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Paradoxum
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 18. Sep 2006, 23:54
Der Tod meines Kenwood KA5040R nach mehr als 15 Jahren hat mich doch sehr mitgenommen.
Nun bin ich, der sich 15 jahre lang nicht nach anderen Verstärkern umgesehen hat , auf der Suche nach einem neuen Schätzchen für meine beiden Magnat Vector 55.
Doch nach all den Jahren zufriedenen Musikgenusses habe ich schlichtweg den "Überblick" verloren im Wirrwar von Leistung, Wirkungsgrad, Wattzahl usw. Was muss ich nun beim Kauf eines neuen Verstärkers diesbezüglich beachten?

Zur Info: Die Vector 55 haben eine Nenn-/Sinusleistung von 240/160 Watt und einen Wirkungsgrad von 91 Db.
Der Kenwood hatte eine Nenn-/Sinusleistung von 175/140 Watt und sie führten eine, für meine Ohren, absolut harmonische "Beziehung".
Ihr Aufgabengebiet war sehr vielschichtig. In allen musikalischen Gebieten wurden sie eingesetzt. Neben den üblichen Charts wurde auch viel Klassik wiedergegeben. Aber auch der Anschluss am LCD-Bildschirm bereitete dem Trio keinerlei Probleme.

Welcher Verstärker kann nun eine würdige Nachfolge antreten? Der Preis sollte bei max. 300-400 Euro liegen (mehr ist z.Z. leider nicht drin).
In erster Linie geht es mir aber um die Frage, welche Leistung der "zukünftige" haben sollte, damit ich die oben genannten Anwendungen ohne Probleme gemeistert bekomme.
Wobei dem Bereich Klassik eine übergeordnete Rolle zuteil kommt, da ich diesen gerne etwas voluminöser höre. ( Ich denke da an plötzliche Pegelspitzen durch Pauken und Trometen).
Vielen Dank im Voraus für eure Antworten.

Gruß Paradoxum
Allgäuer
Stammgast
#2 erstellt: 19. Sep 2006, 07:27
Dann werf´ ich mal ins Rennen:
Ein erster Vorschlag der mir gerade einfällt, wären der Denon PMA 700AE und der NAD C 320BEE. Beide auf jeden Fall mal an Deinen LS testen. Die Watt - Zahlen sind dabei unerheblich.
olibar
Stammgast
#3 erstellt: 19. Sep 2006, 09:42
...als ich neulich mal wieder im HiFi-Studio war und neben dem Kauf auch etwas ins Fachsimpeln geriet, war die Aussage des Fachverständigen (sinngemäß -wir sprachen über die legendären alten Marantz-Receiver und -Verstärker): "Die alten Verstärker sind bestimmte tolle Geräte, aber in direktem Vergleich mit Ihrem Rotel werden sie schon deutliche Unterschiede hören, gerade im Bassbreich ist in den letzten Jahre sehr viel passiert, diese Frequenzen sind deutlich schneller ind präziser..."

Nach meiner Erfahrung sind Harman Kardon sehr gut abgestimmte Geräte, die ordentlich Druck in den tiefen Frequenzen machen und denen aufgrund der stark ausgelegten Netzteile auch nicht so schnell die Luft ausgeht. In Deine Preisklasse passt da der HK 970. Mir hat an den HK-Geräten immer die neutrale Abstimmung gefallen. In den Bässen nicht zu überbetont, Mitten und Höhen nicht zu spitz. Allerdings nicht so detailfreudig, wie mein jetziger Rotel RA1062, der aber nicht Deinem Budget entspricht. Bei den kleineren Rotel dürfte es Dir evtl am Bass fehlen.

Vielleicht wäre der Cambridge Audio Azur 640A (steht einer in der Bucht rum) eine Empfehlung? NAD oder Marantz haben sicher auch was in Deiner Preislage.

Allerdings muß ich wirklich sagen (nachdem ich letztlich einen Röhren-Amp gehört habe).... aber da mußt Du leider Dein Budget erhöhen - aber gerade für klassische und Jazz-Musik wunderschön


[Beitrag von olibar am 19. Sep 2006, 09:44 bearbeitet]
Paradoxum
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 19. Sep 2006, 23:47
Vielen Dank für eure Tipps.

Ich habe zusätzlich noch versucht mich ein bischen "schlau" zu machen, was bei der Fülle an Infos und meiner begrenzten Zeit eher schwierig ist.

