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Kaufberatung Verstaerker bis 400e

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binaryplease
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 16. Apr 2015, 15:36
Hallo,

Ich habe die ADR Vivace '92 und suche derzeit nach einem passenden Verstaerker.
Die Vivace '87 hat eine Nennbelastbarkeit von 150 Watt.
Empfohlen werden für die Vivace '87 Verstärker ab 35 Watt RMS an 8 Ohm.
Fuer die '92er Version konnte ich keine Daten finden (hat die wer?), wird sich davon aber wohl kaum viel unterscheiden.

Mein Preislimit liegt bei 350-400 Euro.
Ich hoere meistens ueber den PC oder CD-Spieler, ab und an Platte. Hoeren tue ich meistens in Zimmerlautstaerke, ab und an auch mal etwas lauter.

Bisher hab ich mir angeschaut:
- NAD C 316 Bee
- NAD C 326 Bee
- Yamaha As 500

Ich bin etwas unsicher, was am besten passt. Testberichte habe ich zu allen gelesen, alle haben recht gute Bewertungen.Koennt ihr mir da weiterhelfen? Hat jemand einen Vergleich? Wie viel Leistung brauche ich ?

Vielen Dank im Vorraus!

Gruss,
Pablo
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 16. Apr 2015, 15:38
nimm den der dir am meisten gefällt. die passen alle.
Tywin
Inventar
#3 erstellt: 16. Apr 2015, 15:44
Hallo Pablo,

kauf Dir für dein begrenztes Budget den Verstärker der die gewünschte Ausstattung und die höchste tatsächliche Leistungsfähigkeit an möglichst niedrigen Impedanzen bei möglichst geringen Verzerrungen hat.

Genug Leistung - um deine Boxen bei geringen Verzerrungen voll auszureizen - hat keiner der genannten Verstärker. Dass jemand unter den Bedingungen bei Dir zu Hause dieses Leistungsdefizit jemals wahrnehmen wird, ist sehr gering.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 16. Apr 2015, 15:47 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#4 erstellt: 16. Apr 2015, 15:46
Ich würde von deiner Vorauswahl den Yamaha nehmen, weil der als einziger zum Plattenhören eine Phonoabteilung hat. Mein Alternativtipp wäre der AMC XIA 30 (ehemals AMC 306d) http://www.loftsound...f5426412aff6776ac5a0

LG
Bärchen

Edith, der erfüllt auch das von Tywin erwähnte Kriterium der Laststabilität....


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 16. Apr 2015, 15:48 bearbeitet]
binaryplease
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 16. Apr 2015, 15:47
Danke schonmal fuer die Antworten!

kleines Update:

Ein Bekannter hat mir auch einen Artech Ma-5790 sehr guenstig angeboten.
Wie ist der im Vergleich?
baerchen.aus.hl
Inventar
#6 erstellt: 16. Apr 2015, 15:54
Der Blaupunkt Artech ist, wenn noch fit, sicher kein schlechter

Der AMC hätte z.B. den Vorteil das er zwischen Vor - und Endstufe auftrennbar ist und man externe Geräte wie z.B. einen DSP einschleifen kann... wenn man das will.......


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 16. Apr 2015, 15:55 bearbeitet]
binaryplease
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 21. Apr 2015, 13:49
Hallo,

habe mir heute im laden den NAD nochmal angeschaut und angehoert und ebenfalls seinen groesseren Bruder, den NAD C 326 BEE.

Ich denke ich werde mir den 326er bestellen. Der Preisunterschied zum 316er ist nicht so gross und ich bekomme etwas mehr Leistung.

Danke nochmal fuer alle Antworten, Gruss,

Pablo.
baerchen.aus.hl
Inventar
#8 erstellt: 21. Apr 2015, 14:14
Hallo,

denk daran das die NAD keinen Anschluss für einen Plattenspieler haben und du dann einen zusätzlichen externen Phonopre brauchst

LG
Bärchen
binaryplease
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 21. Apr 2015, 19:25
Ja, das ist ein Nachteil, allerdings höre ich nicht allzu oft Platte (vielleicht 3-4 mal im Monat), deshalb ist etwas mehr Leistung denke ich vorzuziehen.

