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Worauf achten beim Kauf neuer Elemente!

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Autor
Beitrag
-schmock-
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 20. Jun 2012, 06:30
Hallo Leute,

da ich nun kein "Fachmann" in Sachen HiFi bin, mir aber eine neue Anlage anschaffen/zusammenstellen möchte, habe ich zunächste folgende Fragen:

Die Anlage soll in jedem Fall einen Plattenspieler enthalten. Daher brauche in dann auch einen Vollverstärker. Da gibt es wohl unterschiedliche Phono Equilizer: Standard - Current Feedback- Constant Current Feedback. Hab ich zumindest bei einem Marantz Verstärker so gefunden. Was ist denn da der Unterschied und worauf ist zu achten?

Welche Art bzw. welche Anzahl an Anschlüssen sollte ein Verstärker sinnvoller Weise haben?
Wie sollte die Ausgangsleistung beschaffen sein? Boxen sind ebenso noch nicht vorhanden, aber der zu bespielende Raum beträgt etwa 35 qm, wobei die Lautsprecher unter einer leichten Dachschräge stehen würden. Raumhöhe beträgt dort etwa 160cm.

Noch eines zum Plattenspieler:

Manuell - Halbautomatik - oder Vollautomatik. Der Unterschied ist mir klar, aber worin seht ihr Vor- bzw. Nachteile? Kann die Nadel dauerhaft Schaden nehmen wenn sie am Ende stehts durch die Platte rutscht und nicht automatisch abgehoben wird?

Ach ja, ich möchte mit der Anlage nicht in finanzielle Spähren eines Kleinwagens vorstoßen, wenn die einzelnen Elemente so um 500 - 700€ liegen (Boxen pro Paar schon etwas mehr), dann sollte das für mich vollauf genügen.

Für's Erste wars das wohl. Es kommen mir bestimmt noch weitere Fragen :-)
Sollte mir jemand weiterhelfen können, so freue ich mich sehr und sage

DANKE DANKE DANKE
CarstenO
Inventar
#2 erstellt: 20. Jun 2012, 07:16
Moin Schmock,

herzlich willkommen im HiFi-Forum!


-schmock- schrieb:
neue Anlage anschaffen/zusammenstellen möchte, ... Die Anlage soll in jedem Fall einen Plattenspieler enthalten.


Und welche Quellen noch, CD-Player, Netzwerkplayer, Radio?


-schmock- schrieb:
Standard - Current Feedback- Constant Current Feedback. Was ist denn da der Unterschied und worauf ist zu achten?


... beschreibt sicherlich Schaltungsverfahren innerhalb eines Verstärkers. Vom Aufbau her sollte der Verstärker genug Leistungsvermögen in Bezug auf Wirkungsgrad, Phasenverhalten und Impedanzverlauf des Lautsprechers bieten und im Zusammenspiel mit dem Tonabnehmer des Plattenspielers den geeigneten Eingang haben.

Worauf zu achten ist? Na, dass den Ansagen der Hersteller im Zusammenspiel mit Boxen und Plattenspieler auch klangliche Taten folgen! Also: Auf zum Händler und hören.


-schmock- schrieb:
Welche Art bzw. welche Anzahl an Anschlüssen sollte ein Verstärker sinnvoller Weise haben?


Bis auf wenige Ausnahmen besitzen heute alle Verstärker Lautsprecherausgänge für offene Drahtenden, teils zusätzlich für Bananenstecker, sowie Cinchbuchsen (rot = rechter Kanal, weiß = linker Kanal). Die Anzahl der Eingänge sollte zur Anzahl der anzuschließenden Geräte passen.


-schmock- schrieb:
Wie sollte die Ausgangsleistung beschaffen sein?


Sie sollte zum Wirkungsgrad des Lautsprechers passen. Geringerer Wirkungsgrad, mehr Leistung.


-schmock- schrieb:
Boxen sind ebenso noch nicht vorhanden, aber der zu bespielende Raum beträgt etwa 35 qm, wobei die Lautsprecher unter einer leichten Dachschräge stehen würden. Raumhöhe beträgt dort etwa 160cm.


Wie weit werden die Boxen

a) von den angrenzenden Wänden
b) voneinander
c) vom Hörplatz

entfernt stehen? Wichtig ist hierbei die Bildung eines gleichseitigen Dreiecks der Lautsprecher mit dem Hörplatz. Manche Boxen erfordern in der Praxis, dass die Basis zwischen den Boxen etwas kürzer ist, als der einzelne Schenkel.


-schmock- schrieb:
Manuell - Halbautomatik - oder Vollautomatik. Der Unterschied ist mir klar, aber worin seht ihr Vor- bzw. Nachteile?


Ich konnte bei den Modellen, die ich mit und ohne Automatik (TD 166 vs .TD 146, TD 316 vs. TD 318) vergleichen konnte, keine klanglichen Nachteile zulasten des Automatikmodells feststellen.


-schmock- schrieb:
Kann die Nadel dauerhaft Schaden nehmen wenn sie am Ende stehts durch die Platte rutscht und nicht automatisch abgehoben wird?


Vermutlich nimmt sie keinen Schaden, verschleißt aber schneller. In der Regel hört man aber, wenn eine Plattenseite zu Ende ist ...


-schmock- schrieb:
500 - 700€ liegen (Boxen pro Paar schon etwas mehr), dann sollte das für mich vollauf genügen.


