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Möchte gerne Schallplatten hören!

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Autor
Beitrag
Jan990
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 28. Aug 2006, 15:38
Hallo,

erstmal Gratulation zu diesem Forum! Ich habe ein paar Tage nach so einem gutem Forum gesucht!

Wie die Überschrift schon sagt möchte ich gerne Schallplatten hören.
Bisher habe ich nur CDs gehört und habe eine etwa 5 Jahre alte Minianlage von Sony die damals so 400 Mark gekostet hat. Zuerst hatte ich überlegt daran einen Plattenspieler anzuschließen habe aber festgestellt, dass dies gar nicht möglich ist.

Nun bin ich in einer Orientierungsphase und überlege welche
Möglichkeiten es gibt. Meine Entscheidung ist nicht eilig
darum wollte ich mal eure Meinungen hören.

Was ich brauche: CD, Venyl, Radio, Kasette.
Was braucht man noch? Verstärker? Receiver? Eqalizer?

Wobei das wichtigste CD und Platte sind. das andere kann ich auch woanders hören und die Geräte Radio Kassette später dazukaufen.

Ich tendiere dazu mir eine klassische Stereoanlage anzuschaffen also mit einzelnen Komponenten und zwei Boxen.
Kein Surroundkram, kein DVD etc. kein Anschluss an TV.
Es geht mir auch nicht darum besonders laut Techno zu hören, sondern ich möchte schönen sauberen Klang für
Cat Stevens, Rock, Hip Hop, Jazz. Ich weiss gar nicht ob die Musikart wichtig zu nennen ist, aber ich mache es mal.

Jetzt werdet ihr die Frage nach dem Preis stellen.
Eine gute Frage, die schwer zu beantworten ist, denn ich weiss nicht wie es mit der Lebensdauer der Geräte auschaut.
Ist es vielleicht besser gebraucht zu kaufen?
Wenn ich wüsste das komplette System hält 10 Jahre, würde ich insgesamt 1000 Euro ausgeben also erst CD Venyl kaufen und dann Radio-Kassette 1/ 2 Jahre später kaufen.
Ich würde wie gesagt auch eine gebrauchte Anlage kaufen,
so wie man ein gebrauchtes Auto kauft, aber von Hifi habe ich keine Ahnung von Qualität und Lebensdauer oder Reparaturkosten. Ich wüsste z.B. nicht welche Teile verschleissen und welche Kosten auf mich zukommen.
Z.B. die Nadel vom Plattenspieler etc.

Viele Fragen von einem neugierigem Newbie
eger
Stammgast
#2 erstellt: 28. Aug 2006, 16:40
Als ersten Vorschlag:
Boxen: Nubert Nubox 380 ( neu ca. 360 Euro )
Receiver ( = Radio+Verstärker ): Yamaha RX 797 (neu für 319 Euro + Versand)
CD-Player: Yamaha CDX 396 (neu für 125 Euro )
Plattenspieler: Technics SL-Q2 oder Technics SL-Q3 ( gebraucht ca. 70-80 Euro bei e_bay)
Pattenspielernadel: ca. 30 Euro

Grüße
agnes
eger
Stammgast
#3 erstellt: 28. Aug 2006, 17:40
Noch ein Vorschlag:
Boxen : Wharfedale Diamond 9.3 ( neu Paar 350 Euro + Versand )
Verstärker: Pioneer A 209 (neu ca. 200 Euro+ Versand)
Tuner: Technics GT 550 ( gebraucht ca. 80 Euro)
CD/DVD-Player: Panasonic RA61 (gebraucht ca. 50 Euro)
Plattenspieler: ?? mir fällt nichts ein...

Grüße
agnes
baerchen.aus.hl
Inventar
#4 erstellt: 28. Aug 2006, 20:16
Moin, Moin

zunächst müßte mal geklärt werden, warum man an Deine Minianlage keinen Plattenspieler anschließen kann. Hat deine Minianlage keinen Eingang für externe Geräte oder hat hat sie einen Eingang, der aber kein Phonoeingang ist?

