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[Suche] Verstärker für Wharfedale Diamond 10.2

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QrissirQ
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 19. Nov 2013, 22:41
Hallo,

Ich bin auf der Suche nach einem Verstäker für die folgenden Lautsprecher, die mich ziemlich aus den Socken gehauen haben:

Wharfedale Diamond 10.2 (350€/Paar)
Heco Metas XT 301 (220€/Paar)
Dali Zensor 1 (260€/Paar)

Dazu brauche ich einen passenden Verstärker und eine Antwort auf die Frage welche der LS ich nehme und ob mit Subwoofer.

Lautsprecher für den Schreibtisch: 4,5m Länge, 90cm tief – viel Platz also
Raumgröße: 25-30m²
Moneten: max. 600€ (inkl. LS)

Die LS habe ich bereits alle mehrfach hier zu Hause probe gehört (mir mehreren Verstärkern) und bin von der Klarheit und Punktgenauigkeit sehr begeistert. Allerdings fehlt der Bass (nicht bei Klassik) vielmehr bei basslastiger Elektronischer Musik oder schon bei Rockklassikern.
Wharefedale/Heco haben auf Grund der Bauart natürlich mehr Raumklang, die Dali müssen sich aber nicht verstecken.

Frage 1: Dazu passender Verstärker?

Frage 2: Subwoofer? Und wenn welcher?

Frage 3: Wie Sinnvoll ist Bi-Wiring?

Hier zu stehen habe ich einen Denon AVR X1000 und einen Denon PMA 520 AE getestet. Diese Plastikregler machen aber wenig Spaß.
Mir fehlt leider das Wissen welche Amps/Woofer was taugen.
Mal im InterWebz angeschaut habe ich mir diese (andere, bessere Vorschläge gerne vllt. auch einer zu dem finanziell ein Sub passt):

Block V250 (250€)
Marantz PM6004 (274€)
NAD C316BEE (360€)

Ich danke euch für eure Antworten

Gruß

QrissirQ


[Beitrag von QrissirQ am 19. Nov 2013, 22:53 bearbeitet]
QrissirQ
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 20. Nov 2013, 14:45
Ich habe jetzt noch den hier entdeckt:

TEAC A-R650 Stereo Amplifier

Was sagt ihr dazu?


[Beitrag von QrissirQ am 20. Nov 2013, 14:45 bearbeitet]
thewas
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 20. Nov 2013, 15:03
Schönes Teil und sehr guter Preis!
QrissirQ
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 20. Nov 2013, 15:24
Äh, Danke.
Könntest du mir das noch etwas differenzieren – im Bezug auf Leistung bezogen auf die Lautsprecher. Klang? Hat einen recht hohen Klirrfaktor das Teil.
Wenn du das Gerät hast – sind die Regler aus Metall und wie ist die Verarbeitung?
So eine Kurzrezension wäre mir sehr hilfreich. Subwoofer kann man anscheinend nicht anschließen. Bi-Wiring funktioniert wohl.


[Beitrag von QrissirQ am 20. Nov 2013, 15:25 bearbeitet]
thewas
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 20. Nov 2013, 15:50

QrissirQ (Beitrag #4) schrieb:
Äh, Danke.
Könntest du mir das noch etwas differenzieren – im Bezug auf Leistung bezogen auf die Lautsprecher.

Ja, mehr als genug für die 10.2.

Klang?

Anständige Verstärker wie dieser haben keinen Eigenklang, sie verstärken nur.

Hat einen recht hohen Klirrfaktor das Teil.

Wo hast du das gesehen?

Wenn du das Gerät hast – sind die Regler aus Metall und wie ist die Verarbeitung?

Dieses Modell nicht, aber bei TEAC Geräten ist die Verarbeitung und Zuverlässigkeit eigentlich überdurchschnittlich.

Subwoofer kann man anscheinend nicht anschließen.

Höchstens über Tape-Out, da müsste man aber die Sub Lautstärke direkt immer am Sub regeln.

Bi-Wiring funktioniert wohl.