Preislich sind die Beide etwa gleich und an der Grenze von dem was ich bezahlen kann.
Qualitativ denke (hoffe ich) sind die gleich auf, aber man liest von dem NAD eigentlich nur Gutes.

AMC
Sinus Leistung 8 Ohm: 2 x 30 Watt
Sinus Leistung 4 Ohm: 2 x 40 Watt

NAD
2 x 50 Watt Mindestausgangsleistung an 8 und 4 Ohm
• 100 / 150 / 200 Watt dynamische Leistung an 8 / 4 / 2 Ohm

Gaaebe es sonst noch Gruende die gegen den NAD C326 BEE sprechen wuerden?

Gruss,

Pablo
Tywin
Inventar
#10 erstellt: 21. Apr 2015, 19:28
Was hältst Du denn vom Sherwood RX-772? Steht zwar nicht NAD/AMC drauf, kann aber im Gegenzug alles besser und mehr bei geringerem Preis.


[Beitrag von Tywin am 21. Apr 2015, 19:29 bearbeitet]
binaryplease
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 21. Apr 2015, 19:40
Was kann er denn "besser" ?
Mehr Leistung sehe ich im Datenblatt und Phonoeingang.
Interessieren würde mich wie es mit der Klangqualität aussieht verglichen mit dem NAD.
Marken sind mir ich wichtig, das ich den NAD bisher vorziehe ist auf einer Unmenge an guten Berichten begruendet.
baerchen.aus.hl
Inventar
#12 erstellt: 21. Apr 2015, 19:46
Die Leistungsangaben allein sind nicht wichtig. Sowohl der AMC als auch der NAD zeichnen sich durch Laststabilität und hohe Stromlieferfähigkeit (Ampere) aus. Je nach gewünschten Pegel ist der tatsächliche Leistungsbedarf deutlich geringen als viele denken. bei Zimmerlautstärke liegt der Leistungsbedarf oft im Milliwattbereich und mit 10 Watt handelt man sich oft schon den Ärger mit den Nachbarn ein.


Gaaebe es sonst noch Gruende die gegen den NAD C326 BEE sprechen wuerden?



Nö...... Phonopres gibt ja schon für ca 30 Euro
Tywin
Inventar
#13 erstellt: 21. Apr 2015, 19:49

Was kann er denn "besser" ?


Mehr Leistung, mehr Anschlüsse, mehr Fernbedienbarkeit, mehr Radio. Bitte schau doch selbst. Wenn Du was findest, was dieses Gerät weniger kann, hast Du gewonnen.


Mehr Leistung sehe ich im Datenblatt und Phonoeingang.


MM + MC


Interessieren würde mich wie es mit der Klangqualität aussieht verglichen mit dem NAD.


In meinen Ohren klingen Verstärker nicht, die einwandfrei funktionieren und nicht zu wenig Leistung haben.


Marken sind mir ich wichtig, das ich den NAD bisher vorziehe ist auf einer Unmenge an guten Berichten begruendet.


Ich habe schon vor 30 Jahren NAD Geräte meiner Schwester und meiner besten Freundin empfohlen. Die laufen heute immer noch einwandfrei. Da war NAD aber noch gut und günstig. Heute sind sie meist nicht schlecht, aber nach meiner Meinung nicht mehr günstig.
Fanta4ever
Inventar
#14 erstellt: 22. Apr 2015, 08:51
Hallo,

meine Empfehlung wäre der Yamaha A-S501 für unter € 300.-

Gründe:
Stufenlos einstellbare Loudness
Digitale Audio-Eingänge für Fernseher und/oder Blu-ray-Spieler
Subwoofer-Anschluss
Phono-MM-Anschluss
Speziell angefertigter Netztransformator / 12,000 uF Blockkondensatoren / stranggepresste Aluminium-Wärmetauscher
Gerätefront und Bedienelemente aus Aluminium

Die max. Leistungsaufnahme beträgt 510 W, da würde ich mir keine Sorgen bezüglich Power machen

LG
MortalSin
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 22. Apr 2015, 09:26
Hey den Yamaha S-501 habe ich gerade ausgepackt.

