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Viel Gegenwert für´s Geld? Kleines Budget? KEIN PROBLEM!

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Autor
Beitrag
geniesser_1
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 28. Feb 2005, 22:32
Hallo,

ich habe dieses posting bereits in einem anderen Thread (Thema: Lautsprceher-Selbstbau oder Neukauf?) gepostet und da andere User meinten, das sei hier vielleicht auch hilfreich, habe ich mich entschlossen, das hier halt auch mal einzustellen, da die meisten wohl eher falsch investieren...

mit etwas Geduld und spucke kann man nämlich auch bei einem niedrigen Budget ne richtig GUT WIEDERGEBENDE Anlage erstehen...


------------------------------


ich antworte mal etwas umfassender,was das eigentliche Problem ( = niedriges BUDGET) anbelangt:

Wenn es nur darum geht, moeglichst preiswert an eine komplette Anlage zu kommen, dann bieten gewisse Auktionshaeuser enorme Moeglichkeiten:

Dort werden immer mal gute, nicht mehr ganz taufrische Anlage-Komponenten fuer 50-100 Euro versteigert.

Da der mensch ziemlich dumm ist, bekommt man bspw. aeuisserst gute Verstaerker, gute CDPs, Tuner, etc. fuer einen Appel und ein Ei.

Die Verstaerkertechnologie ist seit viel Jahren ausgereift und daher ist es nicht zielfuehrend, NEUE Produkte zu kaufen.

Zudem hat der Surround-Wahn dazu gefuehrt, dass Stereo-Komponenten kaum mehr das an Preis erzielen, was sie wirklich wert sind.

Die Elektronik der CDPs der letzten 4-5 Jahre ist derart gut, dass man KEINEN (nennenswerten) Unterschied hoert.

Fazit:

"Die neue Anlage" kann elektronikseitig mit Geduld und Cleverness fuer ca. 100-200 Euro gekauft werden.

Das einzig "Schlimme" daran mag dann vielleicht sein, dass der CDP moeglicherweise Schwarz, der verstaerker silberfarben und die Boxen in Nussbaum sind... ich kann jedoch versichern, dass das NICHT HOERBAR ist....

Was die Lautsprecher - also die WIRKLICH wichtigen Sachen -anbelangt, so kann man ebenfalls vom Surround-Schlanksaeulen-Bruellwuerfel-Wahn praechtig profitieren, weil gut konstruierte ( und damit designmaessig "unmodische" ) gebrauchte Lautsprecher derzeit aufgrund der technisch-physikalischen Anforderungen an gute Wiedergabequalitaet, was Gehaeusedimensionen anbelangt, ebenfalls fast unverkaeuflich sind.

ich kann das belegen, weil ich in den letzten Wochen mehrere Paare richtig guter gebrauchter Lautsprecher fuer 25-66 Euro/PAAR (!!!) in technisch einwandfreiem Zustand fuer diverse Nebenraeume und meine Tochter gekauft habe.

Insbesondere die ueblichen DEUTSCHEN Marktfuehrer der 70er und 80er Jahre (hier insbesondere Heco und Braun) haben bereits damals hochinnovative und immer noch ausgezeichnete Produkte gebaut, die absolut solide durchkonzipiert wurden und sehr neutrale Wiedergabe haben.

Die sind auch heute noch erstklassig und spielen, was Wiedergabetreue anbelangt, locker 99% der heutigen Bruellwuerfel in Grund und Boden.

Wenn es auch ein Kopfhoerer sein darf, so ist man mit einfachen Stax-KH wie dem SR-44 fuer gebraucht 50-80 Euro ebenfalls bereits sehr gut bedient und mit einem alten Stax Lambda und SRM-1 MK II (fuer ca. 250 Euro) bereits wiedergabeseitig excellent positioniert

Mit anderen Worten:

wenn es nur um Budgetschwierigkeiten geht und nicht darum, selber sich mit viel zeitlichem Aufwand und einigem Literaturstudium der Herausforderung eines wirklich selbst entwickelten LS zu stellen, dann kann man auf die o.a. Art und Weise mit je nach geduld und Marktlage 250 bis 450 Euro eine wirklich ausgezeichnete Anlage zusammenstellen.

den Rest investiert man dann sinnvoll in CDs.

Kabelklang ist zumindest irrelevant (falls es ihn ueberhaupt egebn sollte) , daher reichen ganz normale Strippen fuer ein paar Euro.

wer es nicht glaubt, den verweise ich auch die beiden sauber durchgefuehrten A/B Kabel-Blind_Hoertests, bei denen keiner der Kabelglaeubigen Unterschiedliche Kabel am Klang indentifizieren konnte, wenn er eben nicht WUSSTE, welches angeschlossen ist...

Sollte aber der reiz darin liegen, sich selber an einem Projekt zu versuchen, so bist Du hier im Forum gut aufgehoben, weil hier ne Menge echter Experten sind, die auch mir bereits enorm viel vermittelt haben und konkret mit Rat und Tat beiseite stehen.

Im Stich gelassen wird hier - so glaube ich - keiner.

ich selber habe neulich bei einem der Experten einen seiner selbstbau-LS gehoert, der ganz, ganz nah an einen der weltbesten Studio-Monitore herankommt.

Der letzte Satz soll Deine rhetorische Frage am Anfang beantworten:

Mittlerweile gibt es gute Literatur, sehr gute Simu- und Messprogramme, es gibt (noch) sehr gute und auch sogar ganz ausgezeichnete Chassis auf dem Markt.

Wenn man keine konstruktiven fehler macht und sich hier gut beraten laesst, dann wird es verdammt schwer, mit guten Chassis KEINE sehr guten LS zu bauen...

Ich kann das insofern etwas beurteilen, weil ich selber hier unendlich viel gelernt habe und in Baelde wirklich ausgezeichnete LS haben werde - selbstgebaut, aber mit der tatkraeftigen Hilfe so mancher Forumsmitglieder bei der Entwicklung.

Wenn es Budgetprobleme gibt und nur ein rascher Kauf mit entsprechend schneller Loesung des mangelzustandes bei einigen Hundert Euro Budget zielfuehrend ist, so kann nur zu Behringer-Aktivboxen geraten werden.
Die kosten neu gerade mal 200-300 Euro und ersparen vielleicht sogar den verstaerker.

Gruss
geniesser_1

P.S.: Eine gute Quelle fuer Behringer-LS ist hoerzone.de
Herbert
Inventar
#2 erstellt: 28. Feb 2005, 23:35


Gruss
Herbert
Hifi-man
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 01. Mrz 2005, 00:59
guter Beitrag
geniesser_1
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 01. Mrz 2005, 10:59
Vieleicht noch zur Ergaenzung:

Frage an radio Eriwan:

"Kann man Unterschiede zwischen CD-Playern beim derzeitigen Stand der Technik ueberhaupt hoeren?"

