Onkyo A-5VL vs Yamaha A-S700

+A -A
Autor
Beitrag
s66
Neuling
#1 erstellt: 08. Jan 2012, 12:40
Hallo zusammen,
ich benötige einen neuen Vollverstärker, habe schon viel hier gelesen, schwebe zwischen den beiden:

Onkyo A-5VL und Yamaha A-S700

Der Onkyo fasziniert mich wegen der geringen Höhe und der zwei zusätlichen Digital Eingänge, als Lautsprecher dienen 2 Stück Yamaha NS 555.

Vielleich kennt jemand die beiden Geräte und kann was dazu sagen.



Gruß


[Beitrag von s66 am 11. Jan 2012, 14:06 bearbeitet]
teteretete
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 09. Jan 2012, 04:57
Hallo,

Also der Onkyo A-5VL hat ein schönes Design und wertige Verarbeitung. Die Digital Eingänge sind natürlich auch nicht zu verachten. Einzigstes Manko ist die nicht gerade üppige Leistung, die aber trotzdem ausreichend sein dürfte. Kommt jetzt drauf an ob Du ständig das allerletzte aus den NS 555 rausholen möchtest oder bei einigermaßen "normalen" Pegeln bleibst.

Der Yamaha A-S700 wurde schon überall in den Himmel gelobt und er ist bestimmt ein sehr guter Verstärker. Außerdem hat er auch ordentlich Leistung. Was mir missfällt sind die billigen Kangregler aus Plastik. Hätte jedesmal Angst wenn ich die anfasse, dass sie abbrechen.

Ich würde zum Onkyo tendieren.

MfG
Andi
s66
Neuling
#3 erstellt: 09. Jan 2012, 10:48
danke für das Feedback,

ein paar "PS" könnte der Onkyo noch haben, wird aber bestimmt reichen für die NS 555,

die Klangregler aus Plastik sind mir beim S 500 auch sofort aufgefallen, echt häßlich, der S 700 sollte aber welche aus Metall haben, kann dies jemand bestätigen?


Gruß


[Beitrag von s66 am 11. Jan 2012, 14:06 bearbeitet]
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 09. Jan 2012, 11:54
Moin

Auch der Yamaha AS700 ist von der Verarbeitung auch nicht besser als sein kleiner Bruder, da ist der Onkyo eine ganz andere Hausnummer.

Ein Kollege von mir betreibt den Onkyo mit der Cabasse Bahia in einem großen Wohn-Esszimmer von etwa 80qm ohne Probleme.
Selbst Pegel weit über Zimmerlautstärke sind locker möglich, die Verarbeitung ist für die Klasse sehr hochwertig, bis auf die FB.
Trotz Schaltendstufen und flacher Bauweise bringt der Onkyo über 10kg auf die Waage, was mich beim ersten Kontakt erstaunt hat.
Insbesondere wenn ich den Onkyo mit anderen, auch deutlich teureren Verstärkern mit dem gleichen Endstufenkonzept vergleiche.
Das Leistungsplus (auf dem Papier) spielt in der Realität mMn keine Rolle, ist also auch kein wirklicher Vorteil für den AS700.

Ich würde den Onkyo auf jeden Fall vorziehen, weil er den Qualitativ erheblich hochwertigeren Eindruck hinterlässt.
Zu dem hat er noch einen DAC verbaut und das alles zu einem deutlich günstigeren Kurs, das ist doch mal ein Wort.

Letztendlich kannst aber nur Du entscheiden welcher Verstärker Dir besser gefällt und das lässt sich am besten mit einem direkten Vergleich herausfinden.

Saludos
Glenn
Eminenz
Inventar
#5 erstellt: 09. Jan 2012, 12:12
Was den Yamaha interessant macht ist, dass er weitgehend die gleiche Endstufensektion verbaut hat, wie seine beiden größeren Brüder. Die Leistung ist bei 700/1000/2000 gleich, der 700 hat sogar an 8 Ohm einen höheren Dämpfungsfaktor. Was ihm fehlt ist lediglich der vollsymmetrische Aufbau, die 6 fache Klangregelung und natürlich die wertigeren Materialien des Gehäuses, Regler, Bodenplatte usw. Ein großer Vorteil des A-S700 (auch gegenüber seinen beiden großen Brüdern) ist die variable Loudness, wenn man diese denn braucht.

