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Klang verbessern, paar Geräte vorhanden

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Pistentiger
Neuling
#1 erstellt: 20. Feb 2011, 11:52
Hallo zusammen,

ich bin ganz neu auf dem Gebiet Audio und habe euer tolles Forum gefunden. Nun hoffe ich, ihr könnt mir vielleicht weiterhelfen, denn ich möchte ein bisschen besseren Musikklang in mein Wohnzimmer bringen und habe noch nicht wirklich Ahnung von der Materie.

Ist-Situation:
Ich besitze einen kleinen Fernseher mit sehr schlechtem Klang. Daher habe ich ihn an ein 5.1 Dolby Surround Prologic System älterer Bauart angeschlossen. Es ist eine Yamaha Cinemastation AV-1.
Die beiden Frontlautsprecher habe ich gegen JBL TLX 320 Standboxen ausgestauscht, in der Hoffnung besseren Musikklang zu bekommen. Die Boxen haben 120 Watt und 4 Ohm.
Letzteres ist mir nicht wirklich geglückt. Der Klang beim Musikhören ist schon deutlich besser als mit den kleinen Satellitenlautsprechern, aber irgendwie immernoch nicht besonders ausdifferenziert und es klingt etwas flach, so als ob der Sänger beispielsweise recht weit weg ist.

Ziel:
Ich möchte gute Musik in Stereo hören. Die Raumgröße ist momentan 20 m². Da ich mich aber demnächst vergrößere, sollen auch 35 m² möglich sein. Der Fernseher soll einfach einen ordentlichen Klang haben. Ich bin kein Filmfreak und nutze ihn auch nicht wirklich häufig (vielleicht zweimal im Monat).
Mein Platzbedarf ist eher gering.
Ich möchte nicht mehr als 1000 € ausgeben (noch), außer ihr überzeugt mich, dass ich damit nicht hinkomme.
Die Quelle für die Musik ist mein MacBook Pro mit MP3s bzw. wenn ich einen USB-Stick für MP3s anschließen könnte, wäre super. CDs spielge ich keine ab. Hin und wieder höre ich noch gerne Radio.

Möglichkeit 1:
Ich tausche die Komplette Anlage inklusive Boxen gegen eine Kompaktanlage, wie z.B. Denon D-M38 oder Denon DF 107. Dabei bestünde die Möglichkeit in Großbritannien ohne Boxen zu bestellen und bessere Boxen dazu zu nehmen.
Dabei bliebe der Surround-Sound auf der Strecke.
Was spricht für diese Lösung? Welche Geräte würdet ihr empfehlen?

Möglichkeit 2:
Ich kaufe die Kompaktanlage wie in Möglichkeit 1 und schließe meine JBL-Boxen an. Was meint ihr dazu?
Sollten Receiver und Boxen nicht etwa gleich viel Watt haben? Das wäre in dem Fall ja nicht gegeben. Welche Nachteile hätte ich dadurch und wie wirkt sich das auf die Musik aus?
Oder ist es sogar so, dass ich mit den JBL-Boxen einen besseren Klang als mit den typischen Kompakt-Boxen für eine solche Anlage hätte?

Möglichkeit 3:
Ich kaufe einen 5.1 AV-Receiver und schließe meine JBL-Boxen an. Als Satellitenlautsprecher nehme ich die von meiner jetzigen Anlage, weil für Filme sind sie mir völlig ausreichend.
Ich bräuchte in dem Fall noch einen neuen Subwoofer, richtig? Denn meiner wird irgendwie anders angeschlossen als das üblich ist. Soviel habe ich schon gesehen.
Welche Geräte würdet ihr mir für den Fall empfehlen? Also welcher Subwoofer und welcher Receiver? Was spricht für die Lösung und was dagegen?
Entstehen Probleme durch die Verwendung der unterschiedlichen Watt-Zahl für Satellitenlautsprecher (je 35 Watt) und die JBL-Boxen (120 Watt)? Gehen wir mal davon aus, dass ich sowieso nicht mehr als 35 Watt benötige und daher nicht lauter aufdrehe.

Möglichkeit 4:
Ich kaufe einen reinen Stereo-Receiver und schließe meine JBL-Boxen an. Nachteil wäre kein Surround-Sound mehr für den Fernseher. Aber hätte es einen Vorteil für die Musikqualität?
Hier gäbe es noch Möglichkeiten für eine 2.1 System; d.h. mit Subwoofer. Sollte ich einen Subwoofer dazu kaufen? Wenn ja, welchen? Oder reichen meine JBL-Boxen?

