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Verstärker für Nubox 681, die hundertste.

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Beitrag
k!llph!ll
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 10. Jul 2011, 13:00
Hallo,

Hab mir sämtliche (naja nicht alle aber fast) Kaufberatungen zu diesem Thema hier durchgelesen, leider nicht das Passende gefunden.

Ich wohne abseits und höre Musik gerne laut, d.h. drücken wir es mal in den Worten des Kaufberatungs-Einführungsthreads aus: ...soll auch ab und zu mal die Disco nebenan klopfen und sich über die Lautstärke beschweren? - so in diese Richtung, wenns ne Disco gäbe - nein im Ernst sagen wir mal in Konzertlautstärke. Sobald es ein Rauschen/Knarzen gibt, Bässe abfallend oder schwammig werden ist der Spaß natürlich schnell vorbei. Damit hat mein 20 Jahre alter Onkyo TX-7830 seine Probleme, er gibt mir zu früh auf. Bei Manchen Konzert DVD's (z.B. Black Label Society) darf der Lautstärkenregler nicht über 2Uhr, denn dann beginnt das ?clipping? - falls sich das in Knarzen und Rauschen auswirkt. Ist mir schon 3-4 mal passiert, habe immer schnell die Lautstärke zurückgedreht und hoffe dass sich das nicht weiter negativ auf die Lautsprecher ausgewirkt hat, merken tut man jedenfalls nichts.

Raumgröße: 30m², Raumhöhe: zwischen 3,30 und 2,50 (Dachgiebel).
Musikrichtungen: Hauptsächlich Rock. Ansonsten Klassik, POP, Elektronische Musik, Grunge, akustische Musik. Weniger aber auch: Metal, Punk, Ska.. alles ein bisschen also.

Was mich NICHT interessiert:
- Optik des Verstärkers
- wie gut die Fernbedienung funktioniert
- ob die Drehrädchen aus Plastik oder Alu sind und welche Farbe die LED's haben
- wie groß der Verstärker ist
All meine elektrischen Anlagen sind in einem Rack untergebracht und unsichtbar, für die meisten Fernbedienungen auch deshalb nicht zu erreichen. Von mir aus können die Teile auch in einer Bierkiste untergebracht sein wenn alles gut funktioniert.

Was mich interessiert:
- viel Leistung. Ich vertraue keinen Watt angaben.

- satte, klare, dynamische Bässe. Darf auch ruhig etwas mehr sein. Ich bin mit den Boxen selbst bassmäßig eigentlich sehr zufrieden, besonders bei hohen Lautstärken (verglichen mit Canton GLE 490 und Infinity Classia C336). Bei niederen Lautstärken spielen sie jedoch relativ unspektakulär, das war mir beim Kauf natürlich bewusst. Ich bin kein Bassjunkie, jedoch verlieren sich Bässe bei dieser Raumgröße/Höhe gerne schnell. Es sollten genügend Reserven vorhanden sein, um auch bei niederen Lautstärken im ganzen Raum ein gutes Fundament zu bieten. Das Potential stellen die Boxen ja bei hohen Lautstärken unter beweis, jedoch muss es noch richtig gefördert werden.

- klare und offene Höhen. Auch das möchte ich näher erläutern:
Hatte neulich zwei Tannoy RevealAktivboxen hier und war leicht entsetzt über die extreme Offenheit (aber gleichzeitig sehr geschmeidig, nicht aufdringlich) der Höhen, bei gleicher Aufstellung und Signalquelle zu meinen Nuberts ergab sich eine VIEL realistischere Bühne - Stimmen waren VIEL natürlicher und klarer. Habe die Boxen auch in Quadrophonie Aufstellung verglichen, bei der Stimmwiedergabe haben die Tannoy Reveal die Nuboxen hörbar "an die Wand" gespielt. Da half auch kein schrauben und drehen beim Verstärker, oder umlegen der Kippschalter an den Nuboxen.
Das sollte sich mit dem neuen Verstärker relativieren.
Ich würde gerne maximal 500,00€ ausgeben. Für alle die jetzt einen super Vorschlag haben, bitte her damit.

Für die Lesefreudigen lasse ich es noch etwas komplizierter werden:
Ursprünglich habe ich einen 5.1 AV Verstärker gesucht, bin aber nun verunsichert. Die Boxen werden hauptsächlich dafür benutzt Musik zu hören, manchmal aber auch zum Filmschauen - alte 7.1 70W Creative Gigaworks Satelliten fix installiert und verkabelt, jedoch im Moment ungenutzt. Die alten Satelliten spielen eine untergeordnete Rolle, im Optimal Fall würde ich sie gerne weiter betreiben, einfach um ein bisschen Surround Effekt beim Filmschauen zu haben, aber als Frontboxen die Nuberts dran lassen. Mich interessiert dabei nicht ob die Boxen miteinander harmonieren (ich verstehe natürlich dass winzige 3kg Satelliten nicht mit 40kg Standboxen harmonieren KÖNNEN)).

Ich nehme somit gerne Empfehlungen für Vollverstärker, 5.1 AV's und 7.1 AV's entgegen oder auch Kombinationen aus Vollverstärker und AV's entgegen - wichtig ist dabei aber immer dass die Nuboxen im Vordergrund stehen, diese sollten adäquat befeuert werden. Die Teile dürfen dabei bis wie gesagt allerhöchstens 500,00€ kosten. Ich denke Der Verstärker sollte nicht mehr kosten als eine Box.
Da ich im Nirgendwo wohne und es keine Hifi Händler in meiner Umgebung gibt, möchte ich meine Auswahl auf höchsten 2-3 Modelle begrenzen, die ich dann eventuell probehören werde.

Ich hoffe ich werde mit meinen Preisvorstellungen jetzt nicht total desillusioniert. ^^

lg & schönen Sonntag.
SFI
Moderator
#2 erstellt: 10. Jul 2011, 13:19
Servus,

wenn es Neuware sein soll, dann schau dir mal den Yamaha A-S 700 an, hat ordentlich Saft.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 10. Jul 2011, 13:33

k!llph!ll schrieb:

Auch das möchte ich näher erläutern:
Hatte neulich zwei Tannoy RevealAktivboxen hier und war leicht entsetzt über die extreme Offenheit (aber gleichzeitig sehr geschmeidig, nicht aufdringlich) der Höhen, bei gleicher Aufstellung und Signalquelle zu meinen Nuberts ergab sich eine VIEL realistischere Bühne - Stimmen waren VIEL natürlicher und klarer. Habe die Boxen auch in Quadrophonie Aufstellung verglichen, bei der Stimmwiedergabe haben die Tannoy Reveal die Nuboxen hörbar "an die Wand" gespielt. Da half auch kein schrauben und drehen beim Verstärker, oder umlegen der Kippschalter an den Nuboxen.
Das sollte sich mit dem neuen Verstärker relativieren.
Ich würde gerne maximal 500,00€ ausgeben. Für alle die jetzt einen super Vorschlag haben, bitte her damit.


