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Der erste Vollbereichs-Elektrostat ist da!

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Autor
Beitrag
audiophil-w
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 06. Jan 2015, 15:14
Hi

Weil es wahrscheinlich viele nicht glauben oder wissen:
in meinem Musikstübchen am Niederrhein befinden sich evtl. die ersten und einzigen "VOLLBEREICH"s-Elektrostaten!
Seit Jahren immer wieder die gleiche Problematik: welcher Lautsprecher paßt zu welcher Elektronik oder umgekehrt. Was liegt da eigentlich näher, als sich mit Anbietern zu befassen, die beides haben = optimierter geht wahrscheinlich nicht. Nachdem mir dann vor einigen Monaten ein geeigneter Raum zur Verfügung stand, habe ich angefangen, das „Musikstübchen“ einzurichten.

Also am Markt umgesehen und hier und da verglichen und probegehört. Natürlich habe ich nicht bei Adam&Eva angefangen, sondern besaß neben einer nun 30 Jahren alten Denon-Anlage (Monoblöcke je 250 W), einem Nakamichi – Kasettendeck (wer´s denn noch kennt) einen Vollverstärker von Audio-Exklusiv und – ebenfalls aus gleichem Haus – schlanke Transmissionline-Standboxen. Ich habe dann mit einem Musikfreund u.a. Canton, Klipsch-Hörner, Duevel-Bella-luna-Rundumstrahler und im Finale dann Audio-Exklusiv Elektrostaten und einen passenden Vollverstärker aus gleichem Haus ausgiebig testen dürfen. Und genau für die Audio-Exklusiv-Kombination ist dann die Entscheidung gefallen: Übrigens: der -wahrscheinlich erste und einzige- VOLL-Bereichs-Elektrostat!! Die Wiedergabe erfolgt absolut linear, d.h. es gibt kein Klangregelteil, der Verstärker (je 210 W) ist komplett im
2–Kanal-Betrieb ausgebaut (Netzteile mit je 500 Watt), der einzige mechanische Kontakt ist der Lautstärkeregler und als Hybrid-Modell sind in der Vorstufe je 2 Röhren verbaut.
Musikquelle ist der Denon-CD-1520-Player, der neben CDs wahlweise Musik vom USB-Stick über DAC mittels 32-Bit-Wandler bietet. Alle Geräte und Lautsprecher stehen auf absorbierenden Platten, professionelle Verkabelung vorgenommen und Netzfilter zwischengeschaltet.
Und nun zum Klang: da kann ich nur ins Schwärmen geraten. Da man sein Ohr auch „schräg“ hören kann, war aufgrund des absolut neuen Klangbildes schon eine gewisse Eingewöhnung notwendig. Nun bin ich an der Stelle, wo ich selbst nach stundenlangen Hörsitzungen gar keine Ende finde,
während die Lautsprecher der Vortests nur anfangs schön klangen, über längere Zeit nervte dann irgendwas: entweder plärrten die Höhen oder der Bass wurde unangenehm oder, oder ...
Die von Elektrostaten bekannt gute Auflösung im Hoch- und Mittelton-Bereich ergänzt sich durch hervorragendes Bassvolumen und selbst laute Pegel stellen kein Problem dar. Aufgrund der großen Abstrahlfläche (Höhe 2 m) sitzt man förmlich vor einer Bühne. Es gab eigentlich bei ELS immer nur ein Gegenargument: der fehlende Bass. Die Maximal-Lautstärke ist nicht entscheidend: das man damit keine Tanzsäle bestrahlt und das Hifi auch nicht die Hör-Schmerzgrenze erreichen muss ist unstrittig, aber trotzdem: und laut geht auch! Mit diesem ELS, der erstmals Bass und auch Dynamik kann, ist Audio-Exklusiv ein großer Wurf in den audiophilen Markt gelungen und ich kann für die nächsten Jahre Musik genießen!!
Audio-Exklusiv-Elektrostat

WernerK vom Niederrhein
coreasweckl
Stammgast
#2 erstellt: 06. Jan 2015, 19:01
Halte ich eher für einen Scherz, diese Aussage.:-)

Unter diesen Herstellern findest du bestimmt Hersteller, die das schon vor langer Zeit gemacht haben..

http://www.elektrostaten-forum.de/board.php?boardid=3


von Martin Logan weiß ich es, auch wenn sie heute Hybride mit aktivem dynamischem Subs herstellen..
von Dayton Wright habe ich in den 80er Jahren einen großen Vollbereichselektrostaten selbst gehört,


[Beitrag von coreasweckl am 06. Jan 2015, 19:01 bearbeitet]
Dadof3
Inventar
#3 erstellt: 07. Jan 2015, 00:16
Wohin muss ich genau zum Probehören?
chriss71
Inventar
#4 erstellt: 07. Jan 2015, 00:53
@audiophil-w: Ein paar kurze Fragen:
1. Wie groß ist dein Hörraum?
2. Wie groß ist deine Abhörentfernung?
3. Wie tief (+-3db) gehen diese LS?
4. Wie laut gehen sie?
5. Gibt es zu diesem LS irgendwelche Messwerte (Frequenzgang oder Abstrahlverhalten)

audiophil-w
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 07. Jan 2015, 10:23
Hi

Gerne beantworte ich Deine Fragen:
Der Hörraum hat ca. 16 qm bei 2,4 m Deckenhöhe
Ich sitze ca. 3 m weg.
Zu den technischen Daten gibt es einen Testbericht, den ich eMailen koennte (2 PDFs), kann aber hier leider keine PDFs dranhängen.
Daher bitte eine eMail an meine Adresse:
audiophil-w@t-online.de
Ich schicke dann die PDFs

Gruss
WernerK vom Niederrhein
coreasweckl
Stammgast
#6 erstellt: 07. Jan 2015, 12:43

chriss71 (Beitrag #4) schrieb:
@audiophil-w: Ein paar kurze Fragen:
1. Wie groß ist dein Hörraum?
2. Wie groß ist deine Abhörentfernung?
3. Wie tief (+-3db) gehen diese LS?
4. Wie laut gehen sie?
5. Gibt es zu diesem LS irgendwelche Messwerte (Frequenzgang oder Abstrahlverhalten)

:prost


unabhängig von den PDF´s, die evtl. noch geschickt werden, läßt sich die Physik nicht betrügen.
Martin Logan hat das längst eingesehen und seinen Modellen einen aktiven Sub verpasst. Warum wohl?
Basstüchtige pegelfeste Fullange-Modelle nehmen große Dimensionen ein, also eher schwierig in normalen Wohnräumen...zudem is zumindest bei bipolarer Ausführung ein gewisser Abstand zur Rückwand notwendig....

Ich fand die alten Quad ESL Modelle phantastisch, wenn man überwiegend klassische Musik (Kammermusik u.Ä. hört)
Bei Pop Musik, Rock, Jazz, Funk etc. war dann doch schnell die Grenze erreicht. Das hier genannte Modell mag da besser sein.
Fullrangemodelle dieser Fläche werden bez. Basstüchtigkeit m.M. immer ein Kompromiß bleiben.

Nicht umsonst bietet der Hersteller ein Modell an, daß geschätzt die doppelte Fläche hat...
http://www.audio-exk...e/elektrostaten-p61/

Unterm Strich: Ich mag Fullrange - Elektrostaten nach wie vor, wer die in dieser Größe moderat betreibt, kann damit bestimmt sehr glücklich werden...

