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Welchen Einsteigerverstärker mit dem PC als Quelle?

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Autor
Beitrag
/rumtscho
Neuling
#1 erstellt: 21. Jul 2010, 13:37
Hallo,

Ich will nach Jahren von Hören nur über PC Lautsprecherlein mir endlich ein echtes Stereosystem gönnen, leider ist mein Budget sehr klein. Daher habe ich mich beim Verstärker an die günstigsten Einsteigermodelle orientiert. Dann ist mir aber aufgefallen, dass ich keine Ahnung habe, ob man die überhaupt an meinem PC anschließen kann.

Bis jetzt habe ich nie Audiohardware gehabt, die nicht an das kleine grüne Loch angeschlossen wurde. Jetzt habe ich hier im Forum herumgelesen und entdeckt, dass ich offensichtlich einen anderen Anschluss brauche, da war die Rede von analog und digital, aber ich weiß nicht, welchen meine Soundkarte hat, und auch nicht, welchen der Verstärker hat. Und es wurde auch nicht erwähnt, ob digital besser ist oder nicht, nachdem der PC den Signal eh schon digital vorliegen hat.

Wenn ich z. B. einen Onkyo A 9377 kaufen will (229€ gebraucht), werde ich ihn anschließen können? Seine technischen Daten sind hier und mein Mainboard hat folgende Anschlüsse:



Falls das nicht zusammen passt, welcher andere Verstärker in dieser Preisklasse würde gehen? (Ich habe schon den anderen Thread gelesen, in dem ein Verstärker mit USB enpfohlen wurde, aber der kostet 450€).
Dynacophil
Gesperrt
#2 erstellt: 21. Jul 2010, 13:45
was machst du da so kompliziert... du hast line out und line in am PC.. willst du nur abspielen, Line-out an jeden Xbeliebigen Line-in des Amps. Wenn du den PC "vollwertig" nutzen willst, schliess ihn an Tape an, Line-in an Tape-out und Line-out an tape-in. Dann kannst du den PC wie ein deck nutzen und jede andere Quelle die über den Amp läuft recorden. Vinyl z.B. auch.

deine Soundkarte hat nur einen optical out, insofern würde das nur in einer richtung digital funzen. für dig rein und raus müsstest du dir eine etwas hochwertigere soundkarte anschaffen.

mediokre mp3's aus Qualitätsgründen digital abspielen zu wollen halte ich für ziemlichen Humbug.. da der Amp aber weder dig-in noch -out hat irrelevant. Immerhin hat er nen phono-in.


[Beitrag von Dynacophil am 21. Jul 2010, 14:15 bearbeitet]
Erik030474
Inventar
#3 erstellt: 21. Jul 2010, 15:46
Stop, stop, stop, erstmal nichts kaufen!!!

So wie ich das herauslese, ist das Budget knapp und dein PC zur Zeit deine einzige Quelle, richtig?

Welche Lautsprecher hast du dir denn schon angehört bzw. wie groß ist as Budget für Verstärker und Lautsprecher?

Letztere Frage aus einem bestimmten Grund, weil du z. B. hiermit für unverhandelte 500 € beides bekommst: einen hochwertigen Lautsprecher mit exakt darauf abgestimmten Verstärkern:

http://www.hifistudio.de/Elac-AM-150--2109.html

Da hier auch ein hochwertiger Wandler verbaut ist, kannst du - da dein Mainboard auch Coax-Out hat - die Lautsprecher direkt anschließen.

Wenn du z. B. als Player Foobar nutzt, musst du nur noch das Plugin installieren, das den internen Mixer umgeht und schickst alles in höchster Auflösung an die Lautsprecher (bis 192 kHz/24 Bit).

Schlechte MP3s bleiben natürlich schlechte MP3s, aber daran kann man halt nichts ändern.

Der ONKYO ist ein ordentlicher Verstärker, jedoch NEU für ca. 250 € zu haben. Da würde ich entweder die 20 € mehr ausgeben bzw. beim Gebrauchten noch mal ordentlich nachverhandeln, falls du dich für den oben beschriebenen AKTIVE Weg nicht erwärmen kannst.