Zuerst ging meine Tendenz zum NAD hin. Da er aber keinen Phonoeingang hat, fällt er leider aus dem Rennen. Denn auf meine gute, alte Plattensammlung möchte ich nicht verzichten. Ich finde es auch ziemlich verfrüht von NAD, heute schon Vollverstärker ohne Phonoeingang anzubieten. Und einen extra Phonovorverstärker will ich mir nicht zumuten.

Und da mir der Rotel RA1062 wirklich definitiv zu kostspielig ist( was sicherlich der einzige Grund ist), werde ich mir bei nächster Gelegenheit einmal den Harmann Kardon zu Ohre führen.
Wobei ich dann eher zum HK675 neige als zum HK970. Da beide die gleichen Werte aufweisen, mir der HK675 aber optisch besser gefällt.

Ich hoffe nur, dass er ein würdiger Nachfolger meines alten Kenwood KA5040R werden wird.

Gruß Paradoxum
nordpolar
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 20. Sep 2006, 00:16
Moin Paradoxum
Wenn Du wert auf einen Phonoeingang legst, schau (hör') Dir den Advance Acoustic MAP103 an.

Gruß
Nordpolar

MAC666
Inventar
#6 erstellt: 20. Sep 2006, 07:25

olibar schrieb:
"Die alten Verstärker sind bestimmte tolle Geräte, aber in direktem Vergleich mit Ihrem Rotel werden sie schon deutliche Unterschiede hören, gerade im Bassbreich ist in den letzten Jahre sehr viel passiert, diese Frequenzen sind deutlich schneller und präziser..."


Hiho, bin mal kurz von den Klassikern hier rübergekommen und habe diese erschreckende Aussage gesehen

Würde ich so nicht stehen lassen, der will nur verkaufen! Seit ende der 70er gibt es High-speed Amps, da hat sich im Bassbereich sicher nichts verbessert... Eher im Gegenteil, man will ja sparen...

Also für 300-400 Euro würde man einen KLassiker bekommen, an dem (fast) alles moderne bis in den nicht mal niedrigsten 4 stelligen Bereich sich die Zähne ausbeissen würde...
olibar
Stammgast
#7 erstellt: 20. Sep 2006, 09:06

MAC666 schrieb:

olibar schrieb:
"Die alten Verstärker sind bestimmte tolle Geräte, aber in direktem Vergleich mit Ihrem Rotel werden sie schon deutliche Unterschiede hören, gerade im Bassbreich ist in den letzten Jahre sehr viel passiert, diese Frequenzen sind deutlich schneller und präziser..."


Hiho, bin mal kurz von den Klassikern hier rübergekommen und habe diese erschreckende Aussage gesehen

Würde ich so nicht stehen lassen, der will nur verkaufen! ...


...zu seiner Entschuldigung muß ich sagen, dass ich nicht wegen einem Amp im Geschäft war, sondern wegen Boxen, er wußte also, dass er nichtverkaufen kann
MAC666
Inventar
#8 erstellt: 20. Sep 2006, 09:11
Jo, aber die Jungs werden ja heute drauf geschult, dass neue Sachen besser sind als alte allgemein... hatte da schon schöne Erlebnisse
Basteltante
Inventar
#9 erstellt: 20. Sep 2006, 14:42

Paradoxum schrieb:
Der Tod meines Kenwood KA5040R nach mehr als 15 Jahren hat mich doch sehr mitgenommen.

herzliches Beileid. Definier mal tot bitte !
Ich seh in einem defekten Verstärker eher ein Fall für den OP
lolking
Inventar
#10 erstellt: 20. Sep 2006, 15:04

"Die alten Verstärker sind bestimmte tolle Geräte, aber in direktem Vergleich mit Ihrem Rotel werden sie schon deutliche Unterschiede hören, gerade im Bassbreich ist in den letzten Jahre sehr viel passiert, diese Frequenzen sind deutlich schneller ind präziser..."


Das halte ich allerdings auch für ein Gerücht...
ta
Inventar
#11 erstellt: 20. Sep 2006, 15:35
Den Denon 700AE kann man noch nicht empfehlen wenn man ein Gerät mit zuverlässiger FB haben will.

Ansonsten wär vielleicht noch ein Marantz PM 7001 oder ein Yamaha Ax-596 ne Idee...

Von NAD gibts einen extra Phono-Vorverstärker, kostet 80-90 Euro...


