vielen verschiedenen Faktoren. Ins Detail möchte ich bei der Antwort gar nicht gehen. Ich würde nämlich gerne noch meine Rente erleben, ohne vorm PC fest zu hängen Wie der Cowboy schon sagte, ist das naheliegendste erstmal die Abstimmung ansich.
Man kann bestimmte Frequenzbereiche bei der Abstimmung betonen oder zurücknehmen.
Beispiel: Wenn die Höhen angehoben sind, klingt es hell und wenn sie abgesenkt sind, klingt es dunkler.

Zusätzlich zur Abstimmg tragen aber auch die Chassis, als Bass, Mittel und Hochton zum Klang bei. Außerdem ist die Schallabstrahlung des Lautsprechers unter verschiedenen Seitenwinkeln zu erwähnen. So kann es sein, dass 2 Lautsprechersysteme, die augenscheinlich einen fast identischen Frequenzgang auf Achse haben, trotzdem deutlich unterschiedlich klingen. Weil System A unter Winkel auch noch einen linearen Frequenzgang zeigt, während System B unter Winkeln eine Berg und Talfahrt aufweist.
Wie gesagt, das Thema würde in seiner Aufklärung seeehr viel Zeit beanspruchen. Nicht umsonst werden ganze Fachbücher damit gefüllt. Zudem besteht keine Einigkeit zwischen den "Gelehrten", welche Punkte wirklich entscheidend sind und welche man ignorieren darf.
Q4-Horn
Stammgast
#4 erstellt: 07. Okt 2013, 17:46
Hi sschall,
höre Japaner und ihre Musik.
So werden auch die Lautsprecher gern gehört !
Gruss Thomas
sschall
Stammgast
#5 erstellt: 07. Okt 2013, 17:47
Zunächst einmal danke für die Antworten. Dann konkretisiere ich mal:
Ein typisch britisch dunkel klingender Lautsprecher gefällt mir bei Instrumentalmusik ausnehmend gut; sobald Stimme in Spiel kommt, hat man, etwas übertrieben ausgedrückt, das Gefühl, als wäre das Ganze in Watte verpackt. Wenn ich dies in Richtung mehr Präsenz verändern wollte, sollte ich eher den HT oder MT austauschen oder mich um die Weiche kümmern?
Gruß
Siegfried
Q4-Horn
Stammgast
#6 erstellt: 07. Okt 2013, 17:59
Hi sschall,
kümmer dich um die weiche,da ist bestimmt noch spielraum für deinen Klang.
Gruss Thomas
RocknRollCowboy
Inventar
#7 erstellt: 07. Okt 2013, 18:20
Kümmere Dich um andere Lautsprecher, die beides erfüllen.

An der Weiche herummachen erfordert einen Profi, der weiß was er macht.
Für einen Laien normalerweise nicht zu bewerkstelligen.

Schönen Gruß
Georg
Q4-Horn
Stammgast
#8 erstellt: 07. Okt 2013, 18:37
Hi Georg,
sschall als Laien zu Darzustellen ist ----------!!!
Das Forum soll UNS doch helfen.
Gruss Thomas
ingo74
Inventar
#9 erstellt: 07. Okt 2013, 18:40

sschall (Beitrag #5) schrieb:
Wenn ich dies in Richtung mehr Präsenz verändern wollte, sollte ich eher den HT oder MT austauschen oder mich um die Weiche kümmern?

kauf dir ein vernünftiges dsp
RocknRollCowboy
Inventar
#10 erstellt: 07. Okt 2013, 18:45

sschall als Laien zu Darzustellen ist ----------!!!


Oh sorry, wollte keinen auf die Füße treten.
Kenne sschall nur leider nicht, darum bin ich davon ausgegangen, dass er Laie ist.
Falls sshall das kann, nur zu.

Ich kann´s nicht, bin Laie.
Ich trau mir bei einer Weiche nur zu, den Widerstand des Spannungsteilers auf meinen Geschmack anzupassen.

Nix für Ungut und schönen Gruß
Georg
Q4-Horn
Stammgast
#11 erstellt: 07. Okt 2013, 19:24
Hi Georg,
Gut angekommen.
Hochachtungsvoll und gruss Thomas.
Hüb'
Inventar
#12 erstellt: 08. Okt 2013, 10:47

sschall (Beitrag #1) schrieb:
(....) was ist hauptsächlich dafür verantwortlich: (....)

Ein LS ist immer mehr als die reine Summe seiner Teile, will sagen das klangliche Endergebnis ist von vielen Faktoren abhängig. Im MT/HT von den Treibern, der Weiche sowie auch der Gehäuseform.
"Woran es liegt" kann man wirklich sinnvoll IMHO daher nur mit Hilfe der Messtechnik bzw. ggf. auch des Durchspielens konstruktiver Varianten am ganz konkreten Objekt eruieren.

BTW: Die beiden fraglichen LS wurden auf der selben Position im selben Raum gegengehört? Falls nicht, so verbietet sich der Vergleich, da die Raumakustik ihn ansonsten zunichte macht.

Grüße
Frank


[Beitrag von Hüb' am 08. Okt 2013, 10:47 bearbeitet]
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