Das wird nicht funktionieren, daran wird selbst ein 2000€ Amp nichts wesentliches ändern!
Außerdem wird sich für 500€ kein Verstärker finden lassen der deutlich mehr leistet als dein Onkyo.
Für deutlich mehr Lautstärke benötigst Du ein vielfaches der vom Onkyo bereitgestellten Leistung.

Die letzten etwa 20% kostet im Hifibereich nun mal richtig viel Kohle!

Saludos
Glenn
k!llph!ll
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 10. Jul 2011, 13:41
.. danke für die schnellen Antworten!

@ sfi - muss nicht Neuware sein; den Yamaha A-S 700 habe ich bereits schon einmal ins Auge gefasst, ist aber wieder in Vergessenheit geraten - könnte in die engere Auswahl fallen!

@ GlennFresh: *desillusioniertbin* ^^ Dann hätte ich 2-3 Fragen an Dich:
- nehmen wir an ich habe 2000,00€ zu Verfügung. Worauf müsste ich achten um einen Verstärker zu bekommen, der signifikant mehr leistet? Wenn ich mir Geräte der 2000€ Kla^sse ansehe, verändert sich die angegebene Watt Leistung nicht, bzw liegt sogar oft darunter. Das verwirrt mich.

- hat sich diesbezüglich in den letzten 20 Jahre also eigentlich nicht viel getan? Der Verstärker hat damals so ca. 7-800DM gekostet.

grüße
SFI
Moderator
#5 erstellt: 10. Jul 2011, 14:25
Also bevor ich mir Gedanken über einen 2.000 EUR Amp machen würde, würde ich mir einfach neue Lautsprecher holen, da die den limitierenden Faktor darstellen. GlennFresh hat auf jeden Fall Recht, auch mit einem neuen Amp werden die Nubert gegen die genannte Tannoy das Nachsehen haben. Wieso verkaufst du nicht die Nubert und holst dir einfach ein paar Aktive, gibt doch auch welche von Nubert - Problem gelöst.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 10. Jul 2011, 14:47
Also 2000€ für einen Amp machen in der Tat keinen Sinn, ich vermute Du hast meine Aussage nicht ganz richtig verstanden, siehe SFI!

Zu deinen Fragen:

Du solltest dich nicht im teuren Hifi bzw. High-End Bereich und nach Vollverstärker umsehen.
Eine Studio Endstufe, wie die Apart Champ One, wird vermutlich für genügend Leistung sorgen.
Aber nicht vergessen, dazu benötigt man noch einen vernünftigen Vorverstärker, wie z.B. der AMC XP.
Allerdings ändert das nur unwesentlich etwas am eigentlichen Klang, es sind aber höhere Pegel möglich.
Auch wird die Nubert ab einer gewissen Lautstärke auf Grund der hohen Leistung präziser und relaxter klingen.
Die Klangfarben und Räumlichkeit der Tannoy wird die Nubert aber nie erreichen, dafür hat sie andere Vorzüge.

Deine Verwirrung bzgl. der Leistung bei teuren Geräten ist unbegründet, Du musst dir nur die entsprechenden Typen herraussuchen und ansehen!

Saludos
Glenn
weimaraner
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 10. Jul 2011, 15:35
Hallo,

grundsätzlich hat Glenn absolut recht,
die Studiogeräte werden dir die Leistung bestimmt liefern welche du benötigst.

Auch im Bezug auf die Klangsteigerungen im Gegensatz zu den Tannoy muss ich sagen das es Unterschiede der Lautsprecher sind welche das hervorrufen,
und nicht des Verstärkers(Endstufe).

Wenn ich dir noch ein Gerät nennen darf welches aus der Home Hifi Ecke kommt,

ein gebrauchter NAD C 372 würde ich jetzt als Zuspieler der 681er in dem Preisbereich unterstützen welchen du anstrebst,

den kann man auch bei eventueller 5.1 Anbindung als Endstufe benutzen,
falls du mal auf einen AVR zurückgreifst welcher dies unterstützt bzw. zulässt.

Eine sogenannte Soft Clipping Funktion hat dieser auch was dem Schutz der Lautsprecher noch entgegenkommen wird

Gruss


[Beitrag von weimaraner am 10. Jul 2011, 15:37 bearbeitet]
k!llph!ll
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 10. Jul 2011, 15:45
hi,

sorry ihr habt mich missverstanden, vielleicht habe ich mich auch nicht richtig ausgedrückt: Ich hatte nie die Intention mir einen 2000€ Verstärker zu kaufen. Da sich mit keine Logik bei den Leistungsangaben offenbart, hätte ich lediglich gerne gewusst worauf ich dann achten müsste (vielleicht würde es mir dann etwas klarer werden). Mir ist natürlich bewusst, dass ich das Geld zuvor besser in Boxen investieren sollte.

Die Tannoy würden mir viel zu wenig Fundament bieten. Die gut aufgelösten Höhen und klare Bühne haben mich aber echt vom Hocker gehauen. Ich habe gehofft mich mit einem neuen Verstärker in diese Richtung bewegen zu können. Im Prinzip bin ich mit meinen 681 aber sehr zufrieden und glaube nicht, dass es ein optimaleres Pärchen für meine Zwecke gibt. Habe sie anfänglich gegen einige Konkurrenten test gehört, sie waren relativ klare Sieger und besonders bei hohen Lautstärken ungeschlagen (immer an meinem alten Onkyo). Im Bereich der Aktiven habe ich mich aber NIE umgesehen, vielleicht gibt es dort noch etwas optimaleres - aber genug wäre ja nie... =)

Somit gibt es also kein Modell im Hifi-Einsteiger Bereich, dass genug Leistung bietet die 681er gelassener und intensiver zu befeuern? Die Studio Geräte schrecken mich vom Preis her ein bisschen ab;

Noch eine Frage: Würde ich mit einem Onkyo TX-NR509 5.1 AV-Receiver im Stereo Betrieb einen Rückschritt machen, oder würde der Unterschied bezüglich Qualität und Leistung marginal ausfallen?
baerchen.aus.hl
Inventar
#9 erstellt: 10. Jul 2011, 15:56
Hallo


Da half auch kein schrauben und drehen beim Verstärker, oder umlegen der Kippschalter an den Nuboxen.
Das sollte sich mit dem neuen Verstärker relativieren.


