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Wie sehr leidet Stereo-Klang unter einem 5.1 Receiver

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Autor
Beitrag
Murdocderdon
Stammgast
#1 erstellt: 11. Mrz 2012, 22:51
Hi, momentan betreibe ich die "Magnat 605" an einem "Denon 510 AE" und höre darüber nicht nur Musik sondern sondern auch TV und Film.

Mir war Raumklang nie wirklich wichtig, muss aber gestehen das ich die Virtual-Surround-Funktionen von AV-Receivern wirklich angenehm finde. Klar, es ist kein echter Raumklang aber sehr wohl ein Modus der bei Filmen regelrecht Raumfüllend wirkt.

Wäre es ein guter Kompromiss den Stereo-Receiver gegen einen AV-Receiver zu tauschen oder geht mir dann im Stereo-Modus sehr viel verloren?

Gruß, Helge
darkstar23
Stammgast
#2 erstellt: 12. Mrz 2012, 00:22
Halte ich für keine gute Idee. Viele billige AV Receiver sind schlecht bei nur Stereo, die teueren kosten bei gleicher Leistung mehr als nur ein Stereo Verstärker. Ist natürlich sehr pauscal betrachtet.
Ingo_H.
Inventar
#3 erstellt: 12. Mrz 2012, 00:33

darkstar23 schrieb:
Halte ich für keine gute Idee. Viele billige AV Receiver sind schlecht bei nur Stereo, die teueren kosten bei gleicher Leistung mehr als nur ein Stereo Verstärker. Ist natürlich sehr pauscal betrachtet.


Kann ich mich nur anschliessen und Filme lassen sich doch auch mit 2 Standlautsprechern prima anschauen. Man muss doch nicht jeden Mist machen und nur weil es einem vorgesetzt wird und annehmen man kann mit 2 Lautsprechern nicht vernünftig Filme und TV anschauen. Also wenn dir Musik wichtig ist gibt es nur 2 Möglichkeiten: Entweder einen Stereoverstärker oder aber einen (teuren) AV-Receiver der dann auch gut in Stereo ist!


[Beitrag von Ingo_H. am 12. Mrz 2012, 00:51 bearbeitet]
gammelohr
Inventar
#4 erstellt: 12. Mrz 2012, 00:36
Wenn dann ein richtiges Heimkino-System aufbauen oder behalten was du hast.

Dieses ganze Virtualzeugs klingt unnatürlich finde ich.
sony-qs
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 12. Mrz 2012, 01:12
ALTERNATIVE:
Kauf dir einen Surroundreceiver und häng deinen "guten" StereoVerstärker an den analogen Ausgang. Dann kannst du wie bisher deine Musik in Stereo genießen oder das Surroundsystem am AV-Receiver nutzen. Wenn du kein ganzes Surroundsystem kaufen willst, kannst du deine bisherigen Lausprecher mit Center und 2xRear ergänzen evtl. auch noch einen aktiven Subwoofer.

Bei der Receiver-Auswahl kommt es auf dein Budget an ... willst du alle aktuellen Surround-Modis würde ich zu einem Onkyo greifen ... Einsteigermodell Onkyo TX-SR309 ist bereits ab 250€ erhältlich ...

Bei der Lautsprecher-Ergänzung vorallem auf die Impendanz der vorhandenen Lautsprecher achten und möglichst gleichwertig ... im Idealfall die selben oder von der selben Lautsprecher-Serie!

Bist du auch mit DTS und DolbyProLogic zufrieden kannst du auch zu betagteren Geräten greifen. Ehemalige Spitzenmodelle mit guten D/A-Wandlern und sauber klingenden Endstufen sind gebraucht inzwischen günstig zu haben.