Ps. die zumindest von mir empfundene übergroße Ausdehnung der Phantomschallquelle bei mannshohen Bauformen muß man allerdings mögen..


[Beitrag von coreasweckl am 07. Jan 2015, 13:08 bearbeitet]
Anro1
Inventar
#7 erstellt: 07. Jan 2015, 15:10
Vollbereichselektrostaten gibts schon seit gut 30 Jahren.
Die Martin Logan CLS seit 1986.
Die Sound Lab Lautsprecher, übrigens IMHO die einzigen ohne Bass Unterstützung
ernstzunehmenden Vollbereichselektrostaten gibts auch schon >30 Jahre lang.

Sound Lab

Nun gut >130Kg pro Stck und ~2m² Panelfläche bei den größeren Modellen sind auch
nicht jederman(s) Frau`s sache
Dafür gibts dann aber 89db/W/m und 24Hz aus der Fläche.


[Beitrag von Anro1 am 07. Jan 2015, 15:10 bearbeitet]
coreasweckl
Stammgast
#8 erstellt: 07. Jan 2015, 17:17
so ist es ,siehe Beitrag 2 schon geschrieben hatte. Die Äußerung des Themenerstellers war diesbez.ein wenig unbedacht, vorsichtig formuliert......

ich habe vor 30 Jahren die Dayton Wright gehört.. Ein Exot, der mit Gas gefüllt werden mußte....
Performance war schon beeindruckend

509217-dayton_wright_xg10_electrostatic_speakers


[Beitrag von coreasweckl am 07. Jan 2015, 17:25 bearbeitet]
chriss71
Inventar
#9 erstellt: 07. Jan 2015, 21:28
Dank an @audiophil-w, aber die LS sind nix für mich...
Die 34Hz gehen ja noch, aber Maximallautstärke 90db halte ich für einen Witz....

Am besten finde ich ja die Empfehlung von Stereoplay betreffend Aufstellung: normal bedämpfte Räume ab 30 m²
Ja, aber nur wenn man Zimmerlautstärke hören will (mehr geht nicht) (was wieder mal beweist, dass diese ganzen Schundblätter eigentlich verboten gehören )



[Beitrag von chriss71 am 07. Jan 2015, 21:29 bearbeitet]
coreasweckl
Stammgast
#10 erstellt: 08. Jan 2015, 06:46

chriss71 (Beitrag #9) schrieb:

Die 34Hz gehen ja noch, aber Maximallautstärke 90db halte ich für einen Witz....

Am besten finde ich ja die Empfehlung von Stereoplay betreffend Aufstellung: normal bedämpfte Räume ab 30 m²
Ja, aber nur wenn man Zimmerlautstärke hören will (mehr geht nicht) (was wieder mal beweist, dass diese ganzen Schundblätter eigentlich verboten gehören )

:prost


34 Hz gehen nicht nur, sondern sind mehr als respektabel,(Unter 40/50 Hz spielt sich, außer bei Kirchenorgeln und elektronischer Musik, sowieso kaum noch etwas ab in der Musik) wenn sie mit einer entsprechende Toleranzangabe z.B. (-3dB) versehen wären.
Leider haben ich auf der Herstellerseite überhaupt keine aussagekräftigen Angaben gefunden, weder noch...


"Am besten finde ich ja die Empfehlung von Stereoplay betreffend Aufstellung: normal bedämpfte Räume ab 30 m²"
ist, wenn es da so steht, in der Tat Realsatire...

Ich lese diese Blätter trotzdem oft, es gibt immer was zum Lachen... Sie müssen wissentlich oder unwissentlich diesen Quatsch schreiben, weil die Hersteller das erwarten... Richtig schlecht ist dort eigentlich nie etwas. Da waren die Magazine in den 70er und 80er Jahren deutlich "härter"....

Vom Themenersteller kommt leider nichts mehr.. u.U. hat er insgesamt zu wenig Erfahrung mit dem Thema Elekrostaten ......


[Beitrag von coreasweckl am 08. Jan 2015, 08:56 bearbeitet]
Nick11
Inventar
#11 erstellt: 08. Jan 2015, 13:52
Ohne die betreffende Ausgabe zu kennen: die Stereoplay druckt doch seit den 80'er (?) Jahren den maximal erreichbaren Schalldruck und seit einigen Jahren auch dezidierte Klirrmessungen ab. Und eine Angabe von 90dB sagt ganz klar, dass der max. Schalldruck viel niedriger ist als bei (fast) allen Testboxen im Heft.
Passat
Moderator
#12 erstellt: 09. Jan 2015, 10:23
Vollbereichselektrostaten gibt es seit schon seit den 60ern in Serienproduktion.
Schon in den 20er Jahren gab es Prototypen, deren Einsatz aber am Fehlen von Verstärkern, die einen Elektrostaten treiben können, scheiterte.

Was die Stereoplay angeht:
In die Messungen des max. möglichen Schalldrucks geht auch der Klirr und Kompression ein.
Komprimiert ein Lautsprecher um mehr als 3 dB (d.h. der Schalldruck steigt um 3 dB weniger, als die Leistungszufuhr), wird die Messung abgebrochen und der ermittelte Schalldruckwert gilt als max. Schalldruck.
Außerdem wird der Klirr gemessen.
Je tiefer die Frequenz, desto höher der erlaubte Klirr.
Erreicht der Klirr die erlaube Grenze, wird die Messung abgebrochen und und der ermittelte Schalldruck gilt als der max. Schalldruck.
Bei einer Reihe von Lautsprechern findet man noch eine zweite Angabe mit > 80 Hz. Die findet man bei Lautsprechern, die besonders im Baß limitieren und bei Trennung bei 80 Hz im Schalldruck noch zulegen können.

Der AE aus dem Test hatte einen sehr schlechten Wirkungsgrad von afak nur 76 dB.
Er ging zwar tief runter, aber da ein Elektrostat nicht viel Hub kann, war der max. Schalldruck dementsprechend begrenzt.

Grüße
Roman


[Beitrag von Passat am 09. Jan 2015, 10:33 bearbeitet]
coreasweckl
Stammgast
#13 erstellt: 09. Jan 2015, 21:10
halt das, was man erwarten darf, ohne den LS jemals gehört zu haben...


