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Welche Endstufe für den Einstieg?

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Beitrag
chronovalve
Neuling
#1 erstellt: 02. Feb 2007, 15:37
Hallo,
vor einiger Zeit hat nun auch mich der HiFi-Bazillus befallen. Gegenwärtig möchte ich meinen Vollverstärker gegen eine Vor/Endstufen-Kombi austauschen. Als Einstiegsvorstufe schwebt mir eine Dynavox TPR-1 vor. Vielleicht kann mir jemand auf diesem Weg einen Tipp geben, welche Endstdufe sich passend dazu anbieten würde. Da ich nicht unbegrenzt finanzielle Mittel zur Verfügung habe, dürfte es siche gerne um ein Gerät der Einstiegsklasse bzw. um einen "soliden Gebrauchten" handeln.

PS:
Bislang habe ich wechselweise einen Harman Kardon HK 620 Vollverstärker und einen alten Marantz 2200 Receiver verwendet. Als CD-Player dient ein Marrantz CD 38.
joegreat
Stammgast
#2 erstellt: 02. Feb 2007, 16:05

chronovalve schrieb:
Bislang habe ich wechselweise einen Harman Kardon HK 620 Vollverstärker und einen alten Marantz 2200 Receiver verwendet. Als CD-Player dient ein Marrantz CD 38.

Hallo!

Der Umstieg von "normalen" Verstärkern auf Röhre sollte gut überlegt sein. Denn schnelle kommt man an den Punkt das der Verstärker auch Röhre sein sollte. Diese Verstärker sind aber recht bass-schwach, wobei man dann per Frequenzweiche die Bassarbeit wieder einem Transistor anvertraut. Ach ja, die Lautsprecher: Die brauchen einen Wirkungsgrad >90db/Watt...

Ich bin wieder (reumütig) zum guten alten Transistor zurückgekehrt. Siehe meine Signatur...

LG
Joe
CarstenO
Inventar
#3 erstellt: 02. Feb 2007, 18:07

joegreat schrieb:
Diese Verstärker sind aber recht bass-schwach, wobei man dann per Frequenzweiche die Bassarbeit wieder einem Transistor anvertraut. Ach ja, die Lautsprecher: Die brauchen einen Wirkungsgrad >90db/Watt...


Hallo zusammen!

@Joegreat:

Kannst Du das obige Zitat erläutern?

@chronovalve:

Um eine Empfehlung zur Endstufe abzugeben, müsstest Du dem Forum verraten, welche Boxen Du betreibst. Als Endstufe kommt je nach Lautsprecher vielleicht eine Dynavox in Frage.

Carsten
chronovalve
Neuling
#4 erstellt: 02. Feb 2007, 19:15
Als Lautsprecher nutze ich im Moment 2 Wharfedale Diamond 8.1 Boxen, ergänzt mit einem Klipsch KSW 10 Aktiv-Subwoofer. Als Endstufe könnte ich mir einen Audiolabor ES 200 vorstellen, habe ich heute angeboten bekommen. Kann jemand etwas zu dem Gerät sagen?
joegreat
Stammgast
#5 erstellt: 02. Feb 2007, 20:07

CarstenO schrieb:

joegreat schrieb:
Diese Verstärker sind aber recht bass-schwach, wobei man dann per Frequenzweiche die Bassarbeit wieder einem Transistor anvertraut. Ach ja, die Lautsprecher: Die brauchen einen Wirkungsgrad >90db/Watt...

@Joegreat: Kannst Du das obige Zitat erläutern?

Hallo!

Nun, der Kommentar geht dahin das die meisten Röhren-Endverstärker nur kleine Leistung haben (z.B. 20 Watt). Daher braucht man entweder
a) Lautsprecher mit sehr hochem Wirkungsgrad (am besten >95db/Watt) und stabilen Impendanzverlauf von >=8 Ohm oder
b) man trennt die tiefen Frequenzen (unter ca. 200 Hz) mit einer Frequenzweiche und vertärkt den Bass mit einem potenten Transistor-Verstärker oder
c) man nimmt einen unkritischen Röhrenverstärker mit hoher Leistung (z.B.: den T+A V 10 mit 2x80 Watt Sinus und 2x110 Watt Impuls) - wenn man sich's leisten kann.

Da ich's mir nicht leisten konnte bin ich bei den Tranistoren hängen geblieben...

Viele Grüsse
Joe
CarstenO
Inventar
#6 erstellt: 02. Feb 2007, 20:25
Hallo joegreat,

ich kann Deine Aussagen nur zum geringeren Teil unterstützen.

