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equalizer ja oder nein?

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Autor
Beitrag
exzessone
Stammgast
#1 erstellt: 23. Okt 2010, 13:50
hi leute!

habe B&W dm305 an marantz pm5003 und marantz cd5003!

leider fehlt mir oft der mittelton, jedem das seine, und ich denke über einen equalizer nach!

lohnt es sich, oder wir der ton durch einen equalizer schlechter also im sinne von: noch mehr zwischengeklemmt und und und?

außerdem denke ich über einen harman und kardon hk640 nach, anstatt den pm5003!

ist der eurer meinung besser für meine B&W´s?
er hat nämlich 2X 75 watt an 8 ohm und der marantz nur 40!
wenn ich ehrlich bin fehlt mir auch ein bisschen der bass beim marantz! vielleicht liegts auch am verstärker dass ich mit dem mittelton nicht zufrieden bin!

ich bin keiner der unglaublich gerne viel bass hat! aber das ist doch ein bisschen wenig was der marantz bringt!

danke im vorraus!
Fhtagn!
Inventar
#2 erstellt: 23. Okt 2010, 14:02
Der Klang gefällt dir nicht, ok.
Das liegt aber nicht am Verstärker, der Marantz ist eigentlich ganz gut, sondern an den Lautsprechern.
Die B&W sind einfach nicht gut, kauf dir andere und behalte den Rest deiner Anlage.

Und nein, die sind nicht automatisch gut, nur weil B&W draufsteht.

Gruß
Haakon
exzessone
Stammgast
#3 erstellt: 23. Okt 2010, 14:08
ne also ich bin niemand der NUR auf die marke schaut!

ich habe die B&W´s schon an anderen verstärkern gehört und sie gefielen mir richtig gut!

erst seit ich den marantz habe! war ne blöde entscheidung, ziemlich voreilig!

aber was hälst du allgemein von der harman & kadon idee?
Alex-Hawk
Inventar
#4 erstellt: 23. Okt 2010, 14:12
Hallo

Mich würde es auch wundern, wenn das Problem der Verstärker ist. Ausnahme wäre natürlich ein Defekt. Vielleicht liegts auch an der Raumakustik.

exzessone
Stammgast
#5 erstellt: 23. Okt 2010, 14:15
ja das ist ja das seltsame!

an anderen verstärkern klingen sie fantastisch! nicht dass es sich hier anhört wie sch*** aber ich hatte schon besseren sound bei gleichem LS.

ich denke am raum liegts nicht! 25m² viereckig und die lautsprecher sind vernünftig aufgestellt!

HARMAN UND KARDON HK640? JA NEIN?!^^
Alex-Hawk
Inventar
#6 erstellt: 23. Okt 2010, 14:24
Es steht 2:0 für Nein.

Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 23. Okt 2010, 14:35
Hallo!

Mit einem neuen Verstärker kannst du eigentlich nichts wirklich verbessern, natürlich ist es dir überlassen ob du dir trozdem einen Zulegen willst. Aber dann begründe das um Gotteswillen nicht klanglich.


Wenn du mit dm Klang nicht zufrieden bist und daran etwas ändern willst kommt nur ein Tausch der Lautsprecher in Frage. Wenn du dazu nicht bereit bist mußt du einfach mit dem Ergebniss leben.

Mit einm Equalizer kannst du zwar den Mitenbereich problemlos anheben aber dann geht dir wahrscheinlich die tonale Balance ohnehin derart in die Binsen das du das nächste viertel Jahr bloß an Einstellen bist ohne wirklich jemals richtig mit den gefundenen Ergebnissen zufrieden zu sein.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 23. Okt 2010, 14:36 bearbeitet]
Alex-Hawk
Inventar
#8 erstellt: 23. Okt 2010, 14:40
3:0

schraddeler
Inventar
#9 erstellt: 23. Okt 2010, 14:55

exzessone schrieb:
ja das ist ja das seltsame!

an anderen verstärkern klingen sie fantastisch! nicht dass es sich hier anhört wie sch*** aber ich hatte schon besseren sound bei gleichem LS.

HARMAN UND KARDON HK640? JA NEIN?!^^


Ich versteh dein Problem nicht ganz
Deiner Meinung nach scheint deine bisherige Kombination nicht zu harmonieren.
Du hast bereits festgestellt das es andere Verstärker gibt mit denen sie fantastisch klingen.
Deshalb frage ich mich jetzt ernsthaft warum du dir keinen von diesen tollen Verstärkern kaufst?
Oder ist der HK 640 einer dieser Verstärker, dann brauchst du eigentlich auch nicht zu fragen, dann kauf ihn und alles ist OK.

