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Suche Stereo Amplifier für neues HIFI-System

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Stockpferd
Neuling
#1 erstellt: 19. Sep 2015, 12:12
Hallo ihr Lieben,

ich bin aktuell dabei mir peu à peu ein neues System zusammenzustellen. Mein ursprüngliches (als Vergleichswert) war:

-Pioneer SA606
-Pioneer SG9500
-Kenwood LSK500
-Stanton Plattenspieler
-MacBook


Da dieses System noch aus meiner Zivildienstzeit stammt, möchte ich qualitativ aufrüsten. Daher sollen die Komponenten langsam weichen. (btw., wenn jemand was braucht, kann er sich melden - außer bei dem MacBook^^ )

Als LS für mein neues System habe ich mir von Nubert, die nuBox 483 ausgesucht.
Als Plattenspieler den Rega RP1 gg. als Performance
Das MacBook bleibt weiterhin bestehen.

Einen Equalizer will ich ehrlich gesagt nicht mehr, sieht zwar schick aus und man kann eventuell die Girls damit beeindrucken, aber wirklich brauchen tut man das glaub heutzutage nicht mehr?!

Nun kommt die eigentliche Frage, ich habe jetzt lange recherchiert und bin.... nicht fündig geworden - welcher Verstärker es werden soll. Ich weiß nur, dass es ein reiner Stereo-Amp werden soll und kein AVR.

Bisher in die engere Auswahl gekommen sind:

-Pioneer A70K (eigentlich zu teuer)
-Pioneer A50K (wo liegt da eg der Unterschied zum großen Bruder)
-Onkyo A-9050 (traumhaftes Desgin)
-Yamaha A-S701 (kann der was?)
-Denon PMA 1510/1520 (auch zu teuer eg)
-Denon PMA 720AE (günstig aber gut?)

Ich brauche also etwas Hilfe/Zuspruch, da ich auch nicht die mega Ahnung habe, mir jedoch Dinge wie "Technik", "ausgewogenes Klangbild" und "Langfristigkeit" aber wichtig sind. Das Design spielt auch eine Rolle, daher fällt bei mir auch Marantz durch die extravaganz raus - ich bin mehr so der minimalistische Konsument. Ich hoffe ihr könnt mir Helfen, mir vllt. Alternativen aufzeigen oder sogar direkt den ein oder anderen Verstärker ausschließen oder vorschlagen.

Viele liebe Grüße,
Oliver

NB: Hoffe für die 1. Anfrage in diesem Forum ist das noch im Rahmen. :3
Haiopai
Inventar
#2 erstellt: 19. Sep 2015, 12:46
Moin und willkommen Stockpferd , zu den Lautsprechern kann ich nix sagen , ob das nun ne gute Wahl ist , dafür müsste man deine Räumlichkeiten
kennen , abgesehen davon würde ich an deiner Stelle erstmal losgehen und ein paar Lautsprecher Probe hören , andere Hersteller haben
auch gute Produkte .
Nubert ist zwar auch gut , aber das Verkaufskonzept mit nach Hause liefern und ein paar Wochen auszuprobieren , nötigt die
Leute von Tag zu Tag mehr , sie auch zu behalten , da würde ich erstmal in Ruhe alternatives ausprobieren .

Was den Rest angeht wirst du jetzt vielleicht ein wenig verblüfft sein .

Ich würde an deiner Stelle den Equalizer und die Lautsprecher in der Bucht versenken , mir für den Stanton (welcher ist es genau ?? )
ein vernünftiges System besorgen und den Verstärker schön da lassen , wo er jetzt ist , wenn er noch vernünftig funktioniert .

Selbst einem Stanton T62 , würde ich den kleinsten Rega als Basis nicht unbedingt vorziehen , du tauscht Direktantrieb gegen
Riemenantrieb komplett ohne Möglichkeit der Geschwindigkeitskontrolle , ansonsten Semiprofi Brettspieler gegen Hifi Brettspieler ,
großartig verbessern wird sich da nur durch den Drehertausch nichts , ein besseres System an den Stanton dagegen , würde
eine sofort hörbare Verbesserung ergeben .

Bei den Verstärkern ein ganz ähnliches Bild , dein Pioneer ist ein solider Klassiker , wo sich sofern er in Ordnung ist ,
bei Zimmerlautstärke und ein ganzes Stück drüber nix ändern wird , wenn da ein neueres Modell bei dir steht , einzig
im Bereich der Spitzenpegel könnten stärkere Neugeräte was hörbares bewirken , je nach Lautsprecher , den du dranhängst
und dessen Bedürfnissen .