[Beitrag von Erik030474 am 21. Jul 2010, 15:49 bearbeitet]
Dynacophil
Gesperrt
#4 erstellt: 21. Jul 2010, 16:21
schöne Dinger... das wärs was ich im Urlaub in Israel gebrauchen könnte aber die werd ich sicher nicht in Jaffa aufm Flohmi für 130 Nis bekommen...

spart auch ziemlich platz...
nur... externe Quellen anschliessen? nur ein line in und ein spdif in. Wenn man den PC zum recorden benutzen will muss dafür mehr technik her...


[Beitrag von Dynacophil am 21. Jul 2010, 16:24 bearbeitet]
Erik030474
Inventar
#5 erstellt: 21. Jul 2010, 16:38
Das ist dann das Problem, auf dem Pakistanimarkt auf Malle gibt es ja auch keine Katjuschas

Für weitere Quellen muss dann ein Vorverstärker her, der im besten Fall eine "analoge" Lautstärkeregelung besitzt. Preislich dürfte die dann zwischen 200 und "nach oben offen" liegen.

Die ELACs sind vom PLV mit die besten Monitore, die ich in letzter Zeit gehört habe und daher habe ich mir die auch bestellt.
Dynacophil
Gesperrt
#6 erstellt: 21. Jul 2010, 16:47
da steht kein Preis... in welche Richtung orientiert sich sowas?
ah... 5 huhn


[Beitrag von Dynacophil am 21. Jul 2010, 16:49 bearbeitet]
/rumtscho
Neuling
#7 erstellt: 21. Jul 2010, 17:10
1. Da ihr beide MP3s ansprecht: ich habe kaum MP3s gekauft (hab nicht mal ein iTune Account), könnte deswegen alles in FLAC nachrippen. Speicherplatz habe ich genug.

2. Plattenspieler und Kasettendeck besitze ich gar nicht. Auch keinen Standalone CD, DVD oder Blue Ray Player. Damit entfällt die Frage mit In/Out Lösungen.

3. Danke für die Anregung mit den Elacs. Allerdings stehe ich eher auf Komponentensysteme, weil sie sich so gut umbauen/aufrüsten lassen. Deswegen tendiere ich zu Verstärker + Passivlautsprecher.

4. Lautsprecherwahl - da wollte ich in der Preisklasse um die 400 - 500€/Paar bleiben. Probehören steht noch bevor, was eben die lokalen Händler zu dem Preis haben. Oder aber die Nubert NuJubilees, und dann zu Weihnachten möglicherweise eins von diesen Bassverbesserungsgadgets dazu. Auf jeden Fall Kompaktlautsprecher, da ich keinen Platz für Standlautsprecher habe. Höre hierzu auch gerne Vorschläge, wenn ihr sie habt.

5. Ich habe nach einem Verstärker bei Amazon gesucht, da ich den nicht probehören werde. Da kostet der Onkyo neu 300 Euro, 229 ist gebraucht vom gewerblichen Verkäufer dort, also mit Garantie. Dafür schien mir der Preis OK. Habe mich aber gar nicht festgesetzt auf die Marke, also wenn ihr was besseres/günstigeres vorschlagen könnt, bin ich ganz offen.

6. Und jetzt zum eigentlichen Anschluss. Wenn ich das richtig verstehe, reicht es, wenn ich wie immer das kleine grüne Loch benutze, also das, was auf dem Mobo-Schema in Block 12 mit Lime bezeichnet wird? Und der Verstärker in dieser Preisgruppe unterstützt das? Das wäre dann super.
Dynacophil
Gesperrt
#8 erstellt: 21. Jul 2010, 17:14
das ist der analoge Line-Out. Lime = grün. Blau ist dann Line-in. Hör bitte auf von Grünen Löchern zu reden, ich bekomm sonst Pickel, und ich bin aus dem Clearasil-Alter raus und denen dann ausgeliefert.