Gruß schraddeler

PS: 4:0
Fhtagn!
Inventar
#10 erstellt: 23. Okt 2010, 14:57
An welchen Verstärkern klangen die LS denn gut?
exzessone
Stammgast
#11 erstellt: 23. Okt 2010, 15:04
ueyy^^ spam ist wieder raus^^

ich will auch einfach was mehr rums haben und da der H&K (zum dritten mal) mehr leistung hat ist meine frage einfach die:

ist der okay oder kaufe ich ihn mir der knallt wie die pest aber hat keinen klag!

ich hatte sie schon an nem luxman l 550 und an nem yamaha as700!

aber beide ETWAS zu teuer!
Alex-Hawk
Inventar
#12 erstellt: 23. Okt 2010, 15:07

exzessone schrieb:
ich will auch einfach was mehr rums haben und da der H&K (zum dritten mal) mehr leistung hat...


Das ist nicht der Entscheidende Punkt. Mehr Leistung schafft nicht einfach so einen ausgewogeneren Bass. Der Marantz spielt mit den Lautsprechern sicher nicht annähernd am Limit.

Fazit:

Wenn, dann neue Lautsprecher!

Ludolf
Stammgast
#13 erstellt: 23. Okt 2010, 15:12
... oder nochmal mit der Aufstellung der LS experimentieren ( enger zusammen, weiter auseinander,etc. ) kostet ja nichts...
exzessone
Stammgast
#14 erstellt: 23. Okt 2010, 15:12
ich glaub auch! dann kauf ich mir doch glatt die B&W 800d! das muss reichen

nein scherz beiseite! vielen dank leute

jetzt muss ich erstmal in mich gehen, weil ich mich eig. in die 305 verliebt habe^^

das waren die ersten LS wo ich dachte wow sehen schick aus, hmm kleiner LS ob der wirklich geht?

angeklemmt und ich war damals überwältigt!

von daher werde ich mich glaube ich nicht von ihnen trennen! ihr kennt das sicher!

die frau sagt: schmeiß die sch*** raus aber man kann sich nicht trennen!

genug geschrieben!

vielen dank nochmal
Hörbert
Moderator
#15 erstellt: 23. Okt 2010, 15:29
Hallo!

@exzessone

Tya, dann mußt du mt dem Soundergebniss halt leben, natürlich spricht nichts dagegen sic einen anderen Verstärker zuzulegen aber es wird schlicht und ergreifend keinen echten Unterschied bringen. Du bist weder der erste noch der lezte bei dem Lautsprecher zu Hause nicht so klingen wie im Laden.

Allerdings solltest du einmal den Rat von Ludolf befolgen und ein wenig mit der Lautsprecheraufstellung "spielen", mit ein wenig Glück bekommst du so vieleicht noch ein ganz annehmbares Ergebniss hin mit dem du gut leben kannst.

MFG Günher
weimaraner
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 24. Okt 2010, 06:45
Hallo,

du schreibst deine Lautsprecher hätten an dem Luxman oder Yammi besser geklungen,
ich vermute mal der Eindruck entstand bei einem Händler ,nicht in den eigenen Räumlichkeiten.

Du schliesst die Raumakustik aus,
dabei hast du ein quadratisches Zimmer in dem die Raummoden Feste feiern ohne Ende.

Da stehen sich Frequenzauslöschungen und Überhöhungen "doppelt" gegenüber,

lass mich mal raten,

bei diversen Liedern macht die B&W richtig Druck,
bei anderen Liedern fehlt die Substanz völlig.

Der Mitteltonbereich ist wieder eine andere Sache,
entweder dir gefällt die Abstimmung des Lautsprechers nicht,
oder dein Geschmack harmoniert grundsätzlich nicht mit dem was an den Ohren ankommt.

Vermutlich warst du erst mal begeistert,
outest dich ja als bekennender Bose "Vor-Hörer",
da war eine Steigerung also durchaus zu erklären.

