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Höhrtests bei Händler und Zuhause

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Gelscht
Gelöscht
#1 erstellt: 09. Aug 2004, 03:49
Hallo,

durch einen Kollegen wieder vom HiFi-Virus angesteckt....
sowas, aber auch. Jahrelang Zufrieden mit meinem Setup, es war nicht wirklich eins, es war eher zum Krach machen...

1. Verstärker war defekt - wurde repariert

- Ein Vorhang wurde nach der Rücklieferung aufgezogen

Was so gut war der mal, die Ohren "leiden", und man bekommt garnicht mit wie sich das Klangbild mit der Zeit verändert

Nun zeigten sich erst richtig die Schwächen unserer alten Boxen. Diese waren schon immer das schwächste Glied, direkt nach den Kabeln, der Kette. Die Kisten sind alte Arcus TL85.

Analyse:

Es müssen neue Kabel her...
Es müssen neue Speaker her...

So und das ist nun das Thema der nächsten Monate!

Die Vorausrecherche ergab:

Quadral Aurum Vulkan / Montan
KEF Referenz 205 / 203
B+W Nautilus 802 - 804
??

Damit ist der maximale Preisramen festgelegt. Die 802 von B+W ist dabei das teuerste Produkt. Für weitere Vorschläge sind wir offen. Unsere Ansprüche sind "nicht Laut sondern möglichst Präzise". Damit ist Klar war gefordert ist. BummBumm braucht nicht sein, aber Standboxen werde es sicher, so kleine Böxchen auf Ständern gefallen uns nicht.

Der erste Höhrtest ist Ausgefallen, der Händler hatte Abgesagt, er meldet sich wieder... naja damit fällt für mich dieser Händler als Partner aus!

Dafür hatten wir die Vulkan kurz (20 Minuten) mit uns unbekanntem Musikmaterial gehört. Schon danach dachte ich, hm, das wars nicht, besser empfand ich das was da raus kam nicht als die alten Boxen, halt nur Lauter und einen kleinen deut Dynamischer. Ich hatte die Quadral von früher wesentlich Stpritziger in Errinnerung. Naja Früher war ja auch alles besser ;-).

Der zweite Händler hatte einen Termin mit uns vereinbart und wir stiefelten also zum Höhrtest. Die Leute waren sehr nett und zuvorkommend.

Es war ein Höhrram vorberietet, zur Auswahl standen KEF Referenz 205 und B+W Nautilus 802. Die B+W habe ich schon sofort ausgeschlossen, weil sie für unseren Raum zu wuchtig wirken. Der Wohn- Muskraum ist ja nur 20 qm, doch dazu später mehr.

Der nette Mitarbeiter der Hänlers erklährte und erst alles was er an Setup gemacht hatte. Ein "Wohnraum" war akustisch, in etwa mit dem Vorführraum nachgebildet.

Als Kette dienten zwei Geräte:

Einstein, Röhreamp und Eintein Röhren-cd-Player. Hm, hab nicht nach dem Hersteller gefragt, kommt noch.

Wir begannen mit der CD Aquamarin von Friedemann:

ups, das sind ja wirklich Metalldeckel auf die der Schlagzeuger schlägt. Dei Bassdrum steht sowas von Trocken im Raum, die Höhen sind Kristallklar. toll...

Nach ein paar Minuten ging dann der Mitarbeiter und sagte er ist gleich zurück. Er kam und wir wechselten die CD.

Eric Clapton, Live:

Boa, können die schrill Pfeifen im Publikum...
Sehr schön zu höhrten wie Eric nochmal an einer Seite etwas nachstimmt. Und die Stimme ist etwas, nur ganz wenig zittrig. Man höhrt das er ein ganz klein wenig Nervös ist. Das gibt sich dann mit der Zeit. Die Gitarre steht wunderbar mit ihrem Klangkörper im Raum...

Der Mitarbeiter muß nochmal in den anderen Raum, da nur ein anderer Kollege und ein Azubi alleine da sind. Er lässt uns mit der Aussage alleine, legt ruhig selbt auf, und macht so laut ihr wollt.

Die Leutstärke war übrigens fast die ganze Zeit als Leise zu bezeichnen.

