Verstärker für Wharfedale Diamond 10.2 gesucht

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Bastkop
Neuling
#1 erstellt: 08. Mai 2015, 20:42
Hallo liebes Hifi-Forum!

Seit längerer Zeit bin ich hier schon ein stiller Mitleser und muss jetzt doch mal einen Beitrag loswerden.

Ich suche einen passenden Stereoverstärker für meine Wharfedale Diamond 10.2.
Diese werden von mir momentan an einem Jvc Rx-558R betrieben.
Ich hab schon verschiedene Lautsprecher an dem Verstärker gehört und empfinde ihn gerade im Bassbereich etwas dünn und aufgrund des relativ geringen Wirkungsgrades der Wharfedale von 86dB als schwach auf der Brust.

Es soll ein gebrauchter für um die 100€ werden, welcher auch etwas älter sein kann (>1990).
Sollte etwas mehr Geld eine bedeutend sinnvollere Investition darstellen, kann ich noch etwas locker machen.
Können muss er eigentlich nur Verstärken. Ein Pre-Out zum Anschluss eines Subwoofers wäre nett, ist aber kein Muss, da sich viele Subwoofer ja auch per Hochpegeleingang versorgen lassen.
In dem Fall wäre die Möglichkeit zum Anschluss von zwei Lautsprecherpaaren nötig.
Eine Fernbedienung wäre ebenfalls ganz nett, muss aber nicht unbedingt sein.
Ich höre noch in einem 18m² Zimmer (ziehe evtl. nächstes Jahr aus) bei meist zimmer- oder gehobener Lautstärke. Selten auch mal "laut".
Versorgt werden soll das Gespann von einer Xonar D1 mit MP3s, aber auch FLAC Dateien.

Der Markt an gebrauchten Geräten ist ja dermaßen unübersichtlich, weshalb ich hier auch noch einmal nachfragen möchte.
Ein paar Amps sind mir schon ins Auge gefallen, und ich würde gerne wissen ob diese eventuell taugen:

- Pioneer A-676
-> Könnte ich in "gutem" Zustand für 100€ bekommen.

- Harman Kardon HK 970/980

- Yamaha AX 397

Ansonsten wäre es cool, wenn ihr mir ein paar Geräte nennen könnt, nach denen ich ausschau halten kann.

PS: Ich bin noch Schüler, also steinigt mich bitte nicht für mein geringes Budget.


Gruß, Sebastian


[Beitrag von Bastkop am 08. Mai 2015, 20:51 bearbeitet]
basti__1990
Inventar
#2 erstellt: 08. Mai 2015, 21:34
86db/W ist ganz ein normaler Wirkungsgrad, mit einem anderen Verstärker wirst du nicht mehr Bass hinbekommen. Oder ist es etwa so, dass du den Jvc Rx-558R fast auf Anschlag aufgedreht hast und dir es immernoch zu leise ist?

Eventuell hast du bei den Boxen einfach nur die falsche Wahl getroffen, denn da deine Boxen am PC hängen, wären aktive Nahfeld-Monitore besser gewesen, da sie tiefer runter kommen.
Janine01_
Inventar
#3 erstellt: 08. Mai 2015, 21:51
Ich würde sagen du behälst den Verstärker (der bringt nämlich keinen Bass) und kaufst dir einen Sub dazu dann wird eher ein Schuh draus.
Schau dir mal den hier an klick http://www.amazon.de...rds=mivoc+hype+10+g2


[Beitrag von Janine01_ am 08. Mai 2015, 21:57 bearbeitet]
Lars_1968
Inventar
#4 erstellt: 08. Mai 2015, 21:57
Dies wäre eine Alternative zum Mivoc: http://kleinanzeigen...-172-3413?ref=search

XTZ ist was feines, ich weiß aber nicht, wie gut der 8" Sub ist. http://kleinanzeigen...172-16235?ref=search
Bastkop
Neuling
#5 erstellt: 08. Mai 2015, 22:29
@basti__1990:
Die Lautsprecher stehen in 2,50m Abstand zum Hörplatz neber dem TV. Der PC dient lediglich als Quelle.
Gehört wird auf der Couch.
Der Abstand zwischen den Lautsprechern beträgt 2,10. Sie stehen dabei (noch) auf anderen LS in 60cm Höhe und haben nach hinten 40cm Platz und zur Seite jeweils 1,50m.
Von daher denke ich, dass zumindest mal die Sache mit der Aufstellung ganz gut passt.

