DAC oder Aktiv-Boxen

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RolandoSchäfer
Neuling
#1 erstellt: 09. Nov 2014, 15:52
Hallo Audiofreunde,

bei mir ist es mal Zeit für ein Audio-Upgrade . Dabei frage ich mich, ob ich besser einen Digitalwandler wie den iRDAC von Arcam besorge oder direkt Aktivboxen wie die X300a von KEF.

Momentan hab ich eine Pianocraft RX-E810 mit Subwoofer. Nicht der Oberhammer, aber bei der richtigen Quelle nicht schlecht.

Ich freue mich über Meinungen und Vorschläge. Preislimit wären so 1000 Euro.

Grüße
Rolando
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 09. Nov 2014, 16:01
was soll der iDAC in deinem fall bringen? und aktive boxen genauso?
oder möchtest die yamaha erstzen?

wie sind die boxen zur zeit aufgestellt?


[Beitrag von Soulbasta am 09. Nov 2014, 16:01 bearbeitet]
ATC
Inventar
#3 erstellt: 09. Nov 2014, 16:23
Moin,

macht Beides keinen Sinn, auch nicht die KEF X 300a, die sind nicht wirklich gut.

Gruß
RolandoSchäfer
Neuling
#4 erstellt: 09. Nov 2014, 21:00
Also ich höre meisens am PC Musik und bin dabei jetzt auf höher auflösende flacs umzusteigen. Daher dachte ich brauche ich eben auch einen besseren Wandler, als meine PC Soundkarte bietet .

Ich würde ggf auch die Yamaha Anlage ersetzen, aber ich weißt nicht mit was. Mein Zimmer ist nicht so groß, dass ich riesige Standlautsprecher brächte. Deshalb dachte ich an Aktivboxen, weil die ja den Digitalwandler schon eingebaut haben. Wenn ich das richtig verstanden habe sind die auch gar nicht so schlecht .

Also wenn die Kef X300a nix taugen, oder der iRdac nicht empfehlenswert ist, dann würde ich mich über Alternativvorschläge freuen. Ich habe die Boxen über dem Rechner im Stereo-Aufbau auf einem Regal an der Wand angebracht.

Ich würde gerne in der Lage sein, Hi-Def flacs in guter Qualität hören zu können und dabei max 1000 € ausgeben. Meine Anlage könnte ich ersetzen.

Viele Grüße, Rolando
ATC
Inventar
#5 erstellt: 09. Nov 2014, 21:09
Moin,

ich würde einfach mal beginnen verschiedene Lautsprecher anzuhören,
eventuell kannst du das ja in deiner Nähe bei einem Studioanbieter tun.

Was du dir ansehen könntest,
Adam Audio A 3x + A5x
Nubert NuPro A 100 + A 200
Genelec G Two
Neumann O 120
uvm.

Desweiteren, nur wenige Aktivmonitore haben auch einen D/A Wandler, nur zur Info

Gruß
RolandoSchäfer
Neuling
#6 erstellt: 10. Nov 2014, 20:46
Okay danke, das sind ja schon mal ein paar Aktivboxen

Aber ich wollte eigentlich zuerst wissen, ob ich besser einen Digitalwandler für meine jetzige Anlage kaufe, oder eben gleich aktive Boxen

Ich meine wenn der Wandler reicht, um auf der Yamaha RX-E810 ordentlich Musik zu hören, dann muss ich ja nicht allzu viel verändern. Wenn aber die Anlage ohnehin nicht taugt, muss halt was anders her.

Ich hab davon leider nicht wirklich Ahnung, darum frage ich euch ja.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 10. Nov 2014, 20:58
du kannst mit der yamaha gut musik hören, vorausgesetzt die boxen sind frei auf ständern aufgestellt, mit genügend abstand zu wänden.
ein DAC wird nichts ändern.
http://www.audiophysic.de/aufstellung/regeln.html
Tywin
Inventar
#8 erstellt: 10. Nov 2014, 20:59
Hallo Rolando,


Momentan hab ich eine Pianocraft RX-E810 mit Subwoofer. Nicht der Oberhammer, aber bei der richtigen Quelle nicht schlecht.


deine Lautsprecher bestimmen zusammen mit der Raumakustik, der richtigen Positionierung der Lautsprecher und einer geeigneten Hörplatzposition das Klangergebnis.

Der Rest ist vergleichsweise - mehr oder weniger - egal. Sehr egal ist der DAC und ein Verstärker ist auch schon ziemlich egal. Insbesondere für ganz normale Menschen ohne viel Hörerfahrung.

Die mit der Anlage ausgelieferten HiFi-Boxen Yamaha NX-E800 sind schon ziemlich gute kräftig klingende Lautsprecher, die auf Ständern - mit den Hochtönern auf Ohrhöhe - mit etwa/mindestens 50cm Freiraum zu allen Seiten aufgestellt werden müssen, um gut klingen zu können.

