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Lohnt sich eine Kompaktanlage gegenüber einem Micro HIFI Gerät (Yamaha)?

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Freefloh
Neuling
#1 erstellt: 15. Mrz 2014, 22:08
Hallo liebes Forum,
da ich irgendwie momentan etwas ratlos bin und die Suchmaschnine momentan noch etwas schwer (aus Wissenmangel) zu füttern ist. Möchte ich euch mal um einen kleinen Rat bzw. Beratung fragen.

Allgemeines vorab:
Momentan besitze ich eine Yamaha MCR-550. Seit kurzem habe ich auch noch eine Yamaha E810 herum zustehen und noch im Einsatz. Um den Bass etwas hervorzuheben besitze ich einen Yamaha YST SW015 Subwoofer. Als Boxen dienen mir momentan die Yamaha BP200 (Standardboxen der MCR-550), die BP300 und aktuell die Nubert Nubox 310.
Als Musikrichtung gebe ich mal die etwas schroffere Musik Metal an. Da aber Metal nicht gleich Metal ist, nenne ich mal Nu Metal, Melodic Metal. Meine Hauptausrichtung liegt aber im Symphonic Metal wie Epica, Tarja Turunen, Apocalyptica, Doro die dann doch alle einen Touch Klassik beinhalten. Wodurch ich auch gerne mal die ein oder andere Klassik CD abspiele.

Als Räumlichkeit steht momentan ein kleines Zimmer von 16m² zur Verfügung. Welches aber duch ein Bett, Kleiderschrank und Schreibtisch doch noch etwas kleiner wird.

Wo liegen nun meine Probleme:
Wie ich oben schon geschrieben habe besitze ich momentan die MCR-550 sowie die E810 von Yamaha. Die E810 bietet zwar einiges mehr Leistung und ich habe das Gefühl, dass die Lautsprecher dadurch besser arbeiten können. Aber von der technischen Seite/Steuerung der Anlage daagt sie mir nicht so zu. Mir fehlt da einfach der Standby Betrieb wie bei der MCR-550 und das DVD-Laufwerk nervt mich irgendwie (Ladezeit, Bedienbarkeit, An- und Abschaltbarkeit, noch keinen Bananenanschluss für LS entdeckt).

Zudem habe ich immer noch nicht die für mich passenden Boxen gefunden, bzw. einfach den Fehler gemacht mir bei Freundschaft eine Kompaktanlage mit Standlautsprechern angehört.
Klanglich kann ich sagen dass mir momentan die Yamaha BP300 (voluminöser) fast noch besser gefallen, als die Nubox 310. Die Nubox sind schon Top und die Klänge sind noch präziser und der Bass ist auch noch einen Tick stärker und dies bei kleinerer Baugröße. Boxen stehen momentan ca 3m auseinander und der Hörplatz (Sitzplatz aufm Bett) liegt bei ca. 3m (ungefähres Stereodreieck). Momentan sind noch passende LS-Ständer in Planung, die Absorber sowie die Designidee liegen schon bereit und warten (theoretisch) nur noch auf die Umsetzung. Aber vorher werden die aktuellen LS-Strippen noch gegen optisch höherwertigeren 2,5er LS-Kabel mit Gewebeummantelung inkl. spreizbaren Bananas und Kabelgabeln ausgetauscht. Vorrausgesetzt der Postbote kommt mal vorbei.

Wo liegt nun meine Frage:
Meine Fragestellung bzw. meine Überlegung liegt momentan bei einer Anschaffung einer Kompaktanlage mit Receiver und CD-Deck. Aber macht dies wirklich Sinn? Klanglich soll es bei einem vernünftigen 2.1/ evtl.2.2er System bleiben, da ich hauptsächlich, momentan sogar 100%, nur Musik höre.

Wo liegen die Vorteile einer Kompaktanlage gegenüber einer Micro-Hifi Anlage und würde sich die Aufrüstung lohnen?

Da die Antworten meistens aus Leidenschaft geschrieben werden, möchte ich noch erwähnen dass es bei einem Neukauf bei mir aktuell nur Gebrauchtwaren in Frage kommen. Und ich zudem das Musik hören noch nicht als Hobby/Leidenschaft deklariert habe und die Ansprüche an die Anlage einfach nur "zweckmäßig ;-)" sein sollen. Dies bedeutet dass sich die Umrüstung zum Teil durch den Verkauf der alten Anlage mit finanzieren sollte.
Tywin
Inventar
#2 erstellt: 15. Mrz 2014, 22:28
Hallo,


Klanglich kann ich sagen dass mir momentan die Yamaha BP300 (voluminöser) fast noch besser gefallen, als die Nubox 310.


