elektrostatisch???

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kamalura
Neuling
#1 erstellt: 30. Apr 2003, 21:39
kennt sich jemand von euch mit elektrostatischen lautsprechern aus?sie werden mir zum tausch angeboten.auf dem foto(hab sie noch nicht live gesehen)kann ich damit nichts anfangen.sie sind 60 cm breit 95 hoch und 16 cm tief(sie sehen aus als wenn 2 ausgeschaltete flachbildfernseher auf schmalen ca 60 cm hohen füssen stehen.kann nirgendwo nachforschen da der besitzer weder die marke kennt noch ein typenschild auf den boxen hat.
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 01. Mai 2003, 09:54
Hi,
Hersteller von elektrostatischen Lautsprechern: (was mir so einfällt)

Apogee (baut sowas inzwischen nicht mehr)
Magnepan www.magnepan.com
T+A www.taelektroakustik.de hat teilweise elektrostatische "Chassis" verbaut, die sehen aber ganz anders aus als wie du schreibst
AudioStatic A-Sinus 2 DCI ist ein Elektrostat, länglich aber ohne Füsse
http://www.martinlogan.com/

es gibt noch mehr, aber im Moment fällt mir nichts ein.


[Beitrag von Joe_Brösel am 01. Mai 2003, 09:57 bearbeitet]
EWU
Inventar
#3 erstellt: 01. Mai 2003, 15:33
ich habe mir schon öfters Elektrostaten angehört( Martin Logan, Appogee, Magnepan).Sie klingen sehr räumlich, offen, transparent. Sie brauchen aber sehr kräftige Verstärker und sind, bauartbedingt, etwas bassschwach. Martin Logan geht deshalb den Weg, dass er einen aktiven Subwoofer mit anschließt.
Das Klangbild von Elektrostaten ist m.M.nach etwas anders, als das einer herkömmlichen Box.Wem das aber gefällt, ist mit einem Elektrostaten gut bedingt.
den einzigen Nachteil, den ich bei ihnen sehe ist, dass sie wirklich sehr starke Verstärker benötigen.
HifiPhlipper
Stammgast
#4 erstellt: 01. Mai 2003, 15:54
Weitere Nachteile von elektrostatischen und auch magnetostatischen Lautsprechern ist die um ein vielfaches kompliziertere Aufstellung. Da es sich bei diesen Lautsprechern zumeisst um Dipole handelt und zudem die effektive Membranfläche ungleich grösser ist als bei den elektrodynamischen Modellen, hat man mit der Positionierung mit unter seine liebe Mühe. Dies gilt insbesondere für kleine Räume und resultiert aus der speziellen Abstrahlcharakteristik.
Der schlechtere Wirkungsgrad ist also nur ein Manko. Dennoch können Elektrostaten begeistern; Insbesondere Martin Logan baut ganz fantastische Lautsprecher! Jeder der Gelegenheit bekommt, diese einmal Probe hören zu können, wird mir dies bestätigen.
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#5 erstellt: 01. Mai 2003, 16:56
Schick doch das Photo
Vielleicht kennt jemand die Teile vom sehen?

Ich für meinen Teil (trotz aller NAchteile, die natürlich berechtigt sind) werde mit vermutlich - wenn's Geld langt - Elektrostaten von Sombetzki zulegen.

Das alte Problem mit der echten Basschwäche haben Die (oder Er) mit hinreichender Fläche gelöst: 190*30 reicht bis ca. 50 Hz - für den Rest 'nen aktiven Sub von ACT (nicht nur tief, sondern schnell genug) und man hat die klanglich besten Lautsprecher die ich kenne.

Das schöne ist die "Substanz" des Schalls die die Dinger abstrahlen: selbst bei kleinsten Lautstärken sind Bässe bis Mitten körperlich spürbar - das ganze bei absolut tollem Detailreichtum ohne rumzunerven :] Das habe ich in der Qualität von 'normalen' Lautsprechern bis 40 K EUR noch nicht gehört - aber da wiederhole ich mich.

Zur eigentlichen Frage: Tausch gegen was?
Und Du solltest vor irgendwelchen Tauschaktionen einen Hörtest (bei Dir zu Hause) machen! Damit kannst Du die Lösbarkeit aller evtl. Probleme gleich abchecken, denn was hilfts, wenn Du Sie nicht richtig aufstellen kannst, oder Dir der Klang nicht gefällt (weil vielleicht ein Sub fehlt) oder Du mal eben auch einene neuen Amp brauchst. Andersrum kanns ja auch sein das die Aufstellung kein Problem ist, dei Verstärker das schaffst und der Klang Dich umhaut Probier's doch und schick ein Bild,

Grüße vom Langhaarigenbombenleger
Tantris
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 01. Mai 2003, 16:57
Hallo,

nur zur Info: Magnepan sind keine Elektrostaten, sondern Magnetostaten.

Mal von der reinen Verwendung solcher Konstruktionen im Hochtonbereich abgesehen, haben sie eine Reihe von starken Nachteilen:

1. die Dipolabstrahlung (wenige Ausnahmen abgesehen) führt zu einer starken Reflexionen von der Rückwand.

2. die stark ungleichmäßige Bündelung, insbesondere breite, gerade Fullrange-Flächen-LS sind davon betroffen, wenn ein kugelstrahlender Baß hinzukommt, noch schlimmer.

3. die zu große schallabstrahlende Fläche (verbreiterte und/oder in die Höhe gezogene Wiedergabe von Schallquellen)

4. zu geringer möglicher Hub, d.h. große Verzerrungen oberhalb der Hubgrenze. Wer ferner glaubt, solche großen Flächen würden kolbenförmig schwingen, irrt gewaltig, gerade die ungleichmäßig angetriebenen Membran (Magnetostaten) verhalten sich partiell wie biegewellenwandler.

Ich sehe keine echten Vorteile solcher LS, nur Nachteile. Viele Hersteller/Vertriebe argumentieren zudem mit recht merkwürdigen und schlicht falschen Werbesprüchen, da wird z.B. die "Masselosigkeit" der Membranen und ein daraus angeblich resultierendes Impulsverhalten beworben oder die "Luftigkeit". Zudem sind sie viel zu teuer und sehr empfindlich, man hört z.B. bei Magnepan dauernd von reißenden Bändchen.

Von allen Konstruktionen dieser Art scheinen mir die großen Modelle von Martin Logan noch am ehesten durchdacht zu sein, da hat man wenigstens aktiv einige Nachteile zu beseitigen versucht. Empfehlen würde ich sie dennoch nicht.

Gruß, M.
kamalura
Neuling
#7 erstellt: 06. Mai 2003, 13:44
hallo zusammen
erstmal danke für eure antworten.das mit dem tausch hat sich zerschlagen.ist vielleicht auch besser so nach meiner meinung nach vielen nachteilen von elektrostaten.aber eine andere frage die sich auf meinem verkauf von jbl boxen bezieht.es geht um meine jbl ps15.habe im net nur sehr wenig darüber gefunden zwecks technischer daten usw.da sie außer von der größe meiner meinung nach fast genau so aussehen wie die nexus ps15 wollte ich fragen ob es da vielleicht einen zusammenhang gibt da man die jbl`s auch als pa boxen benutzen kann.für hinweise oder links würde ich mich sehr freuen.
gruß peter
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