Gruß Haiopai
Tywin
Inventar
#3 erstellt: 19. Sep 2015, 12:52
Hallo Oliver,

wenn Du die Lautsprecher schon ausgiebig gehört und mit reichlich guten/besseren Alternativen - durch selber (möglichst zu Hause) Hören - verglichen hast und Du bist bei den NuBox hängen geblieben, hast Du wohl die falschen Lautsprecher verglichen.

Besonders wichtig für guten Klang sind neben guten Boxen aber die akustischen Rahmenbedingungen unter denen die Boxen ihre Arbeit verrichten sollen und gerade da hapert es in 99,99% aller Fälle mehr oder weniger beträchtlich. Insbesondere weil dieses für die Branche wenig einträgliche Thema kaum oder gar nicht thematisiert wird/wurde.

Ums vorerst kurz zu machen, der Klang eines Drehers entscheidet sich neben Aufstellung+Einstellungen hauptsächlich mit dem Tonabnehmersystem insbesondere einer guten Nadel/Nadelträger/Abtaster/Schliff und nicht mit den Gerätschaften die eine Platte mit der richtigen Geschwindigkeit drehen und das Tonabnehmersystem an den richtigen Stellen über die Platte führen.

Mit dem vorhandenen Dreher und einem guten Tonabnehmer lassen sich ganz andere Ergebnisse als mit dem nur rudimentär funktionellen Brettchendreher + Einfachsttonabnehmer erzielen.

Wenn Du an gutem Stereo-Klang interessiert bist, können die folgenden Infos hilfreich sein. Es wäre wirklich gut wenn Du Dich damit vorab beschäftigen könntest:

http://www.hifiaktiv.at.xserv08.internex.at/?page_id=66
http://www.hifiaktiv.at.xserv08.internex.at/?page_id=173
http://www.hifiaktiv.at.xserv08.internex.at/?page_id=83
http://www.audiophysic.de/aufstellung/regeln.html

Um danach vielleicht ganz neu starten zu können wäre ist es für eine Beratung sinnvoll, wenn Du die nachfolgenden Fragen beantwortest, soweit Du das noch nicht gemacht hast:

1. Was für Geräte sollen angeschafft werden?

2. Wie hoch ist das maximale Budget in Euro?

3. Wie groß ist dein Hörraum und die Hörentfernung?

4. Wie können die Lautsprecher aufgestellt werden? Bitte mit Skizze/Foto/Beschreibung vom Aufstellungsort, Möbeln, Hörplatz und Bodenbelag mit Abmessungen.

5. Was für eine Art Lautsprecher (Schreibtisch-, Regal-, Wand-, Kompakt- oder Standlautsprecher) stellst Du Dir vor und warum?

6. Was für HiFi-Geräte besitzt Du bereits? Bitte mit Angabe von Hersteller und Typ.

-Pioneer SA606
-Pioneer SG9500
-Kenwood LSK500
-Stanton Plattenspieler
-MacBook


7. Welche Art von Musik hörst Du üblicherweise und wie laut?

8. Welche Lautsprecher wurden bisher gehört und was hat Dir daran gefallen, bzw. nicht gefallen? Bitte mit Angabe von Hersteller, Typ und den akustischen Rahmenbedingungen beim Hören.

9. Bitte nenne uns eine Postleitzahl in der Nähe deines Wohnortes, wenn Du die ggf. sinnvolle Anschaffung gebrauchter Geräte nicht ausschließt.

Ansonsten hat ein AVR nach meinen Erfahrungen hauptsächlich Vorteile gegenüber vergleichsweise einfachen/dummen Stereogeräten. Mit Ausnahme der für viele Menschen zu komplizierten Bedienung mit der man sich beschäftigen können sollte und will.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 19. Sep 2015, 13:03 bearbeitet]
Stockpferd
Neuling
#4 erstellt: 19. Sep 2015, 15:25
Skizze

sehr geil, also erstmal, vielen vielen Dank, ich denke es war nicht die dümmste Idee mich in diesem Forum anzumelden. Klar, wer viel fragt, bekommt unter Umständen auch viel antwort. Ich versuche also die restlichen Parameter einzugrenzen.