Bringt aber nichts.
QrissirQ
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 20. Nov 2013, 16:18
Da stehts: LINK: Klirrfaktor von 0,5%.
Ich will mich jetzt nicht aus dem Fenster lehnen ob das was ausmacht, hier im Forum habe ich aber gelesen, dass ein Klirrfaktor von 0,1% bereits bemerkbar ist. Die meisten Verstärker, die ich mir bisher angschaut habe, stehen bei 0,08%.
Das mit dem Klirr habe ich HIER gelesen.

Ich muss jetzt auch noch eine Frage für Dummies stellen, damit ich es einmal verstehe:
Wo liegt der Unterschied zwischen einem Verstärker wie dem Teac A-R650 und einem AVR wie dem Marantz SR 5006 (mal abgesehen von der Menge an Eingängen und den HDMI/DLNA/Airplay-Features). Die Verstärker haben doch eine ähnliche Leistung und steuern die LS gleich an?

Warum sollte man sich also nicht einen AVR an Stelle eines "normalen" Verstärkers holen – wenn Mittel bis Oberklasse Verstärker und AVR in der Regel gleich viel kosten? Man bekommt doch viel mehr fürs Geld.

Wird der Ton verzerrt (die meisten AVRs bieten auch direct Sound Modi)? Wo ist der Haken?


[Beitrag von QrissirQ am 20. Nov 2013, 16:25 bearbeitet]
thewas
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 20. Nov 2013, 16:50

QrissirQ (Beitrag #6) schrieb:
Da stehts: LINK: Klirrfaktor von 0,5%.[
Ich will mich jetzt nicht aus dem Fenster lehnen ob das was ausmacht, hier im Forum habe ich aber gelesen, dass ein Klirrfaktor von 0,1% bereits bemerkbar ist. Die meisten Verstärker, die ich mir bisher angschaut habe, stehen bei 0,08%.
Das mit dem Klirr habe ich HIER gelesen.

Das ist auch alles korrekt , nur wird die Maximalleistung immer bei einer bestimmten willkürlichen Klirrgrenze gemessen und angegeben und um diese handelt es sich dort, bei anderen Herstellern sogar 1 oder 10%, bei niedrigeren Pegel ist auch der Klirr um Größenordnungen drunter, also alles ist gut.

Ich muss jetzt auch noch eine Frage für Dummies stellen, damit ich es einmal verstehe:
Wo liegt der Unterschied zwischen einem Verstärker wie dem Teac A-R650 und einem AVR wie dem Marantz SR 5006 (mal abgesehen von der Menge an Eingängen und den HDMI/DLNA/Airplay-Features). Die Verstärker haben doch eine ähnliche Leistung und steuern die LS gleich an?

Ja, wobei AVR meistens nicht die angegebene Maximalleistung auf allen Kanälen gleichzeitig abgeben können, brauchen sie aber auch in der Praxis nicht, der Heli kommt ja nur aus einer Richtung

Warum sollte man sich also nicht einen AVR an Stelle eines "normalen" Verstärkers holen – wenn Mittel bis Oberklasse Verstärker und AVR in der Regel gleich viel kosten? Man bekommt doch viel mehr fürs Geld.
Wird der Ton verzerrt (die meisten AVRs bieten auch direct Sound Modi)? Wo ist der Haken?

Es gibt eigentlich keinen Haken, Stereo ist inzwischen ein Nischenmarkt und somit gibt es nicht die Kostenersparnis durch Mengen wie bei AVRs, leider. Oft gibt es noch Vorteile bei Stereoverstärkern bezüglich Haptik, Gehäusematerialien, Zuverlässigkeit und einfache Bedienung, aber nicht so groß wie der Preisunterschied wegen oberem Grund.


[Beitrag von thewas am 20. Nov 2013, 16:51 bearbeitet]
horr
Inventar
#8 erstellt: 20. Nov 2013, 16:51

QrissirQ (Beitrag #6) schrieb:
Wo ist der Haken?


Keiner dran

Die Preise für Verstärker und AVRs richten sich auch stark nach den Verkaufszahlen und der Konkurrenz.

AVRs sind wohl derzeit stärker nachgefragt, deshalb in größeren Stückzahlen gebaut und günstiger.

Wenn man nur Stereo hören will, kann man sich einen älteren gebrauchten AVR der früheren Spitzenklasse holen und damit schön Stereo hören.

Ich hab mir einen Onkyo TX-DS 797 (UVP 1699 € -in 2001) in der Bucht für 80 € geangelt - 18 kg - 550 Watt Netzteil - funktioniert für Stereo einwandfrei.

