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Kann eine zusammengewürfelte Anlage einen guten Sound haben

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Gelscht
Gelöscht
#1 erstellt: 28. Okt 2011, 12:42
Hi and Fi!

Ich hatte die Schwierigkeit dieses Thema "richtig" einzuordnen, denn nirgends im Forum wäre es "richtig" placiert ...

Deshalb die Frage unter "Allgemeines":

WER HAT EIGENTLICH EINE AM BUNDESTEN MIT DEN UNTERSCHIEDLICHSTEN KOMPONENTEN ZUSAMMENGEWÜRFELTE ANLAGE DIE ES GEBEN KANN, UND GENIESST TROTZDEM EINEN TOLLEN SOUND: ALSO MIT KOMPONENTEN BETRIEBEN, DIE,Z.B. NACH EXPERTEN-MEINUNG, EIGENTLICH ÜBERHAUPT NICHT "ZUSAMMENPASSEN"?

Gruß Blacky..... )
Rhabarberohr
Inventar
#2 erstellt: 28. Okt 2011, 14:05
derOstfriese
Stammgast
#3 erstellt: 28. Okt 2011, 17:50
Moin,

dann fang ich mal an.

Momentan betreibe ich ein Paar Dynaudio Consequence an Marantz MA 500 Monoblöcken was kein "Experte" empfehlen würde.

Klangtechnisch nicht unbedingt der Hammer aber Zimmerlautstärke geht

schönes Wochenende
DJ_Bummbumm
Inventar
#4 erstellt: 28. Okt 2011, 20:00

Werner_Schwarz schrieb:

WER HAT EIGENTLICH EINE AM BUNDESTEN MIT DEN UNTERSCHIEDLICHSTEN KOMPONENTEN ZUSAMMENGEWÜRFELTE ANLAGE DIE ES GEBEN KANN, UND GENIESST TROTZDEM EINEN TOLLEN SOUND: ALSO MIT KOMPONENTEN BETRIEBEN, DIE,Z.B. NACH EXPERTEN-MEINUNG, EIGENTLICH ÜBERHAUPT NICHT "ZUSAMMENPASSEN"?

Was ist denn ein "toller Sound"?

Wenn man die Kirche im Dorf lässt, würde ich die Hand heben.
Habe Komponenten von unterschiedlichsten Herstellern in unterschiedlichen Farben(!).
Die Hifi-Profis mögen die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, aber raus kommt ein Sound, der die Bedürfnisse eines einfachen HiFi-Freundes voll befriedigt.
Nicht mehr und nicht weniger.

BB
onkel_böckes
Inventar
#5 erstellt: 28. Okt 2011, 20:07
Derzeit in Betrieb:
Sae 2400L,Nakamichi CD4,Sony F670ES als Pre und ACR/Audax/Fostex Stereo LS.
Allerdings tausch ich hin und wieder alles gegen das auf dem Speicher, so kommt alles mal zum Zug!
Gelscht
Gelöscht
#6 erstellt: 29. Okt 2011, 12:06
Hallo BB,
danke für den Einstieg ins Thema !
Bei Deiner Frage "Was ist ein toller Sound" wurden meine Augen erst mal etwas runder. Dachte, hoffentlich geht das Thema gleich anfangs nicht in die nicht angedachte Richtung und ich muß erst mal erklären, was ICH unter einen"tollen Sound" verstehe. Mir ist in diesem Moment ganz einfach nichts Besseres eingefallen. Dieses Schlagwort bzw. dieser Redewendung (wenn man so sagen will) meinte eigentlich nichts anderes, was Du in den nachfolgenden Zeilen letzlich wie erhofft/erwünscht beschrieben hast. Genau das, was der Sinn dieses Threads ist !

Bin unheimlich gespannt, welche guten Geister ich durch dieses Thema geweckt habe, die sich wegen ihrer "zusammengestöpselten" Anlage in einem Hi-Fi-Forum nicht zu Wort melden trauten. Im Englischen würde " zusammengestöpselt" heißen "mixed" (-version). Klingt doch gleich besser und ermutigender !

Als nochmals Dank und schönes WE!

Blacky
Haiopai
Inventar
#7 erstellt: 29. Okt 2011, 12:33
Moin Blacky , ich erinnere mich bei deiner Frage an einen Test in dieser Richtung , den Fachzeitschriften öfters in
den 80er und 90ern durchgeführt haben .

Da lief es eher umgekehrt , die Frage war ob es klangliche Nachteile mit sich bringt , wenn man alles vom gleichen Hersteller benutzt .