Andererseits... wozu Komponenten System wenn du mit den Elac exakt das bekommst was du brauchst. so gar mit SPdif in, was deine Quelle PC auch noch digital anbände. Die ganze Verstärkerkiste ist doch in 95% sinnlos, das was du brauchst ist in den Elac drin und einzig EIN Kabel ist nötig. Besser gelöst geht überhaupt gar nicht.

Und sollte später der Wunsch aufkommen zu erweitern... ein Preamp dazwischen und ringestopft was geht....


[Beitrag von Dynacophil am 21. Jul 2010, 17:18 bearbeitet]
Erik030474
Inventar
#9 erstellt: 21. Jul 2010, 17:25

/rumtscho schrieb:
1. Da ihr beide MP3s ansprecht: ich habe kaum MP3s gekauft (hab nicht mal ein iTune Account), könnte deswegen alles in FLAC nachrippen. Speicherplatz habe ich genug.


Gut, FLAC ist eine gute Lösung.


2. Plattenspieler und Kasettendeck besitze ich gar nicht. Auch keinen Standalone CD, DVD oder Blue Ray Player. Damit entfällt die Frage mit In/Out Lösungen.


Das spricht eindeutig für die Aktivlautsprecher!


3. Danke für die Anregung mit den Elacs. Allerdings stehe ich eher auf Komponentensysteme, weil sie sich so gut umbauen/aufrüsten lassen. Deswegen tendiere ich zu Verstärker + Passivlautsprecher.


Gut, deine Entscheidung, aber eine Aktive Variante wird einer Passiven eigentlich immer überlegen sein und du solltest dir gewiss sein, dass der Verstärker am Endergebnis den geringsten Einfluss hat. D. h. Aufrüsten heißt (auch bei Aktiven Systemen) in der Regel Lautsprecherwechsel!

Das sollte jetzt nicht kaufentscheidend sein, aber der Wiederverkaufswert von Passivautsprechern liegt bei ca. 30 - 50 %. Bei Aktivlautsprechern (zumindest mein Eindruck aus diversen verfolgten Ebay-Auktionen) bei 70 - 80 % der UVP.


4. Lautsprecherwahl - da wollte ich in der Preisklasse um die 400 - 500€/Paar bleiben. Probehören steht noch bevor, was eben die lokalen Händler zu dem Preis haben. Oder aber die Nubert NuJubilees, und dann zu Weihnachten möglicherweise eins von diesen Bassverbesserungsgadgets dazu. Auf jeden Fall Kompaktlautsprecher, da ich keinen Platz für Standlautsprecher habe. Höre hierzu auch gerne Vorschläge, wenn ihr sie habt.


Ohne zu übertreiben: die NuJubilees haben gegen die kleine ELAC keine Chance.


5. Ich habe nach einem Verstärker bei Amazon gesucht, da ich den nicht probehören werde. Da kostet der Onkyo neu 300 Euro, 229 ist gebraucht vom gewerblichen Verkäufer dort, also mit Garantie. Dafür schien mir der Preis OK. Habe mich aber gar nicht festgesetzt auf die Marke, also wenn ihr was besseres/günstigeres vorschlagen könnt, bin ich ganz offen.


Hier gibt den 9377 für 245 €: http://beamershop24....=MJ&utm_campaign=NST

Oder hier www.csmusiksysteme.de mal nach dem ONKYO A-5VL Ausschau halten, kostet in der Regel so um 260 €. Der hat einen Digitaleingang und merzt so die Schwachstelle deines avisierten passiven Systems aus: die Soundkarte!


6. Und jetzt zum eigentlichen Anschluss. Wenn ich das richtig verstehe, reicht es, wenn ich wie immer das kleine grüne Loch benutze, also das, was auf dem Mobo-Schema in Block 12 mit Lime bezeichnet wird? Und der Verstärker in dieser Preisgruppe unterstützt das? Das wäre dann super.


