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Test-Musik für Verstärker-Vergleiche

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DJ_Bummbumm
Inventar
#1 erstellt: 26. Okt 2009, 18:19
In den nächsten Wochen werden mir zwei Hifi-Häuser die Gelegenheit bieten, meinen Verstärker gegen neuere und teurere Modelle antreten zu lassen.

Zu diesem Zweck suche ich nun möglichst entlarvende Testmusik, die meinen ungeschulten Ohren erlaubt, die Stärken/Schwächen/Eigenarten der Geräte möglichst deutlich wahrzunehmen.

Dass dafür nur CDs in Frage kommen, die ich sehr gut kenne, versteht sich von selbst. Zum Glück ist meine Sammlung recht vielfältig.

Bisher habe ich gedacht an:
1) Sacre du Printemps (Orchester, Dynamik, Impulse)
2) Orgel (Bässe, Klangfarben)
3) Chor (Stimmen, räumliche Staffelung)

Weiterhin ein paar Pop-Scheiben, bei denen ich mir eine präzisere Basswiedergabe erhoffe.

Gibt es noch weitere wichtige Aspekte, die ich noch nicht berücksichtigt habe?
Vielleicht sogar ultimative Testobjekte?

BB
mcrotel
Schaut ab und zu mal vorbei
#2 erstellt: 26. Okt 2009, 18:33
Gibt es noch weitere wichtige Aspekte, die ich noch nicht berücksichtigt habe?

Ja, gibt es. Nimm Dir Zeit und achte darauf, bei welchem Verstärker Dir das Musik hören am meißten Spaß macht!

Es soll doch Spaß machen? Oder willst Du Analysen erstellen?
cr
Moderator
#3 erstellt: 26. Okt 2009, 22:08
Ja, daß die Verstärker gleich laut sind. Aber nicht per Daumen mit dem Phonometer, sondern mit dem Voltmeter am Lautsprecherausgang.
Detektordeibel
Inventar
#4 erstellt: 27. Okt 2009, 01:39

Zu diesem Zweck suche ich nun möglichst entlarvende Testmusik, die meinen ungeschulten Ohren erlaubt, die Stärken/Schwächen/Eigenarten der Geräte möglichst deutlich wahrzunehmen.


Also der klassische "Hifi-Killer" ist die Ouvertüre 1812 von Tschaikowski - Orchester mit Kanonen und Glocken. Hat früher Plattenspieler entnervt aufgeben lassen. Macht heute dassselbe mit Lautsprechern, und wenn man verstärkerunterschiede hören wird, dann hier.

Was fällt mir noch ein?

Kosheen - Gone

http://www.youtube.com/watch?v=ZxRc0GFsl3o

Die Stimmelage von der Sängerin liegt etwas eigenartig, sie ist (eigentlich) nicht schlecht, klingt aber mit der meisten "schlechten"-Hardware einfach scheisse, entweder kommt der Gesang wie Hundegebell aus den Boxen, oder es klingt wie durch die Nase genölt.
Klingt hier an meinen PC Brüllwürfeln auch grad entsprechend beschissen.
visir
Inventar
#5 erstellt: 27. Okt 2009, 13:10

cr schrieb:
Ja, daß die Verstärker gleich laut sind. Aber nicht per Daumen mit dem Phonometer, sondern mit dem Voltmeter am Lautsprecherausgang.


...mit einem konstanten Testton gemessen.

Und eine möglichst unmittelbare Umschaltung ist wichtig, damit ein eventuell vorhandener Kontrast möglichst deutlich wahrnehmbar ist.
Wobei alle viel Leitungen (l/r, Signal/ Masse) der LS-Kabel geschaltet werden müssen!

lg, visir
Amperlite
Inventar
#6 erstellt: 28. Okt 2009, 14:31
Ein Testsignal, bestehend aus Rosa Rauschen gehört da natürlich auch mit drauf.

Für den (musikalischen) Test von Impulsleistung verwende ich Yim Hok-Man - Poem of Chinese Drums.

Für bestimmte Tests sollte die Musik nicht zu komplex sein. Eine Stimmaufnahme wäre interessant, die lediglich von einem Instrument (E-Bass, Kontrabass, etc.) begleitet wird.
DJ_Bummbumm
Inventar
#7 erstellt: 28. Okt 2009, 14:57

Amperlite schrieb:
Für bestimmte Tests sollte die Musik nicht zu komplex sein.

Der einzige Unterschied, den ich bisher zwischen verschiedenen Verstärkern wahrnehmen konnte, betraf die Wiedergabe komplexer Passagen.