Die Regler sind beim 700 zwar aus Plastik, aber auch die Metallversion am 1000/2000 sind alles andere als das, was man bei Yamaha früher verbaut hat.

Der Onkyo ist ein (für den Preis) superb verarbeitetes Gerät. Der große Vorteil des Gerätes sind die digitalen Eingänge, sofern man diese denn braucht. Im Gegensatz zum Yamaha versteht der kleine Onkyo auch mit einem MC Tonabnehmersystem umzugehen (der Yammi nur MM).

Der Leistungsunterschied ist imho in der Praxis irrelevant.


Zusammenfassend sind beide Geräte interessant, welches für dich persönlich besser passt, musst du hier wohl selber herausfinden
Ragendorf
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 09. Jan 2012, 12:15
Da stellt sich halt die Frage worauf es ankommt. Technisch ausgefeilter und optisch ansprechender ist definitiv der Onkyo.

Klanglich hingegen passt, aufgrund der Lautsprecher, der Yamaha besser.

Diese sind recht warm und ein wenig brummig, während der Yamaha schön auflöst und eher schlank im Bass ist.

Der Onkyo ist quasi das Gegenteil. Eher müde in den Höhen und kräftig im Bass.

Hörtest ist das geschickteste in jeder Hinsicht.


[Beitrag von Ragendorf am 09. Jan 2012, 12:50 bearbeitet]
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 09. Jan 2012, 12:33

Ragendorf schrieb:

Klanglich hingegen passt, aufgrund der Lautsprecher, der Yamaha besser.

Diese sind recht warm und ein wenig brummig, während der Yamaha schön auflöst und eher schlank im Bass ist.

Der Onkyo ist quasi das Gegenteil. Eher müde in den Höhen und kräftig im Bass.


Diese subjektiven und in der Praxis für mich und viele andere User nicht nachvollziehbaren Aussagen sind in der Praxis völlig unrelevant.
Eine andere Aufstellung der Lsp. oder akustische Maßnahmen werden den Klang mehr beeinflussen als es die beiden Verstärker können.

Aber der TE kann das gerne überprüfen, einfach beide Geräte bestellen, Augen verbinden und los gehts.
Ach ja und bitte für den Pegelausgleich und die Neutralstellung der Klangregler sorgen, sonst wird das nix.

Saludos
Glenn
Eminenz
Inventar
#8 erstellt: 09. Jan 2012, 12:40
Am besten gleich mit Lautsprecherumschalter, zwei identischen Zuspielern + selbes Medium
Ragendorf
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 09. Jan 2012, 12:44
Um was als den Klang geht es sonst bei einem Hifi-Gerät? Vorrangig? Position der Knöpfe?

Ich unterstelle es hier mit aufgeklärten Menschen zu tun zu haben denen klar ist das so etwas immer subjektiv ist und probegehört werden muß.

Was Du und andere User in der Praxis nachvollziehen können (oder nicht) ist in der Praxis für mich total unrelevant.

Der TE hat gefragt ob jemand die Komponenten kennt und etwas dazu sagen kann. Ich kenne beide. Auch in Kombination mit seinen LS.

Und hören wird wohl nur er selbst.

BtW: Beide Geräte Pure Direct und der Klangregler spielt keine Rolle mehr.

Viel Spaß beim ausprobieren.

Na ja, Direktverkabelung ist schon schöner.

Aber gleiches Medium/gleicher Zuspieler/gleiches Kabel ist schon logisch, oder?

Wenn wir schon eine Wissenschaft daraus machen, dann richtig.


[Beitrag von Ragendorf am 09. Jan 2012, 12:48 bearbeitet]
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 09. Jan 2012, 12:56

Ragendorf schrieb:

Um was als den Klang geht es sonst bei einem Hifi-Gerät? Vorrangig? Position der Knöpfe?


Was hat das mit den getroffenen Aussagen zu tun?

Aber ja, mir ist die Haptik und die Qualität der verwendeten Bauteile wichtig!


Ragendorf schrieb:

Was Du und andere User in der Praxis nachvollziehen können (oder nicht) ist in der Praxis für mich total unrelevant.


Dto.


Ragendorf schrieb:

Der TE hat gefragt ob jemand die Komponenten kennt und etwas dazu sagen kann. Ich kenne beide. Auch in Kombination mit seinen LS.