[Beitrag von ta am 20. Sep 2006, 15:37 bearbeitet]
Observer01
Inventar
#12 erstellt: 20. Sep 2006, 15:42

Basteltante schrieb:

Paradoxum schrieb:
Der Tod meines Kenwood KA5040R nach mehr als 15 Jahren hat mich doch sehr mitgenommen.

herzliches Beileid. Definier mal tot bitte !
Ich seh in einem defekten Verstärker eher ein Fall für den OP ;)


Das sehe ich genau so, eine Wiederbelebung für den Kenwood. Schnell! Jede Sekunde zählt!

Was ist eigentlich dran kaputt??

Gruß
Andreas

P.S: Neugeräte in deinem Preisrahmen zeichnen sich nicht unbedingt durch ihre Langlebigkeit aus. Mit 15 Jahren wären einige überfordert.


[Beitrag von Observer01 am 20. Sep 2006, 15:46 bearbeitet]
Paradoxum
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 20. Sep 2006, 15:51
Hallo zusammen,

den Begriff "tot" gibt es für einen Bastler natürlich nicht. Alles lässt sich irgendwie reparieren. Es bleibt halt immer eine Frage, ob es sich finanziell lohnt.
Da ich keinerlei "bastlerische Fähigkeiten" habe, würde also nur der Gang zur Reparaturwerkstatt in Frage kommen.

Denn tot ist er eigentlich nicht. Er lässt sich "nur" nicht mehr einschalten. Die Standby-LED blinkt dauerhaft.
Ich vermute mal, dass sich ein Schutzschalter aktiviert hat???
Allerdings funktioniert es nach unzähligen Einschaltversuchen dann doch ab und zu mal das er sich "komplett" einschaltet, sprich, daß dann auch das vertraute "Klackgeräusch" einsetzt. Dann allerdings währt die Freude nur kurz. Denn nach ein paar Minuten fängt der rechte Lautprecher dermaßen an zu knacken und knistern, daß ich vor lauter "Panik" alles ausschalte.
Wenn ich die Lautsprecheranschlüsse tausche, habe ich dasselbe an der linken Box.

Mittlerweile schaltet er sich nun fast gar nicht mehr ein.


Gruß Paradoxum
Basteltante
Inventar
#14 erstellt: 20. Sep 2006, 16:03
laß bitte mal den "linken" also den der das das verursacht - ab und aktivier das Gerät mit dem anderen.
Das müffelt nach einem defekten Lautsprecher
Paradoxum
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 20. Sep 2006, 16:29
Wie ich schon geschrieben habe, kann es nicht an den Lautsprechern liegen.
Weil, je nachdem wie ich die Boxen anschliesse, entweder die rechte oder linke Box knackt.
Dann müssten ja beide defekt sein. Ich habe beide Boxen auch zur Sicherheit bereits an meine Kompaktanlage am Rechner angeschlossen und alles war ok.

An den Lautsprecheranschlüssen des Verstärkers kann es auch nicht liegen, weil ich 2 Lautsprecherpaare anschliessen kann und es an allen 4 Anschlüssen vorkommt. Allerdings immer nur rechts ODER links. Nie an beiden gleichzeitig.

Gruß Paradoxum
Paradoxum
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 29. Sep 2006, 00:56
So, die Stille hat ein Ende. Endlich ist wieder Leben ins Wohnzimmer eingekehrt.
Danke olibar für Deinen Tip mit dem Harman Kardon. Ich habe jetzt den HK675 bei mir zuhause stehen, der sich, meiner Meinung nach, wohl eher optisch als klanglich vom HK970 unterscheidet. Und preislich um über 100 Euro.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Gerät und meine sogar, eine klangliche Verbesserung gegenüber meinem alten Kenwood zu erahnen. Dies könnte allerdings auch auf den "ich hab was neues" Effekt zurückzuführen sein. Ich bin jedenfalls wie gesagt hoch zufrieden und kann den HK675 wärmstens weiterempfehlen.

Einziger Kritikpunkt: Die Lautstärkeregelung per Fernbedienung ist alles andere als feinfühlig. Mir ist die "Schrittfolge" pro Tastendruck eindeutig zu groß. Damit kann ich aber gut leben.

Gruß Paradoxum
olibar
Stammgast
#17 erstellt: 29. Sep 2006, 07:01
...keine Ursache, gern geschehen. Wie sind die Neuen im Klang. Ich selbst bin vor drei Jahren von Harman gewechselt. Stimmt meine obige Beschreibung noch?
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