Dann unsere Musik:

Tibetia Incantation:

Die Stimmen der Mönche sind so klar das wir denken sie sind im Raum. Sehr sauber... beim zweiten Stück ist sehr schön zu höhren das die Holzflöte einen Riss hat, der schnarrt leise bei bestimmten Tönen mit. Die Staffelung der Instrumente ist sehr gut rauszuhöhren. Die teife der Musik ist realistisch. Ich fühle mich zurückversetzt in die Berge Nepals. Die Sängerinnen im Hintergrund stehen etwa 10 Meter hinter den Boxen.. super.

Nun kam der Chef dazu, und der Mitartbeiter auch wieder. Dem Chef gefiel wohl unsere Musik, und er schleppte CD's ähnlicher Machart an.

Wir höhrten dann noch diverse CD von ihm, und ich war schon sehr überzeugt von den KEF Referenz 205.

Als Abschluß für diese Höhrsitzung hab ich dann noch Evanescence aufgelegt:

Oje ist die scheibe beschissen abgemicht, Rauschen, unsauberes Timing, unpäzise Ortsbestimmung der Instarumente.
Ich hab den eindruck da war ein Stümper im Studio am Werk.
Naja Insgesammt aber alles sehr sauber wiedergegeben.

Weiteres Folgt, besonders noch Eindrücke über den Lautsprecher.

Die nächste Höhrsitzung ist für Freitag angesetzt....
B+W Nautilus 804.

Hannes
Rollei
Inventar
#2 erstellt: 09. Aug 2004, 06:10
Hi,

als kleiner Geheimtip. Mein Raum ist auch 20qm2 groß.
Versuche mal die Monitor Audio Gold Reference 60 zu hören. Mehr Lautsprecher braucht man nicht.


greets

Rollei
Gelscht
Gelöscht
#3 erstellt: 10. Aug 2004, 03:34
Hallo,


Rollei:
-- Versuche mal die Monitor Audio Gold Reference 60 zu hören. --

Hm Gute Idee, mal sehen ob mein Händler die hat, bzw. besorgen kann.

-- Mehr Lautsprecher braucht man nicht. --

Naja, so einfach ist das nicht mit dem "Mehr Lautsprecher...".

Aber zurück zum Höhtest:

Noch ein paar Eindrücke von den KEF Referenz 205...

Ausgehend von einem recht guten Kopfhöhrer war ich auf auberen Klang ohne störgeräusche aus. Bei dem Aquamarin Stück Nr. 1 sind die Leute dei im Publikum sitzen sehr schön zu Orten. Die Becken des Schlagzeugers ist sehr Metallisch.

Das Schwingen nach dem Anschlagen wird realistisch wiedergegeben. Man sieht förmlich wie die Becken in sich selst nichtmal schwingen, es gehen mehere Frequenzen von den Becken aus. Die Grundfrequenz und die weiteren Frequenzen, sieht so aus als ob man mehere Steine ins Wasser wirft. Ein dicker und ein paar kleine Steine. Das änderte sich auch nicht zu dem Zeitpunkt als die Basstrommel oder die Pauke mit einsetzte. Sehr schöne Trennung zwischen den Frequenzen.

Es bleint zu seder Zeit eine diffenrzierte Ortbarkeit der unterschiedlichen Frequenzen möglich.

Ja so will ich das, aber mal sehen ob das preiswertere Boxen so auch hinkriegen.

Zu der dynamik ist nur noch zu sagen, sauber, auch bei leisen Pegeln, ist eine klare unterschiedung zu höhren wie stark auf eine Pauke oder Trommel geschlagen wird. Das hat mich schon sehr beeindruckt.

An alle ungläubigen, die sagen "Teure oxen sind nicht viel besser". Tja würden wir über Autos reden würde es jeder (fast): OK der hat nen Daimler und der hat ne Ente...
Merkwürdig im HiFi Sektor ist aber immer die vehemenz mit der Leute zu "billigen" Boxen getrieben werden sollen, weil ja das kleine Quentchen nichts mehr bringe.

Doch, genau das Quentchen bringts eben doch. Nicht nur das, wenn man sich mal die Verarbeitung von einer preiswerte Canton und einer KEF Referenz 205 zum Vergleich nimmt. Dann steht da eine Holzkiste gegen eine hochwertige Holztrue.
Auch da liegen unterschiede die man mit in Gut und Schlecht mit einbeziehen muß "PUNMKT".