MFG

Christoph
QrissirQ
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 20. Nov 2013, 18:35
Ich danke euch beiden für die ausführlichen Antworten. Das hat den Schleier ein wenig gelüftet.

Jetzt würde ich gerne noch einmal zur Verstärkerwahl zurück kommen.
Wie beschrieben darf es gerne einer der drei LS in Kombination mit einem Verstärker sein. Da die LS von Natur aus nicht genug Tiefgang für basslastige Musik haben, wäre zukünftig ein Subwoofer nötig. Gerne auch schon gleich.
Da meine Kenntnis im Bereich Verstärker (vor allem die alten – die neueren habe ich schon gut durchkämmt) und im Bereich Subwoofer noch sehr beschränkt ist, wäre ich für Tipps und Kaufempfehlungen mehr als dankbar. Bombastische Parties will ich damit nicht feiern.

Wie eben festgestellt ist es egal ob purer Stereo-Amp oder AVR. Was mich bei den AVRs lediglich stört sind fehlende Regler für Höhen und Tiefen, die man bei unterschiedlichen Musikrichtungen und Gemütszuständen dann doch auch mal benötigt. Bei AVRs muss man sich erst umständlich durchs Menü fummeln.
Mehr als 600€ sind nicht drin (für Amp+LS oder Amp+LS+Sub) – als Student ist das auch schon eine Menge Holz.

Der TEAC A-R650 sieht hübsch aus und ist in der Zwischenzeit sogar noch mal 8 Pfund günstiger geworden, hat aber keinen Sub Out.
Den Marantz SR 5006 könnte ich für 280€ in silber/gold bekommen (ist zwar nicht meine Farbe, aber naja).
Den Denon AVR-2310 für 190€

Schlagt mir gerne andere vor. Wenns Netzwerkfähig mit Airplay kann – Supergeil, wenns es einfach eine leistungsstarke Stereo-Metallleiste mit drei Reglern von vor 10 Jahren ist – auch top, wenn ich etwas von den 600€ behalten kann. Einen alten AVR ohne HDMI halte ich bloß für nicht Sinnvoll, da die Dinger ja doch eine Menge Platz wegnehmen – vor allem wenn ich zukünftig sonst nichts außer Stereo damit machen kann.

Wichtig ist mir nach wie vor ein präziser und klarer Klang. Das bringt einfach viel Freude.


[Beitrag von QrissirQ am 20. Nov 2013, 18:45 bearbeitet]
thewas
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 20. Nov 2013, 20:32
Einen Sub gut an die Hauptlautsprecher anzubinden ist nicht trivial und wird deutlich besser und einfacher gemacht mit einem AVR mit Audyssey MultEQ XT oder XT32, würde so einen erstmal holen mit den Lautsprechern und später bei Bedarf einen Sub nachrüsten. Hier einer der günstigsten aktuellen mit sowas, hat auch Netzwerkfähigkeit und Airplay http://www.idealo.de...avr-x1000-denon.html deine beiden Vorschläge sind veraltet und kaum günstiger.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 20. Nov 2013, 20:41

thewas (Beitrag #10) schrieb:

Hier einer der günstigsten aktuellen mit sowas, hat auch Netzwerkfähigkeit und Airplay http://www.idealo.de...avr-x1000-denon.html deine beiden Vorschläge sind veraltet und kaum günstiger.


Das alles hat auch der Marantz SR5006 und noch deutlich mehr, vieles davon bekommt man heute erst bei viel teureren Geräten geboten,
außerdem wirkt der Marantz insgesamt nicht ganz so "labil" wie der Denon, ist aber gebraucht und kostet dennoch fast genau so viel!

Saludos
Glenn
QrissirQ
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 20. Nov 2013, 21:51
Den Denon AVR X-1000 habe ich testweise hier stehen. Eigentlich ein nettes Gerät – nur diese Plastikregler fühlen sich in Haptik und Response ziemlich komisch an. Macht wenig Spaß daran zu drehen. Der Neupreis lässt leider auch wenig Raum für einen Sub.