Ich kann mich da meinen Vorrednern nur Anschließen, auch mit einem Anderen Amp wird die Nubert nicht zu einer Tannoy...

Da du aber anscheinend bereit bist 2000 Euro oder Mehr in die Hand zu nehmen um den Sound zu erreichen, würde ich mir ein paar Tannoy kaufen.

Für großen Sound und hohe Pegel in deinem 30qm Raum Z.B. Sowas:
http://cgi.ebay.de/T...&hash=item1e6151ec9e

Die große Tannoy braucht dabei keine Leistungsboliden (weiß ich aus Erfahrung...die Box stand bei mir einige Jahre im Hörraum). Die Herstellerempfehlung lautet Amps ab 30 Watt..... Klingt am besten mit einer schönen Röhre.

Gruß
Bärchen
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 10. Jul 2011, 15:59
Ich hab dich schon verstanden und ich würde an deiner Stelle auch keine 2000€ ja nicht mal 1000€ investieren!


k!llph!ll schrieb:

Die Studio Geräte schrecken mich vom Preis her ein bisschen ab;


Das musst Du mir mal genauer erklären...


k!llph!ll schrieb:

Noch eine Frage: Würde ich mit einem Onkyo TX-NR509 5.1 AV-Receiver im Stereo Betrieb einen Rückschritt machen, oder würde der Unterschied bezüglich Qualität und Leistung marginal ausfallen?


Vermutlich nein, aber probier es doch mal aus, der Onkyo 509 ist allerdings ein Einsteigergerät, nicht mehr und nicht weniger.
Da würde ich eher in Richtung Onkyo TX 8050 (ca. 350€) gehen, es sei denn Du willst 5.1, HDMI und das restlichen Surroundgedöns.
Ebenfalls was feines wäre der XTZ Class A 100 D3 (700€) oder eben was gebrauchtes wie z.B. der vorgeschlagene NAD von weimaraner.
Das wäre für mich die Schmerzgrenze was ich bereit wäre an Elektronik zu investieren, aber die 681 hat nun mal einen bescheidenen Wirkungsgrad.

Saludos
Glenn
weimaraner
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 10. Jul 2011, 17:44

k!llph!ll schrieb:
Somit gibt es also kein Modell im Hifi-Einsteiger Bereich, dass genug Leistung bietet die 681er gelassener und intensiver zu befeuern?


Einfach etwas genauer lesen


weimaraner schrieb:
ein gebrauchter NAD C 372 würde ich jetzt als Zuspieler der 681er in dem Preisbereich unterstützen welchen du anstrebst,



Gruss
k!llph!ll
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 10. Jul 2011, 18:10
guten Abend,

@weimaraner: sorry, hab deinen Post übersehen, wahrscheinlich haben wir fast gleichzeitig gepostet. Der NAD C 372 sieht sehr vielversprechend aus. Er kommt auf meine Liste, vielen Dank für den Tipp.

@baerchen.aus.hl: die Tannoy D700 wären optisch ganz mein Fall (stehe auf retro), jedoch bin ich leider nicht bereit so viel Geld auszugeben (habe bereits nochmals erklärt dass es sich bei dem 2000€ Verstärker Ansatz nur um eine Hypothese handelte). Würde die aber sehr gerne mal hören. Vielleicht bietet sich ja mal die Gelegenheit und vielleicht bin ich ja bereit das Geld auszugeben, sobald ich sie gehört habe.. ^^

@GlennFresh: Naja bis alles beieinander ist, werden auch wieder 800-900€ fällig. Da eher der NAD.

Ok, bis auf weiteres alles klar, danke Leute!
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 10. Jul 2011, 18:16

k!llph!ll schrieb:

@GlennFresh: Naja bis alles beieinander ist, werden auch wieder 800-900€ fällig. Da eher der NAD.


Deine Rechnung verstehe ich nicht, aber wenn Du den NAD gebraucht für kleines Geld findest, wirst Du vermutlich keinen Reinfall erleben.

Saludos
Glenn
baerchen.aus.hl
Inventar
#14 erstellt: 10. Jul 2011, 19:22

@baerchen.aus.hl: die Tannoy D700 wären optisch ganz mein Fall (stehe auf retro), jedoch bin ich leider nicht bereit so viel Geld auszugeben (habe bereits nochmals erklärt dass es sich bei dem 2000€ Verstärker Ansatz nur um eine Hypothese handelte). Würde die aber sehr gerne mal hören. Vielleicht bietet sich ja mal die Gelegenheit und vielleicht bin ich ja bereit das Geld auszugeben, sobald ich sie gehört habe.. ^^


Nun, die D700 ist gar nicht mal so selten, aber es werden Liebhaberpreise gezahlt.

Das oben verlinkte Angebot ist trotzdem recht Heftig

Bei Markteinführung hat die D700 8000 DM (4000 Euro) gekostet. Nach dem Abverkauf durch Tannoy hat ein Hifi Händler in Saarbrücken noch mal welche bauen lassen und sie für weniger als die Hälfte verschleudert. Am Ende haben sie umgerechnet 1500 Euro gekostet.

Wenn Du aber wirklich Interesse hast, dann lege dich bei Ebay und audiomarkt.de auf die Lauer. In Schwarz geht die D700 für unter 1000 Euro weg. Für gut erhaltene Exemplare in Rosewood oder Kirsche muss aber schon mal 1000-1200 hinlegen. Was daran liegt, dass es die erwähnte Neuauflage nur in schwarz gab..... Weil es aber eben Liebhaberstücke sind, wird man sie zu dem Preis auch wieder los.....


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 10. Jul 2011, 19:25 bearbeitet]
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 11. Jul 2011, 08:42
Moin

Das muss für weniger Verrückte echt gaga klingen, der TE sucht einen Verstärker für seine Boxen und man legt ihm nahe diese zu verkaufen.
Das ist jetzt nicht gegen dich gerichtet baerchen, ist mir einfach nur aufgefallen, ich habe das ja auch schon gemacht, komisch ist es schon, oder?