Ich selbst habe z.B. einen Sony STR-DB1070 und einen STR-DB870 ...
(Sony STR-DBXYY: X steht für die Klasse (Ausstattung), Y für die Baureihe! 830er ist schon recht gut ... 1080er ist war das Spitzenmodell der Serie)

Ich finde man muss nicht auf guten Stereo-Klang verzichten wenn man auch mal einen Film in 5.1 sehen will ... aber wenn man solche Fragen in der Stereo Kaufberatung stellt sind die Antworten natürlich ein wenig vorhersehbar ...

edit:
PS: Zum Vergleich könntest du die Frage mal im "Kaufberatung Surround & Heimkino" posten :-D Aber dann bekommst ne Anzeige wegen Cross-Postings


[Beitrag von sony-qs am 12. Mrz 2012, 01:16 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#6 erstellt: 12. Mrz 2012, 09:15

Murdocderdon schrieb:
Wäre es ein guter Kompromiss den Stereo-Receiver gegen einen AV-Receiver zu tauschen oder geht mir dann im Stereo-Modus sehr viel verloren?


Hallo Helge,

es kommt auf die Geräte an, die Du miteinander vergleichst. Meines Erachtens würdest Du sogar die Stereowiedergabe an Deinen Magnat Quantum 605 (Voraussetzung: mind. 80 cm Abstand zu Wänden, Raum > 25 qm) verbessern, wenn Du den Denon PMA-510 AE gegen einen Denon AVR-1912 (399,00 EUR) austauschst. Ich würde mehr Detailwiedergabe und straffere Bässe im Pure-Direct-Modus prognistizieren.

Im Erfahrungsberichte-Bereich findest Du auch meinen Thread zur Frage "Stereo hören mit einem AV-Receiver". Unter´m Strich haben sich etliche User zu Wort gemeldet, die auch höherpreisige (> 1000,00 EUR) Stereoverstärker durch AV-Receiver ersetzt haben. Wie immer, unabhängig davon, ob Stereo oder Surround sollte der Verstärker zum Lautsprecher passen.

Was die Simulation von Surround angeht, stimme ich den Vorrednern zu. Der AVR-1912 ist gerade in Verbindung mit der Quantum 605 für mich ein gutes "Starterkit" für den Vollausbau zum 5.0-Set.

Gruß, Carsten
Darkgrey
Stammgast
#7 erstellt: 12. Mrz 2012, 09:22
Ich halte persönlich eine Trennung von Surround und Sterro für am Besten.
Mit einem Lautsprecherumschalter kann man die Frontboxen dem passenden Verstärker zuordnen und hat in beiden Bereichen entsprechenden Sound ohne sich Gedanken über die Stereoqualität von AV Receivern machen zu müssen.
CarstenO
Inventar
#8 erstellt: 12. Mrz 2012, 09:36
Hallo darkgrey,

das macht das Handling nicht leichter. Ich hatte auch Stereo und AV als getrennte Systeme an den selben Boxen, was zur Folge hatte, das niemand mehr Bock hatte, irgendeines von beiden zu nutzen.

Gruß, Carsten
Murdocderdon
Stammgast
#9 erstellt: 12. Mrz 2012, 10:59
Eieiei, ich hatte, wenn überhaupt, nur vor meinen billigen (aber guten) Stereo-Receiver durch einen billigen (aber guten) AV-Receiver zu tauschen.
Wenn ich, ohne große Verluste bei Stereo nun extra tief in die Tasche für einen AV-Receiver greifen muss nur um Virtual-Surround auf zwei Lautsprechern zu hören macht es für mich keinen Sinn.
Trotzdem danke für die Antworten. Irgenwann werde ich eh mal umsteigen und jetzt weiß ich schon mal das ich auf eine gute Stereo-Funktionen acht geben muss.
@Carsten: Wenn du den tatsächlichen Abstand zur Wand wissen würdest dann würdest du sicher eine Träne vergiessen. Kompromisse wohin das Auge reicht.
Darkgrey
Stammgast
#10 erstellt: 12. Mrz 2012, 11:45

Hallo darkgrey,

das macht das Handling nicht leichter. Ich hatte auch Stereo und AV als getrennte Systeme an den selben Boxen, was zur Folge hatte, das niemand mehr Bock hatte, irgendeines von beiden zu nutzen.


Wieso macht es das Handling schwerer? Man dreht einen Schalter um, und kann wahlweise Stereo in guter Qualität hören bzw. Surround bei Filmen.