Ich sag nur "BESTELLEN" !! Das teil hat richtig Power und die stufenlose Loudness ist genial. Da kommt Pioneer nicht mit.

Und dazu noch Digitale Eingänge !!

Jetzt wird bei meinen Klipsch R-28F richtig Luft bewegt
binaryplease
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 22. Apr 2015, 09:31
Hmmm sieht auch interessant aus..

Dann schaut meine engere Auswahl wohl so aus:

NAD C 326 BEE
- 2 x 50 Watt Mindestausgangsleistung an 8 und 4 Ohm
- 100 / 150 / 200 Watt dynamische Leistung an 8 / 4 / 2 Ohm
- Kein Phono
- Preis ca 370

Yamaha AS 501
- 120W x 2 (max), 85W x 2 (RMS) Ausgangsleistung
- Phono Eingang
- Gefaellt mit optisch sehr gut
- Optischer Eingang, könnte irgendwann interessant werden
- Preis ca. 320

Sherwood RX 772
- RX-772 Stereo-Receiver 2x100 Watt Radio Empfänger, UKW, MW
- Phono Eingang
- Preis 350

AMC
- Sinus Leistung 8 Ohm: 2 x 30 Watt
- Sinus Leistung 4 Ohm: 2 x 40 Watt
- Phono Eingang

Kann mich jemand kurz aufklären im Bezug auf die Leistungsangaben: Welche Angaben sind die wirklich Aussagekräftigen, Sinus Leistung, Mindestleistung, RMS dynamische Leistung?

Ohne ihn gehört zu haben, sieht von den Yamaha von den technische Daten für mich am ansprechendsten aus. Den optischen Eingang könnte ich mit einer externen Soundkarte nutzen um Musik vom PC verlustfrei zu übertragen.

Gruß,

Pablo.
baerchen.aus.hl
Inventar
#17 erstellt: 22. Apr 2015, 12:01
Die Krux mit den Leistungsangaben ist das alle Hersteller etwas anderes Angeben..... RMS ist z.B. die Leistung im quadratischen Mittel. Bedeutet also nicht die Maximalleistung..... da ist meist noch Reserve.

Wie viel man tatsächlich an Leistung braucht, hängt von den Hörgewohnheiten und dem Lautsprechern ab. Bei gutem Wirkungsgrad schaffen manche Lautsprecher mit 10 Watt Ampleistung Diskothekenpegel. Wer Rücksicht auf Nachbarn nehmen muss, der braucht keine Leistungsboliden....

Der Yamaha hat eine gute Ausstattung, sieht vom Weiten gut aus ist imho aber in der Haptik ein Blender. Der Sherwood ist ein absolut solider, sauber gearbeiteter Receiver mit dem Zeug ein richtiger Klassiker zu werden. Ähnliches gilt für NAD und AMC die ihre Verwandtschaft nicht ganz leugnen können.....
Fanta4ever
Inventar
#18 erstellt: 22. Apr 2015, 12:09

baerchen.aus.hl (Beitrag #17) schrieb:
Der Yamaha hat eine gute Ausstattung, sieht vom Weiten gut aus ist imho aber in der Haptik ein Blender

Darf ich fragen warum ? Hier geht es um die neue X01 Serie, hast die die schon begutachtet ? Ich habe sie ausgiebig begrapscht und befummelt, alles 1a.

Gerätefront und Bedienelemente aus Aluminium, das hat nichts mehr mit dem Plasitkgeraffel der X00 Serie zu tun.

Was die Leistung angeht ist der AMC eindeutig der Schwächste, die anderen 3 reichen mMn locker aus.