Ich habe mir die Links durchgelesen und muss sagen, klingt alles erstmal einleuchtend und ich stimme natürlich zu, sich zu Beginn einer Odyssee klar zu machen, was will ich eg, bzw. wofür will ich es....

Auf der Skizze erkennt man die Räumlichkeit in welcher die "Magie" stattfinden soll. Hier sei aber gesagt, ich bleibe vermutlich nicht ewig in der Wohnung und somit kann sich das natülich ändern. Nun möchte ich aber nicht in jeder neuen Wohnung eine neue Anlage zusammenstellen - ein bisschen Flexibilität sollte also gegeben sein. Ich gehe jedoch mal davon aus das mein Büro/Musikzimmer immer so um die 25-35qm groß sein wird. Sicher spielt die Deckenhöhe eine Rolle, ich würde daher eher von klassischem Altbau/Stuck ausgehen, da dass eher meine Regel ist.

Der SA606 funktioniert dem Alter entsprechend tadellos, lediglich die blauen Dioden leuchten nicht mehr. Zwar kratzen gelegentlich die Potentiometer, aber entweder es kommt etwas t6 zum Einsatz oder wenns mal heftig wird Kontakt60 in Verbindung mit Kontakt WL. Was mich am Pioneer stört ist das ihm irgendwie die Bandbreite fehlt, der "WOW-Faktor" oder das Quäntchen Power, wenn ihr versteht. Plus es ist halt insgesamt wie mit einem alten soliden (wenn auch gutem Auto), es fehlt einfach an "Assistenzsystemen" und man muss immer mit den altersbedingten Zicken umgehen können - dafür bin ich langsam zu alt bzw. zu bequem und verwöhnt.

Der Stanton, es ist tatsächlich ein T62^^, stört mich insofern, dass er einfach null zum Konzept passt. Das ist ein Einsteigermodell für Hobby-DJs und das passt einfach nicht. Daher geht es mir beim Plattenspieler weniger um die Verbesserung des Klangbilds, als um die konsequente Umsetzung eines puristischen Konzepts. Was mir weiter gefällt, ist dass der Rega nicht nur optisch, sondern auch technisch das analoge Feeling vermittelt, was ich beim Vinyl hören schätze. Ich reiße nicht hektisch eine Platte aus dem Regal, werf sie unter Zeitdruck auf den Spieler und hämmer möglichst schnell auf den Start-Button. Hier kann es, im Gegensatz zum SA606 ruhig mit etwas Handwerk zur Sache gehen.

Bei den Lautsprechern ist es klar, die Kenwood sind absoluter Ramsch^^ haben aber die ein oder andere WG-Party gerockt. Für adäquates Musikerlebnis reichen sie aber natürlich bei weitem nicht aus. Bei meiner Recherche habe ich oft gehört, das Lautsprecher von einigen sogar als DIE wichtigste Komponente eines HIFI-Systems angesehen werden. Zum Probehören kann ich leider noch wenig sagen, zwar hat Nubert in Schwäbisch Gmünd einen "Akustikraum" zum Probehören, ich bin aber noch nicht vorbeigefahren, da ich denke zu der Fraktion zu gehören, welche den Amp als wichtigstes Gerät ansehen und ihm die LS unterordnen. Mein Kumpel hat daheim Standlautsprecher die mir gut gefallen, die sind aber Eigenbau, was mir sonst noch so zusagt wäre Canton Chrono (hab ich mal beim MediaMarkt gehört) und Klipsch (die stehen bei einem anderen Kumpel - richtig geil!), aber hier kommt man dann irgendwann in den Bereich, wo ich sagen muss, bei 1500€ sollte eig Schluss sein. zieht man die 500€ für den Rega RP1 Performance ab, so bleiben noch 1000 Scheine für Amp und LS.

Meine Anforderungen stellen sich also wie folgt:
- ich höre von Klassik, über Rock, Elektro bis HipHop alles was gut ist (sowohl auf Vinyl, als auch über meinen Mac)
- ich bevorzuge Standlautsprecher (sieht auch einfach schicker aus)
- Budget ist ca. 1000€ für Amp und 1 Paar LS / ca. 500€ für den Plattenspieler
- meine bisherigen Geräte sollen komplett ausgewechselt werden
- PLZ ist 72622
- was mir persönlich an einem Klangbild gefällt/wichtig ist, sind ein schöner weicher aber kräftiger Bass (von dem man keine kopfschmerzen bekommt), klare Höhen (ich möchte auch das filigrane noch heraushören) und einen insgesamt raumfüllenden Sound, welcher einen komplett umschließt - zum abschalten eben
- lautstärke variiert von leiser Klassik zum arbeiten bis hin zu lautem alternative rock zum kochen bspw.