Das ist für mich mit Abstand die beste Lösung, voralle wenn man zum Musikhören hochwertige Komponenten einsetzt.
Tank-Like
Inventar
#11 erstellt: 12. Mrz 2012, 11:57
Das ist eine sehr gute Frage...

Hatten letztens erst in nem anderen Thread eine sehr ähnliche Diskussion.
Ich bin der Meinung, dass man keinen sonderlichen Unterschied zwischen AVR und Stereo-Amp hören sollte - allerdings hab ichs nicht selber probiert!

Was die Alternativen/Kombinationen angeht: Es gibt eigentlich nur die zwei bereits erwähnten Optionen.
a) Lautsprecher-Umschalter (btw. Quellen-Umschalter) und dann wechseln zwischen AVR oder Stereo-Amp als Quelle
b) AVR mit Pre-Outs und dann nen Stereo-Amp ran.

Nachteil bei b): Dafür muss man bei Neuware mindestens 500€ investieren - und wird selbst da nur bei Yamaha fündig (RX-V771 oder höher). Und ehrlich gesagt glaub ich nicht, dass ein 500€-AVR im Stereo-Modus so viel schlechter klingt als der günstige Denon Stereo-Amp!

Und um nochmal zu sticheln:
Bei den Quantums kommts eh nicht drauf an, bei dem angefetteten Oberbass
Schon allein deshalb würde ich zu nem Yamaha-AVR greifen und alles einmessen, um dann manuell am PEQ gegensteuern zu können...
SFI
Moderator
#12 erstellt: 12. Mrz 2012, 11:58
Moin,

wenn du die neuen HD-Tonformate nicht brauchst, dann schau dich bei den AVRs doch mal auf dem Gebrauchtmarkt um. Z.B.

http://www.ebay.de/i...&hash=item43add42cb7

oder

http://www.ebay.de/i...&hash=item1c249adcfb

oder

http://www.ebay.de/i...&hash=item256dc165ee


und und und
Tank-Like
Inventar
#13 erstellt: 12. Mrz 2012, 12:01
Wobei: Wenn der AVR nen analogen 7.1-Eingang hat und der BD einen entsprechenden Ausgang, dann geht sogar HD-Ton bei denen...
To.M
Stammgast
#14 erstellt: 12. Mrz 2012, 13:00
Leider habe ich das Gerät kenwood RA 5000 noch nicht selbst gehört, aber vielleicht wäre das ja auch eine Alternative für Dich. Stereo Receiver mit Dolby Virtual Surround-Mode ...

Gruß,
Tom
Detektordeibel
Inventar
#15 erstellt: 14. Mrz 2012, 06:56
Wir entfernen uns vom ursprünglichen Thema.

Wnn ich einen 5.1 Receiver extra zum Filme schauen kaufen würde, dann würde ich auch 5 Lautsprecher dranhängen. - Es müssen ja nicht die teuersten sein.

Das Problem bei Stereo und aktuellen Filmen ist halt das es unter aller Kanone zusammengemischt wird was vor allem auf kosten der Sprachverständlichkeit geht.

halb-Ot

Der Pioneer VSX-921 macht in Stereo imho ne wirklich ordentliche Figur

Man muss halt "Pur" hören, und das automatische Einmesssystem sollte man dabei tunlichst ignorieren. Das sollte ab der Preisklasse ca auch bei der Konkurrenz nicht großartig anders sein.
Soundy73
Inventar
#16 erstellt: 14. Mrz 2012, 07:26
Moin erstmal.

Ich möchte hier ausschließlich einmal meine unmaßgebliche Meinung beitragen.
Als auch einigermaßen hochwertige Alternative wäre z.B. DER angebracht.