Mir gefallen die hervorragenden NS-BP300 deutlich besser als die Nubox. So falsch kann dein Eindruck nicht sein.


Momentan sind noch passende LS-Ständer in Planung,


Die NS-BP300 mussten bei mir zu Hause - auf Ständern - über einen halben Meter von der Wand weg und seitlich reichlich freien Platz haben um richtig gut klingen zu können.


Aber vorher werden die aktuellen LS-Strippen noch gegen optisch höherwertigeren 2,5er LS-Kabel mit Gewebeummantelung inkl. spreizbaren Bananas und Kabelgabeln ausgetauscht.


Ein Paar etwa 70cm hohe Ständer wäre sicher sinnvoller gewesen, wenn es um den Klang geht.


Wo liegt nun meine Frage:
Meine Fragestellung bzw. meine Überlegung liegt momentan bei einer Anschaffung einer Kompaktanlage mit Receiver und CD-Deck. Aber macht dies wirklich Sinn? Klanglich soll es bei einem vernünftigen 2.1/ evtl.2.2er System bleiben, da ich hauptsächlich, momentan sogar 100%, nur Musik höre.


Du hast doch zwei Micro-Kompakt-Anlagen? Willst Du noch eine?


Wo liegen die Vorteile einer Kompaktanlage gegenüber einer Micro-Hifi Anlage und würde sich die Aufrüstung lohnen?


Diese Frage würde ich mir auch ratlos stellen. Die kompakte Kiste ist halt größer als die Micro-Kiste. Ist das ein Vorteil für Dich?

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 15. Mrz 2014, 22:37 bearbeitet]
Freefloh
Neuling
#3 erstellt: 15. Mrz 2014, 23:41
Hallo Tywin,
erstmal vielen Dank für deine schnelle Antwort.

Also die Größe der Kompaktanlage ist nun wirklich kein Vorteil für mich ;-), kleiner Raum und wenig Platz.
Ja momentan habe ich zwei kleine, wobei die E810 wieder weg geht. Bin mit ihr einfach nicht so zufrieden wie mit der 550er. Leider hat die 550er nur 2*30W Ausgänge und ich habe das Gefühl das die Boxen mit einem größeren Leistungsausgang besser klingen.

Gibt es evtl. hier noch einen Verstärker den man evtl. noch zwischen Anlage und Boxen setzen könnte?


Mir gefallen die hervorragenden NS-BP300 deutlich besser als die Nubox. So falsch kann dein Eindruck nicht sein.


Okay, dann täuscht mich also der Eindruck nicht so sehr. Hätte ja auch sein können das ich ein verkorkstes Gehör habe. Aber jetzt weiß ich zumindest das ich dabei dann nicht alleine bin. Man liest halt nur positives über die Nuberts in Verbindung mit der Pianocraft Serie. Vielleicht habe ich mir dann doch zuviel erhofft und bin dadurch etwas enttäuschter.



Aber vorher werden die aktuellen LS-Strippen noch gegen optisch höherwertigeren 2,5er LS-Kabel mit Gewebeummantelung inkl. spreizbaren Bananas und Kabelgabeln ausgetauscht. .....

Ein Paar etwa 70cm hohe Ständer wäre sicher sinnvoller gewesen, wenn es um den Klang geht.


Die Leitungen müssen/mussten verlängert werden. Dass die Stecker und die Ummantelung keinen akkustischen Vorteil bringen, wusste ich vorher. Aber ich erhoffe mir durch den etwas größeren Querschnitt eine minimalste Verbesserung. Und wenn dies nicht erfüllt wird, habe ich wenigstens ein Kabel was mich optisch anspricht, da ich diese Kabelart persönlich einfach sehr ansprechend finde.


Die NS-BP300 mussten bei mir zu Hause - auf Ständern - über einen halben Meter von der Wand weg und seitlich reichlich freien Platz haben um richtig gut klingen zu können.