1.) Die Anzahl der Boxen mit einem Wirkungsgrad von 95 dB ist sehr, sehr, sehr gering. Und: 20 Watt von einer Röhre ist nicht wenig.
2.) Baßschwäche bei Röhrenverstärkern, typisch? Kann auf Transistorverstärker genauso zutreffen.
3.) Ich glaube, mit der aktiven Weiche hole ich mir mehr Schwächen in die Anlage als ich mit den Stärken eines Röhrenamps ausgleichen kann. Zumal die Integration eines mit 200 Hz getrennten Tieftonteils problematisch ist.

Nun, denn.

Hallo chronovalve,

die ES 200 von Audiolabor war eine prima Endstufe. Für den Dynavox Vorverstärker zahlst Du etwa 230 EUR. Wie viel kostet die ES 200?

Bei einer Wharfedale Diamond 8.1 würde ich mir eher einen guten Vollverstärker kaufen. Beispiele:

Cambridge Audio Azur 340 A
NAD C 320 BEE
Denon PMA-700 AE

Gruß, Carsten
joegreat
Stammgast
#7 erstellt: 02. Feb 2007, 20:30

CarstenO schrieb:
ich kann Deine Aussagen nur zum geringeren Teil unterstützen.

1.) Die Anzahl der Boxen mit einem Wirkungsgrad von 95 dB ist sehr, sehr, sehr gering. Und: 20 Watt von einer Röhre ist nicht wenig.
2.) Baßschwäche bei Röhrenverstärkern, typisch? Kann auf Transistorverstärker genauso zutreffen.
3.) Ich glaube, mit der aktiven Weiche hole ich mir mehr Schwächen in die Anlage als ich mit den Stärken eines Röhrenamps ausgleichen kann. Zumal die Integration eines mit 200 Hz getrennten Tieftonteils problematisch ist.

Das macht nix. Man kann nicht alles wissen...

Ich hatte das Vergnügen, eine Anlage wie ich oben beschrieben habe, zu genießen. Daher kenne ich den beschwerlichen Weg dorthin sehr gut...

Viele Grüsse
Joe


[Beitrag von joegreat am 02. Feb 2007, 20:32 bearbeitet]
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 02. Feb 2007, 22:30
einige röhren sind aufgrund ihres dämpfungsfaktors sogar bass-stark, da sie die rückströme vom basstreiber nicht unter kontrolle haben => bassaufdickung. das ist ein wesentlicher teil des "warmen" röhrenklangs.
chronovalve
Neuling
#9 erstellt: 03. Feb 2007, 09:14
Hallo, vielen dank für die schnellen antworten. Da Geduld nicht gerade eine meiner Tugenden ist, habe gestern zugeschlagen. Die ES 200 hat mich letztlich beim Fachhändler 250 Euro gekostet, allerdings habe ich dafür meinen Marrantz im Tausch hergegeben. Ich fand den Preis doch sehr verlockend, auch wenn das Gerät ja nicht mehr "ganz" neu ist (Zustand ist aber ohne Makel, soweit ich das beurteilen kann). Nach umsichtiger Verkabelung (keine Spannungs Gegenkopplung!) habe ich dann auch gleich die Endstufe zusammen mit der Dynavox in Betrieb genommen, allerdings noch ohne Rücksicht auf Positionierung der Boxen Komponenten.

Vom Ergebnis war ich dann mehr als überrascht: Auch wenn ich die anfängliche Euphorie über die neuen Komponenten abziehe, bleibt ein deutlich besserer Klang! Es gibt eine ganze Reihe von Vokabeln, die immer wieder verwendet werden, wenn HiFi-Fans ihre Hörerlebnisse und Geräte beschreiben. Seit gestern weiß ich auf jeden Fall, was mit "Souveränität" und "Klarheit" gemeint ist. Unterm Strich kann ich sagen, dass ich bislang keinen Euro bereue und meinem Marrantz auch (bislang) keine Träne nachweine (hätte ich nicht gedacht)!!

Wo Licht ist, ist natürlich auch mal wieder Schatten. Die Dynavox Vorstufe gibt ein leichtes Brummen von sich, ähnlich wie ein Kühlschrank! Das Brummen tritt nicht auf dem Signalweg auf, von meinem Hörplatz aus kann ichv es aber in leisen Passagen deutlich wahrnehmen bzw orten. Kann das durch falsche Aufstellung/schlechte Stromzufuhr/mangelnde Spielzeit kommen? Oder holt mich da das "Billiggerät" wieder ein?

Leider gibt es auch ein minimales Brummgeräusch auf meinen Lautsprechern, das ich aber durch die Ausgangsregeler auf der Rückseite des Audiolabor beeinflussen kann. Ich denke es könnte an (noch) mangelnder Verkabelung liegen. Weiß jemeand Rat? Ich wäre auch dankbar, falls jemand mir technische Daten zur Dynavox TPR-1 bzw. Audiolabor ES 200 zur verfügung stellen könnte, evtl. mit Tips zur optimalen Abstimmung (und Brummgeräuscheeleminierung).

Gruß Simon
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