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suche einen neuen/alten verstärker

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WillScarlett
Stammgast
#1 erstellt: 15. Jan 2006, 15:21
hallo erstmal...
mein vater sucht für seine alte anlage (endlich) nach nem ordentlichen neuen verstärker (der steinzeit-jvc a-x3 is eigentlich schon ewig fratze... ;-) )

da ich aber weiß, dass sich auf dem stereo-amp-markt in den letzten jahren nix weltbewegendes mehr von der qualität getan hat wollte ich mal fragen, was für einen gebrauchten (den man vielleicht bei ner bekannten tauschbörse kriegen könnte) amp ihr empfehlen könntet.
da ich mich nicht wirklich auskenne habe ich auch keine preisvorstellung... der amp sollte aber schon hohe qualität bieten.
angeschlossen werden soll zunächst mal:
2 Quadral Shogun 3-wege-Standboxen mit 100watt nenn- und 150 watt impulsbelastbarkeit mit 4 Ohm
ein cdp, ein kabelradio, ein alter dual plattenspieler (MM), Kopfhörer.
surround-fähigkeit ist nicht pflicht aber schaden würds auch nicht...

super eingegrenzt, oder? ... ok, tut mir leid, aber mit anlagenkauf hab ich mich noch nie besonders auseinandergesetzt...
darum vielen dank schonmal im vorraus an die, die mir helfen möchten...
WillScarlett
Stammgast
#2 erstellt: 15. Jan 2006, 20:21
ok... der post scheint irgendwo ne macke zu haben, wenn er so untergeht...
ich erwarte ja auch keine sofortige klare anweisungs-antwort nach dem motto: "kauf dies und das ist dann das beste".
wenn ihr weitere angaben braucht um mir weiterhelfen zu können dann will ich euch gerne mehr anhaltspunkte geben... ich weiß nur selbst nicht was noch wichtig sein könnte...
virriz
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 15. Jan 2006, 21:12
Also manche meinen ja Technics ist der Renner...
Manche meinen ja Marantz ist der Renner...
Manche meinen ja Yamaha ist der Renner...
Manche meinen ja Philips ist der Renner...
Manche meinen ja Onkyo ist der Renner...
Manche meinen ja Luxman ist der Renner...
Manche meinen ja Sony ist der Renner...
Manche meinen ja Kenwood ist der Renner...
Manche meinen ja harman/kardon is der Renner...
Manche meinen ja Akai ist der Renner...
Manche meinen ja DU bist der Renner...
Manche meinen ja Rotel ist der Renner...
Manche meinen ja Pioneer ist der Renner...
Manche meinen ja Grundig ist der Renner...
Manche meinen ja Dual ist der Renner...
Manche meinen ja JVC ist der Renner...
Manche meinen ja Denon ist der Renner...
Manche meinen ja T+A ist der Renner...
Manche meinen ja Cambridge Audio ist der Renner...
Manche meinen ja Sansui ist der Renner...
Manche meinen ja Abacus ist der Renner...
Manche meinen ja Vincent ist der Renner...
Evntl. meinst du ich hätte dir weitergeholfen, manche meinen auch nicht...
WillScarlett
Stammgast
#4 erstellt: 15. Jan 2006, 22:30
ok... gehen wir mal davon aus, dass NICHT... :-)

soll mir das jetzt soviel sagen wie: entscheid dich erstmal für ne marke?

hatte ich erwähnt, dass ich bis jetzt keine ahnung habe?... gut ich denke das wird sich in den nächsten tagen durch einiges an recherche ändern, aber das thema ist nunmal so gigantisch dass ich ohne ein wenig hilfe von leuten mit ahnung glaube ich nicht weiß, wie ich anfangen soll einzugrenzen...
Schwergewicht
Inventar
#5 erstellt: 16. Jan 2006, 15:56
Hallo,
du müßtest allerdings noch den Preisrahmen angeben, in dem du dich bewegen willst. Der alte JVC A-X 3 war übrigens ein klanglich guter Verstärker.

