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Welcher analoge stereo Receiver ist zu empfehlen? (gebraucht)

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Autor
Beitrag
Willy-Wacker
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 07. Feb 2014, 20:36
Hallo, ich wollte mal fragen welcher gebrauchte analoge stereo Receiver zu empfehlen ist. Ich will darüber hauptsächlich musik hören. Ich habe einen dual 704 über einen aikido phono, dann soll der receiver kommen, der schlussendlich mit den tubys von spectrumaudio verbunden ist. Es kann ruhig ein älteres gerät sein. Ich hoffe, dass es dadurch auch preislich erschwinglich bleibt...


Frage am rande:
Ich habe zudem noch einen Heimkino Receiver. Kann ich die Boxen an beide Receiver anschließen? Oder wäre eine schaltung mit einem schalter oder so besser? Habt ihr dazu vlt auch anregungen oder ideen?

danke schonmal!!
RocknRollCowboy
Inventar
#2 erstellt: 07. Feb 2014, 20:49

Ich hoffe, dass es dadurch auch preislich erschwinglich bleibt...

Definiere "preislich erschwinglich" durch eine Zahl.


Ich habe zudem noch einen Heimkino Receiver.

Welchen?
Und warum dann einen zusätzlichen Stereoreceiver?


Kann ich die Boxen an beide Receiver anschließen? Oder wäre eine schaltung mit einem schalter oder so besser?

Du brauchst unbedingt einen Lautsprecherumschalter, ansonsten gefährdest du die Verstärker.

Schönen Gruß
Georg
Willy-Wacker
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 07. Feb 2014, 20:58
Hey, danke für deine antwort.

Also ich habe jetzt für den plattenspieler und den preammpschon einiges ausgegeben...
Dann mal eine gegenfrage, was müsste man denn mindestens ausgeben?

Ich habe den kenwood krf-v8090d.
Da das ein digitaler receiver ist, wurde mir gesagt, dass ein analoger receiver besser ist. da das analoge signal analog bleibt...
stimmt das soweit?

grüße
RocknRollCowboy
Inventar
#4 erstellt: 07. Feb 2014, 21:22

Da das ein digitaler receiver ist, wurde mir gesagt, dass ein analoger receiver besser ist. da das analoge signal analog bleibt...
stimmt das soweit?

Nein.
Dein Kenwood reicht locker aus um die Tubys zu versorgen.


Dann mal eine gegenfrage, was müsste man denn mindestens ausgeben?

Diese Frage hat sich eigentlich dann schon ergeben.

Schönen Gruß
Georg
Sniedelwoods
Stammgast
#5 erstellt: 07. Feb 2014, 21:22
Moin,

Ich bin Elektrotechnisch keine große Leuchte, hatte mich kürzlich allerdings mit dem Thema auseinandergesetzt.
Verstärker sind immer Analog. Es mag unterschiedliche Schaltungsmethoden geben (Class A, Class B, Class A/B, Class AA, Class D)
im grunde genommen unterscheiden sich die Endstufen allerdings nur in der Signalverarbeitung.

Der Grund warum der Kenwood Digitale Eingänge hat ist ein integrierter D/A wandler, der allerdings umgangen wird wenn du ein Gerät an die Analogen Eingänge deines AV-Receivers anschließt. Es wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Class A/B Verstärker handeln.

Das Signal des Quellgerätes muss entweder in seinem Ursprung Analog sein oder von Digital auf Analog umgewandelt werden.
Ein "Digitaler Verstärker" existiert in diesem Kontext nicht.

Gruß

Edith: Ich muss dem Cowboy zustimmen. Dein Av-Receiver reicht vollkommen aus.


[Beitrag von Sniedelwoods am 07. Feb 2014, 21:49 bearbeitet]
Willy-Wacker
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 07. Feb 2014, 21:45
ahhhh, da habt ihr mir ja schon alles soweit beantwortet.

