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4 Ohm oder 8 OHM

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Autor
Beitrag
rainer_ge
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 11. Mai 2015, 16:29
Hm,

ich habe ein Paar Cabasse Lautsprecher (Bora), welche ich an einen Röhrenverstärker anschließen möchte.

In einer HiFi Zeitschruift habe ich gelesen, daß man diese 8 Ohm Lautsprecher sehr wohl an einen 4 Ohm Ausgang anschließen könne, das würde den Mitten und Höhen zugute kommen.

Kann ich das einfach so versuchen, oder laufe ich Gefahr, etwas kaputt zu machen?

cu
Rainer
Cogan_bc
Inventar
#2 erstellt: 11. Mai 2015, 16:31
ist ok
andersrum kann es ein Problem mit dem Amp geben
Giustolisi
Inventar
#3 erstellt: 12. Mai 2015, 11:18
Auf der Weichenplatine sitzen vier Kondensatoren, vier Spulen und ein Widerstand. Das sit so weit normal für einen Lautsprecher mit drei Wegen. Ich sehe aber keine Bauteile einer Impedanzlinearisierung. Deswegwn ist davon auszugehen, dass die Impedanzwie bei nahezu allen Mehrwege Lautsprechern stark schwankt. das ist soweit erst mal nicht schlimm, aber an einem Röhrenverstärker wird sich der Freqzuenzgang mehr oder weniger stark verbiegen.
rainer_ge
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 12. Mai 2015, 13:12
Hallo,

mein Audreal V30 läßt zu, LS mit 4Ohm oder 8 Ohm anzuschließen.

ad Cogan_bc
Ich kann also die Bora an den $ Ohm Ausgang des Audreal anschließen? So habe ich dich verstanden.

ad Giustolisi
Hm, was sagt mir das? Bora als 4 Ohm Lautsprecher an den Verstärker anschließen.

Sorry für mein dummes Gefrage, aber ich möchte nichts verkehrt machen.

cu
Rainer
Giustolisi
Inventar
#5 erstellt: 12. Mai 2015, 14:44

ad Giustolisi
Hm, was sagt mir das? Bora als 4 Ohm Lautsprecher an den Verstärker anschließen.

Sorry für mein dummes Gefrage, aber ich möchte nichts verkehrt machen.

8 Ohm Lautsprecher an den 8 Ohm Ausgang, 4 Ohm Lautsprecher an den 4 Ohm Ausgang. Deswegen hat der Ausgangstrafo ja mehrere Abgriffe. Könnte man einen 8 Ohm Lautsprecher ohne Einschränkungen am 4 Ohm Ausgang betreiben, könnte sich der Hersteller den zweiten Abgriff sparen.

Ich wollte aber auf was Anderes hinaus.
Ein Röhrenverstärker hat (durch den Ausgangstrafo) im Vergleich zu einem Transistorverstärker einen recht hohen Ausgangswiderstand. Hängt man daran einen Lautsprecher mit stark schwankender Impedanz, sackt der Frequenzgang an den Stellen an denen die Impedanz niedriger ist ab, egal an welchem Ausgang. Deswegen gibt es bei einigen Lautsprechern eine Schaltung zur Linearisierung der Impedanzkurve. Die dafür nötigen Bauteile kann ich in der Weiche der Bora nicht erkennen.
Cogan_bc
Inventar
#6 erstellt: 12. Mai 2015, 15:13

Könnte man einen 8 Ohm Lautsprecher ohne Einschränkungen am 4 Ohm Ausgang betreiben, könnte sich der Hersteller den zweiten Abgriff sparen.


was spricht denn dagegen ?
soweit ich weiß ist es nur umgekehrt Gift für den Amp
Mickey_Mouse
Inventar
#7 erstellt: 12. Mai 2015, 15:16
du gehst von "richtigen" Verstärkern aus!
hier wird aber über einen Röhren-Verstärker geredet, der mit einem Trafo am Ausgang arbeitet, dessen Verhältnis an die Impedanz des LS angepasst werden muss (oder eben anders herum).
Giustolisi
Inventar
#8 erstellt: 13. Mai 2015, 04:49
Bei Transistorverstärkern darf nur die Mindestimpedanz nicht unterschritten werden, alles Andere ist egal.
Bei Röhrenverstärkern darf die Impedanz nicht zu hoch oder zu niedrig sein. Ein kleiner Spielraum ist schon drin, aber erstens hat man bei Abweichungen von der angegebenen Impedanz nicht mehr die volle Leistung, zweitens kann das bei größeren Abweichungen sogar den Verstärker beschädigen.
Röhrenverstärker sind was für Technikliebhaber. Wer den Klang möglichst unverfälscht genießen will, ist mit Transistoren am besten bedient. Damit will ich die Röhren nicht verteufeln, nur haben sie eben ihre Einschränkungen. Mit passenden Lautsprechern fallen diese Einschränkungen nicht weiter auf und echtes Hifi auf Transistorniveau wird möglich.
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