Gruß
WillScarlett
Stammgast
#6 erstellt: 16. Jan 2006, 16:41
freut mich zu hören, dass der jvc sogar gut ist...
er funktioniert übrigens denke ich noch weitestgehend, das hauptproblem ist, dass er mit seinen 8ohm am ausgang mit den 4ohmigen boxen überfordert ist...also falls jemand interesse hat? ;-)

also die sache mit dem preisrahmen sieht folgendermaßen aus:
ich weiß nicht, was man in welchem preisrahmen bekommt aber ich kann ja mal versuchen, das anwendungsgebiet zu umschreiben:
ich denke niemand bei uns im haus würde ernsthaft von sich behaupten, ein sogenanntes audiophiles gehör zu haben, daher muss der verstärker sicherlich nicht für überohren gemacht sein. wenn der neue verstärker klanglich in der ecke liegt, in der der jvc gelgen hat, wäre schon alles ok.
die meißte zeit dudelt ohnehin einfach nur nebenbei das radio auf der anlage.
aber natürlich hat man auch öfters mal lust, abends eine cd oder platte einzulegen und dabei soll die soundqualität natürlich möglichst gut sein, aber wie gesagt nicht für leute, bei denen eine abweichung von 0,00005 hz sofort durch ein neues kabel beseitigt werden muss (was natürlich auch klappt ;-) )
musikgebiet ist so ziemlich alles außer techno.
schön wäre auch, wenn der verstärker alle jubeljahre mal auf partys richtig laut werden könnte (da ist das limit aber denke ich mal schon mit den boxen ziemlich gesetzt, oder?)
ach, was mir noch einfällt, ich habe mir letztens einen schicken ultrasone kopfhörer geleistet, wäre natürlich klasse, wenn der verstärker nen ordentlichen kh-ausgang hätte...
hilft das schonmal irgendwie weiter?
Schwergewicht
Inventar
#7 erstellt: 16. Jan 2006, 17:05
Hallo nochmal,
was darf er denn ca. kosten, denn das ist bei einer Empfehlung natürlich wichtig.

Wie macht sich die Überforderung denn bemerkbar, der JVC hat doch eine ordentliche Endstufe und dürfte eigentlich mit den Shogun, obwohl 4 Ohm, keine Schwierigkeiten haben.

Gruß
WillScarlett
Stammgast
#8 erstellt: 16. Jan 2006, 17:16
naja, er lässt sich nicht besonders weit aufdrehen, sobald man es etwas lauter haben möchte schlägt der pegel schon recht weit aus, sodass man dann doch lieber von weiterem aufdrehen absieht...
man muss dazu sagen, dass wir immer eine recht leise familie warenund uns daher auch der ax3 immer gereicht hat... bis meine schwester und ich vor einigen jahren unser faible für laute musik entdeckt haben ;-) naja, und da ziehen die eltern natürlich irgendwann nach...
außerdem knistert der jvc ziemlich fies wenn man am balanceregler dreht und teilweise auch beim lautstärkeregler... ich denke mal das hängt mit der alten elektronik zusammen... ebenso wie die tatsache, dass manchmal probleme auftreten, wenn man die mute-taste benutzt hat, dass nur ein kanal wieder laut wird... aus und einschalten behebt das dann...
hauptgrund ist aber dass mein vater einfach gerne mal einen neuen zum geburtstag hätte...
was wäre denn inw elchem preisrahmen überhaupt möglich, vielleicht helfen mir ja ein paar grobe beispiele weiter...?
Schwergewicht
Inventar
#9 erstellt: 16. Jan 2006, 18:52
Hallo,
die Pegelanzeige ist nur ein grober Anhaltspunkt und sie kann bei Bedarf fast bis zum Anschlag ausschlagen. Die Kratz- und Kontaktprobleme sind altersmäßig vollkommen normal und man würde sie mit Kontaktspray wegbekommen.

Falls es ein neuer Verstärker sein soll, würde ich den Yamaha AX 396 empfehlen, Vollmetallgehäuse (fast 10 kg Gewicht), also nicht viel billiges Plastik, hervorragender Klang und relativ viel Leistung. Preislich ist er neu schon für 184,-- Euro neu zu bekommen. Für diesen Preis ein Hammerverstärker.

http://www.billiger.de/show/produkt/1480870-Yamaha-AX-396.htm

Die Sinusleistung beträgt 2 x 95 Watt gegenüber 2 x 60 Watt von deinem JVC. Kannst es dir ja mal überlegen.