Mit dem Bassbereich meine ich eigentlich nicht den Tiefgang an sich, sondern wieviel Druck da bei entsprechender Lautstärke dahinter ist.
Der Verstärker hat z.B. einen Sub-Out, an den ich zum Test einen alten ranzigen Kenwood Sub rangehongen hab.
Das Ergebnis war, dass egal wie man den Pegel des Subs einstellt, er zwar verhältnismäßig laut wird, aber keinen Druck hat. Hänge ich den selben Sub an meine Xonar D1 und lasse ihn dort mit Frequenzweiche(über Treiber) mitlaufen, hat er abgesehen, dass es sich nicht wirklich gut anhört, da der Sub schlecht ist, wenigstens mal ordentlich Druck.
Den selben Eindruck hatte ich, als ich meine alten LS an einem anderen Verstärker betrieben habe.


Daher denke ich, dass es bei meinem Verstärker weniger an der Leistung der Endstufe mangelt, sondern einfach die Vorstufe schlecht ist. Ist ja auch kein Stereoverstäker, sondern ein 5-Kanal.

@Lars_1968 & Janine01:
Subs bin ich mir zur Zeit auch schon am anschauen; den XTZ und den JBL hab ich unter anderem ebenfalls ins Auge gefasst.
Wollte halt, dass erst einmal die Basis Verstäker-LS stimmt, bevor ich anfange da irgendwas mit nem Subwoofer zu verschlimmbessern


[Beitrag von Bastkop am 08. Mai 2015, 22:44 bearbeitet]
basti__1990
Inventar
#6 erstellt: 08. Mai 2015, 23:44

Bastkop (Beitrag #5) schrieb:

Das Ergebnis war, dass egal wie man den Pegel des Subs einstellt, er zwar verhältnismäßig laut wird, aber keinen Druck hat. Hänge ich den selben Sub an meine Xonar D1 und lasse ihn dort mit Frequenzweiche(über Treiber) mitlaufen, hat er abgesehen, dass es sich nicht wirklich gut anhört, da der Sub schlecht ist, wenigstens mal ordentlich Druck.

Da war wohl eher die Trennfrequenz eine andere oder?


Daher denke ich, dass es bei meinem Verstärker weniger an der Leistung der Endstufe mangelt, sondern einfach die Vorstufe schlecht ist. Ist ja auch kein Stereoverstäker, sondern ein 5-Kanal

Einer Vorstufe ist es völlig wurst wie viele Kanäle sie hat. Solange das Gerät keinen Defekt hat, hat die Vorstufe keinen Effekte darauf ob der Bass "drückt" oder auch nicht.

Und um das mal ganz klar zu stellen, aus zwei 16cm Tief-Mitteltöner wirst du niemals diesen Druck haben, den du dir erwünschst. Du kannst ein bisschen den 60Hz Bereich per EQ anheben, aber viel mehr ist nicht drinnen.
Gerade wenn das Geld knapp ist, sollte man nicht solche Versuche ("Mehr Druck durch andere Vorstufe") machen.


[Beitrag von basti__1990 am 08. Mai 2015, 23:45 bearbeitet]
dktr_faust
Inventar
#7 erstellt: 09. Mai 2015, 09:01
Aus den Lautsprechner wirst Du nie mehr Druck im Bass zaubern. Der JVC kann den Diamond genug Strom geben.

Bass ist nicht einfach und nur "einen ranzigen Sub" anzuschließen und mal zu gucken, da musst Du Dir richtig Mühe geben mit Aufstellung, Einstellung und nicht zu letzt Geräteauswahl. Trotzdem ist das der einzige Weg* über den Du bekommst was Du willst.

Ergo Du brauchst keinen neuen Verstärker....wenn Du aber einen neuen Verstärker willst (was völlig ok wäre), dann sieht die Sache anders aus

Grüße

*abgesehen von der Option des "akustischen Selbstbetruges": Wenn Dir einen neuen Amp kaufst, dann wird es für DICH sicher ganz anders und viel besser klingen (schließlich hast Du ja was tolles neues und das muss besser sein) - nur für den REST klingt es immer noch gleich. Das ist auch keine Schande, ist uns allen schon (mehrmals) passiert.....die Frage ist nur, ob Du für Selbstbetrug einen Haufen Geld ausgeben willst .


[Beitrag von dktr_faust am 09. Mai 2015, 09:37 bearbeitet]
Bastkop
Neuling
#8 erstellt: 09. Mai 2015, 10:50

basti__1990 (Beitrag #6) schrieb:
Da war wohl eher die Trennfrequenz eine andere oder? ;)


Jo, bei der Xonar 70Hz und beim JVC kp. Der Sub hat keine Frequenzweiche. Kann auch gut sein, dass der übers ganze Spektrum mitgelaufen ist. Dachte nur, dass da trotzdem etwas bei rüberkommen müsste.
War nicht sehr wissenschaftlich, gebe ich zu .


