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Zu scharfer Hochton!!!
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Zu scharfer Hochton!!!

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Beitrag
keaken0
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 05. Jan 2005, 11:27
Hallo zusammen,
könnt Ihr mir bitte weiterhelfen?!

Ich besitzt folgene Komponeten
Lautsprecher T+A Creterion TB 140
Lautsprecherkabel Monitor Cobra 3 Mix 6mm²
Vollverstärker T+A PA 1530 R
Silber Chinch-Kabel
CD-Player YAMAHA CDX 880

Ich habe vollgendes Problem...
Ich habe mir vor kurzen einpaar TB 140 gebraucht gekauft und mein einst geliebten YAMAHA AX 890 gegen den PA 1530 R von T+A augetauscht. Der mit seinem analytischen Klang und wie man sagt er sterilen Klangbild mich doch überzeugt hat.
Dennoch habe ich wenn es mal Pegelstärker zur sache geht bei helleren Aufnahmen oder hohen Stimmen (z.B. Celine Dion) ein er unpreziesen und reisenden Hochtonbereich als es mir lieb wäre.
Bekommt man das mit einen anderen LS-Kabel in den griff?
z.B. Kimber oder Monitor Black&White!!!
Oder macht es sinn den CD-Player erst zu tauschen weil YAMAHA ohnehin er hart klingt. Oder doch ein anderen Verstärker der im karakter etwas Wärmer Klingt?

Was meint Ihr dazu?
Für euren Antwort schon mal danke!!!
funny1968
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 05. Jan 2005, 11:39
Hallo!

Kabeltausch wird da wohl nichts bringen.

Leider kenn ich den CD Player nicht, aber die Klangunterschiede sind da auch nicht so gewaltig, daß sich das Klangbild völlig ändert.

T+A (zumindest alles ältere) gilt als analytisch abgestimmt.
Wenn es Dir gar nicht zusagt: verkaufen

Wenn es ein bischen "zu hart" ist, vielleicht mal mit einem älteren NAIM Verstärker versuchen. Dabei ändert sich das Klangbild aber völlig! Vielleicht kommt Dir das dann zu nicht analytisch vor. MAnN muß sich da einhören.

Es gilt immer: desto genauer/analytischer der Klang wird, desto ätzender kann er auch werden.

Oder das Motto der alten NAIM Verstärker: warum soll ich verstärker, was ehe keiner hören will.
A2driver
Stammgast
#3 erstellt: 05. Jan 2005, 11:42
Mal einfach gesagt der Verstärker (wenns noch so schwer fällt)würde ich tauschen dieser ist wirklich sehr hell abgestimmt die TB140 (hatte ich auch mal im Auge) sehen super aus und sind mir gar nicht als zischlaut überträger bekannt.

Habe allerdings auch gemerkt bei den HIFI Profis in Darmstadt das der Raum auch diesen effekt stärken kann aber allgemein dürfte der Austausch des Verstärkers das einfachste sein.
Ausser du hast viele Fenster im Raum dann einfach mal Vorhänge zu.

Du kannst aber mal mit einem anderen Kabel anfangen vielleicht bekommst du ja eins vom Händler zu testen.
Glaube aber nicht das es das bringen wird.
A2driver
Stammgast
#4 erstellt: 05. Jan 2005, 11:44
Was mir noch einfällt ich weiss der Verstärker hat gut Power aber könnte es dennoch sein das er an die Grenze gerät und somit schon leicht verzerrt.
TakeTwo22
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 05. Jan 2005, 11:52
Hallo...ich habe den Sinn der Umfrage noch nicht verstanden, ein einfacher Thread hätte für dieses Problem weitaus besser gepasst...oder??

Egal, bei der von Dir beschriebenen Kombination sehe ich mehrere Ansatzpunkte, einwandfreie und originale Bestückung der gebrauchten TB140 mal vorausgesetzt!

Ich würde den sehr stark betonten Hochtonbereich, der durch das analytische/neutrale Klangbild des PA1530R sicher
mitzuverantworten ist, zumal bei höheren Pegeln von einigen der Hochtonbereich in Verbindung mit einer TB140 oder TB160 als sehr "direkt" empfunden wird, mal mit zwei Schritten entschärfen: Silber-Chinchkabel tauschen, da insbesondere Silberlitzen für einen sehr präsenten Hochtonbereich sorgen können. Versuchsweise einen anderen CDP anschließen, da ich für meine Ohren die Geräte von Yamaha (früher wie heute) immer als sehr präsent in den Höhen empfunden habe!