LG
binaryplease
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 22. Apr 2015, 12:16
Nachbarn habe ich keine, darauf muss ich zwar keine Rücksicht nehmen. Sehr wohl auf meine Ohren jedoch.

Meine Hörgewohnheiten sind meist gut hörbare,deutliche Zimmerlautstärke. Ab und an höre ich mir das ein oder andere Konzert oder Album allerdings auch gerne etwas lauter an. Keine Disco aber halt was lauter.

Die Lautsprecher sind ordentliche Schränke, deshalb habe ich etwas mehr Leistung vorgezogen, ob und wie oft die nötig sein wird ist was anderes, aber ich möchte keine Sorge um Clipping und etwas Reserve haben.
Fanta4ever
Inventar
#20 erstellt: 22. Apr 2015, 12:25
Ob die Lautsprecher ordentliche Schränke sind oder kleine Kistchen ist völlig wurscht, es kommt auf den Kennschalldruck (Wirkungsgrad) an und der ist bei Standlautsprechern meisten besser als bei Kompakten.

Des halb brauchen Kompakte nicht selten den kräftigeren Amp.

Wie immer, Ausnahmen bestätigen die Regel

LG
binaryplease
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 22. Apr 2015, 12:35
Leider liegen mir die genauen Daten der Lautsprecher nicht vor.

Ich weiß bei einem Artech MA-5790 ich ca. halb bis 3/4 aufdrehen musste um meine maximal angestrebte Lautstärke zu erreichen. Das Klang allerdings nicht mehr wirklich gut.

Der Artech enspricht soweit ich weiss einem Sansui (baugleich) dieser hat:
Power output: 65 watts per channel into 8Ω (stereo)

Das mag auch an der Leisung liegen, jedoch ist der Artech schon recht alt und die Potis etwas kratzig.

Mir ist klar, dass das keine wissenschaftlich genauen Angaben sind, aber da ich kein Datenblatt zu den Lautsprechern habe, muss ich damit arbeiten.

Gruss,

Pablo
baerchen.aus.hl
Inventar
#22 erstellt: 22. Apr 2015, 12:36

Was die Leistung angeht ist der AMC eindeutig der Schwächste


Ja, hat aber das kräftigste Netzteil. Liefert bei geringer Leistung bis zu 50A Strom. Gerade bei geringeren Lautstärke für den Bass nicht unwichtig..... Ich hab den neune Yamaha schon live gesehen.... für mich trotz der Verbesserungen ein Blender, warum? Yamaha macht Werbung mit "die 70er sind zurück" da kommen die Geräte imho noch lange nicht hin........

Alle Amps reichen.....
MortalSin
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 22. Apr 2015, 19:02
Also der Wirkungsgrad sagt schon aus wie laut die Teile werden können aber da ist nicht von gutem Klang die Rede. Bass braucht einfach Leistung. Das ist überall so auch im Hifi Bereich.
binaryplease
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 22. Apr 2015, 19:46

MortalSin (Beitrag #23) schrieb:
Also der Wirkungsgrad sagt schon aus wie laut die Teile werden können aber da ist nicht von gutem Klang die Rede. Bass braucht einfach Leistung. Das ist überall so auch im Hifi Bereich.



Das heißt im Klartext, wieviel Leistung waere fuer guten Klang an den Boxen notwendig?

Gruss,

Pablo
MortalSin
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 22. Apr 2015, 21:25
Also ich würde auf jeden Fall über 50Watt nehmen. Wenn deine Ls wahrscheinlich über 100Watt Dauerleistung abkönnen würde ich einfach schauen da so nah wie möglich dran zukommen.

Wenn du mit einem zu schwachen Amp laut Musikhörst könntest dir deine Hochtöner kaputt machen wegen dem clipping das der Vs produziert.