Zumeist wird eine genügend gute Lautsprecherpositionierung aus Unkenntnis vernachlässigt, was dann zu einem entsprechend schlechten oder gar grausamen Ergebnis führt.

http://www.hifiaktiv.at/?page_id=177
http://www.hifiaktiv.at/?page_id=192
http://www.audiophysic.de/aufstellung/regeln.html

Ich fände es schade, wenn Du deinen guten Lautsprechern gar keine Chance dazu gibst, um gut zu klingen.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 10. Nov 2014, 21:02 bearbeitet]
basti__1990
Inventar
#9 erstellt: 10. Nov 2014, 21:37
jbl lsr305 sind gerade der geheimtip
RolandoSchäfer
Neuling
#10 erstellt: 10. Nov 2014, 23:04
Danke Soulbasta und Tywin, die links sind echt spannend, das mit der Raumakustik wird aber wohl erst mal nichts .

Jetzt hab ich mir vor kurzem mal so einen Kleinen DA-Wandler vom Kollegen ausgeliehen. Ich habe sonst nur eine Mainboard-Soundkarte. Also der Unterschied war DER HAMMER! Sonst war das Musikhören relativ schnell anstrengend, konnt nicht allzu lange aktiv hören, bevor es mir auf den Geist ging.

Mit dem Wandler war das anders. Ich hab plötzlich die einzelnen Instrumente gehört, kleine Atempausen der Sängerin oder die Finger, die an den Harfeseiten entlangreiben und sie dann wieder dämpfen. Das war wirklich beeindruckend. Damit machte mir Musikhören wirklich Spaß.

Nur deshalb bin ich überhaupt auf die Idee gekommen, mir einen DAC für die Anlage zu besorgen. Weil die Anlage dann mit Pure-Direct-Schaltung wie eine ganz andere klang.

Momentan stehen die Lautsprecher auf einem Regal an der Wand, aber immerhin etwa im Stero-Dreieick. Wenn ich sie jetzt wie in den Artikeln beschrieben Freistehend aufstellen würde, bringt das nur mehr Räumlichkeit, oder auch besseren Klang Ich meine so wie beim DAC, dass ich feinere Unterschiede raushöre oder die Becken Kristallklar klingen.

Viele Grüße an alle, die das hier lesen!
RolandoSchäfer
Neuling
#11 erstellt: 10. Nov 2014, 23:09

basti__1990 (Beitrag #9) schrieb:
jbl lsr305 sind gerade der geheimtip


Klingt gut, was ich lese, aber da müsste ich mir ja dann auch einen DAC besorgen, oder?
Dadof3
Inventar
#12 erstellt: 10. Nov 2014, 23:35

RolandoSchäfer (Beitrag #10) schrieb:
Jetzt hab ich mir vor kurzem mal so einen Kleinen DA-Wandler vom Kollegen ausgeliehen. Ich habe sonst nur eine Mainboard-Soundkarte. Also der Unterschied war DER HAMMER!

Das kann schon sein, schuld daran wird aber nicht der DAC selbst sein, sondern der Kopfhörerverstärker. Die sind manchmal einfach sehr billig und schlecht gebaut. Ein bessere Soundkarte für ein paar Zehner würde hier bereits Abhilfe schaffen.

Zum Vergleich: Es wird hier viel darüber gestritten, ob es bei DACs überhaupt hörbare Unterschiede gibt. In Blindtests sind die Geräte überwiegend nicht auseinander zu halten.

Ob es da nun Unterschiede gibt oder nicht, darüber will ich hier nicht die 157. Diskussion anfangen, aber die Diskussion zeigt, dass die Unterschiede sehr subtil sind.
Mit besseren Lautsprechern und einer Optimierung der Aufstellung oder der Raumakustik nutzt du auf jeden Fall ein größeres Potenzial.
RolandoSchäfer
Neuling
#13 erstellt: 10. Nov 2014, 23:47

Dadof3 (Beitrag #12) schrieb:
Das kann schon sein, schuld daran wird aber nicht der DAC selbst sein, sondern der Kopfhörerverstärker. Die sind manchmal einfach sehr billig und schlecht gebaut. Ein bessere Soundkarte für ein paar Zehner würde hier bereits Abhilfe schaffen.


Achso, ja ich habs tatsächlich gegenüber meinem PC-Kopfhörerausgang getestet und da hört man wirklich einen krassen Unterschied.

Ich habe noch einen Ipod-Touch, den ich mit dem kleinen DAC und ohne getestet habe. Das war nicht ganz so krass, aber doch noch deutlich hörbar. Ich dachte mit einem DAC kann man auch einfach mal den Ipod oder ein Handy anschließen, ohne immer gleich den Rechner anzumachen.


Dadof3 (Beitrag #12) schrieb:
Ob es da nun Unterschiede gibt oder nicht, darüber will ich hier nicht die 157. Diskussion anfangen, aber die Diskussion zeigt, dass die Unterschiede sehr subtil sind.


Danke für den Hinweis, ich hab bisher erst diesen einen DAC gehört. Aber dann werde ich wohl eher Geld für neue Boxen ausgeben, als für einen 600 €-DAC.


Dadof3 (Beitrag #12) schrieb:
Mit besseren Lautsprechern und einer Optimierung der Aufstellung oder der Raumakustik nutzt du auf jeden Fall ein größeres Potenzial.