Das wären erstmal zwei Maßnahmen, die relativ simpel und kostengünstig eine Änderung oder zumindest eine Änderung der Klangrichtung erzeugen könnten!

Zusätzlich halte ich es für unerläßlich, mit der Aufstellung der LS zu spielen und vorallem die Raumakustik zu optimieren, denn das wird leider immer wieder vergessen, obwohl es ein ganz entscheidender Faktor zum guten Klang ist! Dazu müsstest Du einmal Deinen Raum beschreiben oder Fotos hier einstellen! Stehen die Lautsprecher vor oder neben großen Fensterflächen, was ist hinter Deiner Sitz-/Hörposition etc.!

Als letzte und hoffentlich nicht zutreffende Möglichkeit bleibt: Du hast die Komponenten zwar einzeln (falls überhaupt) gehört, aber niemals zusammen und ausführlich in Deinen vier Wänden??? Sie gefallen Deinem Ohr klanglich schlicht und ergreifend nicht?!

Grüsse vom Bottroper
micha_D.
Inventar
#6 erstellt: 05. Jan 2005, 12:11
Hallo...

Falls der Lautsprecher das hergibt könnte man auch eine Biamping Variante mit einer Röhre versuchen...

Aber geb uns erstmal die vorher beschriebenen Info,s....Raumgrösse,Musikrichtung,deine Vorlieben(klanglicher Art )je mehr man weiss,je genauer können die Antworten ausfallen..

Gruß,Micha


[Beitrag von micha_D. am 05. Jan 2005, 12:13 bearbeitet]
keaken0
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 05. Jan 2005, 12:13
Übersteuern tut es auf keinen fall, die Bass- und Mitteltöne sind noch mit erstaunlich viel dynamik dabei frei von jeglicher Kompression.
Das Problem mit den höhen ist ja auch nicht immer der Fall. Liegt ja auch an erster linie an der Aufnahme.
Am extremsten fällt es bei Lautstarken Rock auf (Bon Jovi & Co)!!! Viel E-Getarre und relativ wenig Bass.
Das mit dem Verstärker wechseln tut schon weh, denn er war ja auch nicht der Günstigste und ist noch nicht so lange her.
Ideal wäre für mich ein Lautsprecher Kabel mit Hochton dämpfernder Wirkung. Hat jemand Erfahrung mit dem MONITOR BLACK&WHITE LS 1000, LS 1200 o. die neueren 2" serie??
Am Lautsprecher haben die TB´s ein Terminal zum reduzieren der Höhen um - 1,5 db. Ich finde aber wenn ich sie betätige dann höhrt sich der Hochtonbereich an als wäre er Abgeschnitten (Eingebremst) Ich könnte mir auch vorstellen das man es im Frequenz-Diagramm als haken erkennen würde.
micha_D.
Inventar
#8 erstellt: 05. Jan 2005, 12:19
Hi...

das hört sich entweder nach schlechter Aufnahme oder Probleme an komplexer Last an.....

Klingen alle deine ähnlich Gitarrenlastigen Aufnahmen bei hohen Pegeln so?? Wenn ja...liegts eher am zusammenspiel von Amp+Box...

Leider kenne ich den Impedanzverlauf der LS nicht...da könnte es im zusammenhang mit den LS schon zu solchen Problemen kommen..Aber sehr viele Aufnahmen sind ganz einfach miserabel.....

Micha


[Beitrag von micha_D. am 05. Jan 2005, 12:20 bearbeitet]
keaken0
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 05. Jan 2005, 12:32
Das mit dem Bild der Aufstellung müßte ich nachsenden.
Aber schon mal so viel dazu.
Lautsprecher stehen parallel unter einer Dachschrägen. Zur Rück- u. Seitenwand sind es ca 80 cm. Die LS stehen absolut mit 2,3 m in einem gleichseitigen Stereo-Dreieck zu Höhrposition. Das Sofa wo man hört seht mitten im Raum. Ich habe dadurch keinen Aufgeblasenden Bass. Er gibt sich auch er zurückhaltend. Im tiefen Frequenz-Keller allerdins mehr Vordergründig. Ich könnte mir auch vorstellen das Mehr Gardinen und Pflanzen einer Bessere Kompensation für mein Hochtonproblem abhilfe tragen könnten.