Jeder Vollverstärker unterstützt das, du brauchst nur ein Y-Kabel 3,5 mm Klinke auf Cinch.


[Beitrag von Erik030474 am 21. Jul 2010, 17:27 bearbeitet]
Erik030474
Inventar
#10 erstellt: 21. Jul 2010, 17:29

Dynacophil schrieb:
das ist der analoge Line-Out. Lime = grün. Blau ist dann Line-in. Hör bitte auf von Grünen Löchern zu reden, ich bekomm sonst Pickel, und ich bin aus dem Clearasil-Alter raus und denen dann ausgeliefert.

Andererseits... wozu Komponenten System wenn du mit den Elac exakt das bekommst was du brauchst. so gar mit SPdif in, was deine Quelle PC auch noch digital anbände. Die ganze Verstärkerkiste ist doch in 95% sinnlos, das was du brauchst ist in den Elac drin und einzig EIN Kabel ist nötig. Besser gelöst geht überhaupt gar nicht.

Und sollte später der Wunsch aufkommen zu erweitern... ein Preamp dazwischen und ringestopft was geht....


Danke
Dynacophil
Gesperrt
#11 erstellt: 21. Jul 2010, 17:38
ah... Y-Kabel würde ich als Verteiler eines Kanals sehen. Das Adapterkabel Stereo Klinke > RCA würde ich nicht Y nennen.

Ich muss sagen... für genau das was er will ist die Elac das absolut richtige. Und eben problemlos (analog zumindest) mit jedem x-beliebigen preamp erweiterbar bei wachsendem Quellen-Park.

Ich versteh überhaupt nicht warum Vollverstärker und passive Boxen...
weimaraner
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 21. Jul 2010, 19:04
Hallo,

die Aktivlösung sehe ich hier auch nur von Vorteilen umzingelt,
überleg dir das genau.

Aufrüsten kann man hier natürlich auch,
ob Vorverstärker,Subwoofer,DAC,andere Quellen usw.,
das ist hier natürlich auch möglich.

Wenn du trotzdem von der Passivlösung nicht abzubringen bist,
der Onkyo A 5 VL ist im Bezug auf den digitalen Anschluss (z.B. PC) die clevere Wahl.

Gruss
XphX
Inventar
#13 erstellt: 21. Jul 2010, 19:25
Lieber TS, wenn du die Lautsprecher brauchst, während du am PC sitzt, sind Nahfeldmonitore wie die vorgeschlagenen super. Durch den digitalen Anschluss ist die Soundqualität auf jeden Fall besser, als mit dem 'grünen Loch'. Da wird nämlich nur der Digital-Analog-Wandler von Mainboard benützt, der grottig ist.

Du kannst diese Lautsprecher sicher bei Thomann bestellen und innerhalb von 30 Tagen zurückschicken, wenn sie dir nicht gefallen. In Ö kannst du bei der Klangfarbe bestellen bzw. dir erstmal ein paar Monitore anhören.
/rumtscho
Neuling
#14 erstellt: 22. Jul 2010, 12:53
OK, damit ist der 9377 vergessen. Schade wegen dem Preis, aber eigentlich traue ich analogen Sachen eh nicht, alles viel zu kompliziert dort. Ich werde wohl passiv & aktiv Probehören, mal sehen wo das hier in der Gegend geht. Und wenn es passiv wird, dann ein Verstärker mit Digitaleingang.

Es gibt aber noch eine Sache, die ich nicht verstehe: Wenn ihr meint, dass Aktivlautsprecher für 500€ gleich gut oder besser sind als Verstärker mit Passivlautsprecher für insgesamt 850€ (der Neupreis für den A-5VL war irgendwo 380€), woher kommt der Preisunterschied? Warum benutzt nicht jeder Aktivlautsprecher, wenn sie genauso gut sind zum niedrigeren Preis? Kann die Kombination Verstärker+Passiv irgendwas, was aktive Lautsprecher nicht können, ihr aber vermutet, dass in meinem Fall es keine Auswirkung hat, und wenn ja, was ist das?