Tschuldigung, aber ein solches Geschwubbel kann der TE auch in den Zeitschriften oder auf Werbeprospekten lesen, hilft ihm aber nicht weiter.
Wenn er also sowieso selbst hören soll/muss, warum beeinflusst Du den TE dann unterschwellig mit deinen subjektiven Aussagen zum Klang?


Ragendorf schrieb:

Und hören wird wohl nur er selbst.


Das wollen wir doch hoffen, das der TE überhaupt hört bzw. direkt vergleicht und sich nicht nur auf Aussagen im HF verlässt, ist aber eher selten der Fall!

Saludos
Glenn
Ragendorf
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 09. Jan 2012, 13:07
Mensch Junge, was ist denn los mit Dir?

Mach Dir man keine Sorgen, ich bin nicht von Yamaha.

Das Geschwubbel sind meine Höreindrücke von den Geräten. Mehr doch nicht.

Und das uns beiden, Dir und mir, alle anderen völlig egal sind hatten wir doch schon geklärt. Also ist doch die Welt völlig in Ordnung oder worum geht's Dir noch?

Ich hab meine Meinung kundgetan mit der unbedingten Empfehlung es probezuhören. Er wird es tun, denn sind wir mal ehrlich: Wer ist denn so blöd und verlässt sich auf Aussagen von jemandem den er noch gesehen hat?

Ein Auto kaufe ich doch schließlich auch erst nach einer Probefahrt und nicht nach Datenblatt.

So, und wenn Du nun noch was auf dem Herzen hast können wir beide das vielleicht auch ganz wunderbar per PM klären und andere Menschen etwas sinnvolles zu dem Thread beitragen lassen.

Freundlicher Gruß


[Beitrag von Ragendorf am 09. Jan 2012, 13:08 bearbeitet]
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 09. Jan 2012, 13:28
Mit mir ist nichts los und auf dem Herzen hab ich ganz sicher auch nichts!
Die Diskussion hilft dem TE vielleicht weiter was seine Entscheidung betrifft.
Also warum sollen wir per PM diskutieren zu mal meine Aussagen nicht persönlicher Art sind.
Mir ging es nur darum die übertriebenen Klangbeschreibungen von Dir zu relativieren, mehr nicht!
Dies habe ich getan und daher besteht von meiner Seite eigentlich keinen Bedarf die Diskussion zu erweitern.

Aber eine Sache möchte ich doch noch kurz kommentieren...


Ragendorf schrieb:

Er wird es tun, denn sind wir mal ehrlich: Wer ist denn so blöd und verlässt sich auf Aussagen von jemandem den er noch gesehen hat?


Du wirst Dich wundern wie viele das tun und beim Händler ist es doch prinzipiell auch nichts anderes, nur das meist ein kurzer persönlicher Kontakt dazu kommt.
Bedient sich der TE aber im Internet oder in einem der großen "Fachmärkte für Elektrogeräte" kann man den Punkt persönlicher Kontakt ganz klar vernachlässigen.

Einen ebenfalls freundlichen Gruß
Ragendorf
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 09. Jan 2012, 14:07
Na, Du bist aber auch ein streitbarer Zeitgenossen, hm?

Besprechen wir uns halt hier weiter.

Was für Dich übertrieben erscheint ist für mich täglicher Umgang und Erfahrung. Dem Großteil meiner Kunden geht es im übrigen genauso, wenn man ihnen unter sonst gleichen Bedingungen den A/B-Vergleich zeigt.

Ohne Vorprägung von mir oder einem meiner Kollegen.

Noch mal wichtig anzufügen: Was nachher besser gefällt ist auch das Richtige, schließlich geht es nicht um die ”akustische Wahrheit” sondern um Spaß am musikhören.

Aber fragen wir doch mal anders: Wie würdest Du die beiden klanglich einordnen oder beschreiben?

Für die anderen Händler kann ich nicht sprechen, vor allem nicht für die Fachmärkte (obwohl ich ursprünglich aus einem solchen komme), allerdings macht der gescheite Fachhändler es so, das er seinen Kunden die Anlage selber aussuchen lässt (nach einer gewissen Vorauswahl anhand des Profils des Kunden). Ein zufriedener Kunde kommt immer wieder UND empfiehlt Dich ggf auch noch weiter.

Und wer nicht probehört hat eben verdient was er bekommt.


[Beitrag von Ragendorf am 09. Jan 2012, 14:10 bearbeitet]
s66
Neuling
#14 erstellt: 09. Jan 2012, 14:54
Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Antworten.

