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Welche Gebrauchtware ist empfehlenswert?

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multifan
Stammgast
#1 erstellt: 21. Jan 2009, 20:16
Hallo!

Ich möchte mir in den nächsten Monaten langsam eine Stereoanlage zusammenstellen. Mir hat die Kaufberatung hier im Forum Viel Gegenwert für´s Geld? Kleines Budget? KEIN PROBLEM! sehr gut gefallen. Und da ich keinen Wert auf kompakte Bauform der Lautsprecher, einheitliches Design oder Neuware lege, möchte ich mir gebrauchte Lautsprecher und Verstärker wie im Thread beschrieben anschaffen.

Momentan habe ich einen Technics SA-EX 140 Receiver und zwei Raveland Wattweißich Boxen. Wurden mir von dem gleichen Typen empfohlen, der mir auch eine Bassrolle in mein Auto bauen wollte und meinte, dass die Hifi-Hersteller sich kaum von einander unterscheiden würden, man müsse nur auf die Watt-Zahlen achten. Sonst ist er ein netter Kerl. Er liest nur zuviel im Conrad-Katalog.

Naja, die Lautsprecher leuchten bei jedem Beat blau und sind vom Design mehr so in Richtung PA gestaltet. Daten habe ich keine, aber ich schätze dass sie bei dieser Marke sowieso nicht verlässlich sind. Naja, hören mag ich jedenfalls nicht mehr drauf.

Seit mein Vater nun einen neuen Denon 1509 Verstärker und System Fidelity SF 4050 Standlautsprecher hat, und ich die mal probegehört habe, finde ich dass meine momentane Anlage so nicht mehr für mich reicht.

Fürs erste möchte ich den Technics Receiver behalten, er scheint mir bei meiner aktuellen Aufstellung noch die beste Komponente zu sein. Ich suche jetzt also Lautsprecher, die mit dem Technics kompatibel sind. Hier die technischen Daten:

Type:Receiver
Number of Channels:2 Channels
Stereo Mode Power:100 Watt @ 8 ohm, 40 Hz - 20 kHz, THD: 0.8%
Surround Mode Power:100 Watt @ 8 ohm, 40 Hz - 20 kHz, THD: 0.8%

Inputs / Outputs
Rear Input Connectors:RCA (2 Audio Channels) x 4
Rear Output Connectors:RCA (2 Audio Channels) x 4
Front A/V Connections:Headphones x 1

Convenience
Speaker Impedance:8 Ohm
Speaker Selection:A/B
Tuner Presets:30 Channels
Tone Controls:Bass %26 Treble

Ich weiß aber bei der Flut an verschiedenen Herstellern in der Bucht aber nicht, welche nun zu den empfehlenswerten gehören. Bose und B&O wohl eher nicht, Heco und Braun umso mehr. Das Angebot ist für diese Marken aber nicht sehr groß.

Ich habe ein Budget von ca. 100€ für ein Paar Lautsprecher.
Ich mag gerne einen warmen Klang, der auch bassbetont sein darf. Ob Standlautsprecher oder Kompakt ist mir egal.
baerchen.aus.hl
Inventar
#2 erstellt: 21. Jan 2009, 20:35
Hallo,

deinen Technics Receiver kannst Du behalten so lange er noch funktioniert. Bei den heutigen Einstiegsgeräten findest Du zwar etwas anderes aber nicht unbedingt etwas besseres.

Den Löwenanteil des Klanges einer Stereoanlage machen die Lautsprecher im Zusammenspiel mit der Raumakustik. Daher sollte man sich zunächst auf die Lautsprecher konzentrieren.

