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Worauf achten bei Tuner?

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Sailking99
Inventar
#1 erstellt: 07. Jul 2003, 21:52
Ich weiss, dass unten schon ein Thread mit Tuner ist, aber ich wollte gerne allgemein wissen worauf man bei Stereo Tunern achten muss. (ich persönlich hätte gerne RDS würde aber auch ohne gehen).
Bei Vorschlägen durfen es auch ruhig hochpreisige Geräte sein (bitte alle Vorschläge mit ungefährem Preis). Aber bringen die denn soviel mehr? Und wenn ja oder nein, warum?

Meine Anlage steht im Profil, falls es fragen dazu geben sollte.

Vielen Dank und Grüsse, Flo
Technics
Stammgast
#2 erstellt: 07. Jul 2003, 22:07
Hallo,
versuch es mal mit einem 20 Jahre alten Analog-tuner.
Die mit dem Frequenzgang von 25Hz bis 18 kHz.
Sowas wird heute garnicht mehr konstruiert, geschweige denn gebaut.
z.B. von Technics den ST-8080 oder den ST 9600, 9200 oder gar den 9700.
Da kann sich die ganze moderne Bande nur noch schämen.


Dieter
Werner_B.
Inventar
#3 erstellt: 08. Jul 2003, 07:19
Soll der Tuner an der Antenne oder am Kabel angeschlossen werden?
cr
Moderator
#4 erstellt: 08. Jul 2003, 07:41
Einer der ganz guten Tuner ist auch der Pioneer TX 9500 (BJ 1976) (laut HiFiStereophonie gleich nach demlegendären Revox und K+H). Ich habe einen und geht immer noch wie am Anfang.
Albus
Inventar
#5 erstellt: 08. Jul 2003, 07:54
Guten Morgen,

worauf achten? Nun, daß es ein Revox B 261, B 260, B 160 ist oder ein Yamaha CT 7000 oder ein Onkyo T 9xxx, oder ein Wega Lab Zero oder ein Yamaha T 2. Alles als gebraucht zu suchen. Ich geb's zu, diese Äußerung hat etwas Defaitistisches.

MfG
Albus
funny1968
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 08. Jul 2003, 10:32
http://www.fmtunerinfo.com/

ALLLLLESSS über Tuner.


Außer...

der Cambridge, den haben die nicht getestet!
Sailking99
Inventar
#7 erstellt: 09. Jul 2003, 07:42
Danke für die Tipps.

Der Tuner soll an das Kabel
Kann das Probleme geben? Kann man die alten Tuner nicht ans Kabel schliessen? Woran erkenne ich ob es ein Kabeltauglicher Tuner ist, wenn ich ihn z.b bei Ebay ersteigern will?
Auch würde es mich noch interessieren in welchem ungefährem Rahmen sich Eure Vorschläge abgespielt haben.
Wie steht´s denn mit Restek? Die hatten ja mal einen herrvoragenden Ruf.

Gruß Flo


[Beitrag von Sailking99 am 09. Jul 2003, 08:00 bearbeitet]
Werner_B.
Inventar
#8 erstellt: 09. Jul 2003, 08:06
Flo,

ich habe den NAD C440 (um Euro 300-350) am Kabel - einwandfrei. Für die Antenne ist er weniger geeignet, weil die Feldstärkeanzeige fehlt. Ergonomie ist nicht ganz optimal, da die Tasten wild durcheinander / unlogisch angeordnet sind. Festsender können nur relativ aufgerufen werden (durch Hoch-/Runter-Taste), es gibt keine 10er-Tastatur für direkte Anwahl. Dafür sind die Sender in sog. Banks aufgeteilt (in 10er-Gruppen), so dass man nicht ganz so viel "blättern" muss.