Möglichkeit 5:
Ihr sagt mir, dass meine Boxen sowieso nichts taugen und ich mir ein komplett neues System kaufen soll. Was wäre dann zu tun? Welche Geräte sind gut? Gibt es eine gute Gesamtlösung? Wenn ja, wäre meine Präferenz ist ganz klar beim Musikhören, nicht beim Fernseher.

Einmal ganz unabhängig davon - Muss ich bei der Verkabelung irgendwas beachten? Brauche ich ein spezielles Kabel von besonderer Qualität? Wenn ja, welches würdet ihr empfehlen? Oder soll ich ein ganz normales, dickes Hifi-Kabel kaufen?

Ich bin gespannt auf eure Antworten und bedanke mich schon jetzt für eure Geduld und eure Tipps.

Viele Grüße,
Stefan
Salzwirker
Stammgast
#2 erstellt: 22. Feb 2011, 12:37
Erm, ich hab nur die ersten beiden Abschnitte gelesen. Der Yamaha bietet 2x30 Watt für r/l. Damit kannst Du die LS betreiben, mehr aber nicht. Dynamik wird nicht zu erwarten sein.

Wenn Du Stereo hören willst, würde ich in der Bucht nach nem guten Amp suchen (Denon, Rotel, Yamaha etc.), so in der 80-100W-RMS-Klasse.

Oder auch - den hab ich gestern schon mal vorgeschlagen - den Sony ES. Hat den Vorteil, dass er einen D/A-Wandler mit an Bord hat, der besser sein dürfte, als alles an Wandlern, was Soundkarten bieten. Sofern Du keinen Coax/TosLink am MacBook hast, brauchst Du noch eine USB-Soundkarte mit solchem Ausgang. Da gibts z.B. USB-Konverter von USB to Coax.

Edit: für 35qm wird das Budget knapp, da sowohl die LS als auch die vorgeschlagenen Amps an ihre Grenzen kommen dürften - wenns mal ne Party sein sollte, z.B.


[Beitrag von Salzwirker am 22. Feb 2011, 12:40 bearbeitet]
Chohy
Inventar
#3 erstellt: 22. Feb 2011, 12:59

Salzwirker schrieb:
Erm, ich hab nur die ersten beiden Abschnitte gelesen. Der Yamaha bietet 2x30 Watt für r/l. Damit kannst Du die LS betreiben, mehr aber nicht. Dynamik wird nicht zu erwarten sein.



Bei Zimmerlautstärke und darüber braucht man idR nicht mehr als 1W und selbst bei Dynamikspitzen dürften nicht mehr als 10 W...



Salzwirker schrieb:


Wenn Du Stereo hören willst, würde ich in der Bucht nach nem guten Amp suchen (Denon, Rotel, Yamaha etc.), so in der 80-100W-RMS-Klasse.



Da keine Partypegel gefragt sind werden die 100W Rms oder sogar mehr wahrscheinlich nicht abgerufen, d.h. man braucht keine Leistungsboliden



Salzwirker schrieb:


Oder auch - den hab ich gestern schon mal vorgeschlagen - den Sony ES. Hat den Vorteil, dass er einen D/A-Wandler mit an Bord hat, der besser sein dürfte, als alles an Wandlern, was Soundkarten bieten. Sofern Du keinen Coax/TosLink am MacBook hast, brauchst Du noch eine USB-Soundkarte mit solchem Ausgang. Da gibts z.B. USB-Konverter von USB to Coax.



Und die Überlegenheit des D/A Wandlers kann man so pauschal auch nicht stehen lassen, es gibt bei Soundkarten intern oder extern durchaus ordentliche Lösungen, da es nicht mehr an Hexenwerk grenzt einen ordentlichen DA Wandler zu konstruieren und die Bauteile Centstücke sind

Falls die Ausgabequalität vom Macbook nicht reicht, kann man sich einen Externen DA Wandler für 100-200€ zulegen und ist noch flexibler als mit einem im Verstärker integrierten DA Wandler

gruß chohy
Salzwirker
Stammgast
#4 erstellt: 22. Feb 2011, 13:39
Es ist unwahrscheinlich, das 2x30Watt sonderlich viel Klang bieten. Antreiben kann man freilich alles damit. In welcher Qualität, sei dahin gestellt. Insofern halte ich Deine Aussage für theoretisch, praktisch für unbrauchbar. Aus solchen Dingern kommt kein vernünftiger Biss. Es geht nicht um die Lautstärke, es geht um die Kontrollfähigkeit des AMPs. Ein solcher Amp hat keine Kontrolle über Standlautsprecher.