Nennst Du uns neben den beteiligten Quellgeräten auch das Gesamtbudget? Deine Vorgabe beinhaltet eine latente Budgetverteilung, die ohne Betrachtung des konkreten Produkts innerhalb einer Anlage m.E. keinen Sinn macht. Möchtest Du Neuware kaufen?

Gruß, Carsten
-schmock-
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 20. Jun 2012, 08:18
Servus und Danke!

Ansonsten noch CD Player und Radio. Netzwerkplayer ist denke ich nicht nötig.

CarstenO:

Vom Aufbau her sollte der Verstärker genug Leistungsvermögen in Bezug auf Wirkungsgrad, Phasenverhalten und Impedanzverlauf des Lautsprechers bieten und im Zusammenspiel mit dem Tonabnehmer des Plattenspielers den geeigneten Eingang haben.

Aha?! :-)
Da hab ich leider nicht viel verstanden!



Anschlüsse für offene Drahtenden? Ist dass nicht fummelig und eher "low budget"? Hört sich so an, muss ja nicht sein.

Das mit dem Wirkungsgrad hab ich noch nicht so ganz kappiert. Falls du die Muße hättest es mir für Dummies zu erklären wäre ich dankbar.

Ok, die Boxen werden so 2-3 m entfernt vom Hörplatz stehen, aber es kann durchaus sein, dass sie mal bei Wohnortverlagerung auch 4m entfernt sein werden.
Voneinander werden sie wohl ebenso 2-3m stehen, vielleicht auch weniger. Würde eigentlich auch gerne nen neuen Fernseher an die Anlage anschließen können fällt mir dabei noch ein.
Abstand von den angrenzenden Wänden:
Nach hinten sag ich mal so eher wenig...bis halber Meter...nach oben zur Dachschräge hängt ganz von der Höhe der Boxen ab.

Möchte schon Neuware erwerben. Preisliche Vorstellungen liegen eben bei so 500-700€ pro Element. macht dann zusammen: Plattenspieler, CD, Verstärker, Radio...um 2000€ + Boxen

@ CarstenO: ich danke dir bereits für deine Mühen

-schmock-
CarstenO
Inventar
#4 erstellt: 20. Jun 2012, 09:18
Hallo Schmock,

fälschlicher Weise werden die Belastbarkeit des Lautsprechers in Watt und die Ausgangsleistung des Verstärkers in Watt häufig in Zusammenhang gebracht. Die Belastbarkeit des Lautsprechers in Watt sagt aus, wie viel der eingegebenen elektrischen Energie in Schallenergie umgewandelt werden kann. Das sagt weder etwas über die Lautstärke, die Grenze zur Zerstörung oder das klangliche Vermögen aus. Kurzzeitig kann ein Lautsprecher auch ruhig ein Vielfaches seiner Nennbelastbarkeit an eingegebener Leistung bekommen.

Der Wirkungsgrad des Lautsprechers in dB in einem Meter Entfernung mit einem einem Watt eingegebener Verstärkerleistung sagt schon etwas mehr aus. Unter den HiFi-Boxen findest Du Modelle, die aus einem Watt Verstärkerleistung in einem Meter Entfernung zwischen 80 und 90 dB Schalldruck ausgeben. Eine Anhebung um 10 dB entspricht einer Lautstärkeverdoppelung, für die Du die 10-fache Verstärkerleistung benötigst. Bei 85 dB beginnt die Gehörschädlichkeit. Bitte dabei beachten, dass Dein Hörplatz mehr als einen Meter von der Schallquelle entfernt ist und auf dem Weg Energie verloren geht.

Das ist Theorie. Für Deinen 35 qm großen Raum mit einem Stereodreieck von etwa drei Meter und recht kurzem Wandabstand würde ich mir kleinere bis mittlere Standboxender Größe von

Canton Vento 870 (ein Auslaufmodell, ab etwa 600 EUR/Stück)
Indiana Line Musa 505 (in Hörerlebnis besprochen, 475 EUR/Stück)
Epos Epic 5 (etwa 450 EUR/Stück)
Quadral Ascent 70 (etwa 450 EUR/Stück)

anhören. Für diese Boxen kommst Du mit Verstärkern zwischen 40 und 100 Watt pro Kanal, wie z.B.

NAD C 326 BEE
Rega Brio R
Atoll IN 50
Marantz PM 7004

aus. Außer dem Marantz benötigen alle Verstärker eine externe Phonovorstufe für den Plattenspieler. Das ist kein Nachteil, sondern eine neutrale Eigenschaft. Interessante CD-Player (Achtung: Nicht alle sind der Meinung, dass sich diese klanglich unterscheiden.) sind für mich

Pioneer PD-D 6 J Mk2 (Auslaufmodell!)
Creek Evolution CDP
Atoll CD 50
NAD C 545

Als rein analoger Tuner bietet m.E. der Denon TU-1510 AE ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Er klingt gut und zeigt auch bei starkem Eingangssignal keine stärker ausgeprägten Verzerrungen.