Wenn ich nochmal die Auto Metapher aufgreifen sollte würde ich sagen, ich suche einen starken BMW 3er Kombi:
-Guter solider Anbieter
-ein Mix aus Design/Vernunft/Spaß
-es gibt bessere, aber Image & Understatement gehen manchmal vor

Danke und weiterhin viele Grüße,
Oliver
basti__1990
Inventar
#5 erstellt: 19. Sep 2015, 15:49
Ich würde mich bei deinem engen Budget eher nach gebrauchtwate umsehen. wenn LS und Amp mal 3-5 Jahre alt sind, bekommt man sie oft sehr billig, obwohl sie noch mindestens 10 Jahre halten.

wenn ich deine Skizze richtig deute, dann willst du deine LS in die Ecken verbannen. das wäre die akustisch schlechteste Position.
RocknRollCowboy
Inventar
#6 erstellt: 19. Sep 2015, 15:56

ich bin aber noch nicht vorbeigefahren, da ich denke zu der Fraktion zu gehören, welche den Amp als wichtigstes Gerät ansehen und ihm die LS unterordnen.

Mit dieser Meinung bist du leider auf dem Holzweg.


Bei meiner Recherche habe ich oft gehört, das Lautsprecher von einigen sogar als DIE wichtigste Komponente eines HIFI-Systems angesehen werden.

Da hast Du richtig gehört. Die Lautsprecher und genauso wichtig, deren Aufstellung im Raum, machen den Klang aus.

Gruß
Georg
Fanta4ever
Inventar
#7 erstellt: 19. Sep 2015, 16:11

Tywin (Beitrag #3) schrieb:

Wenn Du an gutem Stereo-Klang interessiert bist, können die folgenden Infos hilfreich sein. Es wäre wirklich gut wenn Du Dich damit vorab beschäftigen könntest:

http://www.hifiaktiv.at.xserv08.internex.at/?page_id=66
http://www.hifiaktiv.at.xserv08.internex.at/?page_id=173
http://www.hifiaktiv.at.xserv08.internex.at/?page_id=83
http://www.audiophysic.de/aufstellung/regeln.html

Da schließe ich mich mal gerne an

Wirklich damit beschäftigt hast du dich ja offensichtlich nicht

Stockpferd (Beitrag #4) schrieb:
ich bin aber noch nicht vorbeigefahren, da ich denke zu der Fraktion zu gehören, welche den Amp als wichtigstes Gerät ansehen und ihm die LS unterordnen

sonst wärst du nicht auf diese völlig falsche Fährte gekommen.

LG
Stockpferd
Neuling
#8 erstellt: 19. Sep 2015, 16:20
Dann gehe ich mal davon aus, dass ich die LS auf die Position hin ausrichten sollte, auf welcher ich mich zum Musik hören aufhalte. Sprich, wenn ich auf der Couch sitze, sollten die LS in gleichem Abstand auf mich als Zentrum fokussiert werden? (Ich kann gerne auch umräumen^^)


Dann würde ich mich zuallererst mal zu Nubert bequemen (da mir persönlich das Design gefällt und Schwäbisch Gmünd um die Ecke ist) und mir diverse LS Systeme anhören? Dann als Vergleich mal noch den ein oder anderen Anbieter anhören, als Vergleich und mich dann für ein LS Paar entscheiden.

Nur wie suche ich dann anschließend den richtigen AMP aus?
Gibt es da irgendwelche Tipps auf die man achten sollte?
Spielt lediglich die persönliche Meinung eine Rolle?
Gibt es Anbieter die besonders gut miteinander harmonieren?
Gebe ich lieber etwas mehr für LS aus und etwas weniger für den AMP?

Angenommen ich entscheide mich schlussendlich tatsächlich für die nuBox 483 (Stückpreis 279€), was wäre dafür eine geeignete Verstärkerbasis?


NB: Oder habt ihr ggf. selbst Systeme im Preissektor 1000€-1200€, wo ihr sagt, dass macht Sinn (auch in Hinblick auf meine Anforderungen)?

