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kabelbau

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Basti
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 06. Feb 2003, 17:59
Hallo.
ich weiß, dass das Kabelthema schon oft besprochen wurde, aber zu folgender frage habe ich noch gar nix gefunden. ich habe vor mir in absehbarer zeit selbst cinch kabel zu bauen und würde gerne wissen, welches kabel ich dafür am besten nehmen sollte! die clinch stecker kaufe ich bei reichelt. gibts da auch die kabel? ich weiß nämlich noch nichtmal, wie die heißen. oder sollte ich die lieber wo anders kaufen? hoffe ihr könnt mir helfen. danke schonmal im vorraus an alle.

basti
crowbar
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 09. Feb 2003, 15:36
Tach,

wozu brauchst du denn die Kabel, um sie an deiner Wohnzimmeranlage anzuschließen und sie einmal im Jahr abzuziehen, oder um sie regelmäßig umzubauen?
Wenn du ne billige und gute Lösung suchst, dann nimm Musiker-Instrumentenkabel. Des ist robust, kriegste in jeder Farbe und in jeder Preisklasse. In der Regel ist das Risiko da geringer, völlig überteuertes Material zu kaufen. Hifi-Liebhabern kann man da leichter erzählen, ein teures Kabel wäre sinnvoll.

Gruss,
Crowbar
Basti
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 10. Feb 2003, 17:17
eigentlich möchte ich nurmal testen, ob "teure" Kabel wirklich sehr viel besser sind! und wenn ja, warum kaufen, wenn man sie selbst bauen kann? schonmal son teures Ding auseinander genommen? Also meiner meinung nach haben die nur vergoldete Kontakte bzw. stecker, dickere Kabel und mehrere abschirmungen. und das kann man ja prima selber bauen! komplett vergoldete cinch stecker gibts bei reichelt für 49cent das stück! und ich kann mir die kabel so lang machen, wie ich sie brauche! also sind das eigenlich nur musikerkabel mit innenleiter und abschirmung?
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#4 erstellt: 10. Feb 2003, 22:00
Hi,
ich glaub' man nich, das Du dir alle Kabel der Hochpreisklasse selbst bauen kannst...

Wenn die Kimbers sich auf's wildeste einen zurechtflechten - und das im Zweifelsfall auch noch funktioniert - die Kabel kriegst Du nirgendwo...

Auch die Kabel der Australier Eichmann Express (teuer, aber nicht total irre) kriegst Du hier nich, da Sie die selber nach Ihren vorgaben bauen.

Manche bauen tatsächlich nix anderes als 'Standard' Koax Kabel mit mehr Abschirmung oder einfach mehr Gummi - macht auch dicker und kostet weniger - so was kriegt man eventuell. Da aber Kabel nach meinung einiger nix bringen ist das ja auch Quatsch

Wenn Du meine Meinung wissen willst: nicht die fettesten Schraubstecker für den höchsten Preis sind auch die besten! Nach meiner Erfahrung schlagen die Eichmann Bullet Plugs - trotz komischem Aussehen wenn man Metallschlachtschiffe gewöhnt ist - alles was ich kenne
Aber 55 EUR für 4 Stecker muss man auch bereit sein zu zahlen, und da würde ich nicht irgendwelche Kabel aus Spass dranlöten - und wieder ab etc. Die Hüllen sind aus Plastik und schmelzen bei unsachgemößer Löterei zu unansehnlichen Klumpen dahin

Kannst ja mal mit einfachen Steckern und Netzwerkkabel rumbasteln - das soll man angeblich helfen (Tipps gibts im Web und eine Verschaltung die vermutlich funktioniert kenn ich auch). Koscht net viel und bringt evtl. einiges...

