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Back to Stereo -Wenn da nicht noch ein paar Probleme wären-

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Hirschmann84
Neuling
#1 erstellt: 28. Feb 2012, 12:55
Hallo HIFI-FORUM Gemeinde,

ich bin seit heute Mitglied hier im Forum, bin aber schon seit LANGEN stiller Leser und habe mir bis jetzt immer so helfen können.. (lassen)

Ich möchte nun (wie es wohl zur Zeit einige machen) wieder zurück zum guten alten Stereo.

Ich schilder nun mal mein Problem:

Ich habe als einzige Quelle meinen PC, worüber ich alles mache: Musik, Filme, TV...

Der PC steht ca 10 Meter entfernt und er ist über ein 15m langes Toslink (optish) mit dem momentanen AVR (Yamaha DSP a595a) verbunden (Verlegung).

Ich möchte mir 2 neue Standboxen: Nubert Nuline, Heco Celan oder ähnliches kaufen und nur noch Stereo hören.

Meine eigentliche Frage:

Kann ich meinen DSP a595a behalten dafür (reicht die Leistung)? Liebäugel ja eigentlich mit einem NAD oder Rotel Verstärker, nur wie bekomme ich da mit meinem Signal rein?

Verschlechtert so ein Adapter:

http://www.amazon.de...S/ref=sr_1_2?ie=UTF8

den Sound? Oder ist die Synchronität bei Filmen und Tv nicht mehr gegeben?

Brauche ich noch mehr bei einem Verstärker? Oder reicht der? (Equalizer..)

Oder 3,5mm Adapter auf das Toslink -Kabel und dann Adapter auf Chinch!?

Ich bin ja eigentlich kein Freund solcher Adapter-Geschichten...

Würde mich über eure Hilfe sehr freuen!

Danke und Gruß Henrik
Tank-Like
Inventar
#2 erstellt: 28. Feb 2012, 13:03
Hast du mal überlegt, einfach einen externen DAC (Digital/Analog Converter) mit optischem Eingang zu kaufen? Gibts in allen möglichen Größen, Preisen und Ausstattungen zum Beispiel von Pro-Ject:
DAC Box für knapp 150€.

Ist aber auch schon günstiger von anderen Herstellern zu bekommen...

So könntest du das aktuelle TOSLINK-Kabel liegen lassen, könntest weiterhin die digitale Übertragung nutzen und müsstest nicht mit irgendwelchen komischen Adaptern arbeiten!
Hirschmann84
Neuling
#3 erstellt: 28. Feb 2012, 13:12
Ja, das sind doch die Antworten die ich haben wollte!!! ^^ Danke!

Aber zu Verzögerungen oder der gleichen kann es bei dieser Box nicht kommen?

Also würdest Du auch sagen, das der Yamaha DSP weichen muss?

MfG Henrik
Tank-Like
Inventar
#4 erstellt: 28. Feb 2012, 13:36
Puuh...

Ob der Yamaha reicht, kann ich dir nicht sagen. Da aber selbst bei erhöhten Pegeln normalerweise weniger als 10W an die Lautsprecher gehen, sehe ich da leistungsmäßig keine Probleme - solange du nicht sehr wirkungsgradschwache Lautsprecher mit sehr hohen Pegeln betreiben möchtest...

Interessant wäre da eher die Frage, ob man sich bei Interesse an Nubert nicht Richtung 4-Kanal-Verstärker umsieht, um eventuell mal das ATM-Modul gescheit einzubinden.

Was das Delay bei der D/A-Wandlung betrifft: Ich selber nutze die Pro-Ject USB Box, also den DAC per USB. Ich hab bisher keinerlei Probleme mit Verzögerungen festgestellt. Da wirst du aber ums Probieren nicht herumkommen...

Bei einer Lichtgeschwindigkeit von etwa 300.000 km/s (im Vakuum) sollte die 15m lange Toslink-Leitung allerdings vernachlässigbar sein - vorausgesetzt du verwendest keinen Repeater. Aber bisher scheints ja auch zu gehen. Warum sollte sich da viel ändern?
goofy1969
Stammgast
#5 erstellt: 28. Feb 2012, 13:43
Hallo,

ich habe im Moment zwar nur einen AVR bei dem man sowas einstellen kann, aber ich hebe in den letzten 5 jahren keine Probleme mit irgendwelchen Verzögerungen gehabt. Also diese Funktion nie gebraucht.