Vielen Dank & Grüße,
Oliver



NB²: meine Aussagen von zuvor beziehen sich selbstverständlich auf den ursprünglichen bzw. auf den IST-Zustand, ich kam noch nicht dazu die neu erworbenen Erkenntnisse Samstag Nachmittag umzusetzen^^ Ebenso ist meine Skizze quasi als Live-Bild zu verstehen


[Beitrag von Stockpferd am 19. Sep 2015, 16:22 bearbeitet]
basti__1990
Inventar
#9 erstellt: 19. Sep 2015, 16:23
bei Nubert und dem Budget wirds eng mit "verschiedenen Systemen" anhören

Schau lieber hier mal vorbei
http://www.kellergru...VZt5PbsoHAM-u#reload
Stockpferd
Neuling
#10 erstellt: 19. Sep 2015, 16:31

basti__1990 (Beitrag #9) schrieb:
bei Nubert und dem Budget wirds eng mit "verschiedenen Systemen" anhören ;)


das stimmt auch wieder, könnte vllt. grad noch die 513 werden, aber dann wirds eng. ...Spaß beiseite, wenn mir jemand der Ahnung hat sagt: "Junge, hör mal zu, spar noch 2-3 Monate und komm dann wieder", dann würde ich das durchaus berücksichtigen - falls das Segment in dem ich mich bewege, mit ca. 1000€ für AMP plus LS, gerade so an der Schwelle liegt.

LG, Oliver
basti__1990
Inventar
#11 erstellt: 19. Sep 2015, 16:49
Junge, hör mal zu, spar noch 2-3 Monate und dann vergleiche ordentlich 3-4 Lautsprecher einer Preisklasse und teste deine 2 Favoriten bei dir zu Hause.
Haiopai
Inventar
#12 erstellt: 19. Sep 2015, 16:54

Stockpferd (Beitrag #10) schrieb:

basti__1990 (Beitrag #9) schrieb:
bei Nubert und dem Budget wirds eng mit "verschiedenen Systemen" anhören ;)


das stimmt auch wieder, könnte vllt. grad noch die 513 werden, aber dann wirds eng. ...Spaß beiseite, wenn mir jemand der Ahnung hat sagt: "Junge, hör mal zu, spar noch 2-3 Monate und komm dann wieder", dann würde ich das durchaus berücksichtigen - falls das Segment in dem ich mich bewege, mit ca. 1000€ für AMP plus LS, gerade so an der Schwelle liegt.

LG, Oliver


Liegt gar nicht so sehr am Budget Oliver , eher an den Prioritäten , die du setzt , wenn ich zum Beispiel 500€ für den Rega höre , wird mir schlecht , weil das Preis/Leistungsverhältnis einfach derart grottig ist , als das man sowas zu verkaufen fast verbieten müsste , weils Leute Verdummung ist .
Ich weiß , hört sich hart an , aber ich bin mit Plattenspielern aufgewachsen und wenn ich mal salopp 1:1 (ich weiß , soll man nicht) umrechne und
daran denke , so ein Geraffel hätte man Kunden in den 80ern für 1000 DM angeboten , die Leute hätten dir nen Vogel gezeigt .

Einige werden da einwenden "aber ich bin doch mit meinem Rega sooo zufrieden " , ändert aber nix an der Tatsache , das derart billig und einfach
zusammengedengelte Laufwerke in der Hochzeit der Plattenspieler allenfalls in der absolut untersten Preisklasse , irgendwo bei 200 DM benutzt
worden wären .

Da investierst du nach meiner Ansicht klar am falschen Ende , weil es unbedingt neu sein muß , neue Plattenspieler mit gutem PLV gibt
es heute aber nicht mehr .

Weiter gehts mit dem Verstärker .
Neu reicht der hier bei deinem Budget dreimal aus .

Yamaha AS -501

Aber und da gibt es ne Pointe , dein Focus liegt auf Phono Wiedergabe und die ist heute nicht mehr Priorität bei günstigen Stereo Amps und
deswegen kann es passieren , das dein Pioneer im Phono Betrieb tatsächlich besser klingen kann als ein aktuelles Modell .
Zu der Zeit , wie der gebaut wurde , war nämlich die Schallplatte das Maß der Dinge und es wurde sich bei den Phono Stufen der
Verstärker entsprechend Mühe gegeben .
Heute ist der Schwerpunkt digital und ein Phono Eingang eher ein Extra , was man der Mode halber gerade wieder mit reinpackt ,
weils gerade chick ist .