Der Reisser ist der Lautsprecher wirklich nicht,
ich denke auch das der Schriftzug des Lautsprechers schon etwas in seinen Bann gezogen hat,

es macht nichts wenn man kein B&W Fan ist, gehöre auch dazu und lebe noch

Was mich aber grundsätzlich stutzig macht,
du lobst in Kaufberatungen Anderer den Lautsprecher über den Himmel hinaus,
über den Wolken,keinesfalls darunter.

Der Bass gefällt dir nicht.
Der Mittelton auch nicht.

Viel bleibt da ja nicht....... zum empfehlen....

Gruss


[Beitrag von weimaraner am 24. Okt 2010, 06:46 bearbeitet]
exzessone
Stammgast
#17 erstellt: 24. Okt 2010, 09:36
doch, ich hatte sie am luxman als sie bei mir im raum standen! ^^

aber ich denke mal da hast du recht...
do1mde
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 24. Okt 2010, 10:39
....ist ja ein richtig interessantes Thema...

Ich hab an meiner Kombination MPP 202 und MAA 402 weder eine Balance-, noch eine Bass/Höhenregelung - und ich habe bisher nicht das Gefühl daß ich etwas vermisse.....

Equalizer - braucht man sowas wirklich? Ich meine, hier betreibt doch wirklich fast jeder sehr gutes bis hin zum Top-Equipment, ist denn da ein Equalizer wirklich noch nötig? Ich kann mir gar nicht vorstellen daß das Equipment des Threaderstellers so beschissen klingen soll daß man die Anlage mittels Equalizer klangmäßig hinvergewaltigen müßte..

..meine Frage - wer von euch betreibt überhaupt einen Equalizer? Bringt das wirklich was - eure Meinung würde mich interessieren..

Gruss Mike
TomBe*
Inventar
#19 erstellt: 24. Okt 2010, 10:42
Meinen parametrischer Eq. benutze ich nur manchmal, um noch etwas raus zu kitzeln....aber das hat es dann in sich
Stefanvde
Inventar
#20 erstellt: 24. Okt 2010, 10:47
Besitze auch noch einen in meiner 2. Anlage,allerdings kommt der nur gaaanz gelegentlich zum Einsatz:Nämlich dann wenn ich mir mal von einer meiner Lieblingsbands inoffizielle Live-Mitschnitte (Bootlegs) anhöre.Da ist die Soundqualität manchmal halt nicht so gut,da hilft der EQ dann tatsächlich weiter um das veränderte Signal dann z.B. am PC aufzuzeichnen und weiterzuverarbeiten...
Bei guten Aufnahmen ist der immer aus,genau wie die Klangregelung an meiner Hauptanlage.
exzessone
Stammgast
#21 erstellt: 24. Okt 2010, 11:00
ja leute, heute morgen wurde es GANZ schlimm, dass mir alles gefehlt hat bass etc!

und was wars?!

ICH HAB BI-WIRING anschlüße!!!

und anscheinend warend diese nicht richtrig dran! von anfang an nicht!

deswegen war ich auch so enttäuscht vom marantz!
anscheinend war die brücke NICHT GANZ am unteren anschluß! bei beiden LS!^^

es war aber wirklich nur minimal, dass der mittelton fehlte! das war wirklich komisch, so WENIG dass ich halt wirjklich dachte, am verstärker stimmt was nicht!

ich mein jeder weiß wie es sich anhört bei B-w anschlüßen, wenn man ohne brücke hört, bei normalem verstärker!

das hört selbst ein tauber!

aber es war wirklich MINIMALST, von daher hat man nur gehört dass irgendwas nicht stimmt am mittelton!

tja! jetzt sind die brücken mit ner klipex fest gezogen orden, und ich hab zur vorsicht mal bananenanschlüße genommen zum angeklemmen!



JAAAAAAAAAAAAAAAAAAA leute!^^ irgendwie hattet ihr schon recht! aber hätte mich gewundert, wenn wirklich vorher einer drauf gekommen wäre mit den anschlüßen!

egal schönes thema eröffnet und alles ist super! die LS klingen wunderbar!
weimaraner
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 24. Okt 2010, 11:18
Hallo,

jetzt mal ehrlich,
wo hattest du die LS Kabel angeschlossen,
HT oder TMT Anschluss.

Entweder du hörst keine Höhen,das Klangbild war dumpf(Anscheinend nicht,über die Höhen hast du nichts negativ angemerkt),
oder du hattest nur Höhen,und das hört man doch recht schnell wenn der Rest komplett fehlt.