Mit der Auswahl eines Plattenspielers als Neuware wird es schon schwieriger. Als günstigstmöglichen Einstieg würde ich im DJ-Bereich suchen, genauer gesagt, bei Reloop: Reloop RP-2000 MK3 (189 EUR). Dieses Modell hat leider keine Abdeckhaube, ist aber nach meinen Erfahrungen unter Verwendung eines besseren Tonabnehmers, wie z.B. Denon DL-110 (149 EUR) klanglich sehr gut. Ebenfalls mit dem DL-110 spielt Denons DP-300 F sehr gut. Diese beiden Modelle würde ich den zahlreichen bis 500 EUR erhältlichen Pro-Ject-, Dual- und Thorens-Geräten vorziehen. Ab 500 EUR bekommst Du den Dual 505-4. Dieser wird mit dem ganz ordentlichen Tonabnehmer ortofon OMB 10 ausgeliefert. Ebenfalls ab 500 EUR bekommst Du den Thorens TD 295 mit einem Audio Technica-Tonabnehmer. Mittlerweile 1000 EUR musst Du für einen Technics SL-1200 oder 1210 Mk II berappen. Dieses Gerät wird seit 1 1/2 Jahren nicht mehr gebaut und die Restbestände sind teuer. Diese Modelle wären für mich Pflöcke, an denen ich mich orientieren würde, wenn ich heute einen neuen Plattenspieler bräuchte.

Als ersten Anhaltspunkt käme ich anhand Deiner Angaben auf folgende Kombination, der ich Allround-Eigenschaften andichte:

Boxen: Quadral Ascent Classic 70, http://www.elektrowe...rz-.html&refID=42345
Verstärker: NAD C 326 BEE, http://www.hifisound...e78f1213db6.55538502
CD-Player: NAD C 545 BEE, http://www.justhifi....r=ggshp3195&var=9938
Tuner: Denon TU-1510 AE, http://www.redcoon.d...z_Tuner?refId=basede
Plattenspieler: Reloop RP-2000 Mk 3, http://www.musicstor...-/art-DJE0002855-000
Tonabnehmer: Denon DL-110, http://www.musicstor...5-000?campaign=GBase
Phonovorstufe: Creek OBH-15, http://www.dienadel....er+MM+MC-Systeme.htm
LS-Kabel: QED Original Speaker Cable, http://www.qed-cable...l+Speaker+Cable.html
Cinchkabel: Perfect Sound Interconnect 50 oder 100, http://www.amazon.de...-Cable/dp/B006RH4GBE

Budget aufstocken würde ich beim Plattenspieler. Vielleicht sitzt ja ein Technics SL-1200 oder 1210 drin.

Je konkreter solche Vorschläge werden, desto größer wird die Zahl der dazu stoßenden Diskutanten ...

Grüße, Carsten


[Beitrag von CarstenO am 20. Jun 2012, 09:34 bearbeitet]
-schmock-
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 20. Jun 2012, 09:56
Wow,

ich dank dir sehr!!!

Werde mir alles in Ruhe ansehen und mich dann wieder melden!

bis dahin

-schmock-
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 20. Jun 2012, 10:24
Hallo schmock,

ich ergänze noch ein wenig.

In der Technik optischer Laufwerke (z.B. CD/DVD/BD) und nachgeschalteter Elektronik gibt es nach meiner Auffassung - die auf allgemein zugänglichen technischen Informationen beruhen - keine Unterschiede (mehr). Ich verkaufe z.B. derzeit einen teueren SACD-Player weil er sich im Klang in keiner Weise von meinem günstigen BD-Player unterscheidet. Klang-Unterschiede kann es durch Lautstärkeunterschiede in der Vorverstärkerstufe des Players oder durch s.g. Sounding des Player-Herstellers geben. Eine höhere Lautstärke wird von unserer Ohren/Gehirn-Einheit leider mit einer besseren Klangqualität gleichgesetzt.

Ich empfehle die Anschaffung eines beliebigen robusten CD/DVD/BD-Players, der Dir optisch gut gefällt. Viel mehr als 100 Euro muss für ein solches technisch überschaubares Gerät nicht ausgegeben werden.

Alternativ zu den genannten Verstärkern sind Verstärker von Cambridge und Rotel zu nennen. Außerdem kannst Du nach Gefallen und Geldbeutel die Verstärker von NAD evt. auch durch Verstärker von AMC ersetzen, da hier die gleiche Philosophie und zum Teil die gleichen Leute hinterstecken. Ein Blick auf die Geräte offenbart dies sofort.

Bei den Plattenspielern rate ich Dir dringend zur Anschaffung eines gebrauchten Gerätes. So bekommst Du eine gute Qualität zu einem realistischen Preis. Empfehlenswert sind z.B. die Dreher von Thorens z.B. TD 126 und Derivate.

Der Tonabnehmer Denon DL 110 wäre auch meine erste Idee für einen guten und günstigen Tonabnehmer gewesen.

Bezüglich einer Empfehlung zu Lautsprechern würde ich gerne wissen was Du für Musik hörst und wie laut. Gerade hochwertige Lautsprecher haben da ihre Eigenheiten.

Zu Kabeln und hifi-VooDoo:

LS-Kabel aus reinem Kupfer mit 2x2,5mm Leiterdurchmesser kostet ca. 1,50 Euro pro Meter. Das erfüllt alle technischen Anforderungen zu 100%. Ich habe aber auch das QED-Kabel weil es nicht teuer ist und ich es günstig mit Steckern fertig konfektioniert bekommen kann. Stecker brauche ich, da ich viel mit LS rumexperimentiere und somit viel umstecken muss. Ansonsten ist die Verbindung mit dem blanken Draht optimal!