Wie groß ist denn der Raum in dem die Boxen stehen sollen, wie sehen die Aufstellmöglichkeiten aus und welche Art von Musik hörst Du? Welche Quellgeräte möchtest Du benutzen... PC, CD, DVD, PS, Plattenspieler? Und vor allem was darf der Spaß kosten? Denn wenn Di keinen neuen Receiver oder Verstärker brauchst hättest Du ja theoretisch mehr Geld für die Lautsprecher

Gruß
Bärchen
multifan
Stammgast
#3 erstellt: 21. Jan 2009, 22:02
Als Quelle habe ich einen Technics CD-Spieler, passend zu dem Receiver und außerdem noch einen Pioneer Plattenspieler. Des weiteren habe ich noch ein altes Nordmende Kasettendeck für die alten Alf-Hörspiele. Mein Zimmer ist 15 m² groß und ich habe die Möglichkeit, die Lautsprecher in einem Stereodreieck zu Schreibtisch und Sofa aufzustellen, von daher sehe ich kein Problem. Ich höre viel durchgemischte Musik ... momentan krieg ich alle alten Platte von meinen Verwandten ... das geht also von bis. Techno, Rap und RnB kann ich ausschließen. Ich mag wie gesagt gerne deutliche Bässe und einen armen Klang.
baerchen.aus.hl
Inventar
#4 erstellt: 21. Jan 2009, 22:07
Hallo,

den CD-Player kannst DU auch weiter benutzen bis er seine Seele aushaucht. Bei Plattenspieler und Tape müsste man genaus wissen welche Modelle es sind.

Würdest Du dir u.U. zutrauen die Boxen selber zu bauen?

Gruß
Bärchen
multifan
Stammgast
#5 erstellt: 21. Jan 2009, 22:10
ach ja, und die 100€ waren für den Anfang auch nur für die Lautsprecher gedacht ... Aber wenn auch hier "Wer spart, kauft zweimal" gilt, werde ich mein Budget hochschrauben und noch etwas mit der Anschaffung warten. Ich will nur keinen Scheiß, den ich nach einem halben Jahr am liebsten wieder los sein würde. Ich würde mich sehr über konkrete Empfehlungen für LS freuen!
multifan
Stammgast
#6 erstellt: 21. Jan 2009, 22:16
Boxen selber bauen ... Bock und Zeit hätt' ich schon, aber ich weiß nicht ob ich es kann! Das ist ja schon etwas anspruchsvoller als CarHifi ...
Der Plattenspieler ist ein Pioneer PL 990 von dem Kassettendeck habe ich keinen genauen Modellnamen; ist von Nordmende, steht "Stereo Double Auto Reverse Deck" drauf. Macht auf mich den besten Qualitätseindruck meiner Geräte.
baerchen.aus.hl
Inventar
#7 erstellt: 21. Jan 2009, 23:29
Hallo,

ich denke, in Sachen Elektronik bist du mit Ausnahme des Plattenspielers ganz gut davor.

Um dir einen konkreten Tipp in Sachen Lautsprecher geben zu können, wäre es ideal, wenn Du zunächst mal durch die örtlichen Läden ziehst und dir mal einiges anhörst. Damit läst sich am ehesten feststellen welche Art von LS dir gefallen könnte. Dann schauen wir mal, was sich so im I-Net findet. Am ehesten würde ich mich bei Kompaktboxen oder zierlichen Standboxen umsehen. Ausgewachsene Standboxen haben in deinem Raum imho nichts zu suchen.

Gruß
Bärchen


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 21. Jan 2009, 23:32 bearbeitet]
LouisCyphre123
Inventar
#8 erstellt: 22. Jan 2009, 11:35
Wenn ich den Threadersteller richtig verstanden habe, sind für ihn auch Gebrauchtboxen okay....oder?

Und für 100 Euronen sollte man doch besser dazu greifen, oder?

Ich werfe mal die Canton GLE 60 / 70 ins Gefecht...sind aus den frühen 80ern und dürften bei Ebay so für 70-120 EUR / Paar weggehen...

Ich finde, auf dem Gebrauchtmarkt bekommt man echt was fürs Geld...
Gestern in Ebay sind zum Beispiel tolle Stand-LS von monitor Audio (B4) für ca. 170 EUR weggegangen...
Wenn man bedenkt, dass der Nachfolger, die BR5 einenS traßenpreis von neu ca. 500 EUR haben dürfte, ist das echt okay...