Ich habe mal gesagt bekommen, dass diese Asynchronitäten nur vorhanden wären, wenn der TV hochrechnen muss.
Bei digitaler Bildübertragung brauch er nichts mehr hochrechnen.
Ab und zu bemerke ich eine Asynchronität z.B. beim ZDF. Da tritt dieses Phänomen scheinbar schon von der Übertragung auf, sprich die verzögerung gibt es schon beim Ton über die eingebauten Lautsprecher. Scheint also auch Senderabhängig zu sein.

Bei Zuspielung über DVD/BR keine Asynchronitäten festzustellen.

Grüsse
Michael
schraddeler
Inventar
#6 erstellt: 28. Feb 2012, 14:07

goofy1969 schrieb:
Ich habe mal gesagt bekommen, dass diese Asynchronitäten nur vorhanden wären, wenn der TV hochrechnen muss.

Jein, die Asynchronität entsteht durch Rechenprozesse im TV, das muß aber nicht unbedingt ein hochrechnen sein, auch viele "Bildverbesserer" brauchen da einfach Zeit, z.B. zur Zwischenbildberechnung.

goofy1969 schrieb:
Bei digitaler Bildübertragung brauch er nichts mehr hochrechnen.

So pauschal kann man das nicht sagen, wenn ich nur 720p zuspiele muß da auf alle Fälle hochgerechnet werden

Hirschmann84 schrieb:
Aber zu Verzögerungen oder der gleichen kann es bei dieser Box nicht kommen?

Ganz ohne Verzögerung kann keine Wandlung erfolgen, die Wandelzeit ist aber so gering das es nicht auffällt. Und selbst wenn, da du über den Rechner zuspielst kannst du das auch meist im Player ausgleichen.

gruß schraddeler
Hirschmann84
Neuling
#7 erstellt: 28. Feb 2012, 14:12
Erstmal vielen Dank für eure Antworten!! Wirklich sehr hilfreich!!

@ Tank-Lite

Ja genau, das ATM- Modul wollte ich mir dann auch holen..

Also:
Neuen Verstärker (NAD C315 o.ä, Rotel RC 995 o.ä, Marantz PM 8000...)
neue LS (wohl Nubert Nuline 381, 481 oder Nuline 32) <-- hier noch Tipps?
Pro-Ject DAC Box (die USB-Variante wäre ja sinnlos bei mir)
und das Nubert ATM-Modul

Das heißt für mich also, alles neu!!

Habe von den Verstärkern leider 0 Ahnung.

Gruß Henrik
Keizo
Stammgast
#8 erstellt: 28. Feb 2012, 14:14
Servus,

es ist wohl immer schwierig, sein Geld so zu investieren, dass man den meisten Nutzen hat. Um dies zu erreichen würde ich das Geld zunächst einmal in neue Lautsprecher investieren, die Du in deinen heiligen Hallen probehörst. Diese haben den größten Anteil an der Wiedergabe der Musik, neben dem Raum selbst.
Danach solltest Du mit der Aufstellung im Raum experimentieren und zwar solange, bis sich der gewünschte Klang einstellt. Falls das mit den LS nicht zu erreichen ist, dann sollten es wohl andere sein.

Ich bin der Meinung, dass Du deinen AVR zunächst einmal behalten solltest. Ich habe zuhause mal meine Verstärker, die sich mittlerweile im Hause angesammtelt haben (Mittelklasse AVR, Studioendstufe, 70er Jahre Dickschiffreceiver, TA2020- Tripathamp) miteinander bei Zimmerlautstärke verglichen und nur Nuancen
in der Wiedergabequalität erahnt. Mit AVRs hat man in der Regel einen Vorteil gegenüber "normalen" Stereoverstärkern: Man kann diese per Messmikro auf den Raum abstimmen. Dies funktioniert sicherlich nicht so gut wie eine aufwendige Messung mit entsprechendem Equipment (kalibriertes Messmikro, Audiointerface und entsprechender Software), klingt aber häufig richtiger und besser als ohne.
Zumindest habe ich erst einen deutlichen Unterschied zwischen oben genannten Verstärkern wahrgenommen, nachdem die LS eingemessen waren.
Nun mal meine subjekive Meinung zu den Faktoren, die einen entsprechenden Anteil an der Wiedergabequaltität haben:
40% Raum
40% Lautsprecher
15% Quelle und Quellmaterial
4,9% Verstärker (sofern dieser sinnvoll dimensioniert ist, andernfalls deutlich mehr)

Alles andere ist zunächsteinmal zu vernachlässigen, aber das ist nur meine Meinung.