Als letzte frage. Wenn ich jetzt mal meine Kette aufliste, könnte man auf einer skala von 1-10 den einzelnen gliedern mal punkte geben, damit ich weiß, wo ich stehe und wo es am ehesten was zu verbessern gäbe. nur für mich als info.

- Shure M95 mit Shure N95 EJ orig
- Dual 704
- Aikido Phono
- Kenwood KRF-V8090d
- Tuby Bausatz Spectrumaudio


danke!!!
RocknRollCowboy
Inventar
#7 erstellt: 07. Feb 2014, 21:58
Kann man nicht pauschal sagen.

Unter Deinen Komponenten ist kein Schrott.
Besser geht natürlich immer, aber ist der teils heftige Aufpreis das Wert????

Am meisten Klang macht der Lautsprecher in Zusammenwirkung mit dem Raum und der Aufstellung.
Man bekommt bei guten Akustikverhältnissen mit 150€ Kompaktboxen einen guten Klang hin, den 10000€ LS in einem akustisch schlechten Raum nicht schaffen (können).

In der Phono Sektion ist auch noch was rauszuholen, da kenn ich mich aber nicht wirklich aus.

Schönen Gruß
Georg
audiophilanthrop
Inventar
#8 erstellt: 07. Feb 2014, 22:28
Der Kenni ist grundsätzlich klanglich recht solide (auch wenn er IMO bei Digitalquellen irgendwelche Schönfärberei betreibt, analog klingt's normal). Er rauscht bloß wie blöde - doofer 5V-PGA. Spätestens die KH-Buchse ist schon deswegen fast unbrauchbar, da ist auch Dolby Headphone für'n Allerwertesten. Und mit Lautsprechern zu 88 dB/2,83 V ist es auch nicht mehr "dead silent". Da ist mein oller ProLogic-Onkyo (noch mit Poti) in Stereo deutlich besser... wobei der mal neue Relais bräuchte, die Dinger taugten wohl nicht so viel.

Den 8090er hat hier im Wozi übrigens ein Onkyo TX-NR616 abgelöst. Dessen Rauschen hört man erst mit Ohr am Lautsprecher. Offenbar verbauen heute fast alle Hersteller (außer H/K) vernünftige PGAs.

Im Zweifelsfall mal die Spec für den Rauschabstand der Line-Eingänge bei Nennleistung konsultieren.
95 dB(A) heißt wahrscheinlich Rauschbombe. (Spec 8090D)
100 dB(A) ist dann noch hörbar, aber OK.
Willy-Wacker
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 07. Feb 2014, 22:44
@audiophilanthrop
wow, kannst du mir das auch auf deutsch erklären? Ich versuche mich ja gerade im bereich elektronik/hi-fi etwas hinein zu fuchsen, aber das is mir etwas zu viel.
Aber wenn du dich mit dem 8090er auskennst, kannst du mir vlt mal eine andere frage beantworten. Wenn ich den Subwoofer im Soundmenü etwas hoch stelle und den receiver dann aus und wieder an mache, ist es dann wieder wie vorher eingestellt.
danke
audiophilanthrop
Inventar
#10 erstellt: 08. Feb 2014, 16:32

Willy-Wacker (Beitrag #9) schrieb:
Aber wenn du dich mit dem 8090er auskennst, kannst du mir vlt mal eine andere frage beantworten. Wenn ich den Subwoofer im Soundmenü etwas hoch stelle und den receiver dann aus und wieder an mache, ist es dann wieder wie vorher eingestellt.

Du bist vorher aber schon aus dem Setup-Menü wieder raus und hast nochmal geprüft, ob er's auch übernommen hat? Unser 8090er hat uns schon vor einem Jahr in Richtung elektronische Bucht verlassen, da ist das aus dem Gedächtnis raus etwas schwierig zu sagen. Ich weiß bloß noch, daß er sich hier beim Einmessen immer beschwert hat, daß der Sub fehle. Da hätten wir vielleicht mal den Pegel höher einstellen sollen - wer das Handbuch liest, ist manchmal klar im Vorteil. Die Einstellungen für die normalen LS hat er jedenfalls immer brav gespeichert.

