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Suche Stereo-Digitalverstärker passend zu B 2031P TRUTH (ein Paar 150 Watt Monitore)

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Het0
Neuling
#1 erstellt: 19. Feb 2014, 09:57
Hallo zusammen,

ich bin der Het0 und seit einigen Wochen auf der Suche nach einer neuen Stereolösung und es geht einfach kein Weg am Hifi-Forum vorbei!
Ich fülle kurz den Lautsprecherfragebogen aus, obwohl ich die Boxen gestern schon bestellt habe. Ich konnte einem Paar Behringer B 2031P TRUTH (150W Monitore; 8 ¾" Woofer mit Polypropylen-Membran und Druckgussaluminiumchassis) für 149€ einfach nicht widerstehen

-Wie viel Geld kann ausgegeben werden?
Als Student ist mein Budget nicht gerade groß. Ich bin bereit bis 300€ zu investieren; gerne kaufe ich auch gebraucht.

-Wie groß ist der Raum?
16m²

-Wie können die Lautsprecher aufgestellt werden? (eine kleine Skizze mit Aufstellungsort, Möbeln und Hörplatz ist sehr hilfreich)
Da ich Lautsprecher schon habe, erübrigt sich dies. Möchte Sie aber an die äußeren Enden meines 2,5m Eigenbau-Schreibtische stellen (sitze mittig) bei einer Tiefe von 90cm. Wenn ich dann gemütlich die Füße hochlege habe ergibt sich ein gleichseitiges Dreieck mit 1,7m langen Seiten.

-Sollen es Standlautsprecher, Kompakte, ein Sub/Sat System oder sonst was werden?
Kompakt ist ein muss, da ich nicht den Platz für Standlautsprecher habe.

-Wie groß dürfen die Lautsprecher werden?

-Steht ein Subwoofer zur Verfügung? (wenn ja, bitte genau beschreiben)
Ich würde den Brüllwürfel aus meinem alten Logitechsystem (Z2300, 120W) auch gerne aus reiner Neugier zu den Behringer B 2031 P Truth anschließen. Die haben zwar je einen 8 ¾" Mittel-/Tieftöner, aber ich fürchte, dass ich mich an den massiven Bass bei manchen Songs gewöhnt habe. Meine Idee bisher; die Satelliten vom Logitech Brüllwürfel abnehmen und dann per 3,5mm Klinke an den Kopfhörerausgang des Verstärkers stecken. Ist das ok?

-Welcher Verstärker wird verwendet?
Noch keiner, da bin ich ja nun auf der Suche. Ich höre zu 90% Musik über Spotify (Premium 320kbit/s) und würde gerne digital aus meinem Rechner an den Verstärker gehen, um meine Soundkarte zu umgehen. Das muss dann ja über den digitalausgang des MB gehen, oder geht das auch über Hdmi? Dann brauche ich noch einen D/A-Wandler im Verstärker und kann dann dort meine Boxen anschließen, richtig? Es gibt doch auch die Möglichkeit einen D/A-Wandler vor eine Stereo-Endstufe zu klemmen und dann an die Boxen zu gehen. Was empfiehl ihr mir?

-Was soll über die Lautsprecher gehört werden?
Musik aller Richtungen. Ich spiele selber Sax und höre gerne Jazz, aber Klassik und je nach Laune auch einfach mal Fort Minor oder auch Volbeat/The Offspring.

-Wie laut soll es werden?
Ich würde gerne schon eine hohe Vielfalt bei Zimmerlautstärke höhren, aber auch gefühlt dreimal so laut hören, wenn ich Staubsauge oder einfach nur gute Laune habe.