Ein sonstiges Kabel zur digitalen oder analogen Ton-Übertragung sollte robust sein und nicht mehr als 5 Euro kosten. Alles was Du mehr ausgibst, gibst Du für die Optik aus. Ein HDMI-Kabel ist mit 10 Euro teuer genug.

LG Michael


[Beitrag von michaeltrojan am 20. Jun 2012, 11:31 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#7 erstellt: 20. Jun 2012, 10:31

michaeltrojan schrieb:
Außerdem kannst Du nach Gefallen und Geldbeutel die Verstärker von NAD auch durch Verstärker von AMC ersetzen, da hier die gleich Philosophie und zum Teil die gleichen Leute hinterstecken.


Hinter AMC und NAD stecken die gleichen Leute? Erklärst Du uns das? Was bedeutet das für die Produkte? Ist ein AMC 306d mit dem NAD C 326 BEE baugleich, so dass der TE Geld sparen könnte?


[Beitrag von CarstenO am 20. Jun 2012, 10:39 bearbeitet]
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 20. Jun 2012, 10:41
Da ich schon ca. 30 jahre NAD + Cabasse-Fan bin, bin ich kürzlich bei einem Test der Cabasse MC40 Minorca zusammen mit einem AMC-Xia über die Optik der AMC-AMCs gestolpert.

Als dann die Firmengeschichte ähnlich wie bei NAD anmutete bin ich noch über den folgenden Artikel gefallen:


AMC CVT-3030 integrated amplifier | Stereophile.com
www.stereophile.com/integratedamps/693amc/ - Diese Seite übersetzen
7 Mar 2008 – The amp was designed by Peter Bath, who has worked for NAD, Dolby, and AR. Given this wealth of experience, AMC isn't really new at all.


http://www.audioasyl...&n=243271&highlight=

Ob die Geräte baugleich sind, weis ich nicht, aber sie werden sich sicher sehr ähnlich sein.

LG Michael


[Beitrag von michaeltrojan am 20. Jun 2012, 11:46 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#9 erstellt: 20. Jun 2012, 10:45
Also, ich habe hier NAD C 325 und AMC XIA verglichen. Weder klanglich, noch ausstattungsmäßig konnte ich Parallelen erkennen. Die Rückseiten der Geräte deuten jedoch darauf hin, dass sie sich von der Werkbank her kennen. Gleiches bei den Geräten von Proton und Audio Pro.

But it´s true, AMC is not really new.


michaeltrojan schrieb:
The amp was designed by Peter Bath, who has worked for NAD, Dolby, and AR.


Dann sind Magnat und Naim auch gleich, weil Karl-Heinz Fink für beide entwickelt hat.

Aber wie lautet denn Dein Vorschlag für Schmock? In 30 Jahren sind Dir doch bestimmt auch Produkte untergekommen, die Du ihm bei dem nicht ganz geringen Budget empfehlen kannst.


[Beitrag von CarstenO am 20. Jun 2012, 10:50 bearbeitet]
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 20. Jun 2012, 11:17
Lass uns mit Verstärkerempfehlungen doch warten, bis sich schmock für LS entschieden hat. Ich halte die Entscheidung für einen Amp für nachrangig.

Ich würde dann auch erstmal einen gebrauchten Amp-Oldie vom Händler mit Phonostufe empfehlen.

Den kann der TE ja auch ausprobieren und ggf. wieder zurückschicken. Gewährleistung hat der auch ein Jahr.

Aber ein neuer NAD/AMC/Rotel/Cambridge/Musical Fidelity wären meine Kandidaten zum Ausprobieren. Ich halte die Unterschiede bei Amps einer Klasse aber bei weitem nicht für so relevant wie die Unterschiede bei den LS.

LG


[Beitrag von michaeltrojan am 20. Jun 2012, 13:53 bearbeitet]
-schmock-
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 20. Jun 2012, 11:42
Ok,

also meine Musik ist in etwa:

Rock, Blues, Soul, Punkrock. Manchmal wird's also abgehen, manchmal auch ruhiger zugehen. Klassik wird über die Lautsprecher eher nicht laufen.
Lautstärke: hm, "normal" sag ich mal...betreibe hier keinen Club, aber auch kein Seniorenheim. Ist ein Eigenheim ohne empfindliche Nachbarn drunter oder drüber ;-)

Hab noch mal nachgemessen: Die Höhe über den Boxen liegt bei 180 und nicht bei 160 cm, falls das relevant sein sollte.
Ansonsten werde ich Ende der Woche zum heimischen Händler gehen und schauen was der so zum ausprobieren hat. Leider gibt es hier nur einen Einzelhändler, ansonsten noch die üblichen Märkte. Naja, mal sehen.
Aber letztlich hören sich die Boxen mit unterschiedlichem Equipment und in unterschiedlichen Räumen wohl auch unterschiedlich an, oder?

Was haltet ihr eigentlich grundsätzlich von Nubert LS? Bin im Netz über die gestolpert.

Und Plattenspieler von Rega? Die werden hier und da ja auch recht gut bewertet.

CarstenO, du hast mir Teile von unterschiedlichen Anbietern empfohlen. Lässt sich also bspw. ein Verstärker von Marantz mit einem Cd Spieler von NAD und einem Plattendreher von Rega kombinieren? Muss ich auf Besonderheiten achten?