Ich s delbst habe mir gerade sehr günstig Bang & Olufsen Beovox S-45-2 geschossen - mittelgroße Kompakt-LS, Echtholz, sehr schick.
Klingen klasse, dürften aber leider nix für den Threadersteller sein, da ich sie eher analytisch und hell abgestimmt finde, sind nicht sooo sehr die Bassmonster
baerchen.aus.hl
Inventar
#9 erstellt: 22. Jan 2009, 11:40
Ja Louis, sicher wird man letzlich auf dem Gebrauchtmarkt oder beim DIY landen nur sollte unser TE sich zunächst über seine Hörgewohnheiten und Soundvorstellungen äußern, sonst stochern wir mit unseren Vorschlägen nur im Nebel rum...


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 22. Jan 2009, 11:41 bearbeitet]
LouisCyphre123
Inventar
#10 erstellt: 22. Jan 2009, 11:44
Okay, hatte Dich falsch verstanden bzw. zu schnell gelesen....

Da böte sich aber noch die Möglichkeit mal in der Verwandschaft/Bekanntschaft rumzufragen..da stehen bei vielen Leuten doch auch noch die LS von vor 20 Jahren im Wohnzimmer, die kann man dann direkt mal Probehören und wenn welche dabei sind wo man sagt "geil", die dann entweder dem Verwandten abschwatzen oder dieselben oder welche aus derselben Baureihe in Ebay suchen....
BooStar
Stammgast
#11 erstellt: 22. Jan 2009, 13:51
Tendenziell sehe ich, daß Standlautsprecher wesentlich billiger gehandelt werden als kompakte.
Das geht sogar so weit, daß z.B. die Elac CL 82 über dem Preis der CL 102 liegt - 50% höher! Bei den Canton Ergos ist es ähnlich aber nicht so extrem.
Ich würde mich - falls Du noch Infos findest - an den alten Neupreisen orientieren. Ganz grob: 150 € UVP/Kompaktlautsprecher Einsteigerklasse und dann eine Liga höher schauen.
Dann mal ein paar Namen:
Quadral Phonologue Serie: Altan, Tribun, Shogun und kleiner: Rondo, Pico, Ipso
Elac CL xxx. Die anderen Serien mit EL... sind älter - kenn ich aber nicht.
Canton Ergo und Canton Karat (die alten ~1990).
madud
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 22. Jan 2009, 15:10
Was bringt mir eigentlich ein Probehören beim Händler, wenn mein Raum zu Hause ganz andere Ausmaße hat und darüber hinaus auch noch anders möbliert ist?
LouisCyphre123
Inventar
#13 erstellt: 22. Jan 2009, 15:30
Na man kann schon vergleichen "KEF ist mir zu hell abgestimmt gegenüber Canton, B&W gefällt mir in den mitten nicht....oh - die Hecos klingen schön"!
Und dann nimmste die Hecos mit nach Hause, und eventuell noch ein paar das Dir gefallen hat, und hörst sie da...

Das Hören beim Händler diente zumindest bei mir der VORauswahl.
Auch, um ein Gefühl für Preis/Leistung zu bekommen. Sind einem die 500 EUR mehrpreis der Heco Celan zur Heco Victa zu viel oder will man den Klanggewinn haben...etc.
madud
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 22. Jan 2009, 15:37
Das leuchtet ein. Ein Vergleich ist immerhin schon eine Orientierung!
baerchen.aus.hl
Inventar
#15 erstellt: 22. Jan 2009, 15:41

LouisCyphre123 schrieb:
Na man kann schon vergleichen "KEF ist mir zu hell abgestimmt gegenüber Canton, B&W gefällt mir in den mitten nicht....oh - die Hecos klingen schön"!
Und dann nimmste die Hecos mit nach Hause, und eventuell noch ein paar das Dir gefallen hat, und hörst sie da...

Das Hören beim Händler diente zumindest bei mir der VORauswahl.
Auch, um ein Gefühl für Preis/Leistung zu bekommen. Sind einem die 500 EUR mehrpreis der Heco Celan zur Heco Victa zu viel oder will man den Klanggewinn haben...etc.