-Wird großer Wert auf Neutralität gelegt?
Nach einen wohl ziemlich verfälschenen Logitech 2.1 bin ich gespannt, wie neutral eigentlich klingt

Ich bin gespannt auf die Vorschläge, wie ich am besten die B 2031P mit Musik aus meinem Rechner versorge, ggf. noch meinen vorhandenen Sub anschließen kann und dabei auch noch möglichst günstig wegkomme

Viele Grüße
Het0
dawn
Inventar
#2 erstellt: 19. Feb 2014, 10:39
Die Behringer sind OK. Aber 149,- Euro für ein Paar neu kann ich kaum glauben. Wo hast Du die bestellt? Hast Du mal nen Link? Oder hast Du Gebrauchte gekauft? Ansonsten ist 149,- wohl eher der Stückpreis, oder?

Wie Du da was mit dem Logitech zusammenstecken willst, hab ich nicht verstanden. Ich kann Dir nur raten: Bevor Du was kaputt machst, LASS ES SEIN! Das ist auch nicht sinnvoll. Die Behringer-Tiefmitteltöner spielen tiefer und bässer als der Logitech-Würfel. Wirf das Logitech komplett in die Bucht, wo es hingehört. Woran Du die gewöhnen mußt, ist lediglich, dass die Behringer auch Mitten haben, diese bleiben bei dem Logitech auf der Strecke.


und würde gerne digital aus meinem Rechner an den Verstärker gehen, um meine Soundkarte zu umgehen


Warum?

Und warum hast Du nicht gleich Aktive Monitore genommen? Wenn Du nur vom PC hörst, wäre das auf jeden Fall die bessere Alternative gewesen. Nun brauchst Du noch einen separaten Amp. Die günstigste Alternative: http://www.ebay.de/itm/141033024939

Ansonsten: http://www.amazon.de...007Y3OBF6/ref=sr_1_2
ggf. dazu ein DAC: http://www.amazon.de...009346RSS/ref=sr_1_3

oder mit Digital-Eingang: http://www.amazon.de...008JCINH8/ref=sr_1_2
Het0
Neuling
#3 erstellt: 19. Feb 2014, 11:14
Hallo dawn,

vielen Dank für die schnelle Antwort! Anscheinend habe ich das Angebot für die Behringer 2031P richtig eingeschätzt 149€ waren tatsächlich der Paarpreis (Neuware mit 36Monaten Garantie). Eine Auftragsbestätigung habe ich gerade bekommen und die Boxen sind nicht mehr online. Allerdings gibt es noch die etwas kleineren 2030P für 169€ (8Ohm).
http://www.justmusic...truth-paarpreis.html
Der gute Preis ist auch der Grund gewesen, weshalb ich mich für diese Boxen entschieden habe (trotz passiv). Die aktiv-Variante hat nicht so gute Bewertung bekommen und ich auch ordentlich teurer. Das Geld kann ich jetzt in einen Verstärker stecken.

Das ich den Logitech Sub vergessen kann, habe ich mir schon gedacht.

Ich lese mich nun erst seit einer Woche in den Hifi-Bereich ein, bitte verzeih mir also folgende Befürchtung: Die Behringer können 150W. Sind die von dir vorgeschlagenen Verstärker nicht zu "leistungsschwach"? Also es ist mir klar, dass es dann nur noch um die Lautstärke geht, aber meinst du wirlich, dass 2x50/65/70Watt ausreichen, wenn man mal ordentlich aufdrehen will? Wie gesagt, das sind nur die Befürchtungen eines Laien...

Grüße
Het0


[Beitrag von Het0 am 19. Feb 2014, 11:15 bearbeitet]
smutbert
Stammgast
#4 erstellt: 19. Feb 2014, 12:03
Wenn du glaubst, dass dir 150W genug Leistung wären, solltest du dir keine Sorgen machen, dass zB 70W zu wenig sind. Das ist zwar nur knapp die Hälfte, aber von der Lautstärke her macht das lange nicht so viel aus, wie die Zahlen suggerieren. (Für die doppelte Lautstärke braucht man ungefähr die 10-fache Leistung, da macht sich ein Faktor ~2 bei der Leistung nicht großartig bemerkbar, dadurch wird es höchstens ~23% lauter.)