Die Eigenschaften der kleinen Tannoy 601A (die D700/900 klingen auch anders), lässt sich nur schwer mit einem Lsp. erreichen, der auch mal Drücken kann.
Dafür muss man vermutlich den Geldbeutel weit aufmachen und auf aktive Monitore wie z.B. K&H, Gethain, PMC, KS usw. setzen, die Marken bieten (fast) alles.

Nichts gegen die Tannoy D700, ich hatte selbst mal kurz die D900, aber ob sie den TE glücklicher machen sei mal dahin gestellt, eigentlich sucht er ja nur einen Amp.

Saludos
Glenn
baerchen.aus.hl
Inventar
#16 erstellt: 11. Jul 2011, 09:06

Das muss für weniger Verrückte echt gaga klingen, der TE sucht einen Verstärker für seine Boxen und man legt ihm nahe diese zu verkaufen


So komisch finde ich das in diesem Falle garnicht.....

Der neue Amp wurde gesucht, um aus der Nubert eine Tannoy zu machen....aber das funktioniert selbst mit dem besten Amp am Markt nicht.

Der einzig logische Schritt, um das Ziel zu erreichen wäre, die Nubert zum Teufel zu schicken (was für eine Analogie) und sich nach einer Tannoy oder einer anderen Box mit einer guten Hochtondurchzeichnung umzusehen. Alternativ z.B. noch Elac, Audio Physik oder Triangle

Das davon abgesehen die vorhandene Nubert etwas mehr "Feuer" gebrauchen kann, steht auf einem anderen Blatt.... da gehen wir dann durchaus konform, dass bei dem gewünschten Abhörpegel XTZ keine schlechte Wahl wäre.....

Die Frage ist also, wo liegt das Primärziel. Einfach nur laut, was mit der Nubert pluss einem neuen und kräftigen Amp zu machen ist. Oder im Sound ala Tannoy? Letzteres geht nur mit einem Lautsprecherwechsel.....

Gruß
Bärchen


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 11. Jul 2011, 09:09 bearbeitet]
flo42
Inventar
#17 erstellt: 11. Jul 2011, 09:12
Tannoy+ Tieftonunterstützung wäre mein Tipp falls du etwas verändern möchtest. Verstärkerwechsel würde ich bleiben lassen, für das Geld gönnt man sich lieber anderes.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 11. Jul 2011, 09:19

flo42 schrieb:

Verstärkerwechsel würde ich bleiben lassen, für das Geld gönnt man sich lieber anderes.


Wenn er die Nubert behält und höhere Abhörpegel ohne Clipping usw. fahren möchte, kommt er um den Verstärkertausch nicht herum!

Die Tannoy mit Subwooferunterstützung (aber bitte zwei) kombiniert mit einer feinen Vorstufe/Aktivweiche wäre allerdings auch eine Alternative.
Das lässt sich sogar für den Preis einer Nubert 681 und die angedachten 500€ durchaus realisiseren, bassbefreit können die Tannoy auch laut!
Den Druck und Tiefbass (mehr als die Nubert 681) erledigen die Subwoofer, durchaus also eine weitere Alternative die man in Betracht ziehen könnte.

Baerchen hat wohl recht, es läuft wohl doch früher oder später auf den Tausch der Lsp. hinaus....

Saludos
Glenn
baerchen.aus.hl
Inventar
#19 erstellt: 11. Jul 2011, 09:48

flo42 schrieb:
Tannoy+ Tieftonunterstützung wäre mein Tipp


Wobei die oben verlinkte D700 mit Sicherheit keine Unterstützung braucht.... Bei einer Revolution DC 4 sieht das aber anders aus
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 11. Jul 2011, 10:16

baerchen.aus.hl schrieb:

flo42 schrieb:
Tannoy+ Tieftonunterstützung wäre mein Tipp


Wobei die oben verlinkte D700 mit Sicherheit keine Unterstützung braucht.... Bei einer Revolution DC 4 sieht das aber anders aus


Ich denke floh hatte die besagte Reveal 601A gemeint, die dem TE so gut gefallen hat, bis auf den Bass, Pegel und Druck.
Die D700 braucht für gewöhnlich keine Subunterstützung, die D900 legt noch mal etwas drauf, ist gebraucht aber selten zu finden.

Wobei, es gibt genügend Leute die z.B. auch eine B&W 800 oder 801 mit einem Subwoofer kombinieren!

Saludos
Glenn
flo42
Inventar
#21 erstellt: 11. Jul 2011, 11:04
Genau ich meinte die vom TE beinahe wehmütig genannte Reveal 601A .


Glenn und ich sind z.B. Leute die bei fast jedem Lautsprecher Tieftonunterstützung fordern, aber so extrem muss das ja nicht immer sein.
2aw 3000 auf 1/2m Entfernung bei 24qm an je 100w sind bei mir nur ein Zwischenstand.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 11. Jul 2011, 11:13

flo42 schrieb:

Glenn und ich sind z.B. Leute die bei fast jedem Lautsprecher Tieftonunterstützung fordern, aber so extrem muss das ja nicht immer sein......


Das kommt halt immer auf den jeweiligen Lsp. bzw. die Hörgewohnheiten an und was man gewohnt ist!
Bei der Tannoy D900 und die nachfolgenden Infinity Kappa 9A habe ich jedenfalls keinen Subwoofer benötigt.
Zur Zeit höre auch schon seit über ein Jahr ohne Subwoofer und vermisse ihn bis jetzt auch nicht wirklich.
Selbst bei Film (geniesse ich im Moment kaum noch) bin ich ohne nicht unglücklich, finde ihn aber hier am wichtigsten.

Allerdings sind alle Lsp. bei denen ich ohne Subwoofer gehört habe bzw. höre sehr großvolumige Standboxen, die IMHO mehr können als eine NuBox 681.

Saludos
Glenn
flo42
Inventar
#23 erstellt: 11. Jul 2011, 11:29
Glenn also wirklich,
RF 7 zählte ich doch nicht zu normalen Standboxen ;D
Böötman
Inventar
#24 erstellt: 11. Jul 2011, 11:34
Evtl macht es bei dir sinn sich in der PA Ecke umzuschauen, da ist Leistung kein Problem...

Oder du nimmst ein paar Tannoys + Sub...


[Beitrag von Böötman am 11. Jul 2011, 11:36 bearbeitet]
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 11. Jul 2011, 11:40

flo42 schrieb:

Glenn also wirklich,
RF 7 zählte ich doch nicht zu normalen Standboxen ;D


Wieso, eine Kappa 9A vielleicht?