Als Ergebnis kam durchweg heraus , das dass mischen verschiedener Hersteller durchweg bessere Ergebnisse erzielt .

Natürlich war das vorauszusehen , da ein anderes Ergebnis die Bestenlisten der Fachzeitschriften gehörig in Frage stellen würde .

Prinzipiell würde ich aber deine Frage ohne wenn und aber mit ja beantworten ,klar kann man , wenn man den optischen Ansatz zueinander passender Geräte beiseite lässt mit jeder beliebigen Mischung gute Ergebnisse erzielen , sofern die Einzelgeräte seriös konstruiert sind und von den grundsätzlichen Bedürfnissen im technischen Sinn zusammen passen .

Bei Lautsprechern ist es ja auch in der Mehrzahl der Fall , das sie meist von anderen Herstellern als die restlichen Geräte stammen .

Ich selber nutze derzeit zum Großteil Yamaha Geräte , hab da aber auch keinerlei Skrupel einen Technics SL 1200 ohne MK als Quelle zu betreiben .
Die Lautsprecher dazu sind stereo SEAS DIY Konstruktionen und im Heimkino Elac .

Nach meiner Ansicht ist das ergo ziemlich belanglos aus klanglicher Hinsicht ob nun auf jedem Gerät die gleiche Marke draufsteht oder alles unterschiedliche , im Gegenteil beraubt man sich durch beharren auf eine Marke oft bestimmter Funktionen , welche Geräte eines Herstellers einfach nicht haben .

Man schränkt sich dadurch mit Pech also eher ein , in meinem Falle hat Yamaha zum Beispiel keinen Dreher im Programm , den ich gebraucht mit der Qualität bekommen könnte , wie sie der Technics bietet zu einem annehmbaren Preis, weswegen ich jetzt zwischen lauter schwarzen ein silbernes Gerät stehen hab .

Na und , ist doch nicht wild

Gruß Haiopai
richi44
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 31. Okt 2011, 11:00
Ich möchte es aus der technischen Sicht beantworten:
Noch vor Hifi (Mitte bis Ende der 50er) hatten z.B. Philips andere Stecker am Plattenspieler als Grundig oder Saba oder Loewe.
Mit dem vermehrten Aufkommen von Tonbandgeräten war plötzlich das Problem des falsch anschliessens durch die Bananenstecker akut geworden und damit wechselte man generell auf die DIN-Anschlüsse. Nun gab es aber die Möglichkeit, das Radio am Mikrofonanschluss anzuschliessen. Um das zu entschärfen wurde der Radio-Ausgang hochohmig gemacht, sodass er an einem Mikrofoneingang gerade richtig funktionierte. Damit gab es an einfachen Tonbandgeräten einen DIN-Anschluss, an welchem man mit Mik oder Radio aufnehmen und über Radio wiedergeben konnte. Voraussetzung war, dass sich die Hersteller an die Richtlinien hielten.
Bei den Europäern war dies gegeben, nicht aber bei den Amis und den Japanern. Diese wollten ihre Cinchstecker!

Durch diese "Neuerung" waren die ganzen Normierungsbemühungen zunichte gemacht. All das was eigentlich in Hifi DIN 45500 festgelegt wurde passte nicht mehr zusammen. Man war also schon fast wieder so weit wie mit den Philips Plattenspieler- und Lautsprechersteckern.

Die Cinchstecker haben sich durchgesetzt und auch die Quell- und Senkenimpedanzen der DIN-Zeit waren Vergangenheit. Fortan passte eigentlich alles, was Cinch hatte zusammen. Mit den ersten CD-Spielern kam aber ein neues Problem. Um den guten Klirr sicher ausnützen zu können waren die ersten CDs mit einem Headroom von mindestens 9dB aufgenommen worden. Dies ergab einen durchschnittlichen Ausgangspegel des Gerätes von rund 600mV und lag somit im Bereich von Tonbandgeräten und UKW-Tunern mit Cinchanschluss. Dadurch dass man begann, CDs lauter aufzunehmen und den Headroom auf 0 zu verkleinern stieg die Ausgangsspannung des Spielers auf rund 2V an, was eigentlich ausserhalb des üblichen liegt. Alle anderen Geräte liefern weniger.
Und genau wie jetzt ein uneinheitlicher Pegel vorherrscht (Ipod ist extrem schwach im Pegel) so ist auch die Quell- und Senkenimpedanz uneinheitlich.
Zum Glück haben sich aber die Geräte soweit entwickelt, dass zumindest bei netzbetriebenen Ausführungen relativ geringe Quellimpedanzen bei Pegeln von 1 bis 2,5V vorherrschen. Und diese werden an Geräte angeschlossen, welche eine Senken-Impedanz > 10k aufweisen.
Aus technischer Sicht passt daher fast alles zusammen. Einschränkungen gibt es allerdings bei einzelnen AVR, welche an den Analogeingängen einen AD-Wandler einsetzen, um die DSP-Funktionen nutzen zu können. Diese AD-Wandler sind oft mit einem Maximalpegel von 2,5V ausgelegt, sodass es bisweilen zu Übersteuerungen kommt, welche zu einem hässlichen Klirr führen. Und da dieses vor dem Lautstärkeregler geschieht gibt es keine direkte Möglichkeit, diese Übersteuerung zu vermeiden. Da müssen dann analoge Dämpfungsglieder eingefügt werden...