Restek ist nach wie vor sehr gut, halte ich aber für zu teuer. Wer weiss, wie lange es FM noch gibt? Ob sich DAB durchsetzt, ist fraglich, nach 4 Anläufen geht's immer noch nicht so recht voran. Die Hardware wäre zwar verfügbar (in Grenzen), aber z.B. in München ist das Programmangebot weit kleiner als im Kabel, ich bekomme einen Teil meiner Lieblingssender im Kabel oder Antenne/FM, aber nicht über DAB; über DAB sind stattdessen Sender zu empfangen, die ich eh' nie höre. Deshalb ist das derzeit für mich auch kein Thema. Die anderen Alternativen sind DVB (über Erdantenne DVB-T oder Satellit DVB-S) - eigentlich für's Fernsehen gedacht, aber auch für's Radio geeignet und teilweise wohl schon verwendet. In Berlin wird Fernsehen bereits nur noch über DVB-T ausgestrahlt, nicht mehr analog (analog wurde dort dieses Jahr abgeschaltet, weitere Bundesländer folgen jetzt sukzessive). Ob sich das für's Radio durchsetzt? Wer weiss? Die nächste Alternative ist Astra (Satellit), da gibt es ein sehr umfangreiches Angebot.

Langer Worte kurzer Sinn: heute sind die brauchbaren Alternativen FM oder Astra. Da es aber ziemlich unsicher ist, was sich weiterhin entwickelt, würde ich nicht so sehr viel Geld für einen FM-Tuner ausgeben. Die offizielle Aussage ist (daran zweifle ich allerdings erheblich), dass DAB FM im Jahre 2010 abgelöst haben wird.

Gruss, Werner B.
UweM
Moderator
#9 erstellt: 09. Jul 2003, 08:29


Hallo,
versuch es mal mit einem 20 Jahre alten Analog-tuner.
Die mit dem Frequenzgang von 25Hz bis 18 kHz.
Sowas wird heute garnicht mehr konstruiert, geschweige denn gebaut.


Was soll das bringen? Gesendet wird doch nur bis 15kHz und eine Frequenzgangerweiterung erschwert nur die Filterung des 19kHz-Pilottones,

Uwe
Albus
Inventar
#10 erstellt: 09. Jul 2003, 10:41
Guten Tag Flo,

worauf zu achten sei? Beispielsweise auf Großsignal-Übersteuerungsfestigkeit, Trennschärfe, Verzerrungsfreiheit, Kanaltrennung, Geräuschspannungsabstand, Ausgangsspannung, mechanische Festigkeit der Anschlüsse. - Die Aufzählung hilft Dir nicht, vermute ich. Auch technische Spezifikationen helfen Dir nicht, zB: Übersteuerungsfestigkeit > 75 dBf, Trennschärfe bei Wide > 25 dB, Verzerrungsfreiheit Wide Stereo < 0,1%, Kanaltrennung 10 KHz > 40 dB, Geräuschspannungsabstand Wide U-Nutz=70 dBf (1mV) Antennenspannung > 75 dB, Ausgangsspannung 40 KHz Hub > 350 mV, variabler Ausgang mit fixer Impedanz < 600 Ohm.

Weil das einem Gerät nicht anzusehen ist, weil man die gegebene Verfassung eines Gebrauchten nicht einschätzen kann, weil Sätze der Art: "Japaner haben Schwierigkeiten mit europäischer Senderdichte" auch nicht stets stimmen, darum nimmt man sich pragmatisch vor, nach bestimmten Geräten zu suchen.

Ferner, es gibt auf so genannten "Klang gezüchtete" Tuner, die ihre Fan-Gemeinde haben. Es gibt Universalisten-Tuner.
Die von mir genannten älteren und mittelalten Geräte sind sämtlich Universalisten.

Versuch' doch, ich versuchte in Deiner Situation, einen Revox B 160, das ist der kleine Revox, zu erwerben. Nur die Cinch-Buchsen darf man nicht mit Gewalt traktieren.

Gute Tuner waren nie billig. Aber einen dieser guten Gebrauchten erwerben und einmal durchchecken lassen und ggfs das eine oder andere Bauteil austauschen, dann ist Freude zu erwarten.