Abschließend, ich möchte schon gern Neuware erwerben. Ich denke, dass sich das in dem von mir angegebenen Rahmen (+/-) auch gut und ansprechend realisieren lassen sollte...hoffe ich jedenfalls :-)

Ok, ich blätter mich mal weiter durchs Netz und danke allen

-schmock-
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 20. Jun 2012, 12:05

Rock, Blues, Soul, Punkrock


Bei deinem Musikgeschmack könnte die Nubert nuVero Reihe und auch die Dali Zensor/Ikon/Lektor Baureihen interessant sein. Evt. kommen auch die höherwertigen ELACs oberhalb von Linie 50/60 infrage.


CarstenO, du hast mir Teile von unterschiedlichen Anbietern empfohlen. Lässt sich also bspw. ein Verstärker von Marantz mit einem Cd Spieler von NAD und einem Plattendreher von Rega kombinieren? Muss ich auf Besonderheiten achten?


Ich behaupte, dass es kaum Anlagen eines Hersteller gibt, die es mit vergleichbar teuren gut zusammengestellten Elementen verschiedener Hersteller aufnehmen können.

Anlagen von einem Hersteller werden meist aus Bequemlichkeit, Unkenntnis und optischen Gründen gekauft.

Neu/Gebraucht - gerade bei zur Zeit wenig gefragten Stereokomponenten ist die Auswahl an neuen Geräten verglichen mit der Vor-AVR Zeit sehr gering. Auch ist die Nachfrage gering, wodurch die Preise für solche Komponenten vergleichsweise hoch sind.

Wenn man auf klug gewählte hochwertige gebrauchte Geräte setzt, ist das kein Zeichen von Armut sondern von Sachverstand. Diese Geräte müssen auch nicht weniger kosten als neue Geräte, es gibt einfach mehr Auswahl und man bekommt mehr Gegenwert für das Geld.

Dies, damit Du mich nicht missverstehst, wenn ich Dir gebrauchte Geräte empfehle. Aber es ist dein Geldbeutel und es sind deine Ohren!

LG


[Beitrag von michaeltrojan am 20. Jun 2012, 12:06 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#13 erstellt: 20. Jun 2012, 12:24

-schmock- schrieb:
Ansonsten werde ich Ende der Woche zum heimischen Händler gehen und schauen was der so zum ausprobieren hat. Leider gibt es hier nur einen Einzelhändler, ansonsten noch die üblichen Märkte.


Das sollte am Anfang stehen. Der Händler kann Dir - egal, wie viele Vorschläge wir Dir unterbreiten - ohnehin nur das zeigen, was er im Sortiment führt. Entscheidend ist, dass er aus seinem Sortiment innerhalb Deines Budgets eine Anlage zusammen stellt, die bei Dir zu Hause das Gefühl vermittelt, das Beste für´s Geld bekommen zu haben.


-schmock- schrieb:
Aber letztlich hören sich die Boxen mit unterschiedlichem Equipment und in unterschiedlichen Räumen wohl auch unterschiedlich an, oder?


Ja, hinzu kommt noch, dass Lautsprecher frisch ausgepackt weit von ihrem Potenzial entfernt spielen.


-schmock- schrieb:
Was haltet ihr eigentlich grundsätzlich von Nubert LS?


Wenig. Sie treffen tonal nicht meinen Geschmack und sind in den anderen Kriterien Produkten vom örtlichen Händler auch nicht überlegen.


-schmock- schrieb:
Und Plattenspieler von Rega? Die werden hier und da ja auch recht gut bewertet.


Damit habe ich keine Erfahrungen.


-schmock- schrieb:
CarstenO, du hast mir Teile von unterschiedlichen Anbietern empfohlen. Lässt sich also bspw. ein Verstärker von Marantz mit einem Cd Spieler von NAD und einem Plattendreher von Rega kombinieren?


Ja.


-schmock- schrieb:
Muss ich auf Besonderheiten achten?


Impedanz und Kapazität des Tonabnehmers müssen bei der Auswahl der Phonostufe berücksichtigt werden.


-schmock- schrieb:
Abschließend, ich möchte schon gern Neuware erwerben. Ich denke, dass sich das in dem von mir angegebenen Rahmen (+/-) auch gut und ansprechend realisieren lassen sollte...hoffe ich jedenfalls :-)


Das sehe ich auch so.


[Beitrag von CarstenO am 20. Jun 2012, 12:27 bearbeitet]
Hifi-Tom
Inventar
#14 erstellt: 20. Jun 2012, 14:31
Hallo,

einfache und praktische Herangehensweise: Besuch eines Fachhändlers Deiner Wahl und Deines Vertrauens u. dort Hörerfahrungen sammeln u. dann eine vernünftige Kette zusammenstellen. Verstärker sucht man sinnigerweise passend zu den Lautsprechern aus. Für Deine Hörraumgröße u. Budget kommen zahlreiche Hersteller in Frage. Canton, Heco, Elac, Wharfdale, Dali, Monitor Audio, Quadral, um nur mal einige zu nennen.
-schmock-
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 20. Jun 2012, 15:24
Dank an alle bisherigen Antwortgeber!

Ich werde am Freitag beim Händler reinschauen und vielleicht weiß ich dann auch eher wohin die Reise geht. Werde mich anschließend wieder melden. Hier oder unter einem passenderem Topic!