Grüße,

Michael
crowbar
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 10. Feb 2003, 23:11
Hoi Basti,

wenn du teure Kabel testen willst, bringt des nur was, wenn du dran glaubst. Und um deinen Glauben zu unterstützen, musst du Geld da lassen. Folglich kann man unter den Aspekten keine "teuren&guten" Kabel selbst bauen. Wenn du über Sinn und Zweck von vergoldeten Steckern oder ähnlichem diskutieren willst, dann schau im Voodoo nach. Ich für meinen Teil kenne nur sehr wenige Anwendungen bei meist physikalischen Versuchen, bei denen vergoldete Stecker Einfluss auf das Messergebnis nehmen. Bei mir muss man sich da wohl viel Mühe geben, mir verständlich zu machen, warum es bei Audiosignalen sinnvoll sein sollte. Nunja, aber wenn dus probieren willst, dann mach ruhig. Soll ja Leute geben, die nicht wissen wohin mit ihrem Geld. Sicherlich gibt es besseres als die Musikerkabel. Aber die Dinger sind halt robust. Und meiner Meinung nach brauchst du schon ne wirklich gute und teuere Anlage, dass du Unterschiede hören kannst, wenn es überhaupt möglich ist, die auf elektrische Eigenschaften des Kabels zurückzuführen sind. Meist hängen Probleme (klassisch bei Kompaktanlagen ausfallende Lautsprecher) mit mechanischer Belastbarkeit zusammen, nicht mit elektrischen Eigenschaften. Und da sind eben Musikerkabel drauf ausgerichtet. Aber wenn du meinst, du musst probieren was gut ist, mach ruhig. Und wenn dir des Quecksilber aus deinen Kabeln ausläuft: Du weisst ja, auch wenn nichtmehr aktuelle Sicherheitsnorm, Schwefel drauf und Raum gut lüften.

In diesem SInne,
Crowbar
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#6 erstellt: 11. Feb 2003, 05:44
Genau,

und vergiss nicht - Voodoo ist natürlich auch im Musikergeschäft gang und gäbe - da kennen sich hier auch _alle_ besser aus als ich (bin ich mir sicher! Ich mach ja erst seit 13 Jahren Musik).

Deswegen gibts ja auch Billigkabel (die nicht nur so aussehen sondern es auch sind) die "matschig" klingen z.B für E-Gitarrenverkabelung. Da hat man dann schnell mal 4*6Meter Kabel von der Gitarre zu den Efffekten zum Verstärker - und deswegen wirken sich hier Voodoo Kabel wie die Von ProCo (früher) oder Horizon (immer noch) oder besser von Monster Cable (Performer Series) ja auch gar nicht auf einen druckvolleren und 'saubereren' verzerrten Souund aus. Oder?

Ich brauch da scheinbar mal dringend Beratung. Es gibt nämlich auch sowas wie High End Gitarrenanlagen für die man mal eben 5 K EURO ausgeben kann - wenn man das Metallica Brett mag und gleichzeitig im Ohr klirrende Funk Sounds mag

Allen Zwischenrufe (die wie immer sicher folgen und ich auf's vortrefflischste zu ignorieren versuche) zum trotz:
Wenn ich's recht verstehe hast Du Aktivboxen an einem DVD-Player. Korrekt? Dann hätt ich mal 2 Fragen:
-Wie Lang sind Deine Cinch Kabel?
-Stecken die Boxen in eigenen Wandsteckdosen?
-und die Bonusfrage: hörst Du Stereo oder hast Du Dir 5 Boxen gegönnt?
Edede
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 11. Feb 2003, 10:56
Ich empfehle Dir das Duetto MK2 von HMS. Es ist symetrisch, niederkapazitiv, klingt sehr gut und ist, wenn Du`s selber lötest und von einem vernünftigen Händler kaufst, preiswert.
Ist hervorragend auch für längere Verbindungen geeignet. Allerdings ist es ein wenig starrer wie üblich. Da es symetrisch ist, ist es wichtig das es richtig konfektioniert wird. Wenn Du nicht weißt wie, frag noch mal.

Vergoldete Stecker machen schon Sinn. Sie oxidieren nicht und sehen schick aus. Besser sind allerdings rodinierte (bessere Leitfähigkeit). Die sind heutzutage aber, wenn überhaupt, schwierig zu bekommen. Früher waren die, besonders im Profibereich, gang und gebe. Ist zugunsten der Optik (Gold) fast gestorben. Die Industrierhodinierung sah richtig superbillig aus. So billid das einige Gerätehersteller die rhodinierte Buchsen verwendeten extra drauf hinweisen mußten um keinen Billigtouch zu bekommen.