Willy-Wacker (Beitrag #9) schrieb:
@audiophilanthrop
wow, kannst du mir das auch auf deutsch erklären? Ich versuche mich ja gerade im bereich elektronik/hi-fi etwas hinein zu fuchsen, aber das is mir etwas zu viel.

Gut, ich bin dir da vielleicht ein paar Jährchen voraus. Was genau ist denn unklar?

Ein PGA ist in diesem Fall ein Programmable Gain Amplifier, auf gut deutsch ein elektronischer Lautstärkesteller, der die Funktion eines Lautstärkepotis übernimmt. (Hinter dem Lautstärkeregler am Kenwood steckt nur ein Drehgeber/Encoder, der vom Mikroprofessor ausgewertet wird. Wenn du nämlich mal eben 8 Kanäle in der Lautstärke zu regeln hast, bräuchtest du sonst ein 8fach-Poti, und das wäre ein wenig aufwendig und teuer.) Der steckt bei diesem Gerät in einem Rundum-Sorglos-IC aus dem Hause Mitsubishi/NEC/Renesas namens M61516FP, mit Eingangswahl, Klangstellern und eben PGA auf einem großen Chip.

Und dieses Ding verträgt bedingt durch den Fertigungsprozeß bloß ein paar Volt - mit den 5 V lag ich allerdings daneben (die werden nur für den Digitalteil verwendet), es sind für den Analogteil +/- 7 V, bzw. +7/-6,2 V im Gerät. Womit sich durchaus schon mal einiges anfangen ließe.

Hmm, und wieso rauscht das Ding dann so? Das Ausgangsrauschen des Lautstärkestellers ist im Datenblatt mit typisch 4 µV angegeben, mit 30 dB Endstufe hinten dran wären das immer noch nur 120 µV, und beim Tone-Verstärker das doppelte, was zumindest noch so la-la wäre. Ich schätze mal, die haben den Output-Gain auf volle 12 dB hochgezogen, um mit der Gesamtverstärkung in einen normalen Bereich zu kommen (das wären dann 42 dB), wodurch das Rauschen auf den Maximalwert von 12 µV bzw. ca. 360 µV am Ausgang ansteigt - das könnte hinkommen. Maximaloutput (120 W / 6 Ohm) sind knappe 27 Veff, und 20 log(27/360e-6) sind 97 und ein paar Zerquetschte dB - und der Rauschabstand für CD/DVD ist beim Kenni mit runden 95 dB angegeben.

Welchen Kennschalldruck haben denn deine Tubys (und welche sind das überhaupt)? Im Mitten- und Höhenbereich sollte er recht genau dem der verbauten Treiber entsprechen. Hab mal etwas gesucht, das scheinen in der normalen Tuby alles 10er Breitbänder zu sein, 8 Ohm, mit 85-88 dB Kennschalldruck (ob Empfindlichkeit oder Kennschalldruck, ist gehopst wie gesprungen, da 1 W / 8 Ohm = 2,83 Veff). Da sollte man das Grundrauschen eigentlich ganz gut hören. Wenn's dich nicht stört, OK, ich fand das nicht ganz so be-rauschend.

Kopfhörer am Kenni hast du wahrscheinlich noch gar nicht ausprobiert, oder? Ist vielleicht auch besser so...

Das Ding rauschärmer zu machen wäre nicht ohne zusätzliche Komponenten abgegangen, und das wollte man wohl nicht. Und dann wäre immer noch die Frage, ob der höhere Pegel im IC dem Verzerrungsverhalten bekommen wäre.

Naja, dafür hat er ja die nette Alufront mit Klappe. Unser neuer ist da bloß noch "plastic fantastic".
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