Danke..
micha_D.
Inventar
#10 erstellt: 05. Jan 2005, 12:41
Hi..

Dachgeschoss mit Schrägen....Wände mit Rigipsplatten Verkleidet?? Alles der Garant für miese Akustik....die Rigipsplatten Schwingen im Bassbereich auch noch mit und nehmen diesen dann die Energie...ähnlich wie Absorber....

Ich geh mal jetzt davon aus..das dir wesentliches im Tiefton fehlt und deshalb dieser unausgewogene Klang...

So als erste Vermutung..

Micha
doominator
Stammgast
#11 erstellt: 05. Jan 2005, 12:41
Hi,

da bin ich aber froh, dass nicht nur JM-Lab-Besitzer über einen zu präsenten Hochton klagen.

Meine Erfahrung:
- Je feiner, detaillierter Elektronik und Boxen auflösen, desto stärker treten auch die Probleme mit der Raumakustik zu Tage, vor allem im Hochton. Wenn Du möglichst hochfrequent in die Hände klatschst und Du ein Flirren und längeres nachhallen hörst ist das schon mal ein Anhaltspunkt. Dann heißt es Absorbieren was das Zeug hält. In den Raumecken und oberen Kanten, aber auch großflächig überall da wo der Hochton reflektiert werden kann.

- Im Hochton ist das Abstrahlverhalten gerichteter als z. B. im Tiefton, bässe wandern ja kugelförmig durch den Raum. Diesen Effekt kannst Du Dir zu Nutze machen indem Du den Lautsprecher mehr oder weniger stark anwinkelst. So lässt sich eine Linearisierung oder sogar eine Absenkung des Hochtons am Hörplatz erreichen, aber ohne den Effekt, dass Du ihn als abgeschnitten empfindest.

- Kabel sind für mich das i-Tüpfelchen, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Manche Kabel klingen sehr frisch (bei mir z. B. das Van Den Hul D-102 III oder das Kimber Timbre) und können den negativen Effekt sogar noch verstärker und wiederum andere (bei mir mein Traumkabel Straight Wire Encore II) klingen etwas dunkler und wärmer. Bei mir bringt das z. B. mehr Ruhe im HT, Ausgewogenheit und Natürlichkeit. Das gilt für Cinch-Kabel genauso wie für LS-Kabel. ABER DAS MUSS JEDER SELBER TESTEN AN SEINER EIGENEN ANLAGE.

Grüße,

doominator
rubicon
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 05. Jan 2005, 12:44

Silber-Chinchkabel tauschen, da insbesondere Silberlitzen für einen sehr präsenten Hochtonbereich sorgen können.


Das würde ich auch als erstes versuchen. Meine Erfahrungen gehen auch in diese Richtung.

Gruß
rubicon
TakeTwo22
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 05. Jan 2005, 14:58
@rubicon...schön, daß es auch mal jemanden gibt, der ähnliche Erfahrungen gemacht und sogar gehört hat! Ich habe durcf den Austausch von Silberkabeln den Hochtonbereich meiner JM Lab Utopia Diva angenehmer gestalten können...siehe auch Kommentar von "doominator"

Zusätzlich vermute ich aber nun immer eher gravierende Probleme in der räumlichen Akustik! Eine Dachschräge hinter den Lautsprechern aus Rigips, Spanplatten o.ä. mit entsprechender Dämmung dahinter, vielleicht auch noch eine ähnliche Situation an der Decke...da wird sicher eine nicht unerhebliche Menge an Bassenergie absorbiert! Das würde auch die Aussage stützen, daß die Bässe knackig sind, aber die TB140 ist mit einem derartig potenten Amp schon in der Lage auch mit hohem Druck im Bass zu spielen!

