Ohm, Klirrfaktor, Watt? Welchen Verstärker soll ich nehmen?

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Üpol
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 05. Sep 2010, 20:48
Hallo an alle User,

ich habe mich hier gerade angemeldet weil ich seit Tagen der Gedanke nach guter Musikqualität umtreibt. Derzeitig besitze ich eine Anlage von Sharp. Das Problem ist die rauscht...
Wenns mal lauter ist rauscht es immer mehr und die Qualität ist insgesamt auch nicht sehr gut. Deshalb habe ich mich entschieden Geld in einen Verstärker und Boxen zu investieren.
Nach Beratung von Freunden hatte ich mich schnell für Yamaha RX-396RDS entschieden. Jetzt die Frage ist das für einen Durchschnittshörer ausreichend? Kann mal auch mal lauter aufdrehen und es klingt trotzdem gut? (Klar Boxen spielen auch eine Rolle) Und wie viel ist er denn wirklich noch Wert in €?

http://cgi.ebay.de/Y...D5898469937674400056

Ich hatte bis jetzt nur positive Kritiken gelesen! Kann man denn in der Preisklasse 80 € (Schüler) gebraucht sonst noch andere gute Verstärker empfehlen?

Jetzt die Frage welche Boxen würden denn für den Verstärker passen? Oder worauf muss ich achten damit sie zusammen passen?
Die gefallen mir vom Design, aber von den tech. Daten habe ich keine Ahnung. Mir wurde nur gesagt die passen gut zueinander!

http://www.elektroni...500W_i299_513_0.htm)


Fragen über Fragen. Ich hoffe ihr könnt mir zum Hörgenuss verhelfen. Vielen Dank


Üpol
audiophilanthrop
Inventar
#2 erstellt: 05. Sep 2010, 21:59

Üpol schrieb:
Hallo an alle User,

ich habe mich hier gerade angemeldet weil ich seit Tagen der Gedanke nach guter Musikqualität umtreibt. Derzeitig besitze ich eine Anlage von Sharp. Das Problem ist die rauscht...
Wenns mal lauter ist rauscht es immer mehr und die Qualität ist insgesamt auch nicht sehr gut.

Ich bin nicht sicher, ob du mit "es rauscht" wirklich das gleiche meinst wie ich. Das mal mit den üblichen Definitionen abgleichen, sonst gibt's Mißverständnisse.

Üpol schrieb:
Deshalb habe ich mich entschieden Geld in einen Verstärker und Boxen zu investieren.

Das ist nobel, allerdings sei gesagt: Viele Wege führen nach Rom. Indem du das Wie bereits teilweise vorwegnimmst, versperrst du dir schon mal einige.

Als erster Schritt sollte immer das Was definiert werden: Was soll das anzuschaffende System konkret leisten?
(Stichwort: Lastenheft)
Also: Zur Verfügung stehenden Preisrahmen, anzuschließende Quellen, bevorzugte Musikrichtungen, zur Verfügung stehende räumliche Verhältnisse, sonstige benötigte Funktionen etc.pp. festhalten.

Erst danach kann man sich über das Wie Gedanken machen.
(--> Pflichtenheft)

Üpol schrieb:
Nach Beratung von Freunden hatte ich mich schnell für Yamaha RX-396RDS entschieden.

Warum? Brauchst du unbedingt einen Receiver? Ich würde einen Vollverstärker vorziehen. Konkret bei Yamaha muß man immer ein paar Modellnummer-Klassen höher gehen, um gleich gute Verstärkertechnik zu erhalten - z.B. RX-797 statt AX-497. Ist ja auch kein Wunder, wenn ein RX-397 das gleiche kostet wie ein AX-397, aber mehr Funktionen drin hat.

Üpol schrieb:
Kann man denn in der Preisklasse 80 € (Schüler) gebraucht sonst noch andere gute Verstärker empfehlen?

Och, da gibt's einige. Zuerst sollten wir uns aber noch um ein paar andere Dinge kümmern...

Üpol schrieb:
Jetzt die Frage welche Boxen würden denn für den Verstärker passen? Oder worauf muss ich achten damit sie zusammen passen?