Ich stelle mir z.B. keine Kisten in meinen Wohnraum die mehr einem lieblos zusammengezimmerten und dem Preisdruck folgenden Ikearegal Karakter unterliegen. Dann warte ich lieber ein paar Monate länger bis das Geld zusammen ist für Boxen die auch Optisch noch für meinen Geschmack schöner (Besser) sind.

Fortsetzung der Höhrtests und unserer persönlichen Eindrücke und Meinungen folgt!

Hannes
Gelscht
Gelöscht
#4 erstellt: 15. Aug 2004, 04:32
Fortsetzung:

So, es war mal wieder Freitag beim Händler unseres Vertrauens.

Vorgesehen waren nun heute die B&W Nautilus 804 und die KEF Referenz 203.

Die B&W haben wir als erstes angeschlossen, übrigens wurden an den Lautsprechern nur die Kabel umgestöpselt, und die Leutstärke ein wenig angepasst.

Schon bei den ersten Tönen war klar die, gegen die KEF Referenz 205 die wir letztes mal hatten, fehlende Transparenz zu höhren. Das war ein sehr deutlicher Unterschied. Die Tiefenstaffelung war wesentlich weniger. Stimmen Näselten auch etwas, waren wie mit einem Schleier umgeben. Der Tiefbass war nicht so weit unten wie bei der KEF 205. Wir hatten den Eindruck das ab 50 Hz nach Unten der Druck weniger wurde, und ab 50 Hz nach oben der Druck zunahm. Die Höhen zwirbelten nicht so schön durch den Raum wie bei der KEF 205.

OK höhren wir mal die KEF Referenz 203 dagegen. Wir stöpselten um und es war wirklich der Vorhang weg. Stimmen waren wieder wie bei der KEF Referenz 205 sauberer zu höhren. Auch bei der KEF 203 war der Bass sauberer kontuiert, und auch tiefer reichend. Nach längerer Einhöhrzeit und nochmal zurück zu den B&W war dann klar das die B&W nicht in Frage kommen. Leise Töhne in einigen Stücken unseres Musikmaterials sind wesentlich später zu höhren. Die Gitarre bei Eric Clapton ... Live hat keinen wirklichen Klangkörper.

Also nächster Schritt: KEF Referenz 203 gegen die 205.
"1500 Euro Preisunterschied können nicht so viel ausmachen" dachten wir.

Ha, doch es machts aus:

Die höhen der 203 waren sehr gut, ohne direkten Vergleich wäre uns diese Box sofort als Super Box aufgefallen. Aber, wir hatten nicht die 205 im direkten Vergleich.

Es liegt nochmal ein gutes Stück zwischen der 203 und der 205. Die 205 ist im Bass wesentlich Sauberer (2 x 16cm gegen 2 x 20cm Basstreiber), die Höhen sind erheblich differenzierter, es ist als ob jemand einen Wattebausch vor den Hochtöhner bei der 203 hällt. Auch hier sind leise Töne weniger deutlich wie bei der 205. Die Räumlichkeit ist auch noch einen guten Tick besser, die Bühne hat mehr Breite und mehr Tiefe. Die Abbildung der Musiker ist direkter und wir hatten den Eindruck das die Instrumente besser stehen und sich nicht bewegen. Rührt es evtl. daher das der Bass sauberer und konturierter ist...?

Als wir dann noch einige Stücke mit der 205 höhren war uns schon klar das jetzt der Test Zuhause ansteht. Dieser steht aber erst in 4 Wochen an, da unser Musikraum erst in 4 Wochen renoviert und akkustisch hergerichtet ist.

Die Elektronik war wieder die Gleiche an allen Lautsprechern. Röhren sind schon was feines, gespannt bin ich auf den Unterschied Zuhause, an unserer Elektronik.

Weiteres Folgt....

Gibts noch Vorschläge zu Lautsprechnern in der Preisklasse, die an die KEF Referenz 205 (3999 Euro, Herstellerempfehlung pro Box) klanglich und Verarbeitungsmäßig rankommen?