Böötman schrieb:

Evtl macht es bei dir sinn sich in der PA Ecke umzuschauen, da ist Leistung kein Problem...


Dazu muss man sich nicht unbedingt bei PA umsehen, ist aber eine Alternative, wie ich schon mit dem Apart Champ One erwähnt habe.

Wenn Du jedoch PA-Lsp. meinst, die haben ebenfalls keine Leistung, es sei denn es handelt sich um Aktivboxen.
Weitere Probleme bzgl. PA sind sicherlich die robuste Optik, der gewöhnungsbedürftige Klang bzw. fehlende Tiefgang.

Böötman
Inventar
#26 erstellt: 11. Jul 2011, 11:59
Ich meinte rein das Amping, sein Okyo schiebt gerademal 70 bzw 90 W rms...

Die Herstellerangabe von Nubert besagen 310 W rms @ 4 Ohm. Von daher währe ein kleiner PA Amp mit 2x400 W sicherlich nicht verkehrt.
k!llph!ll
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 11. Jul 2011, 12:09
Hey Leute,

vielen Dank für die Bemühungen!

hört mir bitte auf mit den PA Anlagen ^^

Zusammenfassend muss ich jetzt sagen, dass im Grunde darauf aus war meinen Sound noch etwas zu verbessern und nicht unbedingt wieder Anlage zu wechseln. Wie gesagt bin ich im Grunde sehr zufrieden, eine Pegelerhöhung und eine klarere Auflösung der Höhen in Richtung Tannoy Reveal wären die Zielvorgabe gewesen. Dass ich aus den Nuberts keine Aktiven (Tannoy Reveal) machen kann ist klar. Ich bin davon ausgegangen, dass sich in 20 Jahren Entwicklung etwas getan hat und somit generell eine höhere Qualität erreicht werden könnte - natürlich auch bezüglich meiner Kriterien.

Ich gebe wohl zu, dass mir der Klang der Tannoy Reveal beeindruckt hat und, dass eine (@GlennFresh, Flo84) Kombination mit zwei Subwoofern schon reizvoll wäre. Jedoch würde ich nicht tauschen, da ich bei den Tannoy andere Sachen auszusetzen hätte, die mir doch etwas wichtiger sind. Mir hat die Quadrophonie Aufstellung mit den Nuberts und den Tannoys sehr gut gefallen, die Boxen haben sich hervorragend ergänzt. Ich denke ich behalte die Tannoy Reveal jedenfalls sicher als zukünftige PC Lautsprecher im Hinterkopf. Vielleicht bestelle ich mir auch einfach mal ein paar Reveals mit Sub und sehe mir die Sache genauer an.

Bezüglich der großen Tannoy D700 und D900: Intuitiv gehe ich davon aus, dass mir diese Boxen hervorragend gefallen könnten. Ich bin leider bei meinen Recherchen nie auf Tannoy gestoßen und wenn dann hätte sich die Sache wegen fehlender Möglichkeit des Probehörens sicherlich wieder erledigt. Jedoch werde ich jetzt mal danach Ausschau halten!

@Glenn: Ich hoffe, dass eine Klipsch RF7 mehr kann als eine Nubox 681 - denn sonst würde mit dir und Klipsch etwas gewaltig nicht stimmen
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 11. Jul 2011, 12:11
Die schnöden Wattangaben bei Verstärkern und Lsp. werden die Leute vermutlich noch in 100 Jahren beschäftigen.
Nur leider ist das nicht alles, insbesondere bei Lsp. sind die Wattangaben eigentlich vollkommen uninteressant.
Wie man weiss ist hier der Wirkungsgrad ein wichtiges Indiz, insbesondere wenn es um die Ermittlung des Amps geht.
Wenn man aber mit der Nubert 681 auch mal richtig laut hören will und dazu noch einen großen Raum hat, sollte wirklich über sehr viel Leistung verfügen.
Wer die Boxen gar ans Limit bringen möchte kommt, wird wohl tatsächlich nicht um eine PA bzw. Studioendstufe herum kommen, auch von den Kosten.

Saludos
Glenn
baerchen.aus.hl
Inventar
#29 erstellt: 11. Jul 2011, 12:12

flo42 schrieb:
Genau ich meinte die vom TE beinahe wehmütig genannte Reveal 601A .



Die wurde als Beispiel genannt und nach anderen gefragt



Glenn und ich sind z.B. Leute die bei fast jedem Lautsprecher Tieftonunterstützung fordern, aber so extrem muss das ja nicht immer sein.


So sieht es aus, es soll tatsächlich Musikliebhaber geben, die sich nicht alles vom Bass zerschlagen lassen wollen und und zu deren Glücksmomenten es nicht zählt, dass die geschlossenen Zimmertüren im Bassrythmus in der Zarge klappern und die Gläser im Schrank den im wahrsten Sinne klirrenden Hochton bringen..... Musik besteht aus viel mehr als nur Dampfhammer Bumm Bumm
Böötman
Inventar
#30 erstellt: 11. Jul 2011, 12:18
Naja, an sich würde ja alles passen:

- Optik egal
- Fernbedienung unnötig
- Baugröße ebenfalls egal
- Preis inkl. Mischpult unter 500€ problemlos umsetzbar

Es wurde einzig der Maximalpegel bzw das Durchsetzungsvermögen der Nuberts unter Last bemängelt, das schiebe Ich aber auf den Leistungsmangel des Onkyos
flo42
Inventar
#31 erstellt: 11. Jul 2011, 12:22
Baerchen hast du etwa ein Problem damit, dass es Menschen gibt die bei 110db zuhause Musik hören, nicht nur Bumm Bumm?
Mir mangelt es derzeit aber vorallem an Präzision im Endbereich.

Gläser hab ich keine im Raum und das ist gut so.

@ TE

Nein in der Lautsprechertechnik hat sich so gut wie nix geändert.

Ob man jetzt per DSP dem Klang an den Hals möchte... mh das ist aufwendig und ob das Ergebnis gut ausfällt würd ich nicht versichern.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 11. Jul 2011, 12:25
Schade das PA/Studio Verstärker bei Dir durchfallen, die bieten klar das beste PLV.

Mit einem potenten Verstärker wirst Du sicherlich bei der Nubert mehr heraus holen können, insbesondere wenn es mal etwas lauter werden soll.
Das Du den eigentlichen Klangcharakter der Nubert aber durch den Tausch des Verstärkers nicht wesentlich verändern kannst, ist wohl klar geworden.