Du ziehst das falschrum auf. Lautsprecher müssen in erster Linie zu Aufstellmöglichkeiten, Hörabstand, Pegelanforderungen, Hörgewohnheiten, raumakustischen Gegebenheiten u.a.m. passen - und natürlich ins Budget. Sie sind der hauptsächlich begrenzende Faktor. Danach kann man dann mal nachsehen, was der Verstärker leisten muß, um sie adäquat in die Gänge zu bekommen.

Üpol schrieb:
Die gefallen mir vom Design, aber von den tech. Daten habe ich keine Ahnung. Mir wurde nur gesagt die passen gut zueinander!

http://www.elektroni...500W_i299_513_0.htm)

Um diesen Shop bzw. den dort angebotenen Edelschrott machst du besser einen großen Bogen. Für 70€ das Paar bekommst du nie im Leben auch nur annähernd brauchbare Standlautsprecher. Brauchbare Kompakte der Einstiegsklasse vom Schlage einer Magnat Monitor Supreme 200 kosten schon mal soviel pro Stück.

Übrigens wäre eine Budgetverteilung 50:50 für Verstärker und LS denkbar ungünstig. Besser ein solider Vollverstärker der seinerzeit unteren Mittelklasse für <50 und das Restbudget für LS. Oder das ganze gleich völlig anders aufziehen. Für 200/Paar gibt's auch schon gut brauchbare aktive Nahfelder aus dem Heimstudiobereich. Von der Kopfhörer-Abteilung ganz zu schweigen...


[Beitrag von audiophilanthrop am 06. Sep 2010, 00:03 bearbeitet]
detegg
Administrator
#3 erstellt: 05. Sep 2010, 22:04

Üpol schrieb:
Ich hoffe ihr könnt mir zum Hörgenuss verhelfen.

... jepp, und lies bitte jeden Satz von Stephan zweimal - es lohnt sich !

;-) Detlef
Üpol
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 06. Sep 2010, 14:18
Erstmal vielen Dank, dass du dir die Mühe gemacht hast meinen Text zu entwirren. Danke für den Hinweis richtig rum anzufangen^^

Naja was heißt rauschen? Wenn man Sounds vom PC abspielt und diese mit einem AUX Kabel überträgt, wird der Ton unsauber. Jeder tiefere Ton nehme ich als Lärm war. Vielleicht wird es ja jetzt deutlicher.
Aber jetzt erstmal an die zukünftigen Verstärker.


audiophilanthrop schrieb:

Als erster Schritt sollte immer das Was definiert werden: Was soll das anzuschaffende System konkret leisten?
(Stichwort: Lastenheft)
Also: Zur Verfügung stehenden Preisrahmen, anzuschließende Quellen, bevorzugte Musikrichtungen, zur Verfügung stehende räumliche Verhältnisse, sonstige benötigte Funktionen etc.pp. festhalten.


Also ich habe insgesamt ca. 150 € zur Verfügung die für Boxen und Verstärker verwendet werden sollen. Es wird dauerhaft ein Laptop angeschlossen der über Aux Radio, CD´s und Musik abspielt. Ja die Musikrichtung Sehr vielfältig. Derzeitig gefällt mir Techno/Trance sehr gut, höre aber auch manchmal Rock. Mein Zimmer ist 17 m² groß.


audiophilanthrop schrieb:

Du ziehst das falschrum auf. Lautsprecher müssen in erster Linie zu Aufstellmöglichkeiten, Hörabstand, Pegelanforderungen, Hörgewohnheiten, raumakustischen Gegebenheiten u.a.m. passen - und natürlich ins Budget. Sie sind der hauptsächlich begrenzende Faktor. Danach kann man dann mal nachsehen, was der Verstärker leisten muß, um sie adäquat in die Gänge zu bekommen.


Also ich höre stereo (Soll das jetzt hier hin?)
Der Hörabstand jetzt (Abstand zwischen der Boxen?) 3-4 m meine ich.
Joa Gewohnheit... Also ich höre gern nebenbei auf "normaler" Lautstärke. Aber einmal in der Woche kommt es auch vor das ich lauter aufdrehe. Geht aber wegen meinen Nachbarn (Mietwohnung) nicht so oft.


audiophilanthrop schrieb:



http://www.elektroni...500W_i299_513_0.htm)

Um diesen Shop bzw. den dort angebotenen Edelschrott machst du besser einen großen Bogen. Für 70€ das Paar bekommst du nie im Leben auch nur annähernd brauchbare Standlautsprecher. Brauchbare Kompakte der Einstiegsklasse vom Schlage einer Magnat Monitor Supreme 200 kosten schon mal soviel pro Stück.