Und XphX, das war denke ich ein Mißverständnis. Ich will nicht hören, wenn ich am PC sitze. Bzw. es kann passieren, dass ich dabei was laufen habe, aber dann ist es nur so ein Hintergrundgeräusch, ob die Qualität stimmt würde ich gar nicht merken (können). Die beste Qualität will ich haben, wenn ich im Sessel sitze und nur Musik höre oder Film gucke. Die Lautsprecher werden in diesem Fall etwa 2.75 Meter vom Sessel stehen. Gilt das Argument für "Nahfeldmonitore besser" auch in diesem Abstand?
Dynacophil
Gesperrt
#15 erstellt: 22. Jul 2010, 13:03
warum fährt der eine nen Kombi, der Andere nen Kabrio, der dritte nen 4türer?
Probier sie aus, stell sie auf Ständer zu deiner Hörposition und höre...


[Beitrag von Dynacophil am 22. Jul 2010, 13:05 bearbeitet]
XphX
Inventar
#16 erstellt: 22. Jul 2010, 13:11

/rumtscho schrieb:
Warum benutzt nicht jeder Aktivlautsprecher, wenn sie genauso gut sind zum niedrigeren Preis?

Genau diese Frage hab ich hier selbst schon einmal gestellt: Da ist die Optik, Hifiequipment will ins Wohnzimmer passen. Werbung wird auch keine gemacht, in Magazinen findest du sie auch nicht. Es gibt einen Nachteil, sie sind nicht für große Räume geeignet, da sind sie dann zu klein. Es gibt aber auch große Stand-LS mit Aktivtechnik, die kombinieren die Vorteile der Aktivtechnik mit den Vorteilen größerer LS.

Ich hab Hifi-LS von B&W zuhause stehen, selbst die 300-Euro-Monitore von einem Freund klingen fast gleich. Sie spielen natürlich nicht so laut und haben keinen Tiefbass, dazu sind sie eben zu klein (es gibt aber auch Monitore mit Tiefbass).

Kannst du eine Skizze in Paint zeichnen? Wenn die Monitore stark bündeln, kann es sein, dass der perfekte Klang nur auf einem kleinen Hörplatz ankommt. Sitzt du die 2-einhalb Meter von den Monitoren weg, ist es sogar günstig, wenn sie bündeln.
/rumtscho
Neuling
#17 erstellt: 22. Jul 2010, 14:40

Skizze in Paint

Hehe, hab lange nicht mehr die Gelegenheit gehabt, was zu zeichnen



Das ist meine Wohnung (einigermaßen maßstabtreu). Wände sind grün, Möbel dunkelblau gezeichnet. Der gelbe Rechteck ist der Schreibtisch, der gelbe Kreis ist der Sessel. Der Bildschirm (auf den ich beim Fernsehen schaue) steht auf Position A. Der linke LS soll auf den Tisch, in Position B. Der Rechte wird wahrscheinlich in Position C über dem Bett an die Dachschräge montiert.

Die beste Qualität soll hörbar sein, wenn ich in Position 1 sitze. In Position 2 kann vorkommen, dass etwas über die Boxen läuft, da kommt es aber nicht auf Soundqualität an. In Position 3 (Küche) wäre es nicht schlecht, wenn ich Musik/Radio einschalte und es trotz laufender Mikrowelle und blubberndem Wasser noch hören kann. Dort is Qualität auch nicht gefordert.

Optik ist mir egal, wenn ich was zum Angucken haben will, kaufe ich mir eine Rembrandt-Reproduktion und nicht eine Musikanlage.

Edit: guten Tiefbass hätte ich natürlich auch gerne, dachte aber, dass er auch mit den passiven Kompaktboxen nicht erreichbar ist.