Da ist nichts mit minimalst,
entweder es hatte Kontakt oder nicht,
etwas weniger Kontakt lässt nicht etwas weniger Mittel oder Hochton oder Bass durch.....

Ich habs schon im Kreuz,
da kann ich nicht noch einen Bären rumtragen.
Fhtagn!
Inventar
#23 erstellt: 24. Okt 2010, 11:19
So billig kann manchmal die Lösung sein .
exzessone
Stammgast
#24 erstellt: 24. Okt 2010, 11:20
frag mich nicht! es war wirklich nur minimalst! das habe ich mir auch gedacht! entweder ist kontakt da oder nicht! vielleicht war es auch was anderes! was es war wissen nur die götter^^
weimaraner
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 24. Okt 2010, 11:25

exzessone schrieb:
frag mich nicht! es war wirklich nur minimalst! das habe ich mir auch gedacht! entweder ist kontakt da oder nicht! vielleicht war es auch was anderes! was es war wissen nur die götter^^



Das war Einbildung
exzessone
Stammgast
#26 erstellt: 24. Okt 2010, 11:28
DAS WAR DEFINITIV KEINE EINBILDUNG!

dumm bin ich nicht! und ein vernünftiges gehör habe ich auch!

diese einbildung wäre vergleichbar mit "ich finde meine sony kopfhörer klingen besser als meine akg!"
weimaraner
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 24. Okt 2010, 11:31
Es kann halt nicht minimalst gewesen sein,
entweder oder.....
Das hört man definitiv!

Ich weiss jetzt nicht was deine Kopfhörer damit zu tun haben,aber naja.
exzessone
Stammgast
#28 erstellt: 24. Okt 2010, 11:35
ich wollte mit der kopfhörer metapher einfach sagen, dass das definitiv rational war!

es war zu hören und keine einbildung;)

aber egal!

es geht wieder! in diesem sinne
Reiniman
Stammgast
#29 erstellt: 24. Okt 2010, 12:39
Equalizer? Frevel......wer braucht denn sowas?

Man könnte die Teile auch "Tonverfälscher" nennen.
Alex-Hawk
Inventar
#30 erstellt: 24. Okt 2010, 13:00

weimaraner schrieb:
Ich habs schon im Kreuz, da kann ich nicht noch einen Bären rumtragen.




Aber mal im Ernst. Wenn Du jetzt zufrieden bist, dann ist doch alles im Lot. Viel Spaß beim Hören.

weimaraner
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 24. Okt 2010, 13:15

Reiniman schrieb:
Man könnte die Teile auch "Tonverfälscher" nennen.


So nenne ich meine,
und jede andere Raumakustik auch gerne beim Namen.
Amperlite
Inventar
#32 erstellt: 25. Okt 2010, 18:03

Reiniman schrieb:
Equalizer? Frevel......wer braucht denn sowas?
Man könnte die Teile auch "Tonverfälscher" nennen.

Und genausogut könnte man sie "Tonberichtiger" nennen. Es hängt nur davon ab, ob der Benutzer weiß, was er tut.
kingbling321
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 25. Okt 2010, 18:06

Amperlite schrieb:

Reiniman schrieb:
Equalizer? Frevel......wer braucht denn sowas?
Man könnte die Teile auch "Tonverfälscher" nennen.

Und genausogut könnte man sie "Tonberichtiger" nennen. Es hängt nur davon ab, ob der Benutzer weiß, was er tut. :D




Ich stimmer eher der Definition Tonberichtiger zu.
Weil wenn sich jemand einen Equlaizer kauft will
er ja lediglich das Klangbild auf seinen Geschmack abstimmen
5string
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 05. Nov 2010, 14:16
Aber eigentlich ist ein Equalizer nicht dazu gedacht, den Klang zu verändern, sondern problematische Raumakustik auszugleichen, jedenfalls im Profi-/PA-Bereich. An meinem Bühnenverstärker (Bass), habe ich den 5-Band-EQ bei mehr als 90% aller Auftritte ausgeschaltet (Gott sei Dank!). Es gibt aber schwierige Bühnenverhältnisse, hervorgerufen z.B. durch weiche Holzböden, großflächige Glasfronten im Zuschauerraum ... , da muss der EQ ran. Ich versuche dann (meist mit Hilfe unseres Tontechnikers), die Störfrequenz(en) heraus zu finden, und mit dem EQ wird dann gezielt lediglich die entsprechende Frequenz angehoben oder abgesenkt, je nach Bedarf.