[Beitrag von coreasweckl am 09. Jan 2015, 21:11 bearbeitet]
audiophil-w
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 12. Jan 2015, 11:36
Hallo an Alle

Nun gibt es auch etwas vom Themenersteller.
Mir wird zwar unterstellt, dass ich keine grosse Erfahrung mit ELS habe, aber ich habe den Eindruck, dass trifft auch fuer einen grossen Teil der am Thread Beteiligten zu. Man gibt zwar Statements und bezieht sich auf 30 Jahre ELS - Markt. Frage: Wer hat denn in den letzten Monaten vor einem aktuellen ELS mit optimierter Elektronik gesessen und nicht nur Datenblaetter ausgewertet?? Da haette ich doch gerne mal einen aktuellen Eindruck gehoert und nicht die Beurteilung von Fachzeitungsartikeln. Auch die Argumentation, dass Studio-Monitore das non-plus-Ultra sind - mag sein. Habe nirgendwo behauptet, dass "meine" ELS die einzigen und besten Lautsprecher sind - ich habe nur geschrieben: wahrscheinlich die ersten und einzigen VOLLBEREICHS-ELS.
Ich sitze nun nicht mit einem Messgeraet vor den ELS und sehe dann auf der Anzeige, dass es garnicht klingen kann, weil eben die Messwerte nicht okay sind. Nur gut, dass man die Einrichtung meines Musikstuebchens nicht auch noch mit einem
Messgeraet ermitteln kann, kaeme dann wahrscheinlich "ungemuetlich" raus. Und ich habe die ELS auch nicht nach einem Datenbank-Abgleich aller Testberichte und Datenblätter erworben, sondern nach einem ausgiebigen Hoertest und den habe ich auch nicht alleine gemacht. Nur zum Hintergrund: als Vertriebler war ich einige Zeit in der UE-Branche taetig und habe vom Ionen-Hochtoener bis zum "Beton"-Lautsprecher viel gehoert, mich jahrelang auf den damaligen Hifi-Messen rumgetrieben und den Markt und natuerlich auch seine Produkte sehr gut kennen gelernt. Irgendwann gibt es technisch nur noch EIN Auto, aber immer noch 500 verschiedene Lautsprecher und jeder haelt seinen fuer den einzig Wahren. Wir sind uns doch alle wohl darueber im Klaren, dass im Bereich Hoch- und Mittelton ein ELS unbestritten gut klingt, einzig der Bass und die Lautstärke reichen angeblich nicht. Schoen, dass jeder so laut hoeren mag und kann und soviel Bass benoetigt, dass man nach 30 Minuten mit seiner Hoersitzung am Ende ist. Welche Musik hoert man denn da? Wo habe ich denn bspw. bei vocal oder guitar donnernden Bass? Ich sitze noch nach 3 Stunden vergnuegt davor und finde kein Ende - ist das normal? Und das Audio-Exklusiv noch groessere Modelle bietet, weiss ich auch, heisst also uebersetzt auf jeden anderen Hersteller, nur das Flaggschiff ist´s und die kleineren Modelle taugen dann nichts? Komische Argumentation.
Uebrigens: diese Woche wieder 2 Hoertermine, melde mich, wenn die Besucher sich "enttaeuscht" verabschiedet haben.

So, nun koennen alle wieder anworten.
WernerK vom Niederrhein
Passat
Moderator
#15 erstellt: 12. Jan 2015, 11:50

audiophil-w (Beitrag #14) schrieb:
wahrscheinlich die ersten und einzigen VOLLBEREICHS-ELS.


Und gena diese Aussage stimmt nicht.
Auch AE hat schon in den 80ern Vollbereichs ELS hergestellt.
Schon 1982 erschien der P3, der erste Elektrostat von AE, natürlich ein Vollbereichs-Elektrostat.
Und 1986 hat AE mit dem P6 einen weiteren Vollbereichselektrostaten nachgeschoben.

Und diese beiden ELS werden in überarbeiteter Form als P3.1 und P6.1 heute noch angeboten.

Das die P3.1 und P6.1 nicht gut klingen würden hat niemand behauptet.
Sie haben nur ihre Grenzen bei der Lautstärke.
Wenn man sowieso nie sehr laut hört, kann man damit wunderbar Musik geniessen.

Grüße
Roman


[Beitrag von Passat am 12. Jan 2015, 11:51 bearbeitet]
audiophil-w
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 12. Jan 2015, 15:52
Hi

Stimmt nicht ganz so mit den ersten Vollbereichs-Elektrostaten
Wie ich bereits mitteilte, war ich mal in diesem Markt taetig und sogar auch fuer Gerd Puetz, schlechthin der Herr "Audio-exklusiv" und genau mit ihm habe ich auch auf den Messen gestanden. Die ersten Elektrostaten hatten eine aktiven Basswuerfel
mit 4 Chassis, den Originalprospekt habe ich noch und kann ich gerne mal vorlegen! Audio exklusiv war dann nach dem ploetzlichen Tod von Gerd lange down und ist erst vor einiger Zeit durch H. Schoenberg in Rechtsnachfolge wieder neu erstanden.
Aber nicht, in dem man einfach altes HiFi wieder weiter vertreibt, sondern die Produktpalette wurde komplett ueberarbeitet (siehe Hybrid-Verstaerker, CD-Player, neue ELS 3. und 6. usw)
Nun kann man mir nachtuerlich unterstellen, deswegen habe ich nun wieder AE-Produkte, weil ich da befangen bin - Nein, weil es deutsche Hand-/Wertarbeit ist, keine Groß-Industrie Serie und vom Allerfeinsten. Alleine der Verstaerkerdeckel wiegt 4,2 kg und zwar weil er eine Wahnsinns-Abschirmung fuer die beiden 500 W Netzteile aufweist. Und zur Erinnerung: der einzige mechanische Kontakt ist der Lautstaerkeregler, Regler aus vollem Messing, Granitfrontplatte usw. usw. - das sind die Feinheiten, wo es Spaß macht, so etwas sein eigen zu nennen. Weitere Fragen beantworte ich gerne.

WernerK vom Niederrhein
coreasweckl
Stammgast
#17 erstellt: 12. Jan 2015, 16:24
hier sind doch Beispiele früherer Vollbereichs-Elektrostaten genannt worden, sogar eine Liste ist verlinkt.
Wenn man das alles ignoriert bzw. gar nicht liest, kann man natürlich nach wie vor behaupten oder glauben...

und das mit der Groß-Industrie Serie etc. etc. zieht leider auch nicht,, Vollbereichs-Elektrostaten im allgemeinen waren noch nie Massenware...

ich hatte doch dieses Bild verlinkt:

http://www.hifi-foru...speakers_516238.html

glaubst du, die wurden in Großserien hergestellt und in entsprechenden Großmärkten der damaligen Zeit vertrieben...

das gilt genauso für Quad, Martin Logan und Co....

dazu noch; weil es unterhaltsam ist:

"Schoen, dass jeder so laut hoeren mag und kann und soviel Bass benoetigt, dass man nach 30 Minuten mit seiner Hoersitzung am Ende ist. Welche Musik hoert man denn da? Wo habe ich denn bspw. bei vocal oder guitar donnernden Bass? "


ja Superfrage , ich habe ganz viel mit Gesang, Gitarre und unverschämterweise ist sogar noch ein "donnernder Bass" dabei, wie du es nennst.

ich habe sogar viele Tonträger mit Gesang, Gitarre , wo unglücklicherweise zusätzlich noch ein Drumset mit wuchtiger Basedrum in die Musik eingebettet ist.
Wenn du solche Musik in all ihren Ausprägungen nicht hörst, dann wirst du auch nie in den Grenzbereich deiner LS kommen, wenn es mal etwas lauter zugeht. Insofern alles in Butter...

ach ja, fällt mir gerade ein: ich hatte als Jugendsünde mal in meiner LS-Karriere, die damaligen Magnepan 1b....


Deine Elektrostaten sind dagegen wirklich gute LS.