Aber die Chinese Drums interessieren mich.

BB
Blau_Bär
Stammgast
#8 erstellt: 28. Okt 2009, 16:21
Wenn Du große Orchester und sehr komplexe klassische Musik magst:

Deutsche Grammophon "4D-Serie"
1.) Staatskapelle Dresden, Giuseppe Sinopoli
Schubert Symphonien Nr. 8 und 9 (Die Unvollendete und Die Große)
http://shop.klassika...nzeige.rt?prid=97165
http://www.hifi-foru...read=78&postID=16#16

2.) Berliner Philharmoniker, Wagner Gala 1993 mit Claudio Abbado
http://www.arkivmusic.com/classical/album.jsp?album_id=142602

Das sind die besten Aufnahmen die ich kenne!!! Die haben wir schon für viele Anlagentests genommen.

Viele Grüße
Jörg
Audiodämon
Inventar
#9 erstellt: 28. Okt 2009, 16:22
Hallo,

ich gehe davon aus, dass der Vergleich nicht bei Dir zu Hause stattfindet?

Du solltest darauf achten, dass die verwendeten LS in etwa Deinen zu Hause ähneln. Hier muss es ja auch passen.

Test CD's zähle ich nicht auf, das würde jeden Rahmen sprengen.

Gruß

A


[Beitrag von Audiodämon am 28. Okt 2009, 16:23 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#10 erstellt: 28. Okt 2009, 16:27

Test CD's zähle ich nicht auf, das würde jeden Rahmen sprengen.


Ey Leute "Test-Musik" ist doch der Threadtitel.

Komm schon, und wenns nur eine "kleine Auswahl" mit 10 Stück ist.
Das er "ähnliche" Lautsprecher wie daheim nehmen sollte, das sollte doch eh klar sein.
Blau_Bär
Stammgast
#11 erstellt: 28. Okt 2009, 16:29
O. K. Vorher mit den CD's zu Hause einhören.

Ich kann mir die Auffälligkeiten gut merken. Manche notieren sich die Auffälligkeiten/bestimmten Passagen der Aufnahmen sogar.

Viele Grüße
Jörg
DJ_Bummbumm
Inventar
#12 erstellt: 28. Okt 2009, 16:29

Audiodämon schrieb:
ich gehe davon aus, dass der Vergleich nicht bei Dir zu Hause stattfindet?

Du solltest darauf achten, dass die verwendeten LS in etwa Deinen zu Hause ähneln. Hier muss es ja auch passen.

Die große Überraschung: beide Hifi-Häuser haben mir direkt von sich aus (!)angeboten, Verstärker in der Endauswahl daheim testen zu können.

Vielleicht, weil ich diesmal beim Erstkontakt im Anzug aufgetreten bin.

Die Vorauswahl wird in den Läden mit hoffentlich ähnlichen LS durchgeführt werden.
Ich werde meinen bisherigen Amp zum Vergleich mitnehmen.

BB
Audiodämon
Inventar
#13 erstellt: 28. Okt 2009, 17:12

Detektordeibel schrieb:

Test CD's zähle ich nicht auf, das würde jeden Rahmen sprengen.


Ey Leute "Test-Musik" ist doch der Threadtitel.

Komm schon, und wenns nur eine "kleine Auswahl" mit 10 Stück ist.
Das er "ähnliche" Lautsprecher wie daheim nehmen sollte, das sollte doch eh klar sein. :KR


Naja, was immer alles so klar sein sollte...

Zu div. CD's:

Also der Sacre ist schon nicht übel, aber welchen? Für mich würden zum testen zwei in Betracht kommen.

1. Chailly / Cleveland Orchestra - hören
2. Salonen / Los Angeles PO (Große Trommel Terror pur) - hören

Beethoven Sinfonien 4 & 7 Leibowitz / Royal PO (Chesky Records) - hören

J.S. Bach Orchestersuiten Nr. 1-4 / Ensemble Sonnerie, Monica Huggett (Avie) - hören

Yello Touch (schier unendliche Soundwand in allen Dimensionen mit teilweise subsonischen Bässen) hören

Friend 'n Fellow - Covered (sparsam instrumentiert, lupenrein produzert) - hören

Bruce Hornsby - Levitate (weils Spaß macht und gut klingt) - hören

Das könnte immer so weiter gehen, aber ich will was essen. Vielleicht war ne Anregung mit bei.