Ziel ist die möglichst unverfälschte Widergabe des Klangs meiner Instrumente. Für HiFi sehe ich es genauso.
rat666
Inventar
#35 erstellt: 05. Nov 2010, 18:55
Hi,

das Problem ist. dass der Begriff Equalizer zu grob umschrieben ist, dahinter verbirgt sich Alles vom Spielzeug bis zum echten Werkzeug.

deshalb denke ich man muss klar unterscheiden.

- graphischer EQ (der mit den Schiebereglern) imho eher ein Spielzeug zum verschlimmbessern des Klangs, viel zu grob und unflexibel um etwas vernünftig Einstellen zu können. Für Raumkorrekturen komplett ungeeignet. Wer mehr als den Klang verbiegen will, ist schlecht bedient.

- der parametrische EQ ist schon flexibler und kann imho tatsächlich über kleinere Probleme hinweg helfen. Leider ist er wesentlich komplizierter Einzustellen als der graphische und hat meist zu wenig Regler.

- moderne Einmessysteme (werden auch als EQ bezeichnet) bestehend aus überwiegend IIR und FIR Filtern gepaart mit einer Vielzahl paramterischer EQs wie z.B. Multeq XT, DEQX. Audio Volver oder DRC. Damit kann man echt viele Probleme der Raumakustik lösen und eine unverfälschte Wiedergabe erreichen. Meist messen sie sich auch noch automatisch ein.

Von den graphischen EQs hatte ich drei Stück in meinem HK, gebracht hat es so gut wie nichts, der Klang war anders aber nicht besser. Seit Multeq XT passt der Klang auch im Bass bestens. In allen (mir bekannten) ernstzunehmenden PA Installationen sind sie im Übrigen im Einsatz.

Insofern kann ich die Frage des Freds für mich beantworten mit:
"graphische EQs - Nein, Einmesssysteme - auf jeden Fall"

Just my 2 Cents

Gruß

oliver


[Beitrag von rat666 am 05. Nov 2010, 18:55 bearbeitet]
Accuphase_Lover
Inventar
#36 erstellt: 05. Nov 2010, 21:12

Amperlite schrieb:

Reiniman schrieb:
Equalizer? Frevel......wer braucht denn sowas?
Man könnte die Teile auch "Tonverfälscher" nennen.

Und genausogut könnte man sie "Tonberichtiger" nennen. Es hängt nur davon ab, ob der Benutzer weiß, was er tut. :D



Richtig. Und ohne sie klängen auch verdammt viele Aufnahmen ganz anders.

Der EQ ist essentiell im Studio und auf der Bühne. Genauso wie der böse Kompressor !
Weidenkaetzchen
Gesperrt
#37 erstellt: 05. Nov 2010, 21:28
also dass man mit einem Equalizer den Frequenzgang eines Verstärkers "geradebügeln" kann ist mir neu. Soweit mir bekannt bewegt sich die "Un-Linearität" eines modernen Verstärkers weit unterhalb der Regelstufen der meisten EQs. Der einzige Sinn meiner Meinung nach, einen EQ einzusetzen ist den Frequenzgang der LS zu korrigieren, da liegt nämlich meistens der Hund begraben ;)..oder eben wegen der Raumakustik


[Beitrag von Weidenkaetzchen am 05. Nov 2010, 21:33 bearbeitet]
Accuphase_Lover
Inventar
#38 erstellt: 05. Nov 2010, 21:38

Weidenkaetzchen schrieb:
Soweit mir bekannt bewegt sich die "Un-Linearität" eines modernen Verstärkers weit unterhalb der Regelstufen der meisten EQs.


Und deshalb muß man sich auch über "Verstärker-Klang" keine Gedanken machen !
Weidenkaetzchen
Gesperrt
#39 erstellt: 05. Nov 2010, 21:42
das hab ich jetzt nicht gesagt...nur wenns um die Linearität geht, dann sind die alle ziemlich ähnlich. Aber es gibt ja noch andere Kriterien die den Klang ausmachen, nur hat da in der Regel kein EQ einen Einfluss drauf
Accuphase_Lover
Inventar
#40 erstellt: 05. Nov 2010, 21:47

Weidenkaetzchen schrieb:
das hab ich jetzt nicht gesagt...nur wenns um die Linearität geht, dann sind die alle ziemlich ähnlich. Aber es gibt ja noch andere Kriterien die den Klang ausmachen, nur hat da in der Regel kein EQ einen Einfluss drauf


Kann man so nicht ganz sagen.