Bei letzterem wäre das kein Problem. Da bräuchtest Du dir nur einen Plattenspieler mit eingebauten Entzerrer kaufen. Z.B. den Denon DP29F, der kostet bei www.audiovision-shop.de gerade mal 119 Euro. Den kann man einen normalen Geräteeingang anschließen. Oder einen anderen gebrauchten bei Onkel Ebay und dann einen externen Phonoverstärker dazu nehmen z.B. die Project Phonobox.

Sollte kein Eingang vorhanden sein, hier mein Vorschlag für eine 1000 Euro Anlage

Receiver Yamaha RX 397 210,80 bei www.hifi-regler.de
CD-Player Yamaha CDX 397 169,80 ebenfalls bei Regler
Plattenspieler Dual DMS251S 178,00 Euro www.phonophono.de
Lautsprecher Triangle Stella ES 400,00 Euro www.audiovision-shop.de. Zusammen 958,00 plus Versandkosten

Auch hier wäre die Investition in einen Phonoverstärker sinnvoll, da bei preiswerten Amps und Receivern der Phonoeingang, gelinde gesagt, oft nicht so besonders ist.
Dann würden noch 78 Euro plus Versand für die Pro-Ject Phonobox bei www.audiovision-shop.de hinzukommen.

Gruß von der Ostsee
Bärchen
Jan990
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 29. Aug 2006, 14:44
Hi,

Also danke erstmal für Eure Vorschläge!

Also meine Minianlage hat nur einen Eingang für MD-Player.

Die Nubert-Boxen finde ich am interessantesten wegen den
positiven Testergebnissen.

CD-Player: Yamaha CDX 396 oder 397 ?
Sehe ich das richtig, der 397 hat eine Fernbedienung und ein Metallgehäuse und der 396 nicht?

Receiver: Yamaha RX-397 oder Yamaha RX-797

Die mir ersichtlichen Unterschiede der 797 hat mehr Leistung und weniger Klirranteil ( Was ist das? )
und eine "vorprogrammierte Fernbedienung für die Hauptzone" ( heisst das ich kann damit auch andere Geräte
bedienen ? )

Wenn ich den teuren nehme ( 100 Euro mehr )
ist dann der Phonoverstärker überflüssig?

Plattenspieler: Dual DMS251S Was bringt die Vollautomatik?
Die Nadel setzt automatisch auf?
Welchen Vorteil bringt das?
Kann man den Spieler umstellen 33/45? Braucht man das?

Danke für Euro Antworten!
Wolfgang_K.
Inventar
#6 erstellt: 29. Aug 2006, 15:12
Nichts gegen Vollautomatiken bei Plattenspielern, das Problem ist halt, das im Falle eines Defektes (was ja immer wieder auftreten kann) es sehr schwierig ist jemanden zu finden der das reparieren kann. Ich würde mir einen Plattenspieler ohne Vollautomatik zulegen, bzw. einen Dreher mit Halbautomatik (Plattenspieler mit Hand starten und aufsetzen, das Endabschalten geht dann automatisch. Thorens wäre hier auch die erste Wahl...

33/45 Geschwindigkeitsumschaltung ist notwendig, wenn Du kleine Single-Auskoppelungen hast. Es gibt praktisch keine Plattenspieler ohne diese Möglichkeit auf 45 rpm umschalten zu können.

Und noch etwas zum Schluß: laß Dir bloß nicht Plattenspieler mit einem Kristall-Tonabnehmer-Abtastsystem andrehen, diese Dinger klingen nicht nur schlecht die machen Dir auch auf die Dauer die Platten kaputt durch die hohen Auflage-Kräfte.
eger
Stammgast
#7 erstellt: 29. Aug 2006, 15:25
Der Yamaha RX 797 hat einen eingebauten Phonovorverstärker und ist technisch dem RX 397 weit überlegen. Wenn du unbedingt sparen willst, dann versuche eher den Yamaha RX 496 als Auslaufmodell noch zu bekommen.

Der Yamaha CDX 396 hat auch ein Metallgehäuse und ist fernbedienbar.