Übrigens wäre eine Budgetverteilung 50:50 für Verstärker und LS denkbar ungünstig. Besser ein solider Vollverstärker der seinerzeit unteren Mittelklasse für <50 und das Restbudget für LS. Oder das ganze gleich völlig anders aufziehen. Für 200/Paar gibt's auch schon gut brauchbare aktive Nahfelder aus dem Heimstudiobereich. Von der Kopfhörer-Abteilung ganz zu schweigen...


Okay ich habe verstanden. Erst Boxen dann sehen welcher Verstärker das möglich macht und dann kaufen^^
Danke für die hilfreichen Tipps, aber vom aussehen her finde ich die gar nicht schlecht. Naja aber es geht ja um den KLang. Mit dem Geld kommt es eben darauf an wie viel für für die Boxen drauf gehen und wie viel ich dann noch für den Verstärker habe.

Welcher Verstärker/Boxen passen den jetzt zu mir? Wie kann ich das auch selber heraus finden?

Üpol

Iwie funst das mit den Zitat nicht

Jetzt aber! Man bin ich gespannt!


[Beitrag von Üpol am 06. Sep 2010, 20:55 bearbeitet]
audiophilanthrop
Inventar
#5 erstellt: 06. Sep 2010, 19:13
"...//www.elektroni...500W_i299_513_0.htm)[/url][/quote]"
^ Ich glaube, da liegt der Pfeffer im Hasen, das zugehörige [quote] davor fehlt. Und HF-Code neu anhaken nicht vergessen.

Mehr dann, wenn das mit den Quotes klappt.


[Beitrag von audiophilanthrop am 06. Sep 2010, 19:15 bearbeitet]
Üpol
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 08. Sep 2010, 12:16
*push*
audiophilanthrop
Inventar
#7 erstellt: 08. Sep 2010, 15:10

Üpol schrieb:
Naja was heißt rauschen? Wenn man Sounds vom PC abspielt und diese mit einem AUX Kabel überträgt, wird der Ton unsauber. Jeder tiefere Ton nehme ich als Lärm war. Vielleicht wird es ja jetzt deutlicher.

Da gibt es eine Handvoll möglicher Ursachen:
1. Die Lautsprecher sind schlicht überfordert.
2. Der Verstärker ist überfordert.
3. Hübsches Dröhnen durch angeregte Raummoden.
4. Beim Rechner ist was verkurbelt, etwa aktive EQs o.ä..

Wirklich ausschließen kann man davon hier nichts.

Üpol schrieb:
Also ich habe insgesamt ca. 150 € zur Verfügung die für Boxen und Verstärker verwendet werden sollen. Es wird dauerhaft ein Laptop angeschlossen der über Aux Radio, CD´s und Musik abspielt. Ja die Musikrichtung Sehr vielfältig. Derzeitig gefällt mir Techno/Trance sehr gut, höre aber auch manchmal Rock. Mein Zimmer ist 17 m² groß.

150 ist absolut gesehen nicht viel. Das reicht neu für einen ordentlichen Kopfhörer, ansonsten heißt es wohl den Gebrauchtmarkt unsicher machen. Hier vielleicht 50 für einen gebrauchten Vollverstärker und 100 für ein solides Paar Lautsprecher reservieren.

Der Verstärker braucht jetzt nichts extrem besonderes sein; ein Modell, das vor 20 Jahren mal 400-500 DM gekostet hat, würde reichen. (Vorzugsweise ein Exemplar, das auch regelmäßig benutzt wurde; Geräte, die ewig gestanden haben, zeigen meist arge Kontaktwehwehchen.)

