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VOR-, END-, VOLLverstärker - was macht Sinn?

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Autor
Beitrag
OC.Conny
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 27. Mrz 2010, 13:08
Ja Hallo erstmal

ich bin niegel-nagel neu hier habe auch schon viel
im forum gelesen zu meinem Thema aber nicht die passende
Antwort gefunden.
Bei Unklarheiten und Verwechslungen mit Begriffen
meinerseits bitte ich um Nachsicht - dafür Danke

So meine Frage im Speziellen: ich habe Arcam-A28
Vollverstärker mit Arcam-CD17 Player an Canton 820 Vento
Kompaktlautsprechern und alles mit Inakkustik-Kabeln

Jetzt habe ich gelesen das ich den A-28 als Vorverstärker
nehmen könnte und dazu passend den Endverstärker Arcam-P38
anschliessen kann.
Es geht mir dabei nicht um mehr Leistung den der A-28 hat
125 Watt und der P-38 105 Watt pro Kanal - Was ich auch
nicht verstehe, ich dachte immer Endverstärker hätten
Leistung im Überfluss - also mehr Leistung will ich gar
nicht bin eigentlich zufrieden mit Klang und Leistung
hat es auch so genug aber wenn ich den P-38 als
Endverstärker nehme und den A-28 als Vorverstärker würde
das dann noch besser klingen, wäre die Mehrausgabe
(P-38=1400EUR)relevant zum Ergebniss???

Hat irgendwer mit so etwas schon zu tun gehabt?

Ach ja bevor Antworten kommen wie finde es selbst heraus
beim Probehören, ich wohne in Sachsen-Anhalt und das ist
in Punkto Hifi noch Entwicklungsland ausser Media-Markt
Saturn und Co finde ich keinen Hifi-Fachhändler.
Vielleicht liest das ja Jemand aus dem "Westen" und
denkt sich da mach ich doch nen Laden auf.
frsh-
Stammgast
#2 erstellt: 27. Mrz 2010, 14:15
Kurz und knapp: Lohnt meines Erachtens nicht.

Wieso möchtest Du etwa verändern, wenn du zufrieden bist? Hoffentlich ist es nicht der Hifi-Virus - man macht nicht immer mit Veränderungen Fortschritt.

Solltest Du zwingend was ändern wollen, würde ich das Geld in raumakkustische Maßnahmen bzw. neue Lautsprecher investieren - die Elektronik macht in meinen Augen den geringsten Anteil des produzierten Klangs aus.
ichundich
Inventar
#3 erstellt: 27. Mrz 2010, 14:30
Also Verstärker können schon unterschiedlich Klingen an ein und der gleichen Box.
Mein Tipp tausche doch mal mit bekannten für 1-2 Wochen dein Verstärker zum probehören.
Du wirst mit sicherheit einen unterschied feststellen.
Das Problem ist immer was neues zu kaufen bis es past ist schon eine recht kostspielige Angelegenheit.
Das Loht nur wenn du schon echt Klasse Boxen da zu stehen hast.
Fhtagn!
Inventar
#4 erstellt: 27. Mrz 2010, 14:52
Moin,

das lohnt sich nur um mehr Leistung zu bekommen.
Klanglich wird das nichts bringen. Da aber der Leistungsaspekt hier irrelevant ist, wäre eine solche Umrüstung kompletter Unsinn.
Eine Combo aus 2x P1 und C31, die schon einen Unterschied macht, liegt schon gleich bei ca. 3800€ und wäre für die kleinen Cantons der Overkill.

Lieber etwas warten und andere Lautsprecher kaufen, damit wirst du den größten Schritt nach vorn machen.

Gruß
HB
OC.Conny
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 27. Mrz 2010, 20:44
Tja, was soll ich sagen -Danke für die schnellen und präziesen Antworten und kein wischie waschie Gelabber.

Dann wird es woll bei mir doch an die neue B&W Diamond Series gehen - nur die Frage ob 805 oder 804 da ich einen doch recht kleinen Raum habe (so 10qm) bloß bei dem Preis würde ich die schon gerne vorher hören wollen.

Schöne Grüsse






Zucker? Nein Danke ich bin süss genug!
ichundich
Inventar
#6 erstellt: 28. Mrz 2010, 11:03
Also du willst Geld aus dem Fenster werfen
Dafür bekommst du bei Fostex z.B. die Fostex FE126E Recommended Bass Refelx Type Enclosure für die Hälfte super Boxen für kleines Geld Gehäuse kannste bei E-bay schießen und die Bestückung in Netz suchen und Bestellen.
Da bekommst du was für dein Geld und bezahlst nicht den Namen B&W
CarstenO
Inventar
#7 erstellt: 28. Mrz 2010, 13:06

OC.Conny schrieb:
ich habe Arcam-A28 Vollverstärker mit Arcam-CD17 Player an Canton 820 Vento Kompaktlautsprechern und alles mit Inakkustik-Kabeln ... wenn ich den P-38 als Endverstärker nehme und den A-28 als Vorverstärker würde das dann noch besser klingen, wäre die Mehrausgabe (P-38=1400EUR)relevant zum Ergebniss???