Wenn natürlich die Höhen nicht in gleicher Weise an die Bassdämpfung angepasst werden, so handelt es sich hier vermutlich nicht um zu viel Höhen, eher um zu wenig Grundton! Die Lautsprecher nicht zum Hörplatz anwinkeln ist eine Probe wert, die Stereobasis etwas verbreitern um die Boxen mehr in die Raumecke zu stellen und das Sofa nach hinten verschieben um evtl. mit dem Rücken näher zur Wand zu kommen könnte auch eine interessante Änderung bringen!

Auch nicht zu verachten: Simple Wolldecken an verschiedenen Wänden aufhängen (seitlich neben den Boxen, an der Wand hinter dem Sofa...) und dann mal den Unterschied hören, um eine Richtung zu erkennen!

Ich würde keine neuen LS-Kabel anschaffen, ehe ich nicht die Raumakustik und Aufstellung optimiert hätte!!!

Grüsse vom Bottroper
doominator
Stammgast
#14 erstellt: 05. Jan 2005, 16:02

TakeTwo22 schrieb:

Ich würde keine neuen LS-Kabel anschaffen, ehe ich nicht die Raumakustik und Aufstellung optimiert hätte!!!


Ganz genau, vor allem werden dann die feinen Unterschiede zwischen Kabeln besser hörbar.
keaken0
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 06. Jan 2005, 20:51
Das mit dem zuwenig Grundton könnte stimmen. etwas dünn!!!
Ich habe eine Holzpaneldecke und die Wände sind teils Massiv teils Rigibs.
Es schneint so das es im oberen Bassbereich etwas dünn rüber kommt. Allerdins im Tiefbassbereicht mit sehr viel druck.
Ich habe heute das Black&White LS 1000 mal probiert. Es verhält sich gegen über mein Monitor Cobra 3 MIX etwas Ausdrucksstärker und kontrollierter. Mich würde mal das LS 1200 o. LS 1202 interresieren. Hat jemand von euch Erfahrung mit Kabeln?
raw
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 06. Jan 2005, 21:28
Hallo kaken0,

ich habe mal "Erfahrungsberichte" angeklickt. Was das bringen soll weiß ich nicht.. ebenso wenig was das aussagt. Aber egal!

Mit Kabeln kannst du nichts erreichen, außer Placeboeffekt, kann auch sehr nützlich sein.


Es schneint so das es im oberen Bassbereich etwas dünn rüber kommt.

Wie wäre es mit einer Aufstellungsänderung? Geh mal näher an die LS ran.


Dennoch habe ich wenn es mal Pegelstärker zur sache geht bei helleren Aufnahmen oder hohen Stimmen (z.B. Celine Dion) ein er unpreziesen und reisenden Hochtonbereich als es mir lieb wäre.

Daran kann schon eine schlechte Raumakustik der Grund sein. Klatsch mal! Wie hört sich der Nachhall an? Ist der eher "hell" oder "normal"?


würde ich tauschen dieser ist wirklich sehr hell abgestimmt

Komisch, dass alle Hersteller einen linearen Frequenzgang bei ihren Verstärkern anpreisen... Könnte mich da jemand aufklären?


@ doominator:

doominator schrieb:
Wenn Du möglichst hochfrequent in die Hände klatschs

lol Bei tieffrequentem Klatschen kann man ja auch noch die Raummoden analysieren. Geheimtipp Nr.1.images/smilies/insane.gif