Thorens ist eine gute Marke im Bereich Plattenspieler, das Prestige des Namens darf man aber recht teuer bezahlen

Grüße
agnes


[Beitrag von eger am 29. Aug 2006, 15:29 bearbeitet]
Wolfgang_K.
Inventar
#8 erstellt: 29. Aug 2006, 15:58
Diese alte Firma die sich Thorens nannte gibt es so nicht mehr, wenn Du die Augen aufmachst kannst Du Dir günstige Gebrauchtthorensen zulegen. Und es gibt in größeren Städten Händler die sich auf Repararaturen und Ersatzteilbeschaffung von Thorensspielern spezialisiert haben.
Jan990
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 29. Aug 2006, 16:09
Also,

nach meinem jetzigen Kenntnisstand würde ich folgendes kaufen:

Nubert Nubox 380 360 EUR
Yamaha CDX 396 125 EUR
Yamaha RX-797 310 EUR


Dann noch ein Plattenspieler. Halbautomatik zur Vermeidung
von Reparaturkosten. Für Image bezahle ich nicht.
Kann ich für max 200 Euro vernünftigen Klang erwarten?
Worauf muss ich achten? Ich weiss nichts über
Plattenspieler, Nadel, Gewichte etc.

Danke euch für eure Beratung macht richtig Spass hier!
Schlappohr
Inventar
#10 erstellt: 29. Aug 2006, 16:27

Jan990 schrieb:
"vorprogrammierte Fernbedienung für die Hauptzone"

nana, das ist hier ein jugendfreies forum!!

falls du knapp bei kasse bist, gänge es auch erst mal, einen plattendreher+phonovorverstärker an den md-eingang zu hängen.

zuviel sparen solltest du am verstärker nicht. die einsteigermodelle sind doch immer wieder erschreckend schwachbrüstig. da lohnen sich ein paar euro mehr!
auch ein gut erhaltenes gebrauchtes modell, das dafür aus einer höheren kampfklasse kommt, kann eine gute investition sein!

weniger klirranteil heißt, dass er weniger verzerrt, also den klang weniger verändert. klirr ist sozusagen das störgeräusch, dass der verstärker erzeugt.

ob der phonovorverstärker des rx797 was taugt weiß ich nicht, für den einstieg würde er wohl reichen. da kannst du auch später noch einen besseren, externen nachrüsten. kommt natürlich auch auf deine ansprüche und auf die nadel, die du dran hängst, an, denn:

für vinyl vieeeeeel wichtiger als der plattendreher und der vorverstärker ist die nadel!!!!
es kann sich sogar lohnen, für die nadel mehr geld als für den plattenspieler auszugeben! die nadel sollte natürlich neu sein, empfehlung ist schwierig für mich, da sollen dir die analog-profis mal was raten..
(die nadeln+systeme sind ja genormt, also passen an jeden plattenspieler)

plattenspieler geht auch gebraucht, solange er sich noch ordentlich dreht (mehr tun die ja eigentlich nich^^), geht da auch ein älterer ->siehe der thorens/dual/technics-kult etc.
besser halbautomat, wie gesagt.

zu den nuberts: nicht so sehr auf die testergebnisse hören, lieber auf deine eigenen ohren;) aber du kannst sie bestellen und probehören, wenn du enttäuscht bist, schickst du sie halt zurück! ich selbst hab sie leider auch noch nicht gehört...
allgemein lohnt sich es sich bei lautsprechern auch, mehr zu investieren, aber nur, wenn dich persönlich der klang überzeugt. in deinen raum passen müssen sie außerdem (also - nicht farblich sondern akustisch *g)!
gebrauchte gehen auch, aber nur solange sie mechanisch in ordnung sind (membranen, sicken etc)

yamaha cd-player kann ich empfehlen, aber lieber neu, bei den gebrauchten schwächelt oft der laser. insofern auch nicht zu viel geld dafür ausgeben, die fangen doch gern mal an zu spinnen (kurz nach garantieablauf ). und in zukunft tut sich vielleicht auch bei dir noch was in sachen dvd/sacd... evtl findest du einen, der schon einen digitalen ausgang hat, dann hättest du die option, den irgendwann zur klangverbesserung an einen externen digital-analog-wandler zu hängen.

radio/kassette gibts in heutigen zeiten auch eher auf dem gebrauchtmarkt als im laden; wenn man ein bißchen sucht, findet man da günstig sehr gut erhaltene geräte (v.a. für kassette wichtig!)

so, genug geredet
grüße, schlappohr.
sound_of_peace
Inventar
#11 erstellt: 29. Aug 2006, 16:32
Mal eine ganz andere Frage;

hast du überhaupt schon irgendwelche Platten?^^
Wenn nein, würde ICH mir an DEINER STELLE erst mal ein paar Platten kaufen und noch nicht so viel investieren, am Schluss macht es dir gar keinen Spaß Vinyl zu hören.