Letzten Endes bleiben sowieso nur 100€ für einen Sub. Das ist nicht viel – aber eine Idee, die ein wenig kickt und punktgenau ist?
thewas
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 20. Nov 2013, 22:19
Um die 100€ für einen Sub ist schon arg wenig, für das Geld sollen die Mivoc anständig sein:
http://www.ebay.de/i...ebayCategoryId=14990
http://www.ebay.de/i...ebayCategoryId=14990
QrissirQ
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 22. Nov 2013, 14:55
So… ich habe den TEAC jetzt hier stehen. Ganzschöner Brocken.
Man merkt, dass mit der nun passenden Ausgangsleistung etwas mehr kommt, auch der Tiefgang ist ausreichend bemerkbar geworden.

Ich habe die ganz normal verkabelt und auch testweise mal per A+B Bi-Wiring angeschlossen. Ich weiss das bringt akustisch keinen (merklichen) Vorteil aber dazu nun zwei Fragen:

1) Bi-Wiring über A+B kombiniert zwei Ausgänge – erhöht quasi den Kabelquerschnitt. Meine Idee dahinter ist, dass der Hoch und Tieftöner somit seinen eigenen Kanal erhälten. Der LS selbst splittet das Signal ja auf soweit ich weiss. Haltet ihr das für Sinnvoll? Durch die doppelte Verkabelung ist nun merklich mehr Leistung dahinter und ich muss nur noch wenig die Lautstärke aufdrehen. Kann ich mit der aktuellen Leistung die LS beschädigen?

2) Kein Bi-Wiring – kann ich dann nicht den B-Kanal verwenden um einen Sub anzuschließen, falls ich mal der Meinung seinen sollte einen zu brauchen. Aktive Subwoofer filtern doch die benötigte Frequenz einfach ab und gut – oder habe ich das falsch verstanden?

Nochmal was allgemeines:
A (120Watt) / B (90 Watt) ist wahrscheinlich ein und dieselbe Endstufe parallel geschaltet? Ich habe nichts gefunden ob das zwei Endstufen sein könnten.
Wenn Bi-Wiring = ja, sollte der Ausgang mit mehr Leistung dann an den Hoch- oder Tieftöner?

Das ganze ist jetzt mit je 2,50m langen 2x4mm Vollkupferkabeln und vergoldeten Nakamichi Bananensteckern angeschlossen – gabs für wenig Geld. Taugt was oder?

Besten Dank für die Antworten! Dann bin ich mit meiner Suche auch so gut wie am Ende angelangt!
thewas
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 22. Nov 2013, 15:46
Dein TEAC hat nur eine 2-Kanal Endstufe, das heisst es ändert sich absolut nichts außer dem Kabelquerschnitt wenn du Biwiring machst.

Bei 2,5m Länge hätten sogar 1,5mm² Querschnitt ausgereicht, also weit im grünen Bereich.

Viel Spaß damit!


[Beitrag von thewas am 22. Nov 2013, 15:47 bearbeitet]
QrissirQ
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 22. Nov 2013, 20:25
Ah. Gibts da einen Schlüssel um das auszurechnen? Würde mich mal interessieren.

Könntest du mir noch auf Punkt 2) antworten – dann weiss ich erstmal alles was ich brauche.
Tywin
Inventar
#17 erstellt: 22. Nov 2013, 20:41

2) Kein Bi-Wiring – kann ich dann nicht den B-Kanal verwenden um einen Sub anzuschließen, falls ich mal der Meinung seinen sollte einen zu brauchen. Aktive Subwoofer filtern doch die benötigte Frequenz einfach ab und gut – oder habe ich das falsch verstanden?


Einen Subwoofer mit Hochpegeleingängen (Lautsprecherkabel-Eingängen) kannst Du selbst an einem Verstärker mit nur einem Paar Lautsprecheranschlüssen problemlos parallel anschließen, der hat einen ausreichend hohen Eingangswiderstand, dort wird nur die Musikinformation abgegriffen.


[Beitrag von Tywin am 22. Nov 2013, 20:45 bearbeitet]
thewas
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 22. Nov 2013, 22:11
Zu 2) sehe ich hat Tywin schon perfekt geantwortet, Kabelrechner gibt es hier http://www.hifi-forum.de/viewthread-42-92.html
QrissirQ
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 22. Nov 2013, 22:55
Großartige Hilfe!