Grüße

A
ft/o8
Inventar
#14 erstellt: 28. Okt 2009, 22:44
Ich würde an deiner Stelle auf den ganzen gehobenen HiFi Quatsch verzichten. Den alten Amp behalten und das nicht zum Fenster hinausgeworfene Geld Armen zu Gute kommen lassen.
DJ_Bummbumm
Inventar
#15 erstellt: 29. Okt 2009, 10:54

ft/o8 schrieb:
Ich würde an deiner Stelle auf den ganzen gehobenen HiFi Quatsch verzichten. Den alten Amp behalten und das nicht zum Fenster hinausgeworfene Geld Armen zu Gute kommen lassen.

Du bist auch einen von denen, die den kleinen Leuten Wasser predigen, aber selbst Wein trinken!

BB
marne
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 29. Okt 2009, 12:14
Bei uns wird für den PA Soundcheck die hier genommen,

http://www.amazon.de...id=1256814542&sr=1-1. Wir haben aber nicht Gold-Voodoo Version. Da ist von allem was drauf: Sämtliche Instrumente, Sprache, Noise, Donner, Eisenbahn und so weiter - insgesamt 92 Samples, u.A. "the Race" von Yello. Top produziert von den Studiogöttern selbst. Dann noch ne sauber produzierte Standardscheibe hinterher(Toto oder sowas), um zu hören, wie "normale" Musik spielt und alle sind glücklich. Mehr braucht man nicht.


[Beitrag von marne am 29. Okt 2009, 22:13 bearbeitet]
Blau_Bär
Stammgast
#17 erstellt: 29. Okt 2009, 12:32

ft/o8 schrieb:
Ich würde an deiner Stelle auf den ganzen gehobenen HiFi Quatsch verzichten. Den alten Amp behalten und das nicht zum Fenster hinausgeworfene Geld Armen zu Gute kommen lassen.


Hier nun auch wieder Kopfschüttel!

Wenn DJ_Bummbumm einen guten/besseren Verstärker erwerben will, der zudem wohl besser klingt/klingen soll, warum nicht? Es sei ihm gegönnt. Es tut u. a. auch der Wirtschaft gut.

Kleiner Tipp am Rande: Einem Kameraden aus dem Autobereich, der sich vorher kaum für Hifi/High End interessiert hat und bisher mit einer uralt Harmann-Komplettanlage gehört hat, habe ich neben Boxen der Fa. Lynx - die A2 - eine NAD / Rotel Vor-/Endverstärker-Kombi empfohlen. Er hat jetzt einen NAD 165 Vorverstärker (mit Klangreglern - gar nicht so unwichtig und Fernbedienung, die er wollte) und eine ältere Rotel RB 990 BX-Endstufe. Der ist hellauf begeistert. Je nach Lautsprechern macht soetwas schon Sinn ("kleine Vor-/Endkombi"). Der Vergleich mit einer älteren NAD Vorstufe fiel im Ergebnis fast gleich aus. Die alte NAD Vorstufe macht noch mehr Bass aber die 165er ist wohl präziser. Das kann aber auch daran liegen, daß die alte NAD wohl schon etwas "ausgelutscht" war. Vorstufe ist das schwierigste...

@ Audiodämon
Bach J.S. Bach Orchestersuiten Nr. 1-4 ist natürlich immer wieder gut!

Eine der besten Choraufnahmen, die ich je gehört habe und Kirchenorgel mit einem Power und einer Qualität!!!!
http://www.jpc.de/jp...rz-Mund/hnum/7145557
Titel 13 und 14 nehmen wir auch zum Anlagentest - neulich erst wieder für die große McIntosh-Referenzkette.

Aber für jede Testmusik gilt: Zu Hause an der eigenen Anlage "einhören".

Viele Grüße
Jörg


[Beitrag von Blau_Bär am 29. Okt 2009, 12:34 bearbeitet]
Blau_Bär
Stammgast
#18 erstellt: 06. Nov 2009, 11:25
@ DJ_Bummbumm

Halt uns bitte auf dem Laufenden:

1.) mit was für Musik Du nun gehört hast
2.) was für Verstärker/Anlagen
3.) wie Du Dich entschieden hast.
4.) Auch Deine Gründe für Deine Entscheidung/Entscheidungen sind sicherlich interessant.

Danke im voraus!