Es scheint allerdings Leute zu geben deren Stereo-Anlagen so wahnsinnig gut sind, das die Klangunterschiede von Kabeln für sie unwichtig und nicht hörbar sind.
Basti
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 12. Feb 2003, 10:18
ich habe das syrincs h5.1system mit 2 zusätzlichen satelitten für musik. also 5.1 für dd und 4 sat. und sub für musik. die kabel sollen auch nur die audio signale von dvd zu receiver, oder cd zu receiver etc. pp weitergeben! also sind diese folglich höchstens einen meter lang. als ls kabel benutze ich ganz normale 4qmm kabel in akzeptabler qualität. meine boxen haben auch gar keine cinch eingänge, sondern schraubklemmen. wie das sich gehört! die cinchstecker sind komplett vergoldete von reichelt. 70cent das stück und sehen verdammt geil aus. (auch nen grund für den selbstbau) und außerdem sind die kabel zum kaufen scheiße, dünn, wabbelig oder teuer. und für das geld, dass ich für billige kabel ausgebe kann ich mir auch selber welche bauen.
crowbar
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 12. Feb 2003, 12:49
Wie immer der Bombenleger:

Kein Mensch hat gesagt, dass es da nicht auch Billigscheiss gibt. Was ich gesagt hab war: Bei Musikerkabel kannst du dir viel eher sicher sein, nicht übers Ohr gehauen zu werden mit irgendwelcher überteuerten Schei**e. Man muss halt auch da wieder gesunden Menschenverstand vorraussetzen. Man kriegt eben gute Kabel nie geschenkt....
Und eben für deine Gitarrenanlage mit dem Metallica-Brett (so Leute liebe ich - mach mirn Sound wie von Metallica) - das Problem was du nicht unterscheidest: In nahezu allen mir bekannten Fällen, bei denen sich Musiker über lausige Kabel beschwert haben, lag das Problem an den mechanischen Eigenschaften, nicht an den elektrischen. Und wenn die Kabel robust genug sind, genügen sie in Qualität den Anorderungen an die elektrischen Eigenschaften.
Was haste denn für ne Gitarrenanlage. Röhre oder analog?

Gruss,
Crowbar
mb81
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 13. Feb 2003, 23:47
Meine Persönliche Meinung ist daß der Kabelklang zu hoch gepusht wird! Hol dir ein mechanisch stabiles Kabel, daß einen ordentlichen Querschnitt und eine gute Schirmung hat... Ich würde auch darauf achten daß das Dielektrikum (der "Schlauch" zwischen Leiter und Schirmung) bei koaxialen Kabeln nicht zu zäh ist - das ist beim selbstkonfektionieren sonst sehr nervig und fummelig, wenn man kein spezielles Werkzeug zur Hand hat

Ich bin zwar auch nicht unbedingt auf die Ohren gefallen, aber der Unterschied zwischen einem ordentlichen NF-Kabel für 30 Euro und einem High-End-Teil für 200 Euro ist nicht besonders groß, eher gesagt marginal oder kaum vorhanden. Da hört man eher, ob eine LS-Box um 1 cm verrückt wurde!

Glaub mir, hab selbst schon unsummen von Geld für irgendwelche exotischen Kabel ausgegeben, ohne den Klang meiner Anlage nennenswert verbessert zu haben! So z.B meine Lautsprecherkabel... Kimber 8 TC, glaub 40 Euro pro Monometer, sind nur ein dutzend veflochtene Kupfer-Kabel (Grobe Litzen) mit Teflon-Isolierung... Hab sie im Direktvergleich zu meinen 1,95 Euro 2,5 mm2 Standard Strippen gehört... Mit viel Phantasie kann man sich da schon großartige Klangunterschiede reindichten... Aber solche Grundsatzdiskussionen gibts ja zu genüge in der Voodoo-Section ;-)

Okay aufgrund der Abmessungen meines Abhörraumes komme ich mit sehr kurzen Kabellängen aus (NF 0,5m und LS 2*3m) - bei solchen Längen sind die Unterschiede auch nur sehr klein. Bei deutlich längeren Kabeln lohnt sich ein Mehraufwand schon, wobei hier schon aufgrund von wirtschaftlichen Aspekten keine High-End-Geschichten in Frage kommen.

Solide Qualität reicht vollkommen aus! Alles andere ist nur Schick anzusehen!