Das Probehören ist sicher am besten, die Chancen, dass genau die Kombinationen zwischen Verstärkern und LS gehört werden kann ist für mich, im Saarland, bei null, leider gibt es kaum Fachhändler.

Die Optik und Qualität ist schon wichtig, das Auge hört auch mit , natürlich ist der Klang das wichtigste Kriterium aber bei fast gleichem Level entscheiden auch andere Faktoren mit, dies ist zumindest meine Meinung.

Ich werde mich mal kundig tun wo ich mir die Geräte anhören kann, dann muss ich halt einen Ausflug machen .

Gruß


[Beitrag von s66 am 11. Jan 2012, 14:07 bearbeitet]
Eminenz
Inventar
#15 erstellt: 09. Jan 2012, 14:55
In Magdeburg wäre es möglich.
Ragendorf
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 09. Jan 2012, 15:04
Beim Fachhändler ist natürlich immer am schönsten (für den Händler der sich über jeden Kunden freut und Dir vielleicht auch noch etwas völlig anderes zeigen kann).
Der anständige Händler verleiht sowas auch nach Hause und lässt Dir die Sachen über`s WE.

Wenn das nicht geht (vorher anrufen) bleibt eben noch das Internet zum bestellen und probehören zuhause.

Bericht wäre schön.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 09. Jan 2012, 16:24

Ragendorf schrieb:

Na, Du bist aber auch ein streitbarer Zeitgenossen, hm?


Bin ich doch gar nicht!


Ragendorf schrieb:

Besprechen wir uns halt hier weiter.


Können wir gerne tun, aber ich denke es ist soweit alles gesagt, das letzte Stück des Weges muss der TE alleine zurück legen bzw. selbst entscheiden!


Ragendorf schrieb:

Was für Dich übertrieben erscheint ist für mich täglicher Umgang und Erfahrung.


Das ist ja das große Problem der Branche!


Ragendorf schrieb:

Noch mal wichtig anzufügen: Was nachher besser gefällt ist auch das Richtige, schließlich geht es nicht um die ”akustische Wahrheit” sondern um Spaß am musikhören.


Und das soll man in einem Hifi-Laden bei einer Demo herausfinden?


Ragendorf schrieb:

Aber fragen wir doch mal anders: Wie würdest Du die beiden klanglich einordnen oder beschreiben?


Ganz einfach, in einem entsprechenden Vergleich wird man beide Verstärker nicht voneinander unterscheiden können!


Ragendorf schrieb:

Und wer nicht probehört hat eben verdient was er bekommt.


Da gebe ich Dir uneingeschränkt Recht und so kommt es dann leider sehr oft, das Forum ist ja voll davon!

Saludos
Glenn
Ragendorf
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 09. Jan 2012, 19:44
Mein Lieber, nach welchen Kriterien suchst Du Dir denn Deine Hifi.-Geräte aus? Da Verstärker ja keinen Eigenklang haben reicht wohl das Datenblatt, hm? Du Glücklicher...

Ich habe die Zeichen gesehen, aber nicht richtig gedeutet. Du bist einer der ”Geräte klingen nicht”-Theorie. Jetzt erklärt sich so einiges...

Das große Problem der Branche müsstest Du mir nochmal erklären, bzw es wäre nett, würdest Du es tun.

Wenn nicht in einem Hifi-Laden herausfinden was Spaß macht und was nicht, wo dann? Baumarkt? Natürlich ergibt sich zuhause nochmal ein etwas anderer Klang, aber der Verstärker behält ja trotzdem sein Profil. Aus einem Audi wird zuhause ja auch kein Opel...

Wenigstens im letzten Punkt sind wir uns einig. Gutes Gefühl.


[Beitrag von Ragendorf am 09. Jan 2012, 19:46 bearbeitet]
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 09. Jan 2012, 20:06

Ragendorf schrieb:

Mein Lieber, nach welchen Kriterien suchst Du Dir denn Deine Hifi.-Geräte aus? Da Verstärker ja keinen Eigenklang haben reicht wohl das Datenblatt, hm? Du Glücklicher...


Nach dem PLV, der Haptik, der verwendeten Materialien und nicht zu letzt nach verlässlichen Daten/Messwerten, was inzwischen allerdings nicht ganz einfach ist.
Zum Schluß wird der Amp noch am Lsp. gegen gehört, macht er das was ich von ihm erwarte, bin ich zufrieden, eine Philosophie mache ich aber nicht daraus.