Gruß
WillScarlett
Stammgast
#10 erstellt: 16. Jan 2006, 21:12
der yamaha ist dann doch ein wenig schwach bestückt, ist ja nichtmal ein kopfhöreranschluss dran...

hab übrigens mal vorhin den pegel etwas weiter aufgedreht und festgestellt, dass der in den höheren lautstärkebereichen dann gar nicht mehr viel weiter ausschlägt... naja, man muss sich halt nur mal was trauen... hätte halt bisher nicht gedacht, dass so ein altes schätzchen von verstärker sowas noch aushält... naja, mal wieder was gelernt...
es sieht also so aus, als ob wir ihn dann doch noch behalten :-)
wäre aber dankbar, wenn du mir verrätst, was es mit diesem kontaktspray auf sich hat und wie ich das einsetze...?!?

und noch eine frage hab ich: der yamaha den du mir empfohlen hast läuft doch auch auf 8 ohm... ich dachte (nachdem was ich hier so im forum dazu gelesen habe) sowas wäre ziemlich schlecht für den verstärker und man müsste schon glück haben, wenn man einen verstärker hat der nicht auf "overload" stellt oder gleich aus/kaputt geht wenn man niederohmigere boxen anklemmt??
oder ist das alles blödsinn?
Schwergewicht
Inventar
#11 erstellt: 17. Jan 2006, 07:30
Hallo,
nein der von mir empfohlene Yamaha ist natürlich auch für 4 Ohm Boxen geeignet, wie fast alle Verstärker. Dein JVC zum Beispiel ist lt. Angabe auf der Rückseite auch nur für 8 Ohm geeignet. Tests und Nachmessungen haben aber gezeigt, daß man damit ohne Schwierigkeiten 4 Ohm Boxen betreiben kann, wie du ja jetzt auch feststellst. Gib mal im Forum die Suchfunktion 4 oder 8 Ohm ein, da kannst du einiges darüber nachlesen.

Kontaktspray kann man nach abnehmen des Abdeckbleches deines JVC direkt in die Potis, bzw. auf die Kontakte der vorderen Schalter sprühen. In den Balanceregler (Schieberegler) führt man von Vorne den Sprühaufsatz ca. 1 cm in den Schlitz und kurz sprühen, einmal links, rechts und in der Mitte. Die behandelten Schalter und Regler natürlich immer sofort ausgiebig bewegen. Ich habe bei diesem Gerät damit die besten Erfahrungen gemacht. Die Kratz-Schaltergeräusche sind dann normalerweise nach meinen Erfahrungen mindestens 2 Jahre weg. Eine Nachbehandlung beispielsweise nach dem Einsatz von Kontakt 60 ist bei diesem Verstärker nicht unbedingt erforderlich. Ansonsten empfehle ich im Forum die Suchfunktion Kontaktspray einzugeben, da steht unheimlich viel darüber geschrieben. Aber wie gesagt, der von mir beschriebene Weg funktioniert beim AX 3 einwandfrei. Die JVC spielen 15 Jahre nach dem ersten Einsatz von Kontaktspray immer noch einwandfrei.

Gruß
EWU
Inventar
#12 erstellt: 17. Jan 2006, 08:50
Hallo WillScarlett,
was hältst Du denn von dieser Idee: geh´doch einfach mal zu einem Händler, schau Dich mal um, was da so an Verstärkern rumsteht und was sie kosten und hör Dir mal was an.Dann hast Du einen Überblick.Und wenn Du bei dem einen Händler nicht fündig geworden bist, dann geh´halt noch zu einem zweiten und dritten. Und wenn Du einige Verstärker ausgewählt hast, dann kannst Du ja noch mal fragen, ob jemand schon Erfahrungen mit diesem modell hat.

Gruß Uwe
virriz
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 17. Jan 2006, 09:16
Jop, man kann nicht einfach so 'n Verstärker kaufen ohne das man ihn gehört hat.
Ich meinte es ja auch mit meinem Thread oben, dass jeder einen anderen Geschmack hat. Manchen gefällt weicher und manchen gefällt harter Klang etc. ...

Edit: Achja, der Yamaha müsste eigentlich ein Kopfhörerausgang unter der Blende besitzen.