Hannes
Heinrich
Inventar
#5 erstellt: 15. Aug 2004, 06:33
In dieser Preisklasse gibt es natürlich eine ganze Menge guter LS (und die mE der KEF durchaus das Wasser reichen können), die Frage ist lediglich, ob sie Dir gefallen...

Um einmal weg von den "üblichen Verdächtigen" zu gehen, hier mal etwas seltener genannte Empfehlungen:


Musikelectronik Geithain RL 922k:
Aktiver Studiomonitor mit nierenförmiger Baßabstrahlung, Referenz in vielen ARD-Studios.
http://www.me-geithain.de/index.html

Spendor BC1 Mk3
Ehemalige Referenz. Inzwischen Klassiker. Gibt's in allen erdenklichen Varianten. Besonders empfehlenswert - Spendor BC1 Mk3.
http://www.spendor.de/bc1_mk3.htm

Harbeth Monitor 40
Wie Spendor ein englischer Monitorklassiker. Wird bei der BBC als Standardmonitor eingesetzt. Optisch Geschmackssache, klanglich hervorragend: Harbeth Monitor 40.
http://www.harbeth.co.uk/Professional%20monitors.htm

Apertura Kalibrator
Ein echter Insidertipp aus Frankreich. Hierzuland praktisch unbekannt, wird in Frankreich als eine Art "Referenz" gehandelt und dort mit div. Auszeichnungen der lokalen HiFi-Presse geadelt. Momentan mein persönlicher Favorit - unabhängig von Größe und Preis...
http://perso.wanadoo.fr/apertura/kalibrator.htm

Quad ESL 989
Die Weiterentwicklung des legendären Elekrostaten von Quad, dem ESL 63, mit deutlich größerem und präziserem Bassvolumen als dieser.
http://www.quad-hifi.co.uk/esl.htm


Vielleicht ist ja auch eine Entdeckung für Dich dabei.


Gruß aus Wien,

Heinrich
Gelscht
Gelöscht
#6 erstellt: 15. Aug 2004, 10:44
Danke, werd mal drüber Nachdenken, aber bin schon etwas Voreingenommen, so Quaderboxen mit Ständern drunter wollt ich nicht mehr. Das hab ich ja jetzt schon 20 Jahre....

ARD ist für mich schon mal keine "Referenz". Wenn ich mich dran erinnere wie sich ein/e Tagesschausprecher/in anhöhrt... nee dann lieber nicht ;-) Ein Qualitätskriterium daraus zu machen geht mir dnan zu weit. Auf der Funkausstellung sagt mann immer: "Bei ARD und ZDF schwitzen sie in der ersten reihe, nicht nur von der Wärme sondern auch vom schlechten klang".

Die Quad macht mich neugierig.

Danke für die Tips nochmal... mal shen was ich davon hier höhren kann.

Hannes
-scope-
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 15. Aug 2004, 12:06
Hi...


aber bin schon etwas Voreingenommen, so Quaderboxen mit Ständern drunter wollt ich nicht mehr.


...Hart..aber gerecht
Hörzone
Inventar
#8 erstellt: 10. Jan 2005, 13:12
Hallo Heinrich

jenseits der aktiven gibts ja noch ein paar interessante LS. Aus uralten Erinnerungen ist mir die Quad in Erinnerung, und kürzlich hat der deutsche Vertrieb mit mir Kontakt aufgenommen.
Ich hab irgendwo mal einen Kommentar von dir gelesen, der ließ den Rückschluss zu, daß du die ESL 989 kennst. Wie ist denn deine Meinung? Leider hab ich bislang noch keine vernünftige Möglichkeit gefunden mir ein eigenes Bild davon zu verschaffen.
Weißt du schon ob du zum Workshop kommst?

es grüßt dich herzlich
Reinhard
AH.
Inventar
#9 erstellt: 10. Jan 2005, 13:40
Hallo Reinhard,

ich habe den kleineren ESL 988 bei einem Händler gehört, u.a. unter Verwendung des SQAM-Materials der EBU.

Durch die Verzögerungsglieder ist die Richtcharakteristik breiter und frequenzneutraler, als bei den meisten anderen ESL. Der Klangeindruck ist daher stärker durch Reflexionen "verwaschen" bzw. diffuser, als bei stark bündelnden Modellen. Dafür ist allerdings - im Gegensatz zu diesen - die Klangfarbe okay, da der Diffusfeldfrequenzgang recht ausgewogen ist.