Soundkarte in Verbindung mit dem Yamaha an den LS wird nicht mehr als leblosen Klangbrei generieren. Definitiv.
Chohy
Inventar
#5 erstellt: 22. Feb 2011, 14:02
Hast du dafür auch irgendwelche Belege?

Bringt ein 100W-1000W Amp die abgerufenen 10W etwa "besser", "sauberer" oder mit "mehr Biss" ?

Und wenn du dich mit der Kontrollfähigkeit auf den Dämpfungsfaktor beziehst, so ist der durch den (passiven)Lautsprecher selbst schon limitiert, da bringt auch eine DF von 2000 oder mehr nix...



Soundkarte in Verbindung mit dem Yamaha an den LS wird nicht mehr als leblosen Klangbrei generieren. Definitiv.


Halte ich für eine ziemlich gewagte und polemische Aussage...
Es gibt genug Soundkarten, die bieten einen linealglatten Frequenzgang, da kommt es meist nur in Verbindung mit Kopfhörern und der Impedanz der KH zu Problemen...

Gibt es einen guten Grund warum eine Soundkarte nichts taugt? (pauschal gesagt)

Eine andere Frage ist natürlich der Klirrfaktor etc. der angebenen Canton Kompaktanlage, da gibts ja durchaus so einige die nicht die Hifi Norm erfüllen

@Pistentiger
Die JBL kannst du ruhig an einem 30-40 W Verstärker betreiben damit kommst du auf Lautstärken von über 109db in 1m Entfernung

gruß chohy
Hassi$7
Stammgast
#6 erstellt: 22. Feb 2011, 14:32

Salzwirker schrieb:
Es ist unwahrscheinlich, das 2x30Watt sonderlich viel Klang bieten.


Hi.....

......an was machst Du diese Aussage fest?? Seit wann hat die Wattanzahl pro Kanal prinzipell was mit dem Klang zu tun?
Habe hier u.a. einen Revox A78 mit 2 mal 40 Watt stehen......der betreibt ausgewachsenen Standboxen (z.Bsp. I.Q Trend3) aber sowas von satt............

Grüsse: Hassi
baerchen.aus.hl
Inventar
#7 erstellt: 22. Feb 2011, 14:35
Es ist immer das gleiche

WATT, WATT, WATT

@ Salzwirker wenn Du für deine Musik viel Watt brauchst musst z.B. hier hingehen. Da bekommst Du Watt tonnenweise
watt

Ich empfehle das Studium folgender Seite
http://www.elektronikinfo.de/audio/hifi.htm

Die Leistung eines Verstärkers und die Belastbarleit eines Lautsprecher sagt nichts, aber auch rein garnicht über die Qualität des Klanges aus....
===========================================================

@ Pistentiger

zunächst solltest Du dir überlegen was Du tatsächlich möchtest. Stereo oder Heimkino. Wobei es normal keine Problem ist, Filmton auch über zwei Lautsprecher zu hören. Das macht sogar oft mehr Spaß, denn eine gute Stereoanlage klingt besser als ein schlechtes Heimkino

Ich würde von deiner aufgelisteten Möglichkeit 5 ausgehen und von Grund auf neu aufbauen.

Wie man das macht? Als erstes gute Lautsprecher Kaufen. Welche gut sind, welche die besten sind?. Der beste Lautsprecher für dich ist dejenige der deinen Ohren am besten gefällt. Das kannst Du nur durch Probehören herausfinden. Also klapper die Läden der Umgebung ab und höre dir erstmal einiges an......

Bis dahin kannst Du das weiter nutzen was hast


Muss ich bei der Verkabelung irgendwas beachten? Brauche ich ein spezielles Kabel von besonderer Qualität? Wenn ja, welches würdet ihr empfehlen? Oder soll ich ein ganz normales, dickes Hifi-Kabel kaufen?


Nein, teures Zubehör wie "bessere" Kabel und super teure Steckerleisten kosten nur viel und bringen außer schöner Optik gar nichts...... Lasse dich da beim Probehören von den Händlern nicht bequatschen.....