Das mehr können bezog ich nicht expliziet auf die RF7, hast Du wohl falsch verstanden, sondern auf alle "großen" Standboxen die hatte bzw. habe.
Das ich unter anderem eine RF7 besitze habe ich gar nicht erwähnt, warum sollte ich auch, das ist doch gar nicht Gegenstand der Diskussion.


baerchen.aus.hl schrieb:

So sieht es aus .....


Eben nicht und genau deshalb besitze ich verschiedene Lsp., quasi für jeden Gemütszustand etwas!

Einen Subwoofer habe ich auch noch, lustigerweise im Schlafzimmer, was aber eigentlich ganz logisch ist.
Dort wird halt immer nur sehr leise gehört und da klingt es mit Subwoofer nun mal deutlich vollmundiger.

Also ich bitte darum hier kein Urteil über andere User abzugeben wenn man diese in keinster Weise kennt.

Saludos
Glenn
k!llph!ll
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 11. Jul 2011, 12:36
Ich muss auch nicht andauernd die Türen beben haben, aber ich finde die Drums und Bassgitarren sollte man schon ein wenig spüren (auch wenn ich kein Fan von Subwoofer bin)

Zum Thema Wattangaben:

Ist ja ganz logisch, dass diese Angaben sehr verwirrend sind und sich Leute krampfhaft versuchen darauf zu stützen.

In allen Bereichen gibt es Leistungsangaben die fast ein jeder versteht: Egal ob PS, Watt bei einer Glühbirne, Megaherz bei Prozessoren (ok da ist es ein bisschen komplizierter geworden) - es ist halt eine Leistungsangabe und von Leistungsangaben ist man gewohnt, dass sie präzise und aussagekräftig sind.

Nicht so bei Verstärkern und Boxen: Hersteller markieren ihre Geräte mit scheinbar willkürlichen Zahlenkombinationen. Alles kann nichts und nichts kann alles sein.

Es ist inzwischen schon irgendwie durch gedrungen, dass Watt Angaben nicht sehr viel bedeuten. Wenn ich z.B. unter Unwissenden behaupte, meine Box verträgt 300W, dann habe ich sofort ein Media Markt Plastik-Sarg-Schild umhängen mit 35000W PMPO drauf - in diesen Fällen ist die Verwirrung dann perfekt.
baerchen.aus.hl
Inventar
#34 erstellt: 11. Jul 2011, 12:40

Baerchen hast du etwa ein Problem damit, dass es Menschen gibt die bei 110db zuhause Musik hören


Nö, ich sehe nur keinen Sinn darin sich die Ohren kaputt zu machen, denn das ist die zwangsläufige Folge von Lärm. Und Schwerhörigkeit ist ein Schaden der schleichend kommt und irreparabel ist.

Auf der Arbeit sind schon bei Pegeln von 80 db Gehörschutzmittel vorgeschrieben, weil sich bereits ab dieser Lautstärke dauerhafte Schäden einstellen. Und es ist völlig egal, ob es sich beim Lärm z.B. um Holzbearbeitungsmaschinen oder um Musik aus Hifi-Boxen handelt.....

Ich hoffe, du hast einen Sparvertrag, um dir später beim Hörgeräteakustiker entsprechende Geräte kaufen zu können.

Für sich selbst das Risiko einer Schwerhörigkeit in Kauf zu nehmen ist eine Sache. Es anderen zu empfehlen eine andere, von der ich absolut nichts halte.....

Edith
Ich mag durchaus auch einen satten und runden Sound und habe nichts gegen Subwoofer. Nur gute Musik ist alles andere als das Gehör zerstörender Lärm


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 11. Jul 2011, 12:47 bearbeitet]
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 11. Jul 2011, 12:54
Da Baerchen meist zu Überteibungen neigt, bringt es hier wenig über das Thema mit ihm weiter zu diskutieren, zu mal er alles und jeden über einen Kamm scheert.
Wenn aber der TE auch gerne mal etwas lauter hören möchte und sein Amp wohl limitiert, ist es mMn kein Verbrechen eine entsprechende Empfehlung auszusprechen.

Im übrigen ist es ein Unterschied wenn man dauerhaftem bzw. einem permant gleichem Lärmpegel, wie z.B. bei der Arbeit ausgesetzt ist, oder nur Musik hört.
Da Musik dynamisch ist, reden wir hier meist nur von kurzen Spitzenpegeln die hauptsächlich im Bassbereich zu finden sind, der eh ungefährlicher fürs Gehör ist.

Prinzipiell ist aber auch eine dauerhaft laute musikalische Beschallung schädlich fürs Gehör, also prinzipiell gesehen hat baerchen Recht!

Saludos
Glenn
baerchen.aus.hl
Inventar
#36 erstellt: 11. Jul 2011, 12:54

Media Markt Plastik-Sarg-Schild umhängen mit 35000W PMPO drauf


PMPO bezeichnet eine Impulzspitzenlast, welche ein Lautsprecher und der Verstärker aber nur für Sekundenbruchteile bringen kann. Wie alle Wattangaben sagt sie nichts über die Klangqualität aus.....
Böötman
Inventar
#37 erstellt: 11. Jul 2011, 13:08

baerchen.aus.hl schrieb:

Media Markt Plastik-Sarg-Schild umhängen mit 35000W PMPO drauf


PMPO bezeichnet eine Impulzspitzenlast, welche ein Lautsprecher und der Verstärker aber nur für Sekundenbruchteile bringen kann. Wie alle Wattangaben sagt sie nichts über die Klangqualität aus.....


Die Leistung wird erbracht/umgesetzt wenn diese Elektronikkomponente mit Schallgeschwindigkeit auf feinsten Italienischen Marmor trifft.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 11. Jul 2011, 13:11

Böötman schrieb:

Die Leistung wird erbracht/umgesetzt wenn diese Elektronikkomponente mit Schallgeschwindigkeit auf feinsten Italienischen Marmor trifft.


LOL hau drauf


baerchen.aus.hl
Inventar
#39 erstellt: 11. Jul 2011, 13:13

Da Baerchen meist zu Überteibungen neigt


Im übrigen ist es ein Unterschied wenn man dauerhaftem bzw. einem permant gleichem Lärmpegel, wie z.B. bei der Arbeit ausgesetzt ist, oder nur Musik hört.