Die Magnepan könnte ich mir allerdings im Bassbereich zumindest ein bißchen ähnlich wie die ELS vorstellen.
"Rocken" konnten die einfach nicht, ob nun Jazz, Soul, Funk, Rock, wie ich leider schnell bemerkte.
(Das sie alles andere auch nicht konnten, war tragisch... :D)

ich fand die optisch mal wat anderes und das Händlergeschwätz tat ein Übriges


[Beitrag von coreasweckl am 12. Jan 2015, 18:21 bearbeitet]
chriss71
Inventar
#18 erstellt: 12. Jan 2015, 18:26

audiophil-w (Beitrag #14) schrieb:
Frage: Wer hat denn in den letzten Monaten vor einem aktuellen ELS mit optimierter Elektronik gesessen und nicht nur Datenblaetter ausgewertet??


Gegenfrage: Glaubst du wenn ich vor der ELS sitze werden 90db 110db? Entschuldigung, genau dazu gibt es technische Daten....
Mag ja ein guter LS sein, Fakt ist 90db laut...

tomtiger
Moderator
#19 erstellt: 13. Jan 2015, 04:14
Hi,


audiophil-w (Beitrag #16) schrieb:
Wie ich bereits mitteilte, war ich mal in diesem Markt taetig und sogar auch fuer Gerd Puetz, schlechthin der Herr "Audio-exklusiv" und genau mit ihm habe ich auch auf den Messen gestanden. Die ersten Elektrostaten hatten eine aktiven Basswuerfel
mit 4 Chassis, den Originalprospekt habe ich noch und kann ich gerne mal vorlegen!


da irrst Du. Original P3 müssten hier noch wo rumstehen. Die sind ohne Basswürfel.

LG Tom
audiophil-w
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 14. Jan 2015, 08:28
Hi

Wenn ELS irgendwo rumstehen und nicht in Benutzung sind - ist schon komisch.
Vielleicht genau, weil der Basswürfel schon lange nicht mehr existiert oder anderswo im Einsatz ist.

Zu allen anderen Kommentaren kann ich nur sagen: Bass ist reichlich und laut mehr als ich hören mag
(auch wenn ich es nicht in dB ablesen kann).
Ein Klangregelteil existiert bei Audio-Exklusiv nicht, weil es nicht benötigt wird
Aber wie gesagt: wenn der erste Probehörer geht, weil es nicht okay war, melde ich mich!

Und falls ich nicht mehr audiophil sondern mehr Bums+Laut hören möchte, dann habe ich noch ein Headphone und dynamische Lautsprecher (natürlich Audio-Exklusiv) an je 250W Denon-Monoblöcke und weiter einen Unison-20-Vollverstärker mit wahlweise Triode/Pentode bis je 30W, vielleicht geht´s ja damit.

Speaker
Denon-Anlage
Unison-Röhre

Und heute nachmittag genieße ich wieder (heute mit Probehörer).
WernerK vom Niederrhein
Jeremy
Inventar
#21 erstellt: 14. Jan 2015, 13:11
Habe hier immer mal mit Interesse mitgelesen; finde die Idee, mal wieder Elektrostaten zu thematisieren, gar nicht schlecht.
Mein Vorschlag wäre, den Thread in eine mehr konsensuale/konstruktive Richtung weiterzuentwickeln/weiterzuführen.

Z.B. könnte man die Threadüberschrift dahingehend abändern, daß sich auch Besitzer anderer Flächenstrahler (seien es nun Elektrostaten, wie Quad, Audiostatic, die erwähnten Audio-Exclusiv, Acoustat, Martin Logan, Capacity oder Silberstatic etc. oder Magnetostaten wie Magnepan, Apogee oder Analysis-Audio) angesprochen fühlen - etwa in der Art von: Thread für Freunde elektrostatischer und magnetostatischer Flächenstrahler.

Die Sache mit dem ersten Vollbereichs-Elektrostat würde ich dagegen vielleicht eher weglassen - da nicht drauf insistieren. Das zieht m.E. nur Missverständnisse nach sich.

Aber da es, bis auf den hiesigen Martin Logan-Thread, praktisch Keinen zu diesem Thema gibt, wäre es doch zu begrüßen, vielleicht in einer etwas abgewandelten Form, hier damit fortzufahren - wäre mein Vorschlag.

Beste Grüße
Bernhard
Dadof3
Inventar
#22 erstellt: 14. Jan 2015, 22:52
Ich war nun bei Werner zum Probehören (vielen Dank noch einmal für die nette Einladung!)

Ich muss, um es vorweg zu schicken, sagen, dass mir die Dinger wirklich gut gefallen haben!

Leider hatte ich meine Musik vergessen, so dass ich einige von mir gerne gehörte Musikrichtungen wie House und Electro nicht hören konnte, aber Werner hatte auch schon einige sehr schöne Sachen vorbereitet, überwiegend Jazz, Blues und ähnliches, aber auch die eine oder andere etwas poppigere Aufnahme. Keine speziell aufbereiteten audiophilen Demostücke, sondern normale Musik von normalen CDs.

Ich muss vorweg schicken, dass ich zum ersten Mal einen Elektrostaten so intensiv gehört hatte. Bislang hatte ich nur einmal bei einer Händlervorführung für einen anderen Kunden etwas Mäuschen gespielt und auf einer Messe etwas gehört, beide Male aber kurz und unter suboptimalen Bedingungen.

Um eines vorweg zu nehmen: An Bass mangelt es den beiden Säulen nicht!

Der Frequenzgang kam mir insgesamt recht linear vor - ich denke aber, das bringt das Bauprinzip ja bereits mit sich. Ich persönlich hätte mir gerne noch etwas spitzere Höhen gewünscht, aber das ist eher eine Spezialität von mir, die sicher nicht jedermanns Geschmack ist. Die Mitten waren sehr klar, Gesang kam deutlich und natürlich herüber.

Und dann der Bass! Der gehört von allem, was ich bislang gehört habe, auf jeden Fall auf die vorderen Plätze! Sehr klar und konturiert, tief und präsent, nie zu wenig, aber nicht aufdringlich (Es gab nur ein Lied, wo der Bass ein bisschen zu kräftig war, aber das lag vermutlich eher daran, dass es recht konstant eine Frequenz traf, die eine Raummode anregte.). Vor allem war er extrem dynamisch, satt und präzise!
Es hat auf jeden Fall gezeigt, dass sich das Prinzip "Elektrostat" auch im Bass nicht vor normalen Chassis verstecken muss, jedenfalls nicht, solange es nicht sehr(!) laut wird - dazu später mehr.

Die beiden spielen sehr raumfüllend - ich sage extra nicht "räumlich", weil das zweideutig ist. Wenn sie loslegen, füllt sich der Raum vom Boden bis zur Decke mit Musik, und damit ganz anders, als ich es von üblichen Lautsprechern gewohnt bin. Das ist Fluch und Segen zugleich: Zum einen ist einfach ein wunderbares, behagliches und beeindruckendes Gefühl, so umhüllt zu werden. Der relativ kleine Raum (ich schätze gut 3 Meter breit und 4 Meter tief) wirkte jedes Mal schlagartig riesig, wenn die Musik einsetzte.

Zum anderen litt dadurch aber etwas die "Bühne", also die andere Bedeutung von "Räumlichkeit", die exakte Lokalisation, die realistische Vorstellung davon, dass da vorne jetzt wirklich eine akustische Gitarre spielt oder eine Diva ihr Liedchen schmettert. Zwar waren Laute, die klar rechts oder klar links angeordnet waren, noch immer sehr gut lokalisierbar und trafen mit beeindruckender Klarheit aus einer exakten Richtung aufs Trommelfell; aber zwischen den Lautsprechern spielte sich wenig ab, so manch ein Gesang oder Instrument kam getrennt aus beiden Lautsprechern oder schien die gesamte Breite dazwischen einzunehmen anstatt eines klar verortbaren Punktes.