Genau darum ging es mir. Wenn unser TE nach der Runde durch die Läden zum Ergebnis kommt, ihm hätte z.B. Wharfedale am besten gefallen macht kaum Sinn ihm eine gebrauchte Elac zu empfehlen, dann muss man nach einer warm klingenden Box ausschau halten die zu seinen 15 qm passt.....
multifan
Stammgast
#16 erstellt: 22. Jan 2009, 16:06
Mit einer Runde durch Läden ieht es bei mir ganz schlecht aus ... ich wohne in Klanxbüll, Nordfriesland. Direkt beim Hindenburgdamm nach Sylt. Da gibts es keine Fachgeschäfte oder sowas. Wenn man es mal mit meinen Präferenzen in anderen HiFi-Breichen beschreibt: Ich mag in Sachen Kopfhörer gerne die Beyerdynamic DT990 und im Auto ist meine Lieblingsendstufe die Audison SRx2. Ich weiß nicht ob euch das was sagt, aber in Sachen Klangvorlieben könnte ich mich da nur wiederholen.
Ich mag es, wenn man die Bässe im Klangbild deutlich wahrnimmt. Da ich mich aber ab und zu auch mit E-Musik beschäftige, darf es dadurch aber nicht allzusehr verfälscht werden. Ansonsten insgesamt eher warm als analytisch.

Übrigens werde ich in einem Jahr ausziehen, und da kann ich noch nicht wissen, woe groß das Zimmer sein wird. Klar, das mag wichtig sein, aber gibts es in Sachen Zimmergröße nicht vielleicht auch "Allrounder"?
baerchen.aus.hl
Inventar
#17 erstellt: 22. Jan 2009, 17:53
Hallo,

Klanxbüll? Schöne Gegend mit viel frischer, sauberer Luft... aber wirklich etwas am A... der Welt. Am WE auf den Zug setzen und mal HH oder KI fahren ist nicht drin?

Gute Allrounder mit etwas Punch für dein Budget wären z.B. ältere Canton Kompaktboxen (Karat, Quinto, Fonum). Doch im Moment schwimmt imho nichts gescheites in Bucht rum.

Falls du dich genauer mit DIY beschäftigen möchtest, dann schau mal hier rein http://www.acoustic-...23657bbf06339cb2add0 Udo hat eigentlich für jeden Geldbeutel etwas im Programm. Auch Konzepte die sich später für größere Räume erweitern lassen. Auch diese Adresse in HH ist dafür interessant. Herr Brager hat weit aus mehr Konzepte auf Lager wie im I-Net veröffentlich. So hab ich bei ihm vor kurzem eine zierliche Standbox gehört. Ein Backloadet Horn mit einem kleinen Breitbänder bestückt. Ein ähnliches Konzept wie das berühmte "Viech" nur zierlicher, imho besser im Klang aber leider auch etwas teurer...aber nicht viel

Grüße aus Lübeck nach Nordfriesland
Bärchen


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 22. Jan 2009, 17:55 bearbeitet]
multifan
Stammgast
#18 erstellt: 24. Jan 2009, 23:41
Nach Hamburg reisen um LS probezuhören ... das macht glaube ich bei meinem Budget keinen Sinn.

Das DIY-Konzept, wie Udo es anbietet finde ich sehr interessant. Ich traue mir den Zusammenbau soweit auch zu, aber die Weichen sehen recht kompliziert aus ... kann man es als Anfänger ohne technische Vorbildung in dem Bereich (und ohne Verwandte oder Freunde mit Vorbildung) hinkriegen soetwas zusammenzubauen? Ich hätte schon Lust mir meine LS selber zu basteln, aber ich weiß nicht ob es kann. Was für eine Qualität kann ich eigentlich von den DIY-LS erwarten, im Vergleich zu Fertig-LS? Also um beispielsweise das Niveau der First Time 2 zu erreichen, wieviel müsste ich im Handel geschätzt ca. ausgeben? Nur um die Ersparnis/Qualitätsgewiin mal einordnen zu können. Denn wenn ich dadurch nur einen geringen Sprung im Preis/Leistung-Verhältnis mache, muss ich mir die Mühe ja nicht machen.

Übrigens schon mal Danke für die guten Tips bis hierher, ihr habt mich schon weitergebracht!
baerchen.aus.hl
Inventar
#19 erstellt: 25. Jan 2009, 06:42
Hallo,

was das Qualitätsniveau von DIY-Boxen angeht so gehen da die Meinungen ziemlich auseinander.