Versuch doch den Yamaha ,der ist echt gut und kostet nicht die Welt.
baerchen.aus.hl
Inventar
#26 erstellt: 22. Apr 2015, 22:01
Wenn der Hochtöner an der Leistungsgrenze gefahren wird, geht er auch mit einem größeren Amp kaputt. Aber vorher verzerrt auch mit einem großen Amp dermaßen das man eh freiwillig zurückdreht. Und wenn man die alte Faustregel berücksichtigt das man für die Verdoppelung der Lautstärke die 10 Fache Leistung braucht, begreift man schnell, dass ein 100 Watt Amp nicht viel lauter als ein 80 Watt Amp kann und ein 200 Watt Amp nicht viel Lauter als ein 100 Watt Amp. Den Strom für den Bass kann auch ein Amp mit verhältnismäßig geringer Leistung bringen, wenn das Netzteil entsprechend ausgelegt ist. Der kleine 50Watt AMC liefert beispielsweise liefert mit bis zu 50 A Strom mehr als meine nicht gerade schwächliche Endstufe..... Die Gleichung mehr Leistung (Watt) gleich mehr Bass geht nicht auf......
Chefkoch28
Stammgast
#27 erstellt: 22. Apr 2015, 23:16

baerchen.aus.hl (Beitrag #26) schrieb:
Wenn der Hochtöner an der Leistungsgrenze gefahren wird, geht er auch mit einem größeren Amp kaputt. Aber vorher verzerrt auch mit einem großen Amp dermaßen das man eh freiwillig zurückdreht....


irrtum,

mein verstärker schaltet ab bevor er unsauber wird zum schutz der ls!

baerchen.aus.hl
Inventar
#28 erstellt: 22. Apr 2015, 23:31
Da hast Du glück das dein Amp eine entsprechende Schutzschaltung hat..... die nützt aber nur etwas wenn der Amp an seiner Leistungsgrenze ins klippen kommt....wenn der Lautsprecher ins klippen kommt bevor der Amp an der Leistungsgrenze ist, nützt die herzlich wenig
Chefkoch28
Stammgast
#29 erstellt: 22. Apr 2015, 23:46
da haste recht, aber der TE schrieb:

"Aber vorher verzerrt auch mit einem großen Amp dermaßen das man eh freiwillig zurückdreht...."

das stimmt jedenfalls nicht.

baerchen.aus.hl
Inventar
#30 erstellt: 23. Apr 2015, 00:16
Nun, das habe ich geschrieben..... das ist schon korrekt....... für die meisten werden die Verzerrungen des Lautsprechers an der Belastungsgrenze so hoch das sie freiwillig zurückdrehen... .... Es mag jedoch Pegeljunkies geben denen das egal ist....
binaryplease
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 23. Apr 2015, 11:23
So, der NAD ist ausgescheiden.
Ich habe ihn bestellt und angeschlossen.

Leider ist er zu schwach. Man hat das Gefühl er "kämpft", auch die Bässe sind sehr mau und deutliche Zimmerlautstärke ist erst bei über der Hälfte aufgedreht erreicht. Dagegen war alte Artech, welcher ein Bruchteil dessen kostet wesentlich knackiger.

Jetzt wäre die Frage welchen der anderen ich als nächstes Teste.

Der AMC hat ein kräftiges Netzteil, allerdings würde ich tippen wenn der NAD nicht reichte wird er damit die 30 bzw 40 Watt nicht ausgleichen können, oder täusche ich mich da?

Bei den anderen zwei bin ich etwas verwirrt mit den Angaben:

Yamaha AS 501
- 120W x 2 (max), 85W x 2 (RMS) Ausgangsleistung

Sherwood RX 772
- RX-772 Stereo-Receiver 2x100 Watt Radio Empfänger, UKW, MW

Welcher hat mehr Leistung bzw. ist der Sherwood in RMS oder max angegeben?
Wie habe ich diese Angaben zu vergleichen?
Gibt es noch eine gute Option, die näher an die 150W der Lautsprecher rankommt?
Gruss,

Pablo


[Beitrag von binaryplease am 23. Apr 2015, 11:33 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#32 erstellt: 23. Apr 2015, 12:15
Das Du den NAD so weit aufdrehen musst ist doch gut, da hast Du doch einen sehr feinen Regelbereich. Ist doch besser als wenn er schon nach geringer Drehung für den LS schon am Anschlag ist. Deswegen habe ich z.B. zwischen meiner Vor- und Endstufe extra einen Spannungsteiler eingebaut.