Radio Eriwan antwortet:

" Im Prinzip nicht! Die heutigen Chips zur D/A-Wandlung sind auf derart hohem Stand und haben alle 24 bit/96 kHz-Technologie, dass die Unterschiede normalerweise deutlich unterhalb der Hoerzschwelle liegen, mithin nicht wahrnehmbar sind. Wer einen gebrauchten CDP kauft, der in den letzten 5 Jahren produziert wurde, wird im Doppel-Blindtest keinen Unterschied im vergleich zu superteuren neuen geraeten hoeren. ES SEI DENN: Das superteure geraet ist bewusst vom hersteller gesoundet! Um auf dem heiss umkaempften Markt ueberhaupt wahrnehmbare Unterschiede zu schaffen , mit deren Hilfe man den Verbraucher zum Rauswerfen des geldes aus dem fenster verleiten kann, hat man optische reize (Anmutung, wie bespw. Sinnlose Masse-Laufwerke, kiloschwere regler, bizarre Geraetefuesschen)und pseudo-Innovationen ("Super-XYZ-Schaltkreis") etabliert, aber man hat auch BEWUSST bisweilen das neutrale Signal in der verstaerkerstufe manipuliert, den Klang, der hinten rauskommt, etwas gesoundet.

Das gefaellt dann irgendwie, auch, wenn das genau das gegenteil dessen ist, was der Kunde eigentlich erwartet (naemlich ein unverfaelschets Klangbild) .

Ausdruecklich davon ausgenommen sind aeltere CDP, die aelter als 5 Jahre sind, hier gibt es tatsaechlich noch Unterschiede bei der Chip-Qualitaet.

Im Uebrigen gibt es sowieso nicht viele unterschiedliche Wandlerchips auf dem Markt... in vielen geraeten ist das gleiche drin. So ein Spitzen-Chip kostet uebrigens ca. 2 Dollar. Nur, um mal die herstellungskosten des "Herzens" eines CDP klarzustellen....

Das Laufwerk hat KEINEN relevanten Einfluss auf den Klang!


ich selber habe einmal einen Blindtest gemacht, bei dem ich einen ca. 10 Jahre alten CDP (Damals einer der besten) gegen einen neueren getestet habe.

es war ein deutlicher Unterschied hoerbar.
Dann habe ich den alten CDP ueber seinen digital-Ausgang und einen ebenfalls 10 Jahre alten, aber damals bereits auf heutigem Standard befindlichen DA-Wandler angeschlossen.

und mit einem CDP neuerer baureihe ( ca. 2001 auf den Markt gekommen) verglichen.

Ich war nicht imstande, einen Unterschied zwischen den beiden auszumachen, der relavant gewesen waere.

Also: Thema durch, das gesparte Geld wird in CDs angelegt...

Epilog:

Natuerlich werden sich bald irgendwelche Leute zu Wort melden, die behaupten, dramatische Unterschiede bei den voellig irrelevanten Dingen wie Kabeln, CDP etc. hoeren zu koennen.

Bisher allerdings haben diese Leute bei bereits 2 aufwendigen Kabeltests bei "Hoerzone" in Muenchen (Diesbezuegliche Berichte sind hier im Board) voellig versagt. Soviel zu OPtimismus, Autosuggestion und brutaler Realitaet...

Gruss
geniesser_1


[Beitrag von geniesser_1 am 01. Mrz 2005, 20:21 bearbeitet]
The_FlowerKing
Stammgast
#5 erstellt: 01. Mrz 2005, 18:01
sehr guter beitrag, kanns nur unterschreiben! ich baue zwar nicht selbst, aber neugekauft habe ich außer bei kleinen kabeln und solchem zubehör schon seit 3 jahren nicht mehr - habe alles gebraucht: lautsprecher, vorstufe, monos, cdplayer, wandler, steckdosen, cinch/xlr/koax-kabel, sub ... ich muss sagen, die technik aus den 90ern kann super gut mithalten mit "modernen" geräten (jedenfalls was endstufen und LS betrifft). letztlich hab ich aber trotzdem viel mehr ausgegeben als ich wollte.. dafür hab ich jetzt nen schniekes stereo-system in mein 5.1 komplett integriert und bin super zufrieden bis auf kleinigkeiten im klang, den ich aber durch andere elektronik kaum beeinflussen kann. ich könnte schon, doch müsst ich dafür wieder komplett umrüsten .. das will ich aber nicht

wer neu kauft, ist selbst schuld meiner meinung allerdings sollten die gebrauchten geräte auch einen gewissen technologischen stand mitbringen, denn endstufen über 10 jahre sind bis auf wenige ausnahmen meistens doch unterlegen.

mein sempf dazu, zwar nicht ganz dem beitrag gerecht aber macht ja nichts
palisanderwolf
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 01. Mrz 2005, 20:44
Gekonnt polarisierend

MfG Bernd
geniesser_1
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 03. Mrz 2005, 10:26
Alternatives Vorgehen fuer Diejenigen, die unbedingt einen ganz neuen DA-Wandler benutzen wollen und ein kleines Budget besitzen:



mein Tip:

alten CDP gebraucht kaufen, der einen digitalen Ausgang hat.

Dann einen Behringer Ultramatch SRC 2496 fuer 149 Euro kaufen (da ist ein Top-Wandler drin) .

anschliessend geht es vom SRC zum verstaerker.

Auf diese Art kostet ein Top-CDP-System ca. 200 bis max. 250 Euro.

der Vorteil: Der SRC "vergisst" bestimmte unangenehme bits...

den Rest steckt man in CDs, das ist besser.

Habe bereits einen uralten CDP ueber einen externen DA-Wandler egegn den Rega 2000 laufen lassen und konnte trotz abhoeren ueber einen Stax SR404 keinen Unterschied hoeren...

Ich kann nur jedem empfehlen, selber einen Test zu machen. Allerdings muss ein sauberer Pegelabgleich erfolgen, sonst hoert sich der lautere besser an - das ist ein psychologisches Phaenomen, welches manche Haendler gerne ausnutzen, um bestimmte Geraete an den Mann/ die Frau zu bringen. bereits 0,5 dB sind da hoerbar...

Auf so etwas faellt man aber nur rein, wenn man diese Falle nicht kennet...

Gruss
geniesser_1
halligalli
Stammgast
#8 erstellt: 03. Mrz 2005, 11:20
Toller Beitrag!

Aber welche Firmen waren denn vor 5 Jahren in Sachen CDp Spitze?
Gibt es ein paar Marken auf die man sich "verlassen" kann?
Bei Auktionshäusern ist es ja mit dem probehören etwas schwer

Naja, weiterverkaufen kann man ja immernoch!
geniesser_1
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 03. Mrz 2005, 11:55
Nun - was die Laufwerke anbelangt, so befindet sich selbst im damals als Top-Modell euphorisch gefeierten, fuer 2.500 DM verkauften Camtech-Laufwerk ( der DA-Wandler kostete damals noch einmal rund 2.000 DM extra, war aber seiner Zeit in der Tat voraus und besass bereits vor ueber 10 Jahren 24 bit/96 kHz-Technologie) ein simples Computer-Laufwerk von Phillips.

Das Laufwerk funktioniert eben oder eben nicht. Punkt.

Hier reicht also ein einfacher alter CDP.

Wie gesagt, man hat dann zwei Moeglichkeiten:

1) Man benutzt den im CDP eingebauten DA-Wandler ( bereitet keine Probleme, wenn es ein geraet ist, welches nicht aelter als 4-5 Jahre ist)

oder man schafft sich

2) einen externen DA-Wandler an, der auf "neuestem Niveau" ist.