Es ist der TEAC A-R650 + Heco Metas XT 301 geworden (440€)
Wenn ich lieb zu mir bin vielleicht auch TEAC A-R650 + Wharfedale Diamond 10.2 (580€) – da muss ich aber nochmal drüber schlafen.

Zum Dank gibt es auch zwei Bilder

Studentische langeweile:

hifi_1hifi_2


[Beitrag von QrissirQ am 22. Nov 2013, 22:58 bearbeitet]
thewas
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 22. Nov 2013, 23:08
Schöne Vorgehensweise, sehe mehrere Lautsprecher dort, bitte schreib mal paar Worte zu deinen Klangeindrücken und Vergleich.
QrissirQ
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 23. Nov 2013, 00:07
Ich werde, wenn ich Zeit habe einen kurzen Artikel drüber schreiben und hier posten.

Kurz zusammengefasst:

Verstärker:
TEAC A-R650 – Gut verarbeitet aber so groß wie ein AVR, Leistungsstark
Denon AVR-X1000 – Funktionsbombe, Leistungsstark, Plastikregler fühlen sich schlecht an, etwas weiches Gehäuse
Denon PMA-520AE– Nicht so stark, dafür günstig, Plastikregler, Drehhaptik ist gut, LS Anschlüsse machen ordentlichen Eindruck

Lautsprecher:
Wharfedale Diamon 10.2 – die Besten der getesteten. Unglaublich klar und Präzise auf den Ton genau. Bin stark beeindruckt
Magnat Vector 203 – günstigster LS der vier, Deftigster Bass, leider klingt er immer ein wenig als ob man eine Hand davor hält, nicht so frei
Heco Metas XT 301 – die Konkurrenz zu den Wharfedale, sehr gut verarbeitet, klingen sehr ähnlich – ein wenig stumpfer, brauchen viel Watt
Dali Zensor 1 – kann in puncto Präzision und Klarheit locker gegen den Wharfedale und Heco anstinken, kleiner Korpus = wenig Raumklang

Komplettsysteme mit frei stehenden LS:
Pioneer X-HM71-K – Klein, gleicher Funktionsumfang wie der Denon AVR-X1000!, die LS klingen leider wie zwei aneinandergekotete Konservendosen
Magnat MC-2-S – Röhrenvorverstärker (Marketinggag?!), sehr solide, hervorragend verarbeitet, Gute LS Eingänge und vergoldete Anschlüsse die LS haben für die Größe ordentlich Dampf – können zwar in Punkto Klarer Klang nicht mit den Dali Zensor 1 mithalten aber not bad

Das habe ich alles kreuz und quer gegengehört. Die obige Meinung ist quasi eine Zusammenfassung davon. Zu den Verstärkern ist mir aufgefallen, dass es einen akustischen Unterschied zwischen dem Denon PMA-520AE und dem TEAC A-R650 gab – der Denon war etwas dumpfer, was das Gefühl von mehr Raumklang gab – dafür in der Klarheit und Präzision einbußen hatte.

Mehr Info kommt bald.

Zwei Fragen aus den andern Posts habe ich noch:
1) Bi-Wiring sollte ich den High- oder den Low-Pass an den stärkeren der beiden Ausgänge anschließen?

2) Mir ist beim Bi-Wiring aufgefallen, dass ich nicht mehr so weit aufdrehen musste um Lautstärke zu bekommen – ist eigtl. auch logisch, da wesentlich mehr Watt anliegen - kann ich mir damit aber die LS kaputt machen (Weil die Spulen zu heiß werden oder was auch immer)?


[Beitrag von QrissirQ am 23. Nov 2013, 00:15 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#22 erstellt: 23. Nov 2013, 00:17

) Mir ist beim Bi-Wiring aufgefallen, dass ich nicht mehr so weit aufdrehen musste um Lautstärke zu bekommen – ist eigtl. auch logisch, da wesentlich mehr Watt anliegen - kann ich mir damit aber die LS kaputt machen (Weil die Spulen zu heiß werden oder was auch immer)?


Du hast immer nur 2 Kanäle (Endstufen) benutzt. Ein Stereoverstärker hat auch nur zwei Kanäle (Endstufen), somit gibt es nicht mehr Leistung. Bzw. nur die Mehrleistung die ansteht wenn Lautsprecher mit geringerer Impedanz angeschlossen werden.