Ragendorf schrieb:

Ich habe die Zeichen gesehen, aber nicht richtig gedeutet. Du bist einer der ”Geräte klingen nicht”-Theorie. Jetzt erklärt sich so einiges...


Das habe ich nicht behauptet, aber der klangliche Einfluß ist gemessen am Gesamtpaket nun mal verschwindend gering, wer das leugnet, lügt sich selbst in die Tasche!
Mir ist der Lsp. selbst, der Raum, die Akustik und die Aufstellung in Synergie mit dem Hörplatz nun mal wichtiger als das Geschwubbel über den Klang der Elektronik.


Ragendorf schrieb:

Das große Problem der Branche müsstest Du mir nochmal erklären, bzw es wäre nett, würdest Du es tun.


Das würde hier den Rahmen sprengen, aber ich denke mal darüber nach das per PN zu erläutern, wobei ich sicher bin, das es nichts bringen wird und die Mühe nicht Wert ist.


Ragendorf schrieb:

Wenn nicht in einem Hifi-Laden herausfinden was Spaß macht und was nicht, wo dann? Baumarkt? Natürlich ergibt sich zuhause nochmal ein etwas anderer Klang, aber der Verstärker behält ja trotzdem sein Profil. Aus einem Audi wird zuhause ja auch kein Opel...


Es spricht ja nichts dagegen im Hifiladen eine Vorauswahl zu treffen, aber da reichen mir die Lsp. prinzipiell schon aus.
Wenn die Elektronik einen gewissen Qualitäts und Leistungsstandard mitbringt, treibt sie jeden am Markt erhältlichen Lsp.

Wenn man Dich so über Verstärkerklang reden hört, könnte man aber schon meinen, das aus dem Opel ein Audi wird oder umgekehrt!


Ragendorf schrieb:

Wenigstens im letzten Punkt sind wir uns einig. Gutes Gefühl.


Was ist daran so ungewöhnlich, im übrigen wäre es langweilig wenn wir bei allen Punkten immer der gleichen Meinung wären!

Im übrigen kann man sich im Profil meine Komponenten ansehen und selbst ein Urteil darüber bilden!

Saludos
Glenn


[Beitrag von GlennFresh am 09. Jan 2012, 20:12 bearbeitet]
Zarak
Inventar
#20 erstellt: 09. Jan 2012, 20:30
Wir sind ja mal wieder beim Thema Verstärkerklang... wie verlässlich die menschliche Wahrnehmung ist - siehe hier

Und bitte nicht fragen, was Violinen mit Verstärkern zu tun haben.

mfg

Zarak
Ragendorf
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 09. Jan 2012, 21:11
Ja, dann haben wir alle Glück und brauchen uns nur noch den 199,- Euro Verstärker kaufen. Physik ist ja letztlich auch nur Voodoo, geschaffen in böser Kollaboration mit den Hifi-Verkäufern, um den ahnungslosen das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Chapeu! Jetzt aber nicht auf der Straße vom Hifi-Geheimdienst fangen lassen.

Ich bin raus.


[Beitrag von Ragendorf am 09. Jan 2012, 21:12 bearbeitet]
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 09. Jan 2012, 21:24

Ragendorf schrieb:

Ja, dann haben wir alle Glück und brauchen uns nur noch den 199,- Euro Verstärker kaufen.


Theoretisch ja, praktisch nein!


Ragendorf schrieb:

Physik ist ja letztlich auch nur Voodoo, geschaffen in böser Kollaboration mit den Hifi-Verkäufern, um den ahnungslosen das Geld aus der Tasche zu ziehen.


Warum auf einmal so zynisch...

Genau die Physik ist es, die zeigt, das Verstärkerklang nicht Exsistent sein kann!


Ragendorf schrieb:

Chapeu! Jetzt aber nicht auf der Straße vom Hifi-Geheimdienst fangen lassen.

Ich bin raus.


Warum so gereizt, das was Du mir vorgeworfen hast setzt Du jetzt gerade in die Praxis um...