MfG
Albus


[Beitrag von Albus am 09. Jul 2003, 10:51 bearbeitet]
Sailking99
Inventar
#11 erstellt: 09. Jul 2003, 16:20
@Albus: Danke für die Erklärungen. Du hast gut erkannt, dass ich mit den nackten Zahlen nicht so viel anfangen kann, aber ich bin ja lernwillig.

Nun muss ich aber nocheinmal hinterfragen. Meine Eltern haben einen Restek Tuner und der ist bestimmt schon ca. 10 Jahre alt. Absolutest Highendteil und damals State of the Art (die überlegung war Burmester oder den und dann hat Burmester seinen Tuner nicht fertig bekommen, also die Story halt mal zur zeitl. Einordnung). So jetzt hatte ich kurze Zeit einen neuen Yamaha Receiver gehabt und das Ding hat gleich mal mehr als doppelt so viele Sender rausgefiltert, als der Restek. Jetzt frag ich mich, ob ich das Problem nicht immer bei "alten" Geräten hab. Hier in München ist die Senderdichte ja wohl recht hoch. Ich könnte nen neuen Revox S 26 für 500 Euronen bekommen.Was ist denn davon zu halten?Sind die Tuner heutzutage noch was von Revox? Oder soll ich mir lieber so ein altes Hochleistungstier aus dem Netz suchen, weil die dann klanglich besser sind. hab zum Beispiel mit diesem Restek geliebäugelt: Ebay: 3034243931 )

Also mal sehen
(was bedeutet eigentlich Universalisten Tuner?)

Gruß Flo

P.S.: Hab gerade diese Homepage gefunden: http://www.springair.org/
Kennt diesen Versand da wer? Schon mal was bestellt?


[Beitrag von Sailking99 am 09. Jul 2003, 16:30 bearbeitet]
Albus
Inventar
#12 erstellt: 10. Jul 2003, 07:11
Guten Morgen Flo,

der Restek wird vermutlich das Modell Scalar sein, ehemals ca. DM 3400,00. Dabei handelt es sich um einen abgewandelten Klein & Hummel 2002, einer der so genannten Supertuner der Vergangenheit. Der Scalar war weniger auf Empfindlichkeit und Trennschärfe angelegt als vielmehr auf Verzerrungsfreiheit, Kanaltrennung und Übersteuerungsfestigkeit. Man ging nämlich von der Anwendungssituation Tuner an Richt(Rotor-)Antenne aus, mit also hohen Antennenspannungen, Kabel war sZt Zukunfts"musik". Die neueren Tuner gehen vom Kabel aus (Antennenspannung typisch > 60 dbf, Senderabstand groß), daher ist eine größere Anzahl Sender einwandfrei zu empfangen als eh. Das Signalstärke-Instrument des Sc. schlägt erst bei ca. 2,5 mV Antennenspannung voll aus (ca. 100 dBf, ein enorm hoher Wert), moderne Geräte kommen bereits bei 70 dBf in Schwierigkeiten (man benötigte dann einen Abschwächer, gelegtlich eingebaut). Im Übrigen wäre der Scalar (wenn er es ist) nicht perfekt klirrfrei ( ca. 0,5% bei 1 KHz, mit steigender Tendenz zu den Höhen hin); genau besehen ist dies als Einzeldatum nicht absolut entscheidend. - Universalisten-Tuner waren Geräte, die sowohl als Fernempfänger (geringe Antennenspannungen aus fest montierten Antennen) wie auch als Nahempfänger (starke A.Spgen, u.U. aus Rotorantennen) nahezu perfekt ausgelegt waren. Davon gab es nicht viele Konstruktionen/Produkte (meine Aufzählung hilft zur Unterscheidung).

Den Restek versuchte ich ins Optimum zu bringen (genaue Daten müßte ich noch einmal nachschlagen). Wie ist die Anspruchsklasse zu verstehen? Müssen es denn 40 Sender, abspeicherbar sein? RDS? - Den Revox, S 56, kenne ich nicht.