Ach ja, eines noch:

@CarstenO

Impedanz und Kapazität des Tonabnehmers müssen bei der Auswahl der Phonostufe berücksichtigt werden

Kannst du das noch mal für Doofe erläutern? Vielleicht mit nem Beispiel?

Wie immer, vielen Dank

-schmock-
CarstenO
Inventar
#16 erstellt: 20. Jun 2012, 15:36
Dazu gibt es im Wissens- und Analogquellenbereich dieses Forum einiges zu lesen.
Hifi-Tom
Inventar
#17 erstellt: 21. Jun 2012, 08:40

Impedanz und Kapazität des Tonabnehmers müssen bei der Auswahl der Phonostufe berücksichtigt werden


Es ist nicht so kompliziert wie es klingt. Bei MM-Tonabnehmern, gibt es sowieso nichts einzustellen und bei MC kann man in den allermeisten Fällen bei fast allen Phonostufen mit Mäuseklavier od. Jumpern Einstellungen vornehmen, um die Phonostufe an das entsprechende System anzupassen.

Viel wichtiger ist, das das Tonabnehmersystem zum Tonarm past, Stichwort effektive Masse des Tonarms, Nadelnachgiebigkeit des Systems sowie Gewicht des Systems!
-schmock-
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 22. Jun 2012, 14:56
Hallo Leute,

war heute beim lokalen Händler. Der bekommt in 3 Wochen neue KEF Modelle. Dann schaue ich noch mal vorbei um die mit zwei anderen hörtechnisch--und mit unterschiedlichen Verstärkern--zu vergleichen.

Heute empfahl er mir nur schon mal folgende:

T+A Pulsar S 350

B&W CM8

B&W 683

Leider war die Auswahl vor Ort von sonstigen Herstellern gering und dann deutlich hochpreisiger. Nächste Woche schaue ich mir noch 2 Läden ein paar Orte weiter an.

Bis dahin

-schmock-
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 22. Jun 2012, 15:06
Hattest Du einen Eindruck von den B&W im Vergleich mit den T+A?

Ich bin gegenüber B&W voller Vorurteile und freue mich immer über Bestätigung

LG
kölsche_jung
Inventar
#20 erstellt: 22. Jun 2012, 15:21

Hifi-Tom schrieb:
... Bei MM-Tonabnehmern, gibt es sowieso nichts einzustellen ...

Sorry für die deutlichen Worte, aber das ist doch ausgemachter Unsinn!
Natürlich kann man die Kapazität des MM-TA nicht "einstellen", die ist vorgegeben, genausowenig wie die des Kabels (welches man ggfs kürzen muss), die Kapazität des (guten) MM-Entzerrers ist aber schon einstellbar und die Kapazitäten von MM-TA, Verkabelung und Entzerrer sollten schon passen ...

@-schmock-
Du weißt, dass Lautsprecher sehr unterschiedlich klingen können, je nachdem, in welchem Raum sie spielen?
Die Raumakustik spielt eine sehr große Rolle beim "Gesamtklang".
Ich würde Lautsprecher immer bei mir zuhause "probehören", entweder vor dem Kauf daheim ausprobieren oder mit dem Händler (schriftlich!) ein Rückgaberecht vereinbaren.
Ein generelles Rückgaberecht (bei Nichtgefallen) besteht nur bei online-Kauf.

Klaus
-schmock-
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 22. Jun 2012, 15:23
Der Vergleich kommt in drei Wochen wenn die neuen KEF da sind. Weiß jetzt nur noch nicht welche das sein werden.
Du kannst selbstverständlich deine Vorurteile schon mal raus hauen :-)
-schmock-
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 22. Jun 2012, 15:31
Ach ja, eines noch:

Der Verkäufer erzählte mir heute, dass ein Vollverstärker mit Phono Eingang jetzt klanglich nicht an einen separaten Phonoverstärker herrankomme, man diesen Unterschied allerdings ohnehin nur bei hochpreisigen PS hören würde.

Möchte mir eigentlich nur einen Verstärker für alle Gerätschaften (CD, Radio, PS, evt. Fernseher) anschaffen. Preislich wird dann eben auch der PS bei so bis 700€ landen. Da sollte doch auch ein ordentlicher Vollverstärker einen guten Klang hinbekommen?! Oder wäre ohnehin eine separate Phonostufe sinnvoll??

@kölsche_jung:

schon klar, werd das in jedem Fall auch zu Hause ausprobieren...da müsste ich dann aber auch Verstärker und wenigstens Cd Player mitnehmen, sonst wirds wenig zu probieren geben :-)

danke an alle
kölsche_jung
Inventar
#23 erstellt: 22. Jun 2012, 15:37
hi -schmock-

ich muss dich das jetzt fragen

Warum eigentlich ein Plattenspieler? Hast du schon Erfahrungen mit Plattendrehern? Hast du schon Schallplatten?

Klaus
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 22. Jun 2012, 15:41
Ich denke das der Unterschied bei den Phonovorstufen viel relevanter ist als bei den optischen Playern. Das heißt aber nichts.