Ich hab selbst nen großen Yamaha AVR DSP AX2 , zwär auch ein paar Jahre älter , aber mit dem gleichen Problem , Phonostufe
zu leise und billig aufgebaut und Yamaha ist dabei sogar nahezu der einzige Hersteller , der Phono Eingänge die ganzen Jahre über
beibehalten hat , andere Hersteller hatten sie längst abgeschafft .
Weswegen ich als externen Phono Vorverstärker eine alte Yamaha Vorstufe aus den 80er Jahren verwende , weil sie für jeden
hörbar einfach besser klingt .

Nur mal so als Denkanstoß .
Tywin
Inventar
#13 erstellt: 19. Sep 2015, 17:28
Hallo Oliver,

Du tust Dich scheinbar sehr schwer die obigen Infos mal auf Dich wirken zu lassen, damit wir "erst mal" eine gemeinsame Basis haben.

Unsere Beratung zielt auf "HiFi-Stereo" bei HiFi-gerechten Lautstärken, also annähernd der Lautstärke von unplugged Instrumenten und Stimmen am Hörplatz im nicht zu großen Stereodreieck. Hörst Du in anderen Lautstärken und ist nicht HiFi, also eine möglichst genaue Reproduktion des Klangs von Instrumenten und Stimmen Dein Ziel und auch nicht Stereo - was nur im Stereodreieck funktioniert - Dein Ziel, schreiben wir zwangsläufig aneinander vorbei.

Boxen und der Hörplatz brauchen mehr oder weniger viel freien Platz zu allen Seiten, damit Schallreflexionen ihre schädliche Wirkung auf das Klangergebnis nicht voll entfalten können, Tiefton nicht unnatürlich aufgedickt wird und die Wiedergabe räumlich erscheint. Weiteres kannst Du in den obigen Infos detailliert nachlesen.

Der Verstärker spielt zumeist eine sehr untergeordnete Rolle für das Klangergebnis, wobei ich einen möglichst kräftigen Verstärker bevorzuge, der auch bei hohen Lautstärken noch eine stimmige Tieftonwiedergabe ermöglicht und ohne unschöne hörbare Verzerrungen seinen Job macht.

Dazu kann gerade bei suboptimalen akustischen Rahmenbedingungen ein leistungsfähiges Einmessprogramm sehr hilfreich sein um ein gutes Klangergebnis zu erzielen.

Wenn Du den Boxen im Stereodreieck etwa 50cm (besser mehr) Platz zu allen Seiten bieten könntest, Deine Raumakustik etwas taugt und auch der Hörplatz nicht direkt an schallreflektierenden Flächen steht, dann könntest Du z.B. Lautsprecher der Dynavoice Definition, JBL Studio 2X0 Baureihen probieren, welche kraftvoll, detailliert und angenehm klingen und recht preiswert sind.

Beim Plattenspieler rate ich "dringend" auch zu einem gebrauchten Dreher aus der Blütezeit des Plattenspielerbaus mit einem guten (nicht billigen) Tonabnehmersystem und einer ordentlichen Nadel. Recht günstig z.B. Sumiko Pearl oder AT 440LMa/b. Ggf. ist es sinnvoll über den Einsatz eines Jico SAS Nadeleinschubs nachzudenken.

Verstärker ... Du könntest den Sherwood RX-772 probieren, wenn Du doch Bedarf für ein Einmessprogramm bekommen solltest, dann z.B. den Denon AVR X1000/1100 + PhonoPre oder X-4000/4100 mit eingebautem Pre.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 19. Sep 2015, 17:32 bearbeitet]
Stockpferd
Neuling
#14 erstellt: 19. Sep 2015, 17:29
Also ich merk schon^^ die Eier-legende-Woll-Milch-Sau gibts dann eher nicht, zumindest nicht für dieses Limit. Ich würde aller voraussicht nach dann tatsächlich erstmal noch etwas Zeit und damiteinhergehend etwas Erspartes investieren und zuerst 2-3 Lautsprecher testen, welche mir persönlich gut gefallen und welche nicht direkt im Einsteigersegment angesiedelt sind. (Hoffe ich kann mit den gewonnenen Intentionen wieder an euch herantreten?!)