Gruß,

Jens
Tank-Like
Inventar
#9 erstellt: 28. Feb 2012, 14:19
@ATM: Ich kenne mich mit Stereo-Verstärkern nicht so aus, komme eher aus dem Heimkino-Bereich (zumal man mit AVRs auch spitze Musik hören kann, wie ich finde), aber für das ATM benötigst du halt einen Amp, der bei 2ch-Eingang 4ch-Ausgang machen kann. Das heißt, dass der entweder Bi-Amping-fähig sein muss, oder aber 4-Kanal inkl. "Party-Modus" unterstützen muss, wo er auf beiden Kanalpaaren dasselbe ausgibt.
Letzteres kenn ich nur von AVR, und selbst da geht das nur mit mehreren Zonen, wobei jede eine eigene Läutstärkeregelung hat...
Master_J
Inventar
#10 erstellt: 28. Feb 2012, 16:15

Tank-Like schrieb:
Interessant wäre da eher die Frage, ob man sich bei Interesse an Nubert nicht Richtung 4-Kanal-Verstärker umsieht, um eventuell mal das ATM-Modul gescheit einzubinden.

Für ein ATM braucht man keinen 4-Kanal-Verstärker.
Es muss nur analog im Signalweg vor den (beiden) Endstufen liegen.

Hier könnte das schon vor dem Verstärker-Eingang sein, da der PC die einzige Quelle ist.
Ansonsten immer auf Auftrennbarkeit von Vor- und Endstufe und/oder Vorhandensein einer Tape-Monitor-Schleife achten.

Bei Nuberts auf der Homepage gibt es Anschlussdiagramme.

Gruss
Jochen
Tank-Like
Inventar
#11 erstellt: 28. Feb 2012, 16:27
Aaaahhh *klick*.

Danke für den Hinweis. Wusste ich nicht...

Aber im Prinzip spricht das durchaus für einen Vorverstärker bzw. die Verwendung eines DAC, aus dem ja ein analoges Signal kommt.
Hirschmann84
Neuling
#12 erstellt: 28. Feb 2012, 16:28
@Master J:

Ansonsten immer auf Auftrennbarkeit von Vor- und Endstufe und/oder Vorhandensein einer Tape-Monitor-Schleife achten

Hat das einer von denen? NAD C315, Rotel RC 995 oder Marantz PM 8000

Gruß Henrik
Etalon
Stammgast
#13 erstellt: 28. Feb 2012, 16:33
Hallo,

überlege mal, dir Aktivlautsprecher zu holen. Diese kannst du direkt an deinen PC anschließen.
Damit bekommst du meiner Meinung nach den besten Klang/Gegenwert .

Schau z.B. mal hier:

http://www.thomann.de/de/aktive_nahfeldmonitore.html

Gruß
Stephan
Master_J
Inventar
#14 erstellt: 28. Feb 2012, 16:37

Hirschmann84 schrieb:
Hat das einer von denen? NAD C315, Rotel RC 995 oder Marantz PM 8000

Der NAD nichts, der Rotel könnte Tape-Monitor haben (siehe Handbuch), der Marantz hat eine Prozessorschleife (für diesen Zweck auch gut).

Dem Tipp mit den Aktivlautsprechern will ich mich aber anschliessen.
Lautstärke wirst Du dann ja primär am PC regeln, so dass es keine Fernbedienung extra dafür braucht.

Gruss
Jochen
Hirschmann84
Neuling
#15 erstellt: 28. Feb 2012, 16:38
Ich möchte nicht High-End aber schon sehr guten Stereo - Sound haben, ich denke nicht das da 2 aktiv LS ausreichen..

Ich habe ja auch schon dran gedacht, aber es doch recht schnell wieder vergessen...

MfG
Master_J
Inventar
#16 erstellt: 28. Feb 2012, 16:45
Du darfst bei "aktiv" nicht an PC-Tröten von Logitech etc. denken.
Sowas wie in obigem Link steht in Tonstudios (OK, nochmal eine Stufe besser).

nuPro A-20 mal angeschaut?

Wie gross ist denn der Raum und wie laut hörst Du?