Der Klang von Hifi-Anlagen hängt ab von:

1. Deinem Geschmack
3. Raum
4. Der Gesamtkette
5. Lautsprechern
5.Tonabnehmer
Entzerrer
Tonarm
Laufwerk

7. Verstärker

Setze am besten da die Schwerpunkte, wo Du wirklich etwas mit Mitteleinsatz erreichen kannst.
LG


[Beitrag von michaeltrojan am 22. Jun 2012, 15:52 bearbeitet]
-schmock-
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 22. Jun 2012, 15:48
moin,


@ kölsche_jung:

hehehe, ja, ich hab schon die eine oder andere Platte im Haus. Die habe ich bis zuletzt auf einem alten Grundig PS Baujahr 1983 gehört. Aber an der Anlage...alles aus dem selben Jahr (ok CD jetzt nicht ganz so alt)...hapert es hier und da und ich mag einfach ne neue haben!
kölsche_jung
Inventar
#26 erstellt: 22. Jun 2012, 16:06
ok, du hast Platten und willst die weiter hören, gut.

ich persönlich bin allerdings sehr skeptisch, was Neuware in dem Bereich angeht ... das ist eigentlich nur alter Wein in neuen (teuren) Schläuchen ...
wenn man sich anschaut, was der Markt so hergibt (in deinem Budget) ... popelige Brettspieler mit (preiswertem) Riemenantrieb ... oder (optisch möglicherweise nicht ganz so ansprechende) "Disco"laufwerke ... da spielen die alten "Klassiker" a la Dual, Thorens, Technics, Kenwood undundund in einer anderen Klasse ... und an einem Plattenspieler kann ja "soooo viel" gar nicht kaputt gehen

was für ein Grundig ist es denn? Spielt der noch ordentlich? Möglicherweise wäre es ja auch mit einem richtig guten neuen Tonabnehmer getan?

Klaus
-schmock-
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 22. Jun 2012, 16:44
Grundig PS 2500

Tja, kann schon sein, dass ich den nicht ganz ausmisten müsste. Würden denn neue Abnehmer auf das alte Teil passen und es evt. "aufwehrten"?
Bin am Montag bei nem weiteren Händler, werde den mal diesbezüglich fragen.

Ansonsten, was ist denn deiner Meinung nach heutzutage ein guter PS--welche Preislage?!
kölsche_jung
Inventar
#28 erstellt: 22. Jun 2012, 17:04

-schmock- schrieb:
Grundig PS 2500
...

eher ein Einsteigergerät, da würde ich wohl nicht viel investieren ...


-schmock- schrieb:
...
Ansonsten, was ist denn deiner Meinung nach heutzutage ein guter PS--welche Preislage?!

gaaaaaaanz schwierig ... Transrotor und Konsorten bauen ja ganz hübsche (wems gefällt) Dreher, das kostet aber auch direkt ein paar Tausender ...
... ansonsten würde ich tatsächlich auf den gebrauchtmarkt ausweichen, gibt es ja auch vom Händler mit (einem Jahr) Garantie ...
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 22. Jun 2012, 17:29
Kauf Dir am besten ein gebrauchtes Gerät wo es entweder den Hersteller noch unverändert gibt wie bei Thorens oder Linn, oder ein Gerät wo es noch massenhaft Ersatzteile gibt wie bei Dual oder Technics.

Was Dual heute mit den alten Plattenspielern noch am Hut hat, ist mir allerdings unbekannt da ich mich nie für Dual interessiert habe.

Ich habe mal ein paar Beispiele rausgesucht, die mich reizen würden:

Thorens TD-126 Mk-III mit SME-3009 MK-III

http://www.ebay.de/i...&hash=item5894640c8e

Thorens TD 166 BC MK VI m. Rega RB 250 und AT95E

http://www.ebay.de/i...&hash=item4167326934

Thorens-TD-145

http://www.ebay.de/i...&hash=item4ab6c7dedd

Phonosophie Nr. 1 Thorens TD-166 MK2

http://www.ebay.de/i...&hash=item19d21c374f

Ups...Zwar kein Linn aber ähnlich und löst Speichelfluss aus....

Ariston RD80 aus Sammlerhand, mit Tonarm Linn LVX und AT95E

http://www.ebay.de/i...&hash=item41671a1b9e
-schmock-
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 22. Jun 2012, 17:50
Alles klar,

danke für deine Mühen!

ich schau mir alles in Ruhe an...erst mal Fußball...und quatsch noch mal mit hiesigen Händlern darüber. Hab einen gefunden, der nicht weit weg ist und auch gebrauchte Elemente verkauft.


Einen schönen Abend

-schmock-
Hifi-Tom
Inventar
#31 erstellt: 25. Jun 2012, 10:55
In Punkto Plattenspieler: Wenn man nicht viel investieren möchte, so kann man von Dual, Thorens od. Techniks ehemalige Toppspieler für relativ überschaubares Geld ersteigern u. hat dann wirkl. topp Qualität zu sehr moderaten Preisen:

Ich würde zu den schon empfohlenen Thorensmodellen auf jeden Fall die Dualmodelle ab der 5er Serie sowie den Techniks 1210er empfehlen.


Sorry für die deutlichen Worte, aber das ist doch ausgemachter Unsinn! Natürlich kann man die Kapazität des MM-TA nicht "einstellen", die ist vorgegeben, genausowenig wie die des Kabels (welches man ggfs kürzen muss), die Kapazität des (guten) MM-Entzerrers ist aber schon einstellbar und die Kapazitäten von MM-TA, Verkabelung und Entzerrer sollten schon passen ...