Letzterer waere beispielsweise ein Behringer SRC ( ca. 150 Euro) oder auch ein alter Camtech DAW, der gebraucht fuer ca. 250 Euro weggehen koennte und von der Verarbeitung und dem Design natuerlich edel aussieht und immer noch top ist.

Gruss geniesser_1

P.S.: Ich bspw. habe vor 1 Woche einen Denon DCD 860 als 2. Laufwerk gekauft und werde ganz einfach wieder einen Vergleichstest mit internem und externem DA-W machen. Danachj entscheide ich mich entweder dafuer, ihn so oder in KOmbination mit einem externen DAW zu betreiben.
Der Denon war recht teuer: er kostete 60 Euro...


[Beitrag von geniesser_1 am 03. Mrz 2005, 15:38 bearbeitet]
Taritan
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 03. Mrz 2005, 12:06
Also man bekommt ohne Zweifel für 200 Euro eine hoch lebendig klingende Anlage. CD Player klingen Prinzipbedingt nicht lebendig - sind also in keinem Fall HiFi sondern MidFi.
Kombiniert man einen günstigen aber guten Plattenspieler z.B. C.E.C. ab 15 Euro im Auktionshaus mit einem uralten Röhrenverstärker z.B. Braun CSV XY und einem günstigen aber denooch guten Zweiwegsystem für ca. 100 Euro, so erhält man ohne Frage echtes HiFi. Es macht Spass und klingt besser als Transitor / CD Player Kombinationen für viele 1000 Euro.:KR

Richtig aufwerten kann mann das ganze dann durch Selbstbauboxen, hier bekommt man einen Gegenwert, der in der Neukaufvariante unbezahlbar ist. Mein Tip: Podzus-Görlich
bukowsky
Inventar
#11 erstellt: 03. Mrz 2005, 12:14
warum sollte ein z. B. 15 Jahre alter CD-Spieler ausscheiden?

die Frage ist durchaus ernst zu verstehen. Wie leicht könnte eine bloße Empfehlung in die Nähe von Willkür oder Mutmaßung geraten, sich also als nicht sonderlich seriös herausstellen.


[Beitrag von bukowsky am 03. Mrz 2005, 16:11 bearbeitet]
geniesser_1
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 03. Mrz 2005, 12:17
@Taritan

Nun, wie man die eine oder andere Technologie einschaetzt, ist dem ganz persoenlichen Geschmack ueberlassen.
Das muss jeder selbst entscheiden.

Ob Roehre, Transistor, Digitale Medien oder Analog - das sei jedem mit seinem individuellen Geschmack selber ueberlassen.

Ich persoenlich kann gut mit LPs UND CDs leben.
Roehren haben einen durchaus angenehmen, sehr schmeichelnden Verfaerbunseffekt, aber HiFi im eigentlichen Sinne des HiFi ist das IMHO nicht, es ist keine optimale Loesung, wenn es um strikt neutrale Wiedergabe geht...
Aber - wie gesagt - bitte keine Grabekriege pro/contra Roehre, hier geht es nur um Tips fuer den sinnvollen oekonomischen Umgang mit kleinen Budgets und Vermeidung von unwirtschaftlichen (Fehl-)Investitionen, und um nix anderes...




Wichtig ist, dass man nicht wie ein Lemming den Marketing-Spruechen der Industrie hinterherstolpert und fehlinvestiert. Sondern einen klaren Kopf behaelt - dies umsomehr, wenn man sich finanziell keine Fehlentscheidungen leisten kann.

Wer gerne die neuesten Geraete mit Top-Design und viel Produktanmutung haben moechte und es sich leisten kann: Bitte sehr, kein Problem!

Aber wer mit dem Euro rechnen muss, der muss deswegen noch lange nicht auf Top-Wiedergabe verzichten.

Nur DAS war die Botschaft, die ich rueberbrigen wollte.




Gruss
geniesser_1


[Beitrag von geniesser_1 am 03. Mrz 2005, 16:24 bearbeitet]
halligalli
Stammgast
#13 erstellt: 03. Mrz 2005, 12:39
Na, das klingt doch gut, dann werde ich mal in nächster Zeit die Augen und Ohren offen halten!!!

Erstmal muss ich aber den vielen Stimmen nachgehen, die von dem Super Klang der ganz alten Playstations schwären
Sorry, BTT
geniesser_1
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 03. Mrz 2005, 15:45
Uebrigens...

boese, ganz boese Zungen behaupten sogar, man koenne mit den zumeist ueberall herumstehenden DVD-Playern ausgezeichnet CDs hoeren..... die solle angeblich diesen suendhaft teuren 2-US-Dollar-Chip serienmaessig drinhaben....

auf jeden Fall jedoch handelt es sich eum ein einwandfreies LAUFWERK... ich weiss aber nicht, ob sie einen kompatiblen digitalen Audio-Ausgang haben oder nur einen Dolby-koompatiblen, da bin ich ueberfragt. ueber Cinch-Anschluesse muessten sie aber verfuegen, oder?

Gruss
geniesser_1


[Beitrag von geniesser_1 am 03. Mrz 2005, 15:47 bearbeitet]
halligalli
Stammgast
#15 erstellt: 03. Mrz 2005, 16:04
Du meinst also ab zum nächten Discounter für 39,99€ einen DVDP einpacken.
Diesen über den Digitalausgang an einen D/A Wandler und direkt an den Digitaleingang vom Receiver und man einen guten CD Player?
geniesser_1
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 03. Mrz 2005, 16:12
Ich habe es noch nicht ausprobiert, aber es koennte klappen... wie gesagt, der Chip..... usw.

wobei boese Zungen behaupten, kein Hersteller wuerde den Wucherpreis von 2 US-DOllar zahlen..... das ist der Preis bei Abnahme von wenigen Stueck.... schliesslich werden die Abermilionenfach hergestellt...

Fragen kostet ja nix..

Gruss
geniesser_1
halligalli
Stammgast
#17 erstellt: 03. Mrz 2005, 16:33
Probieren geht über studieren

Irgendwer wird im Bekanntenkreis schon son Gerät haben...
Über den analog Ausgang können die Dinger doch aber nicht wirklich gut klingen?

Kurze Zwischenfrage:
Kann mir jemand den Unterschied eines 192 kHz/24 bit
96 kHz/24 bit Wandlers näher bringen?
Besser/schlecht - Vor-/Nachteil?
geniesser_1
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 03. Mrz 2005, 17:09

halligalli schrieb:
Probieren geht über studieren

Irgendwer wird im Bekanntenkreis schon son Gerät haben...
Über den analog Ausgang können die Dinger doch aber nicht wirklich gut klingen?

Kurze Zwischenfrage:
Kann mir jemand den Unterschied eines 192 kHz/24 bit
96 kHz/24 bit Wandlers näher bringen?
Besser/schlecht - Vor-/Nachteil? :cut


Es wird Dich nicht wirklich ueberraschen, wenn ich schreibe, dass der 192 kHz-Chip doppelt so viel abtastet wie ein 96 kHz-Chip....

Ob das hoerbar ist? Wohl kaum, ebensowenig wie ein silikonbedaempfter Haltegriff im Auto das Auto nicht schneller macht, aber ein gutes gefuehl gibt... die Marketing-Abteilungen brauchen eben immer wieder dringend pseudo-Innovationen, um an das Geld der Kunden zu kommen...