Hier noch ein Test zum AMC XIA 30 (ehemals AMC 306 d) http://www.fairaudio...l-verstaerker-1.html

Der NAD 316 und der XIA 30 sind imho leistungstechnisch sehr ähnlich könnte daher kein wesentlich anderes Ergebnis bringen. Vond beiden anderen würde ich den Sherwood als nächstes nehmen
MortalSin
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 23. Apr 2015, 12:20
Mann, bestell den Yamaha und gut ist.

Lass dich nicht so verwirren. Die 30-40Watt sind einfach zu wenig, egal ob Marantz oder NAD draufsteht.
Der Yamaha hat mindestens 85 Watt, und kann noch spitzen abfangen so wie ich das verstanden habe.

Ich hab den doch hier und habe den direkten Unterschied zwischen 30 Watt und 85 Watt.
baerchen.aus.hl
Inventar
#34 erstellt: 23. Apr 2015, 12:44

Die 30-40Watt sind einfach zu wenig


Falsch. Das ist abhängig vom Wirkungsgrad des Lautsprechers. Es gibt Lautsprecher die machen mit 10 Watt Verstärkerleistung das heimische Wohnzimmer zur Disco.
MortalSin
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 23. Apr 2015, 12:54
Ja schon aber dafür mit einen schlechten Klang.

Die Klipsch die ich habe haben glaub 95db Wirkungsgrad. Wieso klingen die Dinger jetzt erst mit dem Yamaha richtig ?

Die Bässe sind plötzlich sauber mit Druck und Definition, vorher mit Pioneer A-10K war es verwaschen aber schon laut das ist keine Frage.

Die Klipsch brauchen vielleicht weniger Watt als welche mit 85db Wirkungsgrad, trotzdem sind diese auch mit 150Watt Dauerbelastung angegeben.

Wenn ich an der PA die beiden Subwoofer mal rannehme so das das Licht anfängt zu flackern, dann weiß ich die brauchen einfach Power, egal was für ein Wirkungsgrad diese haben. Von nix kommt nix. Ganz einfach.
baerchen.aus.hl
Inventar
#36 erstellt: 23. Apr 2015, 13:15

Ja schon aber dafür mit einen schlechten Klang


Gut oder schlecht ist höchst subjektiv....... Ferner vergessen viele auch den Einfluss des Raumes. Das bei dir ein Box schlecht klingt, muss in einem anderen Raum nicht so sein.....

Warum der Pio nicht so klingt kann evtl an einem etwas weniger guten Netzteil liegen was aber nicht unbedingt etwas mit der geringeren Leistung zu tun haben muss.

Das die Klipsch trotzdem mit 150 Watt belastbar ist doch gut für Pegeljunkies... wobei nicht nur Klipsch Lautsprecher mit gutem Wirkungsgrad baut.


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 23. Apr 2015, 13:20 bearbeitet]
Chefkoch28
Stammgast
#37 erstellt: 23. Apr 2015, 14:22

MortalSin (Beitrag #33) schrieb:
Mann, bestell den Yamaha und gut ist.

Lass dich nicht so verwirren. Die 30-40Watt sind einfach zu wenig, egal ob Marantz oder NAD draufsteht.
Der Yamaha hat mindestens 85 Watt, und kann noch spitzen abfangen so wie ich das verstanden habe.

Ich hab den doch hier und habe den direkten Unterschied zwischen 30 Watt und 85 Watt.



irrtum,

ich habe die dicke endstufe mx-1000 von yamaha an nem sombetzki elektrostaten gehört und der schaltete sich nach wenigen sekunden ab bei nichtmal zimmerlautstärke. ein alter nad 3020i dagegen lief einwandfrei bei zimmerlautstärke. soviel zum thema "watt" !
MortalSin
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 23. Apr 2015, 16:01
hmm bei mir schaltet der Yamaha nicht ab

Ist auch ein etwas kindisches Beispiel oder nicht ?