Den DRA-F109 habe ich übrigens und bin sehr zufrieden damit.
dawn
Inventar
#5 erstellt: 19. Feb 2014, 12:03
Na, wenn da alles mit rechten Dingen zugeht, dann hast Du wirklich ein Schnäppchen gemacht.

Was den Verstärker angeht, es kommt drauf an, was Du unter "mal ordentlich aufdrehen" verstehst. Da Du ja davor sitzt und Musik hören willst, sollte dies mit keinem der Verstärker ein Problem sein, wobei der Mini-Amp sicherlich zuerst an seine Grenzen stößt. Mit dem Denon PMA 520 AE solltest Du aber schon auf der sicheren Seite sein.

Es könnte höchstens eng werden, wenn Du ne Party damit machen willst und dann noch den Bassregler hochdrehst. Dann droht Gefahr. Ggf. könnte man auch nen kleinen t.amp nehmen: http://www.thomann.de/de/the_tamp_e400.htm

Wattangaben bei Lautsprechern wie die 150 Watt sind übrigens an sich sinnlos. Der Wert soll die Leistung darstellen, die die Lautsprecher max. vertragen können. Das heißt aber nicht, dass es sinnvoll ist, ihnen auch nur annähernd so viel zu geben. Wenn Du die mit 2x20 Watt RMS befeuerst, stehen vermutlich schon Deine Nachbarn vor der Tür, dann ist es nämlich schon SEHR SEHR LAAAUT! Dennoch macht es Sinn für Sehrlauthörer, nen Amp mit Leistungsreserven zu nehmen, denn wenn ein Amp zuwenig Leistung hat, man aber dennoch wie blöd die Regler aufreißt, dann ist schnell Schicht im Schacht.


[Beitrag von dawn am 19. Feb 2014, 12:06 bearbeitet]
Het0
Neuling
#6 erstellt: 19. Feb 2014, 12:44
Wow, die Antwortzeiten sind echt klasse. Danke!
Also der Denon DRA-F109 ist derzeit mein Favorit. Allerdings muss es nicht hübsch ausschauen und die Kombi von D/A Wandler
http://www.amazon.de...009346RSS/ref=sr_1_3
und Endstufe
http://www.thomann.d...gFIaSRTO5ReU3duSeiu-
hat extrem Luft nach oben. Obendrein ist sie noch (189-33,9-99=) 56,1€ günstiger. Aber leider habe ich gelesen, dass der t.amp E400 einen recht lauten Lüfter verbaut hat, wenn er auch sonst gut ausgestattet zu sein scheint. Ich möchte den Verstärker aber auch nicht verstecken müssen, weil mich das Lüftergeräusch stört. Wenn dem so ist, fliegt diese Kombo leider raus...
Also bleiben die beiden Denon Lösungen. Die Tatsache, dass er "smutbert-zertifiziert" ist, spricht sicherlich für den DRA-F109 allerdings möchte ich mir über die "Zukunftssicherheit" voll im klaaren sein. Der DRA-F109 hat noch einen sub out, aber keinen Rec in. Das wäre beim PMA 520 gegeben, aber einen Sub kann ich hier nicht noch anschließen, oder?
Sind die beiden ansonsten für meine Anwendung gleich auf? Mich macht der Gewichtsunterschied stutzig:
PMA 520 8kg
DRA-F109 2,6kg
zu welchem würdet ihr mir raten?

Vielen Dank für die Infos! Es hilft mir bei meiner Entscheidung wirklich sehr

Grüße
Het0


[Beitrag von Het0 am 19. Feb 2014, 13:53 bearbeitet]
dawn
Inventar
#7 erstellt: 19. Feb 2014, 13:21
Es gibt auch T.Amps ohne Lüfter: http://www.thomann.de/de/tamp_s150.htm

Wenn Dir Laststabilität wichtig ist, hat der T-Amp natürlich klar die Nase vorn. Von den beiden Denon wäre dann der PMA zu bevorzugen. Einen aktiven Subwoofer kann man genauso gut über die Lautsprecher-Anschlüsse mit anschließen. Und ein externer DAC kostet auch nicht die Welt.