[Beitrag von raw am 06. Jan 2005, 21:29 bearbeitet]
d-fens
Inventar
#17 erstellt: 06. Jan 2005, 23:13
Ich denke auch es liegt an der schlechten Raumakustik.Du solltest weiter mit der Aufstellung deiner LS experimentieren.Wobei ich mir vorstellen könnte dass die Gipswände eher den Hochton etwas dämpfen sollten,so wie sie den Bassbereich wahrscheinlich stärker dämpfen.
Komm bloss weg von dem Kabeltrip.Damit wirst du nichts ändern.Für mich ist das Blödsinn.Verarsche der HiFi-Industrie.Es sei denn es entsteht der angesprochene Placeboeffekt.Das ist bei Kabeln für mehrere hundert Euro wohl auch wichtig.
Wenn es nicht an der Raumakustik liegt,dann liegt es an den Lautsprechern oder vielleicht noch an dem Verstärker.
Mal im Ernst,was denkst du soll das verdrillte Metall in den Kabeln mit den Elektronen machen damit am Ende von Kabel zu Kabel ein anderes Klangbild entsteht.Das ist doch verrückt.Und das bei ein paar Meterchen von Verstärker zu Lautsprecher.Oder noch schlimmer bei 1 Meter zwischen CD Player und Verstärker.
Wenn einfache Niederspannungs-Signale so verändert werden könnten(und das auf ein paar Metern)hätte man in der Industrie schon längst reagiert.
Schaut euch mal die Luftfahrtindustrie an.Da hängt das Leben Hunderter auch von einwandfreier Signalübertragung ab.Glaubt mir,da werden wichtigste Signal durch wirklich superdünne und kaum bis garnicht abgeschirmte Leitungen geschickt.Die Isolierung ist ebenfalls hauchdünn.Und das über viele,viele Meter.Dazwischen sogar noch mehrere Steckverbindungen von Sektion zu Sektion.
Lasst euch doch bloss nicht so verarschen.
Gipswände und Dachschrägen sind nun mal scheisse für die Akustik.Damit lässt sich ohne weiteres der schwächliche Bass erklären.Der Hochton ist bei diesem älteren Modellen vielleicht etwas briliant abgestimmt.Versuch dich doch an die Hochtonabsenkung von -1.5 db zu gewöhnen.Einfach mal ein paar Stunden damit Musik hören.Nicht hin und her schalten.Oder hohl dir von nem Kumpel mal vergleichbare LS nach Haus und vergleiche.

Viele Grüße
raw
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 06. Jan 2005, 23:15
Aufstellungsänderungen bringen im Mitteltonbereich oft nicht das, was man sich erwartet. Die Grundtendenz des Raumes bleibt immer vorhanden! Bei zu viel Mittenhall sollte man sich Absorber zulegen.

Im Bass bringen Aufstellungsänderungen schon mehr Veränderung.

EDIT: Rigipswänge sind doch gar nichtmal zu schlecht, wenn sie den Bass absorbieren. Man muss halt dann nur mit dem Mittelton und Hochton im Absorptionsgrad nachziehen.


[Beitrag von raw am 06. Jan 2005, 23:17 bearbeitet]
pinkdagma
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 07. Jan 2005, 07:43
hallo, ich hatte mit meinen isophon fuego die gleichen probleme mit den höhen. gelöst habe ich das problem, indem ich tepichboden, gardienen und pflanzen dazu nahm und den glastisch mit einer decke belegte.
keaken0
Schaut ab und zu mal vorbei
#20 erstellt: 07. Jan 2005, 11:14
Das das Lautsprecherkabel keine Wunder mehr bringen kann ist ja auch einleuchtent. Die unterschiede sind ja auch er im Detei zu finden. Mir kommt das mit der Raumakustik schon logischer vor!!. Bei mir klingt es mit den Hände zu klatschen in der tat recht hell. Ich glaube ich versuche es mal mit "Absorbieren".
Was ist denn "Placeboeffekt"?
A2driver
Stammgast
#21 erstellt: 07. Jan 2005, 11:47
Placeboeffekt nennt man einen Effekt der auf Einbildung beruht.

ZB. in der Pharmaindustrie werden bei manchen Patienten wo der Arzt der Meinung ist das die beschwerden mehr psychischer als physischer Natur sind Placebomedikamente das sind Medikamente ohne Wirkung sozusagen Vitamintabletten oder Traubenzuckerpräbarate o. ä. verschrieben aber dem Patient wird gesagt, dass dieses neue Medikament das beste ist und speziell passend für Ihre beschwerden entwickelt wurde. Nach Einnahme dieses Mittel fühlen sich einige Patienten dann besser.


Ob es da Parallelen zum Hifi Voodoo gibt darf jeder selbst herausfinden.
doominator
Stammgast
#22 erstellt: 07. Jan 2005, 12:45

raw schrieb:

Mit Kabeln kannst du nichts erreichen, außer Placeboeffekt, kann auch sehr nützlich sein.