Von SpringAir hört man Gegensätzliches. Es scheint auf den Einzelfall hinaus zu laufen.

Was ist da in Ebay? Vorsicht ist angeraten, wenn man nicht Spekulant ist.

MfG
Albus


[Beitrag von Albus am 10. Jul 2003, 07:16 bearbeitet]
Sailking99
Inventar
#13 erstellt: 10. Jul 2003, 11:24
Bei Ebay handelt es sich um einen Thorens Restek D2.

Laut Restek, die ich darüber angefragt habe, ist der in den 80er (wohl 82-87) Jahren gebaut worden und hat 1800,- DM gekostet. Sie stellen noch alle Teile her und würden ihn auch jederzeit generalüberholen. Momentan liegt er bei 80 Euronen. Meine überlegung war halt, ob man sich sowas für 100 Euros holt und ihn dann, sofern nötig bei Restek überholen lässt. Aber hab ich mit dem dann ein Kabelproblem?
Zum Thema Anspuch. Er muss natürlich nicht 40 Kanäle speichern können. (10-15) Reichen. RDS wäre schön, wegen der Bequemlichkeit, aber jetzt nicht zwingend.
Auf die Trennschärfe würde ich aber schon wert legen. Da man ja sonst immer am Suchen ist und dann manche nícht so starke Frequenzen im Kabel nur mühsam her bekommt. Ich selbst habe bei Ebay noch keine negativen Erfahrungen gemacht.

Gruß Flo
Albus
Inventar
#14 erstellt: 10. Jul 2003, 11:44
Tag Flo,

ich hatte mich auf den HighEnd-Restek Deiner Eltern vermutend bezogen. - Den Thorens Restek D 2 kenne ich nicht. Damals gab es bei Thorens den Versuch einer Erweiterung des Produkt-Mix mit Komponenten-Geräten. Vielleicht, zur Klärung, stellen die Resteks Dir technische Spezifikationen auf freundliche Anfrage zur Verfügung? Jedenfalls, ein Nebenprodukt.

Trennschärfe meint das Empfangs-Verhalten in der Nachbarschaft zweier vom Gerät zugleich decodierter Empfang-Sender/Signale, u.z. ein Nutz-Sender und ein 100, 200, 300 KHz benachbarter Nachbarsender. Die Trennschärfe ist umso besser, je stärker der Nachbarsender sein darf ohne den eingestellten Nutzsender zu stören. Im Kabel sind die Senderabstände auf 300 KHz festgelegt. Ein schlechter Tuner kann auch damit noch Schwierigkeiten haben.

MfG
Albus
keessie
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 10. Jul 2003, 13:03
hallo Flo,

Die geraete die hier besprochen sind kenne ich weiter nicht. Aber pas auf mit gebrauchtwaren kauf. Ich hab schon mehere malen ein gebrauchten tuner gekauft, und nach einige stunden, tagen, kam heraus das der tuner nicht auf ihren sender stehen blieben. Da gab das display bei "tuned" nur ein flickerenes bild ab. kein einziger sender war dann noch gut zu empfangen oder zu speichern. Auch das letzte ist ein bekannter fehler aeltere digitaltuner; die batterie oder condensator fur die senderspeicher mussten getaucht werden.

aber ob ich dir damit geholfen habe?

akai tuner z.b. at-56,at-57,at-93 haben diese probleme ofters.

gute erfahrung hab ich mit pioneer tuner hingegen; f-91 und f93.