Nur so als Tip
Schlappohr
Inventar
#12 erstellt: 29. Aug 2006, 16:42
platten hören macht IMMER spaß!!

neee, was nicht spaß macht, ist platten auf ganz billigem equipment zu hören, so mit störgeräuschen vom dreher und diesen ganz billigien Audio-technica nadeln *igitt
da wundert's mich nicht, wenn dann die platten wieder eingemottet werden... in diesem unteren consumer-bereich ist dann imho der cd-player doch im vorteil.

ps: der thread wurde mal vorbildlich eröffnet und ja, es ist relevant, welche musikrichtung du hörst! es fehlt eigentlich nur noch deine LS-Aufstellung (Stand-LS oder Regal-LS?) und ein paar Eigenschaften des Raumes
Jan990
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 30. Aug 2006, 17:28
Hi,

Also die Lautsprecher möchte ich im Regal aufstellen und der Raum ist so max 40 m2 schätze ich, ich hab aber nicht genau gemessen und es sind auch Schrägen drin außerdem
2 Fenster und eine Tür.

bei phonomono.de gibt es in der kleinen Preisklasse
nur Vollautomatische Plattenspieler. z.B. von Dual.

Der Shop erscheint mir seriös, es steht dort dass sie nur
Geräte anbieten von denen sie überzeugt sind und diese
auch perfekt einstellen.

Zum steht fort folgendes:

"Guter Mittelklasse-Plattenspieler. Vollautomatik. Inkl. Tonabnehmer Dual DMS251S.
Ein beliebter Plattenspieler der guten Mittelklasse. Das Gerät besticht durch guten Klang, aber mehr noch durch hervorragenden Bedienungskomfort. Dank der Vollautomatik setzt der Tonarm auf Knopfdruck selbsttätig zu Beginn der Platte auf. Am Ende der Platte wird der Tonarm wieder in die Ruheposition zurückgeschwenkt, das Gerät schaltet dann aus. Der Dual CS415-2 hat einen Tonarm mit fest eingestelltem Auflagegewicht und Antiskating. Daher kann dieses Gerät nicht mit anderen Tonabnehmern ausgerüstet werden. Der Klang mit dem Magnetsystem Dual DMS251S ist voll und klar."

Das heisst also ich kann das Gerät nicht anpassen mit Gewichten oder sonstwie verstellen.
Frage: Bräuchte ich das überhaupt?

Grüße Jan
Schlappohr
Inventar
#14 erstellt: 30. Aug 2006, 17:35
Antwort: auf jeden fall!
zumindest wenn du irgendwann mal eine andere Nadel benutzen möchtest, muß das auflagegewicht angepasst werden. zu dem thema siehe obigen post...

fazit: würd ich dir von abraten. spätestens wenn die automatik spinnt oder die nadel runter ist, hast du die rennereien, auch wenn das noch eine weile hin sein mag.
Jan990
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 30. Aug 2006, 17:42
Mmhhh,

gibt es denn überhaupt neue halbautomatische in der 200 Euroklasse? Und wenn ja in welchem Shop?

Wie lang hält die Nadel in etwa?
Dynacophil
Gesperrt
#16 erstellt: 30. Aug 2006, 17:52

Jan990 schrieb:

Dann noch ein Plattenspieler. Halbautomatik zur Vermeidung
von Reparaturkosten. Für Image bezahle ich nicht.
Kann ich für max 200 Euro vernünftigen Klang erwarten?


Hi

40m2? schöne Halle... mein grösster Raum hat 25.

Was es neu für unter 300 gibt ist in meinen Augen Schrott, auch wenn Thorens draufsteht, dieser unglaubliche 170er....