Tip: Spare nicht an den Steckern! Der Übergangswiderstand ist bei Steckern sehr wichtig! Das sollte schon solide Ware sein, mit der du einen hohen Anpressdruck erzielen kannst! Vorsicht allerdings bei billigen 08/15-Cinchbuchsen - die machen solche strapazen nicht immer klaglos mit! Bei manchen Geräten spürt man da schon wie die Buchsen ins innere des Gerätes nachgeben...

Wünsche schomal frohes Löten :-)

Gruß,
mb81
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#11 erstellt: 14. Feb 2003, 09:29
@crowbar:

Ich finde das Du gerade im Musikbereich besch...en wirst was Kabel angeht! Es sei denn Du gehst zu einem großen wie MuPro und Kaufst 2* 10 Meter Belden oder Horizon Musikerkabel das wäre dann wohl o.K.

Und schön das Du mich liebst
Ich habe eine Röhrengitarrenanlage von Mesa Boogie, falls Dir das was sagt (auch da teilen sich die Philosophen), einen Mark 4 Short Head un deine Große Half'nHalf Box, die's leider nicht mehr zu kaufen gibt.

Das mit den Mechanischen Probs stimmt - mein ProCo hält schon seit 10 Jahren und klingt einigermassen O.k. und ist übrigens auch "klanglich" besser als der Sch*** von Straight Wire o.Ä. Kabeln, die immer gern mit goldenen Steckern werben und sonst nix haben (und die Stecker sind auch mist, aber vergoldeter)

... Du wolltest sicher fragen Röhre Transistor oder digital, oder? Und um da wieder mal ein Statement abzugeben:

<OffTopic>der PODxt ist der erste digitale Gitverstärkersimulamp, der es verhindertm das ich auch nur einmal meinen Amp mit ins Studio nehme, da die Chance das die sogenannten Experten im Studio den abgeneommenen Sound dermassen verhunzen, das ich Ihn a) selber besser hinkriege (auf allen 4 Spur Tapes die ich gemacht habe ist der Sound besser! Nur die Technik schlechter...) und b)nie so hinkriegen, wie er aus dem xt als Standardsound kommt. Ausgenommen Profistudios, die sicher mindestens berechtigte 1000 bis 2000 EUR pro Tag kosten, die können das (vermutlich, war ich nie drin )</OffTopic>

@mbl81
Meine persönlich Meinung ist, das der Kabelklang teilweise gehyped (Presse) teilweise als Unsinn abgetan wird, und beides ist falsch. Edede sagte in einem anderen Thread was von 'empfindlicherer' und weniger 'empfindlicher' Anlage - vielleicht war ich das auch. Was das heissen soll ist folgendes: Es gibt offensichtlich Anlagen, auf sagen wir geringerem Preis und evtl. Auflösungsniveau genau so wie auf sehr hohem Pr./Aufl.-Niveau, die empfindlich oder eben unempfindlich auf verschiedene Kabel reagieren. Warum das so ist, weiss ich nicht.
Der Unterschied zwischen Monitor PC Superfeinlitze (Querschnitt egal) und z.B. B&W CDC8 als Beispiel für die n-Kabelkerne Vollkupfer um einen Blindkern gewickelt isz Beispielsweise bei einer Kombi Harman Kardon 655 VXI B&W Matrix 805 frappierend, will sagen sehr groß! Dies Anlage reagierte auch sehr enpfindlich positiv auf weit besseres und kaum teureres Kabel.
Das gleiche kann ich für die Kombi hochwertiger Röhrenamp und B&W 801 S3 sagen (eher sehr hohes Niveau) oder Yamaha Surroundreceiver Canton Standboxen

Andere Anlagen, wie z.B. die einer Freundin mit Boxen eines Kleinherstellers und relativ preiswerten Yamaha Komponenten reagiert fast gar nicht auf Kabel, dafür aber auf 'korrekte Stromversorgung' v. wg. Phasenlage extrem
Hier könnte es wohl sein, das die Kabel keine Rolle spielen, weil der Rest nicht stimmt (Strom ist verquer angeschlossen, alle Geräte schön gestapelt und auf Glastischchen stehend) Aber darum kümmere ich mich noch...

Aber eigentlich will Basti ja 2 Sachen:
1. Kabel selber bauen und da kann er bestimmt als Versuch z.B. Belden NF Kabel Kaufen (aber ich behaupte nicht, das dies vom billigsten wäre)
2. Wollte er wissen, ob jemand schon teure / gute Kabel auseinandergerissen hat und das man das selber bauen kann.