Gruss
geniesser_1


[Beitrag von geniesser_1 am 03. Mrz 2005, 23:00 bearbeitet]
halligalli
Stammgast
#19 erstellt: 03. Mrz 2005, 17:15
Na denn, bin nur gerade bei meinem Onkyo 600 drauf gestoßen, dass dort stand
D/A Wandler: 192 kHz/24 bit x 2
96 kHz/24 bit x 5

Und ich überlegt hab was mir das bringt
geniesser_1
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 03. Mrz 2005, 17:20
Das ist eine GUTE Ueberlegung, die die meisten Kunden nicht machen...*

es bringt...








...schlicht und einfach nix!

Gruss
geniesser_1
halligalli
Stammgast
#21 erstellt: 03. Mrz 2005, 17:29
Dann werde ich wohl mal testen müssen ob man einen Unterschied zwischen den D/A Wandlern aus dem Onkyo und zum Beispiel dem von dir genannetn Behringer Ultramatch SRC 2496 hört
petitrouge
Inventar
#22 erstellt: 03. Mrz 2005, 17:55
All,

nach umgehender Fragen meinerseits in anderen Threads, werde ich wahrscheinlich ab Montag ein Besitzer des besagten Wandlers von Behringer Ultramatch SRC 2496 sein.
Bin gespannt wie sich das ganze auswirken wird!
Schaun wir mal die passenden kabel werden mir auch dazu gleich mitgeliefert und ich bezahle gerade mal 148,-€ + Nachnahme!
Ich denke für das Gerät eine Digitale Verbindung (1m) und eine Verbindung Klinke auf Cinch (1,5m) ein klasse Preis.
Auf alle Fälle kann ich hier dann mal posten was ich von dieser Kombi halte.

Grüße
Jens
scrooge
Stammgast
#23 erstellt: 03. Mrz 2005, 17:59

Taritan schrieb:
Also man bekommt ohne Zweifel für 200 Euro eine hoch lebendig klingende Anlage. CD Player klingen Prinzipbedingt nicht lebendig - sind also in keinem Fall HiFi sondern MidFi.
Kombiniert man einen günstigen aber guten Plattenspieler z.B. C.E.C. ab 15 Euro im Auktionshaus mit einem uralten Röhrenverstärker z.B. Braun CSV XY und einem günstigen aber denooch guten Zweiwegsystem für ca. 100 Euro, so erhält man ohne Frage echtes HiFi. Es macht Spass und klingt besser als Transitor / CD Player Kombinationen für viele 1000 Euro.:KR

Richtig aufwerten kann mann das ganze dann durch Selbstbauboxen, hier bekommt man einen Gegenwert, der in der Neukaufvariante unbezahlbar ist. Mein Tip: Podzus-Görlich


Schön zu lesen, dass wieder mal jemand im Besitz der letztgültigen, objektiven Wahrheit ist

Grüsse
bukowsky
Inventar
#24 erstellt: 03. Mrz 2005, 18:04

bukowsky schrieb:
warum sollte ein z. B. 15 Jahre alter CD-Spieler ausscheiden?

die Frage ist durchaus ernst zu verstehen. Wie leicht könnte eine bloße Empfehlung in die Nähe von Willkür oder Mutmaßung geraten, sich also als nicht sonderlich seriös herausstellen.


qee?
xuser
Stammgast
#25 erstellt: 03. Mrz 2005, 22:42
Meinen 18 Jahre alten Röhren-CDP Cal. Tempest II SE habe ich mit einigen CDP/Wandler- und CDP/Wandler/Vorverstärker-Kombinationen verglichen. IMO erhält man nur mit einem zusätzlichen Wandler zum vorhanden CDP nicht unbedingt den optimalen Klang für wenig Geld.
Hingegen gibt es bei den Wandler-Vorverstärkern diverse gute Geräte, die man sich anhören sollte.

Gruss Beat
Karsten
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 04. Mrz 2005, 08:19

halligalli schrieb:
Du meinst also ab zum nächten Discounter für 39,99€ einen DVDP einpacken.
Diesen über den Digitalausgang an einen D/A Wandler und direkt an den Digitaleingang vom Receiver und man einen guten CD Player? :KR



Hi Geniesser,

grundsätzlich finde ich den Thread interessant....
denn mit realitiv wenig Geld ist es durch aus möglich eine kleine aber sehr feine Kette aufzubauen.Bei kleinem Budget
lohnt es sich Gebrauchtgeräte (z.b. CDP) genauer anzuschauen...Das ein 39 Euronen DVD Player einen guten älteren CDP, nur durch Umgehung der bescheiden Wandler des DVDP,ersetzen kann bzw. ähnlich gut klingen soll.bezweifel ich allerdings.
In einem CDP gibt es, angefangen von dem LW, weitere klangentscheidene Dinge!
Wenn das LW schon beim Auslesen Probleme macht ,bringt der teuerste Wandler hintendran (fast) nix mehr.

Es gibt sehr interessante Geräte(leider immer seltener)die richtig aufwendige LW und Wandler besitzen und gebraucht um die 200 Euro kosten.

Dagegen könnte man mal einen neuen Marken-CDP (so 1500 Euronen Klasse) daneben stellen,und testen!

Nur durch VERGLEICHtest´s kommt man weiter.....wer nur die Fachpresse studiert, muss eben andere(teuere???) Wege gehen.
geniesser_1
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 04. Mrz 2005, 09:44
Hallo Karsten,

ich habe bewusst auf ganz konkrete MOdellempfehlungen (zumindest bisher und mit einer einzigen Ausnahme) verzichtet, weil es mir um das Sensibilisieren und Schaerfen der Entscheidungskriterien geht.

Ich weiss nur zu gut, wie schnell man sich als Kaufinteressent in den fleissig geworfenen nebelkerzen der Unterhaltungsindustrie verhedert und verliert, bis einem der Kopf ganz schwindlig wird und man eigentlich nicht mehr weiter weiss.
Wenn man nur die Titel der Threads in der Sparte "Kaufberatung" liest, bestaetigt sich das eindrucksvoll.

Ich moechte sozusagen nur erreichen, dass der Eine oder Andere mal innerlich gewissermassen das Federkleid durchschuettelt, sich neu besinnt und mit Elan und klarerer Zielichtung sein Suche fortsetzt.

Im HiFi-Bereich hat ein erschreckender Degenerationsprozess inzwischen enorme Ausmasse angenommen, welche mich an die erst wenige Jahre alte Boersen-Hysterie erinnert, wo wertlose Unternehmen kurzfristig Milliardenwerte hatten, weil man in einer Massen-Hysterie in Hokus-Pokus investierte.

Oder an die Tuplenhysterie einige Jahrhunderte zuvor in Holland, wo fuer eine Tulpenzwiebel Haus udn Hof verkauft wurden.
heutzutage lacht man zwar ueber diese historischen fehlentwicklungen, aber dafuer wiederholt man exakt die gleichen fehler - nur eben mit anderen Mitteln und auf andere Fetische bezogen.

da werden inzwischen allen Ernstes Klangschaelchen, Aufhaengevorrichtungen fuer Verbindungskabel und v.a.m. fuer viel Geld an den Kunden gebracht.

Und diese Hecheln wie der beruehmte Esel der Karotte vor dem Maul hinterher, anstatt sich zu besinnen.