Gruss
Jochen
Etalon
Stammgast
#17 erstellt: 28. Feb 2012, 16:49
Hallo,

Aktivlautsprecher zu betreiben, heißt nicht automatisch irgendwelche PC oder I-Pod Tröten hinzustellen.

http://www.thomann.de/de/genelec_1038_a.htm

http://www.me-geitha...=5&Itemid=11&lang=de

http://www.service-sued-backesmueller.de/standlautsprecher.html

http://www.neumann-kh-line.com/neumann-kh/home_de.nsf

Du findest in jeder Preisklasse passende Lautsprecher. Lies dich einfach mal ein.

Gruß Stephan
Etalon
Stammgast
#18 erstellt: 28. Feb 2012, 16:56
@ Master J

gleicher Gedankengang

Nur du warst mit Tippen schneller.

Gruß Stephan
Keizo
Stammgast
#19 erstellt: 28. Feb 2012, 17:23
Hallo nochmal,

ich stimme Master J und Etalon zu. Aktivlautsprecher haben häufig ein hervorragendes Preis- /Leistungsverhätlnis, weil sie einen optimal passenden Verstärker raumsparend im Gehäuse integriert haben.
Manch einer mäkelt an möglichen Mikrofonieeffekten oder der Tatsache, dass der Verstärker im Gehäuse mitschwingt, aber dies sind wohl eher nur bei ganz einfachen Konstrukten der Fall.

Meine Vorredner haben schon interessante Alternativen genannt, weitere wären zum Beispiel:

Adam A5X

Adam Artist 5 - von Chassis und Verstärker gleich wie die A5X, allerdings mit integriertem 96khz DAC wie die schon vorgeschlagene NuPro A-20 und mit Hochglanzlack versehen.

Neumann KH 120A - erster Studiomonitor von Neumann, nach Übernahme von Klein und Hummel, herausragend in der Sound und Recording getestet.

Abacus A5 oder A10 - per digitalem Signalpozessor an den Raum anpassbarer Kleinaktivlautsprecher, der bis zu 16hz runterspielen kann, bei sehr moderatem Pegel allerdings. Für Nahfeld häufig empfohlen.

Gibt noch einige mehr, aber das sollte erstmal langen. Für lange Winterabende, die wohl jetzt erstmal ausfallen seien noch der Thread "Es lebe der Studiomonitor" und das "aktives hören"-Forum empfohlen.

Viel Spaß beim lesen,

Jens
Highente
Inventar
#20 erstellt: 28. Feb 2012, 17:48
1. Was du verlinkt hast ist kein adapter sondern ein DA Wandler. Der macht genau das gleiche wie die vorgeschlagene Pro ject Box
2. Das ATM Modul kannst du einfach zwischen DA Wandler und Verstärker in den Signalweg einschleifen.
3. Die Idee mit Aktivlautsprechern würde ich weiter verfolgen. Es gibt auch welche mit Digitaleingängen.

Highente


[Beitrag von Highente am 28. Feb 2012, 17:49 bearbeitet]
Rookie1982
Stammgast
#21 erstellt: 28. Feb 2012, 18:19
Dem kann ich mich nur anschliessen! Ich hatte schon so manches ausprobiert, zuletzt standen hier Klipsch Heresy III, jetzt zwei winzige Adam A5X und die machen (für meinen Geschmack) alles besser, als jede Passivbox, die ich bis dato besessen habe! Einzig der Bass ist naturgemäß nicht der gewaltigste, aber mir reichts.
termman
Inventar
#22 erstellt: 28. Feb 2012, 18:40
Wenn die DA-Wandlung auch bisschen schick aussehn /was hermachen soll - alten DAT-Recorder (darf durchaus Laufwerksdefekt haben ) hinstellen.
Hirschmann84
Neuling
#23 erstellt: 28. Feb 2012, 19:44
Hm, da seit Ihr euch ja alle ziemlich einig, ich will es aber irgendwie immer noch nicht so ganz war haben..^^

Ich will mir nen Vollverstärker samt LS (z.b. Nubert 381 oder sogar Stand LS Heco Celan 501 o.ä.) holen und zwei "kleine" aktiv ls sollen das alles auch können?

Es handelt sich hier um meinen "Männerraum" dort wird Fußball geguckt, Filme und viel oft LAUTE Musik gehört etc

Es handelt sich hier um einen Dachstuhl (also vorne Schräge und hinten) uns der ist insgesamt so ca. 25-28 qm groß. Man sitzt meist ca. 3 Meter vom geschehen entfernt.