Mit dem völlig sinnlosen BiWiring hast Du aber den Widerstand durch die Parallelschaltung stark reduziert, was den Verstärker gefährden kann.

Für den Verstärker sind derzeit zwei Paar Lautsprecher parallel angeschlossen:

http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0110192.htm


[Beitrag von Tywin am 24. Nov 2013, 17:32 bearbeitet]
QrissirQ
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 23. Nov 2013, 00:19
Das Magnat-System habe ich übrigens über Kontakt recht günstig erstanden. Wenn es jemand haben möchte, für 450€ gebe ich es ab. Ist im Handel/Onlineshops aktuell noch teurer. Sonst schicke ich es morgen zurück.
QrissirQ
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 23. Nov 2013, 00:23
@ Tywin
Dann habe ich mich wohl vertan – irgendwie hatte ich immer das Gefühl gelesen zu haben, dass die beiden Ausgänge auf Ebene A mehr Watt ausspucken als die parallelen darunter auf Ebene B. Was passiert dann eigtl. wenn A+B aktiviert ist. Teilen die sich dann die Energie oder haben beide trotzdem voll Leistung?


[Beitrag von QrissirQ am 23. Nov 2013, 00:24 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#25 erstellt: 23. Nov 2013, 00:29
Du hast nur zwei Endstufen in einem Stereoverstärker. Allerdings gibt der Verstärker z.B. an 8 Ohm weniger Leistung ab, als an 4 Ohm. Das kannst Du im Handbuch nachlesen. Vielleicht gibt es in diesem Amp beim Zuschalten von LS-Gruppe B auch einen zusätzlichen Widerstand der zugeschaltet wird, das ist aber sehr unüblich. Das würde die geringere Leistungsangabe für LS-Gruppe B erklären.

Wie viel Ohm jetzt anliegen weiß ich nicht, Du kannst nach der Formel im Link aber den verringerten Gesamtwiderstand errechenen, wenn Du die Einzelwiderstände der Hoch- und Tief-Mittel-Töner (TMT) kennst. Das kann zeitweise aber schon kritisch nahe an Null Ohm (Kurzschluss) sein, da Lautsprecher keine Fix-Widerstände sind und ihren Widerstand im Betrieb stark verändern können.


[Beitrag von Tywin am 23. Nov 2013, 00:32 bearbeitet]
bmwdriver
Stammgast
#26 erstellt: 23. Nov 2013, 09:37
Hallo,

ich hatte die Zensor (Leider nur kurz), Metas und Diamond 10.2 an einem Marantz
NR 1601 bei mir stehen.

Hoffe du hattest die alle richtig aufgestellt. So auf dem Schreibtisch und gequetscht ist nicht so gut.

Kann die Eindrücke nachvollziehen

Die Hecos hatten im Vergleich zur WH muffeligen unmotivierten Bass . Mit Biamping werden diese
ein bischen klarer.

Obwohl mir in den Höhen zu bedeckt, fand die WH am besten von den Dreien.

Verarbeitung sind alle TOP!

Viel Spaß mit der Kombi!
thewas
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 23. Nov 2013, 11:46
Danke für den schönen Bericht , das mit A+B ist reine Einbildung (und zeigt mal wieder wie gut Placebo beim Hifi funktioniert) da wie gesagt der Verstärker nur 2 Endstufen hat und immer die gleiche Spannung ausgibt.
QrissirQ
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 24. Nov 2013, 16:46
So. Ich habe ein paar Stunden genutzt und einen ausführlichen Bericht verfasst. Vielleicht hilft er ja dem ein oder anderen. Fühlt euch frei zu kritisieren und zu korrigieren.

Hier der direkte Link:
http://www.hifi-foru...ead=58132&postID=1#1
hobo68
Neuling
#29 erstellt: 14. Dez 2014, 17:18
Hmm, ich denke mal bein Bi Wiring nimmt man ja hinten die Brücken am LS raus somit schaltet man ja nicht 2 Endstufen parallel zum gesamten LS sondern den Tieftonbereich an eine, den Hoch-Mittel an die andere Endstufe vorher waren die beiden Bereiche ja durch die Brücken verbunden und hatten sicherlich einen anderen Widerstand als jetzt einzeln oder ?
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