Solange man "genug Geld" hat, um es zum Fenster herauszuschmeissen - bitte sehr. Jeder nach seiner façon... Kurbelt halt die Konjunktur an.

Aber gerade heutzutage gibt es viele Menschen, die sich sehr intensiv fuer Musik interessieren, jedoch nicht viel Geld zum investieren haben.

Diesen und den im besten und fast woertlichen Sinne des Wortes die Sache her nuechtern betrachtenden, aber was MUSIK anbelangt enthusiastischen Forumsmitgliedern moechte ich einfach ein wenig Rueckenwind geben.

Denn ich habe es damals sehr genossen, eine recht gute Anlage fuer mein bescheidenes Budget mein Eigen zu nennen und unglaublich viel Musik gehoert und genossen.

Ich habe bereits vor ueber 30 Jahren damit angefangen, von den ewig rastlosen Kaeufern diejenigen geraete abzugreifen, die wirklich gut sind, aber auf dubiosen Ranglisten von den ersten Plaetzen verschwunden sind, weil eine neue Sau durch Dorf getrieben wurde. Diese waren oft nicht einmal besser, sondern einfach nur anders.

Damit (gelegentlichem Kauf von unterbewerteten HiFi-Komponenten fuer meine Anlage ) habe ich die Einstandspreise fuer meine eigene Anlage auf erschwinglichem Niveau gehalten und mit einem (bescheidenen) Zwischenhandel mit HiFi-Geraeten habe ich DAMALS (vor ca. 30 Jahren) mein karges Studenten-Budget aufgebessert und festgestellt, dass Menschen logischen Argumenten zugaenglich sind, wenn man sie ihnen nahebringt und gut beraet.

Eine gute Anlage steht und faellt mit den elektromechanischen wandler. Und das sind ( so man noch LPs hat und hoert) die Tonabnehmer, die bereits sehr gute Standards haben und die Lautsprecher, wo - etwas pointiert, aber im kern zutreffend formuliert - die Entwicklung leider zu immer schlechteren und nur auf Design getrimmten Kruecken geht. Jedenfalls, wenn es einem um wirklich neutrale Wiedergabe geht.

Es gibt hier im Forum diverse tolle Threads, wo A.H., Tantris, US, u.v.a.m. genau beschreiben, welche konstruktiven Merkmale bei einem LS WIRKLICH eminent wichtig fuer neutrale und unverfaerbte Wiedergabe von Musik ueber LS und auch in akustisch optimierten Raeumen ist. Und was daher den lustvollen genuss von Musik WIRKLICH steigert, wenn man auf korrekte Wiedergabe Wert legt und nicht auf subjektiv angenehme verfaerbungseffekte, die jedoch zumeist nach einer kurzen Phase der Euphorie zumeist als laestig empfunden werden, wenn man den vergleich mit KOnzerten machen kann.

Daher kann ich einfach nur wiederholen:

Leute, steckt moeglichst wenig Geld in die Elektronik und kauft besonnen wirklich gut und solide konzipierte LS und kuemmert Euch um eine vernuenftige Raumakustik.

Und da ist es doch schoen, dass die Grundprinzipien der konstruktiven Anforderungen an neutrale LS bereits seit Jahrzehnten bekannt sind und damals auch wirklich geachtet wurden, heute jedoch ein toller LS nicht mehr verkaeuflich ist, weil er eben breiter als 20 cm und voluminoeser als ein Kilo Mehl ist....

Und es ist fuer den Hersteller zwar fatal, aber fuer den Gebrauchtgerate-Kaeufer schoen, dass man solche LS und solide Elektronik fuer einen Appel und ein Ei bekommt und so preiswert das machen kann, was man von Herzen mochte: Einfach nur moeglichst gut reproduzierte, schoene Musik geniessen.

Gruss
geniesser_1


[Beitrag von geniesser_1 am 04. Mrz 2005, 09:54 bearbeitet]
scrooge
Stammgast
#28 erstellt: 04. Mrz 2005, 11:28

geniesser_1 schrieb:


Und diese Hecheln wie der beruehmte Esel der Karotte vor dem Maul hinterher, anstatt sich zu besinnen.

Aber gerade heutzutage gibt es viele Menschen, die sich sehr intensiv fuer Musik interessieren, jedoch nicht viel Geld zum investieren haben.

Diesen und den im besten und fast woertlichen Sinne des Wortes die Sache her nuechtern betrachtenden, aber was MUSIK anbelangt enthusiastischen Forumsmitgliedern moechte ich einfach ein wenig Rueckenwind geben.

Denn ich habe es damals sehr genossen, eine recht gute Anlage fuer mein bescheidenes Budget mein Eigen zu nennen und unglaublich viel Musik gehoert und genossen.

Gruss
geniesser_1


Hallo Geniesser,

über manch andere Aussage könnte man ja doch diskutieren, für oben angeführte Zitate aber

Wenn ich ehrlich bin habe ich die intensivsten Erlebnisse mit Musik während der Studienzeit auf einer absoluten Low-Budget-Anlage gehabt, die Technik war uns nämlich vollkommen schnurz und der Spass an der Musik ist immer im Vordergrund gestanden.

Soll nicht heissen, dass diese Freude an der Musik jetzt nicht mehr da ist (im Gegenteil!), man muss nur öfter mal darauf achten, dass die Begeisterung für die Anlage nicht die Oberhand gewinnt und sich vergegenwärtigen, dass diese (die Hardware) nur Mittel zum Zweck ist

Lg.
geniesser_1
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 04. Mrz 2005, 11:50
@ scrooge



ich scheine ja tatsaechlich verstaendlich formuliert zu haben, um was es mir geht... es freut mich, dass das richtig verstanden wird...

Musik hat mir immer schon SEHR viel bedeutet.

Auch ich habe unglaublich viel und sehr intensiv damals Musik gehoert. Auch viele Jazz - und Klassikkonzerte. und natuerlich Rockkonzerte, klar.

Nachdem ich fast 10 Jahre lang berufsbedingt nur aeusserst selten Musik gehoert habe, lerne ich wieder, das zu geniessen. Und freue mich, dass dabei die Wiedergabequalitaet - wenn man sich auf gute und kompetente Hinweise von wirklich WISSENDEN stuetzen kann - OHNE gigantische Investitionen ein sehr hohes Mass erreichen kann.

gerade in den letzten Tagen war ich abends ganz verzaubert von wunderschoener Musik, zu der ich jetzt durch eine reihe Neukaeufe Zugang erlangt habe.

Musik ist viel zu wichtig, als dass man sie hinter rastlose Suche nach vermeintlich NOCH besseren Geraeten und irgendwelchem obscuren Zubehoerkram verschuetten sollte...