Automatik ist immer mit einem Haufen klappernder Mechanik im Gerät verbunden, die unnötig ist.

Ein Halbautomat, der den Arm am Ende abhebt und zurückführt find ich ok, gut wär wenn das anschaltbar wäre.

Platten hören macht nur Spass wenn die Platten in Ordnung sind und die Technik zumindest gewissen Mindestansprüchen genügt, ansonsten ist's schnell vorbei mit dem Spass. Wenn die Technik Platten killt ist es jedenfalls nix erfreuliches.

Ein gutes gebrauchtes Mittelklasselaufwerk kostet mit etwas Glück zwischen 40 und 80 EU, man kann für den Versand nur hoffen dass der VK weiss was er tut oder zusehen dass man abholen kann. Dass für die Summe ein GUTES System drauf ist kann man nicht erwarten, rechne also mit 60-120 EU für ein gutes neues System. Wenn du Glück hast und ein gutes ist montiert und Originalnadeln verfügbar vielleicht unter der Hälfte.

Ich hätte gerade einen mittlerweile gereinigten und fitgemachten BD-5200 abzugeben. Ohne System oder mit, ganz nach Wunsch. Auswahl zwischen retipped (gebrauchtes System, neue Original-Nadel) original MC20 oder F15 MKII (ebenfalls mit original-Nadel retipped) oder Stanton oder auch anderem. Billige Nachbaunadeln kauf ich nicht wenn irgendwie möglich. Wenn mit, dann ist das System auch korrekt justiert bei Abgabe. Der Player ist von Chuodenki, kurz C.E.C., ein grosser Japanischer Hersteller früher der für viele Marken OEM produzierte. Es ist ein Halbautomat, separate Pitchcontrol, neuer Riemen, schwer, Anthrazit lackiertes Holzchassis. Neues Cinchkabel (doppelt geschirmt) ist sachgerecht eingebaut. Sozusagen kein Gerät an dem erstmal ne Woche gebaut werden muss, sondern eine gute Basis, die die wichtigsten Änderungen schon hat, das Chassis hat noch Potential zum Optimieren.
Das wäre der hier:





Das ist ein wirklich feines Gerät, zuverlässig, innen drinnen übersichtlich aufgebaut.



Ich hab auch noch einen BD-2200 stehen, Einsteigermodell, einfach von der Machart, aber auch robust und besser als das was jetzt in den Märkten den Namen Thorens oder Elac trägt.

Helge


[Beitrag von Dynacophil am 30. Aug 2006, 18:17 bearbeitet]
Schlappohr
Inventar
#17 erstellt: 30. Aug 2006, 18:22
der kleine pro-ject ist zb knapp über 200 euro. aber dann ohne endabschaltung.
muß es denn ein neuer sein?

@helge: sag ich doch;)
abgesehen davon, dass hier nich das biete-forum ist: was soll's denn kosten? welches system empfiehlst du?

ps: deine sig zerstört den positiven eindruck, den deine posts hinterlassen, jedesmal aufs neue


pps: cec hab ich auch. mag ich^^
baerchen.aus.hl
Inventar
#18 erstellt: 30. Aug 2006, 18:25
Moin, Moin

ich kann mich noch gut an die Schallplattenzeit erinnern. Seinerzeit waren Plattenspieler ohne Automatik als Billigheimer verschriehen, mit denen man sich die Platten und die Nadeln kaputt macht, weil man den Tonarm von Hand bedienen muß, was nicht immer einwandfrei klappt. So ändern sich die Zeiten.

Mein vollautomatischer Denon dreht etwa seit 15 Jahren ohne Probleme. Der Dual von meinem Vater ist noch um einiges älter. Ich sehe keinen Grund, der gegen eine Automatik spricht.

Wenn man später mal andere Tonabnehmer verwenden möchte, ist der Dual 415 natürlich nicht so gut geeignet. Da sollte man lieber zum 435 oder 455 greifen. Diese sind jedoch etwas teurer und hätten den vorgegeben Preisrahmen gesprengt.