Aber der NAD hat doch Tape in und out, ist das nicht richtig?

Gruß Henrik
Highente
Inventar
#24 erstellt: 29. Feb 2012, 07:13
wer sagt denn das du aktiv Monitore kaufen sollst?? Du kannst auch aktive Standlautsprecher nehmen.

Beispiele:

http://www.dynaudio.com/int/xeo/XEO_Xeo5.html

http://www.adam-audi...artist-6/description


Highente
Keizo
Stammgast
#25 erstellt: 29. Feb 2012, 09:44
Auch wenn Du noch nicht locker lässt und dir nen schicken Verstärker und passive Speaker einsetzen willst, lässt die Aktivabteilung nicht locker. Da du häufig laut hörst kannst Du mal über die Event bas 20/20 nachdenken. Die reichen bis 35hz (-3db) herunter, sodass man nicht mehr zwangsläufig einen Subwoofer braucht. Bezüglich Lautstärke ein Zitat aus der Zeitschrift Professional Audio (12/2011):

" Der Event lässt sich höchstwahrscheinlich auch nicht von notorischen Lauthörern in die Knie
zwingen: Bevor der Lautsprecher beziehungsweise seine Endstufen an die Leistungsgrenze
kommen, haben eher die Ohren kapituliert – sofern diese noch weitgehend gesund sind."

Allerdings brauchst Du dann noch ein Audiointerface mit symmetrischer Verbindung, um die Kisten mit deinem HTPC zu verbinden. Da kann ich für 139€ das Focusrite Saffire 2i2 USB empfehlen, dass für das Geld einen guten Wandlerchip, einen sehr guten Mikrovorverstärker (falls Du mal Messungen durchführen willst) und einen guten Kopfhörerverstärker beinhaltet. Habs selber getestet, brauche aber doch mehr analoge Outputs.
Hirschmann84
Neuling
#26 erstellt: 29. Feb 2012, 12:51
Hallo,

die Event bas 20/20 kommen meiner Vorstellung einen LS ja schon ein bisschen näher..

Ich wollte ja eigentlich einen schönen Standlautsprecher oder halt die NuBox 381 mit Ständern (weil ich die von einem Kumpel kenne)

Für die Event 20/20 bräuchte ich ja auch diesen Umwandler, von daher finde ich das nicht so „Sinnvoll“ (ich wäre mich halt echt noch sehr…^^)

Habe mir mittlerweile den HK980 und den HK3490 angeschaut, letzterer hat sogar einen Optischen Eingang.

Würdet Ihr mir den HK3490 oder den HK980 mit DAC Umwandler empfehlen? Merke ICH da einen Unterschied?

Meine Momentane Referenz ist eine Yamaha RX- V797 mit Nubert Nubox 381, DS 301, CS 411 und AW441

Wobei ich auch schon finde, das sich die Yamaha Pianocraft mit Sub von meinem Vater ganz gut anhört, also ich habe wirklich keine super mega High-End Vorstellungen.

Ich selber hatte Heco Victa 5.1 und Logitech z5500 (bin also noch „versaut“ aber will es ja ändern;)

Warum wird mir von „euch“ immer ein Umwandler mit USB empfholen? Es steht nur das Optische Kabel als Quelle zur Verfügung (oder halt HDMI) USB verlängerung habe ich auch 10 Meter, aber das ist nun wirklich zu nichts zu gebrauchen)  hab bis jetzt nichts damit zum laufen bekommen

Gruß Henrik
Keizo
Stammgast
#27 erstellt: 29. Feb 2012, 13:59
Hi Henrik,

wie in meinem ersten Post geschrieben würde ich Dir empfehlen, zunächst einmal nur einen anderen, dir gefallenden Lautsprecher bei Dir im Haus zu testen. Und zwar an deinem jetzigen Verstärker. Der reicht von der Leistung her aus und kann , ohne Brummschleifen zwischen Quelle und Verstärker zu produzieren, eingesetzt werden.