Im Gebrauchtlautsprecher-Dschungel kenne ich mich leider nicht besonders gut aus, da wirst du einiges an Recherchearbeit investieren müssen. (Angebote in der Bucht ansehen, Google / HiFi-Wiki fragen, und das wieder und wieder...) Achte auf so Dinge wie zerfallende Schaumstoffsicken. Ansonsten kann es auch mal ein 30 Jahre altes Modell sein, wenn es als altersbeständig gilt. Einigermaßen pegelfest sollten sie im Tieftonbereich schon sein, damit würde ich mindestens bei größeren Kompakten einsteigen (TT ab 20 cm oder so).

Üpol schrieb:
Also ich höre stereo (Soll das jetzt hier hin?)
Der Hörabstand jetzt (Abstand zwischen der Boxen?) 3-4 m meine ich.

Der Hörabstand ist der von DIR zu den Lautsprechern. Deine 3-4 m sind die Basisbreite - nebenbei recht viel für die Raumgröße. Solange du nicht gerade einen Schlauch bewohnst, würde ich bei adäquatem Wandabstand nicht sehr viel mehr als 2 m erwarten, Hörabstand je etwa gleich. Kann es sein, daß die Lautsprecher jetzt wandnah oder gar in den Ecken aufgestellt sind? Dann bräuchte man sich über Dröhnen nicht zu wundern.

Mach dir schon mal Gedanken um Aufstellmöglichkeiten.

Üpol schrieb:
Joa Gewohnheit... Also ich höre gern nebenbei auf "normaler" Lautstärke. Aber einmal in der Woche kommt es auch vor das ich lauter aufdrehe. Geht aber wegen meinen Nachbarn (Mietwohnung) nicht so oft.

Ein bekanntes Problem, das auch im Akustikforum des öfteren zur Sprache kommt. So mancher ist deswegen auch schon in der Kopfhörerabteilung gelandet.
Üpol
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 08. Sep 2010, 16:34

audiophilanthrop schrieb:

Da gibt es eine Handvoll möglicher Ursachen:
1. Die Lautsprecher sind schlicht überfordert.
2. Der Verstärker ist überfordert.
3.
4. Beim Rechner ist was verkurbelt, etwa aktive EQs o.ä..

Wirklich ausschließen kann man davon hier nichts.


Ich denke weil es einfach so ein klomplett Paket für 80 € vor 5 Jahren. Beides ist einfach dafür nicht ausgelegt vom Laptop so laut bedient zu werden. Ja das mit den EQ´s hatte ich mittlerweile schon raus bekommen, dass wenn man mit VLC Media Player die Lautstärke hoch regelt nur gerausche kommt.


audiophilanthrop schrieb:

Der Hörabstand ist der von DIR zu den Lautsprechern. Deine 3-4 m sind die Basisbreite - nebenbei recht viel für die Raumgröße. Solange du nicht gerade einen Schlauch bewohnst, würde ich bei adäquatem Wandabstand nicht sehr viel mehr als 2 m erwarten, Hörabstand je etwa gleich. Kann es sein, daß die Lautsprecher jetzt wandnah oder gar in den Ecken aufgestellt sind? Dann bräuchte man sich über Dröhnen nicht zu wundern.

Mach dir schon mal Gedanken um Aufstellmöglichkeiten.


Okay, ich dachte das das wäre zu einfach Egal der Abstand wird 1,5m/2m betragen. Worauf ist dem beim Aufstellen zu achten? Ja nicht die Sprecher gegen die Wand stellen, aber ich dachte die wandnah aufzustellen!



audiophilanthrop schrieb:


Im Gebrauchtlautsprecher-Dschungel kenne ich mich leider nicht besonders gut aus, da wirst du einiges an Recherchearbeit investieren müssen. (Angebote in der Bucht ansehen, Google / HiFi-Wiki fragen, und das wieder und wieder...) Achte auf so Dinge wie zerfallende Schaumstoffsicken. Ansonsten kann es auch mal ein 30 Jahre altes Modell sein, wenn es als altersbeständig gilt. Einigermaßen pegelfest sollten sie im Tieftonbereich schon sein, damit würde ich mindestens bei größeren Kompakten einsteigen (TT ab 20 cm oder so).


Da werde ich mich dann mal in den verschiedenen Unterforen kundig machen!

Aber ein echt dickes Dankeschön an dich für deine Unterstützung eines Anfängers
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