Audiosystem / Einzelheiten der Verstärkerausgabe: 105 Watt - 20 - 20000 Hz - THD 0.08% - 8 Ohm - 2 Kanäle (Front L/R);135 Watt - 1KHz - THD 0.07% - 6 Ohm - 2 Kanäle (Front L/R);105 Watt - 20 - 20000 Hz - THD 0.08% - 8 Ohm - 2 Kanäle (Surround L/R);135 Watt - 1KHz - THD 0.07% - 6 Ohm - 2 Kanäle (Surround) <snip>Alle DENON AV-Reciever arbeiten mit diskret aufgebauten Endstufen in Single Push-Pull Schaltung, so wie man es aus den preisgekrönten Stereo-Komponenten und High End AV-Receivern kennt. Durch den Einsatz dieser diskret aufgebauten Endstufen für identische Qualität und Leistung auf allen 7 Kanälen mit 135 Watt pro Kanal (6 Ohm) werden neben der stabilen Leistung auch eine saubere Kanaltrennung gewährleistet und Rauschen vermieden. So können Sie Surround Effekte und Musik aus allen Richtungen in voller HD-Qualität erleben. <snip>Pure Direct-Modus

Der Pure Direct-Modus sorgt für bestmögliche Klangqualität ohne störende Einflüsse von Schaltungen oder anderen Sektionen des Gerätes, da alles nicht benötigte, wie etwa das Front-Display oder die Klangregelung, in diesem Modus abgeschaltet werden. Dank optimierter, extrem kurzer Signalwege wird eine sehr hohe Signal-Reinheit erreicht.


Da ist der (hörbare) Unterschied zu einem Stereo-Verstärker mit Sicherheit nicht zu befürchten - und somit Schnee von gestern
Bei:

Stromversorgung / Leistungsaufnahme im Betrieb [Watt]: 600
kannst Du von einer standfesten Spannungsversorgung ausgehen, somit werden auch die Endstufen sauber versorgt.
Das sind so die Dinge, auf die ich achten würde.
dobro
Inventar
#17 erstellt: 14. Mrz 2012, 07:56
Hallo,

ich habe von einem Onkyo 8670 Vollverstärker zu einem Onkyo 674 Sorround-Verstärker gewechselt. Mit pure-Audio und damit verbunden nur Stereo lässt sich kein nennenswerter Unterschied zum 8670er hören.

Gruß
Peter
CarstenO
Inventar
#18 erstellt: 14. Mrz 2012, 08:18
Hallo Peter,

mit diesem Statement würdest Du gut in meinen Thread "Mit einem AV-Receiver auch Stereo hören? Ja!" hinein passen.

http://www.hifi-foru...m_id=100&thread=1383

Gruß, Carsten


[Beitrag von CarstenO am 14. Mrz 2012, 08:18 bearbeitet]
schorthi
Stammgast
#19 erstellt: 14. Mrz 2012, 08:25
Guten Morgen zusammen,

ich klinke mich hier mal ein, ich benutze einen Denon 2311 und bin auch nicht zufrieden mit dem Klang an meinen Elac 247. Jetzt überlege ich ob ich noch eine Endstufe wie z.B Rotel RMB 1506 dranhängen soll. Ist es sinnvoll eine 6 Kanal endstufe an einen Receiver zu hängen(geht das überhaupt, da die endstufe chincheingänge für jeden Ls hat) und lohnt sich das klanglich? Oder gleich nen neuen AV Receiver?

Tank-Like
Inventar
#20 erstellt: 14. Mrz 2012, 08:34
Laut Abbildung bei Amazon verfügt der Denon über Pre-Outs für alle Kanäle. Eine externe Endstufe zu verwenden, sollte also möglich sein!
Wenn dir der Denon sonst soweit zusagt (Menüführung, Bedienbarkeit, Einmesssystem etc.) dann würde ich mir keinen neuen kaufen und lieber in eine externe Endstufe investieren. Denn da kommst du im Zweifel etwas günstiger, als wenn du dir einen neuen High-End-AVR zulegst!
Alternativen wären halt das Verkaufen des 2311 und das Anschaffen eines neuen High-End-AVR oder aber die Anschaffung eines gebrauchten High-End-AVR!

Ich kann ehrlich gesagt aber nicht beurteilen, ob die Kombination 2311 mit z.B. ner Rotel RMB-1565 (Class D, 900-1000€) besser/schlechter/anders klingt als zum Beispiel ein Denon 4811...
schorthi
Stammgast
#21 erstellt: 14. Mrz 2012, 08:48
Danke für die schnelle Antwort,

werde die frage noch in einem eigenen Beitrag stellen, da ich dieses thema nicht ableiten will.