Wie du es schon gelesen hast sind/waren auch noch Ständer geplant. Und nach deiner Aussage vermutlich auch sehr empfehlenswert. Wodurch dieser Part dann, jetzt wieder einen gewissen Anschub/Anreiz bekommt.

Viele Grüße an alle Mitlesenden und vorallem auch an dich Tywin ;-)
Tywin
Inventar
#4 erstellt: 16. Mrz 2014, 00:10

Leider hat die 550er nur 2*30W Ausgänge und ich habe das Gefühl das die Boxen mit einem größeren Leistungsausgang besser klingen.


Auch die größere Anlage hat nicht genug Leistung um die NS-BP300 auszureizen. Das habe ich zu Hause mit einem Kollegen aus dem Forum mit einem 50W Amp probiert. Erst einer meiner größeren Amps konnten die Lautsprecher einwandfrei antreiben.


Gibt es evtl. hier noch einen Verstärker den man evtl. noch zwischen Anlage und Boxen setzen könnte?


Ich würde von dem Kleinkram Abstand nehmen und Platz für Standardgeräte schaffen.


Man liest halt nur positives über die Nuberts in Verbindung mit der Pianocraft Serie. Vielleicht habe ich mir dann doch zuviel erhofft und bin dadurch etwas enttäuschter.


Werbung, Marketing und Berichte von Leuten, die keine ausreichenden Vergleiche angestellt haben führen zu solchen Illusionen. Die Stimmen im Forum, die nach sinnvollen Vergleichen den passiven LS von Nubert - nahezu durchgängig - einen leblosen unmusikalischen farblosen Klang nachsagen, gibt es reichlich.


Aber ich erhoffe mir durch den etwas größeren Querschnitt eine minimalste Verbesserung.


Erst bei sehr großen Kabellängen kann ein größerer Querschnitt sinnvoll sein. Ich setzte aber auch/trotzdem fast durchgängig 2,5qmm Kupferkabel ein.


Und nach deiner Aussage vermutlich auch sehr empfehlenswert.


Unumgänglich ist richtig. Diese LS können in einem normalen Wohnraum (ohne akustische Maßnahmen + ohne elektronische Korrektur) wandnah oder maximal unglücklich auf dem Boden stehend + in Raumecken positioniert nicht gut klingen. Dazu spielen sie viel zu voll/fett.

Gute Nacht und viel Spaß mit den guten Lautsprechern.

Tywin


[Beitrag von Tywin am 16. Mrz 2014, 00:23 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#5 erstellt: 16. Mrz 2014, 00:17
Hallo,


Gibt es evtl. hier noch einen Verstärker den man evtl. noch zwischen Anlage und Boxen setzen könnte?


Ist bei den meisten Minis nicht möglich.

Der Klang einer Anlage wird Hardwareseitig vom Lautsprecher und seinem Zusammenspiel mit der Raumakustik "gemacht". Der alles limitierende Flaschenhals ist die Aufnahme. Die Elektronik hat einen recht geringen Einfluss auf den Klang. Es mach also Sinn, sich zur Klangverbesserung eher mit den Lautsprechern und der Raumakustik als mit der Elektronik zu befassen. Wenn man bei den Lautsprechern etwas auf den Wirkungsgrad achtet, kann das auch mit den Pianocraft richtig guten und satten Sound geben....

Die klassische Lautsprecherempfehlung für die Musikrichtung Metal und hoher Wirkungsgrad ist Klipsch,

Gruß
Bärchen
Freefloh
Neuling
#6 erstellt: 16. Mrz 2014, 01:30
Inzwischen Guten Morgen ihr beiden,

Laut diesen beiden Aussagen


Leider hat die 550er nur 2*30W Ausgänge und ich habe das Gefühl das die Boxen mit einem größeren Leistungsausgang besser klingen. ......

Auch die größere Anlage hat nicht genug Leistung um die NS-BP300 auszureizen. Das habe ich zu Hause mit einem Kollegen aus dem Forum mit einem 50W Amp probiert. Erst einer meiner größeren Amps konnten die Lautsprecher einwandfrei antreiben.


Hierbei gehe ich mal von aus, dass du damit nicht die Lautstärke sondern den Klang mit einwandfrei antreiben meinst. Weil die Boxen mal in einer Mietswohnung voll ausfahren ist sowieso nicht möglich, bzw für das Gehör meistens recht schmerzhaft.

sowie


Gibt es evtl. hier noch einen Verstärker den man evtl. noch zwischen Anlage und Boxen setzen könnte?....

