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Wirkungsgrad !?

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SS²
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 23. Mai 2005, 21:24
Also ich habe des öfteren schon "Wirkungsgrad" gehört,
ich hab eine wage vorstellung davon,aber wer kann mir das mal eben fix erklären?


wenn es möglich ist,oder anhand von bildern demonstrieren (schätze mal Kurven?)
dD1210
Stammgast
#2 erstellt: 23. Mai 2005, 21:37
Je höher der Wirkungsgrad ist, desto lauter ist ein Lautsprecher bei gleicher angelegter Leistung. Würd ich jetzt mal so sagen.
Heißt, LS mit einem hohen WG sind auch gut an etwas weniger potenten Verstärkern zu betreiben (beispielsweise Röhrenverstärkern).

Da der WG in dB angegeben wird, und dieses Maß logarithmisch ist, heißt praktisch eine Erhöhung des WG um 6 dB, dass der LS bei gleicher Verstärkerleistung doppelt so laut ist.

(Schlagt mich, wenn ich was Grundlegendes falsch erklärt habe. Habs jetzt mal so aus dem Stehgreif probiert. ).
SS²
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 23. Mai 2005, 21:39
deshalb ist es immer gut wenn der WG möglichst hoch ist?richtig?

also ein gesundes maaß finden?
dD1210
Stammgast
#4 erstellt: 23. Mai 2005, 21:42
Hm, hoher WG heißt nicht, dass die LS gut sind. PAs haben zB einen hohen WG, sind aber auch "nur" laut.

Wenn du einen guten Verstärker hast, spielt der WG keine große Rolle, würd ich jetzt mal so behaupten. Hauptsache ist doch das, was vorne raus kommt.
SS²
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 23. Mai 2005, 21:45
ja das meinte ich ja von vor herein das der ls gut ist
Epsilon
Inventar
#6 erstellt: 23. Mai 2005, 22:02
Hi,
wie wichtig der Wirkungsgrad ist, hängt von den eigenen Wünschen nach Lautstärke und vom vorhandenen Verstärker ab.

Erhöht sich die Lautstärke um 10 db, nimmt man das als "Verdoppelung" wahr - dafür braucht man aber die 10fache Leistung vom Verstärker! Deshalb kann eine Kombination aus Wirkungsgradschwachen Boxen und schwachem Verstärker schnell in die Hose gehen... andererseits muss man sich fragen, ob man überhaupt jemals so laut hört, dass dies eine Rolle spielt. Ich habe auch Boxen mit gutem Wirkungsgrad, da ich mittlerweile aber in einem Mietshaus wohne, komme ich lautstärkemässig nicht mehr in die Regionen, wo sich das auszahlen würde.


[Beitrag von Epsilon am 23. Mai 2005, 22:03 bearbeitet]
dD1210
Stammgast
#7 erstellt: 23. Mai 2005, 22:15
@Epsilon:
Nein, da muss ich dir widersprechen:

Eine Erhöhung von 6 dB empfindet man als eine Verdopplung der Lautstärke und 20 dB als eine Verzehnfachung.
Onemore
Inventar
#8 erstellt: 23. Mai 2005, 22:25

SS² schrieb:
Also ich habe des öfteren schon "Wirkungsgrad" gehört,
ich hab eine wage vorstellung davon,aber wer kann mir das mal eben fix erklären?
)


Also du steckst 100 Watt in deinen Lautsprecher und der verwandelt ungefähr 99 davon in Wärme. Den Rest davon kannst du als Schall wahrnehmen.
Epsilon
Inventar
#9 erstellt: 23. Mai 2005, 22:26
@dD1210: Bist du sicher? Ich meine mich zu erinnern, dass 6 db mehr einer Verdoppelung des Schalldrucks (in Pa) entsprechen, 10 db mehr eine empfundene Verdoppelung der Lautstärke, wie schon gesagt, steht auch hier:
http://www.hifi-foru..._id=42&thread=61&z=1


[Beitrag von Epsilon am 23. Mai 2005, 22:26 bearbeitet]
dD1210
Stammgast
#10 erstellt: 23. Mai 2005, 22:44
Ich glaube, wir meinen zwei etwas unterschiedliche Dinge:

Du bist auf die Erhöhung des Schalldruckes eingegangen, da kann es sein, dass man bei Erhöhung des Schalldruckes um 10 dB eine Verdopplung der Lautstärke wahrnimmt.

Ich gebe zu, ich habe hingegen ein bisschen daran vorbei argumentiert, denn was ich meine, ist die Erhöhung der Lautstärke um 6 dB, was man dann als Verdopplung wahrnimmt.

Sind, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, zwei unterschiedliche Sachen, die aber irgendwie miteinander zusammen hängen sollten, oder irre ich?

MfG David
Epsilon
Inventar
#11 erstellt: 23. Mai 2005, 22:54
Hm, jetzt kommt die "Erbsenzählerei": der "Lautstärkepegel" oder "Schalldruckpegel" wird in db angegeben, der Schalldruck in Pascal. Wir haben aber beide von db gesprochen, und da sind +10 db = ich glaub, es ist doppelt so laut
...siehe Link, sagen auch alle meine bekannten Quellen.

(wobei eine "empfundene Verdoppelung" bestimmt eine etwas vage Wahrnehmung ist )

MfG
dD1210
Stammgast
#12 erstellt: 24. Mai 2005, 15:12
Ist mir eigentlich auch wurscht *letzten Posts zurück-nehm*.

Ich wollte ja nur sagen, dass ein größerer Wirkungsgrad eine größere Lautstärke bei gleicher Leistung entspricht und dass ein größerer WG (eigentlich) nichts mit der Qualität der LS zu tun hat.



[Beitrag von dD1210 am 24. Mai 2005, 15:12 bearbeitet]
Tantris
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 24. Mai 2005, 16:40
Hallo,

es wird in der Begrifflichkeit leider oft etwas verwechselt: Kennschalldruck und Wirkungsgrad. Der Wirkungsgrad ist dimensionslos und kennzeichnet das Verhältnis von abgegebener Schallleistung zu investierter elektrischer Leistung. Üblich sind hierbei Werte zwischen 0,1% und 20%.

Der Kennschalldruck kennzeichnet den Schalldruck, den ein Lautsprecher unter definierten Bedingungen (eingefütterte Leistung/Spannung, Meßabstand) abgibt. Er wird üblicherweise bei Lautsprechern angegeben.

Beide lassen sich mathematisch ineinander überführen, wenn ich es richtig im Kopf habe, gilt für einen Kugelstrahler 0. Ordnung die Formel

Kennschalldruck/dB = 112 + 10*lg(Wirkungsgrad)/lg(10)

Grob überschlagen bedeutet ein WG von 0,1% also 80dB (1W und 1m), 20% WG bedeuten 105 dB Kennschalldruck für einen Kugelstrahler.

Gruß, T.
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