grss

keessie
Albus
Inventar
#16 erstellt: 11. Jul 2003, 07:26
Einen schönen guten Morgen Flo,

nachzutragen ist, was folgt.
1. Der Restek Scalar ist (alte Messungen der STEREO, Vergleich von Accuphase T 11, Cambridge T 50, Naim NAT 02, Quad FM 4, Restek Scalar, Revox B 260) weder besonders empfindlich noch besonders übersteuerungsfest, auch nicht wirklich klirrarm, die Kanaltrennung ist nicht hervorragend, der max. erzielbare Geräuschspannungsabstand ist mit (lediglich) -59 dB gemessen worden. Das Signalstärke-Instrument hat Vollausschlag bei 1000 mV (= 1 Volt), was immer das denn sollte.
2. Antennenspannungen, zur etwaigen Orientierung: 65,2 dBf=0,5 mV; 71,2 dBf=1,0 mV (typische Größe für Standardmessungen); 74,7 dBf=1,5 mV; 77,2 dBf=2,0 mV; 79,2 dBf=2,5 mV; 90 dBf=8,7 mV; 100 dBf=27,5 mV; 110 dBf=87 mV. Dies für den Fall, ein Tuner zeigte die Antennenspannung in dBf (zB die Revox, die Onkyo).
3. Ein Kabeltuner muss 70 dBf vezerrungslos verarbeiten können, der Gräuschspannungsabstand sollte dann bei > 75 dB liegen - für "blitzsauberen Klang".
4. Praktisch? Zu bedenken gegeben. In einem Gebraucht-Segment des hier per Link verbundenen Audiomap.de Forums werden u.a. angeboten: Onkyo T 9990 für 289,00 Euro, Revox B 261 für 300,00 Euro. Ich empfehle, sofern ich so reden darf, schau Dir die Angebote einmal an. - Ich habe u.a. einen B 261 der 25 Jahre alt ist und nach wie vor hervorragend funktioniert und klingt. Der Onkyo ist mEn gleichwertig.
5. Warum nicht einmal den einen oder anderen Händler befragen? Ich hatte einst bei einem meiner Lieferanten (hochtrabend herausgerutscht), um die Ecke, einen Ladenhüter, den kleinen Revox B 160 für DM 600 bar angeboten erhalten und natürlich auf der Stelle gekauft (Normalpreis einst ca. 1500,00 DM).
Händler wollen und müssen handeln in diesen Tagen.

Soweit.

MfG
Albus


[Beitrag von Albus am 11. Jul 2003, 07:30 bearbeitet]
burki
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 11. Jul 2003, 07:45
Hi,

hab mich mit den technischen Daten der Radioempfamgsgeraete (wir wollen doch diesen auslaendischen Begriff meiden ) nicht so sehr auseinandergesetzt wie Albus, doch moechte ich auch zu Bedenken geben, dass IMHO die Tonqualitaet des Kabelradios durchaus erschreckend mies sein kann, was sich gerade bei hochwertigen Endgeraeten bemerkbar machen kann.
Echte Liebhaber werden da wohl immer noch (hatte auch mal jenen legendaeren Onkyo) die Antenne suchen ...
Ich taete das Ganze wirklich vom Preis abhaengig machen, d.h. entweder ein Geraet fuer z.B. < 200 EUR oder sich tatsaechlich Gedanken bzgl. einer anderen Uebertragungsmoeglichkeit machen.
Da ja wahrscheinlich keine Schuessel vorhanden ist, bleibt eigentlich nur noch DAB uebrig, wovon ich wesentlich ueberzeugter bin als z.B. Werner.
Allerdings kann da (trotz mp2-Stream) ein externer DAC durchaus sinnvoll sein oder eben ein absolut hochwertiges Geraet (z.B. von Tag, Arcam, Audionet, ...).
Anzahl der Sender ist je nach Standort allerdings eher gering (Empfang auch nicht immer so problemlos, wie diverse Werbeblaettchen es uns nahelegen wollen) und die moegliche Tonqualitaet wird leider nicht immer voll ausgeschoepft.
Soll nur eine Idee am Rande sein, wobei es (s.o.) auch wirklich gute Kombigeraete (FM + DAB) gibt.

Gruss
Burkhardt
Werner_B.
Inventar
#18 erstellt: 11. Jul 2003, 07:57
@ burki:

"... wobei es (s.o.) auch wirklich gute Kombigeraete (FM + DAB) gibt."