Ich würde von dem Kleinkram Abstand nehmen und Platz für Standardgeräte schaffen.


Würde ich behaupten, das eine höhere Ausgangsleistung positive Erfolge im Klangbereich bringt, wodurch eine Kompaktanlage benötigt bzw. Vorzüge bringt.

Laut dieser Aussage

Der alles limitierende Flaschenhals ist die Aufnahme. Die Elektronik hat einen recht geringen Einfluss auf den Klang. Es mach also Sinn, sich zur Klangverbesserung eher mit den Lautsprechern und der Raumakustik als mit der Elektronik zu befassen.


würde ich behaupten dass die Leistungsausgabe der Anlage "unrelevant" ist und der Wirkungsgrad der Boxen wichtiger ist. (Achtung: sehr krass verallgemeinert)

Leider finde ich keinen Wirkungsgrad von den Yamaha`s, wodurch ein Vergleich recht schwer wird. Vorallem da der Wirkungsgrad. von der dB/m Angabe abhängig ist.

Habe nochmal nach den Klipsch im www gestöbert und auch schon das ein oder andere mal von ihnen gehört/gelesen. Ich vermute mal das sie durch ihre Hornbauweise einen etwas anderen Bass erzeugen der vorallem für die Metalgarde klangliche Vorzüge bringt.

Viele Grüße
ATC
Inventar
#7 erstellt: 16. Mrz 2014, 07:27
Moin,

eine für mich gute Kombi für Metal wäre z.B. das hier:
http://www.ebay.de/i...&hash=item338c250d35
plus
http://kleinanzeigen...-172-4196?ref=search

Die Klipsch , z.B. die RB 61 MK II sind natürlich eine Alternative,
die B&W klingen dagegen soft und absolut langhörtauglich,
wenn man aber auf das kreischen diverser Gitarren steht und das beim Hören auch so hören möchte, dann sind die Klipsch die bessere Adresse.
Geschmacksache eben.

Gruß

Achja, die Klipsch nutzen im Bassbereich kein Horn, das sitzt vor dem Hochtöner.


[Beitrag von ATC am 16. Mrz 2014, 07:27 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#8 erstellt: 16. Mrz 2014, 09:08
Hallo Freefloh,


Hierbei gehe ich mal von aus, dass du damit nicht die Lautstärke sondern den Klang mit einwandfrei antreiben meinst. Weil die Boxen mal in einer Mietswohnung voll ausfahren ist sowieso nicht möglich, bzw für das Gehör meistens recht schmerzhaft.


Verstärker und Klang haben in den Regel nichts miteinander zu tun, wenn der Verstärker für den Zweck ausreichend dimensioniert ist. Bei unzureichenden Verstärkern werden klangliche Einbußen i.d.R. nur bei sehr hohen Lautstärken hörbar.

Wenn Du nicht laut hörst, spielt die Verstärkerleistung i.d.R. keine Rolle und auch die Aufstellungsproblematik ist bei niedrigen Lautstärken geringer.


Der alles limitierende Flaschenhals ist die Aufnahme. Die Elektronik hat einen recht geringen Einfluss auf den Klang. Es mach also Sinn, sich zur Klangverbesserung eher mit den Lautsprechern und der Raumakustik als mit der Elektronik zu befassen.


Hier dazu Infos:

http://www.hifiaktiv.at/?page_id=177
http://www.hifiaktiv.at/?page_id=192
http://www.audiophysic.de/aufstellung/regeln.html



würde ich behaupten dass die Leistungsausgabe der Anlage "unrelevant" ist und der Wirkungsgrad der Boxen wichtiger ist. (Achtung: sehr krass verallgemeinert)


Die Anforderung an die Leistungsfähigkeit des Verstärkers (nicht nur die Wattangabe) wird "auch" durch den Wirkungsgrad der Lautsprecher beeinflusst.


Leider finde ich keinen Wirkungsgrad von den Yamaha`s, wodurch ein Vergleich recht schwer wird.


Technische Angaben:

http://www.hifi-wiki.de/index.php/Yamaha_NX-NS_BP300


Vorallem da der Wirkungsgrad. von der dB/m Angabe abhängig ist.