Hallo OC.Conny,

Du kannst mit A-28 und P-38 "horizontales Bi-Amping" betreiben, wobei der im A-28 eingebaute Endstufenteil die Hochtöner versorgt und die P-38-Endstufe die Tieftöner.

Leider kann ich nach diversen Versuchen mit Bi-Amping und Bi-Wiring keine Regelmäßigkeit in der klanglichen Auswirkung feststellen.

Beispiele:

2 Rotel RB-971 an Castle Pembroke brachten eine Verschlechterung in Ortbarkeit und Timing.

Der Betrieb einer AMC-Vierkanalendstufe an einem Paar Mordaunt Short Avant 902i brachte im Hochtonbereich Entspannung ohne Detailverlust und mehr Transparenz im Grundtonbereich, ohne ausgedünnt zu klingen.

Ich denke, der Arcam A-28 harmoniert ganz gut mit der Canton Vento 820, so dass ich für Verbesserungen im Detail auf der Quellenseite beispielsweise mit einem externen Digital-/Analogwandler experimentieren oder einem Arcam A-38 auf der Verstärkerseite eine Chance geben würde. Meines Wissens ist dessen Endstufenpart mit der P-38 identisch, oder?

Carsten
lorric
Inventar
#8 erstellt: 28. Mrz 2010, 14:04
Hi OC.Conny,

Bi-Wiring:
Habe ich mit Arcam A90 und meinen damaligen ELAC FS127 gemacht. Jedenfalls keine Verschlechterung zu verzeichnen (ich behaupte das Gegenteil ). Die ELAC Frewuenzweiche ist sehr aufwändig konstruiert, kam gut damit zurecht.

An meinen rega R7 war eine extreme Klangverschlechterung zu verzeichnen. Entsprechend der puristischen Frequenzweiche. Bi-Wiring wird vom Hersteller (rega) auch nicht empfohlen, wollte ich aber erst nicht glauben.

Bi-Amping.
Zuerst mit Myryad MI120 an PMC DB1+. Dann zusätzlich den Myryad MA120 mit eingebracht.

Auf jeden Fall ein kontrollierteres Klangbild bei leisen Lautstärken. Sehr harmonisches Klangbild bei steigender Lautstärke. Für mich eine gelungene Verbesserung, aber das muss jedes "Ohr" für sich selbst entscheiden.

Was macht Sinn? Schwer zu sagen. Ich denke es kommt extrem auf die Kette an und auf das eigene Hörvermögen. Bei manchen Ketten ist es rausgeschmissenes Geld. Das kann man aber vorab pauschal nicht sagen. Deswegen muss man es ausprobieren. Und dann muss man die Unterschiede natürlich auch hören können.

Vielleicht hilft Dir das weiter.

Gruß
lorric


[Beitrag von lorric am 28. Mrz 2010, 14:06 bearbeitet]
weimaraner
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 28. Mrz 2010, 18:17
Hallo,

ich behaupte ganz einfach die 1400€ sind nicht relevant zum Ergebnis,
gerade in deinem kleinen Raum hast du doch keine Probleme mit dem Pegel,oder??

Klanglich wird sich da ,wenn überhaupt, nur marginal was verändern.

In welchem Bereich bist du denn unzufrieden,
wo genau möchtest du dich verbessern??

Der kleine Raum ist wahrscheinlich recht schwierig,
hast du ein paar Bilder damit wir uns einen Eindruck verschaffen können??

Bessere Lautsprecher können das auch nur umsetzen wenn der Raum dies zulässt,
Frühreflektionen,Raummoden,ungünstiger Nachhall, evtll. Kammfiltereffekte ,
damit hat dann jeder Lautsprecher zu kämpfen.

Gruss
CarstenO
Inventar
#10 erstellt: 29. Mrz 2010, 13:41
Frage:


weimaraner schrieb:
gerade in deinem kleinen Raum hast du doch keine Probleme mit dem Pegel,oder??


Antwort:


OC.Conny schrieb:
Es geht mir dabei nicht um mehr Leistung ... also mehr Leistung will ich gar nicht bin eigentlich zufrieden mit Klang und Leistung hat es auch so genug


Hallo OC.Conny!


OC.Conny schrieb:
Dann wird es woll bei mir doch an die neue B&W Diamond Series gehen - nur die Frage ob 805 oder 804 da ich einen doch recht kleinen Raum habe (so 10qm) bloß bei dem Preis würde ich die schon gerne vorher hören wollen.


Das verstehe ich jetzt nicht. Von der Vento 820 auf eine B&W 805 (größer auf keinen Fall bei 10 qm) ist klanglich - nicht unbedingt qualitativ - eine andere Dimension. Derartige Unterschiede hättest Du mit Bi-Amping oder einer Vor-/End-Kombi aus A-28 und P-38 ohnehin niemals erzielt.

Gruß, Carsten
lorric
Inventar
#11 erstellt: 07. Apr 2010, 12:47
Hmm - mal wieder ein Thread der "im Sande verläuft"??

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