Sorry wenn ich darauf nochmal eingehe, aber hier geht es um bezahlbare Geräte im eher unteren Preisbereich und da ist es so, daß es im MM-Bereich nichts einzustellen gibt. Im MC-Bereich schon. Mir ist zumindest keine bezahlbarer MM-Phonverstärker bekannt, der diesbezügl Einstellmöglichkeiten bieten würde aber eventuell weist Du ja da mehr.
kölsche_jung
Inventar
#32 erstellt: 25. Jun 2012, 12:24

Hifi-Tom schrieb:
...

Sorry wenn ich darauf nochmal eingehe, aber hier geht es um bezahlbare Geräte im eher unteren Preisbereich und da ist es so, daß es im MM-Bereich nichts einzustellen gibt. Im MC-Bereich schon. Mir ist zumindest keine bezahlbarer MM-Phonverstärker bekannt, der diesbezügl Einstellmöglichkeiten bieten würde aber eventuell weist Du ja da mehr.

Blödsinn ... du beziehst dich auf die Aussage von CarstenO: Impedanz und Kapazität des Tonabnehmers müssen bei der Auswahl der Phonostufe berücksichtigt werden
von unterer Preisbereich steht da gar nichts ...
aber gut ... die akido- und die supa-platinen bieten einstellbare MM-pres für kleines geld (die supa-platine kostet grad mal 65€) ...

jetzt bin ich aber mal gespannt, welchen einstellbaren MC-Pre du für kleines Geld aus dem Hut zauberst ... da kenn ich nämlich keinen
Hifi-Tom
Inventar
#33 erstellt: 25. Jun 2012, 14:15
Und wir reden hier nicht über DIY, sprich Selbstbau, also sprich Platinen kaufen und dann irgendwo einbauen, sondern von fertigen Geräten. Insofern past Dein Beispiel nicht ganz. Und wenn von 700€ Budget für einen Plattenspieler die Rede ist dann reden wir auch ganz sicher über die heutige Einsteiger-Mittelklasse.

Früher war ja an allen Vollverstärkern ein Phoneingang, als es noch keine CD gab. Meistens hatten die einen MM u. an denen haben eigendl. alle gängigen MM-Systeme funktioniert. Und bei den meisten konnte man nichts einstellen. Dann gibts, gab es auch welche wo man zw. MM und MC umschalten kann, allerdings meist auch ohne die Möglichkeit hier was feinzujustieren u. auch hier funktioniert dies bei gängigen Tonabnehmersystemen ganz gut. Dann gabs auch noch welche wo man was einstellen kann/konnte

Letzten Endes muß man sich erst mal entscheiden ob MM od. MC. Bei MM ist das relativ einfach das funktioniert fast mit allen Systemen problemlos. Hier ist nur wichtig, daß man Nadelnachgiebigkeit und effektive Masse des Tonarms zueinander passend wählt. Sprich Tonarm und Tonabnehmersystem müssen zueinander passen.


[Beitrag von Hifi-Tom am 25. Jun 2012, 14:16 bearbeitet]
kölsche_jung
Inventar
#34 erstellt: 25. Jun 2012, 14:36
akido und supa gibt es als komplettgerät um 200€ ...

und du musst dich jetzt auch nicht hier rausfaseln ...
es würde schon reichen. wenn du einen einstellbaren MC-Pre im "Budgetbereich" nennen würdest ...

hier:
Hifi-Tom schrieb:
... aber hier geht es um bezahlbare Geräte im eher unteren Preisbereich und da ist es so, daß es im MM-Bereich nichts einzustellen gibt. Im MC-Bereich schon. ...

behauptest du ja genau das!

einstellbare bezahlbare MC-Pres im unteren Preisbereich ...
also ... Butter bei die Fische
-schmock-
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 25. Jun 2012, 19:10
So Leute bevor ihr euch noch haut ;-)

war heute etwas probehören...

...weiter geht es daher bei mir dort...

... Kaufberatung Stereo: Neue Elemente -- Händlerempfehlungen --- eure Meinungen!


Dank an alle für die bisherigen Tipps und die Geduld

-schmock-
Hifi-Tom
Inventar
#36 erstellt: 25. Jun 2012, 19:46

einstellbare bezahlbare MC-Pres im unteren Preisbereich ...also ... Butter bei die Fische


Hi,

z.B. Clearaudio Nano-Phono, 244€, Der kann sogar beides, also MC und MM


akido und supa gibt es als komplettgerät um 200€ ...


Hast Du da mal einen Link, ich kenne die Geräte nicht, jedoch klingt das interessant. Ich habe auf die schnelle nur Platinen aus dem DIY-Bereich gefunden.
kölsche_jung
Inventar
#37 erstellt: 25. Jun 2012, 20:26
ja, der kleine clearaudio ist ganz niedlich und stand bei mir auch schon mal auf der Liste ... allerdings frag ich mich, was da "einstellbar" ist. Die kurze BDA schweigt sich da aus, es scheint mir eine reine "Ausgangslautstärkenanpassung" zu sein ...
keine Ahnung?

Hormann scheint etwas teurer geworden zu sein ... es gibt jetzt "schönere" Gehäuse ... kostet dann 259,-
und der akido ist tatsächlich momentan sehr schwer zu finden ... vor 3 Wochen stand er noch in der Bucht, momentan find ich auch keinen ...
Hifi-Tom
Inventar
#38 erstellt: 25. Jun 2012, 20:30
Na denn haben wir ein Patt.
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