Gruss
geniesser_1


[Beitrag von geniesser_1 am 05. Mrz 2005, 08:54 bearbeitet]
petitrouge
Inventar
#30 erstellt: 05. Mrz 2005, 14:38
So es ist und war soweit, seit dieser Stunde läuft bei mir als D/A Wandler ein Behringer Ultramatch Pro SRC 2496.
Vom eigentlichen bin ich zufrieden mit meinen Komponenten die ich habe, doch mehr und mehr kam die Frage nach einem neuen Player bei mir auf und dieser sollte so auf dem Niveau von dem Rest der Anlage sein, sprich ~1000,-€.
Eigentlich müßte das dann doch langen vom klanglichen her,
für meine knappen 18m² wäre ich dann vollkommen ausgelastet mit meinem Equipment finde ich, klar könnte man
sagen es gibt immer was besseres, doch ich denke das was man an klanggewinn meint zu kaufen wird auch dann immer teuerer
bis man vielleicht einen unterschied "großartig" bemerkt.
Meinen größten hörbaren Unterschied hatte ich nach austausch von 08/15 LS Kabeln in die 4mm² Silver Cable von Nubert damals, das waren wirklich Welten vom hören!!!!!!
Jetzt habe ich wieder so ein Erlebnis eben gerade, ich hab mir nicht den ADI 2 von RME geleistet oder zugestanden, doch ich habe mir einen Behringer Ultramatch Pro SRC 2496
zugelegt und den Sony (der eigentlich ersetzt werden sollte) optisch angeschlossen und mir dann die XLR Adapter auf
Cinch drangemacht und über Aux an die Vorstufe......
Mein Zimmer ist doch gleich nochmals um 10m² gewachsen und es ist wie schon andere auch erzählten,
mehr Räumlichkeit und alles nochmals präziser, satter im Klang und und und .....einfach kaum zu beschreiben,
was da so passiert und für gerade 150,-€ inkl Kabel, Adapter, etc. genial!!!!!
Unter diesen Umständen werde ich wohl erstmal meine Ambitionen eines Neukaufes von Player ad Acta legen, da hier mit relativ minimalen Kostenaufwand ein PLUS rausgekommen ist, das ich denke das wie auch schon angemerkt wurde (woanders) wahrscheinlich so manch ein 1000 oder sogar 1500,-€ Player herhalten müßte um dagegen anzukommen.
Aber wie dem auch sei, diese Erfahrung kann ich nur so als erlebt und gehört weitergeben und mich auf diesem Wege bedanken bei den Usern dieses Forums die mich auf den Gedanken gebracht haben einen Formatwandler einzusetzen statt eines neukaufes und damit um ein vielfaches mehr
mein Konto zubelasten.

Grüße
An alle
Jens

PS: Sollte jemand in meiner Nähe (Raum Hanau a/Main) wohnen könnten wir gerne ein Probehören oder vergleichen vereinbaren.
geniesser_1
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 05. Mrz 2005, 14:55
hallo petitrouge,

danke fuer die Rueckmeldung!

Und vor allem: viel Spass weiterhin.

Gruss

geniesser_1
CASA
Stammgast
#32 erstellt: 05. Mrz 2005, 16:13
Interessanter Thread!

Mein Beitrag dazu wäre, dass man durch Selbstbau tatsächlich für einen bezahlbaren Betrag zu recht guten Boxen kommt.So habe ich mir z.B. Fostex FE-103 Hörner gebaut und bin immernoch begeistert.Das Ganze hat mich 125 euro gekostet.

Zu Kabeln kann ich nur sagen,dass ich den Unterschied zwischen einer Beipackstrippe und z.B. einem Monitor B&W NF-41 sehr deutlich höre.Aber im gleichen Atemzug muss ich sagen,dass man sein Geld sinnvoller anlegen kann.Denn auch hier kann man durch Selbstbau sparen:
Ein herkömmliches Antennenkabel vom Fernseher spielt jede Beipackstrippe an die Wand und der Unterschied zu einem teuren,gekauften ist wahrscheinlich unhörbar.Das beste daran ist,dass es sehr günstig ist!

Gruss CASA
Richrosc
Inventar
#33 erstellt: 08. Mrz 2005, 15:11
Hallo,

ich würde jedem raten, der auf sein Budget achten muß und neutral hören will, sich mit den aktiven Behringer-LS 2031 zu beschäftigen.

Der Weg, günstiger CDP Digitalout -> aktuellen Wandler, kann ich ebenfalls nur bestätigen.

Dazu solide, günstige Cinch, und fertig ist die Hörfreude.

Gruß - Richard
geniesser_1
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 10. Mrz 2005, 13:24
Wollte nur mal nachfragen, ob noch Jemand anderes irgendwelche diesbezueglichen Erfahrungen gemacht hat?

Gruss
geniessser_1


[Beitrag von geniesser_1 am 10. Mrz 2005, 14:07 bearbeitet]
Richrosc
Inventar
#35 erstellt: 10. Mrz 2005, 13:59
Hallo,

jemand anders bin ich zwar nicht, aber diese Tage habe ich einen Blindtest gemacht. Billig DVD (39 Euro) auf CD-Modus gegen Opera Consonance (1400 Euro).

Kein nennenswerter Unterschied.

Gruß - Richard
Mohol
Stammgast
#36 erstellt: 10. Mrz 2005, 14:46
Ich bin schon der Meinung, daß man sich mit "wenig" Geld eine gute neutrale Anlage zusammenstellen kann.
Es kommt auf die Auswahl der richtigen Geräte an.
Das meiste, das heute (und damals) verkauft wird, möchte ich nicht geschenkt haben.

Anderer Meinung bin ich u.a. beim Thema Verstärker bzw. bei dem sog. Fortschritt.
Zwischen meinem 5 Jahre alten Vollverstärker und meinem "neuen" höre ich einen Unterschied. Und es ist der gleiche Hersteller.
Ungläubige sind herzlich eingeladen (Berlin).

Einige Aussagen sind mir zu dogmatisch, was ich nicht beleidigend meine.

Es liegt an uns, den Müll zu mißachten und den wenigen kleinen sehr guten Herstellern, die keine oder fast keine Werbung machen, Aufmerksamkeit zu schenken.
Dann hört man auch Unterschiede zwischen alt und neu.

Gruß
Dieter
geniesser_1
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 10. Mrz 2005, 14:55
[quote="Mohol"]Ich bin schon der Meinung, daß man sich mit "wenig" Geld eine gute neutrale Anlage zusammenstellen kann.
Es kommt auf die Auswahl der richtigen Geräte an.
Das meiste, das heute (und damals) verkauft wird, möchte ich nicht geschenkt haben.
[/q]

Ist das nicht ein wenig "dogmatisch?"


[q]Anderer Meinung bin ich u.a. beim Thema Verstärker bzw. bei dem sog. Fortschritt.
Zwischen meinem 5 Jahre alten Vollverstärker und meinem "neuen" höre ich einen Unterschied. Und es ist der gleiche Hersteller.
Ungläubige sind herzlich eingeladen (Berlin).[/q]

hast Du einen sauberen pegelabgleich gemacht ( Unterschied kleiner 0,5 dB ) ?

Wenn nicht, glaube ich das mit dem Unterschied sofort..



[q]Einige Aussagen sind mir zu dogmatisch, was ich nicht beleidigend meine.[/q]

>Ich kann an meinen Aussagen nix dogmatisches finden<

Im Gegenteil, es wendet sich gegen das Dogma, man muesse stets den neusten geraeten hinterherhecheln... meine Aussagen finde ich eher anti-dogmatisch...

[q]Es liegt an uns, den Müll zu mißachten [/q]

Richtig.

[q]und den wenigen kleinen sehr guten Herstellern, die keine oder fast keine Werbung machen, Aufmerksamkeit zu schenken. [/q]

Da bin ich weniger "dogmatisch" ... es gibt auch Hersteler mit Riesen-Umsaetzen, die gute Ware liefern. Mann muss halt - wie Du schreibst - Muell von gutem trennen.