Saludos
Glenn
ingo74
Inventar
#23 erstellt: 09. Jan 2012, 21:30
ragendorf - ein verstärker hat eine aufgabe und das ist ein elektrisches signal zu verstärken. somit hat das erstrangig nicht viel mit "klang" zu tun.

es wird sehr viel zum thema verstärkerklang geschrieben und glücklicherweise gibt es zudem messmethoden, die das überprüfen können. merkwürdigerweise zeigen aber diese messwerte gerade, dass bei verstärkern, die nicht bewußt falsch konstruiert wurden und die einen gewissen qualitätsstandard haben, keinerlei veränderungen im signal haben.

klangbeeinflussung durch klangregler, equalizer oder dsp sind problemlos zu messen.

unterschiede gibt es natürlich bei den verstärkern hinsichtlich der leistung und hier nicht unbedingt in der wattzahl, sondern in der art, wie die leistung bereitgestellt wird und dauerhaft bereitgestellt wird, zb die laststabilität.

auch das kann man nachweisen wenn der verstärker an seine belastungsgrenze kommt.


das thema verstärkerklang ist ein interessantens thema, wo zt sehr viel falsches drüber erzählt und geschrieben wird - jeder, der sich nur ein bisschen damit beschäftigt, wird das schnell merken.


somit zu den beiden verstärkern - klanglich werden sich beide da nicht wirklich viel geben, da sind maßgeblich die lautsprecher, der raum und die aufstellung dran beteiligt.
Ragendorf
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 09. Jan 2012, 21:53
Hey Glenn,

nichts persönliches.

Die prinzipielle Diskussion über Verstärkerklang/ Kabelklang/ Was-weiß-ich-Klang ist so abgegriffen...

Hab ich keine Lust drauf.

Weißt Du, früher konnte man nicht messen das die Erde rund ist, also war sie eine Scheibe und wer was anderes behauptet hat wurde geköpft.

Da halte ich es mit Watzlawick und der Relativität der Wahrnehmung.

Wir können jetzt hier nochmal zwanzig Seiten über dieses eine Thema diskutieren, aber ich werde euch nicht überzeugen das die Geräte bei uns im Laden völlig ohne Ansage nachvollziehbar und bei so ziemlich jedem Kunden den von uns ”unterstellten” Klang haben, und dies über unterschiedliche Pegel, bei einem gewissenhaften (natürlich NIE auch nur annähernd perfekten) Pegelabgleich.

Ich frage eigentlich immer zuerst die Frau, da diese keine Testberichte gelesen oder mit Freunden gesprochen hat, sondern unvoreingenommen und unvorbereitet hört.

Alles was ich dabei gewährleisten kann und tue, ist, sämtliche Rahmenbedingungen absolut gleich zu halten. Medium, Kabel usw.

Meine Erfahrung sagt also immer wieder, ja, es gibt einen Unterschied zwischen den CD-Playern, Verstärkern usw.

Ob man das messen kann oder nicht interessiert mich ehrlich gesagt auch nicht, da ich das Thema Hifi an und für sich, so wie es ist, liebe, und ich daraus auch keine Wissenschaft machen möchte.

Darum, und nur aus diesem Grund, lohnt die Diskussion (mit mir) nicht.

Ich höre es. Punkt. Andere Menschen hören das Gleiche, ohne das wir vorher gesprochen haben. Wasser auf meine Mühlen.

Ihr misst (nichts), ok. Ihr hört es nicht. Ok. Glück gehabt würde ich sagen. Ihr spart eine Menge Geld.

Also, lasst uns nicht diskutieren, ihr überzeugt mich einfach nicht.

Darauf:
Zarak
Inventar
#25 erstellt: 09. Jan 2012, 21:57

Ragendorf schrieb:
Ja, dann haben wir alle Glück und brauchen uns nur noch den 199,- Euro Verstärker kaufen. Physik ist ja letztlich auch nur Voodoo, geschaffen in böser Kollaboration mit den Hifi-Verkäufern, um den ahnungslosen das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Chapeu! Jetzt aber nicht auf der Straße vom Hifi-Geheimdienst fangen lassen.

Ich bin raus.


Was soll denn so ein post ?

Es gibt genügend Leute die gerne mehr als 199€ ausgeben, weil ihnen Haptik, Optik, Verarbeitung, Exklusivität und so weiter und sofort wichtig sind.

Ich versteh nicht, warum man nicht einfach ehrlich mit solchen Argumenten werben kann, ohne immernoch 20% bessere Feinauflösung, Bühnendarstellung oder sonstwas dazu "zu zaubern".

Mein Amp hat ca. 700 Mäuse gekostet und die hab ich in 1. Linie für Optik + Haptik ausgegeben und ein anderer HiFi Fan der viel. das 10-fache von mir verdient, gibt eben 10000€ für einen schönen Amp aus - wo ist das Problem ?