1 habe ich schon aus meiner sicht beantwortet
zu 2 sage ich immer noch: Ein hochwertiges nach einer bestimmten Philosophie aufgebautes Kabel (ein Extremfall wären die großen Boxenkabel von Audioplan) Kabel KANN MAN NICHT SELBER BAUEN weil man es nicht kaufen kann - nur beim Hersteller für teures Geld. Also kann man das auch nur probieren in dem man sich so ein Kabel entweder kauft, oder leiht Im übrigen machen Kabel und Stecker was am Klang (ich hoffe nur in die richtige Richtung) und es sind dabei mitnichten die großen glänzvergoldeten Boliden die dort ab besten abschneiden
Wie wäre es denn mal mit was konstruktivem?
Basti sagt (für den ich will testen Fall) wo er woht, jemand in seiner Nähe mit hochwertigem/-preisigem Kabel in ausreichender Länge besucht Ihn und er kann's ausprobieren.
Na? Vernünftig???


[Beitrag von Langhaarigerbombenleger am 14. Feb 2003, 09:46 bearbeitet]
crowbar
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 14. Feb 2003, 17:06
@bombenleger

Ist doch immer schön, wenn man sich am Ende dann doch wieder findet. Einigen wir uns darauf, dass es bei dem Musikerzeug wichtig ist, sich vorher bei den richtigen Leuten zu informieren, dann kann man auch einigermaßen günstig gute Kabel bekommen. Grade bei den billigeren gibt es einen Haufen Schrott(Billigsche** von MuPro). In bischen höheren Preislagen siebt sich des aber recht schnell.

Wo ich dir ohne Einschränkung zustimmen kann: des POD-Material ist weltklasse.

Zu Röhre und Transistor (so wars gemeint) brauchen wir uns nicht streiten. Da bin ich der Meinung, beides kann sehr gut klingen, kommt auf die Anwendung (sprich Musik) drauf an.

Und jetzt noch zu Basti: Du kriegst sicher sauteures Kabel und sauteure Stecker mit denen du fröhlich rumprobieren kannst. Wenn dir das Geld dafür nicht zu schade ist. Aber wenn du zuviel Geld hast, kanste die Dinger auch fertig kaufen. Wenn es dich nur interessiert und du des mal testen willst, leihe dir welche. Weisst ja sonst nicht, ob du beim Bauen vielleicht was falschgemacht hast. Ich für meinen Teil halte es, und das Bombenleger hab ich auch schon gesagt, für völligen Unsinn viel Geld in Kabel zu investieren. Es kommt bei mir in erster Linie nur auf mechanische Qualität an und da kriegst du bei guten Material auch automatisch gute elektrische Eigenschaften.
Die Sachen sind meist nicht billig, aber auch nicht überteuert. Manchmal zahlt man eben auch noch ein bissel mehr für den Markennamen. Aber besser dafür, als für hirnrissige pseudowissenschaftlichen Erklärungen.

In diesem Sinne,
Crowbar
ThomasT
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 19. Feb 2003, 23:45
Hallo, tschuldigung dass ich mich da mal einmische aber...

Gitarren und andere Audioverbindungen sind etwas völlig anderes.
Gitarrenpickups sind sehr hochohmig, da macht die Kabelkapazität schon deutlich was aus.
->Je kürzer desto besser.
Manche Kabel haben ein geringere Kapazotät als andere. Deswegen klingen die halt dmupfer oder heller.
Die Kabelkapzität bildet zusammen mit der Spule (Ohmscher Widerstand und Induktivität)
einen Tiefpass. D.h. die Höhen werden gedämpft.
Dazu kommt, dass das ganze eine sog. Reihenschwingkreis ist.
L, C, R in Reihe. Die Pickups haben eine deutliche Resonanz.
Die Resonanzfrequenz verschiebt sich mit der Kabelkapazität ebenfalls nach unten.
Der Sound wird also auch tiefer. Das kann aber so gewollt sein...

Bei anderen Audioverbindungen wirkt die Kabelkapazität auch Höhendämpfend.
Aber nicht so extrem. Ein paar Meter machen da nix aus.
Ein 20m - Chinchkabel dämpft aber schon hörbar.
Wie genau das hängt auch von der Ausgangs- und Eingangsimpedanz der beteiligten Geräte ab.