[q]
Dann hört man auch Unterschiede zwischen alt und neu.[/q]

Was durch Blindtests zu beweisen waere...

[q]Gruß
Dieter[/quote]


Gruss geniesser_1


[Beitrag von geniesser_1 am 10. Mrz 2005, 14:58 bearbeitet]
andisharp
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 10. Mrz 2005, 15:09
@Richrosc
Einen echten Blindtest bekomme ich zu Hause einfach nicht zustande (kein Mischpult, Verstärker schaltet auf stumm beim Umschalten zwischen den Quellen und die Augen möchte ich mir auch nicht verbinden). Ich meine aber einen bemerkbaren Unterschied zwischen einem reinen CD-Player (Sony SCD-XB770) und einem Billig-DVD-Player (SEG-San Diego aus 2002?) gehört zu haben (bessere Dynamik, feinere Auflösung beim CD-Player). Das kann aber auch Einbildung gewesen sein, möchte hier jetzt nichts beschreien.

Einen absolut bemerkbaren Unterschied höre ich aber (und auch andere Leute) beim Vergleich zwischen meinem AV-Receiver (Sony STR-DB840 im 2-Kanal-Direkt-Modus) und einem reinen Stereo-Verstärker (Accuphase E 303 mit ausgeschalteten Klangreglern). Der Klang beim AV-Receiver ist bei gleicher Lautstärke einfach dünner (weniger Bässe, geringere Ortbarkeit der Instrumente, weniger brilliante Höhen). Getestet jeweils mit Infinity Kappa 7.1i und Canton Karat M70. Hatte vorher auch mal einen alten Onkyo 8450 Verstärker im Vergleich und auch der war dem AV-Receiver absolut überlegen. Gegen den Accuphase habe ich ihn leider nicht antreten lassen, aber ich glaube da sind die Unterschiede marginal.
-Christian-
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 10. Mrz 2005, 15:17
Hallo,
meint ihr diesen Behringer:
http://www.musik-ser...atch_Pro_SRC2496.htm

Ob ich damit noch was aus meinem 20 Jahre alten Philips CD 115 holen könnte ?
halligalli
Stammgast
#40 erstellt: 10. Mrz 2005, 15:21

-Christian- schrieb:
Hallo,
meint ihr diesen Behringer:
http://www.musik-ser...atch_Pro_SRC2496.htm

Ob ich damit noch was aus meinem 20 Jahre alten Philips CD 115 holen könnte ?


Hat der denn einen Digitalausgang?
Richrosc
Inventar
#41 erstellt: 10. Mrz 2005, 15:25
Hallo andisharp,

dass es Unterschiede zwischen Versärker und Reciever und auch zwischen reinen Stereoverstärkern gibt, davon bin ich überzeugt. Insbesondere bei nicht unkritischen LS und bei der Wiedergabe von Tiefbasses. Habe aber diesbezüglich noch keine Blindtests durchgeführt. Kommt aber auch noch Muss mich erst mal nach einem geeigneten Umschaltgerät umsehen.

Gruß - Richard


[Beitrag von Richrosc am 10. Mrz 2005, 15:27 bearbeitet]
Mohol
Stammgast
#42 erstellt: 10. Mrz 2005, 15:40
Nur mein Ohr entscheidet über den Klang. Nichts anderes.


Aber wer hat schon ein geschultes Ohr ? Es ist nicht so einfach. Und es ist mit dem Autofahren genauso.
Nicht umsonst hören viele Menschen zwischen A und B keinen Unterschied, obwohl dieser für andere objektiv vorhanden ist.

Das macht auch der Hersteller meiner Produkte so. Techn. Grundlagen sind am Anfang einer Entwicklung natürlich relevant. Der Rest wird durch das Gehör entschieden.


Gruß
Dieter
andisharp
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 10. Mrz 2005, 16:12
@Mohol

Gut, dass ich zwei Ohren habe, da kann ich auch Stereo hören .

Es gibt schon genügend Leute mit geschultem Gehör (z. B. Musiker, Klavierstimmer, Toningenieure, etc) und wenn man sich ein wenig Mühe gibt und ein klein wenig Talent hat, kriegt man das auch selbst hin.

Das Problem ist nur, dass das Gehörte nicht objektivierbar ist und sich auch sprachlich schlecht Beschreiben lässt. Es fehlt hier einfach an Standards.

Messwerte (so es sich denn um tatsächlich relevante handelt) hingegen sind einwandfrei objektivierbar und lassen zumindest Rückschlüsse auf den zu erwartenden Klang zu.

@Richrosc

Lass uns doch wissen, wenn du ein geeignetes Umschaltgerät gefunden hast.
Mohol
Stammgast
#44 erstellt: 10. Mrz 2005, 16:35
Ich bin der Meinung, daß sehr viel Hör-Erfahrung notwendig ist.
Diese haben sich bei mir auch erst nach Jahren aufgebaut.

Es gibt nachweisbar Hersteller, die stellen das Hören vor techn. Werte. Diese veröffentlichen sogar nur wenige techn. Daten ihrer Produkte. Weil es nichts aussagt.

Auch gut, daß wir alle nicht nur 2 Ohren, sondern auch 2 Augen haben, um unseren ironischen TON rauszulesen.

Aber reden am eigentlichen Thema vorbei.

Gruß
Tom_Henns
Stammgast
#45 erstellt: 10. Mrz 2005, 17:13
hi!
Ich finde den Thread hoch-interessant, vor allem, da ich noch Schüler bin und natürlich lieber 15 CDs mehr im Regal habe, als ein Fazit vieler verschwendeter Euro!

Weiterhin ist dieser Thread für mich nach langer Zeit mal ein Lichtblick, denn ich habe, seit ich auf der Suche nach "Meiner Mucke" bin, immer nach der Bestätigung gesucht, dass es auch so geht. Leider habe ich nie Informationen finden können, die es bezüglich älterer Produkte auf den Punkt brachten, weshalb ich wohl eher etwas zu viel von dem "Hifi-Wahn" abbekommen habe und ziemlich die Übersicht verloren habe.

Nur leider ist mir noch nicht alles so klar, dass ich mir einen eigenen Plan daraus schmieden könnte.
Deshalb hoffe ich, dass ihr meinem VERSTAND noch ein bisschen auf die Sprünge helfen könnt.
Also habe ich das Vorgehen jetzt so richtig verstanden? :

-entweder einen aktuelleren CDP mit aktuellem Wandler kaufen oder einen alten CDP mit z.B einem Behringer Wandler aufmotzen.
-Den Krempel an Aktiv-Studio-Boxen anschließen
-So und wenn nun keine Aktivboxen, dann am besten Eigenbauboxen mit einem gebrauchten Verstärker.

Und dann frage ich mich das:
Woher weiß ich vor dem Bau einer Eigenbaubox, ob sie mir klanglich gefällt?
Wie groß ist der Aufwand? Also ich habe noch nie irgend etwas in der Art zusammen gebaut. Rät man dann in meinem Fall eher zu einem Neukauf mit probehören? Oder einfach bei ebay auf Gebraucht-Schnäppchen warten?

Und woher weiß ich bei einem gebrauchten Verstärker im Vorhinein ob er mir überhaupt klanglich zusagt, bzw ob er neutral klingt?

