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Kappa 9a modifizieren lassen??

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Theoisa
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 04. Okt 2004, 21:05
Hi,
ich hab da mal eine Frage:"Kennt jemand Dieter Fricke oder Klangmeister"?
Die haben nähmlich einen modifizierungs Vorschlag für die Kappa 9a.
Hier ein Auszug:

INFINITY Lautsprecheroptimierungen, Upgrade, Update.
Diese in den 80-er Jahren sehr erfolgreichen amerikanischen Lautsprecher, auch die großen Modelle, zeichneten sich durch kritische Impedanzverläufe, etwas aufgedunsene Bässe und eine recht artifizielle Mittelhochtonwiedergabe aus.
Inzwischen müssen bei all diesen Lautsprechern die verrotteten Schaumstoffsicken ersetzt werden.
Wir haben bei einigen Lautsprechern die Weichen in „Echtzeit“ überarbeitet, die eigenwillige Verschaltung der Chassis im Mittelhochtonbereich verändert, Verdrahtung und Bauteile optimiert und die Tieftonabstimmung auf ein bestmögliches Qt hin bedämpft. Ergebnis: Höherer Wirkungsgrad und unkritische Impedanz, da freut sich ihr Verstärker. Präzisere Bässe und mehr Präzision im Mittelhochtonbereich mit wesentlich besserer Fokussierung sowie räumlicher Freistellung. Die Musikwiedergabe wurde „entlautsprechert“. Diese Arbeit kann je nach Modell zwischen Eur 400,-- - Eur 800,-- je Paar veranschlagt werden. Eine Abstimmung der gewünschten Maßnahmen sollte bei der Eingangskontrolle erfolgen.

Ich überlege das zu machen und brauche mal einen Rat.Ist das Blasphemie an den Kappas?Lohnt sich das?Kennt die Firma jemand?

Danke Theo
vampear
Stammgast
#2 erstellt: 04. Okt 2004, 21:34
puh

ne schwierige Frage, hatte die 9.2. allerdings waren die nicht so wie da beschrieben, die Aufblähungen könntest du z.B. selbst mit nem SPL im Bassbereich und einigen selbst gemachten Modifikatonen beheben, die alten Kappas waren immer räumlich schwierige LS, vor allem in kleinen Räumen. Das was die schreiben, wird dich glaub ich aber kaum in deinem speziellen Fall weiterbringen, wie sehen denn die Sicken aus, noch gut oder eher bröselig?
Theoisa
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 04. Okt 2004, 21:39
Hi,
die Sicken oder sagen wir eine davon hat letzte woche irgend wann angefangen zu 40 % einfach abzufallen.
daraufhin habe ich den Fingernagel Test gemacht und stellte fest das die anderen auch bald dran sind.

Gruss Theo
vampear
Stammgast
#4 erstellt: 04. Okt 2004, 21:56
hmm

wenn die anfangen so klebrig und auflösend zu werden müssen auf jedenfall schon neue ran, den Rest würd ich allerdings selbst machen, wenn man noch keine Ahnung von Messen etc. hat, dann in die Mateherie reinlesen und ausprobieren, denn die Modifikationen, die die machen wollen führen gerade bei den alten Kappa Modellen nicht zum gewünschten Ergebnis. Raumbedingt bleibt es ein schwieriger LS, die optimalen Ergebnisse bekommt da warscheinlich nur mit Eigenmodifikation.
Theoisa
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 04. Okt 2004, 22:03
Hi,
ich hab mir auch schon überlegt die Freqw. zu überarbeiten
das heisst alle Bauteile erneuern zumindest schon mal die Elkos.Aber die Kritische Impedanz um 100 Hertz bekomme ich damit nicht weg.Und hebe ich die Trennfrequenz auf 100 oder 150 Hertz an, dann hab ich die Befürchtung das ich an Tiefbass verliere.

gruss Theo
vampear
Stammgast
#6 erstellt: 04. Okt 2004, 22:12
Morgen mehr, zu spät auf der Uhr muss echt pennen, morgen arbeiten, meld mich aber und mach mir Gedanken, versprochen.


[Beitrag von vampear am 04. Okt 2004, 22:14 bearbeitet]
Marc-Andre
Inventar
#7 erstellt: 05. Okt 2004, 15:47
vampear
Stammgast
#8 erstellt: 05. Okt 2004, 19:43
@Marc-Andre

der Typ wohnt übrigens direkt um die Ecke.

@
Theoisa
würde wenn auch nur die Bauteile der Weichen erneuern, hatte noch irgendwo einen Link, wo es noch besser erklärt und gezeigt wird. Weiss aber nicht mehr wo, hatte ihn in meinem alten Profil, aber wo hab ich das gesichert Das geht alles selbst, nur die Sicken würd ich machen lassen und nicht selbst versuchen.