Zur Frage welches Chinchkabel:
Für kurze Strecken wie sie zum Verbinden von HIFI-Komponenten verwendet werden
kauf dir irgendein billiges Zeugs aus dem Ich-Bin-Blöd-Markt.
Der Preis rechtfertigt das selberanfertigen nicht.

Für gute und längere Verbindungen: 2 Chinchstecker z.B. bei Reichelt bestellen.
Und zwar die Goldenen (hauptsache Metall). Grund ist nicht das Aussehen oder weil die besser klingen.
Sondern die löten sich einfach besser. Billigstecker sind dermassen scheisse zum löten...
Neutrik sind sicherlich die besten. Von der Mechanik als auch vom Löten.
Aber eben auch sehr teuer.
Kabel: ein gutes Mikrofon/Instrumentenkabel. Z.B. vom Gotham (www.gotham.com) GAC-1.
Oder ein anderes mit niedriger Kapazität. (sollte nicht teurer sein als 1-2Euro/m!)

BTW. wieso gibt es eigl. keine HIFI-Anlagen mit symtrischer Verbindung und XLR-Steckern?
Ich mein man kauft sich für zig tausend Euro eine Anlage und bekommt unsymetrische chinchverbindungen.
Wo selbst die billigsten semiprofessionellen Geräte XLR haben...
Hat sich wohl noch nicht als Voodoo herumgesprochen...
HifiPhlipper
Stammgast
#14 erstellt: 19. Feb 2003, 23:55
@Thomas:

Symmetrische Verbindungen gibt es nicht im Hifi Bereich???
Sind mittlerweile in jedem dritten "highendigen" (ich hasse dieses Wort) Amp vorhanden! Allerdings nicht in den unteren Preisregionen. Und das wahrscheinlich nur, weil cinch halt seit Jahren am gebräuchlichsten ist.

Gruss
ThomasT
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 20. Feb 2003, 00:04
Ups. Na dann.
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#16 erstellt: 21. Feb 2003, 00:04
Weiss denn einer wie die CAST Kabel von Krell verschaltet sind?

Ansonsten meine ich die Erfahrung zu haben, das zwar gute anpressbare Metallstecker besser als Gurkenstecker sind, aber die lustig anzuschauenden Eichmann Bullet Plugs alle Metallteile locker (hörbar) in den Schatten stellen.
Gut zu löten sind die auch, so lange man das kann (kurz Löten, sonst schmilzt der Stecker, der bis auf die Kontakte komplett aus Plastik ist, und das aus klanglichen Gründen)
TT
Stammgast
#17 erstellt: 21. Feb 2003, 08:01
LBL,

ich habe kürzlich für einen alten Plattenspieler zwei Cinch-Stecker gekauft. Die sind bis auf die Pole und die Lötfahne völlig aus Plastik und haben beim Elektriker 90 Cent gekostet. Die müßten dann ja besser sein als die Metallteile? Oder kommt´s auf das verwendete Plastik an?
Hilf mir mal bitte.

Gruß
TT
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#18 erstellt: 21. Feb 2003, 23:59
Kann ich Dir ehrlich gesagt nich sagen

Aber wenn der elektrische Kontakt genau so gut ist wie bei den Klemmsteckern, könnte das sein. Ich hab' die Erfahrung nur mit den Bullets, die allerdings auch elektrisch den Kontakt anders herstellen:
Hohler Innenpin + kleiner Außenpin, kein(!) Aussenring oder Flächenkontakt. Gleichzeitig _sehr_ fester Halt auf der Buchse, das ist bei den meisten mir bekannten Plastiksteckern nicht so. Die sitzen oft etwas wackelig.
Zudem ist bei den Bullets eine Vergoldung direkt, ohne Nichelschicht als Träger, aufgetragen. Eine Oberflächenvergütung sollte der Korrosion vorbeugen, aber auch Nickel oder andere unnütze Träger vermeiden, was bei den meisten Firmen verwendet wird.
Ich denke auf's Plastik kommts nicht an - aber was weiss ich, was die vorher ausprobiert haben. Vielleicht verkauft sich leicht durchsichtig einfach besser
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