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LS mit unterschiedlicher Impedanz an einem Verstärker

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amber66
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 26. Nov 2013, 01:16
Hallo Zusammen,

ich weis über das Thema ist schon einiges geschrieben worden.Das meiste mit wilden Berechnungen die ich gerade so nachvollziehen kann. Ich betreibe zwei Anlagen, eine mit einem AKAI AM-57 und eine mit einem AKAI AM-52 Verstärker. An der einen Anlage sind 4 Ohm Stand LS (Magnat) an der anderen 8 Ohm (Pioneer CS-901).
So jetzt zur eigentlichen Frage, ich würde gerne an beide Anlagen ein zweites Paar LS anschließen, wenn ich es richtig verstanden habe soll man nicht mischen 4 Ohm und 8 Ohm. Zum anderen habe ich gelesen, das die Hersteller bei den Angaben, sagen wir`s mal so, etwas mogeln. Kennt jemand die Pioneer CS-901 sind das wirklich 8 Ohm LS? Und kann ich hierzu evt Boxen mit 6 Ohm
(Bang & Olufsen BeoVox S 75) als zweites Paar nutzen?

Sehe ich es richtig das ich an der anderen Anlage zwei Paar LS mit 4 Ohm betreiben kann oder überlaste ich diese damit?

Gruß
amber

PS: Nicht nach dem warum fragen, wills einfach mal ausprobieren.
amber66
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 26. Nov 2013, 18:41
Hi, jetzt überschlagt Euch nicht mit den Antworten!!!



Gruß amber
Mwf
Inventar
#3 erstellt: 27. Nov 2013, 08:58
Hi,
amber66 (Beitrag #1) schrieb:
...wills einfach mal ausprobieren.

Na dann los.
Solange deine Anlage nicht Party-/PA-Beschallung -- d.h. über längere Zeit an und über der Grenze (Clipping) --, leisten muss, darfst du Ohm und Watt ignorieren !

Ich gebe zu, mich nicht über evtl. Besonderheiten deiner Akai Verstärker informiert zu haben.
Wenn für die 8 Ohm als Mindestwert gefordert wird und auch Tests ähnliches sagen, solltest du deine Parallelbetriebswünsche (beide Paare gleichzeitig) vergessen.
4 parallel 8 Ohm ergibt 2.7 (!) Ohm effektiv (2x 8 = 4, 2x4 = 2)

Gruss,
Michael


[Beitrag von Mwf am 27. Nov 2013, 09:07 bearbeitet]
amber66
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 27. Nov 2013, 22:36
Hallo Michael,

zuerst mal Danke für deine Info, dachte schon ich muss mich hier alleine mit mir unterhalten .
Also das Handbuch des AKAI AM-57 sagt bei zwei Lautsprecherpaaren soll die Impedanz der LS 8 - 16 Ohm betragen. Zu dem kleineren habe ich kein Handbuch, ich gehe jedoch von den gleichen Angaben diesbezüglich aus.

Also mehr wie 50 % drehe ich die Anlage eigentlich nicht auf, denn dann beginnen meine Öhrchen schon die Gestallt von verwelkten Salatblättchen anzunehmen.

Ich werde also versuchen mal zwei gute LS mit mindestens 8 Ohm zu ergattern. In der Hoffnung, das die Angaben des Herstellers stimmen.
Entweder mir gefällt dann das Experiment, oder ich behalte dann das für mich am besten klingende Paar und einer meiner Söhne darf sich dann auf andere LS freuen.

Ich verstehe als blutiger Laie zwar Deine Berechnung nicht, gehe aber davon aus, das Du mir sagen wolltest lass die Finger vor allem von der doppelten 4 Ohm Lösung.

Gruß Roberto
Stereo33
Inventar
#5 erstellt: 27. Nov 2013, 22:45
Was versprichst du dir eigentlich vom Parallelbetrieb von 4 (und dazu verschiedenen) Boxen, ausser einer Klangverschlechterung?
Mehr Peaks in verschiedenen Bereichen und Klangmatsch?

Wenn es unbedingt sein muss könntest du sie auch in Reihe schalten, aber da kommt dann noch mehr Klangmatsch bei raus.
Mwf
Inventar
#6 erstellt: 27. Nov 2013, 23:26

amber66 (Beitrag #4) schrieb:
...Also mehr wie 50 % drehe ich die Anlage eigentlich nicht auf, denn dann...

Das sagt zunächst mal garnichts, bzw. es ist üblich, dass Verstärker so reichlich Verstärkungs-Reserven haben (kostet nichts), dass oft schon bei halber Stellerposition das Limit erreicht wird.
Anderes Thema...