Welcher aber jetzt für Dich der bessere ist, mußt Du wissen. Letztendlich tun sie alle ihren Job vernünftig. Klanglich würde ich im Blindtest eigentlich keine Unterschiede erwarten, wobei hier wohl schon mal jemand gepostet hat, der PMA klänge besser als der DRA-F. Wer weiß, wenn Du es genau wissen willst, müßtest du es an Deinen Lautsprechern zuhause ausprobieren.
baerchen.aus.hl
Inventar
#8 erstellt: 19. Feb 2014, 13:59
Nun, der Denon F109 Receiver sollte genug Power für die Behringer haben. Wenn dein Computer keinen digitalen Audioausgang hat, nützt dir der Fiio relativ wenig, dann brauchst Du ein USB Audiointerface http://www.thomann.de/de/behringer_ucontrol_uca_202.htm hat dein Computer einen Digitalen Audioausgang, dann brauchst Du keinen externen D/A Wandler, dann kannst Du direkt an den Denon F109 gehen.

Einen Sub kann man an den PMA 520 auch über Lautsprecherkabel anschließen, wenn der Sub über Hochpegeleingänge verfügt.

Was Du aber weder an den F109 noch am den PMA 520 betreiben kannst ist eine zusätzliche Endstufe, Dazu brauchst Du entweder einen auftrennbaren Vollverstärker, eine Vorstufen Endstufen Kombi oder einen kleinen Mixer + Endstufe
smutbert
Stammgast
#9 erstellt: 19. Feb 2014, 14:11
vielleicht wäre auch der desöfteren empfohlene Onkyo TX8020 etwas für dich: http://geizhals.at/onkyo-tx-8020-schwarz-a971489.html


Het0 (Beitrag #6) schrieb:
[...]Die Tatsache, dass er "smutbert-zertifiziert" ist, spricht sicherlich für den DRA-F109 allerdings möchte ich mir über die "Zukunftssicherheit" voll im klaaren sein. Der DRA-F109 hat noch einen sub out, aber keinen Rec in. Das wäre beim PMA 520 gegeben, aber einen Sub kann ich hier nicht noch anschließen, oder?[...]




Der 520 hat zwar einen Tape/Rec-Ausgang, aber wie viele aktuelle Geräte keinen Aufnahmewahlschalter, wenn ich mich nicht irre. Das macht auf mich einen etwas halbherzigen Eindruck, deshalb hab' ich mit dem F109 bewußt darauf verzichtet.

Irgendwie kann man einen Subwoofer immer anschließen, schließlich gibt es auch passive Modelle oder aktive, die man an die Lautsprecherausgänge anschließen kann, aber schöner ist natürlich ein Subwoofer-Ausgang.


[Beitrag von smutbert am 19. Feb 2014, 14:12 bearbeitet]
dawn
Inventar
#10 erstellt: 19. Feb 2014, 15:45

hat dein Computer einen Digitalen Audioausgang, dann brauchst Du keinen externen D/A Wandler, dann kannst Du direkt an den Denon F109 gehen.


Das ist schon klar. Nur für den PMA oder den t.amp braucht er den DAC, wenn er den (vorhandenen, s.o.) Digitalausgang am PC nutzen will.