Alles in allem kann man sagen, dass heute mit allfälligen Anpassungen technisch praktisch alles mit allem geht, solange keiner der Hersteller schludert. Die "Markentreue" ist also nicht notwendig. Diese spielt dann eine Rolle, wenn ein Hersteller bestimmte Bedienfunktionen mit nicht genormten oder unüblichen Signalübertragungen löst. Dies tangiert sicher nicht die Nutzsignalübertragung, sondern nur den Bedienungskomfort. Generell gibt es also keinen Grund, sich auf ein Fabrikat festzulegen.
Man kann im Gegenteil davon ausgehen, dass einzelne Firmen ein besonderes "Händchen" für Empfangsteile haben, andere für Mechanik, sodass es Sinn macht, Tuner der Firma X mit Tonbandgeräten oder CD-Spielern der Marke Y gemeinsam an Verstärkerelektronik von Z zu betreiben.
Alpha78
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 13. Nov 2011, 02:03

Alles in allem kann man sagen, dass heute mit allfälligen Anpassungen technisch praktisch alles mit allem geht, solange keiner der Hersteller schludert


Trifft das auch auf Vor- und Endverstärker-Kombis zu? Habe nämlich beschlossen mir eine XTZ AP 100 Endstufe zu kaufen und bin unsicher ob ich da jeden x-beliebigen Vorverstärker dranhängen kann.

Hab die Frage schon in nem anderen Thread gestellt, bislang leider noch keine konkrete Antwort bekommen.
gammelohr
Inventar
#10 erstellt: 13. Nov 2011, 02:07

Trifft das auch auf Vor- und Endverstärker-Kombis zu? Habe nämlich beschlossen mir eine XTZ AP 100 Endstufe zu kaufen und bin unsicher ob ich da jeden x-beliebigen Vorverstärker dranhängen kann.


Von der technischen Seite her sehe ich da keine Probleme.

Alpha78
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 13. Nov 2011, 02:22
@gammelohr:

Vielen Dank für die Antwort zu so später Stunde. Kurz und knapp hat mir diese bislang am meisten weitergeholfen.
gammelohr
Inventar
#12 erstellt: 13. Nov 2011, 02:26
Gern geschehen.



cr
Moderator
#13 erstellt: 13. Nov 2011, 02:37
Mir erscheint die ganze Fragestellung völlig absurd, denn gerade HiFi-Komponenten sind in der Regel hochgradig kompatibel. Von ein paar Exoten mit unmöglichen Anschlusswerten abgesehen, passt praktisch elektrisch alles zusammen. Gerade früher war es üblich, nicht alles vom selben Hersteller zu kaufen. Alles vom selben kauften in der Regel Leute, die sich nicht auskannten, nicht mit HiFi auseinandersetzen wollten oder ein einheitliches Design als das Wichtigste erachteten.
Kein Mensch stellt sich die Frage, ob an sein Notebook des Herstellers X nur ein Mikrophon, CD-Brenner, Maus, des Herstellers X oder auch von A,B,und C passt.

ZUDEM ENTSPRICHT DER THREAD-TITEL NICHT DEN NUTZUNGSBEDINGUNGEN und wurde daher so von mir geändert, dass er die Fragestellung des Ausgangspostings auch beinhaltet. Nichtssagende Threadtitel sind unzulässig und ärgern jeden, der darüber stolpert.


[Beitrag von cr am 13. Nov 2011, 02:42 bearbeitet]
gammelohr
Inventar
#14 erstellt: 13. Nov 2011, 02:39
Naja es gibt Menschen die in dem Thema aber so verunsichert sind das eben solche Fragen auftauchen, das ist meiner Meinung nach auch ok so.

Lieber einmal mehr fragen als unwissend Murks machen.

Und zum nachfragen ist das Forum hier doch da, oder hängen meine grauen Zellen nun fest?
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