@raw
Eigentlich halte ich Dich für recht kompetent, vor allem was die Raumakustik betrifft, aber diese Aussage zu Kabelklang kannst Du Dir wirklich sparen. Es sei denn, du beweist mir empirisch oder theoretisch, dass es keine Klangbeeinflussenden Eigenschaften von Kabeln gibt.


raw schrieb:

@ doominator:

doominator schrieb:
Wenn Du möglichst hochfrequent in die Hände klatschs

lolimages/smilies/insane.gif Bei tieffrequentem Klatschen kann man ja auch noch die Raummoden analysieren. Geheimtipp Nr.1.images/smilies/insane.gif


Danke für den Tip, ist aber recht schwierig in 34Hz zu klatschen, oder? Im Hochton spielen Raummoden bekanntlich keine Rolle. Der Klatschtest dient dazu, die Nachhallzeit einzuschätzen und Flatterechos aufzuspüren.

doominator
raw
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 07. Jan 2005, 13:33
Hi doominator,


Es sei denn, du beweist mir empirisch oder theoretisch, dass es keine Klangbeeinflussenden Eigenschaften von Kabeln gibt.

ok, ich muss eingestehen, dass ich mir hier durch dieses "Anti-Voodoo"-Gelaber einiges an Ansehen versauen kann. Aber ich bleibe bei meiner Aussage: Ihr dürft mir sehr gerne Kabelklang beweisen! Bis jetzt hat mich nichts davon überzeugen können!
Ich habe bis jetzt keine für mich merklichen Unterschied zwischen einem 2.5mm²-Hama-Kabel, einem 2.5mm²-Baumarktkabel, einem 0.75mm²-Hama-Kabel, einer 0.75mm²-Nubert-Beipackstrippe und einem 4mm²-Hama-Kabel gehört. Es waren alles auch sehr unterschiedliche Längen. Ich habe keinen Blindtest gemacht und auch nicht richtig verglichen. [aber ich merke klangliche Veränderungen an meiner Anlage sofort!] Auch habe ich keinen Unterschied zwischen einem 30 Jahre altem AMP und einem billigen, neuen Stereo-Receiver bei Zimmerlautstärke gehört.
Wenn ihr wollt, könnt ihr euch mit mir treffen und ordentlichen Blindtest machen. Ich fände es toll, wenn durch ein Kabel alles besser klingen würde. Somit bräuchte ich mir auch nicht so viel Gedanken um meine Raumakustik zu machen...

Für mich reicht es wenn ich keinen Unterschied nach 5min verkabeln höre... es interessiert einfach nicht!

Komisch ist nur, dass ich die Klangveränderung einer um 10cm verstellten Anlage hören kann...


Danke für den Tip, ist aber recht schwierig in 34Hz zu klatschen, oder?

War ja nur Spaß meinerseits! Kein Mensch kann 30Hz zusammenklatschen.



[Beitrag von raw am 07. Jan 2005, 13:35 bearbeitet]
doominator
Stammgast
#24 erstellt: 07. Jan 2005, 14:19

raw schrieb:


Ihr dürft mir sehr gerne Kabelklang beweisen! Bis jetzt hat mich nichts davon überzeugen können!
Ich habe bis jetzt keine für mich merklichen Unterschied zwischen einem 2.5mm²-Hama-Kabel, einem 2.5mm²-Baumarktkabel, einem 0.75mm²-Hama-Kabel, einer 0.75mm²-Nubert-Beipackstrippe und einem 4mm²-Hama-Kabel gehört. Es waren alles auch sehr unterschiedliche Längen.

Du darfst Dich gerne bei mir davon überzeugen und ich lade Dich hiermit nach Paderborn ein. Ich habe jede Menge Cinch-Kabel zum ausprobieren da.

Aber dass Du zwischen den genannten Strippen keinen Unterschied hörst, das wundert mich wirklich überhaupt nicht . Diese Kabel sind m. E. alle gleich schlecht (sorry, nicht übel nehmen). Außerdem zweifle ich tatsächlich daran, dass die Länge und das Volumen hörbar sind (Wir reden ja sicher nicht von 100m Kabeln). Nein, etwas besser (leider manchmal auch teurer) darf das Kabel dann doch sein.


raw schrieb:

Ich habe keinen Blindtest gemacht und auch nicht richtig verglichen. [aber ich merke klangliche Veränderungen an meiner Anlage sofort!] Auch habe ich keinen Unterschied zwischen einem 30 Jahre altem AMP und einem billigen, neuen Stereo-Receiver bei Zimmerlautstärke gehört.


