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Die Rolle der Zuspielers und der Verkabelung

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hyperspace
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 14. Feb 2012, 20:58
Ich streite mich im Moment mit Jemanden darum, wie der Zuspieler und die Verkabelung in letztendliche Wiedergabequalitaet eingeht. Was ist denn eure Meinung dazu?

Ausgehend von einer sehr gut codierten Audiodatei und der digitalen Übertragung an den Verstärker, dürfte der Zuspieler keinen Einfluss auf die Qualität der Ausgabe haben, oder?

Was die Kabel angeht, kann ich mir nicht vorstellen, dass teure, bessere Materialien und zahlreiche Ummantelungen, die Musik derart störfreier übertragen als ihre günstigen Pendante, dass es hörbar wird. (Die Preise der Anlagen belaufen sich um 1000 bis 4000 Euro)
Lawyer
Inventar
#2 erstellt: 14. Feb 2012, 21:40
Hallo hyperspace,

ich sehe das so, das die Anlage auch nur das Wiedergeben kann, was sie vom Zuspieler bekommt.
Um die Kabel würde ich mir da relativ wenig gedanken machen.
Einzig bei optischen Kabeln würde ich ein paar Euros mehr investieren, Stichwort Schnittkante und deren bearbeitung. Also, das sie eben schön poliert sind, etc.

Wenn es Störungsfrei sein soll und die Komponenten es hergeben, würde ich auf XLR setzen, auch bei Digital.

Wichtiger als die Kabel und der Zuspieler ist, das die Geräte ordentlich miteinander kommunizieren, denn da trennt sich die Spreu vom Weizen, was Taktsignal, etc. angeht.
Und das ist meist der Unterschied, den man hört.

Mein alter Pioneer klingt z.B. egal ob ich ihn per Digi-In oder Analog am AVR anschliesse, gleich.
Auch Analog direkt an einem Verstärker oder per Audio Alchemy D/A Wandler, kein unterschied.
Beim Nad gabs einen unterschied.

Die Zuspieler würde ich aber dennoch mal Probehören.
Ich hatte damals einen NAD Player, da mein alter Player defekt war.
Der Nad klang so, als würde über den Lautsprechern eine dicke Decke liegen.
Beim umschalten zu einem anderen Player war das weg und war reproduzierbar.

Fakt für mich ist, Kabel wähle ich nach Optik und Haptik. Also ein Knickgefährdetes Digitalkabel kaufe ich gut ummantelt und den Rest so, das er störungsfrei ist. Das reicht, mehr muss nicht sein.

Und beim Zuspieler gibt es unterschiede, nur ist bei Digital die Wandlung in der Vor oder Endstufe deutlich entscheidenter.

Bei meiner nächsten Anlage werde ich mal den Test machen, ob ein externer, teurer (< 2k €) DA Wandler was bringt oder nicht.
Ich denke mal, das es anders klingen wird. Von besser oder schlechter werden wir nicht reden, aber anders.


Gruß Christian
Half-Borg
Stammgast
#3 erstellt: 15. Feb 2012, 09:36
ich denke solange die digitalübertragung funktioniert sollte es keinen unterschied machen.
auch teurer optische kabel halte ich für blödsinn (eben solange sie nicht so billig sind, dass tatsächlich daten verloren gehen, dass wiederrum hört man sehr deutlich.)

der zuspieler macht natürlich auch einen unterschied wenn er die daten dekodiert und verändert, ich merke zum beispiel sehr deutlich ob ich filmsound vom player dekodieren lasse und per PCM an den AVR schicke oder ob das dts signal an den avr geht und der dekodiert.
Jeck-G
Inventar
#4 erstellt: 17. Feb 2012, 13:59
Zum Thema Schnittkante bei optischen Kabeln:
Hatte mal probiert, wie weit ein korrekter Sitz nötig sein muss, um das Signal zu übertragen. Toslink-Stecker am Zielgerät langsam rausgezogen, erst nach paar mm war es dann auf einmal still. Aufbau war CD-Player über Toslink am MD, welches in diesem Moment als D/A-Wandler fungierte.
cr
Moderator
#5 erstellt: 17. Feb 2012, 22:28
Je nach Gerät konnte ich das Kabel 0,5 bis 2 cm herausziehen, ehe es zu Aussetzern kam.

Ein 5-Euro-LL-Kabel kann alles, was auch eines um 50 kann. Letzteres hält nur mehr aus, wenn man grob damit umgeht.
Flexibel gelagerte Leiternden, was die teueren Kabel oft haben, waren bei mir eher nachteilig. Kaufe ich nie mehr.
Auch sind dann die Stecker meist unnötig schwer und eine Gefahr für die Geräte. Absolut sinnlos.
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