Ich gehe ja mal davon aus, dass die Lautsprecher welche ich teste ja auch an irgendwelchen AMPs angeschlossen sind^^ vllt. ist da ja mein Wunschpaket schon perfekt.

Wegen dem Plattenspieler gebe ich natürlich recht. Ich habe selbst mit einem antiken DUAL angefangen und rein vom Empfinden her, gibt es da kaum unterschiede zu meinem Stanton, auch werden vermutlich die Unterschiede zum Rega wiederum kaum vorhanden sein. Vorausgesetzt, die Tonabnehmer bewegen sich im selben Metier. Weiter gebe ich natürlich auch zu, dass die Wertigkeit des Geldes heutzutage eine andere ist, das aber zu erörtern sprengt den Rahmen^^ Mein SA606 hat auch mal annährend 1000 Mark gekostet, wiederum hast du vor zweihundert Jahren ein Pferd für 5 Dollar bekommen und ab einem gewissen Punkt zahlt man natürlich für Name und Design, weniger für Material. Kupfer ist Kupfer, Bakelit ist Bakelit, Guss-Alu ist Guss-Alu und im Einkauf dürften die meisten Geräte gleichviel kosten/wert sein. Oder macht Bang&Olufsen technisch bessere Festnetztelefone als Siemens? (zumindest so, dass es den Faktor 10, 20 oder 30 rechtfertigt)

Drum sei gesagt, da 1000, 1500 oder 2000 Euro eine menge Geld sind, sollte es auch nach was aussehen (natürlich an zweiter Stelle, nach der Technik) und in meinem Fall ist der Rega (wohl gemerkt der kostet als Standart NUR 350€^^) zumindest aus Design-Gesichtspunkten, ein echt schickes Gerät, welches seine Arbeit technisch adäquat verichtet und wie die meisten Elektrogeräte "selbstverständlich" viel zu teuer ist Aber auch hier bin ich gern für Alternativen offen, wenn jemand einen puristischen Plattenspieler bis 300€ als Vorschlag hat, nur her damit Das mit den Phono-Anschlüssen von früher ist aber ein interessanter Aspekt, werde ich bei meiner Suche nach einem AMP besonders beachten, aber gibt es heutzutage tatsächlich keine anständigen Phono-Anschlüsse in mittelpreisigen AMPs?

Ich bin euch Allen für die Ratschläge dankbar, mal sehen ob ich sie umsetzen "kann" Gruß, Oliver
hifrido
Stammgast
#15 erstellt: 19. Sep 2015, 17:44
Also, ich schließe mich den Rest an.
Wichtigste ist raum und aufstellung, dann lautsprecher (Konzepte mussen zu einander passen)
Dann Quelle (ausser bei cdplayern, klingen alle gleich bei gleicher spannung),
Dann amp, solange er vernuftig genug ist, sowie dein pioneer.

Dein Kumpel scheint ja Erfahrung mit selbstbau zu haben, mit 1000 euro hast du lautsprecher die fast alle Fertigprodukte bis 3000 und mehr euro klanglich übertreffen (gegeben der Bausatz ist ein erprobtes konstrukt, entworfen von könner). Frag mal beim selbstbau forum.

Heutige verstarker sind nicht besser als vor 40 jahre, eher umgekehrt was Material und Fertigungsqualität angeht. Ich wurde den überholen lassen von ein profi, kostet dir bestimmt je nach Zustand der amp, zwischen 150 und 300 euro, dann kann er aber wieder mindestens 20 jahre.

Falls du glaubst er hat nicht genug leistung. Für gehobener Zimmer lautstarke wird meistens weniger als ein W abgerufen. Ubliche lautsprecher liefern an 1 w 85 bis 88 dB lautstarke, dass ist schon mehr als gehobenes zimmerlautstärke. Alle 3 dB wird die benötigte Leistung verdoppelt.
Ein 100 w verstarker kann also nur etwa weniger als 4 dB lauter als deiner. Ausserdem waren früher die Angaben eher reserviert. Dein amp hat wahrscheinlich ein sehr uppig dimensionierter trafo und wird genug Strom liefern können für alles ausser disco und inefficiënte kompakte mit 83 dB /w.
Auf volleistung (deiner amp)sind die meiste ubliche 2wege lautsprecher schon an ihre mechanische belastungsgrenze.