Auch in der Vertikalen fehlte das, allerdings zu meiner Überraschung weniger. Obwohl die schon beschrieben Raumfülle auch und sogar ganz besonders die Vertikale betraf, schienen viele Instrumente und der Gesang doch von ungefähr der Mitte, etwas über Ohrhöhe, auszugehen. Andere Instrumente (ein Saxophon fiel mir hier besonders auf) wiederum erschienen tatsächlich 2 Meter hoch. Es ist mir nicht gelungen auszumachen, warum es mal so und mal so war.

Um es klar zu sagen: Das ist Jammern auf hohem Niveau, meine (deutlich günstigeren) Lautsprecher zuhause machen es in Summe nicht viel besser (wohl aber eindeutig "anders"), aber ich habe hier in höheren Preislagen auch schon Beeindruckenderes erlebt. Zudem mag es auch am Raum liegen (ich habe mal die Behauptung gelesen, dass Lokalisierbarkeit ausschließlich durch Raum und Aufstellung bedingt wäre. Keine Ahnung, ob's stimmt.)
Und als wir zwischendurch zur Probe einmal auf die dort noch stehenden "normalen" Lautsprecher (auch von audio-exclusiv) umschalteten, wurde erst richtig klar, was diese Raumfülle bewirkt und wie sehr sie einem plötzlich fehlte, als sie nicht mehr da war.

Was ich zu überprüfen vergessen hatte, war die Richtcharakteristik. Ich saß ziemlich direkt im Sweetspot.

Bleibt die hier bereits diskutierte Frage nach der Lautstärke. Werner hatte den Verstärker (ein Hybrid ebenfalls von Audio Exklusiv) bei einem Stück Funk voll aufgedreht, und da ging durchaus ordentlich etwas ab. Wir hatten kein Messgerät, um den Pegel zu überprüfen, aber meiner Einschätzung nach waren es am Hörplatz (ca. 2...2,5 Meter Entfernung) etwa 95 dB, auf jeden Fall schien es mir mehr als die genannten 90 dB in 1 Meter. Und das ganze wunderschön verzerrungsarm, dynamisch und ohne signifikante tonale Färbung. Ich höre generell gerne sehr laut, durchaus manchmal lauter als dort, aber ich müsste, solange es keine Tanzparty werden soll, nicht wirklich auf Wesentliches verzichten, wenn es in Zukunft nicht mehr lauter ginge. Für die meisten Menschen halte ich die Lautstärke für völlig ausreichend. Und ich weiß nicht, was passieren würde, wenn man einen leistungsstärkeren Verstärker anschließt. Möglicherweise ginge da noch mehr.

Zusammenfassend ein toller Lautsprecher, der trotz seiner Höhe elegant und schlank aussieht, eine tonal wie dynamisch äußerst natürliche und hochauflösende Wiedergabe erlaubt und für unter 10.000 € / Paar eine für den Preis völlig angemessene Leistung für denjenigen bietet, der die wirklich wunderbare umhüllende Atmosphäre der möglichst exakten räumlichen Abbildung vorzieht.

Danke noch einmal an Werner für die nette Zeit und die tolle Erfahrung!


[Beitrag von Dadof3 am 14. Jan 2015, 23:00 bearbeitet]
Passat
Moderator
#23 erstellt: 14. Jan 2015, 23:49
Die 90 dB gelten für einen Lautsprecher.
Bei 2 Lautsprechern erhöht sich der Pegel natürlich um 3 dB.


Was das angeht:
Dadof3 (Beitrag #22) schrieb:

Zum anderen litt dadurch aber etwas die "Bühne", also die andere Bedeutung von "Räumlichkeit", die exakte Lokalisation, die realistische Vorstellung davon, dass da vorne jetzt wirklich eine akustische Gitarre spielt oder eine Diva ihr Liedchen schmettert. Zwar waren Laute, die klar rechts oder klar links angeordnet waren, noch immer sehr gut lokalisierbar und trafen mit beeindruckender Klarheit aus einer exakten Richtung aufs Trommelfell; aber zwischen den Lautsprechern spielte sich wenig ab, so manch ein Gesang oder Instrument kam getrennt aus beiden Lautsprechern oder schien die gesamte Breite dazwischen einzunehmen anstatt eines klar verortbaren Punktes.


Das klingt ganz nach einer nicht optimalen Aufstellung.
Elektrostaten reagieren darauf wegen des Dipolprinzips sehr sehr empfindlich.
5 cm nach vorne oder hinten oder auch zur Seite oder 2° mehr eingewinkelt macht sich bei Elektrostaten extrem in o.g. bemängelten Punkten bemerkbar.

Wenn der Abstand zur Rückwand und zu den Seitenwänden passt und auch die Einwinkelung stimmt, dann hat mach auch mit Elektrostaten eine sehr gute "Bühne".

Unter 50 cm Abstand zur Seite und zur Rückwand braucht man es mit Elektrostaten gar nicht erst zu versuchen.
Besser sind 80-100 cm Abstand.
Das ist auch ein Grund, warum sich Elektrostaten kaum für kleinere Räume eignen.
Ca. 30 qm sind da die unterste Grenze.

Sonst stellen sich diese Mängel bzgl. "Bühne" und Räumlichkeit ein.

Grüße
Roman
coreasweckl
Stammgast
#24 erstellt: 15. Jan 2015, 10:05
deswegen würde ich persönlich lieber einen gut erhaltenen alten Quad plus geschlossenem Sub nehmen. Die Probleme mit dem der Rückwand und der übergroßen Abbildung entfallen (es sei denn, man mag das )

für normale Ansprüche geht das vermutlich wunderbar und deutlich billiger wird das wegen gebraucht natürlich auch...


[Beitrag von coreasweckl am 15. Jan 2015, 10:07 bearbeitet]
Anro1
Inventar
#25 erstellt: 15. Jan 2015, 11:06
Hmm, gerade wegen der Dipole/Linesource Charakteristik kann ich mit richtig aufgestellten
Elektrostaten ein extrem deutliches, ja geradezu 3-dimensionales, fast
holografisches Klangbild erreichen. Es ergibt sich eine äusserst präzise Abbildung im
Stereo Panorama, mit exakt ortbaren Positionen der Instrumente und Sänger.

Stimmt 1m Abstand zur Seite und 0,8m nach hinten dürfen es schon sein.
Selbst das Problem der "Walfischmäuler" also die nicht Größen gerechte
Abbildung von z.B. Stimmen oder Instrumenten (z.B. Sänger, Gitarren sind so groß wie ein Scheunentor)
lässt sich mit richtiger Aufstellung (Einwinkelung, Neigung, Abstände zwischen LSP und zum Hörplatz)
recht gut in den Griff bekommen.
Man sollte nicht all zu weit von den LSP´s weg sitzen, so sitzt man in der "Zylinderwelle" der Linesource.
Maximal Stereodreieck, besser etwas näher.
Lange Rede gute Elektrostaten haben Dynamik, spielen über der relevanten Frequenzbereich
sehr linear, und machen riesig Spass.
Grüsse

p.s.
Nach 9 Paaren Martin Logan, Magnepan, Shackman, Quad in meinem Hörraum den letzen 20 Jahren
kann ich denke ich mitreden
Dadof3
Inventar
#26 erstellt: 15. Jan 2015, 12:23
Wenn sich die Abbildungsschwäche auf Raum und Aufstellung zurück führen lässt (einen Verdacht in dieser Richtung hatte ich dazu ja schon geäußert), dann ist das ein fantastisch guter Lautsprecher.