[Beitrag von /rumtscho am 22. Jul 2010, 14:51 bearbeitet]
Erik030474
Inventar
#18 erstellt: 22. Jul 2010, 16:35

/rumtscho schrieb:
Es gibt aber noch eine Sache, die ich nicht verstehe: Wenn ihr meint, dass Aktivlautsprecher für 500€ gleich gut oder besser sind als Verstärker mit Passivlautsprecher für insgesamt 850€ (der Neupreis für den A-5VL war irgendwo 380€), woher kommt der Preisunterschied? Warum benutzt nicht jeder Aktivlautsprecher, wenn sie genauso gut sind zum niedrigeren Preis? Kann die Kombination Verstärker+Passiv irgendwas, was aktive Lautsprecher nicht können, ihr aber vermutet, dass in meinem Fall es keine Auswirkung hat, und wenn ja, was ist das?

...

Die Lautsprecher werden in diesem Fall etwa 2.75 Meter vom Sessel stehen. Gilt das Argument für "Nahfeldmonitore besser" auch in diesem Abstand?


Die kleine ELAC gibt es quasi zum Einführungspreis, da ELAC wieder in das Aktivsegment einsteigt, daher ist der Monitor so günstig.

Auch bei Aktivlautsprechern ist das Ende nach oben offen und wenn du dein Budget für die Aktivvariante freigibst, dass wärest du hiermit noch besser dran:

http://www.thomann.de/de/jbl_lsr_4326pak.htm

Über den PC kannst du mit dem beigefügten Messmikro und -software eine Raumanpassung vornehmen, dazu erhälst du iene Fernbedienung um vom Sessel die Lautstärke zu regeln und du kannst eine analoge Quelle anschließen, falls das mal in Betracht kommt.

Zum Thema "Nahfeldmonitore besser bei größerem Abstand":
Lass dich mal von der Namensbezeichnung nicht irritieren. Hinsichtlich Konstruktion, Chassis, Chassisabstände etc. gibt es keine Unterschiede zwischen "aktiven Studio-Nahfeldmonitoren" und "Hifi-Kompaktlautsprechern". Einige sind sogar identisch:
Backes & Müller BM2: ca. 6.000 € im Paar
KS Digital ADM 30: ca. 2.400 € im Paar
Der Klang ist identisch, nur ist die B&M deutlich schicker!!!
/rumtscho
Neuling
#19 erstellt: 24. Jul 2010, 17:51
Da bin ich wieder.

Ich habe euch ja gefragt, was ich holen soll, weil ihr euch besser auskennt als ich. Und weil ihr alle sagt, dass aktive Monitore die beste Lösung sein werden, habe ich mal ernsthaft aktive Monitore recherchiert. Jetzt neige ich dazu, auch diese zu holen, statt die passive Kombination.

Lustigerweise war der größte Nachteil, zu dem ich was gelesen habe, dass sie so gut, linear und präzise klingen sollen, dass man seine eigene Lieblingsmusik nicht mehr mag, weil man alle Fehler darin deutlich raushört. Vielleicht stelle ich es mir zu einfach vor, aber wenn man einen weniger treuen Sound haben will, kann man ihn nicht einfach am Equalizer erdrehen?

Jetzt bleibt aber die Qual der Wahl. Durch die Anforderung des digitalen Eingangs scheinen meine Optionen stark begrenzt zu sein. Wenn ich etwas Besseres (oder Teureres? Hoffentlich gibt es da eine Korrelation) als die Elacs haben will, gibt es scheinbar nur die schon erwähnten JBL und zwei Modelle von Tannoy, Precision 6D und Precision 8D. Alles, was darüber liegt, ist mir einfach zu teuer, eigentlich sind die JBL und die 8D auch waghalsig bei meinem Einkommen.