Bin mit dem denon genau an dem Punkt sehr zufrieden(Menü etc.). Nur der klang klingt an meinen neuen elac verwaschener als an meinen alten B&W. Habe halt nicht soviel Lust den denon zu verkaufen und dann für 2000 Euro nen neuen zu kaufen, so würde ich 600- 1000 Euro für ne gebrauchte endstufe ausgeben, habe am Montag auch nen termin beim Hifihändler, dieser hat allerdings nur teure Stereoendstufen, er führt mir mal den unterschied vor wenn eine Endstufe dranhängt und wann nicht.

Soundy73
Inventar
#22 erstellt: 14. Mrz 2012, 08:51
Moin schorthi.

Die größten Auswirkungen auf den Klang haben imHo Lautsprecher und Hörraum. Ist die Verstärkersektion ausreichend dimensioniert, wirst Du ausschließlich mental ein besseres Gefühl haben, objektiv, messtechnisch wird sich nichts verändern. Mein Rat daher, spare das Geld für separate Endstufen und hole Dir eine Akustikberatung für maximal das gleiche Geld
Nachhallzeiten messen und einstellen, ggf. Möbel rücken wirkt mehr als Verstärkertausch.
naz86
Schaut ab und zu mal vorbei
#23 erstellt: 14. Mrz 2012, 08:58
kann den RSX-1067 für stereo wärmstens empfehlen, hat auch genug leistung um große lautsprecher zu treiben!

So sieht das bei mir aus:

IMG_20120309_171158


höre übrigends auch nur stereo...
Krümelkater
Stammgast
#24 erstellt: 14. Mrz 2012, 09:00
Hallo zusammen,

ich habe in der Bucht relativ günstig Uher Referenz No. 1 Endstufen ersteigert. Der Unterschied AVR direkt an die LS, oder mit dem "Umweg" über die Endstufen, ist klar und deutlich hörbar. Ich bin aber nun wirklich kein Voodoo Anhänger.

In meinem "HIFI-Leben" hatte ich etliche Stereoverstärker an den MB Quarts hängen. Tatsächlich war zwischen den einzelnen Verstärkern ein Unterschied zu hören. Meiner Meinung nach lag es daran, dass alle Verstärker eine unterschiedlich hohe Leistungsaufnahme hatten. Richtig kann ich das jetzt nicht erklären, ich glaube die MB`s brauchen einfach reichlich Energie. Werden jedoch reichlich Watt zur Verfügung gestellt, spielt es keine Rolle ob die von einem AVR, einem AVR mit zusätzlicher Endstufe, oder von einem Stereoverstärker kommen. Einen Klangunterschied höre ich dann nicht mehr.

Ich würde daher raten den Denon AVR zu behalten und nach einer kräftigen Endstufe zu suchen.

Gruß

Hajo
schorthi
Stammgast
#25 erstellt: 14. Mrz 2012, 09:03
Hab nen eigenes thema erstellt
Mr_Martin
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 14. Mrz 2012, 09:05
Ich habe mich bewusst für Stereo entschieden.
Die Musikwiedergabe ist dann perfekt und für Filme reicht es allemal.
Wenn man nicht unbedingt Surround haben muss ist das die beste Lösung.

Habe gestern "Transformers 3" in Stereo geguckt und es hat gut geknallt, mehr brauche ich nicht.
Das ist wie mit 3-D, es ist vefügbar aber ich brauche es nicht, es nervt mich nur.
Genau so der Surround Quatsch: ich brauch nicht irgendwelche Geräusche hinter mir zu hören, wenn ich eh nur vorne gucke.

Sollte es mal 360 Grad TV geben wäre es vielleicht interessant. ;-)


Andererseits ist der Stereosound über AV-Receiver ziemlich dürftig.
Unser Nachbar hat einen Yamaha AV-Receiver, der doppelt so viel kostet wie mein Onkyo-TX 8050 aber nicht mal halb so guten Stereoklang hat.