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 22. Feb 2011, 14:44 bearbeitet]
Salzwirker
Stammgast
#8 erstellt: 22. Feb 2011, 15:36
Mit der Wattzahl steigt gemeinhin die Souveränität des Amps, die Musik in den Raum zu knallen. Zumindest im unteuren Consumer-Bereich. Eine Standbox mit 30 Watt in einem 35qm-Raum anhörlich zu betreiben - nungut, wers unbedingt mag. Viel Spaß ...
Pistentiger
Neuling
#9 erstellt: 22. Feb 2011, 15:44
Danke schon mal für eure Antworten. Was ich bisher mitgenommen habe, ist dass ich nicht unbedingt einen Verstärker mit derselben Leistung wie die Boxen benötige. Ich möchte ohnehin nicht so laut hören, dass ich die volle Leistung der Boxen abrufe. Es ist auch keine Party geplant. ;-)
Klar ist mir außerdem, dass ich eine Stereo-Lösung bevorzuge. Es geht mir hauptsächlich um das Hören von Musik. Den Fernseher kann ich daher auch gut an eine Stereo-Lösung anschließen und bin damit zufrieden. Eine gute Surround-Lösung ist mir zu teuer. Lieber mache ich eine ordentliche Stereo-Lösung.
Das MacBook Pro gibt meiner Meinung nach recht sauberen Klang aus. Ich habe ganz gut Kopfhörer. Die hören sich sehr fein an. Außerdem hat das MacBook Pro auch einen optischen Ausgang. Insofern wäre eine digitale Übertragung möglich.

Ein paar Fragen sind für mich allerdings noch offen:
1. Mir gefällt diese Anlage:
Denon D-F107
Die ist schön kompakt. Ich habe nämlich nicht so viel Platz.
Zunächst dachte ich an den folgenden Radio-Receiver:
Denon DRA-700AE
Aber der ist wirklich riesig und passt nicht ins Billy-Regal. Daher lieber die kleine Anlage. Von den technischen Daten würde sie auch gut zu meinen großen JBL- Lautsprechern passen, denn die Anlage unterstützt auch 4 Ohm-Lautsprecher. Einzig die 65 Watt sind geringer als der Lautsprecher. Aber da meintet ihr ja, das wäre nicht so schlimm.
Alternativ könnte ich mir auch neue Lautsprecher kaufen, was mir wegen der geringeren Größe auch nicht unsympathisch wäre, wenn ich damit nicht schlechteren Klang erkaufen würde. Was haltet ihr von der kleinen Denon-Anlage in Verbindung mit diesen Lautsprechern?
KEF IQ30
Die Lautsprecher könnte ich günstig bekommen (350 €).
Kennt jemand vielleicht die JBL und kann sie mit den kleinen KEFs vergleichen? Oder kann man generell sagen, dass die 3-Wege Stand-Lautsprecher immer im Vorteil sind?

Ich freue mich auf weitere Einschätzungen und Meinung von euch.

Danke und viele Grüße,
Stefan


[Beitrag von Pistentiger am 22. Feb 2011, 15:46 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#10 erstellt: 22. Feb 2011, 16:08
Gegen die Denon und die kleine Kef ist nichts zu sagen und du wärst nicht der erste der die mitgelieferten Lautsprecher der Denon Anlage bei Ebay vertickert.

Die Denon F Anlagen waren bisher sehr gut.

Nur Probehören solltest die Kef vorher. In der Preisregion gibt es aber durchaus noch andere hörenswerte Lautsprecher
===============================================

@ Salzwirker die Souveränität eines Amps hängt nicht nur von der Leistung ab, da spielen z.B. die Laststabilität an niederohmigen Lasten und die Stromlieferfähig ab. Letztere wird in Ampere und nicht in Watt gemessen. So hat z.B. der kleine AMC Xia nur eine Ausgangsleistung von 45 Watt an 8 Ohm liefert aber im Bedarfsfall bis zu 50 Ampere Strom und ist Laststabil bis runter auf 2 Ohm. Den Haut so schnell nichts um und an Lautsprechern wie z.B. einer Klipsch PF82 schafft so gar der AMC auf der nächsten Homeparty Discotheken taugliche 110 dB und mehr, denn die Klipsch braucht für diesen Pegel nur 10 (in Worten ZEHN)Watt Verstärkerleistung......
Pistentiger
Neuling
#11 erstellt: 22. Feb 2011, 16:18

baerchen.aus.hl schrieb:
Gegen die Denon und die kleine Kef ist nichts zu sagen und du wärst nicht der erste der die mitgelieferten Lautsprecher der Denon Anlage bei Ebay vertickert.