Mir ist das ja wurscht, ich weiß nur das der Yamaha A-S501 besser Musik macht als der Pioneer. Ob das jetzt am Netzteil liegt, was ich nicht ganz glauben kann , da Pioneer bestimmt nicht so dämlich ist einen 2x30Watt an 8ohm Verstärker mit zu kleinen Netzteil auszustatten das nicht mal die 30Watt bringt, oder eben an der Watt Leistung.......keine Ahnung. Für mich am logischsten sind eben die mehr Watt.

Er kann sich ja was anderes kaufen.....oh warte hat er ja schon
baerchen.aus.hl
Inventar
#39 erstellt: 23. Apr 2015, 16:14

ich weiß nur das der Yamaha A-S501 besser Musik macht als der Pioneer


Wenn Du diesen Satz etwas ergänzt nämlich das der Yamaha bei dir nach deiner Meinung besser Musik macht ist das ok, denn deine Aussage zeigt eine nicht vorhandene Allgemeingültigkeit....
MortalSin
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 23. Apr 2015, 17:43
Ja genau, er macht, meiner Meinung nach, einen besseren Ton.

Und ICH denke das liegt an der Leistung. Ich denke das andere Verstärker mit der selben Leistung genauso einen guten Ton machen können. Obwohl die Loudness funktion bei Yamaha schon sehr sehr gut ist.
baerchen.aus.hl
Inventar
#41 erstellt: 23. Apr 2015, 18:13

Obwohl die Loudness funktion bei Yamaha schon sehr sehr gut ist.


Und wie sieht dein Fazit bei ausgeschalteter Loudnessfunktion?
binaryplease
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 27. Apr 2015, 17:37
Hallo,

Habe mir den Sherwood und den Yamaha bestellt und vergleiche gerade.
Mein Fazit bisher: eine Entscheidung faellt mir enorm schwer.
Ich finde beide besser als den NAD, ich kann nicht genau sagen was es ist, aber der Sound erscheind mir "voller", "runder".

Soweit die Pro-Kontras:

Sherwood:
- Haptik
- Alle Einstellungen mit der Fernbedienung machbar.
- Kein Loudnessregler, diese Einstellung gibt es nicht.
- Mehr Anschluesse und diese wirken wertiger.
- kein optischer Eingang (bisher nicht wichtig, eventuell irgendwann)

Yamaha:
- Optik, Haptik wirkt aber nicht wirklich wertig.
- Optischer Eingang
- Loudnessregler
- Bass, Hoehen Stufenlos einstellbar.

Ich finde den Loudness-Regler auch wenn nicht immer in Benutzung sehr angenehm, gerade Abends wenn man leiser hoert wirkt es sehr angenehm "fuellend"

Falls jemand Hilfe bei der Entscheidung hat, nur her damit.

Gruss,

Pablo
Tywin
Inventar
#43 erstellt: 27. Apr 2015, 18:04
Der Sherwood hat eine Loudnessschaltung. Das wäre für solch ein komplett ausgestattetes Gerät von einem solch erfahrenen Hersteller (Inkel) auch peinlich wenn so etwas nicht eingebaut wäre:

http://www.sherwood.de/products/rx_772.php

Tone Direct(Tone Defeat, Loudness)


[Beitrag von Tywin am 27. Apr 2015, 18:07 bearbeitet]
binaryplease
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 29. Apr 2015, 20:46
Hallo,

Ich habe mich fuer den Sherwood entschieden und bin sehr zufrieden.
Ich moechte mich hier nochmal fuer die sehr hilfreichen Antworten bedanken!

Gruess,

Pablo.
baerchen.aus.hl
Inventar
#45 erstellt: 29. Apr 2015, 20:47
Viel Spaß mit deiner neuen Gerätschaft
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