Aber ich denke manche sehen es genau anders herum.


gruß
Detektordeibel
Inventar
#27 erstellt: 14. Mrz 2012, 15:12
Bei den AVR ist das oft Einstellungssache. Diese Einmessprogramme und das rumgespiele am internen Equalizer sind bei Stereo imho meist eher kontraproduktiv.

Alles abdrehen ^^ und den Equalizer nutzen lernen.
puffreis
Stammgast
#28 erstellt: 15. Mrz 2012, 07:29
Murdocderdon schriebt:
"Mir war Raumklang nie wirklich wichtig, muss aber gestehen das ich die Virtual-Surround-Funktionen von AV-Receivern wirklich angenehm finde. Klar, es ist kein echter Raumklang aber sehr wohl ein Modus der bei Filmen regelrecht Raumfüllend wirkt."

Wenns dir gefällt, ist doch alles o.k.

Klangunterschiede gibt es bei Verstärkern einfach nicht, ausser in den Köpfen der High-Ender.
Warum sollte es auch?
Der Frequenzgang, der Klirrfaktor etc. sind um einige Hundert mal besser als bei Lautsprechern.

Suche mal nach den Stichwörtern Blindtest und Wien.
Im Blindtest konnte kein Unterschied zwischen Billig-AV-Receiver und High-End Verstärker detektiert werden.

Der Mensch bildet sich nun mal vieles ein.
Guck dir die Profis(Toningenieure etc.) an. Diese Leute haben praktisch das Hören studiert und
können wirklich hören und behaupten das nicht einfach so wie hier im Forum.
Die kennen die Folgen von Psychoakustik und machen sich kein Kopp drum. Es werden über aktive
Monitore gehört. Ich habe gelesen, dass einige Monitore sogar Hybrid-ICs eingebaut haben und trotzdem beschwert sich keiner über den Klang.

Wie einige schon bemekt haben, ist viel Potential in Lautsprechern und Akustik vorhanden. Beschäftige dich ausschließlich damit.
Und bitte nicht nach den Listen der sogenannten "Fachzeitschriften" gehen, da kannste auch nach Preis gehen.
Sogenannte "Monitore" sind meistens besser. Ein aktiver Behringer B2031A z.B. für 280 Euro Paarpreis sticht die meisten in Sachen Neutralität locker aus.
Billiges High-End ist z.B. ein Neumann KH 120, hör dir die mal an, sowas wirst du in den Fachzeitschrifts-Listen nicht finden.

Wenn einige hier von schlechten Surround-Klang sprechen, dann liegt das nicht an der Software sondern schlicht
und einfach an den schlechten, verfärbenden Lautsprechern.
Man braucht nur die heutige Ware doch nur angucken. Meistens Zweiwege-Technik (ohne Waveguide) mit schmalem Front, damit ja die Ehefrauen nicht meckern.
Dadurch wird eine künstliche, ausgeprägte Räumlichkeit erzeugt, die es in Stereophonie nun mal nicht gibt.
Wenn fünf von diesen Tröten hingestellt werden, kann es nun mal nicht aus einem Guß klingen.

Geithain macht ab und zu Surround-Vorführungen mit wirklich guten Lautsprechern.
Dann merkt man auch, zu was Surround fähig ist.

Gruß
Tank-Like
Inventar
#29 erstellt: 15. Mrz 2012, 07:47
Und was viele Leute vergessen: Raumakustik!