Eigentlich klingt der 988 ziemlich "normal". Unüberhörbar als Verfärbung ist eine anscheinend recht ausgeprägte Frequenzgang-Senke um 800Hz, habe ich mit einem Klavierstück sofort und sehr sicher gehört. Bei gehobenen Ansprüchen an die Wiedergabequalität sollte das entzerrt werden.
Die rückwärtige Schall-Abstrahlung ist ein ziemlich schwerwiegendes Problem und verlangt erheblichen Aufwand seitens der Raumakustik.

In meinen Ohren klingt der Lautsprecher zudem ein wenig "phasig", dies wird wohl auf die ausgeprägte Feinstruktur des Amplitudenfrequenzganges oberhalb 5kHz zurückgehen. Ab ca. 10kHz nimmt das Gehör so schmalbandige Fehler des Amplitudenfrequenzganges nicht mehr wahr, wohl aber darunter.

Zudem etwas dumpf wirkender Klang aufgrund der stark zunehmenden Richtwirkung im Höchsstonbereich.

Die nichtlinearen Verzerrungen oberhalb 100Hz sind vergleichsweise gering, entsprechend "sauber" ist der Klangeindruck. Das ist allerdings kein Alleinstellungsmerkmal.

Alles in allem ein Produkt mit einigen guten Ansätzen und im positiven Sinne nicht sensationellem Klang, kann aus meiner Sicht jedoch nicht mit den besten derzeit verfügbaren Schallwandlern mithalten.

Gruß

Andreas


[Beitrag von AH. am 10. Jan 2005, 14:28 bearbeitet]
Hörzone
Inventar
#10 erstellt: 10. Jan 2005, 15:30
Hallo Andreas

Danke dir für deine Einschätzung. Ich hatte die Quad als alles andere als dumpf in Erinnerung, aber meine Hörerfahrung liegt da auch schon so zwei Jahrzehnte zurück wer kann sich darauf schon verlassen..
Die kleinen aktiven Quads kann ich mir zum Test ja mal schicken lassen, aber die Elektrostaten wohl eher nicht.. so ist das ziemlich schwierig die unter vernünftigen Abhörbedingungen auch mal zu hören
Gruß
Reinhard
AH.
Inventar
#11 erstellt: 10. Jan 2005, 16:40
Hallo Reinhard,

verglichen mit zumeist schlecht implementierten "Box-Lautsprechern" klingt der Quad im Hörraum heller, da es keinen Bafflestep (Übergang von kugelförmiger Richtcharakteristik zu einer Abstrahlung in den vorderen Halbraum) gibt. Herkömmliche freifeldentzerrte Box-Lautsprecher klingen nur im Garten gut

Der Diffusfeldfrequenzgang des Quad ist dagegen bis in den Tieftonbereich ausgewogen, v.a. auch das Verhältnis von Grundton zu Mittelton.
Allerdings fehlt es dem Quad hörbar in der höchsten Oktave, wo sein Bündelungsmaß arg zunimmt, Verglichen mit Systemen mit 25mm oder gar 19mm durchmessenden Hochtönern. Das ist für Musik zwar nicht soooo wichtig und für die Klangfarbe wenig relevant, aber durchaus als "dumpfer" Charakter erkennbar.

Gruß

Andreas


[Beitrag von AH. am 10. Jan 2005, 16:47 bearbeitet]
martin
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 10. Jan 2005, 17:17
Hallo Reinhard,


Die kleinen aktiven Quads kann ich mir zum Test ja mal schicken lassen, aber die Elektrostaten wohl eher nicht.. so ist das ziemlich schwierig die unter vernünftigen Abhörbedingungen auch mal zu hören


gerade die ungenügende Bedämpfung der Rückwand und die daraus resultierende Überräumlichkeit dürfte in der Praxis eher vorkommen und auch ein Grund für die Faszination der Flächenstrahler sein. Unter diesem Gesichtspunkt wäre eine Demo unter suboptimalen Bedingungen gar nicht so abwegig.

Grüße
martin
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