... und auch nicht verschweigen sollte, dass es sich dabei um sehr teure Geräte im mehrere-Tausend-Euro-Bereich handelt. Das einzige mir bekannte wirklich preisgünstige Gerät (unter 1000 Euro) ist der Pure Digital (vormals Videologic) DRM-702ES (hoffe, dass ich die Typenbezeichnung jetzt noch korrekt erinnere). Dessen FM-Tuner ist den technischen Angaben des Herstellers nach eher bescheiden. Da wurde eben wie in den allermeisten AV-Receivern heutzutage einfach irgendein billiges zugekauftes Front-End eingebaut.

Bis Mitte letzten Jahres gab's auch einen von Technics (so um 900 Euro), Typenbezeichnung enthielt irgendwas mit ...1000... Wurde wegen Erfolglosigkeit am Markt wieder eingestellt.

Gruss, Werner B.


[Beitrag von Werner_B. am 11. Jul 2003, 07:59 bearbeitet]
burki
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 11. Jul 2003, 08:15
Hi Werner,

klar, die Anzahl der "absoluten Spitzengeraete" ist wirklich sehr gering.
Aber bei Tag z.B. koennte man damit auch gleich evtl. noch die vorhandene Vorstufe ersetzen, DAB erst spaeter nachruesten (das ueberlege ich mir momentan noch) ...
Der CAT (von audionet) kostet ja auch nur schlappe 1550 EUR + 1050 EUR fuer DAB .

Gruss
Burkhardt
Albus
Inventar
#20 erstellt: 11. Jul 2003, 08:59
Guten Tag erneut,

als altmodischer Typ Rundfunkhörer habe ich typgemäß einen Hauptsender und wenige Nebensender. Altmodisch ist auch wohl ein doppeltes Hören, einerseits ein Informationshören zugleich mit einem Klanghören. Nachrichten oder Sprechtexte der Sorte Diskussion und Dokument/Texte und Zeichen höre ich nicht auf Klang ab. So gefällt der Rundfunk über den Rundfunkempfänger noch immer häufig, und Nichtgefallen ist weniger häufig.

Die Haus-Antennen/Kabel/Verteil-Anlagen sind nicht immer über jede Kritik erhaben. Ich/Wir bestehen nicht auf einer Einzelantenne, obgleich ich eine Rotorantenne zu schätzen wüßte. Für uns genügt das Mittlere.

So verstehe ich nicht - was ich auch nicht können muß - wie man einige -zig Stationsspeicherplätze benötigt, als Gebrauchsmöglichkeit meine ich.

Freundliche Grüße!
Albus
Sailking99
Inventar
#21 erstellt: 11. Jul 2003, 17:03
Hallo, also ich denke ich werde mir jetzt ersteinmal einen billigen kaufen, oder ersteigern, damit ich einen Zuhause habe und werde mich mit dem Thema ausführlicher beschäftigen, damit ich mir dann demnächst einen richtigen hochwertigen kaufen kann. So ein Hüftschuss zahlt sich sicher nicht aus, aber ich will eigentlich nicht länger auf´s Radiohören verzicheten.

Wie sind denn die aktuellen Yamaha Tuner, bzw was für einen Ruf haben sie denn?
Was Rotary Encoder Tuning ist.
Auch hab ich noch nicht rausgefunden, was eine Rotationsantenne ist. Wär super, wenn Ihr mich darüber auch noch aufklären könntet.

Viele Grüße Flo


[Beitrag von Sailking99 am 12. Jul 2003, 09:48 bearbeitet]
Albus
Inventar
#22 erstellt: 14. Jul 2003, 07:47
Einen guten Morgen Flo,

die Yamaha TX-492 RDS und TX-592 RDS sind ordentliche Empfänger und Wiedergabegeräte. Mittlere Ansprüche (besser als gering oder bescheiden, weniger als hoch oder Luxus) werden solide bedient. Für Euro 100,00 bis Euro 150,00 je ein wirklicher Gegenwert. Natürlich nicht konkurrenzlos, der Handel hilft, hoffentlich.