Dummerweise würde sich Probehören sehr schwierig gestalten. Offensichtlich müsste ich dafür nach Karlsruhe. Dort gibt es aber die 8D nicht, nur die JBL und die 6D. Und auch wenn mir eins davon gefallen sollte, würde ich es dort ungern kaufen, einerseits wegen dem logistischen Problem, 25+ Kilo mit der Deutschen Bahn nach Hause zu transportieren, andererseits weil die dort um einiges teurer sind als die Konkurrenz (150 Euro Unterschied). Und ich bin nicht so skrupellos, mich irgendwo eine Stunde lang beraten und beschallen zu lassen, danach rauszulaufen und dasselbe Produkt bei der Konkurrenz zu kaufen. Daher würde ich eher das bestellen, was auf Papier den besten Eindruck macht. Für den Fall, dass der Sound unvertretbar schlecht ist, kann ich es immer noch zurückschicken. Bei gerade 2 Hersteller, die in Frage kommen, habe ich immerhin 50% Chance, dass ich das Produkt erwische, dessen Sound mir geschmacklich besser gefällt.

Mir ist klar, dass ihr nicht hellsehen könnt, welche Marke besser zu meinem Gehör passen würde. Da ich aber in der Wahl von Audiogeräte unerfahren bin, will ich euch fragen, was eure Einschätzung für diese Lautsprecher ist. Sehen sie alle so aus, als wären sie ein gutes Produkt für das Geld? Hat eins davon (nach den technischen Daten beurteilt) einen klaren Vorteil oder Nachteil zu den anderen? Ist der Untereschied zwischen 6D und 8D so groß, um auch den Preisunterschied rechtzufertigen? Und wenn jemand von euch einen persönlcihen Eindruck hat, höre ich das auch gerne.

Speziell bei den JBL habe ich so meine Bedenken. Fernbedienung, Zusatzsoftware, mehrfarbig blinkende LEDs vorn und die Boxen kommunizieren untereinander über ein proprietäres Netzwerkprotokoll? Das hört sich stark nach einem Produkt an, wo sehr viel in Bells and Whistles investiert wurde. Und während das noch kein Beweis ist, dass die "inneren Werte" des Produkts nicht stimmen, neigen in meiner Erfahrung die meisten Hersteller dazu, sich nur auf eins von beiden zu konzentrieren. Dazu kommt, dass ich schon eine Fernbedientastatur für den Computer habe, also wird die Fernebdienung höchstens unbenutzt herumliegen und Clutter verursachen. Und die Software klingt nett, ist aber höchstwahrscheinlich nutzlos für mich, weil sowas meistens nur für Windows entwickelt wird .

Die technischen Daten beider Tannoy Modelle sind hier. Über die JBL kann man hier was lesen. Bitte sagt mir eure Meinung! Bin auch offen für Modelle, die ich übersehen habe, solange sie einen digitalen Eingang haben. Auch wenn der analoge Ausgang meiner Soundkarte wahrscheinlich nicht grottig ist, weil es die beste onboard-Karte überhaupt ist, für LS dieser Preisklasse stellt er wahrscheinlich immer noch einen Qualitätsengpass dar.
XphX
Inventar
#20 erstellt: 24. Jul 2010, 19:27

/rumtscho schrieb:
Lustigerweise war der größte Nachteil, zu dem ich was gelesen habe, dass sie so gut, linear und präzise klingen sollen, dass man seine eigene Lieblingsmusik nicht mehr mag, weil man alle Fehler darin deutlich raushört

Also Fehler in dem Sinne hört man keine - allerdings muss das Quellmaterial in guter Qualität vorliegen. Das bedeutet, es kann ruhig MP3 sein, da kommt es auf Codec und dazugehörige Einstellungen an. Wenn du uns sagst, in welcher Qualität deine Musik vorliegt...

Linear spielen sie jetzt nicht unbedingt, nicht in der Preisklasse. Da gibts auf jeden Fall einen Klangregler für Bass (bis mehrere für Mitten, Höhen). Da kannst du dann, je nachdem ob grad Jazz oder Hiphop läuft, regeln.




/rumtscho schrieb:
Jetzt bleibt aber die Qual der Wahl. Durch die Anforderung des digitalen Eingangs scheinen meine Optionen stark begrenzt zu sein.