Was Du aber weder an den F109 noch am den PMA 520 betreiben kannst ist eine zusätzliche Endstufe,


War doch auch nicht die Rede von Aber da der PC die einzige Quelle ist, kann er mit dem DAC direkt an die Endstufe gehen.
baerchen.aus.hl
Inventar
#11 erstellt: 19. Feb 2014, 15:56

kann er mit dem DAC direkt an die Endstufe gehen


Ich weiß nicht warum, aber irgendwie sagt mir mein Bauchgefühl das sollte man lassen...... kann aber sein das ich mich da täusche......
Het0
Neuling
#12 erstellt: 20. Feb 2014, 12:45
Moin

So, ich habe jetzt den Denon DRA-F109 bestellt. Die B2031P sind heute angekommen; anscheinend ist wirklich alles mit rechten Dingen zugegangen ich kann es kaum erwarten, sie endlich zu hören. Wenn die 2x65W mir von der Lautstärke nicht reichen, dann kann ich ja immernoch wechseln. Danke für die vielen Kommentare und Hilfestellungen!
Hat jemand noch Erfahrungen mit Ständern gemacht? Ich möchte die Boxen eigentlich nicht wirlich auf den Schreibteisch stellen, da ich befürchte, dass der Bass sonst zu stark von der Platte reflektiert wird. Rechts und links habe ich noch Platz sie mit 15-20cm Wandabstand aufzustellen...

Grüße
Het0
dawn
Inventar
#13 erstellt: 20. Feb 2014, 12:58

Ich möchte die Boxen eigentlich nicht wirlich auf den Schreibteisch stellen, da ich befürchte, dass der Bass sonst zu stark von der Platte reflektiert wird


Die Ständer müßten dann mindestens so hoch sein wie der Schreibtisch. Aber auch dann ist die Schreibtischplatte ja nicht weg, sondern immer noch zwischen Dir und den Lautsprechern und reflektiert den Bass . Probiere es lieber erstmal hiermit: http://www.thomann.d...0438067c9a8bbfb1ed41


Wenn die 2x65W mir von der Lautstärke nicht reichen


Du weißt, woran Du das erkennst?
Het0
Neuling
#14 erstellt: 24. Feb 2014, 16:38
Hallo,

kleines Update; ich habe nun die B2031P mit dem Denon DRA F-109 befeuert und bin soweit mit dem Klang sehr zufrieden. Bei der derzeitigen Aufstellung und oberer Zimmerlautstärke (ich wohne in einem Studentenwohnheim da ist das relativ) kann ich mich wirklich nicht beklagen. Hätte ich gewusst, was klangmäßig für etwa 350€ möglich ist, wäre ich schon früher umgestiegen!
Aber ich habe nun die Sorge, dass wenn der Sommer kommt und ich die Boxen auf die Fensterbank stelle, damit wir beim Grillen (Rasenfläche vorm Fenster) ordentlich Sound haben, der Denon schlapp macht. Ich meine speziell, dass die Hochtöner unter einem unsauberen Ausgangssignal bei maximaler Belastung des Denon leiden...
Ich fürchte, dass ich dann mit einem leistungsstärkeren Verstärker dran muss, oder? Sind meine Befürchtungen quatsch und kann ich die B2031P einfach an der Leistungsgrenze des Verstärkers betreiben?

Grüße
Het0
dawn
Inventar
#15 erstellt: 24. Feb 2014, 18:06
Klar kannst Du die knapp unter der Leistungsgrenze des Verstärkers betreiben. Ist nur die Frage, ob Du die genau abpassen und einstellen kannst. Da muß nur mal nen lauter aufgenommener Track mit hohen Bassanteilen kommen und dann war´s das. Ansonsten, wie oben schon geschrieben wurde: Auch mit 150 Watt wird es nicht so wesentlich lauter, Du hast allerdings eine höhere Sicherheit, dass Du den Amp nicht ins Clipping bringst. Für das, was Du da vor hast, ist der kleine Denon die schlechteste Alternative von den dreien. Der ist für solche Pegelorgien einfach nicht konstruiert.
Het0
Neuling
#16 erstellt: 25. Feb 2014, 16:07
Ok, danke für die Info

der Onkyo 8020 wurde mir ja auch hier empfohlen. Allerdings verstehe ich die Impedanzen des Verstärkers nicht richtig:
4-16 (A or B)
8-16 (A + B)
bei der dynamischen Last steht in den Spezifikationen
160W + 160W (4Ohm)

Kann ich damit nun meine beiden Lautsprecher (4Ohm) betreiben? Oder heißt es, dass ich nur einen bei 4Ohm betreiben darf? (A or B)

Danke für die Starthilfe! Ich habe schon 2mal versucht den Onkyo Kundenservice anzurufen, aber die parken einen in der Warteschleife...