Falls Du allerdings auch darüber nachdenkst, den AVR gleich mit zu verkaufen, dann kannst Du auch direkt über Aktivlautsprecher nachdenken. Ich persönlich würde es gleich tun, weil man neben dem Preis-/Leistungsvorteil auch noch andere Vorzüge haben. Ich zitiere aus dem Hifiwissen dieses Forums:

Vor- und Nachteile von aktiven und passiven Lautsprechern:
Vorteil aktiv: Hauptvorteil ist die Möglichkeit, das Chassis besser zu kontrollieren. Durch die mechanische Bewegung im Gehäuse und durch die elektrischen Eigenschaften ist ein Chassis ein kompliziertes Gebilde, das durch einen eigenen Verstärker am Besten kontrolliert werden kann, weil der Verstärker auf das Chassis eingestellt werden kann, es kann sogar die Membranbewegung oder der erzeugte Schalldruck gemessen werden und die Verstärkerleistung wird dann geregelt bzw. angepaßt. Wenn man die Schalldruckkurve des Chassis kennt, kann man den Frequenzgang fast total "geradebügeln", was ja die Voraussetzung für HiFi ist. Der Einfluß einer Weiche was Phasenverschiebungen angeht, kann komplett korrigiert werden.
Weitere Vorteile: Es wird kein Endverstärker benötigt, da der Endverstärker im Lautsprecher eingebaut ist. Im PA-Bereich gibt es viele Aktiv-Lautsprecher, da kann man die Lautstärke problemlos durch dazustellen von weiteren Aktivlautsprechern erhöhen. Die Leitungslänge spielt nicht mehr die Rolle wie beim Passivlautsprecher, weil über die Leitung zum Lautsprecher keine Leistung mehr übertragen wird, sondern nur ein "Kleinsignal". In Verbindung mit symmetrischer Übertragung lassen sich sehr lange Strecken überbrücken, wobei man dann schon wieder auf die Schall-Laufzeit durch die Luft Gedanken machen muß (in der PA-Technik).
Nachteil aktiv: durch die eingebaute Elektronik ist der Aktiv-Lautsprecher teurer. Das relativiert sich, wenn man bedenkt, daß der Endverstärker entfällt. Bedingt durch die notwendige Stromversorgung gibt es 2 Anschlüsse: Signal und 230V. Evtl. wird eine Ferneinschaltung benötigt.

Vorteil passiv: Ein Lautsprecher kann mit wenigen Bauteilen billig gebaut werden.
Nachteil passiv: Die Verbesserungsmöglicheiten sind beschränkt. Weichen verursachen Phasenverschiebungen und diese können nur zum Teil korrigiert werden. Unterschiedlich laute Chassis müssen angepaßt werden."

Die Nubert NuBox 381 haben sicherlich ebenfalls ein sehr gutes Preis- Leistungsverhältnis. Ich schlage mal einen Vergleich vor. Du bestellst Dir einen passiven Lautsprecher wie die 381er, rechnest gedanklich den Preis für einen Verstärker drauf, der dir zusagt würde und bestellst zeitgleich einen vergleichbar teuren Aktivlautsprecher.
Das Ergebnis würde mich wirklich interessieren.

MfG,

Keizo
Highente
Inventar
#28 erstellt: 29. Feb 2012, 14:07

Hirschmann84 schrieb:
Hallo,

Meine Momentane Referenz ist eine Yamaha RX- V797 mit Nubert Nubox 381, DS 301, CS 411 und AW441


Gruß Henrik


das ist aber nicht zurück zu stereo sondern weiter surround! Also was willst du eigentlich?

Highente


[Beitrag von Highente am 29. Feb 2012, 14:09 bearbeitet]
Hirschmann84
Neuling
#29 erstellt: 29. Feb 2012, 14:36
Das ist das "beste" was ich bis jetzt gehört habe und dort gibt es auch einen Stereo Mode.

Was ich will steht in meinen Beiträgen. Die Referenzen habe ich nur als Anhaltspunkt meiner Ansprüche genannt. (was auch eindeutig aus meinem Text herauszulesen ist, finde ich.)

MfG
Hirschmann84
Neuling
#30 erstellt: 09. Mrz 2012, 06:41
Hallo

wollte noch kurz sagen, was es geworden ist und habe gleich noch eine Frage...

Habe "günstig" einen Marantz PM 17 MKII ergattern können und habe mir die Nubert Nuvero 4 bestellt.

Jetzt stellt sich nur die Frage des einspeisen des Signales. (es steht am Receiver nur HDMI und Toslink zur Verfügung)

Ich frage einfach mal:

reicht sowas

http://www.amazon.de...S/ref=sr_1_2?ie=UTF8


Oder MUSS es sowas sein?

http://www.amazon.de...id=1330508740&sr=1-3


Gruß Henrik
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