Viele Grüße
Jörg
DJ_Bummbumm
Inventar
#19 erstellt: 06. Nov 2009, 11:42

Blau_Bär schrieb:
@ DJ_Bummbumm

Halt uns bitte auf dem Laufenden:

1.) mit was für Musik Du nun gehört hast
2.) was für Verstärker/Anlagen
3.) wie Du Dich entschieden hast.
4.) Auch Deine Gründe für Deine Entscheidung/Entscheidungen sind sicherlich interessant.


Am Samstag war die erste Test-Session, morgen wird die nächste sein.

Ich werde zusammenfassend berichten.

BB
Prince_Yammie
Stammgast
#20 erstellt: 06. Nov 2009, 18:48
Tja das Problem ist dass wir nicht wissen, was bei dir die Glückshormone ausschütten lääst musikalisch und was du zu hause hast. Du wirst dir sicherlich nicht ein dutzend neue CD's auf die Schnellle beodrgen können und wollen.

Egal ich schwadronier mal drauf los. Wichtigste iust wohl unbestritten die Stimm Wiedergabe. Da gibt es a) die Mäglickeit den nachrichten Sprecher zu lauschen.
Wie kommt er rüber und vor allem stehn die Boxen richtig - dann kommt die Stimme präzise aus der Mitte.
Dazu empfiehlt sich auch eine MONO Aufnahe mitzunehmen.

Test Kandidaten- Stimme : A Song For You - LEON RUSSEL auf DCC (Steve Hoffman mastering)
Hier ist das Piano und die Stimme derart intensiv, dass es viel Anlagen nicht gebacken kriegen das unverzerrt rüberzubringen.
Joni Mitchell's - BLUE bbietet sich auch prima dazu an.
Nicht fehlen dürfen Steely Dan - PEG (von AJA)

Bass und Synthesizeer - Lucky Man von Emerson Lake & Palmer.
Harmonien - Cat Stevens - Sad Liza. die Violine da ist ganz zart in den Song gemixt und die Aufnahem von erlesener Güte.
Rock - Robin Trower - Bridge Of Sighs
Rock Trios sind immer gut

für Attacke - Come Together - Beatles. der Hallo Wach Effekt zu Anfang


Für Bass - Bob Marley & Wailers - irendwas knalliges Trenchtown Rock, Lively Up Yourself (oder oder oder von Natty Dread ) - So Much Trouble In The World oder Africa Unite (von Survival).

was ganz beliebtes auch auf SACD erhältlich wäre HOPE von dem Süd Afrikaner Hugh Masekela - Coal Train , wo er die Zug Geraüsche nachmacht- super Aufnahme.
http://www.youtube.com/watch?gl=DE&hl=de&v=AgYhTTZXP4g
Symphonik ja Schuberts 9te und evtl. auch Beethoven's Eroica

Last But Not Least - Keith Jarret mit Köln Concerto oder brand neu Testament - Das Grand Piano ist nach wie vor die Königin unter den Instrumenten.

Ein paar Takte Buddy Miles & Carlos Santana LIVE oder natürlich Miles Davis,oder andere Blue Note achen sollten auch nicht fehlen.

Zu guter Letzt weather Report - Tale Spinnin' da fliegen die Fetzen.

such dir davon was aus und brenn dir ne Test CD.

Zur Not kann ich dir sogar was davon hochladen als mp4, wenn du es testen willst.
habe ne Upload seite null Problemo

Viel Spass
Amperlite
Inventar
#21 erstellt: 06. Nov 2009, 18:58

Prince_Yammie schrieb:
Tja das Problem ist dass wir nicht wissen, was bei dir die Glückshormone ausschütten lääst musikalisch und was du zu hause hast.

Ein Verstärker-Vergleich ist nicht dasselbe wie eine Runde gemütliches Musikhören zur Entspannung, man sollte das nicht verwechseln.

Der Anspruch an diese Testmusik ist also nicht, dass sie "Glückshormone ausschütten lässt". Sie muss einem eigentlich nicht mal gefallen.
Für manche Arten von Test kann es von Vorteil sein, die Musik bereits gut zu kennen.


[Beitrag von Amperlite am 06. Nov 2009, 18:58 bearbeitet]
DJ_Bummbumm
Inventar
#22 erstellt: 06. Nov 2009, 19:05

Prince_Yammie schrieb:
Tja das Problem ist dass wir nicht wissen, was bei dir die Glückshormone ausschütten lääst musikalisch und was du zu hause hast. Du wirst dir sicherlich nicht ein dutzend neue CD's auf die Schnellle beodrgen können und wollen.

Das ist richtig.

Morgen gibt es wieder einen Hörtermin im Hifi-Haus. Da werde ich einfach mein kleines Programm vom letzten Samstag abspulen, das zumindest eine erste Einschätzung erlaubt.