In Sachen Lärm übertreibe ich nicht. Es macht keinen Unterschied

Wir haben da in der Familie leider schlechte Erfahrung machen müssen. Mein jüngerer Bruder war in jungen Jahren regelmäßiger Discogänger 3-5 mal die Woche mehrere Stunden. Und nur die lauteste war die beste. Sein Auto war eine rollende Discothek. Heute ist er schwerhörig, muss Hörgeräte tragen und leidet an Tinitus. Muss regelmäßig in die Druckkammer, damit der Tinitus erträglich bleibt und liegt so der Allgemeinheit auf der Tasche....

..... und alles nur weil er entsprechende Warnungen in den Wind geschlagen hat hat....


Wenn aber der TE auch gerne mal etwas lauter hören möchte und sein Amp wohl limitiert, ist es mMn kein Verbrechen eine entsprechende Empfehlung auszusprechen.


Wenn der TE expliziet nach einem Amp fragt mit dem er sauber seinen LS an der Belstungsgrenze fahren kann dann nein. Es wurde aber nach einem ausreichenden Amp für den Normalbetrieb gefragt und mehrfach betont das ein superbass und ähnliches nicht gefragt ist....


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 11. Jul 2011, 13:20 bearbeitet]
Böötman
Inventar
#40 erstellt: 11. Jul 2011, 13:14
Aber halt nur Kurzfristig, wie Bärchen korrekterweise schon ausführte. Der Klang ist auch umstritten, sowas sagt mir aber immer wieder zu sofern es "echte" PMPO Leistung ist.
k!llph!ll
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 11. Jul 2011, 15:35
Hey ihr schwarz/weiß Maler!

Über Bass lässt sich unendlich lange Streiten.

...ich suche nicht unbedingt einen AMP der meine Boxen bis ins LETZTE WATT AUSREIZT, ich suche nur einen der sie gelassener in höheren Lautstärken antreibt und auch dort bei dynamischen und basslastigen Sequenzen problemlos spielen lässt. -> Laut euch müsste ich fast in den Studio Amp Bereich über gehen - ok ich werde mich informieren.

@ Hörsturz:

Ich weiß selbst genau wie man am besten einen Hörsturz bekommt. Jedoch sind das ganz andere Lautstärken als z.B. bei mir und BESONDERS wichtig dabei ist dass die Höhen nicht stechen, wie es oft in Diskotheken oder bei Konzerten mit schlechter Beschallung der Fall ist. Diese Problem habe ich nicht, ihr wahrscheinlich auch nicht und das wird sich auch selbst fast niemand auf dauer antun. Es muss jeder selbst draufkommen wie viel er verträgt, ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich. Ich bin z.B. relativ empfindlich auf beißende Höhen - Bässe sind allgemein nicht besonders schädlich fürs Ohr.

Ich finde persönlich dass man ein Rockkonzert (zu Hause) eben nur in hoher Lautstärke wirklich genießen kann. Und da sollte eben alles sauber klingen.


PMPO bezeichnet eine Impulzspitzenlast, welche ein Lautsprecher und der Verstärker aber nur für Sekundenbruchteile bringen kann. Wie alle Wattangaben sagt sie nichts über die Klangqualität aus.....


jaja, deshalb habe ich das ganze ja etwas abwertend gebracht ^^


Hey, lasst mich die Frage mal anders stellen: Welchen Verstärker um max. 800€ würdet Ihr euch zu diesen LS kaufen? ^^ schaun wir mal was dabei rauskommt.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 11. Jul 2011, 15:44
Ich würde zwischen folgenden neuen Modellen wählen, wenn ich die Nubert betreiben wollte:

Vollverstärker:
XTZ Class A 100 D3 (ca. 700€)
Destiny DC 211 SE (ca. 480€)

Vor-Endstufe:
AMC XP (ca. 300€)

XTZ AP 100 (ca. 600€)
Apart Champ One (ca. 550€)

Saludos
Glenn


[Beitrag von GlennFresh am 11. Jul 2011, 16:57 bearbeitet]
weimaraner
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 11. Jul 2011, 16:32

k!llph!ll schrieb:
Hey, lasst mich die Frage mal anders stellen: Welchen Verstärker um max. 800€ würdet Ihr euch zu diesen LS kaufen? ^^ schaun wir mal was dabei rauskommt.



Die Frage habe ich längst weiter oben beantwortet,
kostet gebraucht auch keine 800€.
baerchen.aus.hl
Inventar
#44 erstellt: 11. Jul 2011, 16:49

Hey, lasst mich die Frage mal anders stellen: Welchen Verstärker um max. 800€ würdet Ihr euch zu diesen LS kaufen? ^^ schaun wir mal was dabei rauskommt.


Music Hall a25.2
Vincent SV 121
Arcam A18
oder Günstiger
AMC XIA
AMC 306
Central_Scrutinizer
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 11. Jul 2011, 22:23
killph:

Hatte neulich zwei Tannoy RevealAktivboxen hier und war leicht entsetzt über die extreme Offenheit (aber gleichzeitig sehr geschmeidig, nicht aufdringlich) der Höhen, bei gleicher Aufstellung und Signalquelle zu meinen Nuberts ergab sich eine VIEL realistischere Bühne - Stimmen waren VIEL natürlicher und klarer. Habe die Boxen auch in Quadrophonie Aufstellung verglichen, bei der Stimmwiedergabe haben die Tannoy Reveal die Nuboxen hörbar "an die Wand" gespielt. Da half auch kein schrauben und drehen beim Verstärker, oder umlegen der Kippschalter an den Nuboxen.


Die kleine Reveal 601A kostet nur 148 € Stück und spielt die Nubox 681 "an die Wand"!

Äußerst bemerkenswert.
Böötman
Inventar
#46 erstellt: 12. Jul 2011, 08:22
Das wundert mich nicht da sie auf klang getrimmt ist und nicht den Spagat zum Maximalpegel schaffen muss.
Central_Scrutinizer
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 12. Jul 2011, 08:37

Das wundert mich nicht da sie auf klang getrimmt ist und nicht den Spagat zum Maximalpegel schaffen muss.


Sicher hat ein Monitor etwas andere Anforderungen und Einsatzzwecke, soll besonders unverfälscht neutral klingen.
Aber das "Neutrale" ist auch irgendwie der Anspruch von Nubert. Schliesslich soll durch die extrem aufwendigen Frequenzweichen der Frequenzgang maximal linearisiert werden.
Da gibts schon kleine Analogien zu Monitoren.

Daher schon bemerkenswert, wo Nubert doch so in den Himmel gelobt wird. Schwache Vorstellung. Da sieht man die Macht der Hifi Testsieger Zeitschriften.
Kann natürlich auch an der Raumverhältnissen liegen.