Berechnung:

http://www.sengpielaudio.com/Rechner-wirkungsgrad.htm


Habe nochmal nach den Klipsch im www gestöbert und auch schon das ein oder andere mal von ihnen gehört/gelesen. Ich vermute mal das sie durch ihre Hornbauweise einen etwas anderen Bass erzeugen der vorallem für die Metalgarde klangliche Vorzüge bringt.


Klipsch-LS spielen mit guter Grobdynamik, sehr laut (sehr hoher Wirkungsgrad und sehr hoher Maximalpegel), mit einem kräftigen sauberen präzisen Tiefton und einer betonten druckvollen Wiedergabe der höheren Tonlagen.


Meine Hauptausrichtung liegt aber im Symphonic Metal wie Epica, Tarja Turunen, Apocalyptica, Doro die dann doch alle einen Touch Klassik beinhalten. Wodurch ich auch gerne mal die ein oder andere Klassik CD abspiele.


Dafür (auch eine meiner bevorzugten Musikrichtungen) empfinde ich die die LS von Klipsch schlicht für ungeeignet, da die Stimmwiedergabe und die Reproduktion von natürlichen Instrumenten in meinen Ohren vergleichsweise unharmonisch/unschön/unangenehm (schlecht) ausfällt. Da spielt eine gut aufgestellte NS-BP300 soo viel schöner als die Krawalltröten von Klipsch.

Für Doublebass, Gekreische, Krach, Gehämmere und Gewummere in der Software, sind die Klipsch aber erste Wahl, da sie das sehr sauber ans Ohr und in die Magengegend liefern können.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 16. Mrz 2014, 10:30 bearbeitet]
Freefloh
Neuling
#9 erstellt: 16. Mrz 2014, 16:20
Hallo,
boah Tywin soviele Informationen und auch mal verständlich.

Nach einem überfliegen deiner Links, sollte ich also wirklich erstmal die Ständer in Angriff nehmen. Die Leistung der Anlage spielt somit eine untergeordnete Rolle, da ich hauptsächlich auch nur auf Zimmerlautstärke und keine Partybeschallung vornehmen werde. Somit sollten also vorrest die Yamahas 300er reichen. Falls das Resultat nicht zufrieden stellend ist, sollte ich mir dann die Klipsch RB51 II bzw. die B&W näher anschauen/hören. Welche zudem einen besseren Wirkungsgrad als die BP300 mit ihren 87dB besitzen.

Jetzt ist nur noch die Frage offen, ob ich problemlos die Yamahas mit der 30W Anlage betreiben kann oder ob dies auf Dauer nicht so optimal wäre (für Anlage und Boxen).

Kurz zusammengefasst:
Der Vorteil von schweren Receivern liegt hauptsächlich in der Dauerbelastbarkeit der Anlage, die eine Micro durch ihr geringe Baugröße nicht besitzt.
Da ja auch meridianfan01 eine Micro Hifi Anlage (Teac A-H01 & PD-H01) empfohlen hat und zudem sonst vorerst nichts gegen die Micros erwähnt wurde.

Daraus vorerst reultierendes Fazit:
Somit spielt es also im Allgemeinen keine Rolle wenn man auf Zimmerlautstärke hört. Ob man nun eine große Kompaktanlage oder eine kleine Micro HiFi Anlage einsetzt. Habe ich das jetzt so richtig verstanden?

Viele Grüße und Danke für die schnellen und klare Feedbacks


[Beitrag von Freefloh am 16. Mrz 2014, 16:26 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#10 erstellt: 16. Mrz 2014, 16:35

Dafür (auch eine meiner bevorzugten Musikrichtungen) empfinde ich die die LS von Klipsch schlicht für ungeeignet, da die Stimmwiedergabe und die Reproduktion von natürlichen Instrumenten in meinen Ohren vergleichsweise unharmonisch/unschön/unangenehm (schlecht) ausfällt. Da spielt eine gut aufgestellte NS-BP300 soo viel schöner als die Krawalltröten von Klipsch.