Vllt. haben deine Akai Amps auch eine Schutzschaltung, die bei Überlastung unterbricht.
Dann kannst du rel. gefahrlos experimentieren.

Die Berechnung der resultierenden Lastimpedanz bei Parallelschaltung ergibt sich durch Addieren der Kehrwerte (1/x),
und davon wieder der Kehrwert ist dann das Ergebnis, z.B. 4 u. 8 Ohm parallel:

1/4 + 1/8 = 2/8 + 1/8 = 3/8
Kehrwert = 8/3 = 2.67 (Ohm)

mit Taschenrechner einfacher:
x = (4x8)/(4+8) = 32/12 = 2.67


[Beitrag von Mwf am 29. Nov 2013, 00:35 bearbeitet]
amber66
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 27. Nov 2013, 23:30
Zuerst noch eine Angabe zum AM-57, er ist im "Normalbetrieb" ein LS Paar ausgelegt für den Bereich 4 - 16 Ohm.

Also ich habe bisher noch nie 4 LS an einem Verstärker betrieben, woher soll ich also wissen wie das klingt, wie Du sagst matschig.

Wolltest Du noch nie etwas ausprobieren, das evt. nicht gut ist, vielleicht einfach mal um eigene Erfahrungen zu sammeln. Zumindest bin ich in diesem Fall so vorsichtig und frage vorher um Rat. Habe ja auch schon einiges dazugekernt.

Wenn Leute wie Du und Michael die über eine große Erfahrung und Wissen verfügen mir sagen lass die Finger davon und mir das so erklären, dass ich es nachvollziehen kann bin ich bestimmt nicht uneinsichtig. Denn meine Anlagen sind für mich auch wenn sich das vielleicht bescheuert anhört nicht nur ein Haufen Metall mit Drähten drin. Es sind halt neben meiner Familie meine Schätzchen!!!

Daher meine bitte an Dich (wenn Du so freundlich währst) mit einfachen Worten weshalb schwammig? Ich glaub Dir das, aber ich möchte es auch verstehen.

Gruß Roberto
amber66
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 27. Nov 2013, 23:46
Hallo Michael,

mit den 50 % wollte ich eigentlich zum Ausdruck bringen dass es dann einfach zu laut ist, der AM-57 hat ordentlich Dampf. Ich betreibe die Anlagen in meinem Arbeitszimmer (16 m2), sozusagen mein kleiner Rückzugs Ort um "meine" Musik zu hören. Ich möchte schließlich Musik hören und mir nicht die Ohren volldröhnen.

Ob der Verstärker über eine Schutzschaltung verfügt weis ich nicht, müsste ich erst mal in Erfahrung bringen.

Fazit ist das ich im Moment eher dazu tendiere Abstand von dieser Idee zu nehmen.

Gruß Roberto
Stereo33
Inventar
#9 erstellt: 27. Nov 2013, 23:58
Passt schon. Du fragst und bekommst Antworten.
Manchmal muss man etwas übertreiben um klarzustellen, daß es Blödsinn wäre.

2,67 Ohm wären deutlich unter den vertretbaren 3,2 Ohm die ein 4 (Nenn)-Ohm-stabiler Amp aushalten muss.
Und gerade wenn du oft lauter hörst, würde ich davon abraten.

Bei 50% Regler-Stellung sollten die meisten Verstärker aber noch genug Reserven haben,
es sei denn sie arbeiten ausserhalb ihres tolleranzbereichs, wo wir wieder bei den 4 Ohm wären.
Mwf
Inventar
#10 erstellt: 28. Nov 2013, 00:14

Stereo33 (Beitrag #9) schrieb:
...Bei 50% Regler-Stellung sollten die meisten Verstärker aber noch genug Reserven haben,...

Es hängt ja, neben der Poti-Kennlinie
entscheidend vom Pegel des Quellgeräts ab.
Mit einem rel. leisen Mobilplayer analog angeschlossen wird der Clipping-Bereich z.B. erst mit z.B. 85% erreicht,
mit einem weit aufgedrehten Analog-Mischpult als Quelle evtl. bei 40%.

Um nicht unwissentlich Grenzbereiche zu überschreiten, fehlt heutigen HomeAudio-Amps durchweg eine Ausgangs-Clipping-Anzeige
(wie im Profibereich üblich)
amber66
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 28. Nov 2013, 21:38
Das mit dem passt schon mein ich auch. Wer hier her kommt und sauer ist wenn er nicht das zu hören bekommt was er gerne hören möchte ist falsch am Platz.

Daher danke für Eure Hilfe und bis zu meiner nächsten glorreichen Idee die bestimmt kommt!
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