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bi-wiring am vollverstärker

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Autor
Beitrag
stronglight
Neuling
#1 erstellt: 02. Dez 2006, 16:19
Hallo zusammen,

habe da mal eine Frage:

ich betreibe ein paar chario academy 1 an einem rotel ra980bx vollverstärker. Wenn ich nun die vorhandenen bi-wiring-terminals verwenden möchte, kann ich dann den hochtonbereich und den tief/mitteltonbereich an getrennten Lautsprecherausgängen an meinem rotel anschließen ? Z.B: Hochton am Lautsprecherausgang A und tief/mitteltonbereich am Ausgang B ? Geht das bzw, ist das sinnvoll?

danke für eure Rückmeldungen!

Andreas
Don-Pedro
Inventar
#2 erstellt: 02. Dez 2006, 18:31
Das geht, und wird als "Bi-Wiring" bezeichnet.
Über die Sinnhaftigkeit lässt sich streiten... in jedem Fall eine nette Art und Weise ein wenig an der Anlage zu basteln.
holger65
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 02. Dez 2006, 18:59

stronglight schrieb:
Hallo zusammen,

habe da mal eine Frage:

ich betreibe ein paar chario academy 1 an einem rotel ra980bx vollverstärker. Wenn ich nun die vorhandenen bi-wiring-terminals verwenden möchte, kann ich dann den hochtonbereich und den tief/mitteltonbereich an getrennten Lautsprecherausgängen an meinem rotel anschließen ? Z.B: Hochton am Lautsprecherausgang A und tief/mitteltonbereich am Ausgang B ? Geht das bzw, ist das sinnvoll?

danke für eure Rückmeldungen!

Andreas


Hi Andreas,

genau das habe ich nun auch gemacht, und bringt in meiner Kette auf jeden Fall mehr als z.b. einen Bi-Wiring Adapter zu verwenden. Hatte ne Weile die Phonosophie Kupfer-Variante dranhängen. Diese hingegen war aber auch schon deutlich besser als die Silberbrücken am Lautsprecher. Verstärker bei mir ist ein Creek Destiny an Audioplan Kontrapunkt.
Aber du solltest beim Bi-Wiring auf gleichen Kabeltyp achten. Bei mir isses im Tief-Mitteltonbereich ein Kimber 8PR und an den Höhen ein 4PR.

Viel Spass beim rumprobieren

Holger
Amperlite
Inventar
#4 erstellt: 02. Dez 2006, 19:56

stronglight schrieb:
Geht das bzw, ist das sinnvoll?

Das geht.
Sinnvoll ist es nur, wenn dein jetziges Kabel einen zu geringen Querschnitt hat.
jaudio
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 03. Dez 2006, 17:43
Bi-wiring hat klangliche Vorteile, die Höhen und Mitten werden feiner, die räumliche definition gewinnt an Auflösung.
Der bi-wiring Vorteil findet physikalisch im Kabel und nicht im Verstärker statt. Daher ist es egal oder teilweise sogar vorteilhaft ein bi-wiring Kabel am Verstärker nur über den einen LS-Ausgang (A), zu betreiben.
Wichtig ist es ein hochwertiges bi-wiring Kabel zu benutzen,
z.B. das audioquest CV4.

Grüße
armindercherusker
Inventar
#6 erstellt: 03. Dez 2006, 17:55

jaudio schrieb:
...Der bi-wiring Vorteil findet physikalisch im Kabel ...statt...

Wie denn ?

Dank und Gruß
Don-Pedro
Inventar
#7 erstellt: 04. Dez 2006, 22:59
Also welche Ausgänge betrieben werden ist völlig egal, da die Ausgänge im Verstärker ohnehin gleich beschalten sind. Hier ändert sich kein Weg und es werden auch keine zusätzlichen Bauteile in den Signalweg geschaltet. Vielfach ist es sogar so, dass z.B. im Endstufenbereich nicht mal A und B getrennt beschaltet wird, sondern einfach nur ein doppeltes Paar Anschlussbuchsen zur Verfügung gestellt wird.
jaudio
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 15. Dez 2006, 10:48
Der physikalische Bi-Wiring Vorteil:

Ein dynamischer Lautsprecher besteht aus einer Membran, Schwingspule und Magnet. Membran und Schwingspule bilden eine Einheit. Bewegt sich z.B.die Schwingspule im Luftspalt des Magneten eines Tieftöners induziert dieser eine Spannung.
Dieser Stromfluss verläuft zum Verstärker zurück.
Der entstandene entgegenlaufende Stromfluss hemmt den Bereich der Mittelton und Hochtonsignale.

Grüße
armindercherusker
Inventar
#9 erstellt: 15. Dez 2006, 11:24

jaudio schrieb:
...Dieser Stromfluss verläuft zum Verstärker zurück.
Der entstandene entgegenlaufende Stromfluss hemmt den Bereich der Mittelton und Hochtonsignale....

Aber was hindert diesen Strom, über das parallele LS-Kabel dann doch wieder zum MT / HT zu fließen ?