[Beitrag von virriz am 17. Jan 2006, 09:17 bearbeitet]
WillScarlett
Stammgast
#14 erstellt: 17. Jan 2006, 16:25
hallo, danke erstmal für die antworten.

erstmal @virriz: in jeder beschreibung die ich zu dem yamaha gelesen habe stand "kopfhöreranschluss: nein"

nun zum rest:
ich weiß natürlich eigentlich schon, dass man am besten zu nem händler geht, nur ist das problem, dass es hier in der gegend sowas absolut nicht gibt oder bzw ich nicht wüsste, wo. hier in unserem kaff jedenfalls sicher nicht... da hat der letzte radio-laden vor nem halben jahr endgültig dicht gemacht (weils in der nachbarstadt jetzt n saturn gibt... )

also wir werden wohl definitiv den jvc behalten und ein bisschen was an den schaltern machen. habe inzwischen auch die ganzen pro und contra meinungen zu den sprays gelesen und denke, dass das ne gute lösung sein wird.

das mit den 4 und 8 ohm fand ich jetzt interessant, weil ich nämlich schon vor ein paar tagen (als zu silvester die verkabelung von nem verstärker eines bekannten mit geliehenen boxen anstand und ich nix falsch machen wollte) die meisten threads mit dem thema 4 und 8 ohm gelesen habe.
da stand jetzt nirgendwo was davon drin, dass gewisse verstärker absolut kein problem mit der falschen ohmzahl haben sondern im gegenteil, dass man mit zu niedriger zahl den verstärker überlastet.

da das ja nich ganz zu stimmen scheint wollte ich jetzt mal wissen: wie wirkt sich das denn nun auf meine kette ax-3/shogun aus? bringt der verstärker weiterhin seine 55 watt und würde unter volllast dann verrauchen bzw. meine hochtöner killen? oder was passiert da?

und wo ich schonmal grad am fragen bin... kennt jemand den philips cd210 ? der hängt nämlich an der anlage... was ist von dem teil zu halten?

danke erstmal für die bisherige hilfe!
gugsi
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 17. Jan 2006, 17:47
Hi

Ich verkaufe gerade meinen Verstärker, der reicht allemal für deine Shoguns. Bei Interesse oder Fragen... email an mich.


gugsi@gmx.net

http://www.hifi-foru...um_id=39&thread=7879



lg gugsi
WillScarlett
Stammgast
#16 erstellt: 17. Jan 2006, 18:01
könnte mal jemand was zu gugsis angebot sagen?

vielleicht wär das ja der ausgangsunkt für ne zweitanlage... :-)
gugsi
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 17. Jan 2006, 18:04
Hallo

Meine komplette Anlage gibts für 620euro !!!

lg gugsi

http://www.audio-markt.de/_markt/item.php?id=8532003771&
WillScarlett
Stammgast
#18 erstellt: 17. Jan 2006, 22:35
ähm, wenn wir jetzt mal von gugsis angebot absehen, dass mich eigentlich gar nicht wirklich interessiert...
kann mir vielleicht noch jemand meine fragen von weiter oben beantworten oder sollte ich die lieber woanders posten? gehört vielleicht nicht so sehr in die kaufberatung??
gugsi
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 17. Jan 2006, 22:57
bei zuwenig Verstärkerleistung kann der Verstärker clippen das zerstört dann höchstwahrscheinlich die hochtöner!
Schwergewicht
Inventar
#20 erstellt: 18. Jan 2006, 08:01
Hallo,
der JVC AX 3 hat eine sehr gute elektronische Schutzschaltung, die die Endstufen des Verstärkers bei Überlastung abschaltet. Clipping, bzw. eine Zerstörung irgendeines Hochtöners habe ich mit diesem Verstärker nie erlebt, obwohl ich ihn zeitweise ziemlich belastet habe. Auf der anderen Seite an der Leistungsgrenze sollte man ihn natürlich nicht dauerhaft betreiben. Nochmals, für normale und auch größere Lautstärken ist er für deine Boxen ausreichend. Bei Dauerbetrieb an der Leistungsgrenze der Lautsprecher sollte man sich nach einem stärkeren Verstärker umsehen.

Der Philips 210 ist vollkommen ausreichend und braucht, wenn er einwandfrei funktioniert, nicht ersetzt zu werden.

Gruß
Schwarzwald
Inventar
#21 erstellt: 18. Jan 2006, 14:27
"bei zuwenig Verstärkerleistung kann der Verstärker clippen das zerstört dann höchstwahrscheinlich die hochtöner!"


so ein quatsch! es ist genau anders rum (bei zuviel leistung fährt der amp ins clipping) aber clipping bedeutet ja eben, daß die endstufe abschaltet.



an den fragesteller - das mit den 4 ud 8 ohm kannst du ebenfalls vergeßen; transistorenverstärker können immer beides - das ist eher ein röhrenthema. ein verstärker kann an 8 ohm (und so wird die nominalleistung IMMER angeben zb 2x70 watt abgeben; bei einer 4ohm box hat er dann bspweise 2x100 watt, das heißt es steht MEHR leistung zur verfügung.