Im Studiobereich gibt es EQs die weitergehende "Klangformungen" vornehmen. Beispielsweise durch röhrengenerierte Oberwellen.

Britische Vintage EQs erfreuen sich in der Studioszene seit Jahren einer immer größeren Beliebtheit.
Verwende ich manchmal am PC.
rat666
Inventar
#41 erstellt: 05. Nov 2010, 22:00

Der einzige Sinn meiner Meinung nach, einen EQ einzusetzen ist den Frequenzgang der LS zu korrigieren, da liegt nämlich meistens der Hund begraben ..oder eben wegen der Raumakustik


Vernünftige Lautsprecher müssen im FG nicht korrigiert werden (es sei denn sie sind falsch aufgestellt z.B. zu wandnah), es bleibt also nur der Raum


Gruß

oliver
Proon
Stammgast
#42 erstellt: 08. Nov 2010, 14:32
den absoluten HiFi Freaks sei mal verraten, dass die Wiedergabe anspruchsvoller Musik immer kompromißbehaftet ist, aus dem einfachen Grunde, weil bereits bei der Aufnahme Klangverfälschungen, vom Mikrofon verursacht, entstehen und später bei der Wiedergabe kriegt die Lieblingsmusik durch die spezifischen Abhörraumgegebenheiten und der mehr oder weniger guten Lautsprecher den Rest!
Wenn man hier nicht korrigierend eingreift, entspricht das Wiedergegebene nicht mal ansatzweise der Realität, beruhigt aber den nicht kompromisbereiten HiFi Freund ungemein, weil er ja den Anschaffungswert seiner Superkette kennt ;-)!
Selbstverständlich benutzt der ernsthafte Liebhaber auch nur Audiostrippen aus reinem, 30 Jahre abgelagerten, mit Ameisensäure behandelten Kupfer mit Stehwellenbremse aus Platin und speziellem, aktiven Protuberanzenschirm!
Merke, eine mit elektronischer Schallwandlung verbundene akustische Aufnahme kann nie wieder original wiedergegeben werden und original klingen!
Zu viele Faktoren und Umstände verhindern das recht wirkungsvoll.
Also ihr lieben HiFi Freaks, gebt doch einem EQ die Chance (bitte dabei aber auch auf die verschiedenen Arten selbiger achten und was man damit erreichen will), allerdings ist es keineswegs einfach einen EQ wirklich effizient und wirklichkeitsnah anzuwenden!
Und noch was, ich kenne kein professionelles Tonstudio ohne besagte EQs (die nennen sich da aber oftmals anders), warum sollte man sich denn da als erklärter HiFi Freak so gegen deren Einsatz stemmen?
Denkt mal drüber nach.
Grüßele Proon


[Beitrag von Proon am 08. Nov 2010, 14:35 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#43 erstellt: 09. Nov 2010, 21:26

Proon schrieb:

Also ihr lieben HiFi Freaks, gebt doch einem EQ die Chance.
Und noch was, ich kenne kein professionelles Tonstudio ohne besagte EQs (die nennen sich da aber oftmals anders), warum sollte man sich denn da als erklärter HiFi Freak so gegen deren Einsatz stemmen?


Warum? Weil überflüssig, wenn keine akuten Akustikprobleme bestehen.
Mir kommt sowas nicht in die Hütte, vorher würde ich Regale umstellen, Absorber anschrauben und Teppiche auslegen.

Und einen "Originalzustand" kann man auch mit einem EQ nicht herstellen, da man diesen gar nicht kennt.

MfG
Haakon
5string
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 11. Nov 2010, 19:38

Proon schrieb:
...Merke, eine mit elektronischer Schallwandlung verbundene akustische Aufnahme kann nie wieder original wiedergegeben werden und original klingen!
Zu viele Faktoren und Umstände verhindern das recht wirkungsvoll. ...
Grüßele Proon

Und deshalb muss ich dem EQ im HiFi-Bereich auch keine Chance geben. Er hilft mir nicht, den Originalklang zu erzeugen - ganz einfach, weil ich den Originalklang nicht kenne (außer ich war selbst bei der Aufnahmesession dabei).
5string
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 11. Nov 2010, 19:41

Fhtagn! schrieb:
... Und einen "Originalzustand" kann man auch mit einem EQ nicht herstellen, da man diesen gar nicht kennt.