Womit Tywin seine persönliche Prämisse dargestellt hat. Es gibt genügend andere welche in Lautsprechern aus dem Hause Klipsch alles andere als Kravalltröten sehen.... hier hilft nur selber hören........
Freefloh
Neuling
#11 erstellt: 16. Mrz 2014, 16:48
Hallo baerchen.aus.hl,

genau aus diesem Grund habe ich auch noch geschrieben, dass ich nach weiteren Test mit Ständern und "weiterhin für mich unzufriedenen Klang" mir dann die Klipsch auch nochmal näher betrachten werden.

Da sie vermutlich nochmal ein anderes Klangerlebnis bringen werden, werde ich sie mir auch noch anhören müssen. Und wenn ich sie durch Zufall zu einem guten Kurs bekomme, werde ich sie mir auch schon zwischendurch ordern.

Viele Grüße
ATC
Inventar
#12 erstellt: 16. Mrz 2014, 17:21

baerchen.aus.hl (Beitrag #10) schrieb:
Es gibt genügend andere welche in Lautsprechern aus dem Hause Klipsch alles andere als Kravalltröten sehen.... hier hilft nur selber hören........


Sehe ich absolut genauso!!!


Freefloh (Beitrag #9) schrieb:
sollte ich also wirklich erstmal die Ständer in Angriff nehmen.

Ja, teste das aus, du musst ja nicht gleich Ständer kaufen, ob du jetzt Bücher stapelst, Blumenständer zweckentfremdest, Bierkästen stapelst oder mit Stühlen arbeitest,
bring die Lautsprecher mal auf die angedachte Position und höre.

Denn gerade mit den kleinen Kompakten klingt es für viele dann auch eben NICHT besser, da im Bassbereich Energie verloren gehtund da viele mehr Wert darauf legen wie auf eine bessere Tiefenstaffelung, darauf legen viele nämlich gar keinen Wert!

Manche Hersteller von solchen Micros stimmen die Lautsprecher eben auch auf eine eher geringe Lautstärke sowie eine wandnahe Aufstellung ab,
das kann dann frei aufgestellt in die Hose gehen, probier es aus.

Für Zimmerlautstärke ist bei normalen Anlagen eine Loudnessfunktion mehr als hilfreich,
Musik wird auf etwa 80phon abgemischt, hört man leiser fehlt was im Bass sowie Höhenbereich da das Ohr eben nicht linear,
sondern lautstärkeabhängig unterschiedlich hört.

Generell,
kannst du nicht mal in ein richtiges Hifigeschäft gehen und dir Lautsprecher in der Art der Klipsch oder B&W anhören,
dann erfährst du auch mal wo du im Moment klanglich stehst.
Eigene Musik nicht vergessen.

Gruß
Freefloh
Neuling
#13 erstellt: 16. Mrz 2014, 18:05
Hallo Meridianfan,


Generell,
kannst du nicht mal in ein richtiges Hifigeschäft gehen und dir Lautsprecher in der Art der Klipsch oder B&W anhören,
dann erfährst du auch mal wo du im Moment klanglich stehst.
Eigene Musik nicht vergessen.


In ein Hifigeschäft gehen wäre hier in Berlin zwar "möglich", aber da ich mir neue Boxen nicht leisten kann bzw. möchte. Lasse ich mich immer sehr ungern kostenlos beraten, um dann doch im WWW oder privat zukaufen. Zudem kann man viele Hörstudien wie bei Mediamarkt, Saturn und Co auch vergessen. Da hier die Akkustic im Gegensatz zum eigenem Heim immer anders ist, wodurch sich die Boxen dann auch wieder anders klingen.
Zudem stehe ich mit den sogennatten Fachgeschäften oft auf Kriegsfuß, da ich leider in diesen sogenannten Fachgeschäften (Modellbau, Radsport) schon mehr als nur einmal falsche Beratungen bekommen habe bzw. bei fremden Kunden anhören musste.
Wodurch ich persönlich lieber meine Beratung aus Foren beziehe, da hier Leute sitzen die diese Beratungen und Empfehlungen meistens aus eigenem Interesse teilen. Da hier die Beratungen/Hilfestellungen aus Leidenschaft und nicht aus Pflicht und Lustlosigkeit erstellt werden.
ATC
Inventar
#14 erstellt: 16. Mrz 2014, 18:10
Diverse Hifi Händler haben auch Gebrauchtware aus Inzahlungsnahmen,
man muß nur mal danach fragen.

Aber natürlich erst , wenn du auch andere Lautsprecher möchtest.
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