Grüße
Het0
dawn
Inventar
#17 erstellt: 25. Feb 2014, 17:11
Die Buchstaben A und B beziehen sich auf ein Paar, nicht auf einen Lautsprecher. An dem Onkyo kann man auch ein zweites Lautsprecher-Paar (B) anschließen.

A or B = 1 Lautsprecher-Paar
A + B = 2 Lautsprecher-Paare.

Wenn man zwei Lautsprecher-Paare gleichzeitig betreibt, werden die Kanäle intern jeweils parallel geschaltet, d.h. die Impedanz halbiert sich. Daher die Vorgabe, dass die Lautsprecher bei A+B-Betrieb mind. 8 Ohm haben sollten, damit die Gesamt-Impedanz nicht unter 4 Ohm sinkt. Soweit die Theorie.

Was die Praxis angeht: Für Dich persönlich ist das völlig uninteressant, da du ja nur 1 Paar betreiben willst. Falls Du mal ein zweites Paar anschließen willst und beide gleichzeitig betreiben willst, würde ich dringend empfehen, nur auf Zimmerlautärke zu hören (egal, welche Ohm-Zahl da drauf gedruckt ist), dann passiert nichts. Bei höheren Lautstärken droht umso schneller die Überlastung des Verstärkers, wenn er zwei Paare befeuern muß.
Het0
Neuling
#18 erstellt: 26. Feb 2014, 10:17
Hallo
Ok, das macht Sinn. Danke! Bei dem Onkyo 8020 sind ja auch 160W + 160W angegeben als dynamische Ausgangsleistung. Das ist aber ungleich der Dauerbelastung, oder? Die ist im Datenblatt nur für 6Ohm mit 90W pro Kanal angegeben (siehe Bild).  Spezifikationen Onkyo TX 8020
Noch unklaarer finde ich es bei den Spezifikationen des Onkyo A-9050. Spezifikationen Onkyo A-9050 von der Lautsprecherimpedanz her sollte er 4Ohm Lautsprecher versorgen können, aber dort stehen keine Leistungsangaben... Ich habe die Screenshots aus den Datenblättern, die man auf der Onkyo-Website einsehen kann.
Grüße
Het0
smutbert
Stammgast
#19 erstellt: 26. Feb 2014, 12:31
Bei 4 Ohm wird die Leistung etwas größer sein (die Verhältnisse bei den unterschiedlichen Impedanzen werden vermutlich ähnlich denen der angegebenen dynamischen Leistungen sein).
Beim TX-8020 findet man in der Beschreibung vieler Onlineshops die Angabe von 2x100W bei 4 Ohm.


Echte dauerhaft abgegebene Leistungen sind die Angaben allesamt nicht, genauso wenig wie bei anderen Herstellern, weshalb ich solche Werte nur zur groben Orientierung heranziehen würde. Das merkt man schon alleine am Vergleich der abgegebenen und aufgenommenen Leistungen, zB beim 8020: 2x90W=180W und das bei 170W aufgenommener Leistung.
Dazu kommt noch, dass der Wirkungsgrad von Klasse AB Verstärkern bestenfalls bei ~50%-78% liegt, mit einem nicht unerheblichen Teil der aufgenommenen Leistung heizt du also nur das Zimmer.


[Beitrag von smutbert am 26. Feb 2014, 12:34 bearbeitet]
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