MfG
Haakon

Ups, da hätte ich mir meinen Post auch sparen können. Hab' Dein Statement leider, aber nicht böswillig, überlesen. Wie Du siehst, sprichst Du mir aus der Seele


[Beitrag von 5string am 11. Nov 2010, 22:11 bearbeitet]
rat666
Inventar
#46 erstellt: 11. Nov 2010, 19:52
Hi,


Und deshalb muss ich dem EQ im HiFi-Bereich auch keine Chance geben


Er soll ja auch nur die Fehler deines Raums ausgleichen.
Das kann ein graphischer EQ gar nicht und ein paramtrischer nur unzureichend.

Ein vernünftiges Einmessystem allerdings schon z.B. sowas Link


Gruß

oliver
Schnucki-Thomas
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 11. Nov 2010, 20:05
Gegen ein elektronisches Equalizing ist nach meiner Meinung auch im Stereobetrieb nichts gegen einzuwenden. Allerdings sollte das Equalizing nur im Tieftonbereich gemacht weden, da es in diesem Bereich nur wenige Raummoden gibt, die man gut heraushören kann.

Gruß Thomas
Accuphase_Lover
Inventar
#48 erstellt: 11. Nov 2010, 20:19

Fhtagn! schrieb:

Proon schrieb:

Also ihr lieben HiFi Freaks, gebt doch einem EQ die Chance.
Und noch was, ich kenne kein professionelles Tonstudio ohne besagte EQs (die nennen sich da aber oftmals anders), warum sollte man sich denn da als erklärter HiFi Freak so gegen deren Einsatz stemmen?


Warum? Weil überflüssig, wenn keine akuten Akustikprobleme bestehen.
Mir kommt sowas nicht in die Hütte, vorher würde ich Regale umstellen, Absorber anschrauben und Teppiche auslegen.

Und einen "Originalzustand" kann man auch mit einem EQ nicht herstellen, da man diesen gar nicht kennt.


1. Überflüssig ? Definitiv nicht, denn schon die Aufnahme selbst kann korrekturbedürftig sein.

2. Oftmals geht es gar nicht um ein "Original", sondern nur darum, was man persönlich als besser empfindet.
Hier kann ein EQ äußerst hilfreich sein !
Schnucki-Thomas
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 11. Nov 2010, 20:37

Fhtagn! schrieb:

Proon schrieb:

Also ihr lieben HiFi Freaks, gebt doch einem EQ die Chance.
Und noch was, ich kenne kein professionelles Tonstudio ohne besagte EQs (die nennen sich da aber oftmals anders), warum sollte man sich denn da als erklärter HiFi Freak so gegen deren Einsatz stemmen?


Warum? Weil überflüssig, wenn keine akuten Akustikprobleme bestehen.
Mir kommt sowas nicht in die Hütte, vorher würde ich Regale umstellen, Absorber anschrauben und Teppiche auslegen.

Und einen "Originalzustand" kann man auch mit einem EQ nicht herstellen, da man diesen gar nicht kennt.

MfG
Haakon


Typisches "Digital-Denken" eines Mannes: Ja/nein oder 1/0. Man kann ja auch auf beiden Gebieten ein Kompromiss machen. Equalizing durch Absorber und Diffusoren - aber dezent ohne aus seinem Wohnzimmer ein Tonstudio zu machen und restliche schwierige Raummoden durch elektonisches Equalizing beseitigen.

Gruß Thomas
Accuphase_Lover
Inventar
#50 erstellt: 11. Nov 2010, 21:21
Fhtagn! ist sicherlich nicht digital !
5string
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 11. Nov 2010, 22:22
Wikipedia ist doch auch manchmal nicht zu vernachlässigen:

"In HiFi-Anlagen werden Equalizer verwendet, um deren Klang zu verbessern bzw. den eigenen Wünschen anzupassen. Dabei wird von Laien oft der eigentliche Sinn, nämlich die Entzerrung des Signals zwecks linearem Frequenzgang, ins Gegenteil verkehrt (die typische „U“-Form der Stellung, auch „Badewanne“ genannt: Bässe und Höhen angehoben, Mitten abgesenkt)."

Quelle: Equalizer bei Wikipedia
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