Vorausgesetzt, man hat die Möglichkeit, ihn richtig aufzustellen. In Werners Musikstübchen sind die Freiheitsgrade sehr begrenzt. Und trotzdem klang es toll!

Wenn der Raum zu groß ist, stellt sich unter Umständen aber auch wieder die Frage nach der Lautstärke...
audiophil-w
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 30. Jan 2015, 10:41
Hi
Nachdem nun einige Musikfreunde da waren, haben wir gemeinsam Hör-Erfahrungen gesammelt und festgestellt, daß sich aufnahmetypisch ganz unterschiedliche Klangvarationen ergeben. Einmal steht die Musik frei im Raum und ergibt wirklich einen fast holographischen Eindruck, ein anderes Mail steht ein Instrument oder eine Stimme festgenagelt an einer bestimmten Position.Diesen unterschiedlichen Höreindruck hatte ja beim Probehören auch schon Dadof3 (Eintrag #22) bei seinem Besuch festgestellt. Die Aufstellung ist wie folgt:
ELS 35 breit, 2 m hoch, Wandabstand nach hinten 80 cm, seitlich (Aussenkante ELS) 50 cm, Raumgröße 3,6 breit, 4,40 tief, mittiger Abstand zwischen beiden ELS ca. 2 m, Sitzabstand = ca. 3,5 m

Derzeit ist an der Wand hinter den Elektrostaten ein Vorhang angebracht, so dass es von dort keine Reflektion nach vorne gibt.
Testweise werde ich diesen entfernen.
Nichtsdestotrotz ist das gesamte Klangbild in seiner Aufloesung, Impulsverhalten, Dynamik und auch im teils Extrem-und
Tiefbass-Bereich erstaunlich ansprechend. Auch wenn man technisch versiert ist, fragt man sich, wie soviel Klang aus einem
Hauch einer Folie (4my) kommen kann. Selbst bei angenehmer Zimmerlautstärke (Klangregelteil existiert nicht, daher
absolut lineare Wiedergabe) kann man stundenlang hören. Und alte Aufnahmen klingen in einer nie dagewesenen Klangtreue und Auflösung. Nun muss man fairerweise sagen, nicht alle Hörer sind natürlich audiophil angehaucht und sitzen regelmäßig vor
Anlagen in diesem Segment. Da ist es klar, dass es für "normale" Musikohren schon fantastisch klingt.
Nächste Woche machen wir weitere Hörtests: geschwärzte CD gegen ungeschwärzte CD sowie Unison Triode-20 Röhre
(umschaltbar Triode/Pentode, max. je 30 W)! gegen Audio-Exklusiv-Hybrid.
WernerK vom Niederrhein
coreasweckl
Stammgast
#28 erstellt: 30. Jan 2015, 14:01

audiophil-w (Beitrag #27) schrieb:
Hi
.... Selbst bei angenehmer Zimmerlautstärke (Klangregelteil existiert nicht, daher
absolut lineare Wiedergabe...


(zumindest beim Verstärker.... )

..."Nächste Woche machen wir weitere Hörtests: geschwärzte CD gegen ungeschwärzte"

....das dürfte allerdings extrem interessant werden.....

bin bald auf der Hifi-Messe in HH. Da bin ich mal sehr gespannt, ob es zu dem Thema CD-Tuning neue Erkenntnisse gibt...??

habe seinerzeit einige "angephast" wie es damals empfohlen wurde...

Gruß von der Elbe
Corea


[Beitrag von coreasweckl am 31. Jan 2015, 02:18 bearbeitet]
tomtiger
Moderator
#29 erstellt: 03. Feb 2015, 20:53
Hi,


audiophil-w (Beitrag #20) schrieb:
Wenn ELS irgendwo rumstehen und nicht in Benutzung sind - ist schon komisch.
Vielleicht genau, weil der Basswürfel schon lange nicht mehr existiert oder anderswo im Einsatz ist.


Das ist nicht komisch und hat nichts mit einem fehlenden Basswürfel zu tun. Der Eigentümer der ESL (Elektrostatischer Lautsprecher) hat sie günstig erworben und konnte bislang keine preisgünstige Abholung organisieren, ich habe trockene Lagerräumlichkeiten.

LG Tom
audiophil-w
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 04. Feb 2015, 09:56
HI

Gut, irgendwann werden die ELS ja dann zum Einsatz kommen. Da ich aber sehr genau weiss, dass es erst in der heutigen Version und unter der neuen Firma Audio Exklusiv Vollbereichts-ELS gibt, wuerde ich dann gerne hoere, wo denn der Bass da herkommt. Bei mir jedenfalls ist davon mehr als reichlich und geht klar - nicht nur nach meiner Aussage, sondern auch die der Besucher - bis zum Extrem- und Tiefbass und das bei linearer Wiedergabe. Man sitzt davor und staunt nur. Ich habe noch den alten Audio-Exklusiv-Original-Prospekt, eben mit Basswuerfel, diesen werden ich morgen posten, dann sieht man´s.
Gruss
WernerK vom Niederrhein
tomtiger
Moderator
#31 erstellt: 04. Feb 2015, 23:14
Hi Werner,

ja mach bitte.

Und Bass haben die, keine Frage, laut können sie auch, ich habe sie ja getestet.

Aber Linear ist was anderes. Und das geht auch bei den neuen von Dir nicht anders, weil die als offene Schallwand konzipiert sind kommt es nunmal zum akustischen Kurzschluss im Tieftonbereich.

Man könnte als durchaus nicht unpräzise den Tieftonabfall Deiner Lautsprecher berechnen.

Daher können Deine Lautsprecher nicht viel tiefer gehen als die originalen Pütz Elektrostaten.

LG Tom
Passat
Moderator
#32 erstellt: 05. Feb 2015, 00:34
Hier gibts den 1991er Prospekt mit dem Vollbereichselektrostaten P3S:
http://wegavision.pytalhost.com/AudioExclusiv/1991/

Und da ist kein Baßwürfel dabei!
Er wird im ganzen Prospekt weder abgebildet noch erwähnt, weil die P3S keinen hat!

Grüße
Roman
Dadof3
Inventar
#33 erstellt: 05. Feb 2015, 01:00
Tomtiger, hattest du denn irgendwie den Eindruck, dass was fehlt? Ich nämlich nicht.
tomtiger
Moderator
#34 erstellt: 05. Feb 2015, 06:55
Hi,


Dadof3 (Beitrag #33) schrieb:
Tomtiger, hattest du denn irgendwie den Eindruck, dass was fehlt? Ich nämlich nicht.


das kommt sehr auf die Aufstellung und den Raum an, und wie man sonst zu Hören gewohnt ist, was man hört, wie man hört, etc.etc.

Ist der Raum z.B. zu klein, gibt es ganz ganz schräge Effekte, z.B. dass am Hörplatz etwas Bass fehlt, drei Meter daneben hast Du nur Bass, usw.