Gruß von der Ostsee
Bärchen
Dynacophil
Gesperrt
#19 erstellt: 30. Aug 2006, 18:29
@schlappohr

was hast du gegen meine Signatur... du kannst dir nicht vorstellen was man sich da so alles holen kann

An nem BD-5200 speziell? Ich hab mehrere, und bin persönlich Freund von Shure. den einen hab ich mit M97xe, den anderen mit M95EDM laufen. Das ist im Mom am BD-5200, bleibt aber hier.
Der BD-7000 (von denen ich jetzt noch ne 2ten hab, nach Tausch mit Lakritznase) klingt unglaublich mit dem M97xe.
Die 7000er geb ich nicht wieder her.

Helge


[Beitrag von Dynacophil am 30. Aug 2006, 18:47 bearbeitet]
Jan990
Schaut ab und zu mal vorbei
#20 erstellt: 30. Aug 2006, 18:48
Hi Bärchen,

Ich glaube dann wäre der 435 für mich ein ganz guter Einstieg. Es kann ja wohl nicht sein, dass dieses Gerät
die Platten zerstört.

So dann bleibt eigentlich nur noch eine Frage offen.
Wie lang hält eine Nadel und in welchem
Preisrahmen bekommt man eine gescheite neue?

Gruß Jan
bohne1
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 30. Aug 2006, 20:00
Hallo Jan990,

Zu deiner Investition,
evtl würde ich Verstärker, CD Player, Boxen neu kaufen,n icht weil neue Teile besser sind, sondern weil man alles zusammen bei einem Händler und evtl. zu Hause hören kann.
Cambrigde Audio hat z.B. gute und preisgünstige Sachen auch Rotel hat glaube ich etwas im unteren Preissegment. Die Teile haben kein Schnick-Schnack, sind in der Regel ordentlich verarbeitet und machen gute Mucke. Anfangslautsprecher, die schön musikalisch und nicht zu teuer sind, wären KEF und Wharfedale. Aber bei 40qm braucht man schon etwas größere LS. Vielleicht bei KEF mal nach den alten Modellen wie Q5 fragen. Alternativ doch in der Bucht schauen Q5 oder Q7.
Beim Plattenspieler würde ich erst einmal einen gebrauchten
aus der Bucht oder öfter in "Analog Forum" schauen.
Empfehlen kann ich einen Dual 721, Direktantrieb und Automatik. Wird bei ebay um 100€ gehandelt und macht richtig Spaß. Gut wäre dann aber eine Abholung beim Verkäufer, weil Transport von Plattenspieler viel verkehrt gemacht wird.
Wolfgang_K.
Inventar
#22 erstellt: 30. Aug 2006, 20:11
Um auf Deine Frage, wie lange eine Plattenspielernadel hält zurückzukommen - ich hatte meine Nadel (Ortofon VKM II) etwa 13 Jahre im Betrieb, und der Plattenspieler lief nicht gerade wenig. Da ich an meinem Plattenspieler ein kleines Problem mit der Verkabelung hatte, ließ ich das System gleich mitwechseln. Die Nadel habe ich dann an eine Arbeitskollegin verschenkt, die scheint immer noch gut zu laufen. Mein Händler hat mir erklärt daß die (neueren) Abtaster eine fast unbegrenzte Lebensdauer haben. Meine Neffen haben einen alten Toshiba (SRF 335) von mir mit einer Sony-Nadel (C59M) dies schon über 20 Jahre in dem Plattenspieler steckt, aber der Klnag ist noch völlig in Ordnung. Wichtig sind hier die Auflagekräfte und das Anti-Skating.

Ich habe den Verdacht, das gute Abtaster für Plattenspieler in Punkto Lebensdauer so manchen CD-Player haushoch überlegen sind.....

Zur Preisfrage von Nadeln - gute Qualität bekommst Du so ab 50 Euro aufwärts....
Dynacophil
Gesperrt
#23 erstellt: 30. Aug 2006, 20:14

Jan990 schrieb:
Hi Bärchen,
Ich glaube dann wäre der 435 für mich ein ganz guter Einstieg. Es kann ja wohl nicht sein, dass dieses Gerät
die Platten zerstört.
So dann bleibt eigentlich nur noch eine Frage offen.
Wie lang hält eine Nadel und in welchem
Preisrahmen bekommt man eine gescheite neue?
Gruß Jan


Das hängt von der Nutzung und der Einstellung ab. Wenn du es schief einbaust und zu schwer fährst, zerstärt es sich selbst und die Platte. Wenn es korrekt eingestellt ist, normaler Verschleiss. Denn erkennt man nur unter ner Lupe...