Man muss bedenken, das man als Laie oder Heimwerker selbst bei aller Mühe beim Gehäuse nur selten das Fertigungsniveau von Fertigboxen erreicht, weil einem schlicht die technischen Möglichkeiten fehlen. Dennoch ist u.U. der Bau eines Gehäuses nicht ganz billig, vor allem, wenn man sich das benötigte Werkzeug erstmal kaufen muss oder hier und da die Hilfe eines Profis in Anspruch nimmt (z.B. den Lackierer). Aber das ein Erstlingswerk unbedingt Schreinerqualität erreichen muss, sehe ich nicht unbedingt ein.

Ich denke, viele Hifi-Freunde sind da etwas inkonsequent und lassen sich, obwohl sie sonst nur den optimalen Klang predigen, zu sehr von der Optik leiten. Eine Box soll zunächst erstmal gut klingen und dann gut aussehen.

Beim Klangniveau muss man wissen, dass auch viele große Hersteller ihre Chassies nicht selbst entwickeln und herstellen, sondern wie die Bastler auf das Angebot von Scanspeak, Morel, Seas, etc. zurückgreifen. Das dabei nicht immer die teuersten zum Einsatz kommen, dürfte auch klar sein.

Wen man also das nötige Werkzeug hat oder ausleihen kann, mit einer bescheidenen Gehäusequalität zufrieden ist, auf fertige Komzepte zurückgreift und die benötigte Arbeitszeit als Freieitbeschäftigung betrachtet, kann man klanglich auch als Anfänger ohne weiteres das Niveau von hochwertigen, teuren Fertigboxen erreichen. Ich habe zwar Udos Firsttime Reihe noch nicht hören können, kenne aber Udos hohen Qualitätsanspruch und einige Erfahrungsberichte hier aus dem DIY-Forum. Danach soll die Firtstime 4 etwa auf dem Niveau einer Canton GLE spielen und die Firtstime 8, um bei Canton zu bleiben, der Karat konkurrenz machen.

Vor der Weiche brauchst Du keine Angst haben. Du bekommst einen auch für Laien verständlichen Schaltplan. Auch wenn Du nicht Löten kannst ist das kein großes Problem. Viele DIY-ler bauen eine fliegende Verdrahtung und nehmen dabei Lüsterklemmen oder Klemmhülsen und Kabelschuhe zum Krimpen zur Hilfe.

Außerdem läst Udo seine Kunden nicht im Stich. Er hilft via Telefon und Email wo und wie er kann. Auch hier im DIY-Unterforum gibt es kompetente Hilfe...

Also nur Mut und ab in die Klötterkammer...

Gruß
Bärchen

ups...im letzten Post habe ich den Link von dem DIY-Laden in HH vergessen: www.openair-speaker.de als absoluter Anfänger bist Du aber, so denke ich, bei Udo besser aufgehoben....


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 25. Jan 2009, 06:57 bearbeitet]
multifan
Stammgast
#20 erstellt: 03. Feb 2009, 21:33
So, ich buddel diesen alten Thread nochmal aus.

baerchen.aus.hl schrieb:

ich denke, in Sachen Elektronik bist du mit Ausnahme des Plattenspielers ganz gut davor.


Mein momentaner Plattenspieler ist wie gesagt ein Pioneer PL 990 den ich ungehört hier bei Amazon gekauft habe.
Wieviel müsste ich investieren, damit der Plattenspieler nicht die "Ausnahme" in meiner Aufstellung wird?

In einem anderen Thread habe ich gelesen:


ohne jetzt gleich in Subkultur zu verfallen: Die 100 € für einen neuen Dreher incl. Vorverstärker kannst Du auch gleich zum Fenster hinaus werfen. Dafür gibt es nichts Brauchbares in neu.


Also WENN, dann was Gebrauchtes (hab ich eh viel mehr Bock drauf )

Die Frage: Welche Gebrauchtware ist empfehlenswert?

Thorens, Dual, Braun, Telefunken, alte Technics usw. bei ebay?
Oder gibt es da wieder besondere Klassiker zu denen man raten bzw abraten kann?