Und ich will niemanden bekehren, aber ganz sicher auch niemanden irreführen.


mfg

Zarak
ingo74
Inventar
#26 erstellt: 09. Jan 2012, 22:14

Ragendorf schrieb:

...

wieso fällt mir da sofort das wort "esotherik" ein..?


ihr überzeugt mich einfach nicht.

wer will das denn..?
wichtig ist nur, dass man immer wieder darauf hinweist, dass das meiste am sogenannten "verstärkerklang" auf einbildung bzw falsche vergleiche (bewusst oder unebwusst) basiert...
Ragendorf
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 09. Jan 2012, 22:18
Hallo Zarak,

mich nervt die Diskussion, daher die Zynik.

Wenn Du mein Posting vor Deinem liest verstehst Du das evtl.

Ist nichts persönliches, es nervt mich einfach nur. Ich kann es nicht messen, also gibt's das auch nicht.

Es ist halt auffällig wenn ein und das selbe Gerät wiederholt und ohne Ansage die gleiche Klangeigenschaft zugeschrieben bekommt.

Das ganze läuft nach dem Schema: ”Haben Sie etwas gehört?” ”Ja” ”Und was?” ”Er klingt hier anders als der andere”

Tja, Empirie gegen Wissenschaft.
ingo74
Inventar
#28 erstellt: 09. Jan 2012, 22:25

Ragendorf schrieb:

Das ganze läuft nach dem Schema: ”Haben Sie etwas gehört?” ”Ja” ”Und was?” ”Er klingt hier anders als der andere”


tja und hier muss ich direkt an die erfolgsstory von bose denken, warum wohl



Ragendorf schrieb:

Tja, Empirie gegen Wissenschaft

nein, illusion gegen ralität, stichwort zauberei und optischen täuschung, bei beiden wird einem etwas vorgeführt, was auf dem ersten blick wahr ausschaut, trotzdem weiß jeder, dass es nicht real ist...


[Beitrag von ingo74 am 09. Jan 2012, 22:53 bearbeitet]
Ragendorf
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 09. Jan 2012, 22:35
*lol*

Bose.

Dann ist die Welt doch in Ordnung.
ingo74
Inventar
#30 erstellt: 09. Jan 2012, 22:53
richtig - bose, die nutzen auch solche illusionen gepaart mit guter verkaufstaktik, aber ob das in ordnung ist...
s66
Neuling
#31 erstellt: 10. Jan 2012, 01:39
Guten Abend,

hat jemand von euch eine günstige Bezugsquelle für den Onkyo greifbar? Hifi-Regler möchte 369€, hier im Forum wurde schon von 299€ berichtet.


Gruß


[Beitrag von s66 am 11. Jan 2012, 14:08 bearbeitet]
ingo74
Inventar
#32 erstellt: 10. Jan 2012, 09:14
s66
Neuling
#33 erstellt: 11. Jan 2012, 14:09
Ich werde Ende Februar in Berlin sein, dort gibt es sicher Möglichkeiten die Verstärker mal zu hören und anzufassen , ich sage euch auf jeden Fall Bescheid was es geworden ist, vielen Dank nochmals für die eure Ausführungen



Gruß
aphysic123
Stammgast
#34 erstellt: 11. Jan 2012, 23:24
Da bin ich mal gespannt. Bin auch wegen dem Onkyo am überlegen :-)
To.M
Stammgast
#35 erstellt: 13. Feb 2012, 17:16
Hallo!

Da der Thread aktuell nicht genutzt wird, würde ich gerne kurz zwischen fragen.

Ich habe mir vor ca. einem Jahr einen Pioneer VSX 520 AVR und 5 Victas gekauft um einen Fernsehton darüber wiederzugeben.
Da ich inzwischen gemerkt habe, dass mir Stereo eigentlich völlig ausreicht habe ich 3 der 5 Victas wieder verkauft.

Nun zu eigentlichen Frage...
Macht es nun Sinn, den AVR gegen den oben genannten Onkyo zu tauschen, oder würde dies, wie oben schon diskutiert, lediglich eine minimale (wenn überhaupt) Klangverbesserung darstellen?