Im Vergleich zu den Triangle Comete - also etwas größere Regallautsprecher, die aber immer noch verblüffenden Tiefton bringen - fehlt wenig, insbesondere, wenn man dann noch akustischen Folk hört.

Vergleicht man sie dann mit geregelten Monitoren, z.B. Neumann KH 420, und da mit Presslufthammer Heavy Metal, ja, da fehlt was.


Ich bin ein großer Freund von Elektrostaten, sie dürfen auch gerne breiter sein als die AE, wenn der Raum passt, ein wenig Hilfe von einer gefalteten Schallwand, sie eventuell auch noch in den Raum eingemessen sind, da sind sie absolut fein und fehlt mir persönlich nichts beim täglichen Hören. Aber ich habe mit meiner Musik auch keine Probleme, wenn ein Lautsprecher ab 60Hz abfällt.

LG Tom

PS: Bei mir stehen übrigens P6 rum, keine P3.
Dadof3
Inventar
#35 erstellt: 05. Feb 2015, 07:54

tomtiger (Beitrag #34) schrieb:
das kommt sehr auf die Aufstellung und den Raum an,

Ich meinte konkret bei der Aufstellung und in dem Raum von Werner. Du warst doch auch dort, oder habe ich dich falsch verstanden?
audiophil-w
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 05. Feb 2015, 10:41
Hi

Und hier nun der mir aus der damaligen Zusammenarbeit vorhandene Original-Prospekt.
Nun kann man geteilter Meinung sein: es war sicherlich auch möglich, die ELS ohne den Basswürfel zu erwerbern. Nach einer alten Preisliste wurden beide Produkte auch einzeln angeboten.

Audio-Exklusiv alte ELS mit Basswürfel

WernerK vom Niederrhein
Dan_Seweri
Inventar
#37 erstellt: 05. Feb 2015, 16:09

coreasweckl (Beitrag #28) schrieb:
..."Nächste Woche machen wir weitere Hörtests: geschwärzte CD gegen ungeschwärzte"

....das dürfte allerdings extrem interessant werden.....

Was soll daran interessant werden? Wer bei geschwärzten CDs einen anderen Klang hört, sollte sich dringend in ärztliche Behandlung begeben.
coreasweckl
Stammgast
#38 erstellt: 05. Feb 2015, 16:17
muß ja jeder selbst wissen, wie viel ihm gehobener Klanggenuß wert ist...

High-End ist ja viel komplizierter:

geht ja nicht nur um die Schwärzung der CD´s...
ich habe z.B. unter meinem CD-Player einen sehr starken Dauermagneten platziert, um sicherzugehen beim CDreinlegen.

dann habe ich auch noch bei einem Kumpel durch Unachtsamkeit den HT bei seinen Bauers und Willkens abgerissen...
es kann viel schief gehen bei High-End...auch bei Freunden...so meine Erfahrung.


[Beitrag von coreasweckl am 05. Feb 2015, 16:52 bearbeitet]
coreasweckl
Stammgast
#39 erstellt: 05. Feb 2015, 17:15

tomtiger (Beitrag #34) schrieb:
Hi

..... was man hört, ....


Vergleicht man sie dann mit geregelten Monitoren, z.B. Neumann KH 420, und da mit Presslufthammer Heavy Metal, ja, da fehlt was.



ich fürchte, es wird nicht bei Heavy Metal bleiben..
(ich bin so gar kein Metalhörer, trotzdem sollte man auch in diesem Genre da etwas differenzierter rangehen, Metal ist nicht gleich Metal, nebenbei bemerkt;)

ne KH 420 dürfte in vielen ganz anderen Genres gewisse Schwächen eines Fullrangeelektrostaten ziemlich gnadenlos zu Tage fördern, umgekehrt wird es eher schwierig...

das diese anderen Genres dem einen oder anderen völlig unbekannt sind, ändert daran nichts....

ist allerdings auch ein ungerechter Vergleich und die Zielgruppe ist völlig verschieden:
Home Hifi bzw. professionelle Studioanwendung........


[Beitrag von coreasweckl am 05. Feb 2015, 17:24 bearbeitet]
chriss71
Inventar
#40 erstellt: 05. Feb 2015, 17:24

coreasweckl (Beitrag #39) schrieb:

ne KH 420 dürfte in vielen ganz anderen Genres gewisse Schwächen eines Fullrangeelektrostaten ziemlich gnadenlos zu Tage fördern, umgekehrt wird es eher schwierig...


Umgekehrt wird es unmöglich, meine ich...

coreasweckl
Stammgast
#41 erstellt: 05. Feb 2015, 17:29
ich wollte es nicht so brutal sagen..

diese Elektrostaten sind bestimmt nicht schlecht..

Aber die Unterschiede zu einer KH 420 nur auf Lieferfähigkeit von Pegeln unter dem Klischee "Presslufthammer Metal" zu reduzieren, ist dann doch ein bißchen trivial. Bißchen mehr ist da schon...


[Beitrag von coreasweckl am 05. Feb 2015, 17:29 bearbeitet]
tomtiger
Moderator
#42 erstellt: 05. Feb 2015, 22:22
Hi,


Dadof3 (Beitrag #35) schrieb:
Du warst doch auch dort, oder habe ich dich falsch verstanden?


ich habe soetwas schlichtweg nicht behauptet.



audiophil-w (Beitrag #36) schrieb:
Nun kann man geteilter Meinung sein: es war sicherlich auch möglich, die ELS ohne den Basswürfel zu erwerbern.


Es sind schlichtweg zwei Produkte. Und das ist eine P6 mit anderem Fuß.



coreasweckl (Beitrag #41) schrieb:
Aber die Unterschiede zu einer KH 420 nur auf Lieferfähigkeit von Pegeln unter dem Klischee "Presslufthammer Metal" zu reduzieren, ist dann doch ein bißchen trivial. Bißchen mehr ist da schon... :)


Es sollte überzeichnet werden, was da im Frequenzgang fehlt. Bei der offenen Schallwand kannst Du - bauartbedingt - mit einem EQ den Tieftonbereich anheben wie Du willst es bringt (so gut wie) nichts.

LG Tom
coreasweckl
Stammgast
#43 erstellt: 05. Feb 2015, 22:41

tomtiger (Beitrag #42) schrieb:
Hi,



Es sollte überzeichnet werden, was da im Frequenzgang fehlt. Bei der offenen Schallwand kannst Du - bauartbedingt - mit einem EQ den Tieftonbereich anheben wie Du willst es bringt (so gut wie) nichts.

LG Tom


ist schon klar, aber es geht m.M. um mehr als nur Tiefgang , das wollte ich in meinem Schlußsatz andeuten:


LG Corea


[Beitrag von coreasweckl am 06. Feb 2015, 02:02 bearbeitet]
Passat
Moderator
#44 erstellt: 06. Feb 2015, 00:26

tomtiger (Beitrag #42) schrieb:
Bei der offenen Schallwand kannst Du - bauartbedingt - mit einem EQ den Tieftonbereich anheben wie Du willst es bringt (so gut wie) nichts.


Naja,es gibt auch Dipole mit richtig Tiefbaß, die auch richtig laut können.
Beispielsweise die Jamo R907 und R909.
Die kommen beide auf unter 30 Hz -3dB.