Die Denon F Anlagen waren bisher sehr gut.

Nur Probehören solltest die Kef vorher. In der Preisregion gibt es aber durchaus noch andere hörenswerte Lautsprecher

Zu Ebay kommen sie nicht. Ich würde die alte Yamaha-Anlage den Kindern in meiner Kindergruppe für die Gruppenräume überlassen. Die wollen nämlich immer Musik hören und lassen sehr zu meinem Leidwesen immer ihre Handys laufen. Wenn man mit dem Klang der internen Lautsprecher eines Handys zufrieden ist, sind die Denon-Lautsprecher sicherlich eine Offenbarung.

Probehören ist hier im Allgemeinen in Nürnberg/Fürth recht schwierig. Wie immer haben die einschlägigen Märkte nichts ordentliches da. Nur ganz viele Surround-Anlagen. Aber alle haben versprochen, dass spätestens nächsten Monat eine neue Lieferung kommt, weil diesen Monat ist schon alles ausverkauft. ;-) Ist wie bei Kameras und Notebooks. Die Märkte haben nur Mainstream-Sachen da. Einen richtigen HiFi-Laden kenne ich hier leider nicht.
baerchen.aus.hl
Inventar
#12 erstellt: 22. Feb 2011, 16:44
Hallo

Hifi Händler mit Kef in Nürnberg

Händler: audiohome
Straße: Wiesbadener Str. 2
Stadt: 90427 Nürnberg
Telefon: +49 911 37520040
Fax: +49 911 37520044
Web: www.audiohome-nuernberg.de

Händler: Audioviel
Straße: Gustavstraße 12
Stadt: 90762 Fürth
Telefon: +49 911 745120
Fax: +49 911 7499668
Web: www.audioviel-hifi.de

Radio Eck
Straße: Karl-Bröger-Str. 25
Stadt: 90459 Nuernberg
Telefon: +49 911 447002
Fax: +49 911 447016
Web: www.radio-eck.de

Händler: Steiner Box
Straße: Scheuerlstraße 15
Stadt: 90478 Nürnberg
Telefon: +49 911 467696
Fax: +49 911 498922
Web: www.steinerbox.de

Quelle www.kef.com/de

Gruß
Bärchen
Chohy
Inventar
#13 erstellt: 22. Feb 2011, 17:31

Salzwirker schrieb:
Mit der Wattzahl steigt gemeinhin die Souveränität des Amps, die Musik in den Raum zu knallen. Zumindest im unteuren Consumer-Bereich.


Wer's glaubt (Das ist das was einem die Schwurbelwerbung glauben machen will)


@Pistentiger Falls du wirklich garnichts in deiner Umgebung findest bliebe dir noch die Möglichkeit 2-3 Paare zu bestellen ,zuhause zu testen und die weniger gefälligen Kandidaten zurückzuschicken

Und falls du bei einem Händler vorher probehörst und dich evtl. für die LS entscheidest solltest du sie auch nochmal zum Probehören zuhause mitnehmen (gegen Kaution o.ä.), weil dein Raum + Aufstellung schon einiges beeinflussen können

gruß chohy
Salzwirker
Stammgast
#14 erstellt: 22. Feb 2011, 19:06
Wenns untenrum anständig knurren soll, braucht der Amp Reserven, die er freisetzen kann. Warum soll ich auf die Suche gehen nach einem 40W-Amp, der ein überaus laststabilen Trafo nebst hübschen Elkos hat (was nicht oft der Fall ist), wenn ein bekannter 100W RMS Amp dies von Haus aus hat, um die Dauerlast zuzusichern. Das Risiko eines Fehlkaufs dürfte weniger hoch ausfallen. Wie auch immer
Chohy
Inventar
#15 erstellt: 22. Feb 2011, 19:20
Sowas wie Laststabilität, sind auch nur im Grenzbereich interessant....

Falls der TE mal so richtig aufdrehen will und zwar an nicht allzu wirkungsgradstarken LS mag das von Bedeutung sein, aber bei Zimmerlautstärke und etwas darüber fällt das nicht allzusehr ins Gewicht (will ja keine Infinity Kappa 9 o.ä. betreiben )

Was ich damit eigentlich sagen will: Man braucht dem Amp nicht so eine große Bedeutung zumessen, wie es die Flachpresse tut und vom Anteil am Klang schon fast auf der selben Stufe wie der Lautsprecher steht bzw. das einem durch die blumigen Beschreibungen suggeriert wird.