Was nützen dir die besten Lautsprecher und der beste Verstärker, wenn du das ganze in nem Schlachtraum aufstellst mit Nachhallzeiten jenseits von Gut und Böse...?
Soundy73
Inventar
#30 erstellt: 15. Mrz 2012, 11:42
@puffreis: Aber

Wir sind Überzeugungstäter in Sachen Lautsprecher. Und deshalb entwickeln und bauen wir unsere Monitore selbst, von A bis Z, von der Verstärkerelektronik bis hin zu den Schwingspulen der Chassis. Ein Produkt, das bis ins Detail aus eigener Fertigung kommt, hat für Sie als professionellen Anwender handfeste Vorteile. Wir sind unabhängig von Zulieferfirmen und bauen unsere Komponenten immer genau so, wie wir sie gerade benötigen, da kann kein Chassis von der Stange mithalten. Und ganz nebenbei sorgt diese Strategie auch noch für hohe Kontinuität und Wertbeständigkeit unserer Produktpalette sowie für eine langfristig sichergestellte Ersatzteilversorgung. Nur so können Sie sicher sein, wertstabile Investitionsgüter zu kaufen, die auch nach Jahren noch Ihren professionellen Erwartungen entsprechen.
- hat schon so'n bißchen 'was von Preis-Voodoo (QUELLE)
puffreis
Stammgast
#31 erstellt: 15. Mrz 2012, 12:53
Was ist daran so schlimm?
Bisschen Kapitalismus und Marketing betreibt jede Firma, sonst sind die schnell weg vom Fenster.
Außerdem kann man heutzutage froh sein, dass die nicht ins Ausland verlagern.

Fakt ist, dass man solch guten Dinger wie die 901K kauft und für einige Jahr(zehnt)e Ruhe hat.
Natürlich, nur wenn sie nicht kaputt gehen.
Diesen ganzen Hifi-Zirkus kann man getrost weglassen.
Die werden bestimmt keine Diamanthochtöner oder ähnliches rausbringen, um dann die Leute nochmal "auszuwringen".
audioangler
Stammgast
#32 erstellt: 28. Sep 2012, 13:00

puffreis schrieb:

Klangunterschiede gibt es bei Verstärkern einfach nicht...
...
Der Mensch bildet sich nun mal vieles ein.

Und es sind immer die anderen die sich was einbilden

Mal im ernst, glaubst Du, Du kannst Dir da was nicht einbilden ?


[Beitrag von audioangler am 28. Sep 2012, 13:01 bearbeitet]
V3841
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 28. Sep 2012, 13:41
puffreis schrieb:


Klangunterschiede gibt es bei Verstärkern einfach nicht, ausser in den Köpfen der High-Ender.
Warum sollte es auch?
Der Frequenzgang, der Klirrfaktor etc. sind um einige Hundert mal besser als bei Lautsprechern.


Das ist leider nicht so, sonst wäre das Leben eines HiFi-Fans doch ein ganzes Stück leichter und auch langweiliger:

http://www.burosch.de/audio-technik/432-high-end-2012.html

Ich denke mit dem o.g. aktuellen Artikel ist diese leidige Diskussion endlich durch. Jetzt hat man die Unterschiede auch messtechnisch feststellen und erklären können.

Die Fans, die bislang keine Unterschiede gehört haben, haben halt zufällig ähnlich Konstellationen probiert oder hatten für die Unterschiede einfach kein Ohr.

Ist ja nicht schlimm und ob einem diese Unterschiede wichtig sind, entscheidet jeder für sich.

LG


[Beitrag von V3841 am 28. Sep 2012, 16:25 bearbeitet]
audioangler
Stammgast
#34 erstellt: 28. Sep 2012, 14:32
ich bereite schon Popcorn vor, gleich wird es lustig hier
darkstar23
Stammgast
#35 erstellt: 28. Sep 2012, 14:47
Gut, dass ich Brezel knabbernd, NICHT in der ersten Reihe sitze. Kann hoch hergehen ...
puffreis
Stammgast
#36 erstellt: 29. Sep 2012, 05:59
Gähhhhn,
da haben sich schon viel kompetentere und rhetorisch begabtere Personen mit diesem Quatsch beschäftigt.
Siehe:

http://www.wmp-forum...9-a-13216/index.html

http://pelmazosblog....faust-aufs-auge.html

http://pelmazosblog....d-gegenkopplung.html

http://pelmazosblog....nsation-versuch.html

Unter Karl Breh war Stereoplay mal eine ernstzunehmende Zeitschrift. Zwar nicht komplett, aber doch meistens.

Ach so, nur so als Information.
Der Pelmazo ist Entwickler für Studiotechnik.
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