Ich würde mich über ein paar Tips freuen!

mfg Andreas
baerchen.aus.hl
Inventar
#21 erstellt: 03. Feb 2009, 22:28
LouisCyphre123
Inventar
#22 erstellt: 04. Feb 2009, 10:34
Wie hoch ist den das Budget für nen PS?
multifan
Stammgast
#23 erstellt: 04. Feb 2009, 14:03
Dazu hab ich mir noch nicht viele Gedanken gemacht ... kommt auch drauf an, wieviel ich für meinen alten noch kriegen kann. Ich hab da kein Gefühl für, wieviel man da ausgeben muss. Über 100€ würd ich aber ungern einplanen müssen ...
baerchen.aus.hl
Inventar
#24 erstellt: 04. Feb 2009, 14:10
Nun, bei gebrauchten PS sollte man auch immer einen neuen Tonabnehmer oder zumindest eine Ersatznadel für den vorhandenen Tonabnehmer und bei Riementrieblern einen neuen Riemen einkalkulieren. Beim oben verlinkten Sherwood PM1270 wären das etwa 30 Euro für eine neue Nadel und ca 10 Euro für einen neuen Riemen. Ich denke, der 1270 für ca 40 Euro über den Tisch geht. Also hier würde das Budget passen
multifan
Stammgast
#25 erstellt: 04. Feb 2009, 14:22
Schön!

Muss ich aber wirklich auf jeden Fall Nadel und Riemen ersetzen?
Welcher der PS scheint dir denn der bessere zu sein? Es sind beides Riementriebler und die Preise für Nadel und Riemen sind ähnlich.
baerchen.aus.hl
Inventar
#26 erstellt: 04. Feb 2009, 14:39
Nun, was im Leben ist schon zwingend notwendig. Man kann sich auch die Platten verhunzen und einen eiernden Ton in Kauf nehmen. Also bei der Nadel würde ich auf Nummer Sicher gehen. Beim Riemen kann man abwarten wie der Zustand ist.
multifan
Stammgast
#27 erstellt: 04. Feb 2009, 14:46
Wenn ich für den 1270 eine Erstznadel möchte, muss ich doch nach einer Ersatznadel für den eingebauten Tonabnehmer (Ortofon OM 10) und nicht nach einer Ersatznadel für einen Sherwood PM 1270 suchen, oder? Die Nadel muss noch auf den Tonabnehmer passen...
baerchen.aus.hl
Inventar
#28 erstellt: 04. Feb 2009, 14:54
Richtig, Ersatznadel für das OM 10 z.B. hier http://www.williamth...0-13-80_p4270_x2.htm

Vorteil diese Tonabnehmersystems ist, dass es sich mit einer besseren Nadel ( Nadeln 20,30 oder 40) upgraden läst
dschaen81
Stammgast
#29 erstellt: 04. Feb 2009, 15:45
Hallo Andreas,

Bärchen hat schon recht, wenn er sagt, dass man bei einem gebrauchten Dreher besser mal eine neue Nadel einkalkuliert. Das muss aber nicht sein. Ich habe einige gebrauchte Tonabnehmer, deren Nadeln noch einwandfrei sind.
Ob eine Nadel fertig ist, kannst du recht schnell testen. Einfach das letzte Stück auf einer Platte anhören und auf Verzerrungen und übermäßiges Zischeln bei S-Lauten achten. Wenn vorhanden, dann ist es Zeit für einen Tausch.

Ich würde an Deiner Stelle auch nach Dual-Drehern Ausschau halten. Die sind immer noch in hohen Stückzahlen vorhanden, technisch ausgereift und robust. Ausserdem sind fast alle Service-Unterlagen kostenlos online verfügbar, falls was dran gemacht werden muss. Und auf ein bisschen Wartung muss man sich bei Geräten solchen Alters immer einstellen.

Beim Dreher-Kauf ist es auch sehr empfehlenswert, wenn irgend möglich, das Gerät abzuholen. Einen Plattenspieler so zu verpacken, dass nichts kaputtgehen kann, erfordert Sachkenntnis und ist zeitaufwendig. Die meisten Verkäufer sind dazu nicht in der Lage. Die Wahrscheinlichkeit eines Versandschadens bei den empfindlichen Geräten ist deshalb sehr hoch. Das musste ich schon am eigenen Leibe erfahren.

Gruß
Jan


[Beitrag von dschaen81 am 04. Feb 2009, 15:46 bearbeitet]
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