Die finalen Tests mit den "Vortestsiegern" werden dann daheim und ausführlich stattfinden.
Dafür werde ich mir noch komplette Samstage frei schaufeln müssen.
Bis dahin ist auch noch genug Zeit, um das Testrepertoire zu erweitern.
Ich bedanke mich für alle Tipps!

BB
DJ_Bummbumm
Inventar
#23 erstellt: 06. Nov 2009, 19:09

Amperlite schrieb:
Für manche Arten von Test kann es von Vorteil sein, die Musik bereits gut zu kennen.

Die Stücke, die ich zur Zeit verwende, genügen vor allem drei Kriterien:

1) die derzeitige Wiedergabe lässt Wünsche offen
2) ich kenne die Stücke in- und auswendig
3) ich habe Anlass zur Annahme, dass die Aufnahmen nicht ganz schlecht sind

Als Entspannung habe ich das Test-Hören in der letzten Woche ganz und gar nicht empfunden.

BB
Prince_Yammie
Stammgast
#24 erstellt: 06. Nov 2009, 19:58
Richtig ist dass es enorm wichtig ist, dass man die Stücke genau kennt. Das Test Musik Anforderungen an die Wiedergabe stellt und besonders eben manche Aspekte davon wie z.B. Natürlichkeit, Bass , Attacke, Räumlichkeit und Fein- abstimmung etc. muss nicht ausschliessen, das die Musik als beglückend empfunden wird. im Gegenteil.
Klar kann man auch Test Töne und Geräusch CD's sowie Hörspiele mit einbauen oder sogar Musik, di einen abtörnt. Aber warum? Wichtig ist für mich dass die Test Auswahl alle Stile enthält, die ich u Hause mit dem Gerät hören will. Deshalb kämen bei mir auch noch Dub, Hip Hop, House und Techno Trax dazu, sowie einiges von Afx Twin oder WARP um zu hören, wie das auf der Anlage klingt.

Allerdings habe ich eins festgestellt. Eine Anlage, die A Song For You ohne irgendwelche Knarzer oder Misstöne gegen Ende,wenn er ganz hoch geht stimmlich, wiedergeben kann erfült i.d.R auch alle anderen Kriterien. mag komisch scheinen ist es aber nicht.
Klingt ne Kette natürlich und sauber ist schon mehr als die halbe Miete drin !

Hab mir gerade mal in iTunes Test playlist erstellt und höre gerade darauf Robin Trower - Bridge Of Sighs = Gänsehaut pur..

playlist HifI Test

1.Waltz For Debby - Bill Evans
2.Bridge Of Sighs - Bridge Of Sighs (Remastered) - Robin Trower
3.Help Me - Court & Spark (DCC Gold)- Joni Mitchell
4.Pfrancing - Someday My Prince Will Come ( CBS Masters JVC Japan CD) - Miles Davis
5.Adagio sostenuto - Sonates For Cello and violin -
Karajan meets Yehudin ( Mono LP)
6.Pelourobho - Songs For The Gentle - My My
(PLAYHOUSE DoLP)
7.Wellington's Victory - Doratti 1812 - Tschaikowski
(Living Stereo)
8.Rock Bottom - Phenomen - UFO
9.Born On The wrong Side Of Time - Taste (Live)
10.Lucky Man - Emerson, Lake & Palmer
12.Comfortably Numb - The Wall (MFSL DoLP) - Pink Floyd
12.Everything's Coming Our Way - III (CS Vinyl) - Santana
13.Roll Over Beethoven - With The Beatles LP - The Beatles
14.A Taste Of Honey - Please Please Me (2009 Mono Remaster) - The Beatles
15. Goodbye Pork Pie Hat - Matchbook ( 1975 ECM ) - Ralph Towner & Gary Burton - 6&12 string guitar & vibraphone

wenn eine Anlage jeden Song hier emotional ansprechend und sauber wiedergeben kann wird sie meinen Ansprüchen vermutlich genügen...


[Beitrag von Prince_Yammie am 07. Nov 2009, 04:40 bearbeitet]
Jeck-G
Inventar
#25 erstellt: 07. Nov 2009, 00:06
Endstufentest? Dann muss auch was Richtiges her, das die Endstufe (egal ob Endstufe als eigenständiges Gerät oder Teil eines Vollverstärkers) auch fordert und nicht dieses "Schlaugzeug-Besengewischel mit volumenloser Frauenstimme, die nichtsagende Liedchen trällert", was bei Vorführungen gerne verwendet wird.