Schon wieder so ein Vergleich (wie sagt man noch - Äpfel mit Birnen oder so?) der nicht gerade zielführend ist. Vergleiche doch mal einen billig-Receiver mit einem Vollverstärker der 500-700 Euro Klasse. Immer noch keinen Unterschied gehört? Dann ab in's Bad - Ohrenwaschen!


raw schrieb:

Wenn ihr wollt, könnt ihr euch mit mir treffen und ordentlichen Blindtest machen.

Siehe oben ...


raw schrieb:

Ich fände es toll, wenn durch ein Kabel alles besser klingen würde. Somit bräuchte ich mir auch nicht so viel Gedanken um meine Raumakustik zu machen...


Schon wieder falsch , das Kabel kann die Optimierung der Raumakustik nicht ersetzen, es kann nur das i-Tüpfelchen sein, dass Dir hilft, das Optimum an Details, Räumlichkeit, und Natürlichkeit aus Deiner Anlage rauszuholen.


raw schrieb:

Für mich reicht es wenn ich keinen Unterschied nach 5min verkabeln höre... es interessiert einfach nicht!

Glaube ich Dir nach Deinen Vergleichen sofort


raw schrieb:

Komisch ist nur, dass ich die Klangveränderung einer um 10cm verstellten Anlage hören kann...

Wundert mich überhaupt nicht...

Gruß,
doominator
raw
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 07. Jan 2005, 16:26
Hi Doominator,

sorry, aber Paderborn ist mir zu weit. Mit meinem Fahrrad habe ich keinen allzu großen Aktionsradius. Trotzdem danke für die Einladung!


Schon wieder falsch :D

Ich hab halt einen trockenen Humor...



Ach ja: Gibt es klare, physikalisch einfachst nachweisbare Fakten (so wie bei Raumakustik und Lautsprechern) um eine Klangänderung bei Kabeln zu erklären?
front
Inventar
#26 erstellt: 07. Jan 2005, 17:15
Hi,
habe auch ne Weile den 890 genutzt und selbige Probleme mit den Höhen. Bei mir fährt das ganze mit JmLab 927 BE und Musical Fidelity a 308.
Anderer Player bis 1000 Euro hat`s bislang noch nicht gebracht (bei Yammi aufpassen, der cd-x 890 klingt eigentlich NICHT hell, kommt da sehr stark auf die Serie an).
Ich habe kürzlich umgestellt und ganz blöd Rollos vor die Fenster gemacht (waren vorher gar nicht verhangen) und bilde mir zumindest ein das selbst das schon etwas gebracht hat.
Deshalb werde ich zunächst den mir oft gegebenen Tip der Raumakustik - optimierung nachgehen.

Was ich auch mal probieren werde sind Zobel Glieder (soll angeblich was bringen, leihen und testen kostet ja nix. Gibt`s von HMS u.A. ).

Wenn alles nix nutzt werde ich mir vielleicht von einem Bekannten einen Classè Cap 151 anhören und wenn auch der nix ändert müssen die LS dran glauben, denke aber eher das es zum Grossteil an Raumakustik liegt und "eventuel" mit zusätzlichem schnick schnack der Sorte Kabel, Zobel-Glied, etc noch das Fitzelchen anpassung geschafft werden kann.

Alles probieren, ausleihen kostet nix und wenn`s nix gibt bleibt nur noch der Komplettcut !

Allerdings glaube ich das es sich bei anderen LS und Erfahrungen ähnlich verhält wie bei mir und da MUSS ich mich berechtigterweise fragen, WIE kann es sein das die gleiche Aufnahme mit den gleichen Komponenten beim Händler geklungen haben wie ich es mir vorstelle ???

Fazit kann eigentlich, bei identischen Komponenten, NUR sein dass es an Dingen liegt die nix mit LS, CDP oder Amp zu tun haben, vermutlich wirklich RA und für manche eben Voodoo...