Ich weiß, es gibt nicht die ultimativen "10 Gebote" zum Hifi-Kauf, aber vielleicht kann man ja die hier angesprochenen Dinge mal in einen Thread fassen, oder mir einfach bezüglich meiner Fragen ein paar Tips geben!
Ach ja, ich besitze bisher ein paar Whafredale 8.3 und einen DVD-Player (Cyberhome), den ich nicht unbedingt verwenden möchte (vielleicht aber doch???). Die 8.3er kann ich notfalls auch noch ohne Probleme rausschmeißen, wenn es besseres fürs Geld gibt!

Ich freue mich über jede Antwort!

MfG
Tommy
geniesser_1
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 10. Mrz 2005, 17:54

-Christian- schrieb:
Hallo,
meint ihr diesen Behringer:
http://www.musik-ser...atch_Pro_SRC2496.htm

Ob ich damit noch was aus meinem 20 Jahre alten Philips CD 115 holen könnte ?


Ja, den meinte ich.

Wenn dein alter Phillips einen digitalen RCA-Ausgang hat, geht das.

Gruss
geniesser_1
andisharp
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 10. Mrz 2005, 18:14
@Tom_Henns

Woran betreibst du deine Boxen denn jetzt? Die Lösung mit dem externen Wandler halte ich nicht für optimal. Für diesen Preis bekommt man schon einen nagelneuen aktuellen CD-Player, der letztlich schon einen modernen Wandler eingebaut hat. Habe mir letztens einen nagelneuen SACD Player über Ebay aus Konkursmasse besorgt, der statt 400 Euro nur 140 gekostet hat.
Karsten
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 10. Mrz 2005, 18:37

Richrosc schrieb:

aber diese Tage habe ich einen Blindtest gemacht. Billig DVD (39 Euro) auf CD-Modus gegen Opera Consonance (1400 Euro).

Kein nennenswerter Unterschied.


Hi Richrosc,

kann ich irgendwie nicht nachvollziehen,da es nicht nur die Wandler sind,die sich auf den Klang auswirken,sondern das LW selbst schon sauber auslesen muss.
*gestehe*Nein,einen off. Blindtest mit Pegelabgleich habe ich noch nicht durchgeführt,finde aber das alleine schon beim Rausfahren der Lade(hat keinen Einfluss auf den Klang ist ) ein Unterschied zwischen einem dicken Sony LW und einem billigen PC LW erkennbar ist.

Es gibt doch wirklich gute gebrauchte CDP, die auch gute Wandler haben(sogar 2 Stk. für Kanaltrennung)....würde meinen zum Testen mal anbieten,leider scheitert ein gemeinsamer Hörvergleich oft an den Entfernungen!
Ich finde man kann besser über gemeinsame Hörerlebnisse diskutieren!

d.h. 10min Hören ersetzt (oftmals)100 Post´s,da Gerätetip´s (meistens)nicht umgesetzt werden,um danach die gemachte Erfahrung zuposten !
Richrosc
Inventar
#49 erstellt: 10. Mrz 2005, 20:42
Hallo Karsten,

das auslesende Laufwerk braucht nicht besser zu sein, als 0815 Laufwerke, welche auch in Computer verbaut werden. Diese lesen wohl soweit korrekt aus, dass es für Hifi allemal reicht.

Klar ist, dass sich die Qualität, Optik und Haptik mitunter gewaltig unterscheiden, zwischen billig und teuer. Aber hier geht es um den Klang. Klar ist auch, dass mein Test nicht unter optimalsten Bedingungen stattgefunden hat. Aber ich dachte, bei so einen Vergleich müßte ich das nebenbei hören.

Pustekuchen.

Habe mir 30 Minuten Zeit gelassen. Unterschiede, aber nicht zuortbar. Konnte auch nicht eindeutig einen Player festmachen, der mir klanglich besser gefallen hätte.

Na ja, vielleicht bin ich ein Holzohr !

Einen externen Wandler, wie durch den Behringer halte ich für Geldverschwendung. Dann lieber, wie bereits von einen anderen User geschrieben, gleich einen neuen Player. Evtl. einen der SACD gleich mit kann.

Bzgl. LS ist es halt immer etwas schwierig. Wenn jemand neutral mag, rate ich, wie gesagt, zu den günstigen Behringer.

Sollte das (neutral) nicht der Fall sein, der muß eben suchen und hören.

Gruß - Richard
Tom_Henns
Stammgast
#50 erstellt: 12. Mrz 2005, 18:41
Hi nochmal!
Hier wurden ja die Behringer Studio-Boxen empfohlen.
Was ist denn überhaupt von dem Gebrauch von Studioboxen im Wohnzimmer bzw. im Hifi zu halten?

MfG
Tommy
chrissy_1
Ist häufiger hier
#51 erstellt: 12. Mrz 2005, 18:51
Hallo allesamt,

erstmal einen herzlichen Dank an den Geniesser, Deine Beiträge fand ich sehr hilfreich. Ich bin jetzt seit einer Woche in dem Besitz eines Behringer SRC2496 und muss sagen, dass ich doch sehr erstaunt bin, was aus diesem preiwerten Gerät herauskommt.

Mein CD-S3 von Vincent ist nicht wiederzuerkennen. Alles was mich vorher störte, z.B. die matschige und überzogene Basswiedergabe und die etwas weichen Höhen sind wie weggeblasen. Ich hab auch noch ein paar Vergleichstests gemacht, da ich ja eigentlich einen neuen Player kaufen wollte. Im Vergleich zum AVM Evolution CD 3 klingt der Behringer wesentlich angenehmer. Der Evolution übertreibt masslos in den Höhen. Für meine Begriffe ist der Player unbrauchbar. Dann hatte ich noch den T+A sacd 1245 zu Hause. Der ist dann doch eine Nummer zu gross für den Behringer. Hier klang alles noch feiner und sauberer aufgelöst. Der Behringer wirkte einfach kratziger in den Höhen,zeigte aber in der Auflösung und im Bassbereich wenig Unterschied, und wenn man den Preisunterschied bedenkt, ist das doch ein tolles Gerät, und ob man nun unbedingt das teuerste haben muss?

Ich hab mich dann doch für den Behringer, ein gutes Digitalkabel und Umrüstung meines NF Kabels auf gute XLR's entschieden. Kostenpunkt ca 280€ insgesamt. Damit kann ich erstmal den Formatkrieg SACD<->DVD Audio problemlos abwarten und in ein oder zwei Jahren sehen, was sich so getan hat.

Die Aussage, dass das Laufwerk keinen Einfluss hat kann ich aber nicht bestätigen. Ich hab den T+A mal spasseshalber an den Behringer angeschlossen, und auch hier waren deutliche Unterschiede gegenüber meinem CD-S3 zu hören, wenn auch nicht so auffällig wie über den eigenen Wandler des T+A, aber der Charakter blieb ähnlich. Sauberere und angenehmere Höhen beim T+A Laufwerk. Trotzdem ist es schon fast unglaublich, was Behringer für diesen Preis möglich gemacht hat.

Ich werde demnächst mal meinen DVD-Player, den schon viel gescholtenen Celestion DVD 300 anschliessen und darüber berichten, wie der sich macht.

Gruss

Christian
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