Rotorantennen sind frei und hoch aufgestellte aufwändige Richtantennen, die mittels einer am Ort des Rundfunk-Empfängers befindlichen Steuereinrichtung für einen Motor am Antennenmast auf den gewünschten Sender eingestellt werden können. Die maximale oder optimale Feldstärke kann so für (terristrischen) Fernempfang erzielt werden. - Jetzt, da das Breitbandkabel alles und jedes heranschleppt, sind diese Dinosaurier verschwunden.

Rotary Encoding Tuner? - Nie gehört. Keine Ahnung. - Hört sich an nach einer verunglückten Marketing-Floskel für Drehkondensator-Abstimmung (Senderwahl) oder für per Drehknopf auszuführende Senderwahl eines Digital-Tuners (quarzfrequenzgesteuerte Senderwahl). Drehkondensator-Abstimmung hat man längst nicht mehr. Senderwahl heute üblich per Tastatur oder auch automatischer Suchdurchlauf.

MfG
Albus
Werner_B.
Inventar
#23 erstellt: 14. Jul 2003, 08:13
"... für per Drehknopf auszuführende Senderwahl eines Digital-Tuners (quarzfrequenzgesteuerte Senderwahl)."

Das isses. Marketing-Blabla für einen popeligen Drehknopf (mag ich aber z.B. lieber als Tasten).

Gruss, Werner B.
Matz
Neuling
#24 erstellt: 08. Aug 2003, 12:06
Hi,
ich sehe schon in diesem Forum ist geballter Tuner-Sachverstand versammelt.

Schlage mich aktuell mit demselben Problem rum wie Flo. Möchte gerne einen guten Tuner an meine Anlage anschließen, habe aber von Tunern wenig Ahnung und von den technischen Voraussetzungen für einen guten Klang auch nicht.

Bei mir kommt das Signal via Astra über ein Kabel an die Anlage. Am Werk sind dort ein Restek Vector und ein Tensor. ich hatte eigentlich mit dem Scalar von Restek geliebäugelt, bin aber nach den Beiträgen in diesem Forum wieder am grübeln, ob das die beste Lösung ist. Außerdem ist der Scalar aktuell schwer zu kriegen und wenn, dann ist er heftig teuer.

Ein Bekannter hat mir einen MR67 von MacIntosh angeboten und meinte der sei kaum zu schlagen, habe aber keinen Plan ob der überhaupt das Eingangssignal verarbeiten kann und ob meine anderen Komponenten mit dem Gerät können. Ich glaube der stammt aus den späten 60ern/Anfang 70ern.

Vielleicht findet sich ja jemand, der mir hier etwas weiterhelfen kann.

Danke.

Matz
DB
Inventar
#25 erstellt: 09. Aug 2003, 07:47
Hallo Matz,

der MR67 ist sicher ein gutes Gerät, allerdings darfst Du nicht vergessen, daß es ein röhrenbestücktes Gerät (m.W. mit Nuvistor im Eingangsteil) ist. Um Ersatzröhren (bzw. deren Beschaffbarkeit) sollte man sich da schon mal kümmern.
Außerdem aus USA, d.h. breitere Filter, andere Deemphasis (letztere muß auf 50µs geändert werden, fallos das noch nicht erfolgte). Der Ausgang wird auch etwas hochohmiger sein als bei einem Halbleitergerät. Du müßtest also ausprobieren, ob der Tuner an Deiner Anlage (und Antenne) zufriedenstellend arbeitet.

MfG

DB
Oliver67
Inventar
#26 erstellt: 04. Sep 2003, 13:14
Hallo Sailking,

bin gerade verspätet auf den Thread gestoßen, daher nur so zur Info: der Restek D1 und D2 haben nichts mit den späteren Modellen (FM-3003, Metric, Scalar, ..) zu tun.

Der D2 wurde NICHT auf Trennschärfe und Empfindlichkeit, sondern ausschließlich auf Schönklang hin gebaut. Dementsprechend durchschnittlich sind auch die Empfangseigenschaften.

Oliver
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