Danke,
Tom

P.S. Angeschlossen sind DVD Player und Sat-Receiver. Die Victas werden gerade durch PSB Alpha B1 ersetzt (sobald die Ständer da sind).
Eminenz
Inventar
#36 erstellt: 13. Feb 2012, 17:18
An den Lautsprechern wirst du da kaum was hören. Lieber erst bei den Lautsprechern aufrüsten.
To.M
Stammgast
#37 erstellt: 13. Feb 2012, 17:23
WoW, das ging ja schnell.

Ich könnte die PSBs auch im Arbeitszimmer lassen, wo ich sie momentan am PC angeschlossen habe. Dann könnte ich statt Dali Zensor 1 fürs Arbeitszimmer + Ständer für die PSBs zu kaufen, ein Paar Heco Metas 500 ins Wohnzimmer stellen.

Würde das was ändern, oder bin ich dann immer noch mit dem Pioneer gut bedient. Ist ja nicht so, dass er mir nicht gefällt. Ich wüsste eben nur gerne, ob sich klanglich neue Welten auftun, wenn ich auf den Onkyo umsteigen würde.

Danke,
Tom
Eminenz
Inventar
#38 erstellt: 13. Feb 2012, 17:28
Welten nicht. Wenn du jetzt eine Heco Celan GT 702 hättest, dann würde ich behaupten, dass der Onkyo deutlich besser ist, aber so wäre der Gewinn eher gering.
To.M
Stammgast
#39 erstellt: 13. Feb 2012, 17:28
Danke für den Hinweis auf NAD.

Ich tendieren aber doch eher zum Onkyo, da dieser einen eingebauten DAC hat (müsste nicht neu verkabeln) und für 299€ doch besser in mein Budget passt. Zudem finde ich ihn optisch einfach "lecker"

Gruß,
Tom
To.M
Stammgast
#40 erstellt: 13. Feb 2012, 17:31

Eminenz schrieb:
Welten nicht. Wenn du jetzt eine Heco Celan GT 702 hättest, dann würde ich behaupten, dass der Onkyo deutlich besser ist, aber so wäre der Gewinn eher gering.


OK, danke für die ehrliche Einschätzung!
Dann bleibt es bei Ständer + Zensor 1. Wobei die Metas Lösung natürlich auch was für sich hat.

Dann gebe ich den Thread wieder an den TE zurück
(Danke fürs ausleihen ;))
Suche:
Das könnte Dich auch interessieren:
NAD C326BEE VS. Yamaha A-S700
Kholomodumo am 07.12.2011  –  Letzte Antwort am 07.12.2011  –  5 Beiträge
NAD C326 BEE vs. Yamaha A-S700
the_riddler am 12.01.2013  –  Letzte Antwort am 12.01.2013  –  3 Beiträge
Yamaha A-S 500 oder Onkyo A-5VL?
denyo86 am 09.11.2010  –  Letzte Antwort am 09.11.2010  –  14 Beiträge
Marantz PM8200 vs. Yamaha a-s700/ a-s500
AW104 am 17.07.2013  –  Letzte Antwort am 20.07.2013  –  9 Beiträge
VERGLEICH VERSTÄRKER YAMAHA A-S700 gegen Onkyo A-9711
Karlheinzköster am 28.09.2011  –  Letzte Antwort am 07.10.2011  –  39 Beiträge
Wer kanns besser (Stereo): AVR 630 vs Onkyo A-5VL
marritn am 28.07.2010  –  Letzte Antwort am 25.12.2012  –  20 Beiträge
onkyo a-9050 vs yamaha a-s501 !
koenigmichi am 22.01.2015  –  Letzte Antwort am 25.07.2016  –  27 Beiträge
NAD C315 / Onkyo A-5vL
E-Lock am 14.09.2009  –  Letzte Antwort am 14.03.2010  –  39 Beiträge
KEF IQ9 + Onkyo A-5VL
Franky-LH am 13.02.2010  –  Letzte Antwort am 05.03.2010  –  64 Beiträge
Lautsprecher für Onkyo A-5VL
xXxDavexXx am 11.07.2012  –  Letzte Antwort am 14.07.2012  –  7 Beiträge
Foren Archiv
2012

Anzeige

Aktuelle Aktion

Partner Widget schließen

  • beyerdynamic Logo
  • DALI Logo
  • SAMSUNG Logo

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder825.411 ( Heute: 43 )
  • Neuestes Mitgliedquocviet
  • Gesamtzahl an Themen1.379.712
  • Gesamtzahl an Beiträgen18.280.124

Hersteller in diesem Thread Widget schließen