Um dir System/Nadel zu empfehlen musst du erst nen Plattenspieler haben, es gibt zuviele Arme und passende oder nichtpassende Systteme...

ein gutes Mittelklasse System ist das Shure M97xe, das kostet in USA ~80§, hier nehmen manche Händler 115EU...
es gibt auch gute drunter und drüber, aber wie gesagt, das würd ich an nem mittelschweren S-Arm verwenden, an nem geraden ULM Arm sicher nicht.

Helge
soundfield
Stammgast
#24 erstellt: 30. Aug 2006, 20:22

DynacophilIch schrieb:
hätte gerade einen mittlerweile gereinigten und fitgemachten BD-5200 abzugeben. Ohne System oder mit, ganz nach Wunsch. Auswahl zwischen retipped (gebrauchtes System, neue Original-Nadel) original MC20 oder F15 MKII (ebenfalls mit original-Nadel retipped) oder Stanton oder auch anderem. Billige Nachbaunadeln kauf ich nicht wenn irgendwie möglich. Wenn mit, dann ist das System auch korrekt justiert bei Abgabe. Der Player ist von Chuodenki, kurz C.E.C., ein grosser Japanischer Hersteller früher der für viele Marken OEM produzierte. Es ist ein Halbautomat, separate Pitchcontrol, neuer Riemen, schwer, Anthrazit lackiertes Holzchassis. Neues Cinchkabel (doppelt geschirmt) ist sachgerecht eingebaut. Sozusagen kein Gerät an dem erstmal ne Woche gebaut werden muss, sondern eine gute Basis, die die wichtigsten Änderungen schon hat, das Chassis hat noch Potential zum Optimieren.



Ich hab auch noch einen BD-2200 stehen, Einsteigermodell, einfach von der Machart, aber auch robust und besser als das was jetzt in den Märkten den Namen Thorens oder Elac trägt.

Helge


Ich hätte Interesse.
Was soll den der Spaß kosten?
baerchen.aus.hl
Inventar
#25 erstellt: 30. Aug 2006, 20:27
Moin, Moin

brauchbare Systeme gibt es so ab 90 Euro ich denke da z.B. an das Denon DL110. Wie lange so ein Teil hält, kann man pauschal nicht sagen. Hängt viel davon ab wie damit umgeht.

Gruß von der Ostsee
Bärchen
Schlappohr
Inventar
#26 erstellt: 30. Aug 2006, 22:05

Wolfgang_K. schrieb:
Ich habe den Verdacht, das gute Abtaster für Plattenspieler in Punkto Lebensdauer so manchen CD-Player haushoch überlegen sind.....

naja, immerhin sind die nadelspitzen aus diamant oder was auch immer, während die lasereinheiten in cdps ja fast nur noch aus plastik bestehen - mit entsprechender lebensdauer;)
Dynacophil
Gesperrt
#27 erstellt: 30. Aug 2006, 23:00

Schlappohr schrieb:

Wolfgang_K. schrieb:
Ich habe den Verdacht, das gute Abtaster für Plattenspieler in Punkto Lebensdauer so manchen CD-Player haushoch überlegen sind.....

naja, immerhin sind die nadelspitzen aus diamant oder was auch immer, während die lasereinheiten in cdps ja fast nur noch aus plastik bestehen - mit entsprechender lebensdauer;)


Hi
Ich hab noch KEIN System verschlissen, allerdings benutze ich mehrere abwechselnd. Wenn, dann wurden sie mit Gewalt zerstört...

Häufigster Tod: Mütter mit Putzlappen. Ooops, Nadel rausgerissen. Oder so Leute wie der Kumpel meines Sohnes der das Nagelneue MC20 zum SCRATCHEN missbrauchen musste. nun, danach war der Nadelträger abgeknickt und stan senkrecht.

Normale Beutzung... ZigTausend Stunden?

Helge
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