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Passiver Nahfeld-Monitor mit Richtkarakteristik ?

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soundrealist
Inventar
#1 erstellt: 20. Sep 2016, 07:06
Hallo ihr Lieben,

.... die Überschrift zeigt ja schon, worum es geht. Mein "Musizier-Zimmer" ist in den ausgebautenDachboden umgezogen und nun gleichzeitig auch Gästezimmer. Bedingt durch die Schrägen ist die Akkustik völlig aus dem Lot. Um meine Aufnahmen nicht nur über KH zu beurteilen benötige ich nun zwei möglichst kleine, passive Nahfeldmonitore mit Richtkarakteristik. Hat einer der aktiven Musiker unter Euch schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht und/oder kann eine Produktempfehlung aussprechen ? Der LS sollte sich hierbei so linear wie möglich verhalten.


[Beitrag von soundrealist am 20. Sep 2016, 07:07 bearbeitet]
kottanalien
Stammgast
#2 erstellt: 20. Sep 2016, 08:27
Geithain ME 25 vielleicht?
Die verkauft hier auch gerade jemand.
HannoverMan31
Inventar
#3 erstellt: 21. Sep 2016, 09:56
Stimmt, ich!

Für mein Empfinden, richten/bündeln die Geithain ordentlich. Dazu sind sie bestens fürs Nahfeld bzw extreme Nahfeld geeignet.

Wenn es aktiv werden soll, dann kann ich dir die Neumann KH 120 fürs Nahfeld empfehlen( verkaufe ich aber nicht). Die richten auch gut, allerdings kann man sich bei denen in der Breite bzw zu den Seiten hin noch gut hin und her bewegen. Richtig stark bündeln tun sie nur zum Boden und zur Decke hin.


[Beitrag von HannoverMan31 am 21. Sep 2016, 09:59 bearbeitet]
dejavu1712
Inventar
#4 erstellt: 22. Sep 2016, 05:54
Mein Tipp wäre:

LB F4

Ein Datenblatt mit den Messungen findest du ebenfalls auf der Seite.

Da es sich bei LB um den Entwickler und Hersteller handelt, der normalerweise nicht
an Endverbraucher liefert (ist aber möglich), musst Du die Preise dort direkt anfragen.

Ich habe die größere F6 bei mir zu Hause, verglichen habe ich sie mit aktiven und passiven LS
verschiedener Preisklassen und kann sagen, das sie sich selbst vor deutlich teureren Modellen
nicht verstecken muss, was mir besonders gut gefällt ist ihre Natürlichkeit sowie Dynamik und
Pegelfestigkeit, die F4 kann halt auf Grund ihrer Größe weniger Bass und Pegel, trotzdem finde
ich es bemerkenswert, was mit einer so kleinen Box möglich ist, das kenne ich auch ganz anders.
soundrealist
Inventar
#5 erstellt: 22. Sep 2016, 14:40
Besten Dank schon mal bis hierher für die Vorschläge. Die F4 klingt sehr interessant, da sie fabrikneu und auch sehr kompakt ist. Da es sich wie schon angesprochen ein Abhörlautsprecher für mein Kompaktstudio handelt (also weniger häufig genutzt, aber zweckbedingt "ehrlich" klingen muß) sollte der Spaß finanziell natürlich auch eher moderat ausfallen.

Habe soeben mal eine Email an LB gesendet. Mal sehen, was kommt
dejavu1712
Inventar
#6 erstellt: 22. Sep 2016, 14:45
Die Jungs kommen aus dem Profi Bereich und haben wirklich was auf dem Kasten, war vor kurzem erst bei denen in München, sehr nett.

Die LB F4 kostet rund 700€ das Paar, das ist sicherlich kein Sonderangebot, aber für den Gegenwert geht das mMn noch in Ordnung.
soundrealist
Inventar
#7 erstellt: 22. Sep 2016, 20:23
Was ich gerade überlege: Spielen bei 50 cm Hörabstand Einflüsse durch den Abhör-Raum überhaupt noch eine relevante Rolle ?
dejavu1712
Inventar
#8 erstellt: 22. Sep 2016, 20:37
Das kommt auf den Raumzuschnitt bzw. Größe und die Reflexionen des Schalls an.

Aber für gewöhnlich reduziert sich der Einfluss des Raumes auf den Klang, nur nutzt
das wenig, wenn der LS an sich schon Sauereien produziert, wie es viele Hifi LS tun,
das nennt man dann gemein hin die klangliche Abstimmung/Auslegung des Entwicklers.

Ist aber nur meine Meinung bzw. Erfahrung....
soundrealist
Inventar
#9 erstellt: 22. Sep 2016, 21:19
Genau das ist der Punkt. Viele Anbieter tunen den Frequenzgang, um einen "eigenen Sound" anzuzüchten. Jedoch gibt es erfreulicherweise auch Ausnahmen. Erklärt mich jetzt bitte nicht für verrückt, aber die Maxi-Serie von Quadral habe ich im Nahbereich immer als recht neutral empfunden. Unspektakulär, dafür ohne Effekthascherei. Im unteren Frequenzbereich aufgrund der Baugröße natürlich relativ "kastriert", aber den Frequenzbereich, welchen die Dinger tatsächlich abbilden können, schon recht linear, wie ich finde. Den Preis, den Quadral dafür aufruft, empfinde ich daher für die gebotene Leistung persönlich schon fast als Beleidigung.

Sollten bei ca. 50 cm Hörabstand die Raumeinflüsse nicht all zu groß sein, könnten die "Bonsai-Böxli" der Hannoveraner vor diesem Hintergrund tatsächlich eine Überlegung wert sein, zumal sie auch wirtschaftlich mehr als im Rahmen liegen. Habe meine 220er (welche mir bei 5.1 als Surround-LS dienen) mal gegen die Orkan 8 verglichen und den Eindruck, daß die tonale Abstimmung einem sehr ähnlichen Grundmuster folgt, ohne Effekthascherei, Das ist aber nur mein subjektiver Eindruck, Frequenzschriebe rückt Quadral leider nicht raus.

Aber vielleicht kann ja der eine oder andere noch ein paar Gedanken zu diesem Ansatz beisteuern. Auch weitere Alternativen sind natürlich herzlich willkommen.
soundrealist
Inventar
#10 erstellt: 27. Sep 2016, 16:00
Nachdem ich spaßeshalber mal meine Quadral Maxi 220 dort angeschlossen habe und vom Ergebnis sehr überrascht war, habe ich nun 300 geordert und kann diese für solche Einsatzzwecke allerwärmstens empfehlen. Auf die kurze Distanz genau richtig. Raumeinflüsse sind minimal, die Dinger verhalten sich extrem neutral und die Bass-Intensität ist für "Desktop-Hifi" ideal. Genau so viel, daß man sich noch ein "Bild" machen kann, gleichzeitig aber so "wohldosiert" daß man die räumliche Darstellung einzelner Instrumente sofort erfassen kann. Wichttig dabei ist aber, die Böxlein bis an die Tischkante zu schieben, sonst bricht sich der Schall auf der Stellfläche und der Grundtonbereich "überdröhnt" alles. Wer einen ähnlichen Anwendungsfall hat, sollte die Quadral-Zwerge unbedingt mal testen ! Für den Einsatz als Surround-Boxen könnte man sie zwar auch problemlos verwenden, hierfür sind die 200er aber zweckdienlicher (= etwas unkritischere "Sitzposition), da dort der Hochtöner direkt über dem MTT angeordnet ist und in der Regel ohnehin Unterstützung durch einen Subwoofer erfolgt.
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