kritisch wirds nur bei lasten um die 2 ohm oder darunter - das betrifft aber vor allem elektrostaten, die sich nicht mit jedem amp vertragen.


grüße - schwarzwald


ps> übrigens gibt es sehr gute externe kopfhörerverstärker, allerdings verstehe ich auch, wenn man das schon mithaben möchte.
rotel (teurer als 200 euro zugegebenermaßen) hat das sicher. nur braucht wirklich niemand balance und klangregler...
was ist eigentlich mit NAD?
WillScarlett
Stammgast
#22 erstellt: 18. Jan 2006, 16:50
hallo, danke mal wieder!
schön zu wissen, dass der cdp von philips ok ist...

hab übrigens statt spray eine noch einfachere methode verwendet... die regler einfach mal ein wenig BENUTZEN! (sprich hin und herdrehen... ) hat wunderbar geklappt ;-)

@schwergewicht... was ist für dich "dauerhaft an der leistungsgrenze"? würde er einen lauten party-abend/nacht überstehen? (wobei da natürlich auch unterschiedlich laut gehört wird...)

@schwarzwald: ich hab das aber auch schon mehrmals so gelesen, dass wenn der amp zu wenig leistung hat, voll aufgedreht wird und dann den hochtonbereich nicht mehr korrekt verstärken kann, der "clipping"-effekt ausgelöst wird, was soviel bedeutet wie, dass die frequenzkurven (aus denen ein ton ja besteht) scharf abgeschnitten werden und es dadurch zu extrem-verzerrungen kommt die einen hochtöner binnen weniger momente killen (können?!?).
wie der effekt heißt, wenn ein verstärker mit zuviel leistung die boxen überlastet, weiß ich nicht... ich nenne das immer einfach nur krach ;-)

wenn du allerdings sagst, dass es bei verstärkern eigentlich keine so große rolle spielt, mit den 4 und 8 ohm, dann sollte jemand den sticky-thread zu dem thema überarbeiten...
Schwergewicht
Inventar
#23 erstellt: 18. Jan 2006, 17:49
Hallo,
falls das mit dem bewegen der Regler ausreicht (ein Restkratzen bleibt da allerdings immer übrig), ist es in Ordnung, ansonsten Kontaktspray.

Normalerweise schaltet sich der Verstärker bei Überlastung aus, bzw. trennt die Endstufe für einige Sekunden, so ist es beim A-X 3. Falls dies auftritt, ist der Verstärker im Grenzbereich. Man kann die Belastbarkeit des Verstärkers erhöhen, indem man bei einer Party einen kleinen Ventilator auf den Bereich der Endstufe richtet, bzw. seitlich durch Lüftungsschlitze blasen läßt, habe damit die besten Erfahrungen gemacht.

Gruß
WillScarlett
Stammgast
#24 erstellt: 18. Jan 2006, 20:16
ok, danke für den tip... dass so ein verstärker dann kühlung brauccht war mir klar...
bei der letzten großen party hab ich mir extra einen kenwood-receiver von nem freund geliehen, da ich der meinung war, dass der jvc nicht durchhalten würde... das ist ja dann beim nächsten mal wohl unnötig ;-)

sag mal, die boxen schienst du doch auch zu kennen, oder? mein vater sagt die waren irgendwann vor jahren mal ein schnäppchen im mediamarkt, als sich standlautsprecher gar nicht mehr verkauft hätten (übrigens asche über mein haupt, dass ich als kleinkind die von einem absoluten hifi-fan selbstgebauten und dann von meinem vater abgekauften standboxen mit den zeigefingern ins nirvana geschickt habe )
kann man die shoguns wirklich als schnäppchen bezeichnen, wenn man sie günstig gekriegt hat oder sind die eher weniger erwähnenswert?

(mir fallen ständig neue fragen ein, merkt ihrs? ;-) wenn jemand der meinung ist, ich sollte vielleicht mal den forenbereich wechseln, bitte bescheid sagen... )
andisharp
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 18. Jan 2006, 20:24
Noch mal zur Richtigstellung: Clipping bedeutet, dass der Verstärker an seiner Leistungsgrenze betrieben wird und keine Sinus-, sondern Rechtecksignale abgibt. Diese können einen Hochtöner zerstören. Die automatische Abschaltung funktioniert nicht bei allen Verstärkern zuverlässig. Vernünftige Menschen bringen ihren Verstäker aber nicht an seine Leistungsgrenze.
Schwergewicht
Inventar
#26 erstellt: 18. Jan 2006, 20:25
Hallo,
zu welchem Preis hat er sie denn gekauft? Sie kosteten zusammen Brutto DM 1.600,--. Welche Version hat er? Die Urversion von 1983, oder eine MK IV, V, oder eine andere?