"Souveränität" ist nur ein Beispiel für sog. "Fachvokabular" (Schmelz, Luftigkeit .....)

@Pistentiger
Ich würd Möglichkeit 5 nehmen

gruß chohy
Salzwirker
Stammgast
#16 erstellt: 22. Feb 2011, 19:31
Dem widerspreche ich. Wenn der AMp keine ausreichend Kraft hat, um die Basstreiber im Zaum zu halten, ändert sich Einiges. Dass der Amp keinen Klang macht, ist mir klar. Er suggeriert ihn jedoch im Hirn durch die Art und Weise, wie er die Treiber kontrollieren kann. Je mehr Freiheiten diese in ihrem Tun haben, je verpfuschter (oder auch "wärmer") die Details. Diese wiederum ändern das harmonische Zusammenspiel mit anderen Musikteilen. Sprich, klingt "anders". Ob besser, schlechter, oder nur anders - das sei's des Ohrs Geschmack. Aber gut nu
Chohy
Inventar
#17 erstellt: 22. Feb 2011, 20:06
Kannst du auch definieren wie sich die Kontrolle des Treibers durch den Verstärker beschreiben lässt?

Wenn du dich auf den Dämpfungsfaktor beziehst, der sich aus Ra(Schwingspulenwiderstand)/Ri(Innenwidestand des Verstärkers+ Widerstand der Frequenzweiche) bildet.
Er wird durch den Widerstand der Spulen in der FQ-Weiche limitiert, da kann der Innenwiderstand noch des Verstärkers noch so klein sein (Es geht ja darum, dass der durch die Schwingspule induzierte Strom beim Ausschwingen mit dem Verstärker kurzgeschlossen wird, je einfacher desto höher die Dämpfung ).

Oder meinst du noch was anderes?
Salzwirker
Stammgast
#18 erstellt: 22. Feb 2011, 21:13
Ich gehe davon aus, dass ein präziser Verstärker unter anderem eine höhere Auflösung umsetzt und die Schwingspule daher weniger "Zeit" hat, auszuschwingen. Was im Gesamtbild z.B. den Bass "tockener" (*g*) oder genauer - präziser darstellen lässt. Wenn der Amp das Vermögen besitzt, auch kleinste Detail ordentlich bestärkt durchzureichen, ergibt das für mich eine besser Kontrolle darüber, was die Spule macht, wenn sie nichts macht. Sie hat einfach mehr zu tun. Die mögliche Hubweite zum Ausschwingen ist geringer. Bin kein Akustiker, deswegen sage ich das so.

Anhand der Auflösung mache ich dann auch die Fähigkeit aus, solche Sachen wie Klangbühne oder Staffelung weiter zu reichen (nicht zu erzeugen), die im Musiksignal enthalten sind. Der eine Amp kann das besser, der andere schlechter. Zum Wumsen reichen sicherlich 40 Watt. Aber für einen strukturierten Bass brauchts ein entsprechend hartes Membran, was dann auch "straff" angetrieben werden soll, um seine Eigenschaften ausreizen zu können.

Beispiel Mitteltonbereich: Mit meinem alten Sony Amp (2x65) bringen meine ollen Quadrals das Anschlagen eines Klangholzes nicht zufriedenstellend rüber. Der Anschlag klingt fad und flach. Die Informationen, die allein im Anschlag stecken, sind zu viel für ihn. Und zu hintergründig, um sie von dem Ding verstärkt werden zu können. Mein Yammi mit 2x150 kann das schon weit besser (härter = authentischer), wenn auch nicht hoch zufriedenstellend.

Dass solche Sachen wie "Schmelz" eher Emotionen sind - unbestritten. Aber Staffelung, Raum, Trockenheit etc. sind mir Sachen, die viel Dynamik verlangen, um gehört zu werden.
Geh mal ins Nuberforum und suche dort nach "Dussun". Was die Leute da schreiben - vorsicht *g*

Erm, Edit: Dynamik kleinen Detail, um es mit dem Ohr separieren zu können, nicht Dynamik im Groben.