Dank im Voraus für die Aufklärung und Gruß
Amperlite
Inventar
#10 erstellt: 15. Dez 2006, 22:53

jaudio schrieb:
Der physikalische Bi-Wiring Vorteil:

Ein dynamischer Lautsprecher besteht aus einer Membran, Schwingspule und Magnet. Membran und Schwingspule bilden eine Einheit. Bewegt sich z.B.die Schwingspule im Luftspalt des Magneten eines Tieftöners induziert dieser eine Spannung.
Dieser Stromfluss verläuft zum Verstärker zurück.

Der einzige der damit zu kämpfen hat ist der Verstärker.
Und der kriegt auch beim Bi-Wiring alles ab.

Auch das "Argument" mit der Chassistrennung stimmt nicht, schließlich ist die Verbindung nach wie vor da.
Don-Pedro
Inventar
#11 erstellt: 16. Dez 2006, 00:03
Aber die Bi-Wiring-Fee macht, dass es besser klingt!!
armindercherusker
Inventar
#12 erstellt: 16. Dez 2006, 11:25

Don-Pedro schrieb:
Aber die Bi-Wiring-Fee macht, dass es besser klingt!! :prost

. . . die würd´ ich auch gern mal kennen lernen . . .
schnegge
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 16. Dez 2006, 14:02
Die Fee ist auch bei mir gewesen. Allerdings hab ich sie gleich wieder rausgeschmissen. Hoch- und Mittelton haben profitiert, den Bass jedoch hat es zerrissen. Die verwendeten Strippen an meiner T+A X1.1 waren das Oehlbach XXL 5. Fazit, bei einem analytisch klingenden Ls, keine Bi- Wiring; ne echte Alternative wäre das Bi- Amping, kostet jedoch richtig.
Piet
armindercherusker
Inventar
#14 erstellt: 16. Dez 2006, 18:06

schnegge schrieb:
... Fazit, bei einem analytisch klingenden Ls, keine Bi- Wiring...

Warum nicht ? Was heißt :
den Bass jedoch hat es zerrissen


Gruß
schnegge
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 16. Dez 2006, 19:42
Der Bass hat wesentlich an Tiefe verloren. Wenn ich mich recht erinnere habe ich dazu mal in einer Stereoplay etwas gelesen. Zusammengefaßt hieß es, dass durch die Bi- Wiring- Ansteuerung der Mittel/- Hochtonbereich an Tiefe gewinnt, dies sich jedoch im Bassbereich umkehrt. Eben das ist bei mir auch geschehen. Es scheint auf die Auslegung der Ls und natürlich den persönlichen Geschmack anzukommen, ob eine Klangverbesserung eintritt.
armindercherusker
Inventar
#16 erstellt: 16. Dez 2006, 21:28

schnegge schrieb:
Der Bass hat wesentlich an Tiefe verloren. ...

Könnte es sein, daß Du lediglich versäumt hattest, die Tieftöner polrichtig anzuschließen ?

Ansonsten kann ich es mir nicht erklären.

Gruß
Don-Pedro
Inventar
#17 erstellt: 17. Dez 2006, 01:30
Wenn der Bass wegen Kabeln an Tiefe verliert, dann kann das nur eines bedeuten: "Bass-Gilb"!
Hier hilft nur Sagrotan! Und zwar reichlich bei Vollmond in alle rechtwinkligen Ecken die nach Norden ausgerichtet sind!
Dann klingts auch wieder!
schnegge
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 17. Dez 2006, 06:20
[quote="armindercherusker"][quote="schnegge"]Der Bass hat wesentlich an Tiefe verloren. ...[/quote]
Könnte es sein, daß Du lediglich versäumt hattest, die Tieftöner polrichtig anzuschließen ?

Nee, Nee war alles, wie es sich gehört. Bei dem Resultat habe ich bestimmt 5 mal geprüft, ob alles o.k. ist.
Piet
Sound112
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 09. Jul 2008, 11:21
Sollte man bei einem Yamaha AX -596 die Tieftöner an A schließen oder besser an B! Würde mich über eine Antwort freuen!
Wotanstahl
Inventar
#20 erstellt: 09. Jul 2008, 11:27
Hallo schnegge,

es kann auch sein, das Verstärker seitig die A + B Anschlüsse qualitativ unterscheinden.

Am besten nur A benutzen und ein Bi-wire Kabel,
wenn Du alle 4 Anschlüsse am LS nutzen möchtest.

Gruss Stefan


[Beitrag von Wotanstahl am 09. Jul 2008, 11:50 bearbeitet]
mark247
Stammgast
#21 erstellt: 09. Jul 2008, 11:43

Sound112 schrieb:
Sollte man bei einem Yamaha AX -596 die Tieftöner an A schließen oder besser an B! Würde mich über eine Antwort freuen!


Das kannste machen wie der Pfarrer Assmann. Der macht es wie der Pfarrer Nolte. Und der Pastor Nolte, der machte es immer so wie er wollte.

Sound112
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 09. Jul 2008, 11:51
Danke für die Antwort! Ich dachte es wären zwei verschiedene Ausgänge, weil die bei A viel größer sind!
Wotanstahl
Inventar
#23 erstellt: 09. Jul 2008, 11:52
Siehste, das habe ich gemeint.

Selten aber wahr.

Gruss


[Beitrag von Wotanstahl am 09. Jul 2008, 12:11 bearbeitet]
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