Gruß
WillScarlett
Stammgast
#27 erstellt: 18. Jan 2006, 20:38
auf der bedienungsanleitung die ich hier grad liegen hab steht mk V
WillScarlett
Stammgast
#28 erstellt: 18. Jan 2006, 20:45
also hab mal nachgesehen, es sind definitiv mkv und auf die frage nach dem preis meinte er (er weiß es aber nicht mehr so genau) zusammen ca 250-350DM ... kann mir auch nicht vorstellen, dass er damals wirklich mehr dafür ausgegeben hat, wie gesagt, sind eigentlich keine hifi-familie ;-),
ich versuche mal, die originalrechnung aufzutreiben...
WillScarlett
Stammgast
#29 erstellt: 18. Jan 2006, 21:05
ok, hätte nicht gedacht, dass bei nicht mal 50-jährigen menschen das erinnerungsvermögen so nachlässt... vielleicht haben sie sich auch nur immer gewünscht, sie hätten nur 250 dm ausgegeben ;-)
hab hier ne rechnung vom blödmarkt von september 94 (wie war damals eigentlich der slogan??)

898 DM für die 2 boxen (449 einzeln)
199dm für ein technics-tuner ST-610
und (haltet euch fest ) 52DM für 2,5 cm² Kabel, silber (einzelpreis (ich vermute mal meter) 6,50 DM )


das müsste man jetzt mal in € umrechnen... nee, zu faul...
Schwergewicht
Inventar
#30 erstellt: 18. Jan 2006, 22:07
Hallo,
898,-- für 2 Shogun MK V waren extrem günstig. Die Boxen sind 92 auf den Markt gekommen. Sie gehörten zu ihrer Zeit zum absolut Besten, was man für zusammen DM 1.600,-- kaufen konnte und können sich heute auch noch gut mit aktuellen Lautsprechern messen. Test seinerzeit in Stereoplay 09/92: Spitzenklasse 4.

Gruß
WillScarlett
Stammgast
#31 erstellt: 18. Jan 2006, 23:07
meine güte, so langsam steigt in mir ein gewisses hochgefühl auf, so eine klasse anlage da unten stehen zu haben...
wenn du mir jetzt noch sagst, der dual cs-607-plattenspieler ist klasse schenk ich meinem vater mit freuden zum geburtstag irgendeine günstige anlage und beschlagnahme den rest ;-)

also, ich denke mal ich habs mit der fragerei schon fast übertrieben daher noch einmal vor allem an schwergewicht ganz viel und bis dann... (wenn die sache mit dem plattenspieler geklärt ist )
Schwergewicht
Inventar
#32 erstellt: 19. Jan 2006, 07:42
Hallo,
da hat dein Vater auch mit dem Dual CS 607 für ca. 350,-- DM eigentlich wieder den besten Kauf in der Klasse getätigt. Ich habe den fast baugleichen CS 606 bis heute noch.

Es waren alles wirklich sehr gute Geräte/Boxen ihrer Zeit. Allerdings möchte ich die Aussagen von mir immer preisklassenbezogen wissen. Zu dem Verstärker möchte ich noch sagen, daß er natürlich 25 Jahre alt ist und jederzeit unabhängig von der Belastung den Geist aufgeben kann. Ist mir bei einem Gerät aus der Serie vor 2 Jahren bei Zimmerlautstärke auch passiert. Er kann natürlich auch noch 10 und mehr Jahre einwandfrei spielen. Allerdings wäre so ein alter Verstärker theoretisch dann günstig bei Ebay zu erwerben.

Wenn ich die Wahl hätte, würde ich den Verstärker, den Plattenspieler und die Boxen unter klanglichen Aspekten behalten und deinem Vater eine günstige Anlage schenken.

Gruß
WillScarlett
Stammgast
#33 erstellt: 19. Jan 2006, 16:09
tja, schade, dass er sie wohl kaum abgeben wird und ich gar keinen platz für eine anlage habe :-)

muass ich mir doch wieder was anderes zum geburtstag einfallen lassen...


bis dann

WillScarlett


[Beitrag von WillScarlett am 19. Jan 2006, 16:10 bearbeitet]
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