Beispiele wären da "Everything Louder Than Everyone Else" (Live-Album) von Motörhead oder von Grave Digger die Lieder "Rebellion" und "Heavy Metal Breakdown" von der Live-CD "Tunes of Wacken". Natürlich in angemessener Lautstärke bei Boxen mit HiFi-typischem Wirkungsgrad um die 90dB rum...

Wenn man es vernünftig machen will, dann müsste man sich als Vergleich eine Referenzendstufe für Audiomesslabore ausleihen und zum Vergleich mitnehmen.
Audiodämon
Inventar
#26 erstellt: 07. Nov 2009, 01:17
Hi,

ein gut aufgenommenes Hörbuch, oder Lesung (ohne Musik) ist auch nicht unpraktisch bei Hörtests. Gut geeignet ist hier z.B. "Brandauer liest Mozart" (Vol.1, CD1). Brandauers Stimme ist hier schnörkellos vor Publikum eingefangen. Die Stimme sollte natürlich klingen, ohne Zischlaute, oder Verfärbungen.

Jeck-G schrieb:


Beispiele wären da "Everything Louder Than Everyone Else" (Live-Album) von Motörhead oder von Grave Digger die Lieder "Rebellion" und "Heavy Metal Breakdown" von der Live-CD "Tunes of Wacken".


Jau, mit der Mucke zeigt man erbarmungslos ein gutmütiges Klirrniveau auf.

Gruß

A
Jeck-G
Inventar
#27 erstellt: 07. Nov 2009, 01:54
Und reine Sprache (recht schmaler Frequenzbereich) ist ja nun wirklich nicht das, womit man testet. Sieht man auch den den Boxen mit den Breitbändern drin, wie man z.B. in Tagungssäälen oder Ähnliches hat. Mit Musik in vernünftiger Qualität abspielen ist da nix... Wenn was aber für Musik taugt, dann ist Sprache auch kein Problem.


Die Stimme sollte natürlich klingen, ohne Zischlaute, oder Verfärbungen.
Und was ist, wenn die Zischlaute auf der CD mit drauf sind?


[Beitrag von Jeck-G am 07. Nov 2009, 01:55 bearbeitet]
das.ohr
Inventar
#28 erstellt: 07. Nov 2009, 04:02
Oh je, Jeck, bleib bei deiner Karnevalsmusik ...

Also Loriot als Sprecher bei Peter und der Wolf mit dem Musikstück natürlich, zeigen wunderbare Dynamik, Tiefgang und herrlichste Natürlichkeit, ohne Zischeln bei Stimme, Bläsern und Becken.
Keines deiner heftigen Stücke liefert diese Dynamik ...

Frank



Boettgenstone
Inventar
#29 erstellt: 07. Nov 2009, 11:45
Hallo,
du musst beim Testen aufpassen, dass du auch den Verstärker und nicht den Lautsprecher ärgerst.
Hast du mal überlegt wie du das machst oder stöpselst du einfach an und hörst in Zimmerlautstärke ein bisschen?

Lautsprecher mit fiesen Impedanzminima vorhanden?

Was recht interessant ist ist ein vollaufgedrehter Verstärker ohne Eingangssignal, mit knacksfreier Umnschaltbox findet man da ganz schnell die rauschärmsten Geräte raus, falls dir sowas wichtig ist...
Audiodämon
Inventar
#30 erstellt: 07. Nov 2009, 16:52

Jeck-G schrieb:
Und reine Sprache (recht schmaler Frequenzbereich) ist ja nun wirklich nicht das, womit man testet. Sieht man auch den den Boxen mit den Breitbändern drin, wie man z.B. in Tagungssäälen oder Ähnliches hat. Mit Musik in vernünftiger Qualität abspielen ist da nix... Wenn was aber für Musik taugt, dann ist Sprache auch kein Problem.


Ich habe nicht behauptet, dass man LS nur mit Sprachaufnahmen testet, sondern zusätzlich wenn es sich anbietet. Die menschliche Stimme, besonders in gesprochener Form, ist jedem eben vertrauter als Lemmy's Geröchel, dass durch eine Armee von Kompressoren gejagt wird.



Und was ist, wenn die Zischlaute auf der CD mit drauf sind? :L


Das wäre eine echte Überraschung, zumal man ja eigentlich CD's dabei hat, die man gut kennt. Wenn es dann beim Hörtest zischelt wird es rabiat...

Gruß

A
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