[Beitrag von Salzwirker am 22. Feb 2011, 21:22 bearbeitet]
Chohy
Inventar
#19 erstellt: 22. Feb 2011, 21:27
Definiere mal höhere Auflösung? Musik z.b. von CD hat ein definierte Abtastrate bei einer vorgegeben --> Auflösung ...
Ein Verstärker kann nur das wiedergeben was auf der CD ist und das macht er auch nicht schneller oder langsamer als von ihm verlangt im normalen Betrieb...
D.h. das Summensignal kommt zum Verstärker und der verstärkt es einfach nur. Warum sollte es grade im Bassbereich eine "besondere Auflösung" seitens des Verstärker geben? So gut wie alle ordentlich gemachten verstärker für 200-400 haben einen linealglatten Frequenzgang von 20hz-20khz



die Schwingspule daher weniger "Zeit" hat, auszuschwingen. Was im Gesamtbild z.B. den Bass "tockener"


Das wird über den Dämpfungsfaktor angegeben, der Verstärker gibt den Impuls vor (möglichst ohne Klirr) und die Membran schwingt ein, danach kommt vom Verstärker nix mehr außer das nächste Signal... Durch das Ausschwingen wird in der Schwingspule Strom induziert und mit dem Verstärker mehr oder weniger Kurzgeschlossen ---> elektrische Dämpfung... Es gibt da nur 2 Möglichkeiten elektrische und mechanische Bedämpfung und evtl. Reglung (-> aktiv LS)

Der Verstärker kann nicht gleich passend zum Musikimpuls einen Gegenimpuls schicken weil er ja nicht weiß wie das Ausschwingverhalten eines beliebigen LS ist


Nachtrag:
Zum Wumsen reichen sicherlich 40 Watt. Aber für einen strukturierten Bass brauchts ein entsprechend hartes Membran, was dann auch "straff" angetrieben werden soll, um seine Eigenschaften ausreizen zu können.


Du meinst vllt harte Aufhängung? Diese hat von haus eine höhere Resonanzfrequenz, kann im Bass also nicht unbedingt so tief wie ein weich eingehängtes Pendant. Außerdem hat eine hartaufgehängte Membran einen ziemlich guten wirkungsgrad, diese werden jedoch meistens im PA Bereich eingesetzt. Bei Homehifi gehts eher Richtung weiche Aufhängung.


[Beitrag von Chohy am 22. Feb 2011, 21:40 bearbeitet]
Salzwirker
Stammgast
#20 erstellt: 22. Feb 2011, 21:39
> Definiere mal höhere Auflösung

Die Fähigkeit, möglichst alle Signale verstärken zu können und so wenige wie möglich im Sumpf flacher Sinuskurven verrecken zu lassen.

Er schickt auch keinen Gegenimpuls. Bei genügend Kraft reichen kleinste Details aus, um die Spule in ihrem Begehren zu hindern.

Du glaubst jetzt nicht wirklich, dass ein Amp per se sämtliche Signale verstärkt und weiterreicht?
Chohy
Inventar
#21 erstellt: 22. Feb 2011, 21:44

Die Fähigkeit, möglichst alle Signale verstärken zu können und so wenige wie möglich im Sumpf flacher Sinuskurven verrecken zu lassen.


Nettes Bild, das du da zeichnest, aber wie kann man das quantifizieren?
Dann könnte doch jeder Hersteller mit seiner superduper hohen Auflösung des Verstärkers werben. Zum anderen, wenn ein Verstärker einen linealglatten Frequenzgang hat und Lautsprecher antreibt die nicht lastkritisch sind und das ganze bei Zimmerlautstärke dann geht der zu erwartenden Unterschied verschiedener Verstärker gegen 0.

Wie stellst du dir das vor das der Verstärker 20khz sauber verstärkt aber bei 50 Hz plötzlich einbricht? Weil im Bassbereich wo die Frequenz besonders niedrig ist nicht genug AUFLÖSUNG hat?



Du glaubst jetzt nicht wirklich, dass ein Amp per se sämtliche Signale verstärkt und weiterreicht?


So lange er sauber konstruiert, einen glatten Frequenzgang und innerhalb seiner Toleranzen betrieben wird... Ja


Edit: Manche Leute haben ja den Drang jedem Verstärker ein anderes "Klangbild" zuzuordnen, weil es ja ganz und garnicht sein kann daß 2 Verstärker vollkommen identisch klingen. Wo kämen wir denn dahin?