Gibt es sowas wie empfehlenswerte Ständer, oder ist das egal welche man nimmt?
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 10. Nov 2014, 23:58
zwischen einem dac und einem iPod touch kann es nur an der lautstärke gelegen haben. der klang war bestimmt nicht anders.
Tywin
Inventar
#15 erstellt: 11. Nov 2014, 01:35
Eine höhere Lautstärke wird von unserem Gehirn als "besserer Klang" interpretiert. Die Lautstärke muss bei einem Vergleich angeglichen werden.

Ich kann mich nicht daran erinnern in den letzten zehn Jahren ein digitales Quell-Gerät vernommen zu haben, dass einen "schlechten" analogen Tonausgang gehabt hätte oder wo es irgendwelche relevanten Klangunterschiede zu hören gegeben hätte, die nicht auf einen Lautstärkeunterschied der Ausgangsstufen zurückzuführen war.

Sei kritisch, lass Dich nicht von solchen Faktoren oder Psychoakustik überlisten. Ich habe hier seit kurzer Zeit einen guten Phonoverstärker (400€ Klasse) stehen, wo mich auch die Psychoakustik und die höhere Ausgangslautstärke - hinsichtlich des wertigen scheinenden Gerätes - fast überlistet hätte. Unterschiede zwischen meinen verschiedenen Tonabnehmern/Nadeln/Nadelschliffen kann ich übrigens sehr gut vernehmen, wenn die Schallplatte das hergibt.

Mein hochgelobter SACD Player Sony DVP-NS 900 V spielt nicht besser als mein Billig-Notebook oder irgend eins meiner Smartphones, auch wenn ich das gerne hören wollte. Und mein Gehör ist Top in Schuss nach aktueller intensiver Untersuchung beim HNO.


[Beitrag von Tywin am 11. Nov 2014, 18:49 bearbeitet]
ATC
Inventar
#16 erstellt: 11. Nov 2014, 18:23

RolandoSchäfer (Beitrag #13) schrieb:

Achso, ja ich habs tatsächlich gegenüber meinem PC-Kopfhörerausgang getestet und da hört man wirklich einen krassen Unterschied.


Moin,

das liest man hier im Forum nicht selten,
auch das mit einem separaten DAC mögliche Störgeräusche verschwinden , gerade wenn man optisch verbindet, ist eine weitere Tatsache.

Was für ein DAC war das denn welchen du geliehen hast?
Es gibt recht günstige Dacs, bei welchen sich der Kauf natürlich lohnt wenn es aus dem KH Ausgang nur mäßig klingt,
dann ist das auch bei ´besseren Lautsprecher natürlich trotzdem zu empfehlen.

Gruß
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 11. Nov 2014, 18:46
ich denke mit so einem wirst du zufrieden sein.
http://www.abacus-electronics.de/136-0-DA-Wandler+FiiO.html
RolandoSchäfer
Neuling
#18 erstellt: 11. Nov 2014, 20:28
Ums Probehören komme ich wohl nicht rum.

Ja danke für die Warnung. Ich meine kritisches Herangehen finde ich gut.

Das mit der Lautstärke habe ich so mehr oder weniger gleich laut gestellt. Ich hab ja kein Messgerät. Mit dem DAC pus Kopfhörerverstärker höre ich aber schon eine ander Klangcharakteristik. Deutlich weniger wumsiger Bass und und gefühlt klarare Höhen. Hab den Ipod sogar mal deutlich lauter gemacht, als den anderen, fand den sound aber trotzdem nicht so angenehm wie mit DAC+Verstärker.

Ich habe ein Bisschen gegooglet weil ich mich gefragt hab, ob man Studiomonitore auch zum Musikhören benutzen kann, wenn ich jetzt nicht im Sweetspot sitze, sondern einfach rumlaufe oder auf dem Bett / Sofa liege. Oder sollte ich dann lieber passive Stereoboxen kaufen?

Diese Audiowelt kann ganz schön verwirrend sein
basti__1990
Inventar
#19 erstellt: 11. Nov 2014, 20:35

RolandoSchäfer (Beitrag #18) schrieb:
Ich habe ein Bisschen gegooglet weil ich mich gefragt hab, ob man Studiomonitore auch zum Musikhören benutzen kann, wenn ich jetzt nicht im Sweetspot sitze, sondern einfach rumlaufe oder auf dem Bett / Sofa liege. Oder sollte ich dann lieber passive Stereoboxen kaufen?

Mag sein dass HiFi-Boxen einen bisschen größeren Sweet-Spot haben, aber wenn du wirklich rumläufst und eben in einer Ecke vom Zimmer bist, dann spielen HiFi-Boxen als auch Studio-Monitore weit unter ihrem Niveau. Zur Hintergrundbeschallung reichts aber auf alle Fälle

Wenn du aber eh weniger als 50% der Zeit nicht im Sweet Spot verbringst, reichen auch diese Boxen dicke
http://www.thomann.de/de/maudio_bx5_d2.htm

Für 180€ bekommst du da echt prima Boxen.
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