Probehören woanders als Zuhause bringt meist nix, siehe ganz oben.

Viel erfolg gewunscht
Stockpferd
Neuling
#16 erstellt: 19. Sep 2015, 17:52
Ich dachte AVR sind net so dufte?

Also ich nehm aus dem ganzen Thema jetzt mal für mich mit: (Reflektion und so)

-Zeit in die Suche nach LS/AMPs investieren
-Geld sparen und Lautsprecher in vergleichbarer Umgebung testen
-Plattenspieler-Kauf (Rega) überdenken und hier Gebrauchte aus der Blütezeit recherchieren
-Sich noch etwas mit der Theorie befassen und die Erkentnisse mit einfließen lassen (Stereo-Dreieck, Umgebungsverhalten, et cetera)

Noch Ergänzungen? Ich weiß das ist nicht immer ganz einfach, frag 5 verschiedene Leute und du bekommst "mindestens" 5 Verschiedene Vorschläge. Audiphile Koryphäen haben ganz andere Ansprüche als ich^^ daher werde ich mit meiner naiven Fragerei und Vorstellung dem ein oder anderen "Virtuosen" vermutlich auf die Nerven gehen. Aber das Verhältnis muss stimmen, ich kann als Autoverkäufer auch nicht JEDEM Kunden einen dicken SUV andrehen, nur weil dass das non plus ultra ist, es muss auch leute geben die nissan micra oder vw lupo fahren^^ und ich persönlich sehe mich so dazwischen

Ansonsten Danke soweit und ich melde mich nach meiner Suche sicher wieder^^

LG Oliver
Stockpferd
Neuling
#17 erstellt: 19. Sep 2015, 17:55
Dumme Frage zum Schluss, vorausgesetzt jemand kann den SA606 INKL. der blauen Dioden überholen, wo finde ich so jemanden, was kostet das effektiv (wenn das 250€ kostet würde ich mich natürlich anders entscheiden) und wieso hat mich vorher noch keiner auf die Idee gebracht?^^
Tywin
Inventar
#18 erstellt: 19. Sep 2015, 18:05
Hallo Oliver,


Ich dachte AVR sind net so dufte?


ich weiß, dass dem nicht so ist, da ich eine größere Anzahl Verstärker/AVR besitze/betreibe (siehe Profil) und sehr viele mehr kenne.


Noch Ergänzungen? Ich weiß das ist nicht immer ganz einfach, frag 5 verschiedene Leute und du bekommst "mindestens" 5 Verschiedene Vorschläge.


Versuche für Dich heraus zu finden mit welcher Motivation welche Informationen gegeben werden. Insbesondere bei Ratschlägen aus kommerziell ausgerichteten Quellen und Ratschlägen zu eher hohen Investitionen solltest Du ganz besonders vorsichtig sein.


Audiphile Koryphäen haben ganz andere Ansprüche als ich^^


Daher fragen wir ja nach deinen Ansprüchen .. und vergiss Deine Fixierung auf einen Amp, der steht sehr weit hinten auf der Skala der Wichtigkeit für gutes Musikhören.


Aber das Verhältnis muss stimmen, ich kann als Autoverkäufer auch nicht JEDEM Kunden einen dicken SUV andrehen, nur weil dass das non plus ultra ist, es muss auch leute geben die nissan micra oder vw lupo fahren^^ und ich persönlich sehe mich so dazwischen


Wir bewegen uns derzeit auf dem aller untersten preislichen Level (Dacia Sandero) für HiFi-Stereo (worum es hier im Forum geht), was Du ganz leicht feststellen kannst wenn du mal die Preispanne möglicher Geräte recherchierst. Ich berate ehedem nur auf diesem Level, weil mehr Geldausgeben nicht unbedingt besseren Klang in üblichen heimischen Umgebungen bedeutet.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 19. Sep 2015, 18:06 bearbeitet]
hifrido
Stammgast
#19 erstellt: 19. Sep 2015, 18:14

Stockpferd (Beitrag #17) schrieb:
Dumme Frage zum Schluss, vorausgesetzt jemand kann den SA606 INKL. der blauen Dioden überholen, wo finde ich so jemanden, was kostet das effektiv (wenn das 250€ kostet würde ich mich natürlich anders entscheiden) und wieso hat mich vorher noch keiner auf die Idee gebracht?^^


Habe ich doch, wo? Internet gibt rat.
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