[Beitrag von vampear am 05. Okt 2004, 20:14 bearbeitet]
-scope-
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 05. Okt 2004, 20:00
Hallo,

Ich kann mir nicht vorstellen, wie man ohne aktive! oder (wie bereits eingebaut) passive Entzerrung mit dem viel zu kleinen Gehäusevolumen der K9 Tiefbass erreichen soll?

Ich sehe diesen Umbau sehr skeptisch. Man raubt dem Lautsprecher all das, was man sich beim Bau damals gedacht hat. Das Resultat ist dann "irgendetwas".

Dann besser verkaufen und etwas anderes nehmen, wenn man mit dem Resultat bisher unzufrieden war?


[Beitrag von -scope- am 05. Okt 2004, 20:01 bearbeitet]
ukw
Inventar
#10 erstellt: 05. Okt 2004, 20:41
Auf der Anello Seite ist ja auch zu sehen, was in den Klappas steckt...
Da muß man schon nachhelfen, das ist klar.
Aber ohne arbeiten am Gehäuse (siehe Scope) ist auch das nur ein halber Schritt.
Für die Arbeit und das Geld bekommt man auch hochwertige andere Lösungen hin.
Theoisa
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 05. Okt 2004, 22:16
Hi,
ich hab endlich die Zeit gefunden was zu antworten und Danke erst mal allen für`s Interresse.
Ich werd die Sicken bei anello (Dipl. Ing. Jörg Trümper)
reparieren lassen und dann nächstes Jahr was an der Frq. Weiche machen .Ich bin ausserdem mit den LS zu frieden,
aber ich hab halt noch keine potente Endstufe dran. Darum die frage hier im Forum.
Ich muss dir auch recht geben Scope das der jetztige Bassbereich ,vom Klang, verloren geht ohne Gehäuseänderungen. Darum lass ich sie so wie sie ist und
kauf mir dann mal eine vernünftige Endstufe.

Gruss Theo

P.S.Heute bringe ich die Bass Chassis nach Oberhausen ,hab schon mit Jörg telefoniert.
-scope-
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 06. Okt 2004, 14:03
Hallo,


Ich muss dir auch recht geben Scope das der jetztige Bassbereich ,vom Klang, verloren geht ohne Gehäuseänderungen.


Ich wüsste auch beim besten Willen nicht, wie man diesem Lautsprecher 40? oder vielleicht 50? Liter zusätzlich verpassen könnte. Hinten einen "Kasten" dran ?? Dann besser gleich wegschmeissen

Eine elegante Lösung wäre teilaktiver Umbau, indem man die beiden Tieftöner OHNE den Saugkreis und ohne passiv-Filter
an eine zweite (oder sogar interne??) Endstufe mit passender Aktivweiche nebst "Volumenkorrektur", anschliesst.
Die "Entzerrungskurve" könnte man ohne Messgeräte aber wohl nur rein gehörmässig dimensionieren.

Der Mittel-Hochtonbereich der Kappa ist leistungsmässig völlig unkritisch. einen kleinen Nachteil sehe ich aber im Polygraph, der imo ziemlich klirrt. Es gab Umbauten, in denen dieser Treiber durch einen Konusstrahler aus der 9.2 ersetzt wurde. (auf der Infinity-Classics Seite habe ich davon gelesen)

..oder (am Besten) eben alles so lassen, und eine halbwegs geeignete Endstufe benutzen...
Das fängt schon mit der HCA 2200 (II) an, ist aber selbstverständlich noch problemlos "nach oben" zu verlagern (auch im Preis)


[Beitrag von -scope- am 06. Okt 2004, 14:08 bearbeitet]
ubaht
Neuling
#13 erstellt: 29. Okt 2004, 17:30
hallo, zu deinen kappa 9a kann ich leider nichts sagen aber ich habe erfahrungen mit herrn dieter fricke aus lemgo (klangmeister). ich hatte jemanden gesucht um ein paar ohm f lautsprecher aus den 70er jahren wieder zum leben erwecken. obwohl dies von vielen seiten als sehr schwierig und auch als unmoeglich dargestellt wurde hat er das kunststueck nicht nur fertig gebracht sondern den lautsprecher auch verbessert. der walsh-treiber wurde innen neu bedaempft (sehr weiches gummi anstatt altem serienmaessigen schaumstoff) und gummi-sicken wurden angebracht.
die urspruenglichen "schwaeche" in der hoehenzeichnung kann ich beim besten willen nicht feststellen.
herr fricke ist ein wirklich alter hase der fuer viele grosse lautsprecherentwickler taetig war. unter anderem auch fuer bose und vor allem audiolabor (ecouton).
ich wuerde es bei ihm mal darauf ankommen lassen.

viel spass
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