Ich glaube, 500 Euro sind die Grenze oder wie war das? Du kannst auch Monitore ohne digitales Interface nehmen, da empfehl ich dir die KRK Rokits um 300 Euro pro Paar. Dann brauchst du eben noch ein Interface oder eine Soundkarte dazu. Das sollte sich dann auch machen lassen, es wird dein Budget nicht sprengen.



/rumtscho schrieb:
Dummerweise würde sich Probehören sehr schwierig gestalten

Hör ruhig in Karlsruhe, du musst das Personal ja nicht anweisen, dir extra alles in einen ruhigen Raum zu stellen und neu zu verkabeln. Hör dir einfach an, was da aufgebaut steht und merk dir, was dir gut gefallen hat.

Bestellen kannst du bei Thomann, da kannst du theoretisch auch probehören. Dann frag aber extra nach, vielleicht können die dir dann gebrauchte Monitore schicken, damit du dann nicht neue Sachen zurückschickst... auf jeden Fall hast du 30 Tage Zeit, das zurückzugeben.
/rumtscho
Neuling
#21 erstellt: 24. Jul 2010, 20:28

Ich glaube, 500 Euro sind die Grenze oder wie war das? Du kannst auch Monitore ohne digitales Interface nehmen, da empfehl ich dir die KRK Rokits um 300 Euro pro Paar. Dann brauchst du eben noch ein Interface oder eine Soundkarte dazu.


Das Budget für LS lag bei 500 Euro, als ich noch dachte, dass ich zusätzlich Geld in einen Verstärker investieren muss. Also darf es mehr sein. Und da mir Erik030474 mir mit den JBLs noch das Wasser in den Mund laufen lassen hat, habe ich das Budget erweitert. Jetzt bewege ich mich im Bereich 800 - 1000 Euro Gesamtsystempreis.

Wenn ich es mit Soundkarte machen würde, wäre von KRK wahrscheinlich VXT6 das entsprechende Modell. Vom Preis her sowie von den Spezifikationen sind die ähnlich wie die Precision 6D, allerdings muss ich dann auch eine Soundkarte bezahlen, also insgesamt teurer. Außerdem scheinen hier im Forum für Stereo vor allem Onkyo Soundkarten empfohlen zu werden, diese funktionieren aber nicht mit ALSA. Daher sehe ich jetzt keinen Vorteil hier (außer einen anderen Sound, der mir theoretisch besser gefallen könnte).
XphX
Inventar
#22 erstellt: 24. Jul 2010, 20:32
Achja, zur Aufstellung der Lautsprecher: Die sollten beide so montiert sein, dass sie zusammen mit deinem Haupthörplatz ein Dreieck bilden. Wenn du sie an der Wand montierst (sollte bei Monitoren kein Problem sein), in gleicher Höhe und mit der Front natürlich auf den Hörplatz zeigend.
/rumtscho
Neuling
#23 erstellt: 25. Jul 2010, 18:28
Hmm xPhx, es ist mathematisch gesehen sehr schwer, 3 Gegenstände in etwas anderes als ein Dreieck anzuordnen, es sei denn, ich käme auf die Idee, alles auf einer Geraden haben zu wollen. Ich denke mal, dass du ein gleichseitiges Dreieck meintest Vielen Dank für die Erinnerung daran, ich versuche zwar, mich über alles Wichtige über Stereo zu bilden, aber ohne zentrale Anlaufstelle verpasse ich bestimmt die eine oder andere Info.

Kommentare zu den JBLs oder Tannoys hätte ich immer noch gerne, es scheint noch keiner hier einen Erfahrungsbericht oder dergleichen dazu geschrieben zu haben. Oder andere Fabrikate vorschlagen, falls ihr welche kennt.

Kennt jemand diesen Laden? Link Dort gibt es die Tannoys 100 Euro billiger als bei Thomann, und ich nehme mal an, dass sie sich an die gesetzliche Rückgabefrist auch halten. Andererseits ist blindes Vertrauen bei den Summen etwas heikel.
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