Grüße
Roman
tomtiger
Moderator
#45 erstellt: 06. Feb 2015, 00:42
Hi Roman,

und ich bin mir da auch nicht sicher, wie die das machen.

Bei den H Subwoofern von Audio Artistry ist ja genug Schallwand da.

Aber wie die Jamo das auch macht, mit einem Elektrostaten geht das nicht.

LG Tom
Chefkoch28
Stammgast
#46 erstellt: 06. Feb 2015, 02:10
die besten VOLLBEREICHSELEKTROSTATEN !!!!! die ich jemals gehört habe waren sombetzki elektrostaten. das war das bisher beste was ich in meinem leben gehört habe, ich hatte pipi in den augen vor freude, so hat mich diese vorstellung berührt. ach ja, das war so 1991 , also schon etwas länger her Herr WernerK .

audiophil-w
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 06. Feb 2015, 08:47
Hi

ich hatte pipi in den augen vor freude


Geht man davon aus, das sich in Sachen ELS in ca. 23 Jahren sicherlich etwas getan hat, daß Audio Exklusiv ELS-Spezialist ist, sich also seit Anbeginn damit beschäftigt hat und aktuelle angepaßte Elektronik aus gleicher Werkstatt vorsteht, könnte man vielleicht vermuten, dass es nun noch besser klingt, auch wenn man nun nicht probehören kommt oder kann.
Da hätte man dann vielleicht auch noch Pipi im Höschen.

WernerK vom Niederrhein
tomtiger
Moderator
#48 erstellt: 09. Feb 2015, 06:18
Hi Werner,


audiophil-w (Beitrag #47) schrieb:
Geht man davon aus, das sich in Sachen ELS in ca. 23 Jahren sicherlich etwas getan hat, daß Audio Exklusiv ELS-Spezialist ist, sich also seit Anbeginn damit beschäftigt hat und aktuelle angepaßte Elektronik aus gleicher Werkstatt vorsteht, könnte man vielleicht vermuten, dass es nun noch besser klingt, auch wenn man nun nicht probehören kommt oder kann.


nunja, da sollte man aber eher Produkte von Herstellern hernehmen, die die letzten 23 Jahre durchgängig (!) ELS gebaut haben, Martin Logan oder Beveridge oder andere. Bei Audio Exklusiv hat sich 19 Jahre lang wenig getan.

In den letzten 30 Jahren hat es kaum großartige Neuerungen gegeben. An der Elektronik kann man vergleichsweise wenig anpassen.

Womöglich bekommst Du mal Gelegenheit, die neuen ESL gegen 30 Jahre alte P6 zu hören, es ist anzunehmen, dass man da kaum Unterschiede wahrnehmen kann.


Es wird hier sicher niemand abstreiten, dass die neuen Audio Exklusiv tolle Elektrostaten sind, aber wenn Du schreibst "Der erste Vollbereichs-Elektrostat ist da!" muss Dir schon klar sein, dass sich hier Menschen melden, die seit 30 Jahren Vollbereichselektrostaten hören.

LG Tom
audiophil-w
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 25. Feb 2015, 12:25
Hi Tom
Gerne nehme ich die Gelegenheit wahr, andere ELS zu hören, allein im Thread Probehören tut sich da leider nicht so viel in unmittelbarer Nähe.

Allerdings darf ich auf einen kleinen Widerspruch hinweisen: Wenn sich in 30 Jahren nicht viel getan hat, dann hat Audio Exklusiv ja auch nichts "verschlafen", wenn man denn 19 Jahre nichts getan hat. Dafür hat man aber mit der Übernahme durch H. Schönberg wieder angefangen und alle Produkte neu konzipiert. Nüchtern betrachtet, könnte man natürlich behaupten, die Entwicklung ist irgendwo am Ende, dann bräuchte man allerdings nur 2 x im Leben eine neue Anlage zu erwerben. Aber eben auch die Feinheiten bringen es (Folienart, -stärke, Abstand usw. + dazu angepaßte Elektronik aus gleichem Haus).
Da ich ja nun meine dynamischen Lautsprecher weiter aktiv halte, habe ich jederzeit für Besucher eine Vergleichsmöglichkeit. Ich darf nur festhalten, daß ich fast jeden Abend ausgiebig davor sitze und jede Art von Musik (außer Klassik und Gröhlemeyer) stundenlang genieße und das ohne Ermüdungserscheinung. Ein derart ausgewogenes Klangbild ist für mich einzigartig und die komplette Musiksammlung erstrahlt sprichwörtlich in neuem Sound. Es macht eben ungeheuren Spaß, teils vor einer riesigen "Soundwand" zu sitzen
Und wenn ich was auf die Ohren möchte, nehme ich die dynamischen Lautsprecher (auch zur Freude der Nachbarn) und nach max. 0,5 Std. reicht´s.
Das hat dann allerdings nichts mehr mit audiophil zu tun!

WernerK vom Niederrhein
Jeremy
Inventar
#50 erstellt: 06. Nov 2015, 00:59
Hallo Werner,

gestern hatte ich die Gelegenheit, direkt beim Entwickler, Herrn Schönberg, die große Audio-Exklusiv Kette mit dem P-8 CD-Player, der Röhrenvorstufe, den beiden (Hybrid-)Monoblöcken und den großen P- 6.1 Elektrostaten, Probe zu hören und kann deine Begeisterung bezügl. der Audio-Exklusiv- Komponenten (Verstärker; du hast ja, glaub' ich, den großen P-112 Vollverstärker, Elektrostaten, etc.) sehr gut verstehen.
Die Kette klang wirklich ganz ausgezeichnet. Und das Preis-Leistungs-Verhältnis scheint mir ebenfalls äußerst gut zu sein.

Beste Grüße
Bernhard
audiophil-w
Ist häufiger hier
#51 erstellt: 06. Nov 2015, 08:04
Hallo Jeremy
Da freue ich mich aber, dass es gelegentlich doch noch Freunde von ELS gibt. Die Produkte von AE machen schon Spass. Ja, ich habe den P112

Audio-Exklusiv P112
(konnte einige Jahre fuer mein "Musikstuebchen" sparen). Zum Klang: es macht einfach nur suechtig. Derart ausgewogen, absolut klar, Musik vollkommen frei und alles da. Selbst in voluminoesen Passagen ist jedes kleinste Details wahrnehmbar.
Und laut geht und Bass reichlich (Klangregelteil gibt´s ja nich bei AE). Ich kann stundenlang hoeren (mit Augen zu)
und bin eins mit den Musikern. Hoere viel Smoothjazz, weil diese Musik nicht nur sehr melodisch, sondern und auch meistens technisch perfekt abgemischt ist. Dazu sind es anteilig mehr natuerliche Instrumente,
Tipp-1: Richard Elliot - Moomba: https://www.youtube.com/watch?v=MgLYMIYZB0I
Tipp-2: Jeff Lorber - Group 2010: https://www.youtube.com/watch?v=6tZUbybHz98

Falls Du noch nicht alles von H. Schoenberg gehoert hast - hier seine Philosophie: Audio Exklusiv Philosophie

Und entgegen vieler Fotos von Anlagen habe ich den AE nicht vor mir, sondern direkt am "Arbeitsplatz"
Werner´s Arbeitsplatz.
Hast Du konkret an eine Anschaffung der AE ELS gedacht?

Gruss
WernerK vom Niederrhein (der mit den Vollbereichs-Elektrostaten)
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