[Beitrag von Central_Scrutinizer am 12. Jul 2011, 08:49 bearbeitet]
Böötman
Inventar
#48 erstellt: 12. Jul 2011, 09:17
Das wird auch mit an den Räumlichkeiten liegen. Du weißt ja auch nicht in wie weit der Amp des Tannoys gepimpt wurde. (die Spielen ja jetzt unter 100%igen Optimalbedingungen)

Evtl kann er ja was mit dem Nubert Tuning Tool zaubern. Man sollte aber auch nicht vergessen das es sich lediglich um die Nubox Serie handelt. Wenn Ich mir die Betsückung so anschaue so verwundert es mich nicht wirklich das der Mittelton etwas untergeht. Drei 20er Bässe wovon einer den Mitteltonbereich mit Abdeckt arbeiten gegen einen kleinen HT, das kann so an sich nicht das ware sein. Auch wenn die Impulswiedergabe wie auch der frequenzbereich Top ist muss das nicht automatisch bedeuten das er gut klingt.

Allerdings wenn der HT so grausam klingt dann müsste sich das zumindest durch die ganze Nubox serie ziehen.

Evtl währe die Nubox 511 bezüglich der Mittenwiedergabe die bessere Wahl gewesen.
Merkosh
Stammgast
#49 erstellt: 12. Jul 2011, 09:21
Interessanter Fred.

Moin k!llph!ll,

wie Du meinem Profil entnehmen kannst, betreibe ich ebenfalls die Nubox 681 seit etwa 4 Jahren und bin immer noch sehr zufrieden mit Klang und Leistung.
(Wiedergabe meines ureigenen Empfindens)

Ich kann deine gesammelten Aussagen gefühlsmäßig nachvollziehen.
Solltest du (so wie ich dich verstehe) bei deinen 681 bleiben wollen, kann ich dir nur wärmstens den XTZ Class-A100D3 als Kraftwerk
für die 681 ans Herz legen, in dessen Besitz ich seit einigen Wochen bin.
(Wegen langsamer, einfühlsamer, suggestiver und stetig wiederholter Empfehlung von Glenn und anderen in diversen Freds <- Danke, bin sehr zufrieden).
Der XTZ reizt zwar die 681 pegelseitig noch nicht ganz aus (Vergleich mit meinem Sherbourn), kommt dem aber recht nahe.
Zu keinem Zeitpunkt(Pegel) lässt der XTZ Schwächen an den 681 erkennen.
Das befürchtete Knarzen/Kratzen, Über -Untersteuern, Leistungseinbrüche im Bassbereich etc. bleiben aus, der XTZ bleibt unangestrengt.
Subjektive Klangbeschreibungen erspare ich mir an dieser Stelle erstmal, da ich die Reaktion einiger Zeitgenossen hier im Forum kenne,
und nicht von deinem Thema abschweifen möchte.
Nach meinem Dafürhalten wird eine ordentliche Pegelsteigerung gegenüber deinem Onkyo erzielt.
Was jedoch nicht eintreten wird, ist eine Klangänderung gegenüber dem Onkyo. Hier muss ich meinen Vorrednern Recht geben.
Eine Klangänderung (im positiven wie im negativen) ist nur durch andere LS zu erzielen.
Sollten die 700,-€ deine Schmerzgrenze überschreiten, kann ich auch wieder aus eigener Erfahrung einen Kenwood KA-7010 oder KA-7020 empfehlen,
die je nach Zustand zwischen 150 und 250 € angeboten werden.
Die Geräte wurden so vor etwa 20 Jahren vertrieben und haben nach meiner Erfahrung in diesem Leistungsbereich immer noch ein sehr gutes PLV.
Das Alter würde mich nicht abschrecken, da mein KA-5010 auch nach 20 Jahren intensiven Nutzens keine altersbedingte Schwächen aufzeigt.
Bevorzugen würde ich dennoch den XTZ, da er IMHO bei Neugeräten ebenfalls in seiner Leistungsklasse ein vorzügliches PLV nachweisen kann,
und auch das stabilere Leistungsverhalten aufweist (gegenüber meinem KA-5010).
Leider muss mein geliebter Kenwood jetzt in die Mottenkiste wegen des in einer höheren Liga spielenden XTZ.

Thema Gehörschäden:
Es ist auch meiner Meinung nach immer wieder wichtig, auf die Gefahren stetig übermäßig lauter Musikorgien hinzuweisen.
Ich gehe aber davon aus, dass es dem TE eher darum geht, eben wenn es Ihm im Sinne steht, einfach mal etwas lauter und druckvoller zu hören.
Ich vergleiche das gerne mit Autos. Ein Porsche muss und wird ob seiner Leistung ja auch nicht immer am Limit gefahren.
Es beruhigt aber ungemein, wenn man weiss, dass wenn es darauf ankommt, genug Leistung zur Verfgügung steht.

Ich würde mich freuen, wenn ich mit meinen Ausführungen zu einer Erleichterung von Entscheidungen beigetragen haben könnte.

Thema AV-Receiver:
Um die 681 herauszufordern, würde ich auf jeden Fall auf AV-Receiver verzichten, da in deinem Preisrahmen keine Alternativen
(auch keine seriösen gebrauchten) zu finden sind.

Thema PMPO:
1 geteilt durch PMPO entspricht nach meinem Gefühl der tatsächlichen anzunehmenden Leistung in RMS.
Dieses Gefühl erhebt selbstverständlich keinen Anspruch auf mathematische, physikalische oder
empirische Richtigkeit und ist auch nicht gewollt.

Gruß
Andreas
Central_Scrutinizer
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 12. Jul 2011, 09:31
Bäätmobil:

Allerdings wenn der HT so grausam klingt dann müsste sich das zumindest durch die ganze Nubox serie ziehen.


ich hatte die Nubox 381 zuhause, die war auch sehr enttäuschend. Die ist nach der Einspielzeit flux Retour gegangen.


[Beitrag von Central_Scrutinizer am 12. Jul 2011, 09:33 bearbeitet]
SFI
Moderator
#51 erstellt: 12. Jul 2011, 10:34
Kann dem zustimmen, vielleicht nicht enttäuschend, hatte aber bei einem Direktvergleich zwischen nuBox/nuLine/nuWave den gleichen Eindruck. Von der nuLine war ich hingegen sehr beeindruckt, gerade mit ATM imo eine Bombe, da kommt für mich persönlich in dem Preisbereich nicht viel heran.
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