Lieben Gruss,

front
high-end-fidi
Gesperrt
#27 erstellt: 07. Jan 2005, 23:00

doominator schrieb:

raw schrieb:


Ihr dürft mir sehr gerne Kabelklang beweisen! Bis jetzt hat mich nichts davon überzeugen können!
Ich habe bis jetzt keine für mich merklichen Unterschied zwischen einem 2.5mm²-Hama-Kabel, einem 2.5mm²-Baumarktkabel, einem 0.75mm²-Hama-Kabel, einer 0.75mm²-Nubert-Beipackstrippe und einem 4mm²-Hama-Kabel gehört. Es waren alles auch sehr unterschiedliche Längen.

Du darfst Dich gerne bei mir davon überzeugen und ich lade Dich hiermit nach Paderborn ein. Ich habe jede Menge Cinch-Kabel zum ausprobieren da.

Aber dass Du zwischen den genannten Strippen keinen Unterschied hörst, das wundert mich wirklich überhaupt nicht . Diese Kabel sind m. E. alle gleich schlecht (sorry, nicht übel nehmen). Außerdem zweifle ich tatsächlich daran, dass die Länge und das Volumen hörbar sind (Wir reden ja sicher nicht von 100m Kabeln). Nein, etwas besser (leider manchmal auch teurer) darf das Kabel dann doch sein.


Wie recht du hast !!!!


doominator schrieb:


raw schrieb:

Ich habe keinen Blindtest gemacht und auch nicht richtig verglichen. [aber ich merke klangliche Veränderungen an meiner Anlage sofort!] Auch habe ich keinen Unterschied zwischen einem 30 Jahre altem AMP und einem billigen, neuen Stereo-Receiver bei Zimmerlautstärke gehört.

Schon wieder so ein Vergleich (wie sagt man noch - Äpfel mit Birnen oder so?) der nicht gerade zielführend ist. Vergleiche doch mal einen billig-Receiver mit einem Vollverstärker der 500-700 Euro Klasse. Immer noch keinen Unterschied gehört? Dann ab in's Bad - Ohrenwaschen!


Noch besser.... ich kenn da einen guten Ohrenarzt ! Und bei Fielmann gibt's auch gute Hörgeräte !?!


doominator schrieb:


raw schrieb:

Ich fände es toll, wenn durch ein Kabel alles besser klingen würde. Somit bräuchte ich mir auch nicht so viel Gedanken um meine Raumakustik zu machen...


Schon wieder falsch , das Kabel kann die Optimierung der Raumakustik nicht ersetzen, es kann nur das i-Tüpfelchen sein, dass Dir hilft, das Optimum an Details, Räumlichkeit, und Natürlichkeit aus Deiner Anlage rauszuholen.


...schon wieder muß ich dir uneingeschränkt recht geben....endlich mal einer hier im Forum, der weiß, was Sache ist....

auch einen lieben Gruß, Fidi
raw
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 07. Jan 2005, 23:08

...schon wieder muß ich dir uneingeschränkt recht geben....endlich mal einer hier im Forum, der weiß, was Sache ist....

Ich habe nie etwas anderes gemeint. Naja, über Voodoo kann man soo schön streiten.

Aber ich hätte doch gerne, wie ich oben schon erwähnt hatte, einfachst nachzuweisende physikalische Fakten als Untermalung des Beweises der Klangveränderung durch Kabel.
front
Inventar
#29 erstellt: 08. Jan 2005, 03:02

raw schrieb:
Aber ich hätte doch gerne, wie ich oben schon erwähnt hatte, einfachst nachzuweisende physikalische Fakten als Untermalung des Beweises der Klangveränderung durch Kabel. ;)


Wer`s brauch...
doominator
Stammgast
#30 erstellt: 09. Jan 2005, 18:14

raw schrieb:

Aber ich hätte doch gerne, wie ich oben schon erwähnt hatte, einfachst nachzuweisende physikalische Fakten als Untermalung des Beweises der Klangveränderung durch Kabel. ;)


Aber die Beweise wird Dir hier im Forum keiner liefern können. Der Unterschied besteht ja darin, dass man alles hörbare irgendwie auch messen kann, aber nicht alles messbare hört man auch.

Gruß,
doominator
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blende11 am 11.01.2012  –  Letzte Antwort am 04.05.2012  –  4 Beiträge
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