Einer Vorstufe ist es völlig wurst wie viele Kanäle sie hat. Solange das Gerät keinen Defekt hat, hat die Vorstufe keinen Effekte darauf ob der Bass "drückt" oder auch nicht.


Nun ja, bei allem was man so über Verstärker liest, könnte man durchaus meinen, sie hätten einen Einfluss auf das Klangbild, wie die Lautsprecher selbst. So dachte ich, dass der JVC (Einstiegs AVR aus 2000) nicht gerade das tollste Ergebnis zaubern würde.


Und um das mal ganz klar zu stellen, aus zwei 16cm Tief-Mitteltöner wirst du niemals diesen Druck haben, den du dir erwünschst. Du kannst ein bisschen den 60Hz Bereich per EQ anheben, aber viel mehr ist nicht drinnen.


Habe hier noch zwei Selbstbaulautsprecher anno 1980 mit jeweils einem 20cm Tief-Mitteltöner stehen, aus denen noch weniger kommt. Hatte die früher mal an einem Reciever einer billig Stereoanlage (Fabrikat weiß ich leider nicht mehr) betrieben und hab in Erinnerung, dass da deutlich mehr kam.

Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass ich nicht auf der Suche nach mehr Tiefenfundament bin, als in der Musik wirklich vorhanden ist. Ich bin auch kein autoradiogestörter Technofetischist.


dktr_faust (Beitrag #7) schrieb:
Bass ist nicht einfach und nur "einen ranzigen Sub" anzuschließen und mal zu gucken, da musst Du Dir richtig Mühe geben mit Aufstellung, Einstellung und nicht zu letzt Geräteauswahl. Trotzdem ist das der einzige Weg* über den Du bekommst was Du willst.


Das mit der Aufstellung, Einstellung und Auswahl ist mir schon klar und ich weiß ich auch eigentlich genau was ich will, nur dachte ich, dass da erstmal ein besserer Verstärker nötig wäre, da ja manche Geräte dermaßen schlecht geredet werden und ich mir keineswegs vorstellen kann, dass der JVC als "gut" zu bezeichnen wäre.



Ergo Du brauchst keinen neuen Verstärker....wenn Du aber einen neuen Verstärker willst (was völlig ok wäre), dann sieht die Sache anders aus ;)


Wenn ihr mir getrost davon abraten könnt, dann lass ich des mal sein und hol mir einen Sub dazu.



*abgesehen von der Option des "akustischen Selbstbetruges": Wenn Dir einen neuen Amp kaufst, dann wird es für DICH sicher ganz anders und viel besser klingen (schließlich hast Du ja was tolles neues und das muss besser sein) - nur für den REST klingt es immer noch gleich. Das ist auch keine Schande, ist uns allen schon (mehrmals) passiert.....die Frage ist nur, ob Du für Selbstbetrug einen Haufen Geld ausgeben willst .

Eigentlich ja nicht
Ich stehe mit meinen 18 Jahren noch ziemlich am Anfang mit der ganzen Hifi-Sache und lasse mich gerne eines besseren belehren.


Danke schon mal für die schnellen Antworten
basti__1990
Inventar
#9 erstellt: 09. Mai 2015, 11:23

Bastkop (Beitrag #8) schrieb:

basti__1990 (Beitrag #6) schrieb:
Da war wohl eher die Trennfrequenz eine andere oder? ;)


Jo, bei der Xonar 70Hz und beim JVC kp. Der Sub hat keine Frequenzweiche. Kann auch gut sein, dass der übers ganze Spektrum mitgelaufen ist. Dachte nur, dass da trotzdem etwas bei rüberkommen müsste.

Wahrscheinlich wird das die Lösung für dein Problem sein, neuer Sub. Entweder nutzt du dann die Integierte Trennfrequenz-Funktion oder schließt ihn direkt an die Xonar an.
Als Schüler würde ich dir dann glatt zum MIVOC HYPE 10 G2 raten.


Habe hier noch zwei Selbstbaulautsprecher anno 1980 mit jeweils einem 20cm Tief-Mitteltöner stehen, aus denen noch weniger kommt.

Weniger geht immer
Bastkop
Neuling
#10 erstellt: 09. Mai 2015, 12:30
Hm, der schaut ja schon mal ganz nett aus.
Mit der Anlage soll halt so gut wie ausschließlich Musik gehört werden. Die Performance bei Filmen ist mir schon fast egal.
Wie kann ich im Vergleich dazu gebrauchte Kandidaten alâ Elac 111.2 oder Canton AS 85.2 einschätzen?
Der kleine XTZ bzw. der oben genannte JBL scheinen ja auch recht brauchbar zu sein..

Ja ich weiß, am besten alles probehören, aber das is auch wieder so ne Sache
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