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Bi-Wiring! Aber wie?

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Beitrag
leenor
Stammgast
#1 erstellt: 28. Feb 2004, 20:40
Hallo.

Habe mir vor einigen Tagen neue StandLS gekauft (Mordaunt Short MS 908), die auch Bi-Wiring-Terminals haben. Unter Strom gesetzt werden die von 'nem Sony STR DB725 QS (80W Sin).

Macht Bi-Wiring hier Sinn?

Wenn ja, wie schließt man das an? Je ein Kabel an A-Ausgang und eins an B-Ausgang des Receivers?
Das versteh ich dann aber nicht

Ich dachte bisher immer, dass bei Bi-Wiring durch ein Kabel die Hohen und durch das andere Kabel die Tiefen geschleust werden!?!

Wenn man das an A und B anschließt transportieren doch die Kabel die gleichen Signale. Ist dann Bi-Wiring nicht einfach nur eine Verdopplung des Kabelquerschnitts?

Danke für die hoffentlich BALDIGEN antworten
Evingolis
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 28. Feb 2004, 20:54
nö, bi-wiring is nur, die kabel doppelt zu verlegen und am ls auf beide eingänge zu verzweigen

also: am verstärker sind die verbunden, dann gehts getrennt zu den boxen und da getrennt zu den bereichen

anderes wäre bi-amping. daß das - wenn überhaupt - bei so nem verstärker sinn macht, wage ich zu bezweifeln

ob bi-wiring sinn macht? darüber streiten sich die "gelehrten". such mal im voodoo-forum oder einfach hier im board nach threads dazu

(ich halte davon nicht viel)

davon ab: grats! und, zufrieden?
nathan_west
Gesperrt
#3 erstellt: 28. Feb 2004, 23:59
Naja, es gibt Leute die hören Bi-Wiring an viel besseren Anlagen in vermutlich auch besser geeigneten Räumen nicht... die zu erwartenden Unterschiede sind sehr, sehr klein... da wird aber gerne übertrieben. Glaube nicht das sich selbst ein kurzes Ausprobieren bei dir lohnen würde.
raw
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 29. Feb 2004, 00:13
HI

@ leenor

wenn du die Box an die A und den B ausgang anschließt, bekommst du eine (wenn die Box 4Ohm Impedanz hat) 2Ohm-Box! ich wäre da eher vorsichtig!



Ich dachte bisher immer, dass bei Bi-Wiring durch ein Kabel die Hohen und durch das andere Kabel die Tiefen geschleust werden!?!

Wenn man das an A und B anschließt transportieren doch die Kabel die gleichen Signale. Ist dann Bi-Wiring nicht einfach nur eine Verdopplung des Kabelquerschnitts?


In der Box sind Passive Frequenzweichen. Das heißt z.B.: Der Hochtöner bekommt das volle Frequenzspektrum ab; nur trenn die Weiche die Tiefen un Mitten einfach weg, sodass mur die Höhen zum Hochtöner gelangen!

(Ich hoff das war jetzt richtig! )
nico.$
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 29. Feb 2004, 00:45
Hi Leenor,
wie vorhin bereits gesagt,nicht mit Aund B gleichzeitig
anschliessen ( bei 4 Ohm parallel = ca.2 Ohm )
Meine Versuche = "Wie Sie hören,hören Sie nichts!"
Die besten und billigsten Verbesserungen (außer Gerätetausch)
die meist billigen Blechbrücken gegen vernünftiges Kabel austauschen !!!
Aber probiere es selbst,du weißt ja,....geht über studieren.

Gruß,Horst.

PS:Bei Bi-wiring ist die eingebaute Frequenzweiche unverändert
im Einsatz!!!
GrobyGrob
Neuling
#6 erstellt: 29. Feb 2004, 00:53
Hast du zu deinen MS 908 die Anleitung nicht ? Da ist ein kleines Bild wo die Kabel bei Bi-wiring und Bi-amping angeschlossen werden. Ich habe bei meinen MS 904 mal Bi-wiring getestet, konnte aber keinen Unterschied feststellen.
DschingisCane
Stammgast
#7 erstellt: 29. Feb 2004, 01:39
Also meiner Meinung nach sollte sich an der Impendanz des LS nichts änder (konnte übrigens bei meinen 908 keine Klangveränderung durch Bi-wiring - mit 2 unterschiedlichen kabeln feststellen).

Wenn du die 2 Kabel an A und B anschließt "verlegst" du so zu sagen die Brücke nur in den Verstärker und weg vom LS.

Wenn ich falsch liege verbessert mich bitte

AMP-----------|=LS
A
AMP |==========LS
B


MFG
Konsti
ROBOT
Inventar
#8 erstellt: 29. Feb 2004, 02:21
Hi,

also liebe Leut, DschingisCane hat recht, und raw leider nicht

Ihr müsst Euch das so vorstellen, vereinfacht:
Der Hochtonzweig incl. Weiche (Hochpass = lässt nur hohe Frequenzen "durch") hat im Beispiel 8 Ohm.

Der Tieftonzweig mit Weiche (Tiefpass = lässt nur tiefe Frequenzen "durch") ebenfalls.

Als Gesamte Box gesehen durch die Brücken verbunden also....4 Ohm.

Dabei spielt es nun keine Rolle, wo die Brücken sitzen, ob an der Box oder im Verstärker. Allerdings wäre ich trotzdem mit den Anschlussklemmen A und B vorsichtig: viele Verstärker schalten bei A+B Betrieb in Reihe, dann tönt dass gar nicht toll...

Und noch ein Statement:
Bei Anlagen, wo Bi-Wiring (NICHT Bi-Amping!) klanglich eine Unterschied hervorbringt (besser oder schlechter), taugt entweder der Verstärker, die Box oder die Kombination aller nichts!
cr
Moderator
#9 erstellt: 29. Feb 2004, 04:17
Rein schaltungstechnisch betrachtet ist Biwiring nichts anderes als den Strom über zwei parallele Kabel zu den LS zu schicken. Wie bereits gesagt wurde, ändert sich an der Impedanz nichts (es ist auch völlig egal, ob man beide Kabel an A klemmt, oder eins an A und das zweite an B).
Es gibt auch keine plausible Begründung, warum Biwiring (abgesehen vom doppelten Kabelquerschnitt) was bringen soll.

Für weitere Informationen zu diesem strittigen Thema die Suchfunktion verwenden.


[Beitrag von cr am 29. Feb 2004, 04:17 bearbeitet]
leenor
Stammgast
#10 erstellt: 29. Feb 2004, 13:01
also so hab ich's mir ja schon gedacht! Danke

hätte noch ne kleines frägelchen: meine Böxelxhen stehen ca. 3 meterchen vom verstärkerchen weg. habe 2mm² kabel. lohnt es sich 4mm² zu nutzen, oder ist die klangverbesserung vernachlässigbar?

frage jetz, weil ich nicht 30EUR aus'm fenster werfen will (30EUR sind 2 CDs).
raw
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 29. Feb 2004, 18:13

hätte noch ne kleines frägelchen: meine Böxelxhen stehen ca. 3 meterchen vom verstärkerchen weg. habe 2mm² kabel. lohnt es sich 4mm² zu nutzen, oder ist die klangverbesserung vernachlässigbar?


ob es bei der Länge eine Verbesserung geben wird ist fraglich. Du kannst getrost das "alte" Kabel dran lassen.
das_n
Inventar
#12 erstellt: 29. Feb 2004, 18:17
ich hab 4m entfernung und 1,5qmm-schnüre. hab was dickeres ausgetestet, bringt nix.
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