[Beitrag von Chohy am 22. Feb 2011, 21:45 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#22 erstellt: 22. Feb 2011, 21:52
Im übrigen durch die Weiche reduziert sich der in Praxis wirksame Dämpfungsfaktor auf maximal 3 in Worten drei....nachzulesen auf den oben verlinkten Seiten..... Die Laststabilität hat nichts mit der Leistung zu tun. Im Gegenteil, es gibt Amps die hauen an 4 Ohm 200 Watt RMS geben aber bei einer Impedanz von kanpp unter drei Ohm den Geist auf.
Chohy
Inventar
#23 erstellt: 22. Feb 2011, 21:56

Die Fähigkeit, möglichst alle Signale verstärken zu können und so wenige wie möglich im Sumpf flacher Sinuskurven verrecken zu lassen.


Der Verstärker verstärkt nicht einzelne Sinuskurven sondern das Summensignal, das wird an der Weiche wieder teilweise auseinandergedröselt


[Beitrag von Chohy am 22. Feb 2011, 22:09 bearbeitet]
Haiopai
Inventar
#24 erstellt: 22. Feb 2011, 22:05

Salzwirker schrieb:
Mit der Wattzahl steigt gemeinhin die Souveränität des Amps, die Musik in den Raum zu knallen. Zumindest im unteuren Consumer-Bereich. Eine Standbox mit 30 Watt in einem 35qm-Raum anhörlich zu betreiben - nungut, wers unbedingt mag. Viel Spaß ...


Nix für ungut , aber das ist so pauschal gesagt Unsinn .

Wenn der angeschlossene Lautsprecher einen Wirkungsgrad von beispielsweise 91 dB hat , sind mit 30 Watt Pegel bis über 100 dB möglich .

Liegt der maximale Dauerpegel des Lautsprechers in diesem Bereich bewirkt reine Mehrleistung seitens des Verstärkers fast nichts mehr , es sei denn du möchtest auch noch die Pegel ausreizen , die der Lautsprecher nur kurzzeitig verträgt .

Im täglichen Gebrauch , auch in einem 35 qm Raum , wird man aber selten mehr als 10 W benötigen , eher sogar weniger , sofern ich zum Verstärker passend , eben Wirkungsgrad starke Lautsprecher nutze .

Gruß Haiopai
Chohy
Inventar
#25 erstellt: 22. Feb 2011, 23:18
@Pistentiger Ich hoffe wir haben dich nicht abgeschreckt durch die kleine Diskussion

Daran sieht man nur welche Gewichtung man welcher Komponente zumessen sollte

Und gehst du bald probehören?

gruß chohy
Pistentiger
Neuling
#26 erstellt: 22. Feb 2011, 23:39
Vielen Dank nochmal für eure engagierte Diskussion. Abgeschreckt habt ihr mich nicht. Allerdings habe ich auch nicht viel davon verstanden. Aber ihr sollt ja auch euren Spaß haben. Dafür ist ein Forum ja da. ;-)
Mein Fazit ist nach wie vor, dass ich keinen super starken Verstärker brauche, wenn ich nicht allzu laut hören möchte.
Vor allem vielen Dank für die Liste mit Händlern. Ich habe mir jetzt aber dennoch mal die KEFs gesichert und bestellt, weil nur noch ein Paar für den Preis vorrätig war. Die werde ich probehören. Dank Fernabsatzgesetz könnte ich sie auch zurückschicken. Dennoch werde ich jetzt mal rumtingeln und mir noch ein paar andere Lautsprecher anhören, damit ich einen Vergleich habe.
Auf jeden Fall hat jetzt keiner von der Denon-Anlage abgeraten. Daher werde ich mir die wohl auch bestellen. Die passt nämlich perfekt ins Billy-Regel. Sorry, ihr werdet jetzt über das Argument lachen. Ist schon OK.
Die passenden Lautsprecher werde ich dann ebenso noch finden. Eventuell bin ich mit den KEFs schon zufrieden. Mal sehen.
Meine JBL-Standlautsprecher werde ich jedenfalls verkaufen. Schade, dass ich dafür euer Forum noch nicht nutzen kann, denn man muss offenbar sechs Monate angemeldet sein und mindesten 100 Beiträge haben. Weil Foto-Sachen verkaufe ich beispielsweise auch immer lieber Im Fachforum und nicht bei Ebay.
Damit will ich eure Diskussion jetzt nicht abwürgen. Ich finde sie weiter